redddi am 31 Mai 2025 22:04:51 ulimm hat geschrieben:Was ähnliches hat mir schon in 12/2023 jemand auf dem SP Traben-Trarbach erzählt. Er meinte, das sei die NeuCamper-Generation Corona.
Das mit dem Corona ist Quatsch, diese Assis gab es auch schon vorher, zumindest habe ich 2014 einen Camper gesehen, der seine Kassette in den Mülleimer am Strassenrand geleert hat.
mowgli am 31 Mai 2025 22:25:02 Das gibt es alles auch hier in Deutschland. Ich stehe gerade auf einer Wiese am Stadtrand. 7€ ohne alles. Der kleine Müll Eimer ist voll. Die Camper werfen ihren Müll einfach daneben. Ein Camper hat den Müll eingesammelt in einen schwarzen Müllsack daneben gelegt. Manche entleeren ihre Abwässer in den Kanal vom Weinberg. Möchte aber besser keine Handy Aufnahmen hier veröffentlichen
dietmardd am 31 Mai 2025 23:16:52 Grundsätzlich ist in Frankreich, so wie auch in nahezu allen anderen Ländern das übernachten außerhalb dafür vorgesehenen Plätzen verboten.
Immer wieder kommen solche Fake News. Entweder sind das freche Lügen oder der Verfasser hat einfach keine Ahnung. Richtig ist, dass z.B. in D, F, ES, Polen, Baltikum, S, Norwegen, Finnland, I u.a. das absolut nicht stimmt. Aber man muss sich beim Freistehen an die geschriebenen und ungeschriebenen Regeln halten und niemanden behindern oder belästigen. In diesen Ländern sind wir regelmäßig unterwegs und wir hatten noch nie ein Problem mit der Polizei oder der Bevölkerung. Auch die einheimischen Wohnmobilisten machen das so. Eben erst sind wir von unserer 6-wöchigen Spanienreise zurück. Wir hatten den Eindruck, dass es in Spanien mehr (meist kostenlose) Stellplätze gibt, als in D und wir hatten nicht bemerkt, das Kommunen Stellplätze abgeschafft hätten. Die kommunalen Stellplätze sind gut, wenn man die zugehörigen Städte oder Dörfer besichtigen will, da diese Stellplätze oft in fußläufiger Entfernung zu Sehenswürdigkeiten oder örtlichen Höhepunkten sind, z.B. Osterprozessionen, Festen, Stierkämpfe. Alle kommunalen Stellplätze waren sehr ordentlich und sauber, mit Ver- und Entsorgung inklusive Mülltonnen. Nur 2 Stellplätze haben etwas gekostet: in Valladolid (10 EURO) und einer auf einem Bergplateau mit reichlich 6 EURO, alles pro Nacht. Letzterer war der einzige kommunale Stellplätz auf dieser Rundreise durch den Süden von Kastilien y Leon und der Extremadura, der auch E-Säulen hatte. Zu ca. 50 % haben wir frei gestanden, z.B. auf Bergen mit phantastischer Sicht, auf Wanderparkplätzen, bei Klöstern, am Fuß von Burgen, am Ufer von Embalsen (Stauseen), an phantastischen Schluchten usw.. In ES ist so etwas legal und Usus. Bei den Durchfahrten durch F haben wir ohne Probleme frei gestanden, z.B. auf Parkplätzen von Bädern an Seen, die bei der damaligen Zeit noch ohne jede Badegäste waren. Auch bei etlichen reinen Frankreichreisen hatten wir nie Probleme mit Freistehen, außer im Baskenland in F und ES. Direkt an Meerenküsten ist das Freistehen im Sinne Übernachten aber oft eingeschränkt. Da steht schon mal ein Schild mit "Übernachten verboten". Oft kommt mal ein Polizeiauto vorbei. Wir grüßen nett und manchmal palavern wir mit den Polizisten ein paar Minuten. Wenn die Polizei den Eindruck gewinnt, dass man kein "schwarzen Schaf" ist, dann ist alles OK und das Polizeiauto fährt weiter. Man sollte aber nicht erwarten, dass man mit dem Womo in überfüllten Badeorten am Mittelmeer gern gesehen ist. Das ist die Ausnahme bezüglich Freistehen. Aber in Österreich, Niederlande, Dänemark, P und neuerdings in Island sowie auf dem Balkan inklusive Griechenland ist das Übernachten "nur auf den dafür vorgesehenen Plätzen" erlaubt. Manchmal wird es geduldet, wenn die hiesige Polizei bzw. Staatsmacht einen guten Tag hat, z.B. in Portugal oder Montenegro. Als Freisteher fahren wir einfach nicht dorthin. Nach Österreich fährt man besser mit dem PKW und nimmt sich eine Ferienwohnung. Wenn man über das Fremdenverkehrsamt/Tourismusbüro mietet, bekommt man für die Urlaubszeit kostenlose oder stark verbilligte Bergbahnen, kostenlosen ÖPNV und kostenlose Freibäder. Da wir die Bergbahnen/Lifte exzessiv nutzen, sparen wir pro 2 oder 3-wöchigen Sommer-Urlaub etliche Hundert EURO, eher noch mehr. Mit CH, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und Belgien haben wir keine Erfahrungen mit dem Womo. Dort hat es uns noch nicht hingezogen. Als Dresdner kennen wir Tschechien (nur 35 km) und die Slowakei und einen großen Teil Ungarns seit vielen Jahrzehnten, so dass wir nicht noch mit dem Womo dorthin fahren.
Elgeba am 01 Jun 2025 00:10:26 Warum man Österreich mit dem Womo meiden sollte, erschließt sich mir absolut nicht.Ich fahre da gerne hin, hatte nie Probleme,die Verpflegung ist super,die Autobahnen und Straßen auch,die Landschaft echt sehenswert,also was soll der Unfug.Das gleiche gilt auch für die Schweiz. Und, lieber Dietmar,ob Du andere Leute störst, kannst Du doch gar nicht objektiv beurteilen,da bist Du "parteiisch",schon vergessen?
Gruß Bernd
landmesser am 01 Jun 2025 00:42:43 Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:mit den ccp und municipales gebe ich dir recht. aber trucker mit einem wein zu mittag im routiers habe ich zum letzten mal vor 40 jahren gesehen....
Moin Hartmut, ich habe das im April 2025 zweimal erlebt. Jeweils 3Gang Menü im Restaurant mit Wein an einer RN für 20 Euronen. Diese Art von Routiers werden aber leider weniger. Leider. Die Franzosen kochen echt lecker. Viele Grüße landmesser Edit: Es geht mir gar nicht so um den Wein, es geht um die Kultur, sich Zeit zum Essen und Leben zu nehmen. Raststätten am Wegesrand mit leckeren Menüs auch für Trucker und mich. Keine Pommesbuden wie vergleichbare deutscheTruck-Stops.
WomoToureu am 01 Jun 2025 04:45:12 dietmardd hat geschrieben:Immer wieder kommen solche Fake News. Entweder sind das freche Lügen oder der Verfasser hat einfach keine Ahnung. Richtig ist, dass z.B. in D, F, ES, Polen, Baltikum, S, Norwegen, Finnland, I u.a. das absolut nicht stimmt. Aber man muss sich beim Freistehen an die geschriebenen und ungeschriebenen Regeln halten und niemanden behindern oder belästigen.
Die Wirklichkeit sieht anders aus, siehe z.B. --> Link oder hier --> LinkFakt ist, dass man in Frankreich regionalen Einschränkungen zu beachten hat, zusätzlich eine Genehmigung der örtlichen Behörden einholen muss. In Nationalparks und Naturreservaten darf man in der Regel selbstverständlich nicht freistehen. Das der eine oder andere es anders macht ist schon bekannt, mit den ebenso bekannten Folgen das vielerorts "Teppichstangen" angebracht wurden, Verbotsschilder aufgestellt wurden und Campingfahrzeuge zum Teil von Teilen der Bevölkerung gehasst werden. Vielen Dank für das entsprechende Verhalten, so das wir alle nun darunter leiden.
WomoToureu am 01 Jun 2025 05:51:30 dietmardd hat geschrieben:... Bei den Durchfahrten durch F haben wir ohne Probleme frei gestanden, z.B. auf Parkplätzen von Bädern an Seen, die bei der damaligen Zeit noch ohne jede Badegäste waren. Auch bei etlichen reinen Frankreichreisen hatten wir nie Probleme mit Freistehen....
Du schreibst viel von Spanien, Portugal usw. und Du schreibst von der Vergangenheit. So weit ich es verstanden habe, gibt es neue verschärfte Regeln für Frankreich, die auch verstärkt kontrolliert werden sollen ( Zukunft ) Angemerkt sei, dass es aktuell auch ein Rauchverbot ab dem 1.7.25 an öffentlichen Orten in Frankreich gibt und das wir als Fahrzeugführer die Umweltzonen in Frankreich beachten müssen. Siehe Thema "Crit'Air". Es hat sich also einiges gewandelt in Frankreich und wir müssen uns informieren und sollten uns an bestehende Gesetze halten.
BURAN am 01 Jun 2025 07:53:42 WomoToureu hat geschrieben: Angemerkt sei, dass es aktuell auch ein Rauchverbot ab dem 1.7.25 an öffentlichen Orten in Frankreich gibt .
Das war aber auch Zeit .. wie geht es mir auf den Zeiger , morgens den Qualm des Nachbarn durchs offene Fenster zu riehen , weil er im eigenen auto seinen mief nicht mag Och so ein Grund gegen CP Vive la france
kunibertk am 01 Jun 2025 13:26:47 Elgeba hat geschrieben:Warum man Österreich mit dem Womo meiden sollte, erschließt sich mir absolut nicht.
Sehe ich auch so. Wir waren gerade knapp zwei Wochen in Niederösterreich. Dort ist das "Aufstellen mobiler Unterkünfte im Grünland" verboten, wo nicht ausdrücklich erlaubt. Es gibt eine Ausnahmeregelung wenn so eine mobile Unterkunft z.B. auf einem Wanderparkplatz parkt und abends wieder weggefahren wird. In Ybbs in der Stadt gibt es einen Parkstreifen am Donauufer, an dem etliche gestanden haben (wir nicht). Der ist sicherlich nicht "im Grünland". Viele Gemeinden hatten ausgewiesene oder auf Touristen-Stadtplänen eingezeichnete Parkplätze für Wohnmobile außerhalb des bebauten Landes, dort ist also das Aufstellen der mobilen Unterkunft erlaubt. Auf diesen Plätzen zu stehen unterscheidet sich eigentlich nicht wirklich vom Freistehen. An beliebten Stellen (Sonntagberg, Gaming, ...) steht man dann natürlich nicht alleine. Auf einem Wanderparkplatz, der definitiv im Grünland war, sind dann abends auch Einheimische mit Wohnmobilen und einem Wohnwagen (Zugfahrzeug auf dem Parkplatz, Wohnwagen dahinter im Gras) angekommen, so dass wir uns gedacht haben, dass sie es dort mit den Kontrollen wohl nicht so genau nehmen. Und im angrenzenden Naturschutzgebiet durfte Bello dann ungehindert auf Jagd gehen :-( Das sieht man in Deutschland aber auch oft.
pwglobe am 01 Jun 2025 17:07:17 Hallo, die von Dietmar genannten Fake News im Bezug zum Freistehen in Frankreich sind dort aber schlicht und einfach Gesetze und Regeln. Man kann dies an jedem Ortseingang lesen, vorausgesetzt man kann Französisch, dort gibt es Schilder auf diesen sind die Regeln für das gesamte Gemeindegebiet angeschr. Es gibt auch Regeln für die einzelnen Departements und natürlich überregionale Gesetze für ganz Frankreich. Nachzulesen auf den entsprechenden Seiten im Web. Falls es der Dietmar nicht glaubt, kann er es gerne mal im Jura, Ardeche oder Tarn ausprobieren. Auf Quiberon kostet die erste Verwarnung 70€ und bei Wiederholungen 300€ usw. Aber wenn jemand Beratungsresistent ist und alles besser weiß muss er seine Erfahrungen inkl. Gebühren selbst machen.
MilesandMore am 01 Jun 2025 17:07:54 dietmardd hat geschrieben:Immer wieder kommen solche Fake News. Entweder sind das freche Lügen oder der Verfasser hat einfach keine Ahnung. Oft kommt mal ein Polizeiauto vorbei. Wir grüßen nett und manchmal palavern wir mit den Polizisten ein paar Minuten.
Jeder macht sich seine Welt wie sie ihm gefällt. Viel Erfolg weiterhin beim Freistehen. Meine Prognose deine Urlaubsziele werden in den nächsten 10 Jahren weniger werden. Du darfst eine Nacht parken in vielen Ländern, ohne Keile, ohne offensichtliches Camping- oder Wohnverhalten. Bereits der zweite Tag wird meistens ein Problem wenn erkennbar ist, daß jemand darin "wohnt" und nicht nur parkt. In Italien wäre ich vorsichtig mit freundlich grüßen, die könnten das missverstehen. Die palavern nicht die zücken den Strafzettel und sind recht barsch - in Norditalien bis Bologna jedenfalls. Schade das dir bestimmte Länder ein paar Euro für den Stell- oder Campingplatz nicht wert sind. Beste Gruesse Bernd
WomoToureu am 01 Jun 2025 19:51:20 pwglobe hat geschrieben:Hallo, die von Dietmar genannten Fake News im Bezug zum Freistehen in Frankreich sind dort aber schlicht und einfach Gesetze und Regeln. Man kann dies an jedem Ortseingang lesen.....
So ist es in der Regel und so kennen wir es auch. MilesandMore hat geschrieben:Jeder macht sich seine Welt wie sie ihm gefällt.....Du darfst eine Nacht parken in vielen Ländern, ohne Keile, ohne offensichtliches Camping- oder Wohnverhalten.
Normalerweise darfst Du nicht in der Nacht dort stehen und im Fahrzeug schlafen. Man darf bei Rotlicht nicht über die Kreuzung fahren, einige machen es offenbar doch - sinngemäß und berichten das nichts passiert ist. Ich hatte zuvor einen Link gesetzt, zum Thema "Übernachten im Wohnmobil auf öffentlichen Parkplatz zieht Bußgeld nach sich" in Deutschland. Auch in Deutschland darf man nicht grundsätzlich eine Nacht im Wohnmobil auf einem Parkplatz übernachten. In Frankreich und anderen Ländern ebenfalls nicht. Ich finde es sehr schade, dass einige Kollegen falsch informiert werden, es sei erlaubt und dann ein Bussgeld bezahlen müssen.
pwglobe am 01 Jun 2025 21:08:17 Noch eine Anmerkung. Es gibt auch in Frankreich viele Rentner die leben im Wohnmobil oder sind zumindest den Großteil des Jahres mit dem Wohnmobil unterwegs, sie sind auf kostenlose oder günstige Stellplätze angewiesen, für sie ist es kein Lifestyle a la Vanlife sondern bittere Notwendigkeit. Wie auch in Deutschland ist das Leben für Rentner in den Großstädten sehr teuer und viele haben nur sehr kleine Wohnungen, die Zeit im Wohnmobil ist deshalb für sie umso wertvoller. Durch die striktere Umsetzung der Gesetze sind diese Rentner viel eher betroffen, als diejenigen die sich hier darüber aufregen. Wenn ich lese wieviel Kilometer jemand nur in einem Urlaub abspult, dies sind für manche Franzosen die Jahreskilometer, mehr ist nicht drin, wegen der Spritkosten. Aber schön freistehen und den Leuten die es nötig haben auch noch die letzten Plätze kaputt machen.
Elgeba am 01 Jun 2025 21:49:07 Peter, für diesen Beitrag hast Du ein Plus verdient und auch bekommen.
Gruß Bernd
gotthilf am 01 Jun 2025 22:50:27 Peter, das ist bei vielen deutschen Rentnern nicht anders. Auch von mir ein +! G.G.
Enola am 10 Jun 2025 00:19:00 war jetzt gerade ein paar Tage an der Rohnemündung am Freistehen, 100m vom Meer. Die Polizei kontrolliert Hundeleinenpflicht, mehr aber auch nicht. Und Bussgelder hierfür gabs auch keine, nur ein sehr freundlicher Hinweis darauf. Vignetten Kontrolle für Zonen gabs auch nicht, hätte auch keine gehabt und bin bei Weitem nicht der Einzige ohne gewesen. Was elend ist und zu früher massiv zugenommen hat, ist die Schei..erei in den Dünen hinter den ritsch-ratsch Van's. Ansonsten, vive la france, wir lieben euch für euer laissez fair.
hampshire am 10 Jun 2025 00:24:06 Enola hat geschrieben:Ansonsten, vive la france, wir lieben euch für euer laissez fair.
santé!
pwglobe am 10 Aug 2025 14:43:44 Hallo, mal ein Update zur aktuellen Situation, am Atlantik sind viele SP und CP belegt und zum Teil sogar übervoll. Auf manchen CCP wurde sogar die Anzahl der Stellplätze hochgesetzt, führt natürlich auch zur Überfüllung. Die Polizei toleriert zur Zeit wenn Wohnmobile vor den Plätzen über Nacht stehen, allerdings ohne Stühle und Markise.
Jagstcamp-Widdern am 10 Aug 2025 14:46:18 also ganz normale augustverhältnisze..... :ja:
allesbleibtgut hartmut
pwglobe am 10 Aug 2025 15:14:03 Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:also ganz normale augustverhältnisze..... :ja:
allesbleibtgut hartmut
Ja, alles im normalen Bereich, allerdings gelten von 14:00 Uhr bis 08:00 Uhr Parkverbote in den Küstenwäldern, wegen erhöhter Waldbrandgefahr und da versteht die Polizei keinen Spaß, Null Toleranz. Bis zu 1500€ Strafe für Biwak und Camping.
rolandderaeltere am 10 Aug 2025 23:28:51 Enola hat geschrieben:Was elend ist und zu früher massiv zugenommen hat, ist die Schei..erei in den Dünen hinter den ritsch-ratsch Van's.
Hallo Enola, Du hattest aber auch schon bessere Meinungen von Dir hier geäußert! Hattest Du diese Scheisser selbst gesehen, oder solltest Du "nur" gegen jemanden voreingenommen sein? Fragt, wieder einmal aus Niederbayern grüßend
Enola am 11 Aug 2025 01:33:37 Also photografisch festgehalten hab ichs nicht, solltest du auf Beweise pochen. Und es sind ja nicht mal die Häufchen, die stören, denn die werden ratzfatz weiterverwertet. Zumal ich ja auch nicht unbedingt hinter den Dünchen wandern muss. Es ist vielmehr das benutzte Klopapier, welches dann schon bei wenig Wind durch die Gegend flattert. Und das empfinde ich eben schon irgendwie gruselig.
hampshire am 11 Aug 2025 08:39:17 pwglobe hat geschrieben:Bis zu 1500€ Strafe für Biwak und Camping.
Das ist leider nötig. Weißt Du was die Höhe der Strafe bestimmt? Maximalwerte verzerren manchmal die Realitätswahrnehmug. Enola hat geschrieben:Und es sind ja nicht mal die Häufchen, die stören, denn die werden ratzfatz weiterverwertet.
Schön wärs. Das Problem, welches Du ansprichst sehe ich ebenfalls. Es ist erschreckend, wie viel häufiger ich auf Haufen in der Nähe von Orten, die als Stellplatz genutzt werden treffe. Den Generalvorwurf an Campingreisende mit Schiebetüre am Fahrzeug weise ich entschieden zurück.
BURAN am 11 Aug 2025 08:56:11 Wir camper müssen uns auch nicht jeden Schuh respektive Haufen aneignen der irgendwo rumliegt Mag sein , dass der eine oder andere Surfer , welcher wochenlang den gleichen hotspot belagert in Versuchung kommt .aber die sind ja Gott sei Dank nicht überall Auch die minivans haben ja die möglichkeit eine kleine mobile toilette an board zu haben .. zumindest ich würde das tun , hätte ich ein ratschbum… und hatte ich auch zu bulli zeiten Aber es gibt ja noch menschen die im Zelt übernachten..oder im Auto …und es gibt tagrsgäste mit dringenden Bedürfnissen Dass es übrigens anders geht um den mist zu vermeiden sieht man in norwegen .. dort ist an fast jedem Parkplatz, badeplatz , innenstadt ein wc Und auch da gibt es das camper bashing .. Ich bin überzeugt , der grösste teil stammt nicht von menschen die ein wc an board haben , sondern von solchen denen dieser Komfort fehlt
rkopka am 11 Aug 2025 10:15:54 BURAN hat geschrieben:Ich bin überzeugt , der grösste teil stammt nicht von menschen die ein wc an board haben , sondern von solchen denen dieser Komfort fehlt
Man könnte da ja mehr unterscheiden. In Australien habe ich in den Apps eine Menge CP/SP gefunden, die nur für Fahrzeuge mit Klo erlaubt waren. Das ist natürlich keine Garantie, daß der Inhalt nicht trotzdem in der Botanik landet. RK
Tinduck am 11 Aug 2025 10:24:33 rkopka hat geschrieben:Man könnte da ja mehr unterscheiden. In Australien habe ich in den Apps eine Menge CP/SP gefunden, die nur für Fahrzeuge mit Klo erlaubt waren. Das ist natürlich keine Garantie, daß der Inhalt nicht trotzdem in der Botanik landet.
RK
Ich finde auch, das ist eine sehr gute Regelung. Es verringert auf jeden Fall die Tretminen-Dichte. Bei Fahrzeugen ohne Klo oder mobile Lösung a la Portapotti ist ja nun mal garantiert, dass alle Geschäfte in der Natur landen, wenn der Platz kein Klo hat. Zumindest das kann man verhindern, indem solche Fahrzeuge da nicht mehr übernachten dürfen. Das Problem ist natürlich - wie immer - nicht die Einführung der Regel, sondern ihre Überwachung. bis denn, Uwe
hampshire am 11 Aug 2025 10:33:05 Als Hundebesitzer weiß ich: Häufchen kann man wegmachen. Als informierter Camper weiß ich: Ein Porta Potti hilft zumindes über eine Nacht, ohne dass man in cie Umgebung sch...en muss. Als ex Wehrdienstleistender weiß ich: Ein Klappspaten ist ein Werkzeug, mit dem ich einen Haufen für Vorbeilaufende unschädlich verstecken kann. (Ist auch nicht "schön", aber besser als einfach offen hinterlassen)
Es gibt genug Möglichkeiten sich einigermaßen angemessen zu verhalten, auch wenn kein Klo fest im Fahrzeug eingebaut ist.
Nur die "forumstypische Fäkalorientierung" lässt mindestens eine noch wichtigere Gründe für die Durchsetzung der Verbote vergessen, auch wenn pwglobe das deutlich benannte: Der unbedarfte Umgang mit dem Thema Brandgefahr.
Jagstcamp-Widdern am 11 Aug 2025 10:53:40 vor langer zeit in der sahara war der toilettengang immer mit spaten UND feuerzeug. kleine grube, papier abfackeln, grube zu! :idea:
und zum cassettenklo, nach 3 fahrzeugen bin ich wieder zurück zum pota-potti weil: mehr inhalt, getrennt vom waszerhaushalt, viel geringere störanfälligket, 1/10 vom preis :!: die entnahme geht (fast) genauso über eine auszenklappe oder über schiebetür.
allesbleibtgut hartmut
pwglobe am 11 Aug 2025 15:04:05 hampshire hat geschrieben:Das ist leider nötig. Weißt Du was die Höhe der Strafe bestimmt? Maximalwerte verzerren manchmal die Realitätswahrnehmung.
Die Höhe der Strafe richtet sich nach der Gefahrenlage und der Region. Bei Rot kostet es eben die 1500€, in der Region Charente-Maritime. Bei Orange dann weniger.
Enola am 11 Aug 2025 16:13:24 pwglobe hat geschrieben:Die Höhe der Strafe richtet sich nach der Gefahrenlage und der Region. Bei Rot kostet es eben die 1500€, in der Region Charente-Maritime. Bei Orange dann weniger.
und auf welcher APP oder Webpage ist dies ersichtlich? Also die Gefahrenlage, meine ich.
hampshire am 11 Aug 2025 17:37:28 Enola hat geschrieben:und auf welcher APP oder Webpage ist dies ersichtlich? Also die Gefahrenlage, meine ich.
Die Gefahrenlage siehst Du bei "metéo-france", die haben auch eine App mit der Rubrik "metéo de forêts". Die aktuelle Situation bei Bränden kannst Du auf einer nicht-offiziellen Community App sehen: "feux de forêt"
pwglobe am 11 Aug 2025 23:37:10 Enola hat geschrieben:und auf welcher APP oder Webpage ist dies ersichtlich? Also die Gefahrenlage, meine ich.
Einfach in Google folgendes eingeben Risque feux de forêt Gironde oder ein anderes Gebiet, dann die entsprechende Web Seite aufrufen. --> Link
MilesandMore am 12 Aug 2025 21:17:04 Im Moment sind viele Seen und Flüsse in Frankreich wegen Blaualgen gesperrt fürs Baden. Jeden Tag ein neuer Flußabschnitt oder See in den frz. Zeitungen. Auch an den Küsten viele Strände gesperrt wegen Algen oder anderer Probleme.
Bernd
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