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Noch ein Wohnmobilhändler Insolvent 1, 2


chrisc4 am 10 Mai 2025 18:17:11

Die Fa. Euch Wohnmobile, Hochdorf-Assenheim hat Insolvenzantrag gestellt, berichtet die Tageszeitung die Rheinpfalz.

Die Einschlägigen kommen immer näher :eek:

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

NexxoT745 am 10 Mai 2025 20:12:38

Das wundert mich nicht.. Wenn man so mit seiner Kundschaft umgeht! Verkauf war Note 3, Service na wollen wir mal nicht so sein, grade noch eine Note 5.

chrisc4 am 10 Mai 2025 20:55:09

Der Markt bereinigt sich jetzt, da Kunden nichtmehr Schlange stehen!
"Die Spreu trennt sich vom Weizen" Die guten Händler werden davon sicher profitieren :)

Anzeige vom Forum


kawabenemsi am 10 Mai 2025 21:32:19

chrisc4 hat geschrieben:Der Markt bereinigt sich jetzt, da Kunden nichtmehr Schlange stehen!
"Die Spreu trennt sich vom Weizen" Die guten Händler werden davon sicher profitieren :)


Nur ist es für den "Normalkäufer" recht schwierig festzustellen , ob es sich bei seinem Verkäufer um einen der überlebensfähigen "Guten Händler" handelt .

Ich kann aus eigener Erfahrung nur drindglichst warnen Vorabüberweisungen vor gesicherter Eigentumsübertragung eines Wohnmobils zu tätigen . Die gesamte Branche ist total überhitzt . Die Gewinnerwartungen unter der Coronazeit haben vielen Geschäftsführern einfach jeglichen Realitätssinn genommen . Man könnte auch sagen , dass in dieser Branche nicht sehr intelligente Leute einfach nur noch nach dem Motto : "Gier frist Hirn" agiert haben . Das haben schon viele potentielle Käufer mit dem Totalverlust ihrer Anzahlungen leidvoll erfahren .

Ergo : Keine Anzahlungen bei Bestandsfahrzeugen ! Bezahlung nur "Zug um Zug" bei Übergabe Fahrzeug und Kfz-Brief !!!
Bei bestellten und konfigurierten Wohnmobilen nur eine Anzahlung von höchstens 10 Prozent und Restzahlung nur nach obigen
Bedingungen .

Eine Firma , die den Kfz-Brief von der Bank (wo er meist als Sicherheit liegt) nicht für wenige Tage zwischenfinanzieren kann , ist nicht solide.Die Zinsen für wenige Tage sollte für ein gesundes Unternehmen auch machbar sein .

Aus eigener gegenwärtiger Erfahrung kann ich berichten , dass Firmen bis zu 3 Monaten eine Auslieferung eines Bestandsfahrzeuges mit diversen fadenscheinigen Begründungen verschleppen , nur weil man auf "Zug um Zug- Zahlung "besteht .Im Prinzip stehen solche Firmen kurz vor der Insolvenz , oder verschleppen diese.

Augen auf beim WoMo-Kauf !

Pechvogel am 11 Mai 2025 00:08:14

kawabenemsi hat geschrieben:…Keine Anzahlungen bei Bestandsfahrzeugen ! …
Bei bestellten und konfigurierten Wohnmobilen nur eine Anzahlung von höchstens 10 Prozent …

Also keine Anzahlung ohne Sicherheiten wenn das Womo schon vor Ort steht weil es sein könnte das der Händler innerhalb der einen Woche (?) bis zur Abholung des Womos in Zahlungsschwierigkeiten geraten könnte und die Anzahlung dann u.U. weg wäre.
Aber bei einer Fahrzeugbestellung, bei der es bis zur Auslieferung des Womos Monate dauert / dauern kann, ist die Anzahlung so ok?? :gruebel: :gruebel:

kawabenemsi hat geschrieben:…Eine Firma , die den Kfz-Brief von der Bank (wo er meist als Sicherheit liegt) nicht für wenige Tage zwischenfinanzieren kann , ist nicht solide.Die Zinsen für wenige Tage sollte für ein gesundes Unternehmen auch machbar sein …

Abgesehen davon das ein „KFZ-Brief“ KEINE Sicherheit darstellt weil er kein Eigentumsnachweis ist: wenn der „Brief“ doch bei einer Bank liegt weil das Fahrzeug finanziert ist, dann wird keine Bank das Fahrzeug nochmal finanzieren. Wo liegt da die Logik?
Wenn ein Händler ein Womo für, sagen wir mal, 100.000€ verkauft dann bleiben ihm davon vielleicht 15-20.000.
D.h. er hat sich 60.000€ „irgendwo“ geliehen ( MwSt. zahlt er ja nicht ).
Wenn der Händler dann 10 oder 20 Fahrzeuge auf dem Hof hat dann sind das mal eben 1 Million Euro und die werden wohl die wenigsten Händler „auf der hohen Kante haben“.
Das hat mit „solide“ erstmal nix zu tun.
Und Banken sind auch nicht mehr das was sie mal waren.

kawabenemsi hat geschrieben:…stehen solche Firmen kurz vor der Insolvenz , oder verschleppen diese…

Insolvenzverschleppung ist eine Straftat! Da ermittelt dann die Staatsanwaltschaft.
Das macht „freiwillig“ wohl niemand!??!



Grüße
Dirk

PittiC am 11 Mai 2025 07:42:39

Pechvogel hat geschrieben:Insolvenzverschleppung ist eine Straftat! Da ermittelt dann die Staatsanwaltschaft.
Das macht „freiwillig“ wohl niemand!??!
Grüße
Dirk

Doch, es gibt solche Menschen.

Pechvogel am 11 Mai 2025 09:15:37

PittiC hat geschrieben:Doch, es gibt solche Menschen.

Ja, es gibt so welche.
Man kann das aber nicht verallgemeinern.

Klar ist das immer ein Risiko. Und die aller aller wenigsten Händler haben die Absicht insolvent zu werden.
Insolvenzverschleppung ist aber Betrug und wird mit Absicht herbeigeführt.
Und man kann / sollte nicht pauschal jedem Händler betrügerische Absichten unterstellen. :gruebel:



Grüße
Dirk

BikeAir am 11 Mai 2025 10:02:26

Pechvogel hat geschrieben:Und man kann / sollte nicht pauschal jedem Händler betrügerische Absichten unterstellen. :gruebel:

Nein, das nicht, aber viele jeder Händler nehmen gerne Anzahlungen, da diese ihm eine zinsfreie Liquiditätsspritze, ohne Risiko für ihn selbst, geben.

Das man bei keinem Kauf von Standard Wohnmobilen oder PKW keine Anzahlung geben sollte, dürfte sich ja hier im Forum schon herumgesprochen haben, denn es gibt dafür für absolut keine Gründe! Ein guter, gesunder und seriöser Händler fragt erst gar nicht danach. Wer danach fragt und dazu keine "Bankbürgschaft mit Auszahlung auf erste Anforderung" geben möchte ist für mich unseriös - Daher Finger weg!
Gezahlt wird bei Abholung per "Echtzeitüberweisung" und sonst nichts.

Kann aber jeder halten, wie er möchte, denn jeder darf ja selbst, seine Unglückes Schmied sein :?

Grüße

Pechvogel am 11 Mai 2025 11:06:55

BikeAir hat geschrieben:…Das man bei keinem Kauf … keine Anzahlung geben…

Ob Du das wirklich SO gemeint hast? :gruebel: :D

BikeAir hat geschrieben:… denn es gibt dafür für absolut keine Gründe! …

Was macht denn der Händler wenn er das fertig angemeldete Womo da stehen hat und dem Käufer plötzlich einfällt das er doch kein oder nicht genug Geld hat? ( Und doch, das kommt oft genug vor! )
Klar, er gibt das Womo nicht raus. Kann auch monatelang klagen. Hat aber vor allem einen Halter ( mehr ) im „Brief“ und damit einen Wertverlust.



Grüße
Dirk

kawabenemsi am 11 Mai 2025 14:51:56

Der Verkäufer kann das Mobil mit „Roter Nummer“ bei Sofortüberweisung rausgeben und hat dann gar keinen Wertverlust.
Falls der Käufer ausfällt.
Der Käufer trägt aber bei Vorauszahlung das Risiko eines Totalverlustes.

wolfherm am 11 Mai 2025 14:54:14

kawabenemsi hat geschrieben:Der Verkäufer kann das Mobil mit „Roter Nummer“ rausgeben und hat dann gar keinen Wertverlust.
Falls der Käufer ausfällt.
Der Käufer trägt aber bei Vorauszahlung das Risiko eines Totalverlustes.


Mit der Nummer kann er das Womo nicht rausgeben. Lies dir mal durch, für was diese Nummer gedacht ist.

chrisc4 am 11 Mai 2025 14:58:03

kawabenemsi hat geschrieben:Der Verkäufer kann das Mobil mit „Roter Nummer“ bei Sofortüberweisung rausgeben und hat dann gar keinen Wertverlust.
Falls der Käufer ausfällt.
Der Käufer trägt aber bei Vorauszahlung das Risiko eines Totalverlustes.


Das geht nicht!
Rote Kennzeichen dürfen ausschließlich für betriebliche Zwecke (Probe-, Prüfungs- und Überführungsfahrten, notwendige Fahrten zum Tanken und zur Außenreinigung anlässlich solcher Fahrten sowie notwendige Fahrten zur Reparatur oder Wartung) verwendet werden.

Dethleffs 6731 am 11 Mai 2025 15:23:43

Sorry,
aber hier muss ich meinen Senf auch dazu geben.
Ich habe (in meinem Arbeitsleben in einem Autohaus) 2 Insolvenzen mitgemacht.
Ich würde NIE eine Anzahlung machen. Als ich mein aktuelles Mobil bestellt habe, wollten beide Händler (Angebote eingeholt) eine Anzahlung haben. Als ich sagte das ich keine Anzahlung mache, war diese Diskussion sofort zu Ende. Beide Händler haben sofort darauf verzichtet. Das Mobil wurde konfiguriert und bestellt! Normalerweise wird der Händler erst vom Werk belastet wenn er das Fahrzeug erhält. Somit ist er auch daran interessiert, daß er das Fahrzeug schnell ausliefert. Wenn noch nachträglich Einbauten gewünscht sind, kann man die Auslieferung abschließen und z. B. einen Reparaturauftrag eröffnen.
Als mein Mobil da war, habe ich per Sofortüberweisung (vor Ort) bezahlt und mitgenommen.
Dies ging mit den "Roten Nummern" des Händlers (Probe - und Überführungsfahrten) problemlos und rechtlich korrekt . Ich habe dem Händler die Roten Nummern anschließend wieder zurückgebracht.
Alle waren glücklich und zufrieden.
Grüße
Bernd

wolfherm am 11 Mai 2025 15:40:13

Da hat der Händler aber einen großen Fehler begangen.

Kurze Recherche im Internet:

Häufiger Irrtum: Rote Kennzeichen sind nicht erlaubt

„Entgegen der häufigen Praxis ist es nicht erlaubt, rote Kennzeichen (also Händlerkennzeichen) als Alternative zu Kurzzeitkennzeichen zu verwenden. Der Händler riskiert seine Zulassung für das Kennzeichen.“

Bergbewohner1 am 11 Mai 2025 15:47:44

Also, wenn ich mal eine rote Nummer benötige, dann habe ich eine Bestätigung des Händlers mit, dass ich das Fahrzeug in seinem Auftrag überführe.

wolfherm am 11 Mai 2025 15:56:54

Bergbewohner1 hat geschrieben:Also, wenn ich mal eine rote Nummer benötige, dann habe ich eine Bestätigung des Händlers mit, dass ich das Fahrzeug in seinem Auftrag überführe.



Es ist trotzdem nicht erlaubt. Wie trägt er denn dein Fahrzeug ein?

PS: Es wird immer wieder von einigen Händlern gemacht, die die seit einigen Jahren geltenden Regeln nicht kennen. Wenn er Pech hat verliert er wegen Unzuverlässigkeit das Recht auf ein solches Kennzeichen.

chrisc4 am 11 Mai 2025 15:58:05

Bergbewohner1 hat geschrieben:Also, wenn ich mal eine rote Nummer benötige, dann habe ich eine Bestätigung des Händlers mit, dass ich das Fahrzeug in seinem Auftrag überführe.


Korrekt wäre wenn ein Mitarbeiter vom Händler das Wohnmobil fährt und du dann den Mitarbeiter samt rotem Nummernschild zurück bringst. :)

Wenn es zu einem Unfall kommen sollte, dann wird genau hingeschaut!

BikeAir am 11 Mai 2025 16:24:52

BikeAir hat geschrieben:…Das man bei keinem Kauf … keine Anzahlung geben…

Pechvogel hat geschrieben:Ob Du das wirklich SO gemeint hast? :gruebel: :D

Ja genau SO habe ich das gemeint, denn alles andere ist grob fahrlässig, mit Ausnahme Anzahlung gegen "Bürgschaft auf erste Anforderung" und das in der Reihenfolge: Erst die Bürgschaft, dann die Zahlung!

Pechvogel hat geschrieben:Was macht denn der Händler wenn er das fertig angemeldete Womo da stehen hat und dem Käufer plötzlich einfällt das er doch kein oder nicht genug Geld hat?

Rechtsanwalt nehmen Klage einreichen, Schadensersatz fordern. Was sonst!

Grüße

Pechvogel am 11 Mai 2025 18:47:50

BikeAir hat geschrieben:Ja genau SO habe ich das gemeint, denn alles andere ist grob fahrlässig..,

:gruebel: Bei KEINEM Kauf KEINE Anzahlung heißt im Umkehrschluss bei jedem Kauf eine Anzahlung! :eek:
Aber ganz wie Du meinst! :mrgreen:



Grüße
Dirk

Russel am 11 Mai 2025 19:18:01

Warum ist er den jetzt insolvent?

Rote Nummern fälschlicher Weise genutzt oder fehlende Anzahlungen?

Der Markt bereinigt sich, ein Händler kann m.M. nach nur mit einer guten Werkstadt durchhalten. Nur vom Verkauf wird das nix.

Das erste Fahrzeug verkauft der Verkäufer, das zweite immer die Werkstatt.

neyoo am 11 Mai 2025 20:59:43

Russel hat geschrieben:Warum ist er den jetzt insolvent?

.......


Das ist doch die Frage, die uns beschäftigt.

Macht bitte mit dem Zahlen, Rote Nummer usw einen eigenen Tread auf.
Ich war schon ein paar mal beim Euch und habe mal so über den Hof geschaut.
Der ist zumindest voll.

Wer weis mehr?

viele grüße
neyoo

kamann am 11 Mai 2025 21:10:10

Hallo;
Und lustig wird es erst wenn die Polizei eine rote Nummer zurück zur Werkstatt bringt.... :lol: :lol: :lol:
So long :ja: :ja:

chrisc4 am 11 Mai 2025 21:29:09

neyoo hat geschrieben:


Das ist doch die Frage, die uns beschäftigt.

Ich war schon ein paar mal beim Euch und habe mal so über den Hof geschaut.
Der ist zumindest voll.

Wer weis mehr?

viele grüße
neyoo


Man kann nur spekulieren aber was man so hört haben viele Händler 2023 sich die Hütte vollgestopft, in der Hoffnung, das alles wie bisher läuft. Wohnmobilen, zu den damaligen hohen Preisen eingekauft. Inzwischen hat sich der Markt stark verändert, die Nachfrage hat stark nachgelassen, die Preise sind gesunken. Die Händler sitzen auf vielen Fahrzeugen aus 2023 und 2024 und die Kunden wollen nur die neusten Modelle. Die "alten" können nur mit hohen Rabatten abverkauft werden. Gleichzeitig sind die Zinsen gestiegen. Das können viele nicht kompensieren und müssen aufgeben.
Die Händler, die ihre Kunden nicht gepflegt haben bei den dürfte die Nachfrage besonders eingebrochen sein. :)

Tinduck am 12 Mai 2025 08:51:25

Ich kenne diesen Händler nicht.

Ich würde allerdings erwarten, dass als erstes die Händler Pleite gehen, die nur/überwiegend vom Fahrzeugverkauf leben. Mit einer gut laufenden Werkstatt sollte man den Betrieb eigentlich über Wasser halten können, auch wenn die Verkäufe mal nicht wie erwartet laufen.

Wenn man es natürlich beim Einkauf völlig übertrieben hat, hilft das wohl auch nichts mehr.

Was ich nicht verstehe, ist, warum die Standuhren nicht stärker rabattiert werden. Zum EK oder knapp darüber (Zinsen...) zu verkaufen ist immer noch besser als mangels Liquidität Pleite zu gehen.

Die Preise, die man so im Netz sieht, sind davon noch weit entfernt. Höchstens Vermietfahrzeuge bekommt man in dem Preisbereich, aber auch keine, die nur eine Saison gelaufen sind.

bis denn,

Uwe

Pechvogel am 12 Mai 2025 09:20:02

chrisc4 hat geschrieben:...Die Händler sitzen auf vielen Fahrzeugen aus 2023 und 2024 und die Kunden wollen nur die neusten Modelle. Die "alten" können nur mit hohen Rabatten abverkauft werden. Gleichzeitig sind die Zinsen gestiegen. Das können viele nicht kompensieren und müssen aufgeben...

Ich denke mal viel gravierender ist noch die Einstellung der Banken dazu:
die erwarten das der Unternehmer jedes Jahr ein besseres Ergebnis abliefert als es das Vorjahr war.
Wenn dann der Umsatz einbricht, was in der Branche ja irgendwann zu erwarten war, bekommen die Banken ganz schnell "kalte Füße" und stellen die Verbindlichkeiten fällig bzw verlängern gegebene Darlehen nicht mehr.
Und gerade im Bereich Fahrzeug-Vorfinanzierung werden Darlehensverträge gerne mit einer einjährigen Laufzeit vereinbart.
In Boom-Zeiten, wo der Umsatz im letzten Jahr 40% oder mehr über dem des Vorjahres lag, da geht die Bank gerne den Weg des Wachstums mit und verdient an den Zinsen. Da werden die Verträge verlängert oder gar noch aufgestockt.
Geht der Umsatz-Zuwachs dann aber zurück, beträgt "nur noch" 15% statt 40-50% dann passt den Banken schnell das Verhältnis der gegebenen Darlehen zum Gewinn nicht mehr, sie gehen davon aus das auf Dauer der Kapitaldienst nicht mehr ausreichend sicher bedient werden kann und verlängern die Darlehen nicht mehr.
Was bis dahin über 10 oder 20 Jahre problemlos jedes Jahr funktioniert hat wird, nicht zulezt durch Basel 3 und Basel 4 ( seit 01.01.25 in kraft ), plötzlich nicht mehr gemacht.
Und dann steht da ein Unternehmer der den Hof voller Fahrzeuge hat, vielleicht sogar noch gut zu tun hat und auch, im Vergleich zum Mitbewerber, noch "relativ gut" verkauft, plötzlich ohne Kreditlinie da und muss "mal eben schnell" einen großen 6- oder gar 7-stelligen Betrag neu finanzieren.
Da ihm das nicht gelingt weil eigentlich alle Banken da gleich ticken bleibt nur der Weg in die Insolvenz.

Ich kenne mittlerweile mehrere Betriebe, nicht nur aus dem KFZ-Bereich, die trotz voller Auftragsbücher und immer noch positiven Gewinnen aus o.a. Gründen Insolvenz anmelden mussten.



Grüße
Dirk

1stchoice am 12 Mai 2025 09:52:19

hi,

mich interessiert, was sind Indikatoren vor einer drohenden Insolvenz, auf die ich als potenzieller Kunde achten kann/muss/sollte bevor ich einen Kaufvertrag abschließe?

Vielleicht kann aus den Rückmeldungen eine Art Checkliste entstehen, die dem einen oder anderen bei sich anbahnenden Vertragsabschlüssen unterstützen kann.

ich freue mich von euch zu hören.

viele Grüße
Henning

Jagstcamp-Widdern am 12 Mai 2025 10:02:58

aus meiner sicht gibt es kaum indikatoren!
es gibt nur eine reaktion: keine vorauszahlung für nix leisten auszer gegen eine bankbürgschaft mit vorrang.
für werkstattleistungen: das auto nur in die werke geben, wenn klar ist, dasz man das mobil für ein paar wochen NICHT braucht. da KANN dann die zeit reichen, die karre dem insolvenzverwalter vom hof zu holen....

allesbleibtgut
hartmut

BikeAir am 12 Mai 2025 10:05:00

1stchoice hat geschrieben:hi,

mich interessiert, was sind Indikatoren vor einer drohenden Insolvenz, auf die ich als potenzieller Kunde achten kann/muss/sollte bevor ich einen Kaufvertrag abschließe?

Das ist wohl eher schwierig, da man ja nicht in die Finanzbuchhaltung schauen kann, denn nur da könnte man die Liquidität oder Kreditlinie sehen. Man weiß von daher nie, ob jemand Morgen, nächst Woche oder eben nie Insolvenz anmelden muß. Ob man es am Verhalten des Verkäufers ablesen könnte, ist auch eher fraglich.

Man kann sich von daher nur selber schützen. Wenn man ein Fahrzeug gefunden hat - Vertrag abschließen - Zahlung bei Übergabe vereinbaren, KEINE Anzahlung leisten, rechtzeitig (sollte Selbstverständlich sein) die Zulassungspapiere bekommen, und dann das Fahrzeug bei Abholung per Echtzeitüberweisung (vorher die Limits mit der Bank anpassen) bezahlen.

Und sofern das dem Verkäufer nicht passt, kauft man eben woanders. Das "habenwollenGen" muß man dabei wohl mal abschalten.

Grüße

Beduin am 07 Aug 2025 07:42:42

Wanner ist Dusslingen ist jetzt auch dabei :( zumindest mal vorläufig --> Link

abnachlapalma am 07 Aug 2025 09:02:49

Es heisst da Wanner Werkstatt. Betrifft das trotzdem den gesamten Betrieb? Es ist für mich unbegreiflich, wie in einer Zeit, in der man u.U. Monate auf einen Termin warten muss, eine Werkstatt insolvent werden kann.

Russel am 07 Aug 2025 09:08:37

Verstehe ich auch nicht.

Pechvogel am 07 Aug 2025 09:12:58

abnachlapalma hat geschrieben:Es heisst da Wanner Werkstatt. Betrifft das trotzdem den gesamten Betrieb?...

Der gesamte Betrieb ist als "Wanner .. Werkstatt" eingetragen und damit ist der gesamte Betrieb, der ja ....-Werkstatt heißt, insolvent.
"Werkstatt" bezieht sich hier also nicht auf "die Halle mit Hebebühnen..." sondern den Namen des Unternehmens.
( siehe auch Impressum der Homepage )



Grüße
Dirk

NexxoT745 am 07 Aug 2025 14:30:19

So die Fa.Euch ist hiermit wohl Geschichte.

kamann am 07 Aug 2025 14:40:48

Hallo;
Gerüchterweise soll es bei Euch eine Übernahme gegeben haben......
So long KH

Beduin am 07 Aug 2025 19:47:23

abnachlapalma hat geschrieben:Es heisst da Wanner Werkstatt. Betrifft das trotzdem den gesamten Betrieb? Es ist für mich unbegreiflich, wie in einer Zeit, in der man u.U. Monate auf einen Termin warten muss, eine Werkstatt insolvent werden kann.


Denke mal, das wird herauszufinden sein.

Im Fall da jetzt ein Investor mitlesen sollte. Werkstatt ist Top und die Jungs und Mädels ein eingespieltes Team. Die würden sich freuen wenns weiter geht
und auf dem Gelände parkten unzählige Fahrzeuge, zur Miete

neyoo am 07 Aug 2025 22:20:19

Na ja, es geht weiter:

--> Link

RP:
In Hochdorf-Assenheim werden weiterhin Reisemobile verkauft und repariert werden. Aber nicht von der Firma Euch. Die Dörr-Gruppe hat das Geschäft übernommen und einiges vor.


viele grüße
neyoo

Tinduck am 10 Aug 2025 10:04:47

abnachlapalma hat geschrieben:Es heisst da Wanner Werkstatt. Betrifft das trotzdem den gesamten Betrieb? Es ist für mich unbegreiflich, wie in einer Zeit, in der man u.U. Monate auf einen Termin warten muss, eine Werkstatt insolvent werden kann.


Glaube nicht, dass die Werkstatt wirtschaftlich unabhängig vom Womo-Handel geführt wurde. Und so zieht halt ein marodes Teilgeschäft das andere mit in den Abgrund. Wenn die zwischenfinanzierten Womos auf dem Hof nicht mehr bei der Bank bedient werden können, weil sie zu lange da stehen und die Verkäufe schwächeln, kann das eine gut laufende Werkstatt auch nur begrenzt rausreissen. Und an der Stelle haben sich einige Händler halt im auslaufenden Boom übernommen.

bis denn,

Uwe

Muroflibom am 10 Aug 2025 11:17:30

Wilfart in Irschenberg ist auch in Insolvenz. Geschäftsbetrieb der Wilfart Caravan Worlds e.K wohl an die CaraService Süd GmbH & Co. KG veräußert, wer auch immer das sein mag.

chrisc4 am 22 Aug 2025 19:55:39

Jetzt auch noch Rikis Wohnmobile in Schifferstadt (zuvor in Otterstadt) Insolvenzplanverfahren in Eigenverwaltung

Das war abzusehen, neues, riesiges Gelände mit Grossen Hallen, sehr abgelegen.

MilesandMore am 23 Aug 2025 13:12:16

Es gibt einen Bundesanzeiger da kann man zumindest für die größeren Händler die Jahresabschlüße einsehen.

--> Link

GÜMA Wertheim war zumindest bis ins Jahr 2022 hochprofitabel.

Kostenlos.

Bernd

BURAN am 23 Aug 2025 15:44:46

Und die preise vom abverkauf drücken weiter den wert unserer mobile

Ein freund hat eben von euch einen b780 gekauft .. mietfahrzeug .wie neu .. 15 monate alt 25000 km ..gezahlt hat er 50 % vom listenpreis

Und der rickys war bis vor 10 jahren noch ein tankstellenladen mit 500 qm Fläche neben dem obek .. heute hat der ca 30000 qm ..dass die expansion nicht gut gehen kann war klar

chrisc4 am 23 Aug 2025 16:50:25

BURAN hat geschrieben:
Und der rickys war bis vor 10 jahren noch ein tankstellenladen mit 500 qm Fläche neben dem obek .. heute hat der ca 30000 qm ..dass die expansion nicht gut gehen kann war klar


Vom Hinterhofladen zum größten Wohnmobilhändler in der Region. Die sind in den letzten Jahren zweimal umgezogen, in immer größere Hallen usw.
Rikis wohnmobile hat aktuell über 50 Mitarbeiter! Bei den und weiteren Kosten müssen zwangsläufig regelmäßig enorme Umsätze gemacht werden! Wenn die nicht mehr planmäßig kommen, dann ist schnell der Ofen aus!
Das Ding ist denen offensichtlich über den Kopf gewachsen! Die Inhaberin und ihr Mann dürfen ca. 60 Jahre alt sein.
Warum die das auf sich genommen haben ist mir unbegreiflich, auch dass die Banken da mitgemacht haben kann ich nicht nachvollziehen!

MilesandMore am 23 Aug 2025 21:38:29

BURAN hat geschrieben:Und die preise vom abverkauf drücken weiter den wert unserer mobile


Ich hab 2021 für 110 gekauft Listenpreis heute 160 wenn ich heute 70 bekäme wäre das für mich in Ordnung.
vier Jahre genutzt 70.000 km 35 Reisen passt doch alles.

Wohnmobile sind keine Immobilien beim Wertverlust und mit diesem Bewusstsein habe ich das Fahrzeug gekauft.

ich kenne einige die gekauft haben mit dem Argument kann ich nichts verkehrt machen und immer wieder zum Einkaufspreis loswerden, tja, so täuscht man sich.

Bernd

BURAN am 23 Aug 2025 22:15:45

Das war 50 % von ehemaligen listenpreis.. 108ooo euro für nen jahreswagen b 780 ist schon ne nummer
Rechne dein Auto mal mit der prämisse und berücksichtige noch alter und laufleistung .. bist du bei 50 000 immer noch zufrieden?

Olli2305 am 24 Aug 2025 08:00:12

BURAN hat geschrieben:Das war 50 % von ehemaligen listenpreis.. 108ooo euro für nen jahreswagen b 780 ist schon ne nummer
Rechne dein Auto mal mit der prämisse und berücksichtige noch alter und laufleistung .. bist du bei 50 000 immer noch zufrieden?

Also ich kaufe mir ein Fahrzeug, weil es mir gefällt und achte nicht auf den Verkaufspreis. Aber ich fahre meine Fahrzeuge halt auch immer sehr lange. Und wenn ich es dann verkaufe, eine schöne Zeit damit hatte dann ist der "Verlust" mir es Wert. Darf aber jeder anders sehen.

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