|
Ich nutze ja nun schon seit vielen Jahren meine 200er Winston zur vollen Zufriedenheit. Nun habe ich beim WoMo Check mal die Zellspannungen nachgemessen und festgestellt, dass eine nach oben weggelaufen war. Also Fehlersuche -> dank HInweis ein defektes Balancermodul gefunden - ausgetauscht, Zellausgleich und alles wieder perfekt. Gut- warum das jetzt defekt war - keine Ahnung, aber dadurch kam mir ein Frage in den Kopf, auf die ich gerne eine Antwort hätte. Und da andere auch davon profitieren könnten, stelle ich sie mal hier ein. Jede Winstonzelle besitzt ja ein eigenes BMS- Modul vom Typ EV-Power CM200, das kontrolliert ja nur die jeweilige Zelle auf OVP, UVP, Temperatur und Kurzschluß. Bei einem Fehler fliegt das Leistungsmodul und der Akku ist getrennt. Interessant,war gestern beim Zellausgleich (14,6V) zu sehen, wie sich die 3 "nahen" Zellspannungen leicht anhoben und die "weggelaufene" Zelle von fast 3,9V langsam nach unten "gearbeitet" hat. Nach einer Stunde waren sie alle sehr dicht beieinander. Die Gesamtspannung blieb dabei immer bei 14,6V. Nun kennt jedes BMS ja eigentlich nur seine eigene Zellspannung und nicht die der anderen, da ist ja keine "Datenverbindung" zwischen. Und die Gesamtspannung kennt sie ja eigentlich auch nicht, oder? Falls ja - woher? Und woher wissen dann die einzelnen BMS Module, ob sie die Spannungen anheben oder senken müssen? Ich weiß, ist wohl recht einfach - ich weiß es aber nicht und ich habe es auch nicht im Netz gefunden. Also besten Dank für eine Erhellung. :) Grüße
Da ist wohl was schiefgelaufen, ich darf da wohl nicht rein - warum auch immer :?
Die Leitung ist eine Sicherheitschleife. Jedes Modul unterbricht diese Leitung wenn di spannung der zelle die Parameter überschreitet. Das Relais fällt ab und du sitzt im Dunkeln.Und du hast keine Heizung wenn du im Sommer in Spanien bist. So schauts aus.
Das überwacht das Relais. Das ist ein Elektronisches Relais mit mechanischer Auslösung. Das schaltet ab. Darum geht diese Schaltung nicht bei den Blauen. weil die Grenzen grösser sind. Die Gelben können aber diese Niedrigen und hohen spannungen. Das gilt für die Module auch. Du kannst ja in die Sicherheitsschleife einen Schalter einbauen. Dann has t due eien fernsteuerbaren Hauptschalter. Ist ein verinfachte Darstellung, was ich hier schreibe. Hoffentlich noch richtig im Kopf. Vor 9 Jahren wußte ich mehr darüber. Alterdemenz ist halt schon weit fortgeschritten. :cry: Gruß Franz
Alles richtig Franz! Bei den von Lars (lisunenergy) vertriebenen EV-Prints sind die Schaltschwellung zur Unterbrechung bei 2.5 V und 4.0 Volt eingestellt. Ab 3.5 Volt beginnen diese passiven (Top)-Balancer zu arbeiten und verbrennen überflüssige Energie mit bis maximal 1.5 A, je nach Grösse. Keine gegenseitige Beeinflussung der Balancer! Danke Acki. Denke ich muß mal mit meienm Arzt ein ernstes Wort reden wegen der Diagnose.
Schönen Tag. Franz Danke für´s Freigeben, jetzt habe ich was zu lesen Grüße Hallo BikeAir, Du kannst nun nochmal probieren! hier mal ein Auszug aus dem Dokument: ... eine weitere Funktion im BMS notwendig ist und zwar eine, die für einen „Ladungsausgleich“ in den Zellen sorgt, damit eine Drift der Zellen (Abweichung Einzelzellen SoC vom SoC des Zellverbundes) – der Balancer. Balancer unterscheiden sich hinsichtlich der Wirkungsweise in: - Passive Balancer ... Lastwiderstand der einen Teil des Ladestroms in Wärme umwandelt; - Aktive Balancer ... Ein Teil des Ladestroms wird von der Zelle mit höherer Ladung in die Zelle mit weniger Ladung transferiert; Und hinsichtlich des Arbeitsbereichs in - Bottom Balancer; - Top Balancer; - Oder über dem gesamten Ladevorgangs; Die Balancerkapazität (der Umfang des Ladeausgleichs bei einem Ladevorgang) ist begrenzt. Das bedeutet, dass es trotzdem im zyklischen Betrieb unbedingt notwendig ist, die Zellspannung zu überwachen. Für das weitere Design beschränke ich mich auf die Funktion eines passiven Top- Balancer. Dieser bildet für den Ladestrom ab einer definierten Ladespannung einen Bypass, d.h. die abgeleitete Energiemenge, welche in Wärme umgewandelt wird, dient nicht dazu den Energieinhalt der ... Zellen zu erhöhen und verlangsamt somit die Ladung. Somit können Zellen mit niedrigerem Ladungsinhalt „aufholen“. Wie wir gesehen haben benötigen wir diese Grundfunktionen: - Zellbalancer und - Überwachnung der Grenzwerte mit Abschaltfunktion. 3. Grundsätzliche Funktion und Anforderungen Nun zur Umsetzung, der eigentliche Controller besteht im Wesentlichen nur aus einem Monoflop mit einer Nachlaufzeit/bzw. Sperre für Wiedereinschalten von 6-18s. Einfacher geht es nicht. Für ein weiteres Feature - Sperrfunktion ist die Triggersschleife mit einem "Selbsthaltekreis" unterbrochen, d.h. wenn die Balancer-Schleife unterbrochen wird kann der Controller über den Balancer-Loop nicht wieder einschalten. Hier wurde auch das einzige "Komfort-Feature" realisiert, d.h. in Abhängigkeit von UVP/OVP, schaltet der Controller bei UVP wieder automatisch ein zum Laden - bei OVP bleibt dieser "aus". Diese Funktion kann mittels einer Lötbrücke/Jumpers generell ausgeschaltet werden (oder der IC LTC1440 wird am Controller nicht bestückt - das spart Kosten). Zusätzlich werden in den Balancer-Loop Thermoschalter integriert, um zum einen den Controller zu schützen zum anderen die LiFePO4-Zellen bei einem Zelldefekt vom System zu trennen. Wie bei den EV-Power-Balancer sitzt die eigentliche Überwachung auf den Balancer PCB, mein System ist auch zu diesem kompatibel! Wenn man die EV-Power Balancer einsetzt benötigt man nur den Controller und die Endstufe! Aber bei meiner eigenen Entwicklung ist der Balancerstart einstellbar (damit kann man diese auf die Ladespannung optimieren) und UVP/OVP wird über 3 Widerstände am PCB definiert und ist durch alternative Bestückung frei definierbar! Das MonoflopBMS besteht aus den Komponenten: - Balancer mit Überwachungsfunktion UVP/OVP; - Controller mit MOSFET-Driver für ein 4S-System (4LiFePO4-Zellen) und MOSFET-Endstufe; - oder Controller mit bistabilen Relais für ein 4S-System (4LiFePO4-Zellen); EV-Power Balancer arbeiten wie die Kollegen schon geschrieben haben als passive Top-Balancer. Über eine Daisy-Chain wird ein Masse-Signal an das Trennrelais (FBR/TSA 265) geleitet, welches bei "irgendeiner Abweichung" der Betriebsparameter aus dem definierten Bereich unterbrochen wird. D.h. bei einer Abschaltung muß immer die Ursache erst gefunden werden. Da die EV-Power Balancer, wie Franz schon angedeutet hat nicht geeignet sind für die Standard LiFePO4 Zellen, habe ich ja eigene Balancerprints designed (siehe Monoflop BMS).
...eben, aber wie kommt es dann, das sie Zellspannungen am Ende doch alle fast gleich sind? Grüße .danke - bis dahin habe ich schon mal durchgeschaut, muß mir aber Ruhe und Zeit nehmen. Dazulernen ist ja immer gut. Grüße Hallo, das ergibt sich daraus, dass während der Top-Balance Phase der Arbeitspunkt der Zellen hinsichtlich der Kapazitätsunterschiede oder die "Ladungsungleichheiten" an die "schwächste" Zelle adaptiert werden. Dieser Vorgang ist in meiner Beschreibung dargestellt!
Also dies zu erklären wird teuer.,äh kompliziert. Einfach weil dei EV print so programmiert sind. Jede Zelle wird auf die Einstellung runtergeholt. Also so mal als Annahme 3,60 Volt. Jede Zelle wird auf die 3,60 Volt gebracht. Damit sind alle Gleich. Und damit die Balancer nicht dauernd arbeiten müssen. Fahre ich mit meienn Ladeqellen mit 3,55 Volt (14,2) Und alle 7 Tage für eine Std auf 14,6 Volt. Du hast ja gesehen wie schnell die Balncer das machen. Und das Balalncing mit den alle 7 Tage mit der Spannung hochfahren. Funktioniert auch mit den Vollelektronischen BMS. Dann laufen auch die Balnce nicht dauernd. bei guten Zellsätzen reicht das vollkommen aus. Ausserdem is tdie Drift gering bei 14,2. Ich habe bereits 4 BMS liegen mit defekten Balancerteil. Warum wohl. Weil die dauernd arbeiten müssen. Sinnloserweise durch schlechtes Balancing und günstige Zellen. Und die brauchen dann auch hohe Ladeschlusspannung. sonst läuft der Accu aus der Balance. Ein Teufelskreis. Und ich möchte nicht wissen wie die Balancer ausgelegt werden in der Entwicklung. Franz
Ja Besten Dank Euch für die Mühe meiner geistigen Erhellungen :) Ja ich habe gesehen, wie schnell das geht, die eine Zelle, nach dem Austausch des defekten BMS, auf 3,6V runter zu holen. Mein Victron steht auf Zellausgleich 3,61 V - einmal im Monat. Wobei- wenn wir unterwegs sind, kommt er da nie hin, wiel er immer ab 90% SoC den Kühlschrank betreiben muß :) Aber ich behalte das im Auge. Besten Dank
Nicht nur Ostern werden Eier gelegt. Auch unterm JAhr geht das. Aber korrekt und lehrreich. was man auf alles aufpassen muß. Wieder was dazugelernt. :mrgreen: Franz
Wenn das Relais von Lisunenergy bezogen ist (erkennbar an dem LI auf dem Aufkleber oder an der roten Grundplatte), dann ist eine dreiminütige Einschaltverzögerung programmiert. Die würde auch bei einem Hauptschalter so arbeiten. LG Peter
Stimmt Peter. Weil dus Schreibt fällt mir s auch wieder ein. Damit wird verhindert das der bei hohen Strömen ins Flattern kommt. Danke Franz
Habe ich ja schon lange drin :razz: und wie Peter sagt 3 Minuten "Klick!" Gibt es nicht irgendetwas, was man da anschließen kann, wo man die Zellspannungen per BT auslesen kann? Grüße
Die Winston laufen so stabil - da reicht es einmal im Jahr zu checken. Kurz Multimeter dranhalten - fertig. Falls man nicht so gut an die Zellen dran kommt könnte man ja eine Verlängerung mit Spannungsmessung an die Zellen bauen. Hier hat mal jemand so etwas gebaut mit Reedschalter: --> Link Hubert
Zum Philippi TSA 265 gibt es auch einen Fernschalter; damit lässt sich der Akku auch manuell trennen. Diesen habe ich bei meinem Hybrid-System installiert, damit ich das Fahrzeug in der Halle am 230V Strom lassen kann, der LiAkku aber nicht dauernd auf Voll-Ladung ist. --> Link Für die Anzeige der einzelnen Zell-Spannungen habe ich ein Flachkabel mit genügend Adern zum Akku verlegt und einen Zellmonitor montiert. Eine Idee wäre noch gewesen, ein billiges - kurzgeschaltetes - JBD-BMS parallel anzuschliessen, um die Zellspannungen so per BT zu sehen ... allerdings nicht realisiert!
Ja das stimmt, dennoch war ein Balancer defekt udn eine Zelle "weggelaufen" Wie lange schon? Keine Ahnung. mein Phillippischaler sieht übrigens so aus: Einfach den rechten blauen über einen Schalter führen Grüße
Ja und, wo ist das Problem? Es gibt Leute die haben gar keine Balancer und balancieren ihre Winston von Hand einmal im Jahr. Die Systeme laufen auch schon seit vielen Jahren. In der Zeit in der der Balancer nicht funktionierte hatte das System ein paar Prozent weniger Kapazität. Ansonsten keine Probleme oder gar Langzeitschäden. So krass auseinanderlaufen wie bei den anderen LiFePo passiert bei den Winston nicht so schnell. Wenn ich die Wahl hätte würde ich immer wieder Winston nehmen, auch wenn sie Preislich und Gewichtsmäßig nicht mehr Up to Date sind. Hubert
Eben :razz: und deshalb sind meine ja auch unverkäuflich :razz: :razz: :razz: Grüße Ich habe meine mit dem alten Womo verkauft. Jetzt habe ich ein Neufahrzeug an dem ich erstmal nicht rumbasteln wollte. Der Händler baut so ein "Bastelzeugs" natürlich nicht ein. Hubert
Du armer bedauernswerter Kerl - keinen gelben Strom mehr - aber das kommt wieder :razz: Grüße
Wollte ich vor 5 Jahren beim neuen PhoeniX auch nicht … daher einfach einen gelben DIY Akku neben den Original Gel gestellt und verbunden …. Voilà der Hybrid war geboren …. mit fast keinem "Rumbasteln"!? :wink:
Such mal nach ISDT BattGo. Hab ich im Einsatz, funzt. Wird alle Jubeljahre mal an den Akku angeschlossen (Kabel sind am Akku fest verlegt). Kann auch aktiv balancen. bis denn, Uwe Edith: geht nur per Eyeball MK I, kein BT, sorry. |
Anzeige
|