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Wir nennen seit ein paar Tagen einen wunderschönen Frankia FF2 (Fiat 2,3 Multijet 130) unser Eigentum. Dummerweise hat der Camper weder eine Motor- noch einen Dachklimaanlage: Da die Nachrüstung einer Motorklimaanlage zwar machbar, aber mit rund € 4.000,- doch sehr teuer ist, möchte ich zumindest eine Dachklimaanlage einbauen lassen. Idealerweise sollte ich diese dann auch während der Fahrt benutzen können. Mal in die Forum-Spezialistenrunde gefragt: Ist das überhaupt sinnvol? Wie könnte man das bewerkstelligen? Ist ein Powerstationpack mit ordentlich Leistung machbar, die der Klimaanlage einen 220 Voltstrom liefert? Ich fahre zwar seit gut 35 Jahren Wohnmobil, aber bei Elektro- und Klimatechnik ist mein Wissen ein "weisses" Blatt. Für Ideen und Anregungen bin ich sehr dankbar. Gruss Uwe
Hallo Uwe, die Dachklima kannst du vergessen, braucht mindestens 60Amp, du wirst wohl die 4.000,- Euro akzeptieren müssen. Gruß Harald Die Klimaanlage auf dem Dach läuft mit 220 V. Die Leistungsaufnahme ist etwa 1000 W mindestens. Damit benötigst du als erstes einmal einen ausreichend starken Inverter und dann auch Batteriekapazität sowie Ladekapazität. Sonst kommst du Abend am Ziel an und die Batterie ist leer. Die Lichtmaschine muss also mindestens das nachladen können, was die Klimaanlage benötigt, sonst nimmt der Inverter die benötigte Leistung aus den Batterien. Also rechnen wir mal: Lichtmaschine mit mehr Leistung circa 400 €, vernünftiger Inverter circa 1000 €, ausreichend dimensioniert Batterien im Selbstbau 500 €. Lade Booster 300 €. Kabel und Zubehör 300 €. Klimaanlage auf dem Dach inklusive Montage 1500 €. Und jetzt kannst du dir überlegen, was sinnvoll ist. LG Dieter Machbar ist vieles ob das sinnvoll ist ist die andere Frage. Der Aufwand ist nicht unerheblich um die Dachklima zu betreiben. Du brauchst dazu eine große Lima und entsprechende Batteriekapazität um die Klima länger betreiben zu können. Ob das billiger ist als ne Fahrerausklima nachzurüsten wage ich zu bezweifeln. Für die Dacklima brauchst die Klimaanlage selbst. etwa 2500€ plus Einbau Livepo4 Accus die in entsprechenfder Kapazität auch sicher 3000€ kosten Wechselrichter ca. 500-1000€ dann noch Einbau des Ganzen....... Hallo Peter, da übertreibst du aber etwas mit den Kosten. Die kleine Gree Klima Anlage kostet inklusive Einbau etwa 1700 €, ein Eigenbau Akku mit 630 AH Kapazität liegt bei etwa 800 €. Nimmt man nur 314 A Kapazität ist man bei 450 €. Alternativ ist ein Dachlüfter möglich. Dieser verbraucht sehr viel weniger Strom als eine Dachklimaanlage, ist sehr viel leichter und muss nicht öfters gewartet werden. Allerdings ist der Betrieb während der Fahrt nicht empfehlenswert. Dafür kann dieser z.B. im Hochsommer auch z.B. während des Parkens aus der Aufbaubatterie betrieben werden. Dachklima während der Fahrt betreiben geht.Stand im Urlaub neben uns,der Kollege kam aus England und seiner Frau war es während der Fahrt im Womo immer zu warm.
In deinem Fall würde ich eine 12V Klimaanlage empfehlen. Diese kannst du auch während der Fahrt einschalten. Schau mal im Internet danach Bergstrom Open Air 12 V Full Inverter OFF by IndelB Plein-Aircon Es gibt noch mehr. Natürlich haben die nicht die Leistung wie eine Motor Klimaanlage, aber besser wie nix. Empfehlung: 400Ah oder mehr Lithiumakku einbauen. viele grüße neyoo Hallo Uwe, ja das geht. Und so wie Du das angedacht hast sogar relativ problemlos: wenn Du eine Powerstation / Powerbank zur 230V-Versorgung der Klima während der Fahrt verwendest, so wie Du das beschrieben hast, dann musst Du am CP nur den Stecker der Klima umstecken um weiter kühlen zu können.
Was ist denn sinnvoll? :gruebel: Du musst Dir darüber im Klaren sein das so eine Powerstation nicht nur ab 1.000€ aufwärts kostet, die wiegt auch noch ihre 20-25kg. Dann haben die meist um die 2.500-3.000Wh. Eine Klima die etwa 1.000W hat könnte man also ETWA 2-3 Stunden damit betreiben. Dann ist die Powerstation leer! Dann steht „der Klotz“ im Weg, muss für die Rück- oder Weiterfahrt irgendwie wieder geladen werden, … Dafür hättest Du aber eine Dach- oder Stauraumklima die an einem CP im Sommer auch ohne ( Diesel- ) Motor kühlen kann! Zum / beim Freistehen kannst Du so eine Kombi aber wohl eher vergessn. Lohnt / rechnet sich das? Lohnt / rechnet sich ein Womo?!! :eek: Grüße Dirk
Ein Lüfter kann lüften aber nicht klimatisieren und nicht während der Fahrt benutzt werden (da kann ich auch das Fenster öffnen mit dem gleichen Effekt) Eine Dachklima während der Fahrt geht nur mit ausreichend Batterie Power, wie schon beschrieben. Hallo Uwe. Es geht eine Dachklima bei Fahren zu betreiben. Nicht im Stand mit Accu Betrieb. Das Thema vergiss erst mal. Beim Fahren mußt du nur den LAdestrom erhöhen von der Lima zur Aufbaubatterie. Die sollte um die 200Ah haben. Und eine Dachklima verbraucht ca 100 A. Das so ein System funktioniert, müssen folgende Dinge passen. Grosse Lichtmaschine. mindestens 150 A. NAchschauen was verbaut ist. Zweite Ladeleitung von der SB(Starteb.) zur BB.( Bordbatterie). Ca 35 mm2. Je nach Länge. Mit Sicherung und Trenrelais. Und einen WR mit 2000 Watt und hohen Anlaufstrom für 1-2 sec, Und eine Umschaltmöglichkeit von Batteriestrom auf Landstrom. Das wäre mal das mindeste. Das die Choise funktioniert. Ich fahre seit 8 Jahren mit so einen System. Kleine Unterflurklima mit 2 Auslessen im Fahrerhaus. Verbrauch 65 A. Jettz hast du was zum Nachdenken. Dein Vorhaben hängt an der Verbauten Lichtmaschine. Das mußt du als erstes abklären. Franz Hallo Uwe, da ich mit der Dachklima lange gehadert (FZG-Klima hab ich) habe und auch Zuhause die Extremtage lösen wollte habe ich mir so ein Standgerät für 300-400€ gekauft. WR und Batterie waren bei mir bereits da. Die Anlage zieht gute 70A aus Batt + Solar verbund. Du kannst mal rechnen wie lange die Klima unterwegs laufen soll und mit welchem Füllstand Du am Ziel ankommen willst. MfG Andi
Der betreibt ernsthaft einen Generator während der Fahrt auf dem Fahrradträger? ...es gibt offenbar nichts, was es nicht gibt. Die Idee kommt gleich nach dem Generator auf dem Anhänger des E-Autos :D
Das stimmt, aber die Hauptprobleme sind: 1. Das Womo fungiert im Hochsommer wie ein Gewächshaus, d.h. im Inneren ist es heißer als außen. 2. Insbesondere zum Schlafen möchte man die im Womo-Inneren gespeicherte Hitze heraus blasen, d.h. man will bei erträglichen Temperaturen schlafen. Sobald es draußen kühler ist als innen, kann man den Lüfter laufen lassen. Diese beiden Probleme kann man mit einem Dachlüfter lösen. Abends ist es außerdem außen schon recht abgekühlt und diese kühlere Luft sorgt durch den Lüfter für angenehmere Innentemperaturen. In tropischen Nächten kann man den Dachlüfter mit reduzierter Leistung durchlaufen lassen, da dann sehr leise. Da die Dachluke nur einen Spalt geöffnet wird, regnet es nicht gleich herein (Ausnahme: Gewitter mit Windböen). Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der Dachlüfter mit der Aufbaubatterie betrieben werden kann, da nur geringer Stromverbrauch. Ein großer Teil der Womo-Stellplätze in D und E sind ohne Stromsäulen, so dass man eine Klimaanlage nicht daran anschließen kann. Wir sind, wo es möglich ist, Freisteher und da hat man auch keine Stromsäulen. Hallo Uwe, wir fahren einen Frankia I 7900. Die Dachklima ist so geschaltet, dass sie während der Fahrt benutzt werden kann. Klappt super. Verbaut wurde ein Inverter von Büttner (werksseitig). Büttner liefert da eine Anschlussmöglichkeit mit damit das ganze klappt. Grüße Heinz
Aber der TE will doch klimatisieren, auch während der Fahrt. Da hilft doch der Lüfter nix. Hi Folks, erst mal vielen Dank für die doch reichhaltigen und auch sachkundigen Antworten/Beiträge. Ich fahre erst mal Ende März ins Emsland für ne Woche und probier mal, wie es so ohne Klima geht. Klar sind dann noch nicht die Sommertemperaturen vorhanden wie im Juli. Verbaut ist ein alter Maxxvan nur einen Meter hinter dem Fahrerhaus. Will mal sehen, was der während der Fahrt (nur leicht gekippt gegen die Fahrtrichtung) bringt. Ansonsten habe ich mich in Abstimmung mit Campingservice Aufenau (kann ich nur empfehlen) für folgende (End)Lösung entschieden: Tausch der beiden 85 AH Bordbatterien gegen 2 x 140 AH Lifepo4 (mit der Option, eine dritte dazu zu stellen, Platz ist jedenfalls genug vorhanden): ca. € 650,-. Einbau eine 2000 W Wechselrichters (Renogy oder so): ca. € 350,-. Einbau einer 220 V Dachklimaanlage (mit 60 A): ca. € 2.200,- (inkl. Einbau) Austausch des 100 W Solarpaneel gegen ein 200 W Solarpanel: ca. 250,-. alles zusammen so gut € 3.500,-. Alternativ überlege ich mir das mit der Dachklimaanlage aber auch noch mal, denn - mal ganz ehrlich - bei Temperaturen im Sommer von über 25 Grad sind wir nicht im Womo, sondern sitzen draußen im Schatten unter der Markise. Nachts (ab 22.00 Uhr) vor dem Schlafen kühle ich innen mit einem neuen Maxxvan (€ 750,- inkl. Einbau) auf erträgliche Temperaturen runter. Den neuen Maxxvan kann man übrigens lt. Hersteller auch während der Fahrt und sogar bei Regen betreiben. Euere Anregungen, vor allem im Hinblick auf Batterie-Kapazität und Lichtmaschine haben einige sinnvolle Hinweise gegeben - danke dafür! Man sieht sich auf einem Platz...... Gruss UWe
Sorry, aber auch mit einem NEUEN Ventilator kühlst Du nix. Zum Luftaustausch ist das OK. Du hast maximal die Außentemperatur dann im Mobil, wenn es sich Nachts abkühlt. Es gibt auch Nächte mit 28 Grad :wink: Definiere erträgliche Temperatur in Grad C. Die Frage ist tatsächlich was du willst. Eine Klima während der Fahrt halte ich für sehr sehr sinnvoll, auch wenn ich mich noch gut an Zeiten ohne erinnere. Für den Komfort während des Aufenthalts muss es schon was richtig Gutes sein. In meinem vorherigen Fahrzeug (Alkoven, 4 Personen) war eine Klima drin, die habe ich nur selten benutzt. Ich hatte damals kein Solar und viele Campingplätze ließen die Nutzung nicht zu. Aber selbst wenn, bei echter Hitze muss die im Womo schon ordentliche ballern, dass sich was tut. Und alle Rollos runter usw.. Das war uns nix. Ich hab die ab und zu zu Haue vor der Abfahrt eingeschaltet, oder wenn zugelassen auf dem CP abends vorm Schlafengehen. Gekauft hätte ich mir keine. Also ich weiß nicht. Ich stelle mir vor ich sitze auf dem Fahrersitz und die Sonne ballert bei 30 Grad direkt auf die Scheibe. Da wäre mir persönlich eine Fahrerhausklimaanlage lieber. Sobald der Motor startet, pustet mir ein Lüftchen ins Gesicht, das Kühlung bringt. Eh die Aufbauklima das ganze Fahrzeug so abgekühlt hat, daß die Kühle bei mir vorn ankommt dauert es schon eine geraume Zeit. Und dann müßte es von hinten schon extrem kühl kommen, damit man hinter der Frontscheibe was davon merkt. Wenn ich das richtig verstanden habe, geht es hier ja um die Klimatisierung während der Fahrt und nicht im Stand? Wir persönlich benötigen im Stand keine Aufbauklima und haben einen Maxxfan verbaut - stehen auch lieber autark ohne Strom. Ich kenne eure Gewohnheiten nicht, aber mit so einer Aufbauklima ist man sofort vom Strom abhängig. Da suche ich mir auf einem Stellplatz lieber ein ruhiges Eckchen ohne Strom, als mich in das Getümmel der Stromsuchenden zu werfen. Kurzum - ich würde eher eine Fahrerhausklima nachrüsten lassen. Aber jeder wie er es mag. Bye Christian Und wenn der WR in der Kabine untergebracht ist. Dann produziert der jede Menge Abwärme bei 60 A. Meier ist in der Hckgarage untergebracht. Fahre ich mit Klima. sind dort Temperauren von 45-50 Grad. Auch bin ich der Meinung, das die Klima zu klein ist für dein Fzg. Meiner ist ein 6,5 m mit Alkofen. Franz
Für jeden anders, ich schlafe gut bei 25C im WoMo und schwitze nicht, meine Hübsche jammert gewaltig. Daher keine Klima. Beste Gruesse Bernd Also eine Lüfterhaube (egal welche Marke) bringt da nicht viel. Wie erwähnt kann man da auch das Fenster aufmachen. Für den Luftaustausch ist die in Ordnung aber mit kühlen wird das nichts. Ich habe eine Dometic 1700 die auch autark über den WR und den 400Ah Aufbauakku läuft. Habe aber eine Motorklima und eine Ventilatorhaube. In deinem Fall würde ich die Motorklima nachrüsten lassen. Das mit den Tropennächten von 28° C sehe ich anders. Die durchschnittliche Temperatur um 24:00 Uhr im Sommer (Juni–August) hängt stark von der Region ab. Hier einige grobe Richtwerte für Mitteleuropa, speziell Deutschland: Norddeutschland (z. B. Hamburg, Bremen): ca. 14–17°C Mitteldeutschland (z. B. Frankfurt, Leipzig): ca. 15–18°C Süddeutschland (z. B. München, Stuttgart): ca. 13–17°C Alpenregion: oft kühler, teils 8–14°C Küstenregionen: durch das Meer gemildert, ca. 15–18°C In wärmeren Sommern oder bei Hitzewellen kommt es (vor allem in Städten) auch nachts zu Temperaturen über 20°C (Tropennächte). Im Jahr 2024 traten in Deutschland nur wenige Tropennächte auf, wobei hauptsächlich der Osten betroffen war. Die Wetterstation Berlin-Tempelhof verzeichnete bis zum 15. Juli vier solcher Nächte. In den meisten anderen Regionen wurden keine Tropennächte registriert. Ich hätte gerne eine Nachttemperatur von unter 24° C. Wenn es tagsüber draussen so richtig warm (> 30° C) war, sind es im Wohnmobil Abends mal gerne bis zu 40° C. Das bekomme ich aber ab 23.00 Uhr runtergelüftet auf die Umgebungstemperatur draussen, also um 20° C oder bisschen drüber. Tropennächte mit 28° C hat es in D lt. Statistik by the way in 2024 nicht gegeben. Vor dem Hintergrund fange ich mal mit einem Van-System an: Super Fan Dachfenster mit Lüfter Fernbedienung Insektenschutz und Verdunkelung 400×400 mm (3. Generation). Ein Maxxfan kommt aber nicht drauf. Wenn das nicht ausreicht und die tropischen Nächte dank Trump doch Überhand nehmen, kommt ne Dachklima drauf.
Das ist physikalisch nicht ganz richtig. Am ehestens kann man ein geöffnetes Fenster mit freier Konvektion verbinden. Ein ausreichend dimensionierter Dachlüfter ist eindeutig erzwungene Konvektion. Konvektion ist ein Wärmetransport durch Massetransport, z.B. Luft. Im Gegensatz dazu gibt es Wärmeleitung (zwischen festen Körpern im Direktkontakt) und Wärmestrahlung (Abgabe von IR-Strahlung). Im Schnitt ist die erzwungene Konvektion ca. 6 Mal effektiver als die freie Konvektion. Das bedeutet für ein Wohnmobil, dass man mit einem Dachlüfter 6 x stärker kühlt als mit einem geöffneten Fenster. Empfehlung: Ein Dachlüfter presst im allgemeinen Außenluft in das Womo herein. Meist wird der Dachlüfter im Bettbereich verbaut. Nun muss ja die Abluft irgendwie wieder aus den Womo heraus. Sind alle Fenster geschlossen, wird die Abluft durch Ritzen und Dichtflächen gepresst. Manche Womos haben auch winzige Abluftkamine. In diesem Fall wird der Lufttransport und damit die Wärmeabfuhr stark reduziert. Besser ist es, an anderen Ende des Womos ein Fenster bzw. eine Dachluke zu öffnen, damit die Abluft ohne Hindernisse das Womo wieder verlassen kann.
Sehe ich als Zielführend an. Damit schützt du dich auch vor unnützen Ausgaben. So lernst du auch andere kennen die Klimas verwenden. Und bekommst einen grösseren praxisorientirten Horizont. Franz |
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