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Hallo zusammen! Wir wollen Mitte August das erste Mal nach UK reisen und nach ein wenig Recherche ergeben sich für mich noch Fragen, die Ihr mir vielleicht beantworten könnt? 1. Welche Lebensmittel darf man denn aktuell einführen? Ich habe gelesen, dass im Moment die Einfuhr von Milch, Fisch und Fleischprodukten verboten ist, aber gilt das auch für Wohnmobilisten, bzw. habe ich auch gelesen, dass man diese Produkte für den persönlichen Gebrauch dann doch einführen darf!? Was gilt denn nun, war jemand in den letzten Monaten dort und kann eine Aussage darüber treffen, was gerade erlaubt ist und ob der Zoll kontrolliert? 2.Von unseren Reisen nach Marokko kenne ich den Ticketverkauf von "Carlos" in Palomones, wo man günstige Fährtickets erwerben kann, gibt es in Frankreich ebenfalls eine Agentur, die preiswerte Fährtickets verkauft? Unsere Urlaubsziele suchen wir uns immer relativ spontan aus, deshalb ist für uns früh buchen eher nichts! Ich würde mich freuen, wenn mir jemand weiter helfen könnte und wünsche Euch noch eine gute Zeit. joev65 Das hat bei uns vor 6 Wochen alles niemanden interessiert, außer Paßkontrolle gab es bei uns auch keine weiteren Kontrollen in Newcastle. Es wurden wohl nur Stichproben gezogen, vielleicht jeder 10. Grüße
Logisch das die nicht jeden kontrollieren. Nützt nur nichts wenn man gerade der zehnte ist und erwischt wird.
Ergänzung zu dem zielführenden Link in der ersten Antwort: In England gibt es insbesondere im Süden ganz vorzügliche Lebensmittelqualität in den Supermärkten. Die Kennzeichnung von Inhaltsstoffen zu denen es Unverträglichkeiten, Allergien oder die aus anderen Gründen von Käufern ausgeschlossen werden (müssen) ist durchweg ziemlich gut und plakativ. Wer in Sachen Lebensmittel auf Gewohntes setzt findet vielerorts das Aldi und Lidl Sortiment. Wer gerne mal faul etwas im Wohnmobil warm macht, dem seien die indischen Fertiggerichte zu empfehlen - besonders lecker gibt es diese bei Waitrose und Marks & Spencer.
Hallo joev65, Da deine Anfrage im Forum wohl nicht so erquicklich war, frage ich dich mal nach deinen Erfahrungen deiner August Reise nach GB. Wie war das mit den Lebensmitteln? Ich starte nächste Woche am 23. nach GB und dann weiter nach Irland. Vielleicht kannst du mir ja noch ein paar Infos geben. Schöne Grüße Wilfried Hallo, Ich bin zwar nicht joev65, aber hier unsere Erfahrungen. Wir waren 25 über Ostern in Cornwall. Bei der Einreise in Calais/Dover wurden wir morgens um 6 Uhr nicht kontrolliert und mir sind auch keine Kontrollen aufgefallen. Gleiches im Sommer 24. Die Lebensmittelversorgung war gut. Einzig hatten wir irgendwie nicht so richtig Glück bei der Suche nach Bioprodukten, das Angebot war übersichtlich. LG Christian Ich war letzten Sommer in Wales und hatte die gleiche Frage. Tatsächlich gibt es fas alles in UK zu kaufen....... außer guten Vollfett Sahnequark. Ich habe es riskiert, vor dem Erschießungskommando zu landen. Das Wohlergehen und die Zufriedenheit meiner geliebten Frau war es mir wert. Es hat kein Schwein kontrolliert. Wir haben es aber auch beim Quark belassen. Es gab tatsächlich auch keinen anderen Curd Cheese in irgendeinem Supermarkt. Wenn man nicht irgendetwas ganz besonderes "braucht" ist es nicht nötig etwas mitzunehmen. Es geht ja ums Importieren unerwünschter Mitfahrer oder gar Migranten die auf der Insel nicht vorkommen (bspw. Insekten) Es ist ratsam dann bei Auffälligkeiten von Mitbringseln diese durchzugaren und dann erst zu entsorgen
Information aus erster Hand gibt es auf der offiziellen Seite --> Link Wenn man kontrolliert wird und erkennbar nur Mengen für den Eigenverzehr dabei hat, kommt man üblicherweise mit einer Verwarnung und Vernichtung der Ware davon. Die möglichen Strafen sind zwar hoch, aber das Risiko ist recht gering, solange einem nicht gewerbliches Handeln unterstellt wird. Wir kennen die Calais-Dover-Strecke aus mehreren Duzend Überfahrten, waren aber in letzter Zeit nicht mehr in England. Die Menschen aus unserem Umfeld berichten, dass die intensiven Kontrollen selbst sich nicht sonderlich verschärft hätten. Wenn es um die Lebensmittelqualität geht, kann man in den Supermärkten prima einkaufen. Waitrose ist etwas gehobener und hat ziemlich gute Eigenmarken. Aldi und Lidl haben ein Sortiment, welches dem in Deutschland sehr ähnelt. Wenn man nicht sehr eng auf etwas ganz Bestimmtes festgelegt ist, braucht man auch nichts Mitnehmen. Unsere Erfahrungen beziehen sich insbesondere auf den Süden Englands.
Ja, Quark ist kein Standardprodukt in England. Man sich mit einer Kombination aus 3 Teilen griechischem Joghurt, 1 Teil Creme Fraiche und etwas Zitrone für die Säure helfen - das kommt dann dem dann schon recht nahe. Wie lösche ich denn eine versehentlich abgegebene Bewertung oder kann selbige rückgängig machen? Vielen Dank im Voraus. G.H. Hallo, Danke an die, welche mir Infos zu meiner Anfrage gegeben haben. Bin nun heute morgen selbst mit der ⛴ Fähre Calais >Dover nach UK eingereist. Mit diversen Lebensmitteln und Alkohol an Bord, die nach Vorschriften nicht hätten eingeführt werden dürfen. Keine Kontrolle, nur Pässe und freundliche Nachfrage wohin und wie lange in UK. UK hat uns mit super Wetter empfangen und wir hoffen, dass es so weiter geht! Findest Du Dein Verhalten richtig,vorsätzlich die Vorschriften Deines Gastlandes zu mißachten? Gruß Ticontrol War schon eine Woche on Tour und hatte keine Lust alles was nicht passt zu entsorgen. No risk, no Fan . Was macht das für einen Sinn 1 Stück Butter, 3x Käse und Vakuum verpackte Wurstscheiben wegzuschmeißen?
Was macht dieses Parkverbot für einen Sinn, wenn mein Auto genug Platz für alle Verkehrsteilnehmer lässt, fragte der Mann, der nicht mitbekam, dass er über einem Hydranten parkte. Es geht um Biosecurity, einem wichtigen Thema für eine Insel. Unwahrscheinlich, dass es brennt, während der Wagen da steht. Verheerend, wenn das Ereignis eintritt. Unwahrscheinlich, dass genau von Deiner angebrochenen Butter, Käse und Wurst ein Erreger eingeschleppt wird, gegen den sich die heimische Fauna und Flora nicht wehren kann, wenn das Ereignis eintritt, ist es verheerend. Etwas über die Grenze zu schmuggeln ist kein Verbrechen, das zeigen ja auch die Konsequenzen für das Fehlverhalten. Ich finde Ordnungswidrigkeiten nicht schlimm. Nur bitte nicht herausreden. Manchmal übersieht man den Sinn. Wir haben uns seinerzeit hier informiert: --> Link Von den aufgeführten Lebensmitteln haben wir nichts mitgeführt, ansonsten nur was man die nächsten Tage braucht, Wein haben wir geschmuggelt. Es wurde Stichprobenartig kontrolliert , aber hauptsächlich bei Engländern und Osteuropäern. Lidl und Aldi gibt es auch auf der Insel und Fleisch haben wir bei lokalen Metzgern oder Farm Shops gekauft, in den Farm Shops gibt es noch andere gute Lebensmittel und im Norden oder Wales kann man dort oft auch eine Nacht stehen.
Hauptsache Spass, kein Respekt Frankkk
Wie wäre es beispielsweise mit Respekt für die Regeln des Gastgebers als Sinn? Finde dein Verhalten das allerletzte. Vermutlich forderst du von Menschen welche Deutschland besuchen die Regeln hier zu respektieren. Selbst ist dir das offensichtlich egal. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Das glaubst du doch wohl selber nicht. Was war den bis zum 12.April 2025 ?
Es ist doch einfach, man kennt den Termin für die Fähre oder den Tunnel und kann sich die Lebensmittel entsprechend einteilen. Wir hatten auch schon ein paar Tage Normandie vor der Überfahrt, da blieb nichts übrig. Wir haben allerdings auch keine großen Vorräte dabei, da wir gerne frische Lebensmittel einkaufen. Wie schnell sich so ein Erreger ausbreiten kann konnte man schon bei den letzten Tierseuchen sehen, oder auch bei Covid. Man sollte auch schon aus Respekt vor dem Gastland die Regeln einhalten, leider fordern man in Deutschland dies immer nur von den Anderen, verhält sich aber im Ausland wie die Axt im Wald. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Das glaubst du doch wohl selber nicht. Was war den bis zum 12.April 2025 ?
Das muss ich nicht glauben, das kann man nachlesen -sowohl in offiziellen Dokumenten, als auch in der gesamten Bandbreite der Presse von Boulevard bis Wissenschaft. Das Thema Seuchenbekämpfung kennt in man Kontinentaleuropa und Deutschland in dieser Ausprägung nicht, da wir keine Insellage haben und uns das Instrument nicht in angemessener Beherrschbarkeit zur Verfügung steht. Da meine Frau aus England ist, haben wir über die Jahrzehnte viel Erfahrung mit dem Pendeln gemacht und immer wieder andere Regelungen zur Lebensmitteleinfuhr und dem Mitnehmen von Haustieren gemacht. Es geht um Schutz vor Erregern. Dieselbe Problematik wird von unterschiedlichen Regierungen unterschiedlich bewertet und entsprechend auch behandelt. Seit 2021 ist England nicht mehr Teil des Binnenmarktes. Damit gab es die Möglichkeit Regeln einseitig zu ändern, was auch genutzt wurde. In wie weit die Regelungen „übertrieben“ sind oder nicht, dazu habe ich kein Fachwissen. Lustiges zum Seuchenschutz: Bis zum vergangenen Jahr durften Menschen, die sich zwischen 1980 und 1996 mehr als 6 Monate in England aufhielten kein Blut in Deutschland spenden. Wir fanden das zufällig heraus, als meine Frau abgelehnt wurde. Da hätte ich auch an einen Scherz geglaubt, da mit das Thema fern war. Manche Leute sind uneinsichtig und unbelehrbar.Wird so einer erwischt, fällt das auf uns alle zurück,vielen Dank! Gruß Ticontrol
Das stimmt, aber es auch kein Verbrechen. Die Engländer sehen das ähnlich. Sie bestrafen das Nicht-Wegräumen eines Hundehaufens im Heimatcouncil meiner Frau mit 100 Pfund. Das scheint schlimmer zu sein, denn es ist teurer. Wir sind min einmal im Jahr in GB für Urlaub und/oder Freunde besuchen. Der erste Weg nach verlassen der Fähre ist Lebensmittel einkaufen.
Ja, damals war Rinderwahnsinn und die Pryonenproblematik ein wichtiges Thema!
Kein Risiko, kein Ventilator? :D :D :D Sind eben Regeln in UK. Kannst ja auch mal versuchen, entsprechende (nicht zugelassene) Lebensmittel in Australien einzuführen … die Aussies verstehen da auch absolut keinen Spaß. Meine Güte, und hier hat auch noch nie Jemand falsch geparkt oder ist zu schnell gefahren. Alle machen genau alles nach Vorschrift. Aber ich möchte auch wetten, dass die Hälfte derer, welche hier so verurteilen, es bestimmt toll finden irgendwo frei, abseits von legalen Stellplätzen zu stehen, obwohl in den meisten Ländern wildcampen illegal ist. Das ist dann sicher gaaaanz was anderes. Ich weiß, OT, aber es ist einfacher immer auf andere zu zeigen. Whataboutism?
Danke Andreas Whataboutism Michael, du bist ja ein ganz schlauer.
Eigentlich wollte ich damit nur die Doppelmoral aufzeigen.
Ich schaffe es wenigstens beim Thema zu bleiben und nicht persönlich zu werden.
Es geht ja um einen konkreten Regelverstoß mit ziemlich großer Tragweite – die Einfuhr verbotener Lebensmittel kann ordentlich was anrichten, gesundheitlich und hygienisch. Damit sind wir irgendwo bei einem anderen Kaliber als bei Falschparken oder Wildcampen, die zwar auch nicht in Ordnung sind, aber meistens eher lokale oder eher geringere Folgen haben. Indem diese unterschiedlichen Vergehen einfach nebeneinander gestellt werden, wirkt das Ganze so, als wäre es nur ein kleiner Fehler unter vielen – und genau das ist es ja, was Whataboutism ausmacht. Just my 2 cents. Evtl auch mal das Strafmaß vergleichen.
Darauf nahm ich oben schon Bezug. Du kannst natürlich nicht die Maximalstrafe für das eine Vergehen mit der üblichen Strafe für das andere Vergehen vergleichen: In aller Regel muss man die Lebensmittel einfach wegwerfen. Die Maximalstrafe liegt bei 5000 Pfund. Beim Wildcampen wirst Du in der Regel des Platzes verwiesen. Die Maximalstrafe beträgt 2500 Pfund und bis zu 3 Monate Haft. Bei etwas Wurst und Butter wird es genauso wenig zur Maximalstrafe kommen, wie beim Wildcamping, ohne sich darüber hinaus daneben zu benehmen. von daher: Einfach mal die Kirche im Dorf lassen und nicht dramatisieren, auch wenn der Hintergrund ernst ist. Auswirkung groß, Eintrittswahrscheinlichkeit gering - also gibt es eine Regelung mit einer Bandbreite von milder bis harter Strafe von Fall zu Fall, wenn noch nichts passiert ist. Verursachst Du mit dem Verhalten einen nachweisbaren Schaden, wird die Sache deutlich ernster. Max, wie immer sachlich und auf den Punkt. Danke |
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