Olli2305 am 27 Mai 2025 21:28:56 mowgli hat geschrieben:Ja. Weil du scheinbar noch nie erlebt hast was Urlaub mit Womo sein kann. Du machst morgens die Tür auf und Ein Reh steht draußen, oder auch mal ein Wildschwein. Und in den Bäumen singen die Vögel . Und sonst ist nichts. Ruhe. Erholung.
Meine persönliche Meinung, dazu brauche ich kein Womo, das entkoppelt mich von der Umwelt. Das oben genannte habe ich früher mit Zelt und Biwaksack erlebt und wenn ich Bock hab übernachte ich auch noch heute so, ganz ohne Schnickschnack Isomatte, Hängematte und Schlafsack, vielleicht ein kleines Leichtzelt. Natürlich ohne Feuer und ohne Müll. Da kann man die Natur richtig genießen. Man darf sich nur nicht erwischen lassen :lol: Gibt aber auch Gegenden da sollte man das Biwakieren heute gar nicht mehr probieren, ist wie immer, irgendwann ist es zu viel und manche können sich auch nicht benehmen. Mit dem Womo geht's meistens auf offizielle Stellplätze, meistens kleine und da gibt's auch Vögel in den Bäumen :) .
Elgeba am 27 Mai 2025 21:57:37 Morgens Tür auf und ein Grizzly steht davor, da wirst Du aber schlagartig wach,trotz dem super Erlebnis,hat man nur in Alaska,das ist noch Natur pur.
Gruß Bernd
rtiker am 28 Mai 2025 08:45:37 mowgli hat geschrieben:...Du machst morgens die Tür auf und Ein Reh steht draußen, oder auch mal ein Wildschwein. Und in den Bäumen singen die Vögel . Und sonst ist nichts. Ruhe. Erholung.
Dafür dann nicht für das Reh, das Wildschwein und die Vögel :mrgreen:
Tinduck am 28 Mai 2025 09:02:42 Man kann natürlich alles ins Lächerliche ziehen. Ändert aber nichts daran, dass auch bei uns die schönsten Übernachtungen die waren, die nicht auf SP oder CP stattfanden. OK, eine Ausnahme - ein CP konnte da mithalten wegen der irren Umgebung --> Link. Aber das ist eher die Ausnahme und wäre es erlaubt gewesen, wären auf Island auch die freien Übernachtungen unschlagbar gewesen. Leider haben es die Leute da übertrieben und es wurde verboten. Wie vielerorts heutzutage. bis denn, Uwe
hampshire am 28 Mai 2025 09:15:31 mowgli hat geschrieben:Du machst morgens die Tür auf und Ein Reh steht draußen, oder auch mal ein Wildschwein. Und in den Bäumen singen die Vögel . Und sonst ist nichts. Ruhe. Erholung.
Du hast recht, das ist wunderbar. Die Abwägung zwischen dem eigenen Genuss und der Verträglichkeit mit der Natur und Umwelt kann man leider nicht mehr in die Hände einzelner legen, denn zu viele durchaus verständliche, und auch nicht grundsätzlich falsche Einzelentscheidungen führen zu Überlastungsphänomenen.Genau an dieser stelle ist es sinnvoll, eine gemeinschaftliche Regelung zu finden und durchzusetzen. Im Artikel ging es beispielsweise um die Schlucht von Verdon, in denen scheue und schutzbedürftige Bartgeier leben. Dank u.A. dieses Naturschutzgebietes ist die Art nicht mehr akut vom Aussterben bedroht. Es wäre herrlich, sich dort auf einen der vielen Plätze zu stellen und moprgens als einziger in die Schlucht zu blicken. Wenn Du das nicht kontrollierst hast Du ruckzuck hunderte Übernachtungsreisende vom Zeltcamper bis zum Linerreisenden dort und keinen Bartgeier mehr. Den Bartgeier nehme ich nur exemplarisch, denn es gibt eine Reihe von Arten, die uns Menschen gar nicht auffallen und die ebenfalls bedroht sind - ganz abgesehen von der Funktionalität unserer Ökosysteme. Die Dosis macht das Gift und sobald eine Mehrheit das nachvollziehbare Argument "bin ja nur ich und ich benehme mich ja auch..." in Anspruch nimmt, entfaltet das Gift seine Wirkung, ohne dass es irgendjemand "böse" meint.
mowgli am 28 Mai 2025 09:27:56 Ja. Es gibt ja nicht nur schwarz und weiß. In Schutzgebieten stehe ich auf zugelassen P/SP. Und von da aus auf vorgegebenen Wegen zu den Beobachtungspunkten. Und wenn man weit und hoch genug geht ist man dort auch wieder alleine.
redddi am 28 Mai 2025 10:14:26 Elgeba hat geschrieben:Morgens Tür auf und ein Grizzly steht davor, da wirst Du aber schlagartig wach
Gruß Bernd
Dazu reicht es wenn nachts um 3 Uhr diePolizei/Ordnungsamt/Parkranger/Jagsausübungsberechtigter/Jäger/besorgter Bürger an Deine Tür hämmern und Dich zum Wegfahren auffordern, da biste auch schlagartig wach.
Elgeba am 28 Mai 2025 10:51:36 Kann mir nicht passieren,ich stehe grundsätzlich auf CP oder manchmal auf SP. Freistehen praktiziere ich in den USA oder Kanada.Und selbst dort gibt es Restriktionen,im Yellowstone Nationalpark ist die Übernachtung nur auf den Campgrounds gestattet und wenn ich das noch richtig erinnere gilt das auch für den Yosemite.
Gruß Bernd
redddi am 28 Mai 2025 11:05:32 Elgeba hat geschrieben:Kann mir nicht passieren,ich stehe grundsätzlich auf CP oder manchmal auf SP. Freistehen praktiziere ich in den USA oder Kanada.Und selbst dort gibt es Restriktionen,im Yellowstone Nationalpark ist die Übernachtung nur auf den Campgrounds gestattet und wenn ich das noch richtig erinnere gilt das auch für den Yosemite.
Gruß Bernd
wenn es erlaubt ist steh ich auch mal gerne frei, ansonsten erspar ich mir das kleinlich-peinlich Gerede von irgendwelchen "Beauftragten"" Wir sind seit 2011 zum ersten Mal wieder in Schweden, erstaunlich was sich da verändert hat. Statt Freistehen nur noch Stellplätze, und die ab 250 SEK aufwärts. Viele Plätze die zum Freistehen einladen mit Schildern reglementiert. Ob und wie das überwacht/sanktioniert wird, weiss ich nicht, habe aber auch keine Lust das herauszufinden. Heute Göteborg, von da am Götakanal weiter bis Stockholm, dann mal sehen ob sich im Norden die Steherei ändert.
Elgeba am 28 Mai 2025 11:11:56 Die Zeiten, wo man ein Land nur "benutzen" konnte sind vorbei,jetzt wird für die Benutzung eine Gebühr erhoben,ist doch absolut richtig, ich finde Deine Einstellung einfach unfair.
Gruß Bernd
Tinduck am 28 Mai 2025 11:19:09 Elgeba hat geschrieben:Die Zeiten, wo man ein Land nur "benutzen" konnte sind vorbei,jetzt wird für die Benutzung eine Gebühr erhoben,ist doch absolut richtig, ich finde Deine Einstellung einfach unfair.
Gruß Bernd
Ich finde, dass man Atemluft auch nicht einfach so benutzen darf - wird Zeit, dass das Gebühren kostet. Kopfschüttelnd, Uwe
Elgeba am 28 Mai 2025 11:22:43 Wenn Du einen SP hättest, würdest Du da andere kostenlos stehen lassen?Wohl kaum.
Gruß Bernd
WomoToureu am 28 Mai 2025 12:03:46 Tinduck hat geschrieben:Ich finde, dass man Atemluft auch nicht einfach so benutzen darf - wird Zeit, dass das Gebühren kostet.
Ich finde man sollte mal wieder beim Thema bleiben. Es ging darum, dass Wohnmobile mehr als vor JAhren im AUge der Allgemeinheit, der Polizei und den Ortnungsämtern ist und auch eine entsprechende Beschilderung sowie Baumaßnahmen erfolgt sind. Dies ist in Frankreich zumindest an der Küste der Fall. (Atlantik und Mittelmeer ) Die Luft dagegen ist sehr angenehme Seeluft, mediterran am Mittelmeer und kostenfrei. Die Nutzung einer Fläche zur Übernachtung hingegen mit und ohne Ver- und Entsorgung ist in der Regel kostenpflichtig.
pwglobe am 28 Mai 2025 12:26:06 mowgli hat geschrieben:Ja. Weil du scheinbar noch nie erlebt hast was Urlaub mit Womo sein kann. Du machst morgens die Tür auf und Ein Reh steht draußen, oder auch mal ein Wildschwein. Und in den Bäumen singen die Vögel . Und sonst ist nichts. Ruhe. Erholung.
Wenn du du in meinem Wald stehst wird es teuer. Ich zeige jeden der in meinem Wald und Revier steht rigoros an und nicht nur wegen dem Freistehen, denn ich habe es satt, dass es die Leute einfach nicht kapieren, dass sie mit ihren Kisten in der freien Natur stören.
hampshire am 28 Mai 2025 12:39:07 Elgeba hat geschrieben:Die Zeiten, wo man ein Land nur "benutzen" konnte sind vorbei,jetzt wird für die Benutzung eine Gebühr erhoben,ist doch absolut richtig, ich finde Deine Einstellung einfach unfair.
Der Grundgedanke, dass man "das Land" und "die Natur" ohne zu bezahlen einfach als Mensch nutzen kann ist völlig richtig und in den europäischen Ländern auch ausdrücklich verankert. Gleichzeitig ist es in Ordnung, dass man nicht jede Form der Nutzung gestattet - und schon gar nicht überall. Den von Dir ins Spiel gebrachte Begriff "unfair" kann ich sehr gut nachvollziehen, wenn es darum geht, was jemand unter welchen Voraussetzungen "besitzen" darf und kann und was nicht. Dafür gibt es sicher ein Politik-Forum woanders.
Elgeba am 28 Mai 2025 17:51:40 Unfair ist es, sich darüber zu beschweren,das SP gebührenpflichtig sind,die müssen gepflegt werden,das kostet Geld und die entsprechenden Betreiber wollen das von den Nutzern haben.
Gruß Bernd
MilesandMore am 28 Mai 2025 19:00:49 Ich melde mich nochmal zu Wort. Der Eingangsthread von mir war lediglich eine Information das Frankreich in diesem Jahr verschärft kontrolliert - für manchen vielleicht eine hilfreiche Information.
Zum Thema Freistehen, im ersten Jahr (Corona ) unseres Wiedereinstiegs mit unserem Hymer fanden wir das auch erst toll, war ja auch alles leer damals. Inzwischen stehen wir nur noch sehr selten auf Parkplätzen auf der Durchreise oder beruflich wenn es gar keine Stellplätze und Verkehrsanbindung in der Nähe des Kunden gibt.
Auf der Anreise sind es inzwischen fast immer Stellplätze. Wie bereits geschrieben ein- und auschecken entfällt, das ist für uns auch ein Pluspunkt.
An den Zielorten nutzen wir inzwischen bevorzugt Campingplätze und stehen dort mindestens 3 Tage oft auch mal eine Woche. Vorteil - für uns - wir können die Stühle etc. draußen lassen, kochen und grillen nach Herzenslust und erkunden die Gegend mit dem Fahrrad. Der Durchsatz der Nachbarn ist auch deutlich geringer - auf den SP ist täglich Bettenwechsel - wir machen es ja auf SP genauso. Dennoch nutzen wir unser Bad/Toilette/Dusche auf den CPs. Auf CPs gibt es Regeln und wir suchen ruhige kleine Plätze auf denen wir bisher immer unsere Entspannung fanden. Raussetzen ein Buch lesen unter Bäumen und in der Natur so wie wir das tun, sieht man auf kleinen CP Plätzen sehr oft.
Da für uns Wohnmobilreisen Urlaub und Erholung sein soll, scheidet freistehen für uns aus.
Das Problem der nächsten Jahre wird sein daß durch die schiere Menge an Wohnmobilen die Verbote und Zufahrtsbeschränkungen zunehmen werden. Die Stimmung ist - meine Meinung - bereits am kippen.
Warum man auf Freisteher neidisch sein sollte erschließt sich mir nicht und ich selbst bin es auch nicht. Neid kann ja nur dann entstehen wenn man etwas nicht haben kann was ein Anderer hat.
Ich könnte ebenfalls freistehen - entscheide mich aber dagegen - nicht weil ich Angst hätte - oder zu doof zum planen wäre.
Wir sind 1983 ein Jahr lang frei gestanden in GR/TR/Syrien/Jordanien/Algerien/Tunesien auf unserem Sabbathical. Ganz ehrlich ich hätte damals nix gegen mehr Campingplätze gehabt mit einem VW Bus ohne Dusche.
Allerdings ist freistehen - für mich - kein Camping - es ist kostenloses Übernachten.
Beste Gruesse Bernd
HerrKalle am 28 Mai 2025 19:24:59 MilesandMore hat geschrieben: Warum man auf Freisteher neidisch sein sollte erschließt sich mir nicht und ich selbst bin es auch nicht. Neid kann ja nur dann entstehen wenn man etwas nicht haben kann was ein Anderer hat.
Auf "Freisteher" neidisch sein? Ich gehe davon aus, das "Freistehen" auch hin und wieder eine zwingende Notwendigkeit ist, um das Reisebudget nicht zu überschreiten. Wenn wir unterwegs sind liegen die Kosten für CP/SP monatlich je nach Region zwischen 600 Euro und 1000 Euro monatlich.
kunibertk am 28 Mai 2025 20:59:00 mowgli hat geschrieben:In Schutzgebieten stehe ich auf zugelassen P/SP.
Im Naturschutzgebiet ist auch das Übernachten auf "normalen" Parkplätzen problematisch, sofern die dafür nicht ausdrücklich freigegeben sind. Denn das erzeugt Stress für die Tierwelt. Deswegen ist das in Deutschland z.B. ein Verstoß gegen die jeweiligen Landesnaturschutzgesetze, während das einfache Freistehen "nur" eine unerlaubte Sondernutzung ist, die auf der Skala der Schwere der Ordnungswidrigkeit deutlich weiter unten steht.
Elgeba am 28 Mai 2025 23:20:24 Wenn man frei stehen muss, weil das Budget sonst nicht reicht,läuft generell etwas schief.....
Gruß Bernd
dietmardd am 29 Mai 2025 01:15:41 Es gibt eben verschiedene Arten, mit dem Wohnmobil Urlaub zu machen. Wir fahren viel im Zielgebiet herum und besuchen viele "Sehenswürdigkeiten", gehen wandern usw.. Wir übernachten in den allermeisten Fällen nur einmal pro Ort - wir kommen Abends an und fahren morgens weiter. In 6 Wochen Spanien (Süden von Kastilien y Leon, Extremadura) hatten wir über 400 eigene POIs in unser Navi eingepflegt, welche wir zum größten Teil abgefahren und besichtigt hatten. Diese eigenen POIs hat meine Frau aus mehreren Reiseführern, Bildbänden, spanischen Internetseiten und zugeschicktem Material aus Spanien zusammengestellt und dadurch eine Route gelegt. Dazu kommen noch die Informationen aus den Tourismusbüros: kostenlose Stadtpläne, Wanderkarten, Umgebungskarten, Karten mit Sehenswürdigkeiten, Informationen zu Öffnungszeiten und natürlich wertvolle Tipps, z.B. die Startpunkte und -zeiten der Osterprozessionen und deren Strecken. Zu ca. 50 % haben wir auf kommunalen Stellplätzen übernachtet, einfach weil das praktisch war und man in fußläufiger Entfernung zu historischen Innenstädten oder anderen Zielen stehen und übernachten konnte. Alle SP machten eine gepflegten Eindruck und hatten Ver- und Entsorgung. Ein CP macht da für uns keinen Sinn, denn tagsüber sind wir eh nicht da und auch sonst Campieren wir nicht. Wir haben dazu weder Zeit noch Muse. Weil Ostern im Urlaub war, hatten wir auch Osterprozession angesehen und einmal einen Stierkampf. Wenn wir ein paar Wochen auf einem CP stehen und Campieren würden, würden wir vom besuchten Land praktisch nichts sehen. Zu ca. 50 % haben wir frei gestanden - dort wo es legal und wo es wunderschön war, z.B. tolle Aussichten, an phantastischen Schluchten, an abgelegenen Klöstern, am Fuße von tollen Burgen, am Ufer von Embalsen usw.. CP-Steher ahnen nicht im Geringsten, was sie alles verpassen. Wir stehen nicht frei, weil wir Geld sparen wollen, sondern weil wir uns das Leisten können. Unsere Art zu Reisen ist viel teurer, als sich auf einem CP zu langweilen. Allein in 6 Wochen zusätzlich zu An- und Abreise über 10000 km gefahren, eine Menge Eintrittsgelder, bei Stadtrundgängen einkehren in Eisbars (Eis ist teuer in Spanien) und Bars/Weinlokalen, Kauf von örtlichen Spezialitäten, Kaufen von Spezialitäten in örtlichen Bäckereien und bei Metzgern (Edelfleisch) und vieles mehr. In Spanien ist z.B. das Fischangebot um ein Vielfaches größer als in D und viele Fische haben wir in D noch nie gesehen, dazu eine Unmasse an allen möglichen Meerestieren wie Oktopussen, Krabben, Muscheln u.v.m.. Da haben wir etliche Male kräftig zugeschlagen und nur das Beste gekauft. Dazu kommen noch Unmassen an gefrorenem Fisch und sonstigen Meeresprodukten, aber Frisches ist viel besser. Auf Märkten haben wir z.B. spezielle Käsesorten und Schinken von Schweinen gekauft, welche Eicheln gefressen hatten. Dadurch haben diese Schinken ein besonderes Aroma und einen besonderen Preis: 6 Euro für 100 g - außerhalb einer Touristen-Abzocke. In der Extremadura gibt es große Gebiete mit Korkeichen und gelegentlich sieht man schwarze Schweine unter diesen, welche von deren Eicheln leben. In Tourismusgebieten hat alles Goldrandpreise, auch der Schinken. Wir haben uns durch das spanische Weißweinangebot durchgetrunken und 4 Sixpacks von den Weinen mit nach D gebracht, welche uns am Besten geschmeckt haben. Unsere Urlaube sind immer auch Schlemmerurlaube. Wenn es in unser Konzept passt, übernachten wir auch mal auf einen CP, z.B. in Schweden direkt an einer Schleuse des Götekanals oder am Eingang eines Naturschutzgebietes.
Enola am 29 Mai 2025 01:59:58 sportlich, sportlich, was ihr da leistet. 400 POI abfahren, dies in 45 Tagen, gibt 8 Besichtigungen pro Tag plus SP, bei locker flockigen 10ˋ000 km. Rechne ich, sind das ca 4h Fahrtzeit pro Tag, pro Besichtigung 1h, seid ihr im Schnitt 12h unterwegs gewesen. Mindestens. Plus täglich Tankstelle. Plus Essen. Das nenn ich mal Aktivferien. Dass ihr dann abends keine Lust und Kraft mehr habt, aus dem Fenster zu schauen und die Wettersituation betreffend Sat Schüssel zu checken, oder gar ein Gespräch mit den Nachbarn zu führen, sollte nun wirklich auch dem Letzten klar geworden sein. Völlig nachvollziehbar bei dieser Leistung.
BURAN am 29 Mai 2025 08:04:55 Aber genau so reisen wir auch !! An und Abfahrt wird Strecke gemacht .. da fahren wir auch mal 1000 km am stück .. sind ja zu zweit Und dann lassen wir uns treiben , suchen teilweise sehenswürdigkeiten , und finden meist ungeplant , oder einfach mit googel schöne legale Plätze für die Nacht .. dann fährt man halt solange man Lust hat , oder einen tollen Platz gefunden hat .. 2-3 Stunden .. na und , so sieht man was , erlebt was .. und an regentagen darfs dann auch mehr sein .. 10000 km in 4 Wochen .. no Problem Tage auf einem Campingplatz sind für uns eigentlich verlorene Tage Auf dem Platz hocken , und warten bis es später wird , sich über plärrende Plagen , volksmusik der Nachbarn oder lautstarke abendliche Gelage ärgern .. ne das machen wir ungern . Ok .. ab und zu braucht man mal ein zwei tage Ruhe .. brötchen morgens , man kann auch mal abhängen .. länger als 3 Tage schaffen wir das nie .. dann wird es langweilig … Und Bernd (milesand more ) … ich will auch nicht Campen .. bin ich ein Camper? .. ne so sehe ich mich nicht .. ich will reisen .. das campen vereinfacht das nur , mittel zum Zweck , und nicht Selbstzweck .. wenngleich ich das häufig sehe .. die wohnwagen , und womos mit vorzelt , und allem Geraffel , für monate auf einem Platz eingerichtet, vorzugsweise in Spanien .. campen um des campen willens .. ne nicht für uns .. wir reisen … und ich hab ein neues moped .. dem hab ich das Nordkapp versprochen .. wenns geht ohne campen
Jagstcamp-Widdern am 29 Mai 2025 09:08:57 wenn frankreich die kontrollen "erhöht" bedeutet das: die teppichstange liegt zukünftig auf 3m, damit komme ich klar! :idea: allesbleibtgut hartmut
WomoToureu am 29 Mai 2025 11:06:50 BURAN hat geschrieben:Tage auf einem Campingplatz sind für uns eigentlich verlorene Tage Auf dem Platz hocken , und warten bis es später wird , sich über plärrende Plagen , volksmusik der Nachbarn oder lautstarke abendliche Gelage ärgern .. ne das machen wir ungern ....
Jeder wie er mag. Wir gehen auf einen CP und gehen dort ins beheizte Hallenbad, wenn das Wetter passt auch in die "Somemr" Poolanlage, liegen dort ein bisschen, lese. Fahren mit den Pedelec an der Promenade rum, besuchen den Markt usw. Fahren mit dem Bus oder Zug zu Orten in der Nähe, gehen in ein Museum, in eine Burg usw. Auch ichhabe das GEfühl das der eine oder andere sich mal entsressen sollte, manchmal ist weniger - mehr.
pwglobe am 29 Mai 2025 11:43:18 Hallo, ein kurzes Update von Quiberon. Gestern Abend zwischen 22:00 Uhr und 24:00 Uhr sind wieder mehrere Wohnmobile auf den Stellplatz gefahren. Von unseren französischen Nachbarn habe ich jetzt erfahren, dass die ersten Strafen verhängt wurden. Wahrscheinlich wegen dem Feiertag und dem langen WE wird jetzt härter durchgegriffen. Die Mehrzahl waren Franzosen, aber auch je ein deutscher und ein belgischer Van waren betroffen. Alle sind inzwischen abgereist.
BURAN am 29 Mai 2025 11:51:20 Ja .. jeder wie er mag Am pool rumliegen .. ne da rollen sich mir die Nägel hoch Promenade ebenso ..und mit dem Bus fahr ich schon gr nicht und pedelec mag ich auch nicht Unser Plan ist anders .. wir haben nämlich gar keinen .. Der nächste Urlaub etwa sieht so aus .. Wir haben einen freund in Schweden mit einem Haus am Meer bei Göteborg , den wir 2 oder3 Tage besuchen wollen , und dann wieder mal die Herrliche Natur Schwedens erkunden Ob wir aber übers Baltikum oder über Dänemark hoch fahren entscheiden wir frühestens ab der letzten Autobahn abzweigung in der entsprechenden Richtung .. kann auch sein dss wir wieder in Norwegen landen .. der Süden ist noch nicht besucht Wir haben bisher in den allermeisten Fällen tolle Plütze gefunden wo wir regulär alleine , oder mit wenigen anderen stehen konnten ,, ab und zu auch sp oderCp .. wobei mir ein Spaziergang im Wald oder ein Bad in einem einsamen See oder im Meer mehr zusagt als Promenade und Pool .. Aber so ist das eben .. das Leben ändert sich -.. Früher als unser Sohn mitfuhr war das auch anders .. heute mit 2 agilen Hunden haben wir andere Prioritäten .. Cp gehören nicht dazu -. Und weil das so ist meiden wir zu bestimmten zeiten die Hotspots .. fahren woanders hin , oder stehen eben etwas bei seite Mittelmeer im Sommer wirst du uns nicht sehen .. zugegeben .. im Winter bin ich auch gerne auf nem cp .. aber da sind die am Skigebiet meist voll
dietmardd am 29 Mai 2025 14:11:03 sportlich, sportlich, was ihr da leistet. 400 POI abfahren, dies in 45 Tagen, gibt 8 Besichtigungen pro Tag plus SP, bei locker flockigen 10ˋ000 km. Rechne ich, sind das ca 4h Fahrtzeit pro Tag, pro Besichtigung 1h, seid ihr im Schnitt 12h unterwegs gewesen. Mindestens. Plus täglich Tankstelle. Plus Essen. Das nenn ich mal Aktivferien.
Das ist so. Nach 6 Wochen Urlaub, machen wir zu Hause 2 Wochen Urlaub vom Urlaub und nehmen unsere Arzttermine wahr. Schließlich sind wir schon Rentner und da kommen einige regelmäßigen Arzttermine zusammen. Außerdem haben wir ein Saisonkennzeichen April bis Oktober. Im Winterhalbjahr gibt es da genug Zeit zum Chillen, oder wie das Neudeutsch heißt. Am kommenden Sonntag geht es wieder nach Schweden. Dieses Mal ist Mittelschweden dran. Zur kulinarischen Abrundung hatten wir aus Spanien 4 mal 6 Flaschen Wein mitgebracht, da man die stark überteuerte Plörre in Schweden nicht trinken kann. Zum Tanken. Ein tägliches Tanken ist nicht erforderlich, aber alle 3 ... 4 Tage ist ein Tanken in Spanien fällig. Da wir viel fahren, ist eine Spritpreisoptimierung sinnvoll. Kürzlich kostete der Diesel in F an der Autobahn um die 1,899 pro Liter. Mit etwas Geschick haben wir in der Nähe einer Autobahnabfahrt ein Einkaufszentrum mit angeschlossener Tankstelle gefunden. Dieselpreis 1,54 oder 1,56 - das weiß ich nicht mehr so genau. Solche an Einkaufszentren angeschlossene Billigtankstellen gibt es in F in vielen größeren Städten, aber in Tourismus-Hotspots haben diese leider oft Höhenbegrenzungen (Balken), so dass man mit einem erwachsenen Womo nicht rein fahren kann. In Spanien hatten die Markentankstellen Repsol und Cepsa Dieselpreise von 1,45 bis 1,50, aber mit etwas Aufmerksamkeit findet man preiswertere NoName-Tankstellen mit Preisen von 1,19 ... 1,35 EURO pro Liter. Wenn der Tank halb leer ist, fangen wir schon an, Ausschau nach einer preiswerteren Tanke zu halten, denn mit leereren Tank muss man auch die teuren Tankstellen nehmen. Die Länge der Besichtigungen ist sehr unterschiedlich. Größere Stadtbesichtigungen oder Wanderungen dauern schon mal 6 und mehr Stunden. Aber in Spanien sind die Öffnungszeiten von z.B. Burgen, Klöstern, Kathedralen, Ausgrabungsstätten usw. sehr speziell und wenn etwas zu ist und die Öffnungszeit nicht in vertretbarer Wartezeit ist, dann sehen wir uns das Ganze zwangsläufig nur von außen an, knipsen und fahren weiter. Da dauert eine POI vor Ort eben nur ca. 15 min. Zum Essen: Mittagessen meist beim Bäcker o.ä. unterwegs oder wenn nichts verfügbar, im Womo etwas schnelles. Zum Abend haben wir mehr Zeit und kochen oft, meist Edelfleisch oder Edelfisch plus Wein. Zu Mittag können wir keinen Wein trinken, da wir noch fahren müssen. Falls wir auf einem Stellplatz übernachten und wir nach Eintreffen noch den zugehörigen Ort erkunden, finden wir manchmal auch ein Restaurant fürs Abendbrot. Allerdings sind in Spanien Restaurants außerhalb von größeren Städten Mangelware und Abends oft geschlossen. Die Einheimischen essen aus Kostengründen meist zu Hause und gehen Abends in eine Bar. Selbst in jedem kleinen Dorf gibt es mindestens 1 Bar. Die POIs sind so ausgelegt, dass wir ca. 20 % zu viel vorbereitet haben, da manche POIs wegen Schließzeiten entfallen oder wir bestimmte Anfahrtsstraßen doch nicht nehmen, weil für unser Dickschiff nicht so geeignet. Zu den schon zu Hause geplanten POIs kommen noch welche vor Ort dazu, z.B. durch Tourismusbüros angeregt. Was wir nicht schaffen, kommt das nächste Jahr dran. Auf alle Fälle ist so ein Urlaub recht anstrengend und Zeit für Muse und Campieren gibt es nicht. Deshalb ist für uns ein CP keine sinnvolle Übernachtungsstätte, denn wir kommen Abends an, machen ein leckeres Essen, trinken 1 Flasche Wein und fallen erschöpft in die Betten und morgens geht es um ca. 9:00 Uhr weiter. Wenn für einen schönen Platz zum Freistehen finden, z.B. mit einer super Aussicht, am Ufer einer Embalse o.ä. , geniesen wir beim Abensbrot die Aussicht und den Sonnenuntergang. Da Spanien viel weiter westlich liegt, sind Sonnenaufgang und -untergang deutlich später, denn in Spanien ist wie in D MEZ bzw. MESZ. Warum so anstrengede Reisen (3 mal pro Jahr zu je 6 Wochen plus 2 Wochen Kurzurlaub in D)? Aufgrund unseres Alters rechnen wir damit, dass wir noch ca. 10 ... 12 Jahre größere Fahrten machen können. In dieser Zeit möchten wir so viel wie möglich erleben. Wie sagte mal Nr. 5? Input! Input!
dietmardd am 29 Mai 2025 14:38:27 Zu Kontrollen in F und ES:
Wir halten uns immer penibel an Regeln und Vorschriften und behindern oder belästigen beim Freistehen niemanden. Es kommt schon mal vor, dass ein Polizeiauto vorbei fährt und nach dem Rechten sieht. Das ist auch gut so, denn schwarze Schafe oder unwissende Neulinge sind schädlich für das Ansehen von Freistehern. Wir grüßen die Polizei immer freundlich und dann sind auch die Polizisten freundlich. Manchmal unterhalten wir uns auch ein paar Minuten mit den Polizisten und schildern unser Vorhaben. Dann ist der Wissensdurst der Polizisten gestillt. In F und ES ist das unkompliziert möglich, da Sprachübersetzung per Smartphon bei Polizei, in Tourismusbüros und auch in Geschäften Usus ist.
Wenn wir doch einmal z.B. in einer engen Stadt ein schlechtes Gewissen haben, weil eigentlich für über 3,5 t gesperrt, dann half vor einigen Jahren, als wutentbrannt Polizisten auf uns zukamen, nachdem wir angehalten wurden: Bevor die Polizisten uns wütend Vorwürfe machen konnten, hatte ich meine Frau entgegen geschickt, da Polizisten zu Frauen nachsichtiger sind. Meine Frau hat mit gespielter Panik gesagt, dass wir uns verfahren hatten und ob sie uns nicht helfen können. Prompt änderte sich der Gesichtsausdruck des Polizisten von Strenge auf freundlich und sie haben auf eine Strafe verzichtet. Stattdessen sind sie mit ihrem Polizeiauto vor uns her gefahren und haben uns aus dem Gewirr von engen Einbahnstraßen heraus gelotst.
launig am 29 Mai 2025 15:45:51 dietmardd hat geschrieben:Wie sagte mal Nr. 5? Input! Input!
Wie sagte mal Schopenhauer ? Je größer die innere Leere ist desto mehr Reize von außen werden benötigt. Oder so ähnlich. :) Aber nix für ungut, jedem das seine. .
brzrkr2023 am 29 Mai 2025 17:18:36 wir waren von April bis Mitte Mai insgesamt 4022 Km in Frankreich unter Vermeidung von Mautstrassen unterwegs. Zig CCP angefahren, immer Platz gefunden, mal ohne mal mit Versorgung.
Und Ja!!! es gibt "SIE", die Billigheimer, die sich vor dem CCP hinstellen, in der grossen Zufahrt oder sonst wo. Einige kommen dann morgens schnell reingefahren, ver/entsorgen, gehen dann schnell--falls i.d. Nähe--einkaufen, zahlen so 6 € und wieder weg.
Zu erhöhten Kontrollen: Nix bemerkt, so gut wie keine gesehen, evtl. Glück gehabt wenn mein 4,25 to in die 3,5 to Zone rein kam. Manchmal ging es nicht anders, mal bedingt durch ne Baustelle , mal durch ne nicht Navi erfasste Strassenführung...Habe ein Garmin mit Lkw -angaben.
Dafür 90 Euro Knolle :( bekommen, bin mit 57 KM/H in eine 50 er Zone reingerast, 5 KM/H Abzug, ..also 52 KM/H. Interressant: 90 € Zahlung innerhalb 45 Tagen,135€ danach und (ich habs vergessen) über 300 € dann.
Hoch interressant die Sache, denn: Auf der Landstrasse mit 80,85 unterwegs, dann kommt i.d. Regel 70 er Schild, dann 50, er und Ortseingang, aber vom Ort ca. 1-2 Km nix zu sehen... Naja, dann kommen die ersten Häuser und runter mit den KMH ..Egal, cest la vie :lol: Die Deutschen Behörden treiben das Geld auch ein, allerdings erst ab 70 €. Die Sache bleibt aber ---wenn unbezahlt--- ca. 2 Jahre im Franz. Register, also bekommt mann dann evtl. bei der nächsten Mautstation oder irgendeiner Kontrolle einen Heidenspass.
Im August gehts trotzdem wieder für 2-3 Monate ins gelobte Land bei Port Grimaud in der Nähe. 5 Wochen reserviert, der Rest : ma kucken wo"s uns hintreibt. Alles gute für euch
landmesser am 30 Mai 2025 20:46:50 brzrkr2023 hat geschrieben:Und Ja!!! es gibt "SIE", die Billigheimer, die sich vor dem CCP hinstellen, in der grossen Zufahrt oder sonst wo. Einige kommen dann morgens schnell reingefahren, ver/entsorgen, gehen dann schnell--falls i.d. Nähe--einkaufen, zahlen so 6 € und wieder weg.
Wer ein Loblied auf CCP in Frankreich singt, hat Frankreich und Wohnmobile nicht verstanden. Fast jeder Ort hat einen mehr oder weniger gut ausgestatteten Stellplatz, meistens kostenlos oder zumindest günstig. Das ist die Fortsetzung der Camping Municipal, die auch heute noch günstige Urlaubsmöglichkeiten für alle, aber insbesondere auch Familien bieten. Diese Tradition wird von CCP (bewusst?) unterminiert. Der letzte Camping Municipal war vollausgestattet und günstiger als jeder CCP (für mich als Alleinfahrer ohne Strom 10 € die Nacht incl. Ver- und Entsorgung, warmer Dusche, Geschirrabwaschbecken (Waschmaschine und Trockner gegen Gebühr)). Die legale Infrastruktur in Frankreich ist für WoMos traumhaft und wird durch CCP eher verschlechtert. Meine Meinung. Mein letzter Aufenthalt in Frankreich (Ende März, Anfang April): - eine Woche Elsaß Camping Municipal - eine Woche Paris Camping Bois de Boulogne - Eine Woche Bretagne, diverse kostenlose Stellplätze, ein kostenpflichtiger Platz bei Mt. St. Michel. CCP wäre in allen Fällen teurer gewesen. Aber ok, ich spreche fliessend Französisch und und habe in der Zeit Leute kennengelernt. Bin in der einen Woche in der Bretagne auf drei Fest-Noz gewesen. Mittags die Routiers oder die zahlreichen Arbeiterrestaurants geniessen mit einem unglaublichen Preis-Leistungsverhältnis, wo selbst die LKW-Fahrer ein Viertelchen Rotwein zum Essen trinken und sich Zeit zum Essen nehmen. Abends dann lokale Spezialitäten. Trotzdem viele Grüße landmesser ps: Italien ist genauso. Neben Rom, Neapel und Matera muss man insbesondere "La dolce vita" kennenlernen. Sonst war man umsonst da. pps: Warum seid ihr eigentlich nur auf CCPs? ppps: Zu den Billigheimern - 6 Euronen für V/E ist ok, das ist es wert. Aber habe ich bisher in jedem Land für maxinal 2 Euro gefunden. Ich halte 6 Euro nicht für billig :lol: Falls die Leute Geld sparen wollten, warensie ganz einfach dumm oder unerfahren.
Jagstcamp-Widdern am 31 Mai 2025 09:02:53 mit den ccp und municipales gebe ich dir recht. aber trucker mit einem wein zu mittag im routiers habe ich zum letzten mal vor 40 jahren gesehen....
allesbleibtgut hartmut
rtiker am 31 Mai 2025 10:16:07 Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:...trucker mit einem wein zu mittag im routiers habe ich zum letzten mal vor 40 jahren gesehen....
Die routiers sind ja auch keine Franzosen mehr :mrgreen: und die Restaurants Les Routiers sind fast überall zu billigen Imbissbuden verkommen. Diese Fernfahrerromantik n'existe plus --> Link
HerrKalle am 31 Mai 2025 12:30:36 landmesser hat geschrieben:
Die legale Infrastruktur in Frankreich ist für WoMos traumhaft und wird durch CCP eher verschlechtert. Meine Meinung.
Ich denke, da muß man differenzieren. Für mich als Durchreisender ist die Umwandung von kostenlosen SP-Plätzen in CCP Plätze von Vorteil. Früher wurden viele Plätze auf städtischen Plätzen auf Dauer von Leuten blockiert, die sich dort häuslich eingerichtet hatten. Für Durchreisende war da oft kein Platz mehr. Die Dauernutzer, werden heute durch die Gebühren von CCP von diesen Plätzen ferngehalten.
WomoToureu am 31 Mai 2025 14:26:53 Kostenlose Stellplätze sind auch in Frankreich auf dem Rückzug, so wie in Spanien und anderen Ländern ebenfalls. Die Gemeinden möchten nicht die Kosten für Wasser, Abwasser, Müllentsorgung, Reinigung des Objekt und vieles mehr übernehmen. Diese sind ja auch stark gestiegen und die Gemeinden müssen sparen und ihren Bürgern erklären, warum Leute auf dem Stellplatz kostenlos wohnen dürfen, während sie ( die Einwohner und steuerzahlenden Bürger ) immer mehr bezahlen müssen. Da kommt man dann in Erklärungsnot.
Da dreht sich der Kreis auch wieder in den Bereich mehr Kontrollen in Frankreich, Wohnmobilisten und andere Camper sollen auf dafür "freigegebene" Bereiche fahren.Die Nutzung von PKW Parkflächen mit überstehenden Campingfahrzeugen kostet Bussgeld, weil man es eben nicht mehr duldet.
BURAN am 31 Mai 2025 14:31:40 Ich finde die Plätze auch ganz gut . Denn ich fahre lieber stellplätze als campingplätze an ( mag nicht ein und auschecken für eine Nacht , und zugewiesene Nachbarn ..usw …ihr kennt das ja ) in der Regel sind die Plätze mit 14 Euro ink Strom und ver und Entsorgung preislich ok Wenngleich oft wenig günstiger als ein municipal camping in der Nähe Vorbuchbar auch gut .. wenn man auf der Durchreise ist Aaber die Kehrseite ist :. das werden immer mehr .. verdrängen die einfachen Stellplätze und am ende haben die ein Monopol Was das bedeutet ist klar
WomoToureu am 31 Mai 2025 14:36:49 BURAN hat geschrieben:.. verdrängen die einfachen Stellplätze ...
Einfache bisher kostenfreie Stellplätze werden zu 99 % stets umgewandelt in kostenpflichtige und da die Gemeinden in der Regel nicht nur alle Kosten sich entledigen erhalten sie in der Regel sogar noch ein kleines Entgeld. Warum sollten die Gemeinden das nicht machen ? Auch wir finden es toll kostenfreie Stellplätze anzufahren, jedoch werden diese immer weniger, irgendwann ist auch der letzte kostenlose verschwunden. Der Trend ist doch in allen Ländern deutlich erkennbar.
BURAN am 31 Mai 2025 15:34:48 WomoToureu hat geschrieben:Einfache bisher kostenfreie Stellplätze werden zu 99 % stets umgewandelt in kostenpflichtige und da die Gemeinden in der Regel nicht nur alle Kosten sich entledigen erhalten sie in der Regel sogar noch ein kleines Entgeld. Warum sollten die Gemeinden das nicht machen ?
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Ich rede von den einfachen plätzen … nicht kostenlos Aber auch die günstigen ohne grosse Dienstleistung ich hab ausreichend wasser und strom sowie 2 kasetten .. damit kommen wir 4-5 tage locker hin Brauche kein wc, strom wasser .. und dafür gibt es jede menge stellplätze .. die Frage ist .. wie lange noch Und klar .. strom, schrankenanlage , entsorgungsstation kostet .. und am ende will man geld verdienen was doch iO ist Nur brauch ich das eben nicht immer
WomoToureu am 31 Mai 2025 16:43:54 BURAN hat geschrieben:Ich rede von den einfachen plätzen … nicht kostenlos...Aber auch die günstigen ohne grosse Dienstleistung ich hab ausreichend wasser und strom sowie 2 kasetten .. damit kommen wir 4-5 tage locker hin
Auch wir haben zwei Toilettenkassetten, eine ist unter dem Wohnmobil angebracht, die andere steckt unter der Toilette. Auch wir haben über 100 l Frischwasser an Bord und Strom haben wir ebenfalls. Grundsätzlich ist in Frankreich, so wie auch in nahezu allen anderen Ländern das übernachten außerhalb dafür vorgesehenen Plätzen verboten. Außerhalb der Touri Hot Spots wurde dies freundlicherweise bisher grosszügig gehandhabt, angeblich jetzt nicht mehr. Darum ging es eigendlich in diesem Thread, Du redest von normalen Misch Plätzen z.b. unaspaltierte Grossraumparkplätze ? Ja da haben wir OnTour ebenfalls übernachtet, wenn wir spät angekommen sind und früh weiter wollten. Ansonsten immer auf richtigen Stellplätzen d.h. für Wohnmobile wo man auch übernachten durfte. Neben ACSI haben wir u.a. die CampingCarPark Karte seit vielen Jahren. Leider kostenpflichtig, jedoch haben wir ingesamt gute Erfahrungen gemacht. Insbesondere haben viele Plätze einen Wächter bzw. Reinigungskraft und Kameras, sowie Beleuchtung was positiv für die Sicherheit ist.
BURAN am 31 Mai 2025 18:49:00 Nein .. ich meine die einfachen regulären womoplätze die auch als solche gekennzeichnet sind Oft tatsächlich kostenfrei , oder mit geringem obolus , welche man in vielen Dörfern findet
Ab und an nehmen wir tatsächlich auch einen einfachen parkplatz wo das übernachten nicht explizit verboten ist . Wir sind jedes jahr einige wochen in Frankreich .. und ich kann nicht bestätigen , dass mehr kontrolliert wird , oder man campern negativ gegenübersteht .. allerdings reise ich nicht in der hochsaison , und wenn dann nicht an die hotspots
cbra am 31 Mai 2025 18:58:11 Ich bin da ziemlich bei Buran wir gondeln gerne entlang der mittelmeerküste dem wind nach, manchmal auch ein paar km inland. fast immer stehen wir auf einfachen SP, oft kommt irgendwann der kassier mit dem kassabuch, oder es gibt einfache schrankensysteme. mehr brauchen und wollen wir nicht. ab und an V/E fürs wasser, und alles ist gut. in vor oder nachsaison stehen wir auch mal in einer parkbucht, v.a. wenn die aires de camping car geschlossen sind, hat noch nie wen gestört, die police municipal grüsst dann beim vorbeifahren, jedenfalls wenn man sich ordentlich aufführt. da es haufenweise SP, PP und andere legale varianten gibt seh ich da keinen grund zu kritik. aber vielleicht ist das in der hauptsaison anders, aber da sind wir nicht in südfrankreich unterwegs. mit ccp haben wir keine erfahrung - glaub ich ;) ob die übernachtung ein paar euro kostet oder nicht ist uns komplett egal
pwglobe am 31 Mai 2025 19:20:11 Hallo, es gibt in Frankreich noch viele kostenlose Stellplätze, manche Orte und sogar Supermärkte bieten dies an. Leider meist abseits der touristisch Interessanten Gegenden, wenn man ein Beiboot ( Motorrad oder Auto) hat ist dann einfacher die touristischen Highlights zu besuchen. Zum Beispiel nur ca. 15km von Etretat entfernt gibt es einen schönen kostenlosen Stellplatz auf den Klippen und der ist nicht mal in deutschen Stellplatzführern.
RaGu am 31 Mai 2025 21:07:58 Wir kommen gerade von einer sechswöchigen Reise aus Frankreich zurück. Wir waren sowohl auf einfachen Campingplätzen (2 Sterne), auf Municiplal Plätzen sowie ab und an auf CCP Plätzen. Im Durchschnitt haben wir (ca. 35 Übernachtungen) etwa 18€ (Womo, 2 Menschen und Strom) tgl. bezahlt. Circa die Hälfte der einfachen Plätze war nur 2-4 teurer als der CCP in der Nähe, dafür aber immer mit Sanitär. Die "Spanne": 16-23€... All diese 2 Sterne und Municipalplätze waren für unsere Ansprüche perfekt ausgestattet, mit ansprechenden und sauberen Sanitär und sonstigen Annehmlichkeiten, die man gerne hätte, aber nicht zwingend braucht. Es war kein Problem, all diese Plätze via Google Maps zu finden. Und zwar so, wie wir reisen... Ab ca.16:00 suchen wir auf unserer Tagesroute spontan einen Übernachtungsplatz in der Nähe, finden ihn immer. Wir sahen des Öfteren unterwegs (6000km Reise) an schönen Points of Views" diverse Womos stehen (zu 90% Weissware), gegen Mittag noch mit zugezogenen Plissees (ergo: Übernachtung), scheinbar geduldet (ich würde mich nicht "trauen"). dazu ein Erlebnis: Der Platz: Toucy, fast in der kleinen Stadt:14€ plus 99 Cent" Kurtaxe". Wir stehen auf dem Platz in der Sichtweite der Schranke und der "Entsorgung". Morgens zw. 8-11 Uhr kommen im Minutentakt Womos VOR die Schranke (gibt etwas "Stehplatz davor") und laufen mit WC Kassette, 5 Müllbeuteln und 4 Wasserkanistern (mehrmals) auf den Platz, um sich zu ver/entsorgen, und die Hälfte der geht auch noch "schei..en (CCP, Camping de Village mit WC). Die Mülleimer quollen schon bei unserer Ankunft über (es waren sehr viele), und das waren (wir fuhren gegen 11 Uhr), mindestens 20 Womos, und das waren ausnahmslos neue VI und TI Modelle, kein Kawa oder Bus. Ich frage mich, wo standen die (wild) die Nacht und welche asoziale, egoistische Einstellung muss man haben, um so zu bescheißen. (Man kann auf CCP für 5 Std. stehen für ca. 5 € und alles legal versorgen.). Ich ärgere mich maßlos über diese "Egoschweine", die dafür sorgen, dass die Gebühren steigen, der Ruf der Camper weiter ruiniert wird und es immer mehr Restriktionen gibt.
ulimm am 31 Mai 2025 21:52:04 Was ähnliches hat mir schon in 12/2023 jemand auf dem SP Traben-Trarbach erzählt. Er meinte, das sei die NeuCamper-Generation Corona.
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