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Erstes Wohnmobil kaufen - Thema Gewicht und Zuladung 1, 2


pwglobe am 02 Sep 2025 13:23:05

Hallo, man kauft ein Wohnmobil für 70.000€ oder mehr und dann fehlt es an den 2000 - 3000€ für den C1 bzw. den C1E.
Irgendwie fehlt mir das Verständnis für diese Vorgehensweise.
Manche Fahrschulen bieten dies als einwöchigen Kurs an, am Zeitaufwand kann es auch nicht liegen.
Vielleicht haben auch manche Angst nicht zu bestehen, dann fragt man sich aber ob sie überhaupt in der Lage sind ein Wohnmobil zu fahren.

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Luppo am 02 Sep 2025 13:35:08

Das ist aufmunternd, wenn manchen Menschen 3k am Allerwertesten vorbei gehen.
Mir nicht, bin sparsam erzogen.
Auch wenn ich vermutlich ein kleines Dorf mit C1-Erlaubnissen versorgen könnte, oder vielleicht auch deswegen, weil ich sparsam bin?
Ich habe natürlich gut reden, ich habe den alten Dreier.
Die wirkliche Hürde sind doch die StVO-Einschränkungen, nicht die Fahrerlaubnis.

pwglobe am 02 Sep 2025 15:19:00

Luppo hat geschrieben:Das ist aufmunternd, wenn manchen Menschen 3k am Allerwertesten vorbei gehen.
Mir nicht, bin sparsam erzogen.
Die wirkliche Hürde sind doch die StVO-Einschränkungen, nicht die Fahrerlaubnis.


Uns sind 3000€ auch nicht egal und unserem Sohn mit seinem Anfangsgehalt im IT Bereich bestimmt auch nicht, aber er hat den C1E trotzdem gemacht.
Wenn man die 3k beim Anschaffungspreis mit einrechnet und entsprechend kalkuliert sollte es auch machbar sein.
Wer sein gesamtes Geld in ein Wohnmobil investiert, kann sowieso nicht rechnen, den holt die Wirklichkeit bei den Unterhaltskosten ein.

StVO-Einschränkungen: 100km/h auf Autobahnen, schneller macht eh kein Spaß und sind auch bei <3,5t für manche schon zu viel.
nach 6 Jahren jährliche HU fällt unter Betriebskosten
alles Andere ist irrelevant für uns.
Wichtiger sind die Vorteile bei der Zuladung und dem Fahrverhalten, bedingt durch bessere Fahrwerke und Bremsen, bei den größeren Fahrzeugen.

Aber wem die <3,5t ausreichen und er damit glücklich und zufrieden ist, der hat auch alles richtig gemacht.

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Pechvogel am 02 Sep 2025 18:00:36

WENN irgendwann mal der „B“ in irgendeiner Form bis 4,25t ausgedehnt wird dann profitieren davon doch höchstens „eine handvoll“ Besitzer alter Womos.
Neue Womos, egal welche Antriebskategorie, werden sukzessive immer schwerer bis man auch da kaum noch Zuladungsreserven hat.

Vor einigen Jahren gab es noch Womos die mit einem zGG von 3,1t oder 2,8t ausgekommen sind.
Heute sind 3,5t knapp, morgen werden es 4,xt sein.



Grüße
Dirk

Luppo am 02 Sep 2025 19:37:12

Das sehe ich auch so.
In ein paar Jahren ist das Zuladungsplus aufgeholt.
Was kann man alles sparen, wenn man nicht überall an Leichtbau denken muss. Und gleich noch ein paar Gimmicks eingebaut, wir haben ja Reserve.
Der Schuss geht sicher nach hinten los.
Aber gleich noch 1 Ltr. Mehrverbrauch.

heinz28 am 02 Sep 2025 22:11:49

Luppo hat geschrieben:Die wirkliche Hürde sind doch die StVO-Einschränkungen, nicht die Fahrerlaubnis.


Die Einschränkungen sind doch minimal.
Wenn du 100 fährst bist du doch nicht langsam unterwegs. In FR darfst du übrigens 110.
Das einzige, was manchmal lästig ist, ist das Überholverbot.
Aber auch hier halten sich die Einschränkungen in Grenzen.

Ich finde nichts davon als wirkliche Einschränkung.

Luppo am 02 Sep 2025 23:48:40

Das empfindet nun mal jeder anders.
Bis 3,5 to. fahre ich PKW ohne Einschränkungen, ab 3,5 to. muss ich ständig auf die Einschränkungen und Verbote achten.
Am Plattensee letzte Woche gab es 5 Umleitungen für LLKW.
Und wieso 100 kmh? Abseits der Autobahn 80 kmh.

flo1979 am 03 Sep 2025 10:03:20

heinz28 hat geschrieben:Ich finde nichts davon als wirkliche Einschränkung.

Du hast ja auch die Durchfahrtverbote für LKW (DE) bzw. > 3,5t im Ausland unterschlagen :mrgreen: Davon gibt es z.B. in FR inzwischen so unendlich viele.

huohler am 03 Sep 2025 10:14:03

flo1979 hat geschrieben:Du hast ja auch die Durchfahrtverbote für LKW (DE) bzw. > 3,5t im Ausland unterschlagen :mrgreen: Davon gibt es z.B. in FR inzwischen so unendlich viele.


abgesehen von echten Innenstädten in die ich sowieso nicht fahren möchte, habe ich noch keine Durchfahrtverbote für Wohnmobile gesehen. Die meisten Durchfahrtverbote betreffen Wohnmobile nicht!
Wenn doch dann hat es keinen interessiert :lol:

Ich fahre seit ca. 10 Jahren jedes Jahr mit >3,5t durch Frankreich.

Hubert

Tinduck am 03 Sep 2025 10:15:37

Wir sind mindestens 1x im Jahr in Frankreich und ja, es gibt solche Einfahrtverbote. Ich muss aber nicht durch jedes einzelne davon durchfahren wollen. Uns hat das noch nicht behindert.

Wie schon erwähnt, ganz viele dieser Einfahrtverbote gelten entweder nur für LKW (LKW-Symbol) oder es gibt Ausnahmen, wenn wirklich die 3,5 im Schild steht. 'Sauf riverains' heisst zum Beispiel 'außer Anlieger', und wenn man zu einem Stellplatz, Restaurant oder sonstwohin lokal hinter diesem Schild will, kann man da ganz regulär durchfahren.

Sinn dieser Schilder ist in den meisten Fällen, den LKW-Schwerverkehr rauszuhalten.

bis denn,

Uwe

Olli2305 am 03 Sep 2025 10:50:43

flo1979 hat geschrieben:Du hast ja auch die Durchfahrtverbote für LKW (DE) bzw. > 3,5t im Ausland unterschlagen :mrgreen: Davon gibt es z.B. in FR inzwischen so unendlich viele.

Das ist aber auch oft begründet durch den Ausbau der Straße. Ich fahre ungerne in schmale Straßen ein, die ich nicht kenne, auch wenn das Navi meint es ist die kürzeste Strecke. Sehe das Drama oft vor meiner Haustür, da ist auch eine Straße mir >3,5t Verbot beschildert (Mühlenweg in Münster) und einige Womo Fahrer haben dann Schweißperlen auf der Stirn, wenn auf der Schmalen Straße Landwirtschafts Verkehr entgegen kommt. (Mich wundert allerdings auch, was alles mir 3,5t unterwegs ist).
Bis jetzt habe ich für mich noch kein Nachteil mit über 3,5t wahr genommen.

flo1979 am 03 Sep 2025 11:20:25

Tinduck hat geschrieben:Sinn dieser Schilder ist in den meisten Fällen, den LKW-Schwerverkehr rauszuhalten.

Du würdest hier dann also einfach weiterfahren?

--> Link

So langsam verlässt mich mein schlechtes Gewissen mit 3,6t...

Luppo am 03 Sep 2025 11:37:29

Wer wie wir gerne in Südfrankreich/Norditalien/Schweiz/Österreich unterwegs ist, wird laufend Einschränkungen finden, 3,5 to. oder Brückenhöhen oder Überholverbote (Brenner Richtung Gardasee).
Und mich würden sie stören, weil ich mich daran halte.
Von den Mautregelungen abgesehen.
Die Geschwindigkeiten sind noch das geringste, wobei ich mich auch nicht an 80 auf gut ausgebauten Überlandstraßen halten möchte.

Tinduck am 03 Sep 2025 11:39:13

flo1979 hat geschrieben:Du würdest hier dann also einfach weiterfahren?

--> Link

So langsam verlässt mich mein schlechtes Gewissen mit 3,6t...


Nein, würde ich nicht. Das Verbot ist ja nun relativ klar.

Ich bezog mich auf die erwähnten Ausnahmen.

bis denn,

Uwe

ziczac am 03 Sep 2025 11:45:42

flo1979 hat geschrieben:Du würdest hier dann also einfach weiterfahren?


Du hast mich zwar nicht gefragt, aber ich würde durchfahren, bzw. kommt darauf an. Ich zitiere: "...Bedeutung:

Durchgangsverkehr
verboten

Unabhängig vom Zusatzschild ist hier die reine Ortsdurchfahrt für Wohnmobile
über 3.5 t verboten.
ABER:
Will man eine Strasse oder z.B. einen Parkplatz im Ort erreichen, kann das Schild ignoriert werden.Wer jedoch ausschließlich durch den Ort fährt, riskiert ein Bussgeld.

huohler am 03 Sep 2025 11:55:01

Das bedeutet dass man mit über 3,5t nicht durch die Innenstadt fahren kann und in diesem Kreisverkehr besser auf die Umgehungsstraße fahren sollte. Trotzdem kannst du an dieser Stelle Richtung Stadt weiterfahren um z.B. vor dem eigentlichen Durchfahrtsverbot einen Parkplatz zur Stadtbesichtigung zu suchen.

Hubert

mithrandir am 03 Sep 2025 12:01:20

Also, ich bin seit vier Jahren kleiner 3,5 t unterwegs.
Als die Kinder raus waren, wollten wir einfach was Kleineres.
Jetzt fahren wir einen Kastenwagen, der aber eben wesentlich niedriger ist als der Alkoven. DIE Länge ist gleich geblieben.

Was hat sich geändert zu >3,5t? Wir fahren günstiger (Maut macht schon was aus) und die Höhenthemen. letzteres hat nicht unbedingt was mit dem Gewicht zu tun und die Maut wurde in Frankreich auch nur wegen der Höhe hochgesetzt, gewogen wird ja üblicherweise nicht.
Auch wenn der Kastenwagen wesentlich leiser ist und "geschmeidiger" fährt, sind wir selten schneller als mit 100km/h unterwegs. Ach ja, der Verbrauch ist mittlerweile bei 8,5l, vorher > 12l, aber auch das ist eher der Größe als dem Gewicht geschuldet.
Als Familie würde ich wegen der genannten Einschränkungen nicht auf die größere Zuladung verzichten. Es ist einfach bequem sich keine Gedanken zu machen. Wir sind kaum schneller unterwegs und ehrlich gesagt, war ich bei uns auch auf Landstraßen ggf. zu schnell unterwegs. Auch das Überholverbot auf Autobahnen habe ich zugegebenermaßen oft missachtet, insbesondere bei Staus. Das muss jeder mit seinem Gewissen ausmachen.
In Frankreich sind mir keine lästigen Verbote aufgefallen, aber vielleicht sind das in den letzten Jahren mehr geworden. Wir waren 10 Jahre >3,5t unterwegs und ich hatte vielleicht 2-3 mal das Problem eine Umfahrung zu suchen, wegen der Gewichtsbeschränkung. Das war OK.
Klar, wer diesen Luxus mit der großen Zuladung nie hatte, den belastet es wahrscheinlich auch nicht so sehr, wenn er sich diesbezüglich disziplinieren muss.
Ich wundere mich oft über 4 oder 5 köpfige Familien, die im Multivan mit Dachzelt unterwegs sind, aber wenn die dabei Spaß haben, gönne ich denen das und habe Respekt davor, dass sie nachhaltiger unterwegs sind.

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