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Welche Wohnmobillänge für Urlaub mit Familie 4 Personen


schorsch1302 am 03 Sep 2025 23:12:55

Wir planen nächstes Jahr mit der Familie nach Norwegen zu fahren für zwei Wochen.
Wir waren vor 15 Jahren schon mal zu zweit dort mit einem teilintegrierten Wohnmobil mit 6 Metern Länge.
Jetzt haben wir die Wahl zu viert (Kinder 12 und 15 Jahre) ein WoMo mit 6,60 m oder 7,50 m zu buchen. Alternativ gäbe es auch noch eines mit 7 Meter, dass ist aber deutlich teurer vom Mietpreis.
Jetzt bin ich sehr unsicher, was die beste Wahl wäre. Das größere Wohnmobil bietet natürlich viel mehr Stauraum. Beim kürzeren könnte das schon knapp werden. Auch zum „wohnen“ ist das Mehr an Platz sicherlich von Vorteil.
Wo gibt es also genug Platz für Familie: Welche Länge wäre anzuraten sind 6,60 Meter zu wenig?
Wie sind eure Erfahrungen und Empfehlungen zu:

  • Wie schränkt die Länge beim Fahren (auf engen oder steileren Straßen) evtl. ein?
  • Wie viel teurer wird es auf der Fähre – vor allem Inlandsfähre?

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msfox am 04 Sep 2025 08:31:46

schorsch1302 hat geschrieben:Das größere Wohnmobil bietet natürlich viel mehr Stauraum.

Aber auch mehr Gewicht. Also prüfen, ob das Wohnmobil mit 7.50m ggf. für die 3.5t noch reicht.
Wir habe seit 11 Jahren ein 6m Wohnmobil und kommen mit Kinder auch 12 / 15 bestens damit zu recht. Vorteil bei den 6m ist immer, dass man einfacher einen Parkplatz findet und sich auch mal auf einen normalen PKW-Parkplatz schiebt. Bei mehr als 6m wird das schon eng.

Pechvogel am 04 Sep 2025 08:39:57

schorsch1302 hat geschrieben:... mit der Familie nach Norwegen ... für zwei Wochen... 7,50 m ...

Für eine vierköpfige Familie ( und die Kinder sind ja auch keine 3-Jahre mehr alt ), für zwei Wochen, nach Norwegen wird mit 3,5t bestimmt schon eng.
Mit 7,5m aber wohl nicht zu schaffen!

1. Was habt IHR für einen Führerschein ( dürft Ihr beide über 3,5t fahren )?
2. Wäre das 7m und das 7,5m Womo 3,5t oder über 3,5t?



Grüße
Dirk

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mithrandir am 04 Sep 2025 08:57:51

Die Länge ist eigentlich nicht das Entscheidende.
Wie oben schon erwähnt ist erst mal zu klären, welches Gewicht du fahren darfst (ggf. auch deine Frau). Wenn du >3,5t fahren darfst wäre schon mal gut, weil entspannter mit großer Familie.
Geht auch darunter, wird aber schwierig bei so großen Mobilen.
Und dann solltest du dir ein paar Gedanken über deine Erwartungen machen:
- Ist es für dich OK für die Nacht umzubauen (also Dinette zum Schlafplatz)?
- Was nehmt ihr alles mit? (Fahrräder, Boot, Schwimmzeug, Spielkram....)
- Wollt ihr (bequem) im Womo duschen?
usw.
Dann schaut euch die Womos an und prüft gegen diese Checkliste.
Wir hatten 10 Jahre zu viert einen Alkoven. 6m lang mit Heckbett und Doppelboden >3,5t, 6m. Wir waren damit auch drei Wochen in Norwegen (2x). Ich war wunschlos glücklich. Wir haben da drin z. B. ganz selten geduscht, weil uns der Aufwand zu groß war. Uns war wichtig: Kein Umbau für die Nacht. Dass das Teil unter LKW regeln fällt, haben wir erst nach dem Kauf gemerkt, hat uns aber nie gestresst.
Das Mehrgewicht und der Doppelboden waren ein Segen. Du kannst einfach entspannt alles reinschmeißen ohne groß über das Gewicht nachzudenken (also Luxus).
Ein Meter mehr hätte vielleicht ein größeres Bad mit separater Dusche ermöglicht, ansonsten fällt mir kein Vorteil ein.
Wenn es tagelang regnet ist auch ein 7m Mobil zu klein :-)

hampshire am 04 Sep 2025 09:11:00

schorsch1302 hat geschrieben:Wo gibt es also genug Platz für Familie: Welche Länge wäre anzuraten sind 6,60 Meter zu wenig?

Die Innenraumaufteilung ist wichtiger als die Länge. In einem Alkhoven nutzt Du den Raum über dem Fahrerhaus zum Schlafen. Das spart Länge.
Der Umfang dessen was man so mitnehmen will spielt eine Rolle. Wer wenig Lagerraum braucht, der kommt mit einem kürzerem Fahrzeug zurecht. Dabei auch auf das zul. Gesamtgewicht achten.
Wo es wann hingeht und wie sehr das Leben "draußen" stattfindet spielt eine Rolle. Da gibt es ganz unterschiedliche Anforderungen, ob es "nur" um die Schlafplätze, oder auch um "gemeinsame Aufenthaltsqualität" geht.
Wir haben unsere Kinder als sie 16 und 18 waren einmal im 6m Kasten mitgenommen. Sie hatten ein Riesenzelt und dreimal so viel Platz wie wir im Fahrzeug. Das Leben fand draußen statt.
schorsch1302 hat geschrieben:Wo gibt es also genug Platz für Familie: Welche Länge wäre anzuraten sind 6,60 Meter zu wenig?
Wie sind eure Erfahrungen und Empfehlungen zu:

  • Wie schränkt die Länge beim Fahren (auf engen oder steileren Straßen) evtl. ein?
  • Wie viel teurer wird es auf der Fähre – vor allem Inlandsfähre?

Das ist eine Frage des Wohlfühlens mit größeren Fahrzeugen. Ein großer Überhang muss beim Rangieren und gegen das Aufsetzen beachtet werden.
Fährpreise kenne ich nicht aus Erfahrung.

mithrandir am 04 Sep 2025 09:35:48

hampshire hat geschrieben:...
Fährpreise kenne ich nicht aus Erfahrung.

Max' Anmerkungen decken sich ziemlich genau mit meinen :top:
Meine NO Erfahrungen zu Fährpreisen. Ab >6m wird es teurer. Unserer war damals offiziell 6m, aber durch den Fahradträger war dasc Womo etwa 20-30 cm länger. Wir haben trotzdem immer 6m angemeldet und es hat geklappt (es wurde nie nachgemessen).

maxmara am 04 Sep 2025 09:47:08

schorsch1302 hat geschrieben:die Wahl zu viert (Kinder 12 und 15 Jahre) ein WoMo mit 6,60 m oder 7,50 m zu buchen

Bei Reisen im WM mit zwei Teenager von 12 und 15 Jahren ist der Platzbedarf nicht geringer, als bei 4 erwachsenen Personen. Deshalb so groß, wie es der zu steckende finanzielle Rahmen zulässt.

rkopka am 04 Sep 2025 11:23:02

msfox hat geschrieben:Wir habe seit 11 Jahren ein 6m Wohnmobil und kommen mit Kinder auch 12 / 15 bestens damit zu recht. Vorteil bei den 6m ist immer, dass man einfacher einen Parkplatz findet und sich auch mal auf einen normalen PKW-Parkplatz schiebt.

Es kommt immer drauf an, wie man Urlaub macht. Wenn man im Winter für längere Zeit fährt und viel drinnen ist, braucht man mehr Platz. Wenn man im Sommer fährt und den Tag über immer aktiv ist und das Womo nur zum Schlafen braucht, reicht viel weniger. Norwegen fällt für mich unter die Aktivurlaube.
Wir waren mal zu viert (Erwachsene) in einem 5,5m Womo für 2 Wochen in Schottland. Das war am Abend mit dem Umbauen und wenig Platz lästig. Allerdings waren wir die ganze Zeit aktiv, wodurch das kein Problem war. Gepäck war zum Teil in Dachboxen oder wurde vom Alkoven auf die Sitze geräumt. Tische und Stühle brauchten wird nicht, weil wir abends nur in der Dinette gesessen und gegessen haben.
Mein Tip wäre damit: so kurz wie möglich, möglichst aber ohne Umbauten am Abend. Ein Alkoven hilft da, oder zumindest ein Hubbett.

RK

Pechvogel am 04 Sep 2025 11:28:27

schorsch1302 hat geschrieben:Wir planen nächstes Jahr mit der Familie nach Norwegen zu fahren für zwei Wochen...

Wann soll es denn eigentlich los gehen?
In den Sommerferien oder eher Herbst / Winter?



Grüße
Dirk

Tinduck am 04 Sep 2025 13:44:02

Wir waren 2023 in Norwegen, ganz hoch bis zum Kapp und viel an der Küste unterwegs.

Die Länge ist da kein Hindernis, kann man auch mit nem 8-m-Womo machen. Wir sind mit 7 m unterwegs, 5 Personen.

Man sollte bedenken, dass im Norden das Wetter auch schon mal schlecht sein kann. Am Mittelmeer ist man immer draussen, da ist egal, wie groß das Mobil ist. Wenn man aber mal nen Abend (oder auch mehrere) drinnen verbringen muss, ist man insbesondere mit Kids froh über jeden cm Platz. Insofern würde ich persönlich das mit dem längeren Mobil machen.

Ich darf aber auch über 3,5 Tonnen fahren. Norwegenurlaub mit 4 Personen stelle ich mir mit 3,5 Tonnen sehr asketisch vor, um so mehr mit einem großen Fahrzeug. Man braucht da oben schon mal mehr als nur ne Badehose. Das 7,5 m Mobil wird als 3,5-Tonner mit ziemlicher Sicherheit überladen sein, wenn alles verladen ist und ihr drin sitzt. Wenn ihr nichts schwereres fahren dürft, wird es wohl der 6,60er werden müssen. Dann wünsche ich euch gutes Wetter, sonst wird das nämlich anstrengend.

bis denn,

Uwe

pipo am 04 Sep 2025 15:23:42

schorsch1302 hat geschrieben:Jetzt haben wir die Wahl zu viert (Kinder 12 und 15 Jahre) ein WoMo mit 6,60 m oder 7,50 m zu buchen. Alternativ gäbe es auch noch eines mit 7 Meter, dass ist aber deutlich teurer vom Mietpreis.

Also mit zwei Teenagern würde ich die grösst mögliche Variante wählen :lach: Bei schlechtem Wetter ist Beinfreiheit Trumpf. Ansonsten gäbe es die Möglichkeit ein Zelt daneben zu stellen. In dem Alter ist Privatsphäre und stabiles WLAN überlebenswichtig :ja:

[*]Wie schränkt die Länge beim Fahren (auf engen oder steileren Straßen) evtl. ein?
[*]Wie viel teurer wird es auf der Fähre – vor allem Inlandsfähre?


In Norwegen und auf dem Weg dahin fahren LKW und große Busse. Da sind 7,5m kein Problem. Soweit ich mich erinnere, sind die Kosten nicht nach Länge gestaffelt. Auf dem Weg nach Norwegen macht die Länge schon einen Unterschied.

bert am 04 Sep 2025 15:54:15

Wenn du es fahren darfst nimm das längst mögliche Fahrzeug.
Hatte 11 Jahre einen 7,4m Alkoven.
Die Fähren werden teurer aber was solls.
Die paar Überfahrten sind dann auch zu verschmerzen.
Ist halt so, ein Alkoven bracht auch mehr Sprit als ein Kleinwagen.
Wir hatten vier Schlafplätze ohne umbauen zu müssen.
Das ist eine feine Sache.

Lancelot am 04 Sep 2025 18:05:25

Tinduck hat geschrieben: Man sollte bedenken, dass im Norden das Wetter auch schon mal schlecht sein kann.

Je schlechter das Wetter am Reiseziel und/oder in der gewählten Reisezeit - desto länger (und damit bequemer) das Fahrzeug :)
Wir sind mit 7,95 m plus 60 cm Heckbühne unterwegs - zu zweit :D
Genau richtig für unsere bevorzugte Zeit im Herbst-Winter-Frühjahr :ja:

FastFood44 am 04 Sep 2025 19:25:21

Unsere Kinder wurden quasi groß im Wohnmobil.
Zu viert waren wir mit einem 5,63 Meter langen (kurzen?) Alkoven unterwegs. 4 Sitzplätze und 4 Betten ohne umbauen.
19 Jahre hatten wir das Teil.
Die Länge alleine sagt nichts aus. Es ist die Raumaufteilung und das Konzept das zu den Reisenden passen muss.

FastFood44 am 04 Sep 2025 19:28:10

Unsere Kinder wurden quasi groß im Wohnmobil.
Zu viert waren wir mit einem 5,63 Meter langen (kurzen?) Alkoven unterwegs. 4 Sitzplätze und 4 Betten ohne umbauen.
19 Jahre hatten wir das Teil.
Die Länge alleine sagt nichts aus. Es ist die Raumaufteilung und das Konzept das zu den Reisenden passen muss.

schorsch1302 am 04 Sep 2025 21:49:10

Vielen Dank für die vielen Antworten und Einschätzungen!

Wir haben beide einen Führerschein der Klasse 3 (B und C1). Also könnten wir auch Mobile mit mehr als 3,5t fahren.
Alle beide WoMos haben 3,5t Gesamtgewicht
Das kleine Wohnmobil ist ein Alkoven, das andere hat ein Hubbett über der Dinette (kein Alkoven)

Pechvogel:
Mit 7,5m aber wohl nicht zu schaffen!
Wie ist das gemeint? Nicht zu schaffen wegen der Zuladung?

    Meine Anforderungen wurden angefragt:
  • Nein, ich möchte generell nicht umbauen zum Schlafen
  • Wenn duschen möglich ist, wäre das gut, wird aber eher seltener sein und muss dann auch nicht sehr komfortabel sein
  • Wir werden Kleidung (für jedes Wetter) und Spiele (Karten, anderes Spielzeug, Laptop, Bücher, etc.) dabei haben. Keine Fahrräder, Boote oder ähnliches.
  • Geplant ist die Reise für Juli 2026

Würde das Mehrgewicht (> 3,5t) bei einem anderen WoMo denn dann evtl. zu neuen „Probleme“ führen? Ich kann mich nicht erinnern, ob wir damals öfter an Straßen oder Brücken vorbeikamen, die man mit mehr als 3,5t nicht hätte befahren dürfen.
Macht das Gewicht auf den Inlandsfähren einen Unterschied?

BadHunter am 05 Sep 2025 08:13:33

schorsch1302 hat geschrieben:Vielen Dank für die vielen Antworten und Einschätzungen!

Wir haben beide einen Führerschein der Klasse 3 (B und C1). Also könnten wir auch Mobile mit mehr als 3,5t fahren.
Alle beide WoMos haben 3,5t Gesamtgewicht
Das kleine Wohnmobil ist ein Alkoven, das andere hat ein Hubbett über der Dinette (kein Alkoven)



Dann mit 4 Personen definitif ein Fahrzeug über 3,5 t, denn allein das normale Gepäck, Lebensmittel, Frischwasser usw bringen ein aktuelles Fahrzeug sehr schnell über die 3,5 t, und überladen kontrolliert zu werden ist sicher nicht lustig: Gewicht loswerden, dazu das Bußgeld, das kann man sich gern sparen wenn man sowieso auch schwerer Fahrzeuge fahren darf!
Und auf jeden Fall einen Alkoven, entweder mit größerem Festbett hinten oder, in Anbetracht des Alters der Kinder, noch besser Stockbetten! Ich könnte mir vorstellen, dass die Kinder nicht zusammen in einem Bett schlafen wollen.
Alternativ einen Vollintegrierten mit Hubbett, aber Hubbetten "blockieren" allgemein Sitzplätze am Tisch. Beim Alkoven können die oben schlafenden Personen unabhängig vom Wohnraum liegen, und bei Stockbetten sind die Kinder hinten dann auch etwas räumlich vom Rest des Fahrzeuges getrennt.

Was die Kosten betrifft: Ihr wollt Urlaub machen, da fallen ein paar Euro mehr, wenn überhaupt erforderlich, kaum ins Gewicht! Wie oft werden im Urlaub Fähren genutzt? Wie oft fällt evtl. Maut an?
Wir fahren seit 20 Jahren Wohnmobile mit mehr als 3,5 t, und ich habe mich noch nie eingeschränkt gefühlt! Sieht man von aussen dem Fahrzeug an, ob es mehr oder weniger als 3,5 t hat? Normalerweise nicht. Wir haben bisher alle Brücken auf unseren Wegen überquert, im gerade kürzlich beendeten Frankreichurlaub mit 4,0 t auch solche Brücken, die bei kleinen Straßen mit 3,5 t beschildert waren. Keine ist zusammengebrochen, und kontrolliert wurde auch noch nirgends.
In den 20 Jahren musste ich nur einmal wegen der Fahrzeuggröße umdrehen, aber dort war es eine niedrige Brücke, unter der wir auch mit einem Teilintegrierten nicht durchgekommen wären.
Geschwindigkeit? Ja, bei über 3,5 t auf 100 Km/h auf Autobahnen begrenzt, aber möchte man schneller fahren? Nein, viel zu anstrengend. Lt. Tacho auch mal mit 110 oder 115 Km/h überholen, das sind dann auch "nur" reale 105 Km/h.

Pechvogel am 05 Sep 2025 09:01:24

BadHunter hat geschrieben:...Ja, bei über 3,5 t auf 100 Km/h auf Autobahnen begrenzt...

Ja, in Deutschland!
Der Kollege möchte aber nach Norwegen. Da gilt ü3,5t 80km/h.
Allerdings für unter 3,5t auch nur 90-100km/h. Also nicht wirklich viel langsamer.

schorsch1302 hat geschrieben:Pechvogel:
Mit 7,5m aber wohl nicht zu schaffen!
Wie ist das gemeint? Nicht zu schaffen wegen der Zuladung?

Ja, wegen der Zuladung.
Die Vermieter geben dir ja an um welches Fahrzeug es sich handelt ( z.B. Hymer 4711 XYZ ).
Dann gucke doch einfach mal auf der Internet-Seite des Herstellers nach diesem Fahrzeug und gucke nach dem Leergewicht.
Ok, darauf kann man sich, aus verschiedenen Gründen ( 5%-Regelung, zusätzliche Markise,.... ), nicht 100%ig verlassen aber dann hast Du schonmal zumindest einen Anhaltspunkt:
wiegt das Womo leer schon 3.000kg oder gar 3.200kg wie wollt Ihr da mit 3,5t zurecht kommen?
- vier Personen, sagen wir mal 150-200kg?!
- jeder nimmt 10-12kg an Klamotten und Schuhen mit ( also insg. 50kg )
- Bettwäsche, Handtücher, Geschirr, Töpfe, Lebenmittel, Kasten Bier ( oder Mineralwasser ),...
- ....
Dann ist es schon mehr als knapp wenn nicht sogar zu schwer.
Wir haben aber noch kein Wasser das ihr vielleicht mitnehmen wollt, die Kabeltrommel die der Vermieter mitgibt, den Wasserschlauch, ....

7,5m mit vier Personen, mit Hubbett, Klamotten für jedes Wetter ( also nicht nur Badehose ), "Aktivurlaub" also unterwegs statt 14-Tage Campingplatz, ... da kommt Ihr mit 3,5t nicht hin!
Die Strafen, wenn man überladen in Norwegen erwischt wird, sind zwar meiner Meinung nach noch locker zu stemmen ( 200kg drüber = 50-60€ ?? ), aber die Weiterfahrt wird verboten. :eek:
Und wen oder was willst Du dann zurücklassen? Frau und Kinder? :D

Außerdem ist ein Fahrzeug für 3,5t meist auch für 3,5t ausgelegt.
Noch genauer: so ein Ducato z.B. darf auf der Hinterachse oft nur 2.000kg wiegen.
Alles was man so einlädt lädt man aber doch hinten ein.
Bei 200kg Übergewicht hat die Hinterachse dann u.U. 300kg oder sogar 400kg Übergewicht ( nein kein Rechenfehler, ist in der Praxis leider so ).
Und dann guck mal spasseshalber auf die Reifen: wenn ein sog. Lastindex von 109 drauf steht dann ist der für eine Last von 1030kg gebaut.
Zwei davon 2.060kg. Und Du wärst mit 2.400kg unterwegs?? :gruebel:



Grüße
Dirk

Tinduck am 05 Sep 2025 09:09:56

Pechvogel hat geschrieben:Der Kollege möchte aber nach Norwegen. Da gilt ü3,5t 80km/h.
Allerdings für unter 3,5t auch nur 90-100km/h. Also nicht wirklich viel langsamer.


Das ist für Norwegen total irrelevant, wenn man nicht gerade die ganze Zeit auf der E6 rumgurkt.

An der Küste und abseits der E6 kann man vielleicht 20% der Zeit wirklich 80 km/h fahren - Steigungen, Kurven, Engstellen etc. pp. Ansonsten ist man eher so mit 60 bis 70 km/h unterwegs.

Standardsituation: Beschränkung auf 60, man tuckert dahin, ah, da vorn kommt das 80 Schild - am Anfang einer 5% Steigung. Hilft dir mit dem Womo gar nix, da fährst Du weiter 60. Oben auf dem Berg steht dann wieder das 60-Schild :D

Es hat schon seinen Grund, dass man da am Fjord entlang nur auf 200-300 km pro Tag kommt - wenn man 8 Stunden fährt.

bis denn,

Uwe

rkopka am 05 Sep 2025 09:41:13

Tinduck hat geschrieben:An der Küste und abseits der E6 kann man vielleicht 20% der Zeit wirklich 80 km/h fahren - Steigungen, Kurven, Engstellen etc. pp. Ansonsten ist man eher so mit 60 bis 70 km/h unterwegs.
...
Es hat schon seinen Grund, dass man da am Fjord entlang nur auf 200-300 km pro Tag kommt - wenn man 8 Stunden fährt.

Ich bin damals zwischen Oslo und Bergen für mind. 10 Tage (eher mehr) fast nie über den 4.Gang(von 6) hinausgekommen. Genau das beschriebene bergauf/ab Fahren läßt die Begrenzungen recht unbedeutend werden.

RK

pipo am 05 Sep 2025 09:54:42

schorsch1302 hat geschrieben:Würde das Mehrgewicht (> 3,5t) bei einem anderen WoMo denn dann evtl. zu neuen „Probleme“ führen? Ich kann mich nicht erinnern, ob wir damals öfter an Straßen oder Brücken vorbeikamen, die man mit mehr als 3,5t nicht hätte befahren dürfen.
Macht das Gewicht auf den Inlandsfähren einen Unterschied?

Wenn ich mich erinnere, waren wir mit einem 7m/4to noch eines der kleineren Wohnmobile :ja: Auch mit den Fähren gab es nie ein Problem.
Schaut was das Reisebudget hergibt und nehmt das größte Wohnmobil. So müsst ihr nicht umräumen und habt genug Platz für Zuladung :ja:

mithrandir am 08 Sep 2025 12:40:19

schorsch1302 hat geschrieben:[*] Aber wie ist das mit der Maut??[/list]
...
Also verstehe ich das richtig, dass hier dann nur die Transponder-Lösung (und nicht Epass) bei Fzg. >3,5t in Frage kommt?
Mit der Chip-Lösung wird man dann automatisch immer in Klasse "M1" eingestuft und zahlt somit die Maut und Fährpreise wie bei WoMos bis 3,5t?

Für die Fähren ist mWn nur die Länge relevant

Birdman am 08 Sep 2025 12:48:05

Ohne Umbau zum Schlafen bzw. keine Sitzplatzeinschränkung am Abend durch heruntergelassenes Hubbett bleibt im Endeffekt nur ein Alkoven, den ich persönlich für eine solche Familienreise auch am geeignetsten halte. Wenn es aber, wie richtigerweise schon empfohlen wurde, über 3,5 t. sein soll, dann würde ich mich auf jeden Fall um eine sehr rechtzeitige Reservierung kümmern. Das Angebot bei Alkoven-Mietmobilen über 3,5t. ist nämlich deutlich geringer als die 3,5t.-Varianten, um nicht zu sagen recht überschaubar. Mit den leichteren Mobilen sprechen die Vermieter halt eine deutlich größere Zielgruppe an, ob die Mobile dann überladen in den Urlaub ziehen, ist den meisten dann eher egal. Ist am Ende ja nicht deren Problem.

Pechvogel am 08 Sep 2025 13:15:03

Birdman hat geschrieben:...Mit den leichteren Mobilen sprechen die Vermieter halt eine deutlich größere Zielgruppe an, ob die Mobile dann überladen in den Urlaub ziehen, ist den meisten dann eher egal. Ist am Ende ja nicht deren Problem.

DA wäre ich mir mal nicht sooo sicher:
--> Link
--> Link

Und Vermieter handeln ja in der Regel auch noch gewerblich......



Grüße
Dirk

Birdman am 08 Sep 2025 13:30:33

Pechvogel hat geschrieben:... Da wäre ich mir mal nicht sooo sicher:

Na dann drücken die dem Mieter halt ein Faltblatt mit den Fahrzeugdaten in die Hand auf dem auch noch steht "Bitte, bitte auf das Gewicht achten!" und gut ist's. Ich bezweifle, dass da ein ernsthaftes Interesse besteht, die Mieter ausführlich aufzuklären. Das fängt schon damit an, dass 3,5t.-Mobile bei Vermietungen mit den teilweise üblichen 6 Schlaf- und Gurtplätzen angepriesen werden, was auch ohne Gepäck oder Fahrräder ziemlich utopisch sein dürfte.

Aber das ist hier eher OT. ich wollte nur darauf hinweisen, dass für diese Fahrzeuggattung das Angebot nicht ganz so breit gefächert ist.

schorsch1302 am 04 Okt 2025 23:06:53

Vielen Dank für eure ganzen Meinungen zu dem Thema. Ich konnte kein Alkoven-Wohnmobil mit mehr als 3,5t Gesamtgewicht finden. Das einzige was ich finden konnte wäre eines mit 3,65t. Das ist ja dann aber auch witzlos, die Einschränkungen die das dann mit sich bringt hinzunehmen und nur 150 kg mehr Zuladung zu haben.

Also wird es ein Alkoven mit 6,60m Länge werden, der noch zwei Stockbetten hinten quer hat. Das Ding wiegt mit Fahrer, vollgetankt und 20 Liter Wasser sowie Gasflasche, Auffahrkeilen und kompletter Küchenausstattung 3020kg.

Dazu kommt dann noch
  • Drei weitere Personen 175 kg
  • Gepäck (Kleidung) pro Person 25kg = 100 kg
  • Wassertank mit 80 Litern (statt nur 20 Litern) = 60kg
Dann komme ich auf 3355 Kilo und hätte noch knapp 150 Kilo für das „sonstige Gepäck“ übrig. Da wir keine Fahrräder und keine sonstigen Sportgeräte mitnehmen sollte das passen.

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