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Moin, ich möchte bei mir die 230V Aufnahme und Abgabe mittels Victron ET112 messen und dann noch smarte Schalter dazwischensetzen. Es sind zwei Stromkreise vorhanden, beide abgesichert und mit FI versehen. Wo setzt man denn den Stromzähler am besten hin? Vor Sicherung und FI oder danach? Den Schalter wollte ich auf jeden Fall nach der Sicherung setzen. LG Dieter
Elektrisch gesehen egal, solange keine Verbraucher dazwischen sind. Zur Sicherheit aber hinter die Schutzeinrichtungen. RK
In einer typischen Hausinstallation sitzt der Zähler zwar hinter der Hauptsicherung (andernfalls könnte man ihn nicht gefahrlos montieren oder tauschen), aber noch vor dem FI. Ist vermutlich aber für die Funktion des Zählers bedeutungslos.
Das kann aber auch einfach der Standard sein, da es nicht unüblich ist, daß es mehrere FIs gibt. Außerdem ist der Bereich bis hinter die Zähler normalerweise verplombt oder versperrt. RK ot: wozu einen zähler am womo? allesbleibtgut hartmut
Im Eingangspost hört es sich so an, als wenn das Wohnmobil wie ein "Balkonkraftwerk" im Stromnetz hängt und er wissen will, wie viel Landstrom bezogen und wieder eingespeist wird. wenn man nix abrechnen kann braucht man auch nix zählen... wenn eine einspeisung vergütet wird braucht der zähler ne plombe. allesbleibtgut hartmut
Manche haben eben gerne Zahlen (ich auch). Z.B. um den Zähler am CP zu kontrollieren oder am Ende des Jahres zu wissen, ob es sich gelohnt hat oder wie der eigene Verbrauch ist. RK bin gespannt, wie der cp-betreiber reagiert, wenn du ihm erklärst, dasz dein zähler einen geringeren verbrauch aufzeigt als seiner! :mrgreen: aber jeder, wie er/sie mag.... hartmut Moin, ich hab einen Cerbo GX installiert und möchte damit die Verbräuche am WoMo erfassen. Strom Eingang vom Landnetz, Strom aus Batterien und Strom pro Stromkreis. AC Eingang / AC Ausgang LG Dieter
Das, mein lieber hartmut, ist mir mehr als Wumpe. :lol: LG Dieter
Schreibt er doch oben:
Es geht also offensichtlich um die Schaltung von Stromkreisen in Abhängigkeit von 230V Bezug und Erzeugung. Ein durchaus valides Szenario, erst recht mit einem Cerbo (der da durch Node-Red eine Menge Möglichkeiten mitbringt).
Toll, wie Du es wieder schaffst, Leuten zu erzählen, was sie Deiner Meinung nach "nicht brauchen". Es gibt aber zum Glück nicht nur "Deine Meinung": zum Einen gibt es offensichtlich Leute die es einfach gern wissen wollen (ich gehöre auch dazu und messe diverse Verbräuche meiner Geräte einzeln, auch ohne abrechnen zu können). Zum Anderen gibt es Leute, die ihr Wohnmobil als Balkonkraftwerk verwenden, es in ihr Haus einspeisen lassen wenn es auf der Einfahrt steht und diesen Strom dann im Haus verbrauchen. Für dieses Modell gilt eine Einspeisegrenze von aktuell 800W, und vergütet wird da gar nichts. Es ist aber durchaus sinnvoll zu wissen, wie viel man da gerade erzeugt. Auf ein 7,60x2,30m großes Wohnmobil bekommt man problemlos 1kWp und mehr drauf. Mehr erspare ich uns jetzt hier mal und kann jedem nur das Balkonkraftwerk-Buch von Andreas Schmitz empfehlen.
Sollte eine Einspeisung vergütet werden, würde die Abrechnung nicht über den Zähler im Auto berechnet, sondern über den MSB-Zähler im Haus. Und da gelten neben einer Verplombung noch eine ganze Reihe weiterer Regelungen. Hallo Dieter, Ich weiß nicht welche Teile du schon hast bzw was du noch kaufen musst. Ich kenne auch Deine Ansprüche nicht. Wir messen den Ertrag unseres Balkonkraftwerkes mit einem Stromzähler aus dem Supermarkt. Kommt vor dem Srecker in die Steckdose, fertig. . Wenn ich so viel bauen würde, dann wäre eine Vorrangschaltung sinnvoll: Landstrom erst wenn die Akkus unter einen bestimmten Wert entladen sind, z.B. 50%. Dann macht doch die ganze Aufrüstung erst richtig Sinn. Stecker rein und nur wenn keine Sonne scheint, die Akkus leer werden, oder extrem viel benötigt wird aus dem Netz kostenpflichtig saugen. Eine Art Wattpilot, gibts das?
Wieder einer der Lehre "braucht man nicht". Wann endlich verstehen alle, dass es Grund genug ist wenn man Dinge will, auch wenn man sie nicht braucht. Das nennt man dann Luxus oder in abgemilderter Form Komfort. Wenn man tatsächlich nur das hat was man braucht ist es das Existenzminimum.
Mit der Open Source Software Home Assistant und entsprechenden Relais und Sensoren kann man das mit einer Automation lösen. Wäre doch mal ein Anreiz der sogar richtig Sinn ergibt an die Spezialisten hier. Das müsste doch über ein simples Relais gehen. Da scheint die Sonne auf zich QM PV und der Strom wird aus der Steckdose gesaugt. Wir stehen oft und stecken den Stecker einfach nur im Notfall ein, schöner wäre es automatisch. Home Assistant kommt in einem der weiteren Schritte - mit dem 5G Router zusammen. Und ich denke, dass mein Mastervolt das schon von sich aus kann....aber eine derartige Schaltung erfordert dann doch schon einen "Schütz" und nicht nur ein simples Relais. LG Dieter
Ein Schütz? Ich kenne Leute die hängen ihr WoMo an eine simple Zeitschaltuhr um Stundenweise zu laden. Wieviel Ampere fließen den beim Nachladen der Batterien auf der 230 V Seite? 6 A?
Tja, der Schütz ist aber in der Tat bei NiBi ab Werk verbaut....man kann dort bis zu 25A Landstrom ziehen. Schau mal in Deinen rechten Sicherungskasten, da sind 1 FI, 2 Sicherungen und ganz links ein Schütz. OK, natürlich kein gigantischer Schütz, man kann es auch als Hutschienenrelais bezeichnen :razz: LG Dieter Das Relais kann ja von mir aus das Schütz schalten wenn es eh schon vorhanden ist. Hauptsache du verstehst was ich meine. 25 A ist für eine 230 V Steckdose schon heftig, da fliegt in den meisten Fällen die Sicherung.
Oder Hobby oder Spielerei. Oder eine Vision der Zukunft... RK Servus, mit entspr. Flexstromtarifen durchaus ernst zunehmen. Noch dazu wenn das Womo über das Victronnetz SMA oder Fronius HV-WR ansteuern kann und damit als ESS arbeiten kann wovon ein Teil auch mobil ist. At TE Mach das ruhig, ist kein Problem da Du die Daten über VRM auch anderweitig einbinden kannst. Ich setze den Zähler dahin wo er gebraucht wird. Vorm FI ist es wegen der Verdrahtung einfacher, anders sieht es u. U. bei verbauten MP aus. |
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