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hubstuetzen
hallo
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Fahrzeugboden Holz durchgefault


fuzzy am 28 Feb 2004 12:14:23

:cry: :cry: nun ist es doch passiert, hab an einer Stelle Feuchtigkeit entdeckt, Holz ist wie Torf. Klar muß ich Ursachenforschung betreiben und beheben.
Aber wie repariert/erneuert man das durchgefaulte Holz am besten.
was nimmt man wie grundiert und lackiert man das am besten. Hat jemand tipps,links etc.
mfg
fuzzy

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Gast am 28 Feb 2004 12:39:26

hallo

am besten ist das stück boden herauszuschneiden. vielleicht etwas mehr als zu wenig. am besten zum ausflicken eignet sich wasserfest verleimte platten. von unten must du allerdings widerlager gegenschrauben damit die platte nicht herausfällt.die hier neu entstandenen kanten dichtest du am besten mit dachflex von würth oder fugenteufel. die dichtmasse riecht wie uhu und klebt auch so und ist zudem günstig. ca 4 eur die kartusche.von unten den boden abbürsten und mit geeigneten material versiegeln.unterbodenschutz oder ähnliches. da du innen sowieso einen neuen belag brauchst empfehle ich dir einen teppich oder hochwertigen glatten bodenbelag den du nicht mehr festkleben musst da mit sicherheit weitere stellen auftreten werden. meistens passiert das weil sich die aussenkonstruktion vom boden löste und so wasser dahinter gelingen konnte.
oder kompletten bodenbelag raus alle stellen rausschneiden und flicken und neuen bodenbelag einkleben. nicht vergessen von unten wieder zu versiegeln.solltest du noch stauraumklappen untenrum haben diese kontrollieren ob hier auch wasser einläuft

gruß
jutta & mirsad

Pijpop am 28 Feb 2004 16:08:01

@ Fuzzy
Albtraum eines Wohnmobilisten, leider keine Tipps, aber mein Mitgefühl
Pijpop

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Rudi Roehrich am 28 Feb 2004 16:27:10

Hallo "fuzzy" ,
habe gerade Dein Problem gelesen und möchte auch darauf antworten .
Meine Vorgehensweise wäre folgende :

1. Ursache für den Feuchtigkeitseinbruch ermitteln . Was nützt die beste
Reparatur , wenn weiter Feuchtigkeit eindringt ?

2. Wie von bim-bim beschrieben "großflächig" das verfaulte Holz
herausschneiden/trennen .

3. Den zu reparierenden Bereich gut trocknen ! Wichtig !

4. Mit wasserfest verleimten Sperrholz , bekommst Du beim Reparateur
für Boote (meistens) , den zu reparierenden Bereich verkleiden .
Notfalls Verstärkungen mit einkleben .

5. Von unten n i c h t mit Unterbodenschutz (schwarze Teermasse z.B.
von Teroson) bestreichen ! Das Zeug reißt mit der Zeit und es kriecht
wieder Feuchtigkeit dahinter !!!
Besser ist auf jeden Fall "Unterbodenwachs"!
Das bekommst Du z.B. bei A.T.U. in Sprayform ! Das benutze ich auch .
Hat sich super bewährt !

6. Isolationsplatten (Styropor oder Styrofoam) von innen einkleben .

7. Von innen dann wiederum mit wasserfest verleimten Sperrholz
wiederum aufkleben .

8. Anschließend z.B. Kunststoffbelag von innen aufkleben .

Informationen zu den Klebstoffen erhälst Du bei den Camping-Zubehör-
Händlern oder z.B. bei der Werkstatt die ich schon aufgesucht hatte :

--> Link (E-Mail: [bitte keine Mailadressen posten])

Diese Werkstatt hat wirklich Ahnung und empfehle ich gerne weiter ,
um weitere Informationen einzuholen .
Meine Erfahrungen stammen aus dem Flugzeugbau .
Arbeite schon lange bei Lufthansa-Technik ..... da bekommt man
einiges mit ......!


Eine gute Reparatur und viel Erfolg wünscht
:tanz::tanz::tanz:

Jambo45 am 28 Feb 2004 16:49:27

Hi Fuzzi,

schöner Mist, das. :evil:
Ich hab dein Schiff noch nicht von unten gesehen. Es kommt drauf an, wo was weggefault ist und wie das Material drum herum aussieht.
Das dumme beim Unterboden ist: er muss nicht nur dicht sein, sondern auch noch die Belastung aushalten, die ihm zugedacht ist. Einfach ein neues Stück einpassen, eindichten und mit ein paar Blechstreifen einen Übergang zum alten Material schaffen ist glaube ich rein statisch nicht der Bringer.

Ich würd auch das gammelige Holz wegschneiden, alles vernünftig anschleifen und versiegeln, ja und dann kommt es auf die Situation an. Sollte sich die Möglichkeit ergeben, ein möglichst großes Bodensegment über und/oder unter der schadhaften Stelle einzupassen, würde ich das so machen. Je mehr von dem eingepassten Stück das "gesunde" Restmaterial deines Fußbodens überlappt, um so stabiler wird die Geschichte. Kommt die Reparaturplatte von unten dran, wird das ganze auch noch schön dicht. Möglichst die Platte so schneiden, dass sie an den Rändern Kontakt zum Fahrgestell (Längs- / Querträger) bekommt, das stabilisiert zusätzlich.

Als Material nimm am besten dies unkaputtbare schwarze Sperrholz, das als Fahrzeugbaubodenplatte, Siebdruck- oder Sichtbetonplatte im Handel ist. Dann mit satt PU-Klebedichtmasse und Spaxschrauben (Niro!)
großflächig kleben/schrauben. Sollte sich im Reparaturbereich die Gelegenheit ergeben, gern auch mit der einen oder anderen Schraube durch einen Träger gehen. Im Zweifel kann man für mehr Stabilität auch innen an geeigneter, unsichtbarer Stelle (im Schrank oder Sitzkiste) die eine oder andere kräftige Leiste aus Hartholz einziehen und da hinein von unten die Platte gegen schrauben.

Viel Glück

Jambo

dokabastler am 01 Mär 2004 09:12:14

Hallo,

ziemlich schlechte nachricht - aber nicht verzagen!!
Meine Vorredner haben ja schon die Tips gegeben, wie es geht.

Du solltest aber zusätzlich exakt prüfen, was genau verfault ist .

Meist ist der Boden ja aus einer unteren und einer oberen Platte und einem dazwischenliegenden Gerüst aus Holzlatten aufgebaut.

Wenn "nur" die Platte(n) fertig sind, wäre es nicht so schlimm, da die Statik nicht betroffen ist.
Wenn aber auch das Holzgerüst betroffen ist (was ich befürchte) , mußt Du unbedingt dieses tragende Element sorgfältig entfernen und wieder ersetzen - da ist es leider nicht mit dem drüber- oder drunterkleben einer neuen Platte getan.
In diesem Fall müßtest Du die faulen Latten austauschen und die neuen so weit über die noch guten überlappen, daß die Tragfähigkeit wieder hergestellt ist.
Natürlich kommt es auch darauf an, wo die Schadstelle ist - die Statik ist im begangenen Bereich natürlich wichtiger als unter der Spüle.

Ich hab bei mir selber schon mit einem Wasserschaden gekämpft.
ich kann nur empfehlen, da ruhig zu bleiben und dem Schaden ohne Rücksicht auf den Aufwand auf den Leib zu rücken - einfach nur was drüberpappen - das machen nur die, die das Fahrzeug dann schnell loswerden wollen (und dem Käufer dann auch noch nix davon sagen...).

Viel Erfolg
dokabastler

monnemer am 04 Mär 2004 20:58:41

Hallo,

entweder Birke als Beto Planplatten oder Seekiefersperrholz.
Gibt es bei jedem Holzhandel. ca. 12- 18 mm Dick.

Abenteuer am 07 Mär 2004 23:11:25

Hallo,

ich hab da auch so meine Erfahrungen. Bevor Du anfängst den Schaden zu beseitigen, solltest Du die Stelle finden, an der das Wasser den Weg nach innen gefunden hat.
Bei unserem, 2003 gebraucht gekauften, WoMo ist vor einigen Jahren auch ein Teil des Boden ausgetauscht worden (mach einen recht soliden Eindruck). Paralell sind auch die Seitenwände überholt worden (macht einen miesen Eindruck, bin noch am sanieren :evil:). Die Stelle des Wassereinbruchs, Übergang Alkoven zum Rest , ist jedoch nicht beseitigt worden. Das hatte nätürlich den Effekt, das die Inennwände weiter in Mitleidenschaft gezogen wurden. Im Forum findest Du den einen oder anderen Bericht von mir dazu :cry:. Wenn Du nicht gerade zwei linke Hände hast, lässt sich das aber alles wieder richten. Vermutlich wirst Du aber nicht um den Ausbau eines Teils der Inneneinrichtung herumkommen.



Günter

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