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Schwerlastauszug nur auf Siebdruckplatte befestigen


Walmer am 04 Jul 2025 13:02:29

Ich hätte mal wieder eine Frage und hoffe dabei auf eure Erfahrungen.

Bei unserem Projekt "dual use" Transporter/Camper geht es voran.
Das Fahrzeug bekommt eine 12mm Siebdruckplatte als Bodenplatte. Aufgrund der gewünschten Modularität (der Ausbau soll schnell ein- und ausbaubar sein), werden keine fixen Einbauten auf der Bodenplatte getätigt. Sprich kein Möbelbau o.ä.
Aktuell ist geplant, dass die Siebdruckplatte nur über die 6 Zurrösen verschraubt wird, keine zusätzliche Verklebung.
Um zumindest ein halbwegs solides Gepäckmanagement zu haben, sollen im Heck unter das Bett modular zwei Schwerlastauszüge (je 120x60cm) mit Vollauszug bestückt mit Euroboxen montiert werden.

Hier sehe ich nun zwei (drei) Möglichkeiten. Fixierpunkte über Rampa-Einschraubmuttern oder über Einschlagmuttern. dazu habe ich schon einiges gelesen und bin aktuell eher bei der Variante Einschlagmuttern.
Problem: Ich habe doch arge Bedenken, dass die Platte mit ihrem EIgengewicht+Verschraubung stabil genug ist, die zwei Heckauszüge zuverlässig zu halten (ich kalkuliere mit 50-100kg pro Auszug. Auch soll ein Auszug als "Outdoor Küche" dienen.

Nun wäre meine Herangehensweise, dass die Schwerlastauszüge an den hintersten Punkten (wo die meiste Belastung herrscht) in die Boden Karosserie verschraubt werden. Aktuell denke ich da an Einpressgewinde, die ich von unten abdichten möchte. Alternativ könnte man auch "einfach" die Schraube durchstecken und normal verschrauben, dann müsste man die Löcher in der Karosserie bei jedem Ausbau manuell abdichten.

Ich hab das mal schnell schematisch gezeichnet, verdeutlicht es vielleicht besser

35675

Was haltet ihr davon? gibt es sonst Ideen?

Gruß Walmer

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rkopka am 04 Jul 2025 13:25:25

Walmer hat geschrieben:Fixierpunkte über Rampa-Einschraubmuttern oder über Einschlagmuttern. dazu habe ich schon einiges gelesen und bin aktuell eher bei der Variante Einschlagmuttern.

Bleiben die Schrauben permanent in den Einschlagmuttern ? Falls nicht, sind sie IMHO die falsche Wahl, weil sie bei Druck (Schraube reindrehen) gern rausspringen.
Ich hab ein Brett 12mm Siebdruck mit M8 Einschraubmuttern versehen. Selbst mit entsprechendem Vorbohren ist eine Menge Material weggesplittert. Vielleicht hatte ich nicht die besten Einschraubmuttern oder man hätte noch mehr Vorbohren müssen, aber dann hat sie wieder weniger Halt. Außerdem sind die meisten Einschraubmuttern zu lang für 12mm. Ich konnte im Gegenpart entsprechend Material wegnehmen.
Gefühlt ist eine 12mm Platte zu wenig dafür, wenn der Auszug entsprechend belastet wird. Die verbiegt sich, wenn sie nur an ein paar Punkten mit dem Fahrzeug verbunden ist.

RK

Walmer am 04 Jul 2025 13:34:40

Danke für die Erfahrung.

Die Gewindepunkte sollen permanent mit einer Schraube verschlossen sein (im "Transportermodus" mit einer Linsenkopfschraube, um möglichst wenig aufzubauen), trotzdem müssen sie beim Ein- und Ausbau einmal raus und dann wieder rein gedreht werden.
Ich habe dazu ein bisschen recherchiert und die Meinung war die, dass wenn man vorsichtig ist, dass die Einschlagmuttern dann halten sollten. Weiterhin hatte ich noch die Idee, sie mit 2K Kleber zu fixieren.

Deine Argumentation geht also Richtung Verschraubung mit der Karosserie, sehe ich das richtig?

Ich könnte mir die eingelassenen Gewinde natürlich auch ganz sparen und einfach pro Auszug vier Löcher in die Karosserie machen. Allerdings möchte ich da so wenig rein Bohren, wie möglich...

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rkopka am 04 Jul 2025 13:47:32

Walmer hat geschrieben:Ich habe dazu ein bisschen recherchiert und die Meinung war die, dass wenn man vorsichtig ist, dass die Einschlagmuttern dann halten sollten. Weiterhin hatte ich noch die Idee, sie mit 2K Kleber zu fixieren.

Das hilft sicher. Ich hatte sowas in kleinerem Maßstab in einem Flugmodell, wo die Muttern nicht gescheit gehalten haben. Das vorsichtig Reinschrauben geht nur, wenn die Löcher groß genug sind und exakt sitzen, sodaß sich nichts verschiebt und man ganz gerade auf die Mutter kommt, bzw. genug Spiel hat, damit man sie nicht rausdrückt beim Finden des Gewindes. Das dürfte in deinem Fall aber wesentlich einfacher sein.

Deine Argumentation geht also Richtung Verschraubung mit der Karosserie, sehe ich das richtig?

Wenn die 12mm vorgegeben sind, ja. Ich hab aber nie genau so was gebaut. Ist also mehr meine Vermutung.

RK

Bladie am 04 Jul 2025 17:55:50

Ich habe bei mir die Befestigungspunkte auch unter dem Fahrzeug .An den entsprechenden Stellen die Löcher von oben nach unten komplett durchgebohrt.Schraube von oben nach unten durchgesteckt.Dann unten
4mm starke Flacheisen (an die Form des Bodenbelches angepasst (ca 5x6cm) mit einer auf ein mittiges Loch aufgeschweissten Mutter von unten mit Sikaflex Karosseriekleber angeklebt,und mit 2 kleinen Blechtreibschrauben am Bodenblech fixiert.Dann die Gewindeschraube von oben fest angezogen und trocknen lassen.Auf die angeschweissten Muttern habe ich von untenpassende Kunsstoffkappen mit Sika aufgeklebt.So habe ich auch die Zurrösen im Kofferraum des Kastens fest gemacht,da die Herstellerseitig nur mit M6 und dünnen U Scheiben befestigt waren.Schien mir für das Motorrad etwas unterdimensioniert.

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