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Ford Elnagh - kleine Feuchtigkeitsschäden - was tun?


THoller am 14 Aug 2025 10:32:11

So, unerfahren wie wir sind, haben wir uns ein WoMo gekauft (Ford Elnagh King 870), das schon 29 Jahre auf dem Buckel hat, für uns aber soweit gut aussah.
Als wir nun die Polster rausgeholt haben, um sie zu erneuern sind uns leider wohl doch Feuchtigkeitsschäden aufgefallen, die wir so nicht gesehen haben. Auch an der Unterseite der Tür ist nach entfernen der Abdeckung wohl sowas wie ein Feuchtigkeitsschaden sichtbar geworden.

Zum einen vorne im Alkoven an den Ecken, zum anderen wohl an der Tür. (siehe Bilder)

Dazu sei gesagt, dass laut Vorbesitzer er keine Feuchtigkeitsschäden hatte, allerdings war das WoMo wohl so gut wie gar nicht genutzt, was die Aussage nicht wirklich "wasserfest" macht.

Beim Alkoven hätten wir jetzt die Bretter an der Front innen ein Stück abgesägt, das Dämmmaterial herausgeholt um es trocknen zu lassen und dann geschaut, ob wir herausfinden wo das Wasser eintritt... An den Seitenwänden/Schrägdach hätten wir jetzt auch keine Ahnung was wir da tun können.

Jetzt hoffen wir hier auf den ein oder anderen brauchbaren Tipp :nixweiss:

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Stiwwel am 14 Aug 2025 12:14:30

Im Alkoven wird es bei dem kleinen Schaden nicht bleiben. Hebe mal die Lattenroste hoch und schau mal darunter nach.Das gleiche gilt für den Boden unter der Klappe.

Ginnes am 14 Aug 2025 12:26:05

Stiwwel hat geschrieben:Im Alkoven wird es bei dem kleinen Schaden nicht bleiben.


Da kann ich nur zustimmen.
Alles raus, besorge Dir ein Feuchtigkeitsmeßgerät (ein kapazitives: das sind die Dinger mit der Metallkugel vorne, nicht die einfachen Brennzholzpiekser!)

Alkoven sind immer kritisch, aber auch um alle Fenster & Türen schauen, Boden nicht vergessen.
Übergänge Wand / Decke.
Auch die Stellen hinter den Vordertüren wo es in die Breite geht zumindest von innen messen.

Ich drück Dir die Daumen, daß Du das Feuchtigkeitsmeßgerät dann umsonst gekauft hast...

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THoller am 14 Aug 2025 13:12:23

OK, vielen Dank erstmal. Hoffen wir mal das Beste, es roch nämlich nicht wirklich modrig und von außen sah es eigentlich gut aus, schade :-(
Aber da sowieso einiges ausgetauscht werden sollte, ist das "rausreißen" bzw. abmontieren zumindest nicht umsonst.

Stiwwel am 14 Aug 2025 13:30:49

Durch klopfen und drücken rund um die Schadhaften Stellen,lässt sich auch gut feststellen, wie es um das Holz steht :D

THoller am 16 Aug 2025 11:15:31

So, heute kam das Testgerät, familiäre Verpflichtungen lassen es gerade noch nicht zu sich wie wild darauf zu stoßen, aber die abfotografierten Ecken haben einen Wert von 070, was dann eben abnimmt.
Die Tür kam auf 020 unten.

Ab welchen Werten sollten wir in Panik verfallen?

Ich vermute, weil es ja diese Woche richtig trocken war, und davor auch schon die halbe (der letzte richtige Regen war ja vor knapp 2 Wochen) ist auch einiges wieder trockener und von daher vielleicht gar nicht richtig aussagekräftig.

Ginnes am 16 Aug 2025 12:46:49

THoller hat geschrieben:Ab welchen Werten sollten wir in Panik verfallen?


Am Anfang ist da spielen & lernen angesagt - hast Du vermutlich auch schon selbst gemerkt.
Denn jeder Metallgegenstand läßt den Wert ebenso anschwellen. Am besten verschiedene, ähnliche Stellen messen und vergleichen.
Einen Wert von 70 (sofern da nix metallenes in der Nähe ist) ist m.E. definitiv zu hoch; so ungefähr ab 40 lohnt sich eine nähere Betrachtung, ggf. auch nach einem kräftigen Regen nochmal messen.

Das ist halt ein bischen die Krux: man hat ein recht präzises Meßgerät und muß dennoch Bauchgefühl walten lassen, weil
eben immer andere Dinge noch mitgemessen werden, bspw. eine Alu-Außenwand in 30...40mm Entfernung.
Hier macht Übung den Meister.

THoller am 16 Aug 2025 15:30:25

Danke, ja, dann werden wir vielleicht auch mal die offensichtlichen Stellen öffnen und schauen, und dann mit den Werten vergleichen wie das an den anderen Stellen ist.

Einen Regen abwarten... Ich hab irgendwie das Bedürfniss einfach jetzt wo es trocken ist, einmal alle Übergänge außen neu zu versiegeln etc. aber vermutlich erst innen, dann außen, weil man evtl von außen noch dran muss? oder können wir einfach das gute Wetter nutzen und ihn von außen abdichten um dann auch innen weiter zu machen?

Konsul am 16 Aug 2025 18:54:47

Nur mal so in den Raum gefragt:
Wie stellst Du Dir das vor mit dem aussen abdichten? Willst Du einfach über die Dichtnähte und Abdeckungen etwas drüber schmieren?
Da wirst Du nicht lange Freude heben. Um richtig abzudichten musst Du alle Abdeckungen und Leisten entfernen und dann neu eindichten.
Aber wie Du selbst sagtest: Nutze das Wetter und fange aussen richtig an. Innen kannst Du auch bei Regen arbeiten wenn aussen wieder dicht ist.

mithrandir am 16 Aug 2025 19:41:08

Das Kind ist ja anscheinend schon im Brunnen, deshalb nur aus Neugier.
War das Teil supergünstig oder warum bist du nach den ersten Feststellungen nicht zum Vorbesitzer und hast ihn zur Rede gestellt.
Klar, man hat vielleicht sein Traummobil gefunden, aber die jetzt anstehende Arbeit kann dir einige Träume platzen lassen.

THoller am 25 Aug 2025 09:04:08

Naja, wie ich mir das vorstelle... darum bin ich ja hier.
Sicher nicht einfach was drüber schmieren. Band drüberkleben ist ja nur die Notfalllösung wenn man unterwegs ist.

Ich hatte schon daran gedacht, das alte Material zu entfernen und durch neues zu ersetzen.

Aber: ich komm irgendwie echt nicht klar, welches Klebe/dicht Material ich wo verwenden muss. Und das obwohl ich jetzt schon ein paar Videos angeschaut habe.
Benutze ich bei der Fahrertür zum Alkoven dasselbe wie bei dem vorderen Teil des Alkovens? Und z.B. auf dem Dach, das von der Fahrtertür oder vom Vorderteil?
Dazu kommt: Manches scheint genietet zu sein, das werde ich wohl nicht ausbauen können/sollen, anderes wiederrum geschraubt.

Und ja das Kind ist in den Brunnen gefallen. Noch habe ich Hoffnung, dass es einfach die "normalen" Renovierungsarbeiten bei einem 30 Jahre alten Womo sind.
Der Vorbesitzer hat unserem Anschein nach da selbst wenig bis keine Ahnung (er hat auf Grund eines Herzinfarkts das Ding nicht benutzt und sich nun zum Weiterverkauf entschieden) Wobei ich eigentlich noch nicht von einer totalen Katastrophe ausgehe, dafür sagen Bekannte die sich schonmal mit Motoren etc. auskennen, dass von der Seite kein Schreck droht. Und drinnen haben wir jetzt auch nichts weiteres feststellen können. Einzig beim Bad scheint es noch irgendwo Probleme zu geben...

Ginnes am 25 Aug 2025 10:00:03

THoller hat geschrieben:Und ja das Kind ist in den Brunnen gefallen. Noch habe ich Hoffnung, dass es einfach die "normalen" Renovierungsarbeiten bei einem 30 Jahre alten Womo sind.


Meine Sicht: "Normale" Renovierungsarbeiten bei 30 Jahre altem Womo = Grundsanierung!

Ich hab schon mal bei einem 20 Jahre alten Alkoven-Hymer alle umlaufenden Kantleisten sowie diverse Querstöße am Alkoven (hier gab's ne Undichtigkeit), Fahrradträger...komplett neu gemacht, das ist viel Arbeit. Zudem meine ich, daß bei Deiner Kantenkonstruktion die Sache nicht gerade einfacher wird.
Die Fugen auf Deinen Bildern rufen irgendwie alle laut nach Erneuerung, das ist wochenlange Arbeit, auch für einen der hier schon Erfahrung hat.

Ich würde eher versuchen, den Kauf rückgängig zu machen...
...ob das rechtlich geht? - Du hast schließlich gesehen, WAS Du kaufst...

...oder Du findest vielleicht einen Bastler und kannst das Gefährt mit Verlust abstoßen. Ja, das tut weh.

Joachim260 am 25 Aug 2025 10:11:16

Hallo

Wenn ich mir die Bilder so anschaue, denke ich, dein Problem sind die seitlichen Risse am Vorderteil des Alkoven, das würde auch zu deinem Feuchtigkeitsschaden da oben passen. Ebenso würde mir diese Schraube Kopfschmerzen machen. Abdichten würde ich nur dort neu wo es notwendig ist, sich die Dichtmasse also richtig gelöst hat. Nur wegen der Optik würde ich nichts machen. Wenn du mit Wasser prüfen möchtest nimm Regenwasser, normales Wasser hat eine zu hohe Oberflächenspannung und dringt nicht in feine Risse ein.

Gruß
Joachim

gammelsbacher am 25 Aug 2025 10:44:41

Das sieht mir auch wie ein größeres Projekt aus...

Ich habe seinerzeit bei unserem Alkoven (und das war im Gegensatz zu deinen Bildern eine deutlich kleinere Baustelle) auch alle Dachleisten abgemacht, gesäubert, Hohlräume mit Brunnenschaum ausgefüllt, alles darunter abgedichtet und die Leisten neu verklebt.
Pro Seite (nur die Dachleisten inkl. Alkoven) jeweils 2 WE Arbeit. Und jede Menge Tuben Sikaflex (Dichtungsmasse- als auch Kleber).
Das war dann aber auch wieder dicht.

Bei Leisten, die ich nicht entfernen konnte, hatte ich die Dichtmasse im Zwischenraum so weit wie möglich entfernt und dort neu eingebracht.

Nur Dichtmasse drauf bringt rein gar nix, das Wasser findet seinen Weg...

eurafritze64 am 25 Aug 2025 12:16:53

Hallo
Du hast keinen kleinen Feuchtigkeitsschaden, wenn ich mir die Bilder der Aussenkanten und der Tür so anschaue, das wird ein größeresProjekt.....

Evtl. hilft dir meine Baustellenbeschreibung, wobei ich von aussen instand gesetzt habe. Aber Materialien etc. kannst du da sicher rauslesen.


--> Link

Grüße
Fritz

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