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Sind die Microschalter in den Armaturen zu schwach?


bristot am 11 Mai 2025 13:45:37

Hallo, schönen Tag in die Runde.
Ich habe an die Elektroniker unter euch mal eine Frage. Mir ging der Microschalter in der Küchenarmatur kaputt, hab diesen dann bestellt und gesehen das der für 60 Watt ausgelegt ist. Meine Tauchpumpe hat aber 70 Watt, ist das ein Problem für den Mikroschalter? Wenn ja gibts da eine Möglichkeit dessen Lebendauer zu verlängern, irgendwas dazwischenschalten? Bin elektrisch absoluter Laie, also bei irgendwelchen Anleitungen bitte daran denken.
Gruß Michael

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tweiner am 11 Mai 2025 15:13:07

Moinsen,
ja, sie sind schwach und empfindlich.
Durch ein Arbeitsrelais lassen sich die Belastungen der Schalter reduzieren. Die Schalter schalten das Arbeitsrelais, für die Pumpe werden 12 Volt von der Batterie durch das Relais geschaltet.
Als Laie würde ich das jedoch nicht unbedingt selber machen.
gruß
Thomas

mv4 am 11 Mai 2025 15:58:30

Das ist ja nicht nur der Microschalter...schau die mal den Querschnitt der Stromleitungen an...da kannst du dir ausrechnen welche Spannung letztendlich an der Pumpe ankommt.
Eine Relais Steuerung bekommt denke ich auch ein halbwegs begabter laie hin. Physik hatte ja denke ich jeder in der Schule.

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Scout am 11 Mai 2025 18:44:04

Den Strom, den Pumpen während des Betriebes benötigen verkraften die Microschalter.
Ich musste während der letzten 20 Jahre 2 Armturen ersetzen, der Microschalter war nie die Ursache.
Gruß
Scout

bristot am 11 Mai 2025 19:06:09

Scout hat geschrieben:Den Strom, den Pumpen während des Betriebes benötigen verkraften die Microschalter.
Ich musste während der letzten 20 Jahre 2 Armturen ersetzen, der Microschalter war nie die Ursache.
Gruß
Scout
mv4 hat geschrieben:Das ist ja nicht nur der Microschalter...schau die mal den Querschnitt der Stromleitungen an...da kannst du dir ausrechnen welche Spannung letztendlich an der Pumpe ankommt.
Eine Relais Steuerung bekommt denke ich auch ein halbwegs begabter laie hin. Physik hatte ja denke ich jeder in der Schule.
tweiner hat geschrieben:Moinsen,
ja, sie sind schwach und empfindlich.
Durch ein Arbeitsrelais lassen sich die Belastungen der Schalter reduzieren. Die Schalter schalten das Arbeitsrelais, für die Pumpe werden 12 Volt von der Batterie durch das Relais geschaltet.
Als Laie würde ich das jedoch nicht unbedingt selber machen.
gruß
Thomas


Danke für die schnellen Antworten! Ich werde das Ganze mal beobachten und wenn mir die Mikroschalter nicht am laufenden Band kaputt gehen ist ja eh alles gut. Wenn doch werd ich die Idee mit dem Arbeitsrelais noch mal aufgreifen.
Grüße Michael

HY4740 am 11 Mai 2025 22:13:02

Dann hast Du ja seit 20 Jahren ein Rinnsaal als Wasserstrahl von der Toilette nicht zu reden.

mv4 hat geschrieben:Das ist ja nicht nur der Microschalter...schau die mal den Querschnitt der Stromleitungen an...da kannst du dir ausrechnen welche Spannung letztendlich an der Pumpe ankommt.
Eine Relais Steuerung bekommt denke ich auch ein halbwegs begabter laie hin. Physik hatte ja denke ich jeder in der Schule.


tweiner hat geschrieben:Moinsen,
ja, sie sind schwach und empfindlich.
Durch ein Arbeitsrelais lassen sich die Belastungen der Schalter reduzieren. Die Schalter schalten das Arbeitsrelais, für die Pumpe werden 12 Volt von der Batterie durch das Relais geschaltet.
Als Laie würde ich das jedoch nicht unbedingt selber machen.
gruß
Thomas

Das ist keine Raketentechnik. Das größte Problem dürfte das Verlegen der 12V Leitung in die Nähe der Pumpe sein. (Sicherung nicht vergessen). Google hilft, richtiges Relais das hier geht

--> Link
Hab auch STL Datei für Box zum Einbau.
Bin gerade 3 Wochen weg dann PN falls Interesse besteht.
Gruß Günther

tweiner am 12 Mai 2025 07:43:39

Scout hat geschrieben:Den Strom, den Pumpen während des Betriebes benötigen verkraften die Microschalter.
Ich musste während der letzten 20 Jahre 2 Armturen ersetzen, der Microschalter war nie die Ursache.
Gruß
Scout


Moinsen
es ist auch nicht nur der Strom den die Mikroschalter aushalten müssen!
Im Wohnmobil wird Gleichstrom verwendet, beim Abschalten entsteht von der Pumpenspule ein Abreißfunken. Dieser Funken schädigt die Kontakte vom Microschalter.
Also entweder regelmäßig die Microschalter reinigen (das reicht meistens) oder ein Relais (mit Löschdiode) einbauen, das hilft dauerhaft. Das hatten wir bei unserem 1. Wohnmobil auch, Kontakte gereinigt und Relais eingebaut - Fehler ist nie wieder aufgetreten.
gruß
Thomas

kheinz am 12 Mai 2025 10:51:24

Auch im 15 Jahr schalten in unserem Wohnmobil die Microschalter einwandfrei.
Einer der Gründe dürften sein da wir von Anfang an uns nur für zwei Stellungen geeinigt haben: Ganz auf und ganz zu. Daher die Wassermenge beim öffnen / schließen nicht regulieren.

MfG kheinz

bristot am 12 Mai 2025 16:10:45

Moinsen
es ist auch nicht nur der Strom den die Mikroschalter aushalten müssen!
Im Wohnmobil wird Gleichstrom verwendet, beim Abschalten entsteht von der Pumpenspule ein Abreißfunken. Dieser Funken schädigt die Kontakte vom Microschalter.
Also entweder regelmäßig die Microschalter reinigen (das reicht meistens) oder ein Relais (mit Löschdiode) einbauen, das hilft dauerhaft. Das hatten wir bei unserem 1. Wohnmobil auch, Kontakte gereinigt und Relais eingebaut - Fehler ist nie wieder aufgetreten.
gruß
Thomas[/quote]
Hallo Thomas,
danke für die Antwort. Verstehe ich das richtig daß ich so ein Relais einfach vor die Pumpe setze oder muß an jedem Mikroschalter eins hin.
Gruß Michael

lonsome am 12 Mai 2025 20:21:03

kheinz hat geschrieben:Auch im 15 Jahr schalten in unserem Wohnmobil die Microschalter einwandfrei.
Einer der Gründe dürften sein da wir von Anfang an uns nur für zwei Stellungen geeinigt haben: Ganz auf und ganz zu.


Hallo,

Wenn du dir die Mikroschalter von Reich anschaust, ist das bei denen völlig egal. Wenn du das Wasser ganz aufdrehst, ist halt ein Millimeter mehr Luft zwischen dem Schalter und dem Hahn als bei halb auf. Der Schalter kann nur ein oder aus. Ebenso wurde hier mal empfohlen, nur auf ganz heiß oder ganz kalt zu gehen, möglichst nicht irgendwo dazwischen. Das ist kontraproduktiv. Denn mit den Stellungen ganz heiß oder ganz kalt dehnt man das Kabel am stärksten und knickt es am stärksten. Lieber im Mittelbereich bleiben, da wird es am wenigsten geknickt bzw.. gedehnt. Bei mir waren die Schalter jedenfalls immer wegen Kabelbruch hinüber und nicht wegen Strom.

Gruß
Klaus

rkopka am 13 Mai 2025 10:39:49

kheinz hat geschrieben:Einer der Gründe dürften sein da wir von Anfang an uns nur für zwei Stellungen geeinigt haben: Ganz auf und ganz zu. Daher die Wassermenge beim öffnen / schließen nicht regulieren.

Die meisten Pumpen (mit Mikroschaltern) bringen sowieso nicht allzuviel Druck, da kann man auch ganz auf machen. Schaltkontakte sind meistens so gebaut, daß sie nicht um den Schaltpunkt herum zittern, sondern klar ein- oder ausschalten. Mein Womo ist 13 Jahre und geht auch noch, obwohl ich auf sowas nicht achte und die Pumpe schon einige Male steckte.

bristot hat geschrieben:danke für die Antwort. Verstehe ich das richtig daß ich so ein Relais einfach vor die Pumpe setze oder muß an jedem Mikroschalter eins hin.

Ein Relais reicht. Die Mikroschalter sind alle parallel geschaltet.

RK

Scout am 13 Mai 2025 12:02:32

Ich habe eine TWIN Pumpe verbaut laut Firmenangabe 55 W, also max. 4,6 A bei 12 V, maximale Förderleistung von 19l/min bei einer Förderhöhe von 0 m also 0 bar. Das bedeutet nach der Pumpe keine Schläuche und keine Wasserhähne. Im Wassersystem des Womo fördert die Pumpe bei dem sich einstellenden Druck vielleicht noch die Hälfte Wasser, dadurch wird der Strombedarf auch geringer. Ich habe in meinem System ca. 3 A gemessen. Wie geschrieben, das hängt von der Wassermenge ab.
Für einen Mikroschalter ist eine Belastung von max. 4 A angegeben.

Wie viel Strom verträgt der Mikroschalter?
Im Womo meiner Tochter hat nach dem Winterschlaf die TWIN Pumpe nicht mehr funktioniert. Ich habe zwei 7,5 A Sicherungen geopfert bevor ich die Pumpe ausgebaut habe. Das Gehäuse war durch Hitze verformt, Pumpe kaputt.
Beim Zuschalten der defekten Pumpe sind über den Mikroschalter ein Strom von 7,5 A geflossen bevor die Sicherung durchgeschmolzen ist. Der Mikroschalter funktioniert immer noch, hat also 7,5 A schadlos überstanden.
Ich halte die Relais Empfehlungen für unbegründet.

Gruß
Scout

rkopka am 13 Mai 2025 12:29:35

Scout hat geschrieben:Beim Zuschalten der defekten Pumpe sind über den Mikroschalter ein Strom von 7,5 A geflossen bevor die Sicherung durchgeschmolzen ist. Der Mikroschalter funktioniert immer noch, hat also 7,5 A schadlos überstanden.
Ich halte die Relais Empfehlungen für unbegründet.

Es ist ein Unterschied, ob der Kontakt mal für kurze Zeit höher belastet wird oder dauernd. Auch bei mir hat die Pumpe schon blockiert ohne die Sicherung zu schiessen (10A), weil soviel Spannung über die Kabel abfällt. Genau da kann ein Relais auch etwas bringen, wenn der Hauptstrom nicht mehr über dünne Leitungen und Kontakte geht, sondern ziemlich direkt von der 12V Versorgung zur Pumpe.

RK

bristot am 13 Mai 2025 19:07:27

Ein Relais reicht. Die Mikroschalter sind alle parallel geschaltet.

RK[/quote]
alles klar, danke RK

Luckydad am 13 Mai 2025 19:33:24

Scout hat geschrieben:IBeim Zuschalten der defekten Pumpe sind über den Mikroschalter ein Strom von 7,5 A geflossen bevor die Sicherung durchgeschmolzen ist. Der Mikroschalter funktioniert immer noch, hat also 7,5 A schadlos überstanden.

Gruß
Scout

Das mit den 7,A ist nicht ganz richtig.
Jede Sicherung hat eine Auslöse-Kennlinie (siehe Diagramm unten; Kfz-Sicherungen).
Bei normaler Umgebungstemperatur kann die Sicherung den Nennstrom (in deinem Fall 7,5A) dauerhaft aushalten.
Mit zunehmender Strombelastung löst die Sicherung immer schneller aus.
Bei einem Kurzschluss löst die Sicherung in ca. 50ms aus

tweiner am 14 Mai 2025 07:49:39

Scout hat geschrieben:...
Beim Zuschalten der defekten Pumpe sind über den Mikroschalter ein Strom von 7,5 A geflossen bevor die Sicherung durchgeschmolzen ist. Der Mikroschalter funktioniert immer noch, hat also 7,5 A schadlos überstanden.
Ich halte die Relais Empfehlungen für unbegründet.

Gruß
Scout


Moinsen,
der Microschalter wird im Zweifel auch 10 Ampere aushalten!
Es geht um den Abrissfunken der von der Spule in der Pumpe erzeugt wird. Bei Ausschalten der Punpe entsteht eine Spannungsspitze (Hochspannung) und diese verschmort die Kontaktfläche des Mikroschalters.
Bei unserer Haustechnik mit Wechselstrom kommt das übrigens wesentlich seltener vor das wir 230 Volt Wechselspannung nutzen!
Wer seine Wasserhähne über Jahre betreiben kann, hat entweder Glück oder nutzt die Wasserhähne seltener.
Ich habe damals ein Arbeitsrelais eingesetzt und danach lief das ganze ohne Probleme über Jahre!
Thomas

Scout am 14 Mai 2025 12:43:09

Was kann denn nun die Ursache für den Ausfall eines Mikroschalters sei?

Die Strombelastung während des Betriebes? Wohl nicht. Der Schalter kann 4 A die Pumpe zieht 3 A, 75 %.

Der Abreißfunken?
Ein Abreißfunken entsteht immer. Kann er mit der Zeit den Schalter schädigen?
Kann jemand von den Abreißfunkenfans ein Schadensbild über die Auswirkung auf den Schalter zeigen.
Von den vielen Tauchpumpenbetreibern haben vermutlich wenige Relais eingebaut.
Manchen bauen die Relais auf Grund von Empfehlungen ein, nicht weil sie schlechte Erfahrung hätten. Und die einen Einbau empfehlen, haben die schlechte Erfahrung gemacht?
Ich wage zu behaupten, dass die Mehrheit der Benutzer von Tauchpumpen keine Relais verwenden und das schon viele Jahre.
Kann einer der Abreißfunkenfans erklären warum bei der Mehrheit kein Schaden aufgetreten ist?
Schadhafte Mikroschalter wird es immer geben, kein technisches Gerät ist absolut.
Wäre ich ein Elektronikfreak würde ich vermutlich auch ein Relais einbauen.

Gruß
Scout

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