|
Hallo, Möchte WR 2000 Watt von Supervolt in mein Womo einbauen. Er soll nicht mit Einer NVS eingebaut werden, sondern ganz separat neben dem werksseitig verbauten 230 v Netz, das nur mit Landstrom funktioniert. Ich habe 300 W Solar und 2 x 100 AH Lithium Batterie. WR soll direkt in nähe von Batterie kommen, ich würde in die Plusleitung zw. Batterien und WR 200 A Sicherung klemmen. Dann würde ich gerne 3 oder 4 Steckdosen einbauen und verklemmen. Zuerst habe ich gehört, man darf nicht mehr Steckdosen an einen WR anklemmen. Der WR hat 2 Steckdosen direkt hinten dran. Jedoch nach Rückfrage beim Hersteller Supervolt sagte man mir, unter Beachtung der 2000 Watt Maximalwerte, kann man auch mehrere Steckdosen abklemmen. Das wäre kein Problem. Wie sind eure Erfahrungen mit mehreren Steckdosen hinter dem WR. Geht dies problemlos oder muss ich was beachten? Grüße harald Oh, Oh, ganz böse Frage. :eek: Jetzt wird dir sicher seitenlang erklärt, warum du das in Deutschland nicht darfst. :twisted: Robert PS: Ich hab 3 Steckdosen hinter meinem Wechselrichter ohne Verbindung zum Landstromanschluss - seit Jahren.
Für in Deutschland zugelassene Fahrzeuge mit Ersatzstromanlagen ist das richtigt! Grundlage dafür sind die deutschen VDE Normen Die Aussage des Herstellers ist für Deutschland falsch. So Beginn der freudigen Diskussion! freundliche Grüße, Andreas Du darfst schon mehrere Steckdosen an den Wechselrichter anschließen, schließlich sind sie ja auch von Hause schon mit zwei Steckdosen zugelassen. Du darfst die Steckdosen nur nicht fest verbauen, sonst schimpft die VDE. Die VDE Normen sollen schließlich für mehr Verkäufe von z.B. FI Schaltern sorgen. Servus, das ist ein Problem wenn Du mehrere Verbraucher an einen WR anschließen willst. Das was am Ausgang des WR anliegt, ist ein Delta Netz. und jetzt wird es kompliziert: Um es zu vereinfachen nehme ich die Schukodose als Muster. Dabei ist der PE der Schuko nicht der normale PE wie im normalen Hausnetz, sondern der Mittelpunkt der Deltaschaltung. Von jedem Pol des WR zum PE mißt Du 115V. Von Pol zu Pol, also Schweinenase zu Schweinenase hast Du 230V. Soweit so gut. Hast Du nun einen Defekt in der Anlage bei Gerät 1, liegt die erste Teilspannung auf PE an, der 1. Fehler. Das kann nun solange gut gehen bis Du Fehler Nr. 2 hast (defektes Handgerät wie Fön, usw.). In diesem Moment wird erst die Sicherung abschalten. Hast Du aber das Pech, der Leiter zu sein, ist deine Tour hiermit zu Ende (und Du kannst die Rettiche von unten ansehen!) Fausregel 1 Gerät ist ok pro WR mehrere Geräte pro WR benötigen eine externe Beschaltung, FI oder Isolationsüberwachung Da hat Supervilt recht, kein Problem. Ist ja wie eine Mehrfachsteckdose. Der Schutzkontakt ist wichtig, alle Schutzkontakte (gelb/grünes Kabel) müssen an den Steckdosen angeschlossen und miteinander verbunden sein. Die Hauselektriker werfen die jetzt irgendeine VDE-Norm an den Kopf, die ist aber gar nicht einschlägig. Du baust ein simples Inselnetz mit einem ungeerdeten mobilen Stromerzeuger, das ist sowohl eindacher als auch sicherer als dein Drehstromnetz daheim. Gruss Manfred
Selten so einen Schwachsinn gelesen, du solltest unbedingt mal deine KI wechseln. Oder am besten einen Fachman fragen, der sich damit auskennt.
Hast Du Dir schon mal einen gängigen, für KFZ zugelassenen Wechselrichter (z.B. Solartronics) von innen angesehen oder auch nur von außen gemessen? Ich helfe mal (Solartronics NP-2000): Klassische Nullung, würde ich sagen... LG Peter
Ich mache es wie Robert ;) Aufgrund der „Warnungen“ der VDE-Hausinstallateure habe ich auf eine NVS verzichtet, aber seit 2018 eine abschaltbare 4-fach-Verlängerung fix am WR angesteckt. Immer eingesteckt: 1) Nespresso Kapselmaschine 2) Milchschäumer Fallweise eingesteckt: 3) Ventilator 4) diverses, zB Kompressor Den WR schalte ich nur bei Bedarf über eine Kabelfernbedienung ein. Das ist keine fachmännische Anleitung, nur ein Praxisbericht. Bisher habe ich überlebt …….. Helmut Ich habs so gelöst, stehe aber auch nie an Landstrom. 10Jahre 2oder 3 mal. Unter der Sitzbank habe ich 2 Steckdosen montiert. An einem hängt der WR, an der anderen der Landstrom. Sollte ich mal Landstrom brauchen, stecke ich um. Einfacher gehts nicht. Franz
...hab ich das bei dir kopiert, oder bin ich selbst drauf gekommen? Ich weiß nicht mehr... Dabei muss natürlich das Ladegerät (EBL) entweder ausgeschaltet werden, oder Stecker raus, oder anders verkabelt werden. Gruß Thomas
Spielt auch keine Rolle, die Idee ist nicht schlecht, wenn man selten am Landstrom ist. Weil einfach.
Korrekt, hängt nun an der Landstromsteckdose.Ich deke mir muß mal wieder an den Landstrom. Ob das LG noch arbeitet. Franz
Vielleicht auch der AES Kühlschrank ….. Helmut ...nö, den lass ich manuel schon mal über WR laufen... Ich hab in der Küche eine Vierfachsteckdosenleiste montiert. Die kann ich zwischen Landstrom und Wechselrichter umschalten. Die anderen 230V Steckdosen brauch ich nicht, da das meiste sowieso auf12V läuft.
Warum den KS nicht gleich manuell vorübergehend auf 12 V schalten, wenn du schon genügend Reserven im Akku oder überschießenden Solarertrag hast ? Helmut
Servus, Du solltest mal begreifen, daß die Auslegung der Anlage immer für den worst case Fall erfolgt. D.h. wenn der Strom Wege nimmt, die er nicht nehmen soll, usw. Klar, daß es hoffentlich nicht so kommt (was die Praxis auch bestätigt), aber es kommt gelegentlich vor (der berühmte schwarze Schwan). Dann schreien wieder alle nach schnellen und einfachen Lösungen die es nicht gibt (außer stumpf verbieten) Eine weitere gute Lösung wie oben sind 2-polig schaltbare Steckdosen (die in der Norm ja nicht vorkommen), mit solchen Maßnahmen wäre die Sicherheit gegeben. Ich bin auch für unkonventionelle Lösungen, einige sind gut, andere machen wenig Sinn. Wie schon gesagt, jede Elektroanlage ist ein EInzelstück. Der eine WR ist gut, der andere technisch nicht so gut. Im Ernstfall kann man dann hoffentlich den ermittelnden Behörden klarmachen wie man von der Norm/Vorschrift abgewichen ist und warum! Bei einer guten Begründung/technischem Hintergrund ist das sicher kein Problem
Ich bezog mich eigendlich hauptsächlich auf den Schwachsinn mit den 115V. Bei einer "richtigen" Installation muß ein Ausgang des Wechselrichters mit Masse bzw. PE verbunden werden, sonst kann man keinen FI betreiben. Würde in deinem Fall bedeuten, das wir einmal 115V kurzschließen. Ich dachte immer, du willst nicht daß es brennt. Servus, nein nicht ganz, mit der Brücke im Ausgang des WR legst Du den "Floating PA" auf ein Potential (in der herkömmlichen Installation ist das der Trafo-Sternpunkt), in diesem Fall mißt Du dann zwischen PA und "N" 0V. Gegen den anderen Pol mißt Du 230V. Somit kann dann die Installation mit definiertem PE aufgebaut werden. Die Gefahr beim Deltanetz ist u.A. daß einpolige Sicherungen hier nicht voll wirksam sind (in USA gab es einige Schiffsbrände weil Verteilersteckdosen mit Überspannungsableitern nicht zweipolig abzuschalten waren weil dadurch der andere Zweig noch Strom führte!). Deswegen auch die Vorschrift mit den CEE-Steckern und zweipoligen Automaten im Womo weil ein ungünstiger Fehlerfall den Strom an der Sicherung vorbeiführen würde wenn ein ungepolter Stecker genutzt wird (Schukoadapter) Du schmeißt hier wieder mit Begriffen um dich, von der die VDE für Haus- oder Wohnmobilinstallation noch nie was gehört hat. Kannst du mal erklären, was du unter einem "Floating PA" oder einem Deltanetz verstehst? Ich kenn in diesem Zusammenhang nur IT, TT und TN-C/S/CS Netze. Am besten vieleicht mal aufmalen, damit ichs auch verstehe. Floating PA ist der Mittelpunkt ohne Anbindung an ein Potential, die WR Standardausführung.. Gib das in eine Suchmaschine ein und Du bekommst seitenlangen Lesestoff. Diverse Links darf man hier nicht einstellen! Dasselbe bei Deltanetz Habe keine Zeit die Links einzeln durchzutesten ob dem Forum genehm. Ein Feuerwehrkollege hat das mal drastisch ausgedrückt Man kann ein Pferd zum Wasser tragen, trinken muß es noch selbst.
Na klar, wir haben ja auch alle Drehstromwechselrichter. Und ICH weiß was ein Deltanetz ist. Das hatte ich bis 1991 bei mir im Haus. Danach mußte ein zweites mal die kpl. Hausverteilung erneuern.
:kette: Egon, you made my day! :daumen2: Helmut, sehr amüsiert.
Servus, was hat das mit Drehstrom zu tun? Stell Dir ne Schukodose vor. 1.Halbwelle, positiv, rechtes Loch, gegen "Schutzleiteranschluß", 115V. 2. Halbwelle, negativ, linkes Loch, gegen "Schutzleiteranschluß", 115V. Jetzt messen wir die beiden Löcher, hurra die Gans, 230V. Also graphisch gesehen ein Dreieck. Mitgekommen? P.S. Bei Dir zu Hause im Drehstromnetz mit der Phasenverschiebung von 120° gibt es bei Neutralleiterabriß dann bis zu 400V zwischen den Außenleitern. Das ist aber ne andere Baustelle! Oder war das Split Phase? 120 oder 180° Phasenverschiebung? Jetzt ist genug mit off topic! Ich habe bei meinem Womo auch den Wechselrichter direkt an die lifepo04 280ah angeschlossen, kurzes Kabel, hoher Querschnitt, mit 120a Sicherung auf der Plusseite! Am Wechselrichter befinden sich 2 Steckdosen, daran werden 2 -3fach Steckdosenleisten betrieben, für div. Möglichkeiten z.b. Handy laden, kleinere Verbraucher wie Ventilatoren aufladen etc., auch hin und wieder eine Heißluftfriteuse, alles funktioniert einwandfrei, wenn kein Landstrom vorhanden ist. Habe bewusst diese Insellösung gewählt, um nicht ins Bordnetz EBL einzugreifen! Der wechselrichter wird bei Nichtbenutzung mit der Funkverbindung ausgeschaltet! Grüße Jörg
Hallo Jörg Ich finde deine Ehrlichkeit gehört belohnt. Das haben viele so ähnlich gemacht. Weils einfach ist. Franz
tippsel tippsel ... :lol: copy ... paste ... Was ist ein Delta-Netz? "Delta-Netz" ist ein Entwicklungsvorhaben des Internationalen Bunds (IB) zur Kontaktaufnahme und Aktivierung von funktionalen Analphabeten im Rahmen der Förderlinie für lebensweltlich orientierte Projekte zur Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).
Ja daß du wirklich überhaupt keine Ahnung hast. Bei einem Wechselrichterausgang gibt es keine Mittelanzapfung, also auch keine 115V. Zeig mir mal ein Bild, wo du die mißt. Bei einem Deltanetz läuft der Generator in Dreieckschaltung. Dabei liegen zwischen zwei Phasen 230V. hat den Vorteil, daß man nur drei Leiter braucht. Es gibt keinen Neutralleiter, der kann also auch nicht abreißen und dadurch aus 230V plötzlich 400V zaubern. Ende der Schulstunde.
Aber nicht zum Thema! 1.Eintrag ist dieser: Floating PA" or Floating is a wellness practice involving sensory deprivation. Participants float in a tank filled with warm, highly salted water, creating a feeling of weightlessness and minimizing external stimuli. This experience is also known as sensory deprivation or floatation therapy Die restlichen haben mit dem Theama WR auch nichts zu tun Probierst du die Links oder Suchvorschläge vorher?? Fragend, Andreas Servus, Leute, jetzt wird es lächerlich. Wenn man den Begriff, ohne die fachliche Ausrichtung anzugeben, eingibt, bekommt man Müll. Wenn die dahinterliegende KI der Suchmaschine auch weiß was sie ungefähr suchen muß, kommen die verwertbaren Treffer. Man nutze daher Begriffe wie Strom, Elektro usw. Wie schon gesagt, man kann ein Pferd zum Wasser tragen, saufen muß es selbst. D.h. hier kann man zwar sagen, nutze Gogle oder andere Suchmaschinen, aber die Maus mußt Du (der Fragende) selbst bedienen und soviel Verstand haben, unpassende Treffer selbstständig auszufiltern! Das war es mit off topic von meiner Seite!
...kann ich mir nicht vorstellen, wäre aber angenehm. Bisher war 99% von Dir OT...
Seh ich aus so. Er hat zwar von nichts ne Ahnung, aber davon leider eine riesige Menge, die er nicht für sich behalten kann.
Und warum stellst du dann laufend hier diesen Müll ins Forum. Sorry, du nervst (nicht nur mich) und merkst es leider gar nicht . Helmut |
Anzeige
|