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Die nachfolgende Regelung sollte erst ab dem 1. Juli gelten, durch die Veröffentlichung eines Dekrets tritt sie bereits heute in Kraft: an den mehr als 1900 Kilometer langen Stränden des Landes darf während der Badesaison nicht mehr geraucht werden. Das Verbot gilt ganzjährig auch in öffentlichen Parks, an Bushaltestellen, in der direkten Umgebung von Schulen, Bibliotheken und Schwimmbädern. gute regelung - längst überfällig eigentlich überall, nicht nur in FRA Bin zwar Nichtraucher, aber das ist reine Bevormundung.
keineswegs nachdem es der grossteil der raucher nicht schafft kippen ordentlich zu entsorgen gehts wohl nicht anders. mmn deutlich umweltbelastender und störender als hundehaufen (wo leider auch viel zu viele nicht entsorgt werden) und "nudelwasser" nachdem sogar seife an strandduschen verboten ist, grossteils strandduschen abgebaut sind ist das thema zigarettenkippen ein folgerichtiger schritt --> Link
Dann auch jegliche Dosengetränke :roll:
warum nur dosen? bei getränkeverpackung tut sich ja ein bisserl was (mmn zuwenig) tethered caps und pfand - das lässt sich bei zigarettenkippen nicht umsetzen. pfand auf ALLE getränkeverpackungen von € 1,-- bis 2,--, am besten auch auf alle anderen verpackungen, nicht nur getränkeverpackungen würdee in dem bereich mmn einiges bringen bei zigarettenkippen...strafen wie in singapur? Ja der Verbotswahn greift unaufhaltsam um sich Ich könnte mir sehr gut vorstellen, daß dieses Verbot am passiven Widerstand der Franzosen scheitern wird. Ich sehe hier eine massive Zunahme von Verboten und Einschränkungen des individuellen Lebensstandards. Weil das nächste Verbot könnte die Nichtraucher treffen. Baskenmütze, Gauloise im Mundwinkel.... da werden doch Bilder zerstört. Ich als Nichtraucher sage einfach mal DANKE natürlich ist das sehr subjektiv .. aber mich nervt es auch im Freien zugequalmt zu werden .. im cafe ebenso wie am Strand .. und erst Recht auf dem Stellplatz , wo der Raucher drausen raucht weil er seine Bude nicht zustinken mag .. dafür aber mir den miefdurchs Fenster schickt Und die kippen im sand braucht auch kein Mensch .. Prima .. ca marche
Darüber würden sich die Flaschensammler aber freuen.... Ich bin Nichtraucher und finde das Rauchverbot prinzipiell auch etwas hart. Klar die Kippen sind ein Problem. Ich würde tatsächlich die Strafen erhöhen. Was ich aber wesentlich schlimmer finde sind die Einweg Vapes. Die sind batteriebetrieben und landen meist im Haushalt. Von der Ressourcenverschwendung alleine dur die Herstellung ganz zu schweigen. In UK wurden die schon verboten --> Link Ich habe nix gegen die Dampfer mit wiederaufladbaren Geräten. Sofern sie mit den Dampf keine anderen belästigen
Fehlt noch der deux chevaux :mrgreen: Übrigens kostet aktuell ein Päckchen mit 20 Gauloises Blondes in F 12,50 €. Bei den Preisen hängt dem Gallier der Mundwinkel auch ohne clope (Kippe) runter :mrgreen:
Wir waren gerade sechs Wochen in Frankreich, habe da nur sehr wenige Leute in den genannten Regionen rauchen sehen. Meine Frau war schon immer am schauen, wo es wohl noch ging. Glaube nicht, dass es an Renitenz der Franzosen scheitert. ...nun, ich bin generell gegen Verbote. Verbote werden da erlassen, wo die Fähigkeit fehlt, durch Argumente zu überzeugen. Es gibt viele erwachsene Menschen (immer noch) die begrüßen Verbote jeglicher Art. Für die diese Menschen in das Leben dann einfacher, klar strukturiert. Denn wenn die Verbote "von oben" kommen, dann ist das so, dann muss man sich mit dem Thema nicht auseinandersetzen. Deshalb ist es auch so schwierig, durch Argumente zu überzeugen, weil dann die eigene Bequemlichkeit gefordert ist. Das ist ein Phänomen unserer Zeit. Was nicht verboten ist, ist erlaubt, was verboten ist wird nicht hinterfragt. Ein Großteil der Menschen hat verlernt das Leben in die eigene Hand zu nehmen. Nicht auffallen, mit dem Strom schwimmen, sich dem Mainstream anpassen. Verbote akzeptieren. Wäre das in den 68er möglich gewesen? Nie und nimmer. Die Bequemlichkeit hat uns im Griff. Was hat das jetzt mit dem Rauchverbot bei den Gallier zu tun? Ich würde mir dort und hier wünschen, dass die Verantwortlichen die Fähigkeit besitzen würden, wirklich zu überzeugen, durch noch mehr Kampagnen, durch noch mehr Information. Ich würde mir hier und dort wünschen, dass die Betroffenen, in diesem Fall die Raucherinnen und Raucher, selber erkennen - und davon überzeugt sind - dass sie gegenüber ihrem Körper und auch gegenüber anderen Menschen - soweit diese belästigt werden -verantwortungslos handeln. Sagt ein ehemaliger Raucher. Ich kann mir nicht vorstellen das ein Raucher sich davon abschrecken läßt zu rauchen. Es gibt viel zu tun für die selbsternanten Hiwis :lach: Hans-Theo, ein klasse Beitrag :top: :zustimm:
Da ich kein positiv vergebene kann, dann halt so :daumen2:
...doch, ich hab mich vor acht Jahren überzeugen lassen. Ich feiere demnächst zum zweiten Mal meinen fünfunddreißigsten Geburtstag, laufe drei mal die Woche sechs Kilometer, dabei gelingt es sogar, ständig meine Bestzeit zu verbessern. Vor acht Jahren konnte ich keine hundert Meter laufen, ohne Schmerzen in den Beinen. Aber aufgehört mit rauchen habe ich, als ich mich einmal beim drehen der Zigarette gefragt habe, warum ich das eigentlich mache. Ich hatte keine Antwort und von da an habe ich nie mehr geraucht.
nein - verbote sind i.a. nicht zu begrüssen, und es gibt mmn zu viele. das mit der eigenverantwortung wäre ja schön, aber es funktioniert halt viel zu selten. und irgendwann muss man halt die reissleine ziehen wenns um "das grössere ganze" geht. und das sehe ich in diesem fall, v.a. aus umweltschutzgründen durchaus gegeben. ich kenne nichtmal eine handvoll raucher die "taschenaschenbercher" nutzen - das wäre super, ist einfach, aber setzt sich offenbar leider nicht durch
was ihren eigenen körper betrifft ist mir das in dem fall egal, recht auf selbstgefährdung etc. die belästigung in gastgärten - naja, grauzoone, da wär ich tolerant. die kippen überall - die nerven sehr Strafe €135,-- find ich ok zum einstieg
Du bestätigst was ich ich geschrieben habe! Gute Argumente, gute Information, die Fähigkeit zu überzeugen und dann noch das Einsehen der Betroffenen und man bräuchte keine Reissleine. Einem Kleinkind sage ich doch auch, dass es nicht die Hände auf eine heiße Herdplatte legen darf, weil das schmerzt und das Kind macht das auch nicht, wenn ich überzeugend war. Und Geldstrafe ist für mich noch schlimmer als Verbote - da sehe ich immer die gewollte Einnahmequelle und schwupps fällt mir ein, warum man gar nicht überzeugen will. naja dann ruf dir hier beliebte theman - u.a. aus diesem forum - mal in erinnerung tempolimit, freistehen, nudelwasser, einschweisstoiletten, auspufflautstärke, alkoholisiert fahren, kindersicherung, ladungssicherung, alles rund um hunde, platzsparen /kuschelcamping, abfahrverbote, mautsparen...... nichts davon funktioniert auf basis von vernunft/eigenverantwortung. tlw weil die prioritäten halt individuell sehr unterschiedlich sind, aber mmn auch weil bequemlichkeit und die eigenen prios ausserordentlich wichtig sind schade Das funktioniert so schlecht weil im Gegensatz zu früher die gesellschaftliche Ächtung bei Verstößen fehlt. Ist eben eine andere Zeit heute mit mMn zu viel Selbstverwirklichung. Und die hat ja auch ihre guten Seiten. Übrigens, bei Deiner Aufzählung hast die Rennradler vergessen. :lach: . Wir lagen heute in Frankreich am Strand und haben keinen unterschied bemerkt. Alle rauchen wie früher. So ein Gesetz ist ein Armutszeugnis der Regierung. Interessant ist wenn sowas hier Leute verteidigen und sich als Rennradfahrerüber die Vorschriften stellen. Doppelmoral?
wen meinst du? mir fällt hier kein bekennender rennradfahrer auf, schon garkeiner der sich über vorschriften stellt Die Abnahme von Tabakkonsum und des Prozentsatzes täglich rauchender Menschen ist das Ziel von Gesundheitspolitik. Es gibt (mindestens) vier wirksame Hebel: Preis, Werbeverbot, Rauchverbotszonen und Aufklärende Prävention. Seit einiger Zeit stagnieren die Zahlen der Raucher in Frankreich statt weiter abzunehmen, da hat man sich eben wieder etwas ausgedacht. Ich wette: In 10 Jahren findet das jeder "normal".
was aber ist, wenn die Argumente erst gar nicht verstanden werden?
...wenn der Empfänger nicht auf Empfang steht, kannst halt nichts machen.
Eigenverantwortung ist ja eine gute Sache, die hört aber leider dort auf, wo das eigene Hirn, der gesunden Logik und dem verantwortungsvollen Handeln nicht mehr folgen kann. Dann helfen einfach nur noch Verbote, so traurig das dann auch ist. Das hat leider alles auch sehr viel mit fehlender Bildung und en daraus folgenden Konsequenzen zu tun. Ich habe leider subjektiv seit etlichen Jahren das unheilvolle Gefühl, das unsere Gesellschaft immer mehr verblödet, vor allem auch was die Zukunft unserer TIK-TOK :evil: Jugend angeht. Grüße Und, nicht zu vergessen: Rauchen ist nicht nur eine schlechte Angewohnheit, sondern eine Sucht. Und mit Süchtigen kann man nicht argumentieren. Die finden entweder selber einen Grund, aufzuhören, oder eben nicht, und dann gehts nur über örtliche Verbote, wenn man dort keine Kippen und Rauchwolken will. bis denn, Uwe Kippen aufräumen soll und muss mit Geboten belegt werden, keine Frage. Rauchen im Freien als solches (also ohne Beeinträchtigung anderer) darf nicht reglementiert werden. Da gäbe es noch Dutzende von "Befindlichkeiten", die man aus Gründen der Gleichbehandlung genauso reglementieren müsste. Raucher in die Ecke dumm und ungebildet zu stellen, ist für mich allerdings im höchsten Maße übergriffig. rumliegende kippen - nein! ne rauchwolke am strand - mir doch egal! nichtrauchend hartmut
So einfach kann es sein. Vivre et laisser vivre. . Also, ich finde, wenn man Dieselfahrverbote durchsetzen kann, kann man auch Rauchen an öffentlichen Plätzen verbieten. Der Rauch einer Zigarette hat ein Volumen von ca. 10 Litern und enthält 500 µg Stickoxide, das macht einen Wert von 50.000 µg/m^3. Der EU-Grenzwert für Stickoxide in der Atemluft liegt bei 40 mg/m^3 ganzjährig und darf an einzelnen Tagen 200 µg/m^3 betragen. Wir reden also bei Zigarettenrauch über eine 250 fache Überschreitung des maximal zulässigen Tagesgrenzwertes (der ja angeblich schon -zigtausende Tote im Jahr verursacht). Und das sind nur die Stickoxide. Was Partikel und verbrannte/unverbrannte Kohlenwasserstoffe angeht, ist Zigarettenrauch noch 100x schlimmer als das schlimmste Dieselabgas. Mit welchem Grund sollte man also rauchen dürfen, wenn die Gefahr besteht, dass ein Unbeteiligter das einatmen muss? Mir vergeht ehrlich gesagt auch draussen alles, wenn am Nebentisch geraucht wird und der Wind ungünstig steht. Und das ist nicht nur unangenehm, sondern eben ungesund. bis denn, Uwe Eine funktionierende Gesellschaft braucht Leitplanken, die einen möglichst breiten Bereich vorgeben, innerhalb sich jeder bewegen kann. Das funktioniert mit Regeln - in einer staatlichen Organisation sind das Gesetze und Verordnungen. Es ist gut, dass es eine öffentliche Auseinandersetzung darüber gibt, welchen Regeln man sich in der Gesellschaft selbst gibt. Das nennt man einen demokratischen Prozess und Politik. In einer Gesellschaft mit Millionen von Menschen ist es klar, dass jeder mit seiner Haltung irgendwo an eine Regel stößt, die ihm oder ihr nicht passt. Wer ein demokratisches Verständnis besitzt und sich als Bürger begreift kann das akzeptieren und beteiligt sich an der Debatte. Wer nur seinen eigenen Vorteil im Auge hat, der verhält sich wie ein Kunde und stellt nur Forderungen. Eine Demokratie kann nicht mit Kunden funktionieren. Es gibt eine ganze reihe von Regelungen, die anders wären, wenn ich sie allein entscheiden könnte. Für mich wäre das besser, für die gesamte Gesellschaft...? - fraglich! Der Schutz der persönlichen Freiheit ist ein extrem wichtiger Begriff in der Auseinandersetzung um Regelungen und es ist richtig, diesen anzuführen. Im Grundgesetz ist der Schutz der persönlichen Freiheit daher auch gleich im 2. Artikel geregelt (nur die Würde des Menschen steht höher.). Da steht: (1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt. (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden. Das ist ein sehr guter Rahmen (auch wenn es hier um Frankreich geht). Beim Thema Sucht und Drogen - und das Rauchen gehört in diesen Themenkomplex - sind Regelungen daher nicht grundsätzlich Einschränkungen für die rauchenden menschen, sondern auch Schutz für die nicht rauchenden Menschen und das Abwenden von zu tragenden Kosten für die Allgemeinheit. Aus meiner Sicht (und da kann man gerne streiten) überwiegt hier der schutz der Gemeinschaft. Öffentliche Vorbilder leiten zum Rauchen an. Rauchen kostet Gesundheit und allgemeine Finanzmittel. Das Gesetzt das Rauchen in diesen öffentlichen Bereichen zu untersagen schützt vor diesen Anreizen. Ich halte es für vertretbar, hier das Recht einzelner zu rauchen wo sie wollen zum Schutz der Rechte anderer einzuschränken. Die Gefahr und mangelnde Ästhetik durch herumliegende Kippen sehe ich in diesem Zusammenhang als sekundär an. Dass weniger Dreck herumliegt wäre für mich kein Argument die Rechte von Rauchern einzuschränken. Da würde ich eher mit "Aschenbecherinfrastruktur" oder anderen Maßnahmen helfen. Jetzt bekomme ich echt langsam Angst, dass ich mal aus Versehen, ohne es zu ahnen, auf einem Stellplatz neben einem der ganzen fehlerfreien Gutmenschen hier aus dem Thread stehe. Ich hoffe, ich habe für den Fall immer genug Alkohol dabei. Oder sollte man das Trinken außerhalb des WoMos vielleicht auch lieber verbieten?
Die französische Initiative für ein Rauchverbot an öffentlichen Plätzen dient hauptsächlich dazu Kinder und Jugendliche vor dem gesundheitsschädlichen Tabakrauch zu schützen. Jeden Tag sterben in Frankreich 200 Personen an den Folgen des Rauchens. Zitat aus (französisch) --> Link À la veille de la Journée mondiale sans tabac, samedi 31 mai, la ministre du Travail, de la Santé, des Solidarités et des Familles, Catherine Vautrin annonce à Ouest-France jeudi 29 mai 2025 que tous ces espaces de plein air deviennent « sans tabac ». « Là où il y a des enfants, [celui-ci] doit disparaître », justifie-t-elle. Verbote hier, Gesetze dort, für meinen Geschmack hat der Regulierungswahn durch immer neue Regelungen und Gesetze schon länger ein erträgliches Maß überschritten! Wenn es ums Rauchen geht kann ich schlichtweg nicht verstehen, warum es im Freien Verbote braucht. Die Raucher die ich kenne haben heute zum großen Teil solche kleinen Taschenaschenbecher dabei, da fliegt keine Kippe in die Natur. Leider gibt es natürlich auch "die Anderen", die, wie seit Jahrzehnten, die Kippen irgendwo in die Gegend schnippen. Wie ich es zugegebenermaßen früher auch getan habe. Und die, die es heute noch machen, wird ein Verbot nicht abhalten. Als ehemaliger Raucher habe ich, seit ich nicht mehr rauche, immer gesagt, dass ich keinem Raucher irgendwelche Vorhaltungen machen werde oder belehren werde! Schließlich habe ich selbst genau das Gleiche 30 Jahre lang gemacht! Auch mich stört, seit ich nicht mehr rauche, der Geruch, aber dem kann ich aus dem Weg gehen wenn ich möchte. Auch mein Vater hat über 40 Jahre geraucht. Da wurde im Auto, im Restaurant, auf der Arbeit, also prinzipiell überall geraucht! Bei Parties wurden Behälter mit Zigaretten auf den Tisch gestellt, so dass sich jeder bedienen konnte. Das war in den 70ern, 80ern, davor und danach, völlig normal. Aber natürlich nicht gut! Ich habe auch früher immer mal wieder versucht, mit dem Rauchen aufzuhören, immer wieder erfolglos. Bis ich zum Dampfen kam! Ich hatte immer solche Geräte zum Nachfüllen, konnte den Nikotingehalt selbst bestimmen und immer weiter reduzieren, fühlte mich innerhalb weniger Wochen gesundheitlich merklich besser, und seit ungefähr einem Jahr dampfe ich auch nicht mehr. Nicht, weil ich es so wollte, es war irgendwie ein Hobby, auch ein wenig ein Ritual, aber auch damit verbunden, Liquids, Aromen, Verdampfercoils usw. bestellen oder kaufen zu müssen, wozu ich schlichtweg dann keine Lust mehr hatte. Um das Thema Gesetze nochmal aufzugreifen, wenn auch zu einem anderen Thema, aber in folgendem Bereich finde ich es besonders absurd: Ich bin Motorradfahrer und gehöre sogar einem Club an, das heißt, wir tragen eine Kutte, haben ein Clubhaus, sind eine tolle Gemeinschaft mit vielen Verbindungen und Freundschaften zu vielen anderen Clubs. Es mag sein, dass es große Clubs gibt, die einzelne Mitglieder haben, die sich nicht immer an geltende Gesetze halten. Das kann und will nicht nicht bewerten, aber als Teil der Motorradclub-Szene kann ich sagen, dass es keineswegs pauschal gilt! Hier ist es, wie in jedem anderen Bereich der Bevölkerung, Aufgabe der Exekutive, Straftaten zu verfolgen und denjenigen zu finden, der eine Straftat begangen hat! Dafür kann und darf man nicht eine ganze Szene pauschal "verurteilen" als kriminell, nur wegen ihrer Kleidung, und so andere Bürger, die nicht Illegales tun oder getan haben, in "Sippenhaft" nehmen! Aber dann ein Kuttenverbot bzw Verbot einzelner Insignien einzuführen, das finde ich den größten Blödsinn überhaupt! Da wird Menschen verboten, bestimmte Kleidung zu tragen, jeder Motorradfahrer mit Kutte, egal welcher, wird erst einmal als "Gefährder" angesehen und auch so behandelt von der "Staatsmacht", und das betrifft nicht nur die Mitglieder der großen Clubs die von den Verboten direkt betroffen sind. Und selbst bei denen: früher sah man, besonders die Polizei, mit wem man es zu tun hatte: welcher Club, welche Funktion innerhalb des Clubs, oft der Name, alles sowas steht auf der Kutte! Nun sind die gleichen Menschen nicht weg, sie sind genauso in der Szene vertreten wie schon immer, nur erkennt man sie nicht mehr! Selbst Polizisten halten das für Blödsinn! Innerhalb der Clubs kennt man sich, und man erkennt sich und weiß, mit wem man es zu tun hat, nur Aussenstehende sehen das eben nicht mehr. Ist das besser?? Sicher gibt es immer mal auch wieder sinnvolle Gesetze und Regeln, aber für meinen Geschmack wird das seit Jahren oft übertrieben. 70000 Menschen sterben in D durch Feinstaub. Durch Verbot von Wohnmobilen könnte man das sicher auch verbessern. Wenn die Welt mal genügend durcheglementiert ist dann spring ich wohl lieber freiwillig in die Kiste. .
Das ist doch schon lange umgesetzt - mit Umweltzonen und Dieselfahrverboten, die nicht nur für Wohnmobile, sondern für alle Kfz gelten. In dem Bereich sind die Messwerte übrigens rückläufig, insofern werden sich generelle Fahrverbote nicht ewig aufrechterhalten lassen. Jetzt hat Frankreich eben den nächsten Schritt bei den Rauchern gemacht. Jugendschutz, Umweltschutz etc. bis denn, Uwe Uwe, man könnte doch noch viel mehr tun. Jeder nicht gefahrene Womo-km hilft doch. Das ist jetzt Ironie, verstehst Du sicher. Ich bin Nichtraucher, aber jedes Quäntchen Freiheit das aufgegeben wird wurde früher durch Menschen mühsam erkämpft . Das sollte man nicht aus den Augen verlieren wenn man das heute so scheibchenweise wieder einreisst. . da bin ich bei dir Aber leider funktioniert es halt nicht
Damit bin ich zu 100% einverstanden. Freiheit ist ein sehr hohes Gut und muss geschützt werden. Es gibt Regelungen, die die Freiheit schützen und welche, die das nicht tun. Nicht jede Regelung erzielt denselben Konsens. Dass man sich nicht gegenseiteig bestehlen darf ist beispielsweise eine Freiheitseinschränkung für Diebe und gleichzeitig ein Schutz für Eigentum. Ein Dieb ist ein "schlechter Mensch". Fast alle sind einig: Das Eigentum schützen wir vor dem Dieb, das wollen wir so. Regelung akzeptiert Hier geht es um Gesundheit. Ein Raucher ist weder ein Dieb, noch ein "schlechter Mensch". Es entstehen durch das Rauchen Schäden. Gesundheit ist ein sehr hohes Gut und muss geschützt werden. Wie gehen wir damit um? Diese Auseinandersetzung geht nicht so leicht. Eine Ideallösung wird es nicht geben, daher muss man um eine Lösung ringen, die dann auch eine breite Akzeptanz findet. Das ist die prinzipielle Schwierigkeit eines demokratischen Prozesses. Da helfen weder Allgemeinplätze, noch Verkürzungen und auch keine Aussagen à la "Die wollen uns das Schnitzel verbieten!". Ist anstrengend, lohnt sich aber. Die Alternative wäre einer dieser "starken Männer", die man in den Nachrichten überall sieht. Freiheit bringen die ganz sicher nicht.
Ihr wolltet doch rauchfreie Wirtshäuser ?! Setz dich einfach innen rein und gut is. Bin da schon bei Dir, Max. Es geht meines Erachtens nach um Schäden die nach außen wirken, also Passivrauchen. Die sind nachgewiesen, dennoch sind die Menschen heute gesünder und leben länger als vor Jahren. Das nun aufzuwiegen, Freiheit des selbstbestimmten Rauchens und noch mehr Gesundheit ist schwierig, ein fast philosophisches Problem. Dem kann man in einem forum sicher nicht gerecht werden. Ausser man macht es sich ganz einfach. Ist aber nicht mein Weg. .
Warum sollte er das machen? Der Raucher ist doch derjenige der das Problem verursacht und nicht der nicht rauchende Gast. Das man über sowas im Jahr 2025 noch diskutieren muß. Warum diskutieren wir hier eine Entscheidung in F? Wir waren in D nicht mal in der Lage eine einheitliche Regelung über alle Bundesländer zu machen, geschweige denn von diversen Ausnahmen, wie Raucherkneipen. Ich finde dieses Gesetz super, es fehlt nur noch das Verbot für die Dampfer. In vielen Restaurants ist das Rauchen auf der Terrasse schon seit langem verboten, in D zündet sich einer eine Kippe an während am Nachbartisch noch gegessen wird. Das nennt man zusammenleben. Mit Höhen und Tiefen, mit quengelnden Kindern, mit handygespräch am Nebentisch, mit Lärm vorbeifahrenden Kfz, mit laut sprechenden Nachbarn und anderes. Im Urlaub liebt man sogar das südländische laute Treiben. Man kann sich nicht immer alles für sein persönliches Wohlbefinden reservieren. Keiner lebt allein auf einer Insel. . |
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