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Hallo in die Runde, ich hätte gerne mal Eure Meinungen eingeholt. Langen 140PS bei einem Teilintegrierten mit einer Gesamtlänge von ca. 7,40 ? Sicherlich wird man sich mit einem Wohnmobil nur selten auf der linken Spur auf der Autobahn befinden und das Reisen mit so einem Fahrzeug steht eher unter dem Motto "entspanntes Cruisen", aber wenn ich mir vorstellen soll, das man damit die Kasseler Berge hoch soll ... Was meint Ihr ?
Ich fahre einen Carado T447, 4t, 7,40m lang, 2,3 Liter Multijet mit 140 PS. Bisher hatte ich mit der Leistung des Motors noch keine Probleme. Ich bin relativ viel in Nordnorwegen und Schweden unterwegs. Gegen einige Steigungen dort sind die Kasseler Berge ein kleiner Hügel. Wir sind gerne abseits der großen Straßen unterwegs und auch in Italien, Spanien und Portugal hatten wir bisher noch keine Probleme. Sicherlich wird man hier und da schon mal einen Gang runterschalten müssen (die Kasseler Berge fahre ich auch nicht im 6, Gang bergauf), aber das ist kein Problem. Thomas Ich kann Thomas nur bestätigen, wir hatten auch einen T447 mit "nur" 130 PS, immer ausreichend gewesen. Klar kann man argumentieren "Mehr Leistung HABEN ist besser als BRAUCHEN", aber ausreichend sind 130 oder 140 PS immer noch. Nicht die Länge sondern das Gewicht ist das entscheidende Kriterium. 3,5t oder 4,4t machen da einen großen Unterschied. Bei 3,5t reichen die 140PS sicher. 4,4t und vielleicht noch ein Anhänger dran - da machen 140 PS sicher keinen Spaß. Hubert
Vollkommen richtig, Hubert! :top: Das Gewicht sollte berücksichtigt werden. Also wir waren bei 6,99m und bis 3,5 t mit 160 PS unterwegs . Eine kleine PS Spritze mehr hat nicht geschadet und gerade auch auf langen Strecken z.B. nach Italien war das schon recht angenehm. Auch bei den langen Steigungen sind 20 PS mehr nicht zu verachten. reicht locker, auszer man hat häufig einen fetten anhänger ( > 1,5 t) hinten dran. allesbleibtgut hartmut nicht die PS sind wichtig sondern das Drehmoment... das zählt zb. hatte der alte 3 liter 159 PS Motor 400Nm...der neue 2.2 180PS 380Nm....beide mit Schaltgetriebe ...jetzt rate mal wer besser am Berg ist.
Das stimm so nicht ... außer man weiß nicht, dass man runterschalten kann. Sofern man auch verstanden hat, dass man am Berg runterschalten kann, und auch nicht zu faul dazu ist, oder sofern man Automatik hat, kommt es nur auf die PS an. Ich bin vor 20 Jahren mit einem 3,0 t Alkoven und einem Motorradanhänger mit 2 Bikes (zusammen also 900 kg am Haken) auch in Norwegen gewesen, und in Italien. Der Ducato hatte eine 2,0 l Maschine mit sage und schreibe 85 PS und 5 Gänge. Den Brenner rauf konnte ich im 4. Gang auf den steileren Passagen nur noch knapp 80 km/h halten ... die leeren LKWs haben mich dann überholt ... so what? ... ich bin ja nicht auf der Flucht ... und mein Ego ist dadurch auch nicht angekratzt worden ... Hallo MiNiHH, hab 3,5t und oft eine kleinen Anhänger mit Motorrad dran . 7% bei Pforzheim sind mit 140PS kein Problem. Gruß Andi Wir sind oft zu zwei WoMos im Konvoi unterwegs. Ducatos neuerer Bauart. 160 PS Automatik 4,15t gegen 140 PS Schalter 4,5t. Am Berg durch frühzeitiges Runterschalten: Leichte Vorteile für den Schalter. Wir sind öfter mal mit 5,2 Tonnen plus 1,5 Tonnen Anhänger unterwegs, mit 147 PS. Damit gewinnt man natürlich keine Rennen, aber es reicht. Nicht vergessen, Womos sind keine aufgeblasenen PKW, sonder Leicht-LKWs. Wenn man das dazu passende Mindset hat, reichen auch 100 PS. Mal zum Vergleich, ein Mercedes 1017 darf 10 Tonnen wiegen, noch nen 10 T Anhänger ziehen und hat - richtig, 170 PS. OK, bisschen mehr Drehmoment als unsere Brötchenlaster. Es fahren auch immer noch Düdos als 608er rum - 6 Tonnen, 80 PS. Wanderdüne ist da noch geschmeichelt. Aber sie fahren, und kommen auch jeden Berg hoch, den ein moderner Ducato schafft. bis denn, Uwe Ich habe den 165 PS 2.2 BlueHDI von Citroen, kenne aber auch den 140PS im Ducato. Mehr PS ist angenehm, nicht nur auf der Autobahn, sondern auch in bergigen Gegenden oder einfach an der Ampel. Ob notwendig kann vermutlich nur der Fahrer entscheiden.
Vor 20 Jahren bin ich schon mit dem 2,8 l Motor gefahren Schau dir einfach mal die Leistungscharakteristik der Motoren an...wann die max Nm anliegen und wann die max PS. ...oder willst du uns jetzt sagen das du mit 4000U/min den Berg hochfegst. Auf PS kommt es im Rennsport an....hohe Drehzahl (20 000U/mi) 1000PS ..aber wenig Nm... Mein alter Professor sagte immer...mit dem Drehmoment fährt man...die PS fährt man in den Papieren spazieren Ein 40t Lkw hat zwischen 13 und 15 Liter Hubraum...hat aber nur was um die 500-540Ps...also nur etwa 3x mal mehr wie ein 180PS Ducato...hat aber 6,8 x mehr Hubraum ...dafür mehr als 3000Nm . Vielleicht verstehst du jetzt auf was es ankommt. Bei der BW mein MAN 630 hatte 8,9 ltr. Und 131 PS, Später im Baugewerbe ein MAN 8Zylinder 230 PS, damit Schwerlasttransportemit über 100 to gemacht. PS sagen grundsätzlich nicht viel aus. Mein Wrangler TJ 2,5 ltr. 118 PS, Benziner, 1,6 t zulässiges Fahrzeuggewicht 170 NM waren wir schon bei über 4,5 to mit Anhänger. Mit Allrad zieht er das im Standgas im Wald oder auch Bergauf. Getriebeuntersetzungen spielen eine große Rolle. Wir hatten 130 PS im 7,5m Alkoven, 2.3l Ducato. Hat immer gut gelangt, auch bei großen Steigungen. Bei 130/140 PS haben die Motoren noch reichlich Reserven. Erhoffe mir da eine gute Haltbarkeit. Grüße Es ist immer eine Kombination von getriebe(übersetzung) und Motorcharakteristik. Nur mit Drehmoment geht gar nix - man braucht Drehzahl dazu. Diskutieren hier ist zu mühsam, man muss ja alles schreiben. :lach: Wenn man nen Berg hoch will braucht man Leistung - das sind KW oder PS. Das ist die Leistungseinheit. Wenn man ne Klimaanlage oder Kaffeemaschine hat braucht die Leistung, also Watt. Es ist egal ob die 12V, 24V (Drehzahl) 10, 100 oder 150A hat (Drehmoment) . Wichtg ist das die Wattzahl hoch genug ist. Also, PS ist die Leistung. Fahr ich Permanent im Gebirge rum ist ein hohes Drehmoment bei niedriger Drehzahl sicher von Vorteil. Auch wenn die Fuhre wirklich schwer ist. Aber hier geht es ja um ein Womo mit 7mt. Also nicht wirklich schwer.
Objektiv ja. Subjektiv - dem einen ja, dem anderen nein. Mir würden 140PS für ein Wohnmobil unter 3,5t reichen. Hallo, wir fahren den Ducato 244 2,8 JTD, 4,3t mit 127 PS, mit Frankia Aufbau, 7,4 Meter, selbst mit Anhänger ist es ein entspanntes Reisen. Auf der Autobahn "schwimmt" man mit den LKW's mit. Der 140PS Motor ist etwas zäh in der Original Version... (lässt sich ja ändern)...reicht auch für über 3,5t...mehr wie 100 darfst du dann eh nicht Fazit..es würde reichen....aber ein stärkerer Motor mit mehr Nm lässt sich halt entspannter fahren. Geht schon beim Beschleunigen los wenn man auf die AB fahren will.
Die klassischen Grundfahrzeuge ( Ducato, Transit,…. ) hatten vor 2006 ( der Einführung des 250er Ducs ) auch nicht mehr als maximal 140PS ( ok, 145PS oder 147PS. Das macht es dann aber auch nicht mehr ). Dafür fuhren „damals“ aber noch erheblich mehr Alkoven rum. Und auch über 3,5t, mit Doppelachse und Anhänger waren die unterwegs. Also warum sollte das heute nicht mehr reichen? Grüße Dirk
Ich hatte über 10 Jahre den Transit mit Heckantrieb 2,4l und 140PS. Das Fahrzeug hatte 7,3m, gute 3,5t+ und war absolut angenehm zu fahren. Man kommt überall hin und "verhungert" nicht am Berg. Die neueren Ducato&Co mit dem 2.0l Motor bin ich noch nicht gefahren.
:bindafür: So sehe ich das auch. Interessant, mit welcher Hartnäckigkeit hier teilweise um Anerkennung der eigenen Überzeugung gerungen wird.... an MiniHH: es wird Dir niemand eine für Dich garantiert passende Empfehlung geben können. Am Besten mal Probefahren oder Mieten und auch mal das eigene Fahrverhalten analysieren. Wer im PKW gern flott unterwegs ist, hat vermutlich auch beim Wohnmobil schnell den Wunsch nach mehr Leistung und Drehmoment. Wer sich generell mal auf "Entschleunigung" einlassen kann, reist wahrscheinlich auch gemütlicher im Wohnmobil. Wir sind gerade umgestiegen von einem Concorde Alkoven auf Ducato, 3,85 t, 2,5 l mit 109 PS, mit dem wir fast 20 Jahre lang, oft mit Anhänger, auch über die Alpen in den Süden (Italien, Kroatien usw) gefahren sind. Und wir waren nie ein Verkehrshindernis! Man muss etwas schalten, ja, aber ansonsten war die Leistung nie ein Problem. Jetzt haben wir seit einigen Wochen einen Teilintegrierten Eura mit 4,0 t und 7,40 m Länge, auf Ducato 2,3 mit 130 PS. Gerade waren wir 3 Wochen in Frankreich unterwegs, wieder mit Anhänger (geschlossener Kasten mit 2 Motorrädern drauf). Auch kein Problem, man merkt die gut 20 PS mehr, was das Fahren noch etwas entspannter macht. Jedenfalls sind wir damit absolut zufrieden! Wenn man natürlich allgemein an Fahrzeuge mit viel Leistung gewöhnt ist erscheint einem das vielleicht etwas mager, aber mir war Leistung noch nie wichtig, mir ist wichtig, entspannt im Urlaub unterwegs zu sein, und das geht damit wunderbar!
Ja und ja: 1. Ja, ich schalte runter am Berg, wenn nötig. Mit dem 85 PS Ducato damals bin ich den Brenner an den steilen Stellen wirklich mit knapp 4000 U/min hochgefahren, da hatte er auch ungefähr das Leistungsmaximum. Ich muss meinen vorherigen Post korrigeren: ich glaub es war sogar der dritte Gang an den steileren Passagen, wo ich die 80 km/h nicht mehr ganz halten konnte. 2. Ja, ich weiß worauf es ankommt, es ist die Leistung. Physikalisch ist es anders gar nicht möglich. Das Drehmoment wird nämlich durch das Getriebe gerändert. Die Leistung hingegen nicht. Leistung = Drehmoment x Drehzahl. Hallo Natürlich „reichen“ auch 85 PS bei einem 4T Womo. Man kommt auch damit dahin, wo man hin will. Wenn man sich an den, mit Nenndrehzahl röhrenden Motor gewöhnt hat und wegen dem Lärm während der Fahrt sowieso keine Gespräche führt, schont man dann auch die Batterien des Hörgerätes, weil es während dieser Zeit ausgeschaltet ist. Eine andere Möglichkeit, lästige Konversation während der Fahrt zu vermeiden ist, das dröhnende Motorgeräusch mit dem noch lauteren Radio zu übertönen. Je leistungsstärker der Antrieb ist, desto geringer wird bei gleicher Geschwindigkeit die Anstrengung des Motors und damit auch die Belästigung der Insassen. Ich fahre mit meinem Womo in den Urlaub. Das soll entspannt sein. Deshalb stand für mich die große Motorisierung ganz oben auf der Ausstattungsliste. Mit freundlichen Grüßen Thomas
Hohe Drehzahl bei gleichem Drehmoment: führt zu mehr Leistung. Hohes Drehmoment bei niedriger Drehzahl: ist für Anwendungen wie einen schnellen Ampelstart wichtig, da hier viel Kraft benötigt wird. Hohe Leistung bei hoher Drehzahl: ist für eine hohe Endgeschwindigkeit relevant. wenn du mal in meine Ecke kommst zeige ich dir auf dem Prüfstand...oder auch beim praktischen Fahren.
Nu verdreh mal nicht die Tatsachen. So fährt man ja nur kurzzeitig an steilen Passagen, oder wenn man zum Überholen mal mehr Leistung haben will. Die meiste Zeit gleitet man im höchsten Gang dahin.
Ich hatte auch mit dem 85 PS Womo sehr entspannte Urlaubsfahrten, ohne dass der Motor die Insassen belästigt hätte. Bei Reisegeschwindigkeit in der Ebene war auch der kleine Motor nicht laut.
Richtig. Die Formel dazu hab ich ja oben genannt.
Genau, Du sagst es: um eine bestimmte, hohe Geschwindigkeit am Berg halten zu können, braucht man eine bestimmte, hohe Leistung. Ob der Motor diese Leistung nun mit höherer Drehzahl und kleinerem Drehmoment erzeugt, oder mit niedrigerer Drehzahl mit größerem Drehmoment, spielt keine Rolle ... es muss einfach die richtige Leistung vom Motor kommen.
Und genau das ist bei unserem 7m Alkoven auf 165 PS Boxer das Problem. Der Sprung zwischen 3. und 4. Gang ist riesig. Tempo 90 liegt blöderweise von der Drehzahl her über dem Leistungsmaximum, im 4. deutlich darunter. Meist hält er bei rechtzeitigem Runterschalten die 100 im 4. Aber wenn nicht, wird er immer langsamer und man landet beim Wechsel in den dritten bei etwa 70. Das ist mir selbst weniger als voll beladen schon auf der AB passiert, z.B. beim Anstieg von Karlsruhe die A8 hoch. Da ist dann die Automatik mit ihren vielen Stufen im Vorteil. Bei unserem 110 PS 2,3 ltr.1 bis 4. Gang alles Prima er zieht hervorragend. 4. Gang mit über 3000 1/min fällt im 5. auf 2000 1/min runter. Der 5. Gang nur in der Ebene brauchbar. Das ist halt das Problem bei den 3,5Tonnern, dass die Getriebe lang ausgelegt sind, damit die auf ihre 160 kommen (als Kasten). Dafür hat man auf Reisegeschwindigkeit eines Womos dann eine niedrige Drehzahl und seine Ruhe. Bei uns ist es genau umgekehrt. 6 Gänge, 'kurze' Hinterachse, und bei Tempo 90 im 6. liegen 2500 U/min an, das ist unsere Reisegeschwindigkeit. Bei 100 sinds schon 2750 und der Motor ist merklich lauter, nutze ich nur zum LKW überholen. Rechtzeitig an einer Steigung runterzuschalten ist aber A und O, das darf man nicht verpennen, sonst schneckt man langsamer hoch als nötig. Normalerweise muss ich auf der Autobahn nicht weiter runter als in den 4., da liegen dann bei 3250 u/min 60 km/h an. bis denn, Uwe
Bei 6 Gängen habe ich da aber keine Probleme (130PS), auch wenn ich oft nur 80-90km/h im 6. fahre. Am Berg muß ich runterschalten, aber das ist ein anderes Thema. Ich hab das bei einem Leihwagen (Transporter Automatik, viele Gänge, recht wenig Leistung) bemerkt. Rund um 100km/h hat die Leistung oft nicht so recht gereicht, wenn es auch nur die leiseste Steigung gab, deshalb ist er immer wieder auf einen niedrigeren Gang gegangen, dann wieder kurz hoch. War eher lästig. Der alte VW-LT (1977 4 Gang 66?PS), ging am Berg oft nur der 2.Gang. Selbst bei Hochdrehen des Motors vor dem Schalten hat es im nächsten Gang nicht gereicht. RK
Es gibt aber für die Ducs, Transen,… jeweils zig verschiedene Getriebe. Und die unterscheiden sich nicht nur ob 5- oder 6-Gang sondern auch je nach Einsatzzweck: die Pritsche braucht andere Übersetzungen als der Scheiben-Bus. Wer jemals ein ( Ex- ) Feuerwehrfahrzeug auf einer Autobahn bewegt hat der hat das bestimmt schon deutlichst bemerkt. Grüße Dirk
Ja, wenig Gänge ist bei einem Womo genauso doof wie bei einem LKW. Die haben nicht ohne Grund viele Gänge. Automatik mit heutzutage meist mehr als 6 Stufen ist natürlich eine feine Sache diesbezüglich. Mit meinem 2021er Duc und den 6 Gängen bin ich aber recht zufrieden, der lässt sich bei 3,5t in allen Situationen gut fahren. Lediglich beim Dahingleiten in der Ebene hätte ich gerne einen noch etwas längeren 6. Gang ... so vielleicht 10% länger. Aber was ich wirklich vermisse, ist ein Abstandstempomat. Ich würde mich gern damit hinter einen LKW hängen, der seine realen 88 fährt (Tache bei mir dann etwa 91-92). Da die LKWs aber doch immer leicht variieren, aus allen möglichen Gründen, muss ich bei meinem sturen Tempomat ständig nachsteuern ... Ich hätte nicht gedacht, dass FIAT im Jahr 2021 noch Ducs ohne die Möglichkeit zum Abstandstempomat gebaut hat ... wie rückständig!
Das ist ein Transporter, kein PKW. Die hängen den aktuellen Entwicklungen im PKW-Bereich immer 5-10 Jahre hinterher. Sind halt Arbeitstiere und keine Komfortkutschen. Ich bin froh, dass unser 2002er überhaupt nen Tempomat hat (selber nachgerüstet, aber original von Iveco). Ausserdem auch ne Preisfrage. Normaler Tempomat ist nur eine SW-Funktion im Motorsteuergerät und ein Bedienelement. Für einen Abstandstempomat muss ein Radar an Bord und ein schneller Rechner für die Signalauswertung und -Interpretation, deutlich teurer. Und da Transporter im gewerblichen Bereich mit dem ganz spitzem Bleistift kalkuliert werden, gibts die Nachfrage danach eigentlich nur von verwöhnten Womo-Fahrern... bis denn, Uwe
Und, nicht zu vergessen, es gab während der Corona-Jahre 20/21 massive Probleme bei der Lieferung von Chips. Da wurden bei vielen Herstellern, nicht nur im Transporterbereich, diverse Extras und Zusatzausstattungen gestrichen um überhaupt igrendwas liefern zu können. Außerdem waren die ersten Abstandstempomaten bestell- / aufpreispflichtig. D.h. wenn der Womo-Ausbauer die in seinen Basis-Fahrzeugen nicht mitgeordert hat dann hat Fiat die auch freiwillig nicht eingebaut. Grüße Dirk Abstandstempomaten sind so alt wie es Autos gibt...früher nannte man das Gaspedal
Nein. Gaspedal hat meines auch, aber keinen Abstandstempomaten, obwohl die Sensoren da wären. Du meinst eher das Ding zwischen den Ohren. RK
das ist der Zentralrechner der über die komplizierte Bio-Mechanik das Gaspedal steuern soll... funktioniert leider nicht so wie gedacht...es gab da viele Baumuster wo das ganze System mangelhaft gearbeitet hat (te) ;D Vielen Dank für Eure rege Teilnahme und Entschuldigung, sollte ich hier eine Grundsatzdiskussion angestoßen haben. Ich denke aber, die Aussage dass das Drehmoment (bei passender und möglichst niedriger Drehzahl) entscheidend ist, ergibt am meisten Sinn. Ich werde mir also mal die jeweiligen technischen Daten zu Gemüte führen. Weiterhin gute Fahrt an alle Beteiligten.
Ich wundere mich gerade, wie Du zu dieser Einschätzung kommst. Entscheidend ist das Drehmoment am Rad und das hängt vom Getriebe ab. Richtig ist, dass das Getriebe so gestuft sein sollte, dass Du bei Reisetempo in der Ebene (was auch immer das ist) nicht groß über 2000rpm kommst. Am Berg helfen Dir viele Stufen. Der Duc8 mit der 9-Gang-Automatik würde vermutlich mit den 140PS gut passen, Du wirst bei mehr oder weniger jeder Steigung die vollen 103kW abrufen können. Wäre das Automatik-Getriebe nicht ein absolutes Problemkind... Ab MJ25 gibt es ein neues 8-Gang-Getriebe, von dem es natürlich noch keinerlei Langzeiterfahrung gibt.
Alle verfügbaren Turbo-Dieselmotoren für Wohnmobile haben bei mittleren Drehzahlen so um die 2000 das größte Drehmoment. Beispiel aktuelle Ducato-Motoren: 140 PS: max. 350 Nm von 1400-2500 Upm 180 PS: max. 380 Nm von 1400-3000 Upm Der Motor mit 28 % mehr Leistung hat auch nur etwa 8,5 % mehr Drehmoment. Du wirst also auch mit dem stärkeren Motor an den steilen Autobahnsteigungen runterschalten müssen. Bei leichteren Steigungen sparst Du evtl. das Runterschalten. Bei 100 km/h dreht der 140PS-Motor etwa 2200 Upm. Ich nehme an, der 180PS-Motor auch ... wenn nicht, dann bringt das höhere Drehmoment bzgl. Runterschalten nichts, denn dann wird das vom länger ausgelegten Getriebe wieder "zunichte" gemacht. Hallo ich bin seit diesem Jahr, stolzer Besitzer von einem Carado T457 pro+ mit 140 PS und 8Gang automatik Getriebe. Also über die Leistung bei 3,5to Gewicht kann ich nicht klagen. Besonders das automatik Getrieb im Tempomat Betrieb arbeitet echt geil. An steigungen schaltet es zurück und auf der Autbahn kommt er überall mit ca 100km/h hoch. Waren in Norwegen unterwegs und es hat richtig Spass gemacht. Wie gesagt mit 3,5 to passt das. Gruß Georg
Der Motor nicht. Aber der Antriebsstrang, also überwiegend Motor und Getriebe als Einheit.
Nichts stimmt ja nicht: 8,5% mehr Drehmoment "hinter dem Getriebe" sind ja immerhin 8,5%. Und ja, der 180PS Motor bekommt ein anderes Getriebe als der 140PS Motor. Es gibt für den Duc, ich meine, fünf (??) verschiedene Schaltgetriebe. Wie viele unterschiedliche Getriebeuntersetzungen es in den Automaten gibt, weiß ich jetzt aber, ehrlich gesagt, nicht. Grüße Dirk |
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