aqua
hubstuetzen
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

LiFePo Integration in Fiat Ducato Eura Mobil A635 Bj 2000


Weilroder am 02 Sep 2025 10:11:00

Hallo zusammen,

mal wieder so ein Thema, was schon vielfach behandelt wurde und ich habe gefühlt alle Beiträge zu diesem Thema gelesen. Daher versuche ich mich kurz zu halten und meinen spezifischen Gedankengang aufzuführen und im Idealfall bestätigt zu bekommen.

Ich habe oben genanntes WoMo gebraucht gekauft mit dürftiger Dokumentation der verbauten Komponenten geschweige denn irgendwelchen Stromlaufplänen. Es ist ein CBE C2015-EM verbaut, ein Batterieladegerät, welches lt. Profil nur Gel und Blei kann (14,4 Volt bei Gel), 2 x 100Ah Aufbaubatterie und ein DS500-EM Panel.

Ich habe einen DIY 320Ah LiFePo Akku mit BMS "übrig" und würde den gerne zur Erweiterung der Autarkie zusätzlich verbauen.

Wenn ich jetzt die Beiträge alle richtig gedeutet habe, kann ich die Batterie einfach parallel zu den bestehenden Batterien anschließen. Das bestehende Batterieladegerät kann mit 14,4 Volt die LiFePo ebenfalls laden. Einzig um den Ladestrom über die Lichtmaschine zu reduzieren, sollte ich einen Ladebooster verbauen.

Ist das soweit korrekt?

Kann mir jemand den besten Einbauort bzw. Einbaustelle für den Ladebooster nennen?

Danke schön
Michael

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

leverkusen3 am 02 Sep 2025 12:52:44

Hallo Michael

Hast du bisher einen Ladebooster vermißt?
Bei einem 25 Jahre alten Auto gibt es noch keine komischen Spielereien mit der Spannung der Starterbatterie.

Allerdings ist die verbaute Ladetechnik mit 200 Ah Batteriekapazität schon gut beschäftigt. Wo soll der Strom herkommen um zusätzliche 320 Ah zu laden?

Was sind deine Stromverbraucher, die so viel Kapazität benötigen?

Mit freundlichen Grüßen

Thomas

Weilroder am 02 Sep 2025 13:20:19

Hallo Thomas,

es geht mir eher um die Reduzierung des Ladestroms über die Lichtmaschine, damit die Leitungen und der Elektroblock nicht mit 50+A belastet werden, wenn der LiFePo hungrig ist.

Wir würden gerne 5-6 Tage autark stehen können, arbeiten viel mit Laptops, Tablets, Handys und Drohne und haben daher schon einiges an Energiebedarf. Während der Schlafenszeit ist meine bessere Hälfte auf 230 Volt Versorgung für ein CPAP Gerät angewiesen und meine Leber ;) auf den Betrieb einer Kompressorkühlbox - der normale Kühlschrank würde ja über Gas laufen.

Das Laden während der Fahrt wäre eher um Energie "nachzutanken". Auf dem Dach sind zwei sehr alte Solarpanele verbaut, ich nehme an die haben nicht mehr als 80 Watt pro Modul - darüber kann auch Energie zugesteuert werden.

Das hauptsächliche Wiederaufladen der Akkus würde dann über Landstrom erfolgen vor unserer Haustüre oder mal über Nacht an einer Säule.

Für "Notfälle" habe ich auch noch eine Delta 3 Plus inkl. 160 Watt faltbaren Solarpanel.

Viele Grüße und Danke für euren Input
Michael

Anzeige vom Forum


Ruedi1952 am 02 Sep 2025 14:53:27

Die Lifepo4 kann hungrig sein soviel sie will, sie muss sich mit dem begnügen was ihr angeboten wird.
Unsere Leitung zum EBL ist mit 40 A abgesichert.
Mehr wie kurzzeitig max. 25 A sind nie geflossen.
Ich habe an meinem Jeep eine Seilwinde die möchte gerne 400 A haben.
Die 70 A Lima liefert max.69 A, davon abgezogen 13 A für die Bordelektronik.
Die 100 A Lifepo4 über 100 A, mehr kann ich nicht messen, aber weniger wie 220 A, damit ist die Leitung abgesichert.
Ich dachte Grimms Märchenstunde ist inzwischen Geschichte.

Stocki333 am 02 Sep 2025 14:57:10

Hallo.

es geht mir eher um die Reduzierung des Ladestroms über die Lichtmaschine, damit die Leitungen und der Elektroblock nicht mit 50+A belastet werden, wenn der LiFePo hungrig ist.

Verrae uns dei Sicherungen die im Ladekreis Sb zur bestehenden BB verbaut sind. Oder die Kabelstärken.
100 Ah was sind das für Batterien. LI oder Blei.
WR ja oder Nein. Wo angeschlossen werden.
Verkabelung der LI und wie lange.
Franz

Weilroder am 02 Sep 2025 15:08:35

Ruedi1952 hat geschrieben:Die Lifepo4 kann hungrig sein soviel sie will, sie muss sich mit dem begnügen was ihr angeboten wird.
Unsere Leitung zum EBL ist mit 40 A abgesichert. Ich habe an meinem Jeep eine Seilwinde die möchte gerne 400 A haben.
Die 70 A Lima liefert max.69 A, davon abgezogen 13 A für die Bordelektronik.
Ich dachte Grimms Märchenstunde ist inzwischen Geschichte.

Hi,

danke für Deine Response.

Ich denke wir müssen hier ein wenig unterscheiden. Die 40 A Absicherung bei Dir verhindert, dass längere Zeit Ströme über 40 A über die Leitungen fließen. Wenn der Akku nun 50 A zieht, ist das einige Sekunden möglich, bis die Sicherung schmilzt. Somit ist dann duster im Aufbau und ich muss die Sicherung tauschen. Das macht ja auf Dauer keinen Sinn. Also müsste ich entweder die Kabelquerschnitte vergrößern und dann eine entsprechend größere Sicherung verbauen (hier weiß ich aber nicht ob der Elektroblock größere Ströme verkraftet) oder aber den Stromfluss z. B. mit einem Ladebooster reduzieren, denn dann KANN der Akku nicht mehr ziehen und er begnügt sich mit dem, was geliefert wird. Wenn die Begrenzung nur durch die Sicherung gewährleistet wird, kann der Akku sehr wohl mehr ziehen, denn soviel, wie von der LiMa noch "übrig" ist und solange, bis die Schmelzsicherung auslöst.

Was das mit Grimms Märchenstunde zu tun hat, weiß ich allerdings nicht.

Danke
Michael

Weilroder am 02 Sep 2025 15:18:36

Stocki333 hat geschrieben:Verrae uns dei Sicherungen die im Ladekreis Sb zur bestehenden BB verbaut sind. Oder die Kabelstärken.
100 Ah was sind das für Batterien. LI oder Blei.
WR ja oder Nein. Wo angeschlossen werden.
Verkabelung der LI und wie lange.
Franz

Die Sicherungen gehe ich heute noch prüfen. Wie gesagt habe ich das WoMo erst ein paar Tage und habe noch keine komplette Dokumentation erstellt.

Die 2 x 100Ah Batterien sind Blei und sind im Aufbau unter den Sitzen in Fahrtrichtung im Doppelboden verbaut. Es ist (bisher) kein WR angeschlossen, ich habe hier zwar noch einen 2200 Watt WR liegen, der kann allerdings nicht geschaltet werden und wäre dann immer im StandBy, das möchte ich verhindern. Der später zu beschaffenden WR müsste dann ca. 1300-1500 Watt zur Verfügung stellen können. Wie gesagt CPAP nachts und tagsüber ab und an mal ein Nespresso.

Der DIY LFP käme direkt neben die 2 x 100Ah und würde nach dem verbauten BMS mit 50 cm langen und 16 mm² dicken Kabel parallel angeklemmt.

Danke fürs Feedback, wie gesagt - Absicherung gehe ich nachhher prüfen und ergänze hier noch.
Michael

Stocki333 am 02 Sep 2025 17:33:41

Weilroder hat geschrieben:Ich denke wir müssen hier ein wenig unterscheiden. Die 40 A Absicherung bei Dir verhindert, dass längere Zeit Ströme über 40 A über die Leitungen fließen. Wenn der Akku nun 50 A zieht, ist das einige Sekunden möglich, bis die Sicherung schmilzt. Somit ist dann duster im Aufbau und ich muss die Sicherung tauschen. Das macht ja auf Dauer keinen Sinn.

Also müsste ich entweder die Kabelquerschnitte vergrößern und dann eine entsprechend größere Sicherung verbauen

Was das mit Grimms Märchenstunde zu tun hat, weiß ich allerdings nicht.

Sorry, was du da schreibst. Ist scon Grimms Märchen Teil 13.
Vergröserst du die Kabel, fliest mehr Strom. und nicht weniger. Du mußt dann das Kabel verdünnen. :mrgreen: :mrgreen:
Oder den Widerstand vergrössern auf diesem Ladezweig. Sonst dreht sich der Rudolf Ohm im Grab um.
Und eien Anmerkung zu dem Thema.
Entweder du hast eien Amperezange zum Messen. oder eien Bordcomputer in der Ladeleitung.
Den wie wills tdu sonst wissen, wie hoch der Ladestrom ist. Den das BMS des Accus mißt ja nur den Strom des es bekommt.Jedoch nie den gesamten.
Das nur am Rande. Wenn du schon eien Hybrid baust. Dann sollten die Accua aber auch noch gut sein . Mit ausgelutschten Bleiaccua ist das auch nicht das gelbe vom Ei.
Franz

Hannus am 02 Sep 2025 18:00:47

Ich währe eher für Rudolf Ohms neue Gesetze, wie in des Kaisers neue Kleider. Ging auch nach hinten los.

Auch ein leerer Bleiakku kann über weit über 100A aufnehmen, er kann schließlich auch weit über 300A abgeben.
Aus diesem Grund ist die Verkabelung so ausgelegt, daß sich eine ausreichend passive Strombegrenzung ergibt. Also auf keinen Fall was daran ändern.
Es sei denn du willst einen Booster verbauen, dann übernimmt der die Stombegrenzung und du kannst so dicke Kabel einbauen wie du willst.

Stocki333 am 02 Sep 2025 18:17:47

Hannus hat geschrieben:Auch ein leerer Bleiakku kann über weit über 100A aufnehmen, er kann schließlich auch weit über 300A abgeben.
Aus diesem Grund ist die Verkabelung so ausgelegt, daß sich eine ausreichend passive Strombegrenzung ergibt. Also auf keinen Fall was daran ändern.

Die Blei nimmt das aber nur Kurzfristig. Dann ist die Spannung sofort hoch oben. Die LI nicht. .
Darum Messen. Da hilft alles nichts.
Und ein Foto von der verkabelung an den beiden Batterien wäre auch nicht schlecht
Franz

Weilroder am 02 Sep 2025 18:32:12

Stocki333 hat geschrieben:Sorry, was du da schreibst. Ist scon Grimms Märchen Teil 13.

Aha
Stocki333 hat geschrieben:Vergröserst du die Kabel, fliest mehr Strom. und nicht weniger.

Genau das habe ich doch geschrieben. Und die 40A Sicherung schützt die Leitung, damit wenn ein höherer Strom fließt, diese geschützt wird, oder nicht?
Stocki333 hat geschrieben:Wenn du schon eien Hybrid baust. Dann sollten die Accua aber auch noch gut sein . Mit ausgelutschten Bleiaccua ist das auch nicht das gelbe vom Ei.

Die Bleiakkus sind okay.

Daher nochmal die Frage, vielleicht anders formuliert, weil ich mich anscheinend falsch ausgedrückt habe:
Wenn 2 x 100Ah Blei und 1 x 320Ah LFP parallel hängen kann es nicht passieren, dass die 40A Sicherung schmilzt, weil die beim Laden zuviel Leistung über Leitung ziehen? Weil theoretisch ist ja von der LiMa ein höherer Strom möglich. Du sagst also, dass der Leitungswiderstand den max. Stromfluss begrenzt und die Sicherung nicht "auslöst"?

Wofür ist dann die Sicherung da? Ich verstehs anscheinend nicht und wäre Dir dankbar, wenn Du mir das mal erklärst.

Danke
Michael

Weilroder am 02 Sep 2025 18:34:30

Stocki333 hat geschrieben:Darum Messen. Da hilft alles nichts.
Und ein Foto von der verkabelung an den beiden Batterien wäre auch nicht schlecht

Alles klar, mache ich spätestens morgen und poste es hier.

Danke

leverkusen3 am 02 Sep 2025 19:22:16

Hallo Michael

Du schreibst von einem Batterieladegerät, mit dem du am Landstrom deine Akkus wieder aufladen willst.
Welchen Ladestrom liefert dieses Ladegerät ?

Liefert das die 50A,die du brauchst, um deine 520 Ah Batterie über Nacht wieder aufzuladen ?

Mit freundlichen Grüßen

Thomas

Ruedi1952 am 02 Sep 2025 19:31:04

Vielleicht sollte man es mal erklären wie es unser Elektroingenieur es uns erklärt hat.
Strom verhält sich wie Wasser.
Ein Wasserbehälter ist wie ein Akku.
Die Wasserleitung wie eine Stromleitung.
Durch einen Gartenschlauch fließt wenig Wasser, durch einen C oder B Schlauch viel Wasser.
Vorausgesetzt die Pumpe ist stark genug.
Ist die Pumpe zu schwach tröpfelt es aus einem C Schlauch nur.
Bei Strom das gleiche an eine Schwache Lima kann man eine dicke Leitung anschließen es fließt trotzdem nicht mehr Strom.
Ein Wasserbehälter zieht genauso wenig Strom wie ein Akku.
Fließt viel Wasser ist er schneller voll.
Bei Strom das gleiche eine schwache Lima wenig Strom eine starke Lima viel Strom.

Stocki333 am 02 Sep 2025 19:36:22

Weilroder hat geschrieben:Wofür ist dann die Sicherung da? Ich verstehs anscheinend nicht und wäre Dir dankbar, wenn Du mir das mal erklärst.

Die Sicherung schützt deine Verkabelung. Nie ein Gerät oder sonst was.
Wenn 2 x 100Ah Blei und 1 x 320Ah LFP parallel hängen kann es nicht passieren, dass die 40A Sicherung schmilzt, weil die beim Laden zuviel Leistung über Leitung ziehen? Weil theoretisch ist ja von der LiMa ein höherer Strom möglich. Du sagst also, dass der Leitungswiderstand den max. Stromfluss begrenzt und die Sicherung nicht "auslöst"?

Nett ganz Richtig.
Der Gesammtwieder stand bestimmt den Ladestrom. Das sind Sicherungen Kabel Steckverbinder Accuklemmen Innenwiederstand der Accus.. Überall hast du eine Serie von Widerständen. Die bestimmen den Strom.
Jetzt machst due ien Parallelschaltung von den Accus. Also in dieser Schaltungsart verringerst du den kompletten Innenwiederstand.
Darum kann es sein das die mehrStrom fliest. Messen angesagt.
Und es kommt noch was hinzu. Die Spannung wird durch die Lithium niedrig gehalten.
Damit kann mehr Strom fliesen auf Dauer. Bist du jetzt unter den 40 A. passt das. Bei halb leeren Accus.
Allerdings wird dir die Midi sehr heis. Und sollte getauscht werden gegen eine 50er.
Darum ausprobieren und messen. Und zwar mal vorher ohne Li. Und dann wird das sauber verkabelt und dann messen. Dann wird entschieden, was zu machen ist.
Den eines sollst du nicht vergessen. Der Ladestrom kann Std fliesen. bei 500Ah . Darum den Accusatz auf 50 % entladen. Die Blei bekommen da eh nicht viel Ladestrom ab.
Franz

Hannus am 02 Sep 2025 20:24:15

Noch was, der höhere Ladestrom durch die LiFePO bewirkt auch einen höheren Spannungsabfall auf der Verkabelung, was wiederum den Ladestrom verringert. Das System pendelt sich also irgendwo ein. Auch die Lichtmaschine, die bei dir nicht allzu viele Reserven haben dürfte, regelt bei größerer Belastung die Spannung runter, was ebenfalls den Ladestrom nochmal reduziert. Wieviel Ampere im Endefekt dabei rauskommen, kann man wirklich nur durch messen rausfinden.

Weilroder am 03 Sep 2025 08:00:21

leverkusen3 hat geschrieben:Welchen Ladestrom liefert dieses Ladegerät ?

Liefert das die 50A,die du brauchst, um deine 520 Ah Batterie über Nacht wieder aufzuladen ?


Hi Thomas,

nein, das liefert defintiv nicht genug Strom. Es ist das CBE A 2018 und liefert nur 18A. Hier gibt es in meinen Augen zwei Möglichkeiten:

1. habe ich noch ein Ladegerät, welches 40A Ladestrom liefert, welches ich statt dem A2018 verbauen könnte
2. Ich installiere ein neues, noch stärkeres Ladegerät, wobei dies regulierbar sein müsste, denn wenn ich an manche Absicherungen an Stellplätzen denke, könnte es sonst die 6A/10A Sicherung des Stromanschlusses auslösen

Wenn die 3 Batterien leer wäre, bräuchte ich über nacht grob über den Daumen 420Ah, also müssten die 40A ja eigentlich reichen - es handelt sich dabei aber um ein LiFePo-Ladegerät ohne andere Kennlinien - kann das in einer Hybridumgebung trotzdem verwendet werden?

Es gäbe grundsätzlich noch eine andere Herangehensweise:
Ich nutze meinen DIY LFP als Ladequelle für meine Delta 3 Plus (über den 12 Volt Ladeeingang) und erhöhe somit die Kapazität der Ecoflow und nutze diese ausschließlich zur 230 Volt Versorgung von 2 neu zu installierenden Steckdosen. Eine an der Küche und eine am Alkoven. Somit wären die 230 Volt über App schaltbar, würden sich nach Nichtgebrauch nach einer bestimmten Zeit automatisch abschalten. Dann würde ich das 40A LFP-Ladegerät an den Landstromkreis anklemmen und würde dann parallel die Bleiakkus mit dem bestehenden A2018 laden und den LFP mit dem 40A. Zusätzlich könnte ich das tragbare 160Watt Panel auch noch als zusätzliche Ladequelle für die Powerstation nutzen.
Die Batterieanzeige am Panel würde weiterhin ein gutes Schätzeisen für die Bleiakkus sein (das wäre ja bei LFP nicht mehr so) und ich müsste die 230V Verkabelung des Kühlschranks nicht ändern, damit dieser beim autark stehen NICHT mit 230V versorgt wird, sondern Gas/12V nimmt.

Gibt es zu dieser Herangehensweise Meinungen?

Danke
Michael

Stocki333 am 03 Sep 2025 08:25:34

es handelt sich dabei aber um ein LiFePo-Ladegerät ohne andere Kennlinien -

Da schwant mir böses. Link Bitte.
1. habe ich noch ein Ladegerät, welches 40A Ladestrom liefert, welches ich statt dem A2018 verbauen könnte.

Falsch, nicht statt sondern mit. Also beide.
Dann würde ich das 40A LFP-Ladegerät an den Landstromkreis anklemmen und würde dann parallel die Bleiakkus mit dem bestehenden A2018 laden und den LFP mit dem 40A.

Die Batterieanzeige am Panel würde weiterhin ein gutes Schätzeisen für die Bleiakkus sein (das wäre ja bei LFP nicht mehr so) und ich müsste die 230V Verkabelung des Kühlschranks nicht ändern,

Willst du leicht die Batterien mit dem Accu trennen. Oder wie soll man das Verstehen.
Und eien Frage zu dem Accu. Was hast du für ein BMS verbaut.
Franz

Hannus am 03 Sep 2025 08:44:26

Deine Beschreibung ist doch ziemlich konfus. Am besten, du malst das ganze mal auf. Vieleicht fallen dir dann selbst schon einige Fehler auf.

Weilroder am 03 Sep 2025 09:15:58

Servus,
Stocki333 hat geschrieben:Da schwant mir böses. Link Bitte.

--> Link
Dieses läd den LFP seit einem Jahr ohne Probleme in meinem Wohnwagen, ich erkenne da kein Problem bei einem reinen LFP-Ladegerät.
Stocki333 hat geschrieben:Willst du leicht die Batterien mit dem Accu trennen. Oder wie soll man das Verstehen.

Die andere Herangehensweise, die ich beschrieben habe, hat nichts mit der ersten Variante zu tun, sondern ist als eigenständige Alternative zu sehen. Es wäre im Prinzip der Aufbau eines zweiten unabhängigen 230Volt Netzes.
Stocki333 hat geschrieben:Und eien Frage zu dem Accu. Was hast du für ein BMS verbaut.

Daly Smart BMS mit 100A

Danke
Michael

Weilroder am 03 Sep 2025 09:28:25

Hannus hat geschrieben:Deine Beschreibung ist doch ziemlich konfus. Am besten, du malst das ganze mal auf. Vieleicht fallen dir dann selbst schon einige Fehler auf.

Auch hier die Anmerkung, dass die alternative von mir beschriebene Herangehensweise nichts mit den ersten Gedanken zu tun hat.

Ich lasse die Verkabelung und die Komponenten so wie sie sind.

Ich stelle die Powerstation ins WoMo und schließe meinen DIY LFP an den 12 Volt Ladeeingang der Powerstation an. Ich installiere 2 neue 230V-Steckdosen im WoMo, die ich mit dem 230Volt Ausgang der Powerstation verbinde. Das Ladegerät für den LFP schließe ich an den Landstromanschluss nach den Sicherungen an.

Wo ist der Denkfehler?

Danke

Hannus am 03 Sep 2025 09:42:27

Ich denke mal technisch spricht nichts gegen ein eigenständiges zweites Netzt, vor allen Dingen nicht, wenn man die Teile eh alle schon hat und auch den entsprechenden Platz im Womo.
Wirtschaftlich ist das mehrfache Umwandeln der Energie zwar nicht, geht aber nur für den Urlaubsgebrauch vollkommen in Ordnung.

Stocki333 am 03 Sep 2025 09:47:24

Weilroder hat geschrieben:Dieses läd den LFP seit einem Jahr ohne Probleme in meinem Wohnwagen, ich erkenne da kein Problem bei einem reinen LFP-Ladegerät.

Kanns tdu das einstellen von der Ladeschlussspannung.
Die andere Herangehensweise, die ich beschrieben habe, hat nichts mit der ersten Variante zu tun, sondern ist als eigenständige Alternative zu sehen. Es wäre im Prinzip der Aufbau eines zweiten unabhängigen 230Volt Netzes.

Ja, das wäre dann die Powerstation.
Daly Smart BMS mit 100A

320 Ah und ein Käsiges BMS. Passt nicht gerade gut zusammen. Damit kannst du ja nicht mal vernünftig eine Kaffeemaschine betreiben.
Ich verstehe eiens Nicht. Das man da einen 320 A Accu hat und so ein Konstrukt bauen will wie du.
Kauf dir ein 2 BMS und bau das ein . Dann hast 200 A . Wr mit 2KW. 200-250.-, Paar Kabel, Busbar an 100er. Shunt 80 Euro.
2 Steckdosen rein . Einmal speist der Landstrom ein, einmal der WR. Je nachdem was du einsteckst. In deine Steckdosen.
Jetzt hast du schon das Problem, wohin mit dem grossen Accu. Dann auch noch die Powerstation.
Alles viel zu kompliziert von deinen Gedankengängen. Und möglicherweise auch noch 3,5 T.
Die teurste Komponente hast du ja schon. Den Accu.
Alles andere ist halt Arbeit. Aber geringe Kosten. Und dann ist Ruhe im Gebälk. Auto abstellen zu AHse und die Accus werden Geladen. Automatisch.
Später mal Solar auf das Auto.
Nachdenken darüber. Lass das, was du da geschrieben hast. Ist eien Holler. Die knappe Freizeit mit umstecken und rumschleppen verbringen. Das Strom da ist. Alter, da beist mir die Freundin in die Eier.
Franz

rkopka am 03 Sep 2025 09:57:09

Weilroder hat geschrieben:1. habe ich noch ein Ladegerät, welches 40A Ladestrom liefert, welches ich statt dem A2018 verbauen könnte
2. Ich installiere ein neues, noch stärkeres Ladegerät, wobei dies regulierbar sein müsste, denn wenn ich an manche Absicherungen an Stellplätzen denke, könnte es sonst die 6A/10A Sicherung des Stromanschlusses auslösen

40A x 14,4V = 576W + Wirkungsgrad ~650W oder 2,8A an 230V.
6A 230V -> 1380W -> 95A an 14,4V , mit Wirkungsgrad ~90A.

D.h. selbst bei 6A/230V hast du schon einen sehr hohen möglichen Strom.

RK

Weilroder am 03 Sep 2025 10:04:33

Stocki333 hat geschrieben:Kanns tdu das einstellen von der Ladeschlussspannung.

Nein, würde ja in der Konstellation auch nur den LFP laden und dafür passt das Profil ja.
Stocki333 hat geschrieben:320 Ah und ein Käsiges BMS. Passt nicht gerade gut zusammen. Damit kannst du ja nicht mal vernünftig eine Kaffeemaschine betreiben.
Ich verstehe eiens Nicht. Das man da einen 320 A Accu hat und so ein Konstrukt bauen will wie du.

Die Powerstation würde die Kaffeemaschine und nachts das CPAP Gerät versorgen, nicht das verbaute BMS, für mehr brauche ich 230 Volt nicht. Und das BMS reicht aus, um die Powerstation zuverlässig mit 12 Volt zu versorgen.
Stocki333 hat geschrieben:Jetzt hast du schon das Problem, wohin mit dem grossen Accu. Dann auch noch die Powerstation.
Alles viel zu kompliziert von deinen Gedankengängen. Und möglicherweise auch noch 3,5 T.

Gewicht und Platz sind kein Problem.
Stocki333 hat geschrieben:Auto abstellen zu AHse und die Accus werden Geladen. Automatisch.

Ist bei meinem Gedankengang genauso.
Stocki333 hat geschrieben:Später mal Solar auf das Auto.

Ist drauf, würde aber nur die Bleiakkus laden.
Stocki333 hat geschrieben:Die knappe Freizeit mit umstecken und rumschleppen verbringen. Das Strom da ist.

Ich muss nichts schleppen und nichts umstecken.

Michael

Weilroder am 03 Sep 2025 10:06:20

rkopka hat geschrieben:40A x 14,4V = 576W + Wirkungsgrad ~650W oder 2,8A an 230V.
6A 230V -> 1380W -> 95A an 14,4V , mit Wirkungsgrad ~90A.

D.h. selbst bei 6A/230V hast du schon einen sehr hohen möglichen Strom.

RK

Servus,

da haste recht ;)

Viele Grüße
Michael

Hannus am 03 Sep 2025 10:24:22

Man wird hier immer Vorschläge bekommen wie es andere in ihren Augen besser lösen würden, damit muß man leben. Hat eben jeder seine eigenen Vorstellungen von Luxus und Bequemlichkeit.
Ich selber bin ein fauler Minimalist. Meine Sachen müssen NUR sicher Funktionieren. Ich bin kein Überwachungs- und Prozente Fetischist.

Ruedi1952 am 03 Sep 2025 12:28:51

Ich bin da bei Hannus so einfach wie möglich, das man kein Ingenieur sein muss um da durchzublicken.
Der Sinn Lifepo4 und Landstrom erschließt sich mir nicht ganz.
Wenn wir unterwegs sind darf der Verbrauch nicht höher wie die Erzeugung sein.
In Lifepo4 investieren und Landstrom amortisiert sich ja nie.

Stocki333 am 03 Sep 2025 14:05:53

Hallo Michael.
Irgendwo sehe ich von keiner Seiteetwas. Um dir zu Helfen.
Mir kommt es so vor, das du den Kauf deiner Powerstation rechtfertigen wilst.
Es gibt für mich keinen Sinn. 2 x Blei dann 320 Ah LFP und die Powerstation mitzuschleppen.
Da fehlt mir der Plan. Ich selber brauche am Tage ca 80 Ah. ohne E-Bike und ich war in 10 Jahren 2 mal an Landstrom.
Wünsche dir Glück mit deinem Vorhaben.
Franz

Hannus am 03 Sep 2025 15:20:45

Der Sinn besteht einfach darin, daß er keinen Eingriff in die bestehende Aufbauelektrik machen muß. Ein durchaus nachvollziehbarer Grund.

Weilroder am 05 Sep 2025 17:50:18

Stocki333 hat geschrieben:Und ein Foto von der verkabelung an den beiden Batterien wäre auch nicht schlecht

Servus Franz,

anbei das Foto von der Verkabelung

35723

Danke
Michael

Weilroder am 05 Sep 2025 18:01:26

Hi Franz,

Stocki333 hat geschrieben:Mir kommt es so vor, das du den Kauf deiner Powerstation rechtfertigen wilst.

Ich habe die Powerstation, den LFP und das mobile Solarpanel schon, war ja bis vor 2 Wochen mit dem Wohnwagen unterwegs. Warum sollte ich das Zeug jetzt in die Garage stellen und nicht mehr nutzen.

Stocki333 hat geschrieben:Es gibt für mich keinen Sinn. 2 x Blei dann 320 Ah LFP und die Powerstation mitzuschleppen.
Da fehlt mir der Plan. Ich selber brauche am Tage ca 80 Ah. ohne E-Bike und ich war in 10 Jahren 2 mal an Landstrom.

Siehst Du, damit komme ich nicht hin, weil ca. 12 Stunden noch ein CPAP Gerät läuft, welches ca. 70Watt bei 230Volt auf die Messuhr bringt. Das bedeutet min. nochmal 60Ah dazu - macht dann 140 Ah.

Stocki333 hat geschrieben:Wünsche dir Glück mit deinem Vorhaben.

Danke
Michael

Stocki333 am 05 Sep 2025 18:32:59

Weilroder hat geschrieben:Siehst Du, damit komme ich nicht hin, weil ca. 12 Stunden noch ein CPAP Gerät läuft, welches ca. 70Watt bei 230Volt auf die Messuhr bringt. Das bedeutet min. nochmal 60Ah dazu - macht dann 140 Ah.

Bedenke eines mit deienm Hybrid. Zuerst werden die Lithium auf über 50 5 entladen. Dann kommen erst die Bleibatterien zum arbeiten.
Ja ich weiß, der Buer schmeist nix weg, was noch gut ist. Selnber gerade erlebt, wa da raus kommt.
Nur ein Gedanke dazu. Die Accus sind och gar nicht unter dem Sitz. . In die Kiste würde ich einen SB Accu bauen und In verbindung mit den 2 hast du 600Ah.
Bei den Preisen die momentan die Zellen kosten. Eine Überlegung wert. Die Powerstation verhöckerst du.
Und dann eien gute Busbar hinein. dort alles sauber anschliessen. Da Kas is gspitzt..
Das wär meine Überlegung.
Wenn die Blei noch gut sind . eine einbauen und die andere Verkaufen.
Zur Powerstation. Ich bin nicht gegen diese Dinger. Aber es sollte einen 2ten Nutzen geben. Dann rechnen sich die Dinger auch.
Ja und laden mußt die die Acu auch noch. Das geht schon mit deinem Ladegerät. Dauert halt länger. Sonst eine Hausdachsolarplatte aufs Dach, wenn möglich.
Ich habe nur 500Watt oben. aber das reicht gerade so. Auch für die E-Bike im Winter in Spanien.
Franz

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Ladebooster vs Trennrelais Empfehlung und Grundsatzfragen
Marktrecherche - mehr 300Ah unterm Ducato Sitz möglich?
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt