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Hallo liebe Forumsmitglieder, seit zwei Jahren habe ich Solarmodule auf dem Dach meines Kastenwagens, ein Victron SmartSolar sorgt für das Aufladen der Bordbatterie. In diesem Jahr habe ich die Bordbatterie (AGM) durch eine LiFePo4 ersetzt und einen Ladebooster Victron Orion-Tr Smart nicht isoliert installiert. Nun können die meisten Victron Geräte über das VE-Netzwerk miteinander kommunizieren, der nicht isolierte Orion-Tr Smart leider nicht. Dummerweise ist mir das zu spät aufgefallen. Jetzt stehe ich vor der Frage, wie groß ist der Mehrwert einer solchen Vernetzung (ich plane noch einen Smart Shunt einzubauen)? Den Smart Shunt kann ich mit dem Solarlader vernetzen, der Ladebooster würde draußen bleiben. Was meint ihr, sollte man den Ladebooster nochmal wechseln (Rücksendezeit für den eingebauten ist längst rum). PS: Mir ist klar, dass es hier kein richtig oder falsch gibt. Ich will einfach ein paar Meinungen zur Entscheidungsfindung hören. Vielen Dank und beste Grüße Fürgen Hallo, wir haben auch den besagten Shunt eingebaut. Der liefert alle Infos die man benötigt, über die App oder über ein Kabel an einen Monitor. Wir haben uns für die App entschieden, denn dann entfällt das lästige Kabelziehen. Hallo Jürgen Die VE-Direkt Verbundung nützt dir nur etwas wenn du einen CerboGX verbaut hast. Ohne diesen Computer funktionieren deine Victron Komponenten ohne voneinander zu wissen. Das bedeutet rein Spannungs gesteuert. Funktionieren tut das auch. Der Shunt dient zur Erfassung und Anzeige der Daten einer „dummen“ Batterie. Die VE-Bus Verbindung wird im Auto nur für die Verbindung von GX-Gerät und Multiplus WR verwendet. Ebenfalls kann eine CAN-Bus Batterie nur von einem GX-Gerät ausgelesen werden. Wenn du aber ein paar Victron Geräte hast, lohnt sich die zentrale Datenerfassung und Anzeige mittels GX-Gerät. Mit freundlichen Grüßen Thomas
Der MPPT kann über BT die Spannungswerte des Shunts als Grundlage für die Batterieladung nehmen, was idR etwas genauer ist. Für das VE-Network ist keine Kabelverbindung notwendig. Servus, Ich würde an deiner Stelle einen Orion XS einbauen und den Alten verkloppen. Der XS beherrscht auch smart networking, so können alle 3 sauber zusammenspielen. Gerade bei Li ist es wichtig daß alle Ladequellen bei Erreichen der Ladeschlußspannung sauber abschalten und erst bei Reconnectspannung den Betrieb wieder aufnehmen! Wenn doch mal ein Multiplus und Cerbo einziehen sollte, kannst Du alles zentral überwachen.
Moin, Warum ist das wichtig? Servus, weil bei der Bleitechnik eine leichte Überladung eine müde Zelle auch mit auflädt, die anderen dabei gasen. Es wird nur etwas Wasser zerlegt. Bei Li wird dagegen die Zelle irreparabel beschädigt wenn diese überladen wird (kein Li mehr zum Transfer vorh.). Dabei gibt es hier mehrere Möglichkeiten die Batterie zu beschädigen. 1. Laden mit hohem Strom auf Ladeschlußspannung 3,37V+/Zelle bis der Ladestrom auf 0 fällt (Billiglader mit LS 14,x V). 2. Laden mit geringen Strömen und überschreiten der kritischen Spannung3,37V/Zelle und ebenfalls Abfall des Ladestroms auf 0. 3. Das Ganze bei kaltem Akku. Die Datenblätter der Hersteller enthalten Genaueres Hier nur ungefähr dargestellt, da länglicher Text. Gibt einige Bücher und Hp. dazu. Wichtig ist das gleichzeitige Abschalten damit nicht eine Ladequelle weiterlädt während die Andere bereits abgeschalten hat. Aber ist dafür nicht letztlich das BMS zuständig?
Nein, das BMS hat nur eine Schutzfunktion, die in einem korrekt arbeitenden Ladesystem nie einzugreifen braucht. Man kann die Ladegeräte auch einzeln so konfigurieren, da braucht man kein Fancy Netzwerk. Bei uns sind auch 3 Ladegeräte am Werk (EBL, Solarcontroller, Zusatzladegerät). Alle dumm wie Brot und völlig analog. Funktioniert bestens, alle gehen nach Erreichen von 14,4 Volt Akkuspannung auf Ladungserhaltungsspannung von 13,5 Volt runter. Damit kommt der Akku und auch die über 13 Volt parallel geschaltete Blei-Starterbatterie prima klar. Lithium-'Ladekurven' (sind keine) braucht nur der Ladegerät-Verkäufer. bis denn, Uwe Hallo Jürgen, ich habe drei unabhängige Ladegeräte im Mobil: Netz, Solar und Booster. Alle sind so eingestellt, dass sie bis 14,2V laden, eine Stunde auf 14,2V bleiben und dann auf 13,5V zurück gehen. "Schlimmstenfalls" laufen die Ladegeräte so zeitversetzt, dass der Akku drei Stunden auf 14,2 V bleibt, oder dreimal kurz nacheinander von 13,5 auf 14,2V geladen wird. Ich glaube, dass er davon keinen Schaden nimmt. Viele Grüße Jürgen Servus, das ist genau das Problem, der Akku erreicht die Ladegrenze, aber es wird anstatt abzuschalten, auf Erhaltung geschalten (bei Bleiladern noch temperaturkompensiert!), oder irgendwelche Spannungen zu lange zu hoch gehalten! At Tinduck Die Li Ladekurve berechnet anteilig die Ladung im Verhältnis zu abfallendem Strom und entspr korrelierter Spannung und kappt entsprechend die Ladung. Eine Zelle kann bei entspr. geringem Ladestrom ab 3,337V/Zelle überladen werden, d.h. eine Ladung auf 3,45V/Zelle und auf 0 abfallendem Ladestrom überlädt den Akku bereits!
Stimmt Vollkommen. 14,2 damit kommt jeder gute Accu aus wenn das BMS mitspielt von den EInstellungen her. Gute Wahl. Franz
Du, keine Ahnung was die Victron BMS bei ihren Accus so machen. Denke mir das ist nicht die Realität. Jeder Zellhersteller gibt 3,65 Volt als Mximale Spannung an. Und jedes korrekt eingestellte BMS, sollte bei dieser Zellspannung den Ladestrom bzw den Ladeeingang sperren. Auslöser ist immer die am meisten voreillende Zelle. Sogar die Billigsten BMS beherschen das.Vorrausetzung ist die korrekte EInstellung des BMS. Das was du das schreibst, kann ich nicht nachvollziehen. Franz Servus, Ladeschlußspannung und im Verhältnis zugehöriger Reststrom (Schweifstrom in o,xxxC) beschreiben wann der Akku voll ist. D.h. Du kannst den Pack ab 3,45V/Zelle überladen wenn die Strombedingung nicht beachtet wurde. Dazu noch die Temperatur kritisch sein kann und meist auch ist wenn versucht wird 1:1 zu tauschen.! Im Herstellerdatenblatt sind die Tabellen gegeben. Liest Du auch vorherige Beiträge? Einzelzell-Überladungen kommen mit einem vernünftig eingestellten BMS nicht vor. Davon ab, in meinem Fall dürfen die Zellen eh bis 4 Volt geladen werden (Spec), die Balancer, die die Zellspannung überwachen, schalten den Akku bei 3,9 Volt Zellspannung weg - die ich mit 14,4 Volt Ladeschlussspannung und halbwegs balancierten Zellen niemals erreichen werde. Erhaltungsladung mit 13,5 Volt schadet keinem Akku bzw. wenn er dadurch 200 von seinen 6000 Zyklen verliert - so what. Man kann sich auch zu Tode optimieren. Schon mal von Kosten-Nutzen-Rechnung und Pareto-Prinzip gehört? bis denn, Uwe
Also bei 3,45 bzw 13,8 Volt ladet meine LM noch mit 70A den Accu. Das seit 11 Saisonen. Und kräftige Booster machen das auch in diesem Spannungsbereich von 13,8 Volt. Also geh mal in dich, und überprüfe deine Aussage. Das ist in meinen Augen ein vollkommener Holler. Wenn es so wäre, hätten wir hier jede Menge defekte Accus. Durch Überladung. Franz BossHogg hat wieder mal die falsch KI gefragt. Wie er richtig schreibt hört bei einer vollen LiFePo und fest eingestellter Spannung, der Strom auf zu fließen. Darum ist es (fast) egal, wie lange die Spannung anliegen bleibt. Reine LiFePo Ladegeräte schalten darum auch nie um oder ab. Genau so wie manche Booster in Li Stellung. Kaput bekomme ich die Zellen nur, wenn ich die Spannung zu hoch einstelle und kein BMS habe. Servus, Kaputt bekommst Du die Zellen wenn der Reststrom (Schweifstrom) in bestimmtem Verhältnis zur Zellenspannung definierte Werte annimmt, und eben dann nicht die Ladung beendet wird oder beendet werden kann (Versorgungsspannungsripple durch unsaubere EBL Netzteile bspw. kann auch zur Überladung beitragen/führen). At Franz, Ja dann halten die Akkus nicht 50 Jahre sondern nur 15, welche Landratte merkt das schon! Im Marinebereich (da gibt es jede Menge Erfahrungen aufgrund noch härterer Belastung) kommen Ladefehler schnell zum Vorschein! P.s. Kläre gerade ab ob ich einige Diagramme und Tabellen hierhin übernehmen darf um das mal bildlich aufzuzeigen. Und niemals in Foren mit KI Unterstützung schreiben! Mache ich auch nicht! At Tinduck, Es geht um das Verhältnis Zellenspannung zu Reststrom (Schweifstrom) der je nach Spannung der Zelle (Akkubank hat x Zellen je 3,xx V) und Kapazitätswert eine bestimmte Größe annimmt. Erreicht der Reststrom den Grenzwert, muß abgeschalten werden. Komplexe Sache.
Das ist aber ein an den Haaren herbeigezogenes Argument. Beendet wird die Ladung dann durch das BMS. Weil Zellspannungen ansteigen.
Diesen Effekt kenn ich nur von tyristergesteuerten Ladegeräten. Bei Blei hast du 14,4 Volt Ladesspannungen. Bei Lithium bekommst du dort um 0,1 Volt höhere Accuspannungen zusammen. Bei PWM SR gibt es ähnliche Effekte,
Also viele WR bringen die Accus auch an die Grenze. Wenn auch nur Kurzzeitbetrieb. Auch im Marinebereich gehen die Belastungen nicht über die Spezifikationen der Hersteller. Und die 50 Jahre sind in meinen Augen komplett überzogen.
Dann erklär aber auch die Diagramme, das man besser Verstehst, was du meinst.
Und welches Ladegerät kann das. Das was du da schreibst, so meinen Meinung, kann passieren bei ausgelutschen,defekten Zellen. Denn ich hatte bereits mal eien Accusatz, der immer Strom aufnahm. Auch nach 2 Tagen Volladung und dann 48 Std am NT mit konstanter Spannung. Der Zellsatz war nicht in den Griff zu bekommen, wurde Entsorgt.Weiß aber auch aus Telphonhilfe der 4 Zellen aus CN bekommen hat, die ein ähnliches Verhalten hatte. Wurden auch Entsorgt. Woher der Satz kannst du dir an den 10 Fingern abzählen. :mrgreen: Wenn ich das richtig verstehe, was du da von dir Gibst. Dann nur bei Zellen die Fertig sind. aber nicht bei Zellen die normal funktionieren. Oder ich versteh das völlig falsch, was du da von dir gibst. Dann bitte um eine Exakte Erklärung für das was du da meinst. Franz Servus, das BMS darf nur im Notfall abschalten (OVP, UVP), bspw. wenn das Ladegerät die Balancer überlastet oder die falschen Ladekennlinien oder andere Einstellungen die BMS Limits erreichen. Bei einer sauber eingestellten Anlage wird das BMS nie die Notfalltrennung aktivieren. Ja, die PWM sind Akkumörder aufgrund des Taktens. Die Jahresangaben waren ein Beispiel, nichts weiter. Die Lebensdauer hängt ja auch von vielen Faktoren ab. Die Diagramme stammen aus diversen Fachunterlagen und Hp's. Bekomme ich kein Go zum Einstellen oder haben die Zuständigen keine Zeit, werde ich verlinken müssen. Hallo BossHogg Deine theoretischen Ausführungen mögen ja teilweise richtig sein, aber für ein Forum wie dieses vollkommen überzogen und für 99% der Nutzer völlig irrelevant und nicht nachvollziehbar. Hier werden doch eher praktische Tips erwartet und nicht irgendwelche wissenschaftliche Abhandlungen, die nur noch für mehr Verwirrung sorgen. Nichts für ungut, aber mit deinen Beiträgen bist du in einem wissenschaftlichen Forum besser aufgehoben. Für uns Normalos ist das alles nicht wirklich brauchbar.
Da geb ich dir vollkommen recht. Obwohl ich schon tief in die Materie eingetaucht bin, aber diese Sache von Boss da fehlt mir auch die Grundlage. Von diesen Dingen nie was gelesen. Wie du schreibst, es sollte immer ein praktischer Nutzen dabei sein. Theorie ist sehr schön, aber die Praxis ist der beste Lehrstuhl. So wie mit den PWM Reglern. Die gehören nicht mehr auf einen Lithiumaccu. Sonst bin ich voll bei dir. Franz Servus, genau deswegen bin ich in der Klärung ob die wenigen aus dem Zusammenhang gerissenen Daten überhaupt Sinn machen. Die Daten sind aus der Praxis für die Praxis und decken sich mit meinen Erfahrungen, wer es genauer wissen will, kauft sich Fachbücher. Den Thread dazu stelle ich neu im Li Bereich.
Danke, drauf bin nicht nur ich neugierig. Wie weit sich dei Erkenntnisse mit meiner Erfahrung decken. Danke Franz |
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