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Wer gern an seinem Wohnmobil bastelt, der kennt das Problem. Kabel müssen von links nach rechts oder von vorne nach hinten verlegt werden. Will man das unsichtbar tun und nicht das halbe Fahrzeug zerlegen, der muss viel Zeit damit verbringen den richtigen Weg zu finden. Wie es hinter den Einbauten aussieht weiß kein Mensch. Da hilft nur sich langsam mit Stochern durch vorhandene Lücken vorzutasten. Ich musste durch meinen 2018-carabus-Kastenwagen schon dreimal vom EBL unter der Dinette nach hinten. Das größte Schwierigkeit war dabei immer die Verlegung hinter der Nasszelle. Zuerst versuche ich mit einem stabilen Kupferdraht (Erdungsltg.), an dem ich vor eine Öse gebogen habe, den Weg durchs Labyrinth von Leitungen und Isolierungen zu finden. Das kann schon mal 1-2 Std. dauern. An der Öse befestige ich das Kabel und ziehe es durch. Hinter der Nasszelle habe das jetzt 3x gemacht. Beim letzten Mal habe ich einen Zugdraht mit eingezogen, der bleibt bis zum nächsten Mal liegen, man weiß ja nie. Die Arbeit lohnt sich aber, weder die Zuleitung für die Zuziehilfe, den Deckenventilator in der Heki, oder den Radioschalter am Bett sind zu sehen. Eventuell steht noch eine kabelgebundene Rückfahrkamera an. Dann kannst du mit deinem Erfahrungsschatz vielleicht weiter helfen wenn ich die Erdungs Sammelschiene in einem Citröen Jumper suche? Ich habe in einem Fach unter der Sitzecke neben der hinteren Türe zu dem EBL, Batterie und Sicherungskasten einen Wechselrichter verbaut aber weiss noch nicht wie ich diesen regelkonform erden soll. Ich möchte auch ungern alle Verkleidungen demontieren in der Hoffnung irgendwann den richtigen Platz zu finden. Der CEE Anschluss ist auf der anderen Seite... ich verwende dazu immer erst Leer-Rohre ...und in diesen ziehe ich die Kabel ein. es gibt Einziehhilfen aus dem Elektriker bereich...Auch nur als Tipp oder 2 löcher in den boden (runter und hoch) und die kabelage nach unterflur! :idea: allesbleibtgut hartmut Ich stehe auch gerade vor den Problem. Ich will in unseren Kasten einen Deckenlüfter ins hintere Heki einbauen. Aber wie bekomme ich den Strom dahin ? Die kurzen Wege zum Beispiel für die Satschüssell hab ich mit Kunststoffeinziehhilfe hinbekommen. Aber bis zum hinteren Dachfenster ? Mit dem Leerrohr ist ja schön, aber wo bekommt man ein Leerrohr durch, wenn man schon mit einem dünnen Kabel kaum durchkommt. Eine Einziehhilfe aus Fiberglas habe ich auch, die ist gewickelt und beim Abwickeln nicht gerade. Die läuft überall hin, aber nicht gerade aus. Zum Einziehen in Rohre ist sie geeignet, aber nicht zur Stochern im Nirwana hinter den Einbauten und Verkleidungen. Wo und ob Du eine Erdungsschiene hast, weiß ich nicht, Normalerweise liegt bei einem Kastenwagen Minus überall auf der Karosserie. Ich ziehe meine Kabel immer zum EBL, da sitzen auch meine Sicherungen. Alles neue wird beschriftet. Irgendwo Leitungen anzapfen ist nicht mein Ding, da blickt bald keiner mehr durch. Servus, Mich haben meine Runposticks noch nie enttäuscht, der Kauf war hilfreich da ich diese für diverse Arbeiten einsetzen konnte. --> Link Gewickelte Einziehilfen hat man früher mal genommen....was besseres wie vom BossHoss verlinkt findet man zur Zeit nicht. Die Leerrohre haben den Vorteil das man später immer noch Kabel einziehen kann...oder eben gleich mit einzieht... Der Hauptgrund ist aber die geschützte Verlegung der Kabel... Doof ist manchmal, wenn man 90° um die Ecke muss. Da hab ich manchmal von beiden Seiten ein Kabel eingeschoben, an das ich einen kleinen Magneten angeklebt hab. Die finden sich dann. Gruss Manfred Noch ein kleiner Tip für Kastenwagenfahrer auf Sevel-Basis (Ducato, Jumper etc.) In den meisten Fällen liegt das Kabel für die Kamera bereits im Wagen. Bei Bekannten bin ich seinerzeit das Risiko eingegangen und habe denen gesagt, sie sollen die Kamera-Vorbereitung nicht mitbestellen, sollte das Kabel nicht liegen, verlege ich es neu. Ich glaube die wollten damals 600 Euro für ein Kabel haben, das bereits lag und wo sie nicht einen Handschlag für gemacht haben. Ich hatte recht behalten, das Kabel lag bereits und der Anschluss war easy. Wo man genau suchen muss, findet man als Anleitung im Netz, das müsste ich jetzt auch wieder raussuchen.
Die Masseschraube beim Ducato und ähnlichen Fahrzeugen findet sich meist im Bereich der Beifahrer-Trittstufe zwischen A- und B-Säule im Fussraum dort, wo die Aussparung für die Einstiegsstufe ist. Die Kunststoffwanne kann man mit relativ wenig Aufwand rausnehmen.
Super Idee. Zwei zusätzliche Möglichkeiten wo Feuchtigkeit eindringen kann, zudem die Möglichkeit dass die Leitungen unterflur beschädigt werden können. Manchmal frage ich mich, ob Du solche Tipps hier einfach nur aus Spaß gibst und Dich dann totlachst wenn es tatsächlich jemand so macht, oder ob Du Dein eigenes Auto auch so zerorgelst. Anyway: von Unterflur würde ich auf jeden Fall von absehen, sofern irgendwie möglich. Wer mal in den völlig vergammelten Kabeln der Seitenbegrenzungsleuchten einen Fehler zu finden versucht hat (Auto keine drei Jahre alt), weiß was ich meine. Da kommt einem nur noch Brösel entgegen. Falls doch unvermeidbar, auf jeden Fall ein stabiles Schutzrohr verwenden. Das mit dem Unterflur würde ich als Option nicht so kategorisch ablehnen. Hab ich bei mir für die Rückfahrkamera so gemacht. Gründe: es war einfacher, an der Heckwand hochzugehen, als irgendwie von innen raus. Irgendwo muss man ja raus, und da hatte ich zwischen Fahrerhaus und Aufbau eine fette Silikonnaht, die sich anbot. Und dann hab ich das mitverlegte Zündplus noch für den Pieper der mechanischen Trittstufe, die Unterbodenkamera und das elektrische Abwasserventil verwenden können. Kommt also immer auf die Situation und das Fahrzeug an. Gruss Manfred Sehe ich auch so...gerade bei einen Kastenwagen oder einen Mobil ohne Doppelboden ist es oft die einzige Möglichkeit das so zu machen. Und gerade bei Wohnmobilen gibt es viele Bereiche am Unterboden die überhaupt nicht im Spritzwasserbereich der Räder liegen...dort sollte man dann nach möglichkeit die Bodendurchführung haben. Mir geht es weniger um das Spritzwasser der Räder. Fahrt mal bei ordentlich Regen über die Autobahn.. die komplette Karre ist von unten nass, auch weit weg von den Reifen.
Dagegen kann man aber etwas tun, da liegen schon Serienmäßig genug Kabel. Ordentlich geplant, ist dort dann auch kein Stecker. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Wer den Ehrgeiz hat sich von vorne nach hinten durchzustochern, der findet immer ein Loch. Ist eben u.U. zeitaufwendig. Der einfache Weg ist durch den Boden. Es gibt Kabel, die halten auch die Bedingungen der Straße aus. Egal ob Kabel oder Installationsrohr, beides muss am Boden gut befestigt und abgedichtet werden, das bedeutet weitere Löcher im Unterboden. Wenn morgen ein zweites Kabel dazukommt (ich habe mittlerweile 3 Leitungen), passt es nicht durchs Rohr. Also neue Löcher. Muss jeder selber wissen.
Aber das "widerstandsfähige Kabel" muss ja auch befestigt werden. Vielleicht hat jemand einen guten Beitrag, welche Leerrohre man am besten verwendet und wie man die minimalinvasiv am Unterboden befestigt. Wenn das Leerrohr zu klein wird, ersetzt man es halt durch ein größeres, oder macht ein zweites am alten fest. Ich hatte keine Probleme, die Kabel zu verlegen. Normalerweise laufen da ja genug Kabel lang, zB für die Rückleuchten, und befestigt den Kram an vorhandenen Möglichkeiten mit Kabelbindern oder sonstigem. Dicht ist das Kabel von alleine, wenn es am Stück ist, und schützen kann man es mit Wellrohr oder Kabelkanal oder -rohr aus dem Hausgebrauch. Der Knackpunkt ist wirklich, wo man ins Fahrzeug reingeht. Gruss Manfred Moin, von der Anhängerkupplung geht auch das Kabel unter dem Fzg. nach vorne. In der Batteriewanne ist eh schon eine Durchführung verbaut. Wellrohr nehme ich für den Aussenbereich oder generell im Kfz immer solches: --> Link Gibt es in verschiedenen Durchmessern. Bei Kabel entweder Ölflex, ist aber bisschen schwerer zu verlegen durch die dicke Gummiisolierung oder Kabel mit der Bezeichnung FLRY.
Beim Wellrohr aber auf getrennte Verlegung von Plus und Minus achten. Hatte bei einem Serienkabelbaum im Wellrohr schon einmal, das sich, warum auch immer, die Isolierung der Kabel durchgeschliffen hatte, führte zu sporadischen Ausfällen der Elektronik. Als dann nichts mehr ging und das Auto dann zur Werkstatt geschleppt wurde, war alles wieder gut. Der Techniker schaute dann in die Fehlerdatenbank und Van den Hinweis auf das Problem. Kabelbaum geöffnet, blanke Kabel gefunden, repariert und gut. Ohne diesen Hinweis, hätte man sich tot gesucht. Darum nimmt man bei so etwas auch keine Einzeladern sondern zusammen geführte in einem Schutzmantel. Kostet halt ein bisschen mehr.
Bei großen Querschnitten, wie oft bei Batterieanlagen verwendet und notwendig, wird's da aber schwer etwas zu bekommen. Und ein Kabelbaum ist auch aus Einzeladern ausgeführt. Jeder wie er mag, ich habe vom KFZ Elektriker auch Einzeladern gelernt, entweder mit Textilband umwickelt oder neu modisch grob umwickelt und dann in Schutzrohr. |
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