|
Hallo in die Runde, ich möchte meinem Womo auf Basis Fiat Ducato 250 neue Ganzjahresreifen nebst Alufelgen verpassen. Der örtliche Reifenhändler winkt ab: Wohnmobile kann er nicht. Anfrage bei reifen.com: Das ist ein komplizierter Vorgang, bei dem auch der TÜV eingeschaltet werden muss. In der Bucht gibt es etliche Anbieter für Kompletträder. Aber jetzt bin ich verunsichert. Was darf ich da drauf machen? Eingetragen ist in der Coc: 215/70R15 CP 109/107Q 6Jx15-68, Lochkreis 118mm Kann mir jemand helfen oder einen Tipp geben? Danke schon mal... Die diversen Aufrüster wie Goldschmitt und Andere haben zugelassene Alufelgen im Programm. Die Größe allein reicht nicht, die müssen auch für den Ducato zugelassen sein, eine ABE muß vorhanden sein. Besorg dir gebrauchte Fiat-Alus, die jemand verkauft. Sollte es auch für den 250er geben. Teilenummer der optionalen Alufelgen sollte bei Fiat zu finden sein. Dann gibts zumindest keine Probleme mit der Abnahme. Oder gleich bei Fiat kaufen. bis denn, Uwe ...und ich verkaufe gerade 4 FIAT Alu's hier bei den Kleinanzeigen.
Dieter2 hat zutreffend geantwortet, die Felgen und Reifen müssen wir Dein Wohnmobil zugelassen sein. Also eine ABE und die zul. Radlasten müssen kleiner sei, als die Felge und Reifen tragen dürfen. In der ABE muss Deine Ducato Version aufgeführt sein. Wird gern auch mal von der Polizei oder bei der HU überprüft, da es angeblich immer mal wieder Leute gibt die irgendetwas dranschrauben was passt aber nicht zulässig ist.
Die kann er nicht nutzen, sofern sie nicht in seinen COC Papieren stehen (Wovon ich bei seinem Fzg, ausgehe).. Oder er muss sie per teurer Tüv Einzelabnahme eintragen lassen, falls er denn einen Prüfer findet, der das macht. Die bessere Wahl sind m.E. Zubehörfelgen mit Gutachten. Die haben dann in der Regel auch höhere Traglastreserven. Moin, ich habe meinen Ducato aufgelastet und auch neue Alu-Felgen gesucht. Ich bin auch fast verzweifelt. Der Link von Kielius ist gut. Da habe ich auch gesucht und letztlich hat mir die Seite weitergeholfen. Ich habe auf 16 Zoll und 225 Breite umgerüstet. Bei den Felgen habe ich lange für meinen Carado gesucht und dabei habe ich nach der ABE bei den Felgen geschaut ob dort eine Freigabe für: e3*2007/46*0049*14 vorhanden ist. Schließlich bin ich fündig geworden. Schaue doch bei den Felgen ob die ABE die vorher erwähnte Freigabe hat bzw. eine für dein Fahrzeug passende Freigabe hat. Die angegebene Nummer sollte in deinen Fahrzeugpapieren zu finden sein. Eine ABE kann schnell im Internet eingesehen und ausgedruckt werden. Ich habe mir rial-Felgen für Transporter gekauft. Erfolgreiche Suche... Gruß Ha-Jo Ich hab das gerade durch bei unserem Wohnmobil. Und leider wird es häufig falsch dargestellt: hast du einen Fiat Ducato und nicht einen Carado, dann kannst du dir Felgen mit ABE kaufen, montieren und du bist fertig. Du hast aber einen Carado: du kaufst auch die Felgen mit ABE (Gutachten für dich) nur leider müssen die jetzt beim TÜV abgenommen werden. Die ABE gilt nur für den Fiat, nicht aber für den Carado. Wenn du Felgen kaufst, ließ die ABE: manchmal steht dort, dass es noch zusätzlich Modifikationen an den Kotflügeln braucht. Das erzählen dir die Internetanbieter leider nicht. Meist sind es Kotflügelverbreiterungen. Ansonsten bist du ja recht frei in der Entscheidung, es gibt viele schöne Felgen, schau was dir gefällt und an der Eintragung kommst du nicht vorbei. Ausnahme du nimmst die Originalen in einer für dein Fahrzeug freigegeben Größe. Grüße Don P.S. Hab auch noch 4x Original Ducato Felgen 6x16 mit 5x118 Lochkreis Moin, Rial-Felgen für den Transporter passen. Die ABE gilt aber nicht für Wohnmobile. Die Werte passen aber. Es ist jedoch eine Abnahme beim TÜV erforderlich. Das geht problemlos, kostet aber 300 €. Silo ...schau mal in deinen CO Papieren nach welche Reifengröße du noch fahren darfst...es gibt auch 16 Zoll Felgen für den 118 Lochkreis...
Guck mal bei denen --> Link und da vor allem nach den entsprechenden TÜV-Gutachten für Dein Fahrzeug ( ABE steht in der Zulassungsbescheinigung ). Grüße Dirk
Das ist leider ein Irrtum. Wenn die 16" -Felgen nicht in den COC stehen, brauchst Du eine TÜV Einzelabnahme. Und die ist aufgrund der unterschiedlichen Abrollumfänge nicht garantiert. Ich habe mir die Felgen Online ausgesucht und bin dann zu meiner örtlichen Werkstatt gefahren. Dort wurde ich sehr kompetent beraten. Auf den I-Net Seiten kann man auch die zur Felge gehörigen Gutachten einsehen bzw. runterladen. --> Link Erstmal herzlichen Dank für eure vielen Infos zu diesem unerwartet komplexen Thema. Für mich als Resumee erstmal: Voraussetzung: Felge und Reifen so wie in der COC eingetragen! Variante-1: gebrauchte Original-Fiat-Felgen von einem anderen Wohnmobil mit gleichem Basisfahrzeug, da muss man wohl nicht zum TÜV Variante-2: neue Felgen mit ABE genau für das Basisfahrzeug. Da gibt es aber Unsicherheiten: - Vertreiber der Felge sagt: da ABE vorliegt, braucht man nicht zum TÜV - in der ABE selbst ist aber eine Auflage A01 eingetragen, die fordert Abnahme durch einen Sachverständigen - Dekra sagt: auf jeden Fall Abnahme und Eintrag erforderlich Wem soll ich da jetzt glauben?
Zumindest bei Variante 2 haben alle Recht. Eine ABE bescheinigt erstmal dass das Teil / die Felge an dem Fahrzeug montiert werden darf ( sofern das Fahrzeug in der ABE vorkommt ). Wenn die ABE aber den Zusatz „A01“ hat dann muss ein Sachverständiger des KFZ-Handwerks den ordnungsgemäßen Anbau bescheinigen. Könnte ja sein dass Du eine andere Bremsanlage montiert hast, die zwar selber eine ABE hat, die sich aber nicht mit den Felgen verträgt. In der Regel heißt es in den ABEs daher auch sinngemäß „bei serienmäßiger Ausführung des Fahrzeugs“. Wenn die ABE aber den Zusatz „A01“ hat dann steht in dem Gutachten / der „Abnahme“ des Sachverständigen das die Änderung „bei nächster Gelegenheit“ in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden muss. Und im Gegensatz zu „unverzüglich“, was innerhalb von vier Wochen eingetragen werden muss, heißt „bei nächster Gelegenheit“ im Prinzip „irgendwann mal“. D.h. bis zur Eintragung reicht die ABE mit der Abnahme. Und erst beim nächsten An- / Um- oder Abmelden muss das eingetragen werden. Zu Variante 1: nur weil da „Fiat“ auf den Felgen steht heißt das nicht zwangsläufig dass das ein „TÜV“-Prüfer ungesehen abnickt. Kommt dann auf den Prüfer an ob ihm da was auffällt / bzw. er was prüfen möchte oder nicht. Bei einer Polizeikontrolle wird das vermutlich eher weniger auffallen… Grüße Dirk Hallo Dirk, Danke für die Info, die ich verstehe und so auch umsetzen will. Die Suche nach Original-Fiat-Alufelgen 15 Zoll mit der Fiat-Teile-Nr. 1374084080 gestaltet sich schwierig. Nun überlege ich, ob kich nicht doch einfach die Standard-Stahlfelgen nehme. Gewichtsunterschied sind etwa 4 kg pro Rad. Was bringen nach eurer Meinung die Alufelgen: nur Optik oder auch messbare Vorteile wie Komfort, Treibstoffersparnis? Vlt. gibts ja schon einen Thread, in dem über Stahl- oder Alufelgen diskutiert wird.
Hallo Bei meinem „Light“ Ducato waren im COC nur 15 Zoll Felgen eingetragen. Die Änderung auf 225/75-16 auf Original Fiat Stahlfelgen hat neben der Einzelabnahme für 360€ auch noch eine Änderung der Tachoanzeige erfordert. Die habe ich selbst in 10 Minuten durch verdrehen des Zeigers auf der Achse gemacht. Der TÜV meinte dazu: das wäre ja Kreativ… Der Verbrauch ist durch die Drehzahlabsenkung bei gleicher Geschwindigkeit von vorher 11 auf 10 L/100KM gefallen. Der Grund für die ganze Umrüstung war aber der Gewinn an Bodenfreiheit, damit das lange Heck nicht mehr so oft mit der Anhängerkupplung aufsetzt. Mit freundlichen Grüßen Thomas
Per se sind Alufelgen, bei gleicher Größe, erstmal etwas schwerer. Ob sich das bei 3,5t und einem CW-Wert ähnlich einer Wohnzimmerschrankwand bemerkbar macht…? :nixweiss: Ansonsten sehen Alufelgen vor allem anders aus. :D Sie sind EVTL. empfindlicher bei Winterbetrieb, möchten u.U. anders ausgewuchtet werden ( bzw. die Gewichte kommen hoffentlich woanders hin ), sind teurer in der Anschaffung, evtl. auch teurer bei der Reifenmontage, …. Achso: und ICH habe schon mehrere gerissene / gebrochene Alufelgen gesehen. Bei Stahlfelgen sind es meist „nur“ verbogene Felgenhörner. Und Komfort kommt eher vom Reifen der einiges „wegfedern“ kann. Felgen sollten das eher nicht tun. Grüße Dirk Das sagt chatGPT dazu: In der Regel ist eine Stahlfelge schwerer als eine Alufelge. Hier ein Vergleich der beiden: Stahlfelge Gewicht: Schwerer (z. B. ca. 9–12 kg bei 15 Zoll) Material: Stahl (dicht & robust) Vorteile: Günstiger, robuster gegen Bordsteinschäden Nachteile: Mehr Gewicht → höherer Spritverbrauch, schlechtere Fahrdynamik ⚙️ Alufelge (Aluminiumfelge) Gewicht: Leichter (z. B. ca. 6–9 kg bei 15 Zoll) Material: Aluminiumlegierung (leichter als Stahl) Vorteile: Bessere Fahrdynamik, geringeres Gewicht → weniger ungefedertes Gewicht Nachteile: Teurer, anfälliger für Risse bei harten Schlägen Fazit: Alufelgen sind in der Regel leichter als Stahlfelgen gleicher Größe. Das wirkt sich positiv auf Fahrverhalten, Spritverbrauch und Federung aus.
Dann hast Du doch eine Antwort!
Link zum eBay Artikel 10kg In Stahl Link zum eBay Artikel auch 10kg. Tut sich also nix. Grüße Dirk
Prima, danke für diesen konkreten Erfahrungsbericht. Das sollten alle wissen, die mit den original Fiat Felgen (gilt auch für Alufelgen) liebäugeln! Guten Morgen, im COC stehen vermutlich nur die 215/15 drin. Mit 16" wird es dann schwierig - TÜV-Gutachten und ggf. Tachoangleichung erforderlich. Borbet hat z. B. schöne und auch tragfähige Felgen für den Ducato. Hier bietet sich die CWD an in 15". Gibts in silber, schwarz und bicolor.. Darauf passt der 215er- und auch der 225er-Reifen. Ggf. für die 225er eine Unbedenklichkeitsbescheinigung von Carado anfordern. Die ABE der Felge bringt dir hier nichts! Die Fiat-Basis hat eine E3-Nummer - mit dieser schaust du in der ABE nur nach der passenden Felge. ...ist aber für das WOMO dann bzgl. TÜV- oder Polizeikontrolle etc. nicht gültig! Im Rahmen der zweistufigen Homologation hat das Fahrzeug eine E1-Nummer bekommen (Hersteller ist durch die Vervollständigung des Fahrzeugs Carado!). Daher ("kleine") TÜV-Abnahme erforderlich! Mit der am Fahrzeug angebrachten, neuen Rad-Reifen-Kombination fährst du zum Tüv und lässt eine Änderungsabnahme nach 19/3 StVZO durchführen...Kostet knapp 60 EUR. Du bekommst eine Bescheinigung vom TÜV in der die Rad-Reifenkombination bestätigt wird - diese lässt du bei Gelegenheit in den Fahrzeugschein eintragen. Fertig! VG Dirk
sehr kreativ sogar...geht natürlich auch einfacher ...durch Umschreiben im Steuergerät. Ich habe Gestern Die Borbet CWD als 16 zoll mit 225/75 /16 beim TÜV Eintragen lassen Inklusive Achslast Erhöhung Hinterachse auf 2240 Von 2000 ein Luftfahrwerk hatte ich schon vor 6 Monaten eintragen lassen. Original hatte ich die Fiat Alu in 16 Zoll . Luftfahrwerk Eintragen hat 90 Euro gekostet beim TÜV . Felgen mit Achslast Erhöhung hat 150 Euro gekostet. Habe Heute noch Termin um den Fahrzeugschein zu ändern .
Hallo Da bin ich schon ein wenig Neidisch, das du das kannst. Leider bin ich da ein elektronischer Analphabet, so das mir eine Änderung im Steuergerät nicht möglich ist. Nach Elektronikern, die das können habe ich vergeblich gesucht. Da blieb mir dann nur die Hardware Methode. Die hatte ausserdem den Vorteil kostenlos zu sein. Mit freundlichen Grüßen Thomas
Das kann ich nicht so richtig glauben. Durch verdrehen der Tachonadel kannst du höchstens bei einer bestimmten Geschwindigkeit mit den anderen Raddurchmesser richtig liegen. Des Weiteren ist es Betrug da die zurückgelegten KM nicht mehr Passen.
Thomas...das kann jeder Bosch Dienst machen ( wenn der Chef nicht gerade eine Blindschleiche ist)...bzw. auch die Fiat Werkstatt... natürlich umsonst werden die das auch nicht machen... Wenn das umstecken der Nadel auf der Welle funktioniert...warum nicht...du siehst ja die Geschwindigkeit per GPS ob das ungefähr passt. Passen dürfte aber bei der Methode die Reichweitenberechnung und die Verbrauchsanzeigen nicht 100%...was aber sicher zu vernachlässigen ist
Hallo Ist es auch Betrug, wenn mein Tacho bei 100 Km/h um 12 Km/h voreilt? So wie es im Auslieferungszustand der Fall war. Nach meinem Navi hatte ich mit der 225/75-16 Bereifung keine Voreilung des Tachos mehr. Der Km-Zähler ist also jetzt Exakt. Das hat dem TÜV Prüfer aber nicht gereicht. Der wollte bei vier Geschwindigkeiten eine Voreilung von mindestens 3 km/h. Bei 30, 50, 70 und 100km/h. Das hat mit der Veränderung des Nullpunktes durch Verdrehung des Zeigers auf der Welle relativ gut hingehauen. Lediglich bei 100km/h ist die Voreilung jetzt 5 Km/h. Mit freundlichen Grüßen Thomas
Hallo Ich bewundere deinen Optimismus! Dabei ging es mir nicht ums Geld! Die von dir angesprochenen Bosch-Dienste und Fiat-Professional Werkstätten hier in der Gegend haben mir aber alle einen Korb gegeben. Die einzige Werkstatt, die hier überhaupt Tachoangleichungen macht, ist die MAN Niederlassung in Köln. Leider aber nur für das eigene Fabrikat und nicht für Fiat. Da blieb nur die Selbsthilfe. Mit freundlichen Grüßen Thomas Das mit der Tachoangleichung ist leider nicht so einfach, wie viele gerne behaupten..... Hier mal eine Lösung, von Leute die sich auskennen: --> Link Moin zusammen, Bei mir hat Bürstner die 16" Bereifung im COC von Fiat übernommen. Die Zulassungsstelle aber nicht in den Fahrzeugschein. Daher: immer erst einmal in das COC reinlesen. Gute Fahrt!
auch beim Ducato 8 kann man das Steuergerät auf verschiedene Radgrößen/ Reifenkombi umprogramieren...das kann man in jeden Steuergrät machen wo das Geschwindigskeitssignal digital vorliegt (also jeden Fahrzeug ohne klassische Tachowelle) klar ich kann auch 600€ ausgeben ...statt das umschreiben von 2 Byts |
Anzeige
|