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Lithiumakku unter 2 Grad Handhabung


Famwichmann am 08 Jan 2026 15:46:54

Hallo,
Habe mein Womo stromlos geschaltet und so Solar und Akku getrennt. Aber muss ich bei unter 2 Grad einen Heizlüfter einstellen oder macht es dem Li-Akku nichts, wenn es unter 0 Grad im Womo ist?

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

battman am 08 Jan 2026 15:56:09

Das macht dem Akku nichts.

wurzelseppel am 08 Jan 2026 16:06:26

Genau, das macht den Zellen des Akkus nichts, auch entladen ist dann ohne Probleme möglich. Nur sollen die dann aber nicht geladen werden. Leider haben nicht alle BMS in den Akkus eine Temperaturüberwachung, verhindern also manchmal die Ladung nicht zuverlässig. Auch viele Ladegeräte checken die Temperatur nicht. Im Zweifelsfall lohnt sich weiterhin der einfache Grundsatz, komplett abschalten oder abklemmen.

Vor dem Laden sollte der Akku ausreichend warm sein, so ca. 5 Grad reichen da. Falls der Akku eine interne Heizung hat, sieht die ganze Sache wieder anders aus. Ist aus meiner Sicht aber in den allermeisten Fällen unnötig und mehr Marketing als Nutzen.

Grüße

Anzeige vom Forum


Tinduck am 08 Jan 2026 16:25:48

Richtig, vor dem Laden sollte das Womo auf jeden Fall erstmal eine Weile geheizt werden. Also auch nicht einfach mit dem kalten Fahrzeug losfahren - wenn der Akku keine Tieftemperatur-Ladesperre im BMS eingestellt hat und er zu viel Strom bekommt, wird er irreversibel geschädigt. Dann abklemmen, wenn das Womo kalt bewegt werden muss.

bis denn,

Uwe

Ruedi1952 am 08 Jan 2026 16:47:17

Ich habe vor den Fertigakku einen Batterie Trennschalter gebaut.
Wenn mein Selbstbauakku anfängt zu laden schalte ich die den Fertigakku auch dazu.
Vor dem losfahren heizen wir nichts vor

Stocki333 am 08 Jan 2026 17:07:34

Ruedi1952 hat geschrieben:Ich habe vor den Fertigakku einen Batterie Trennschalter gebaut.
Wenn mein Selbstbauakku anfängt zu laden schalte ich die den Fertigakku auch dazu.
Vor dem losfahren heizen wir nichts vor

Alles Richtig von deiner Überlegung. Du siehst ja am SB Accu die Temperatur. Damit hast du alles für die sichere Inbetriebnahme.
Franz

fschuen am 08 Jan 2026 20:13:27

Streng genommen ist dem Akku die Temperatur egal, aber er nimmt Schaden, wenn er mit zuviel Strom geladen wird. Und der verträgliche Strom nimmt bei tiefen Temperaturen zunehmend ab. Typische Werte für einen 100 Ah-Akku: ab 10 °C rund 50 A, bei 0 °C 25 A, bei -10 °C noch 5 A. Da eiskalte Womos nicht bewohnt werden, Solar im Winter kaum Strom liefert und ein voller Akku keinen Strom aufnimmt, ist eine Schädigung der Batterie völlig unrealistisch, und der ganze Tieftemperaturabschalt- und Batterieheizungsquatsch herausgeworfenes Geld. Ich bitte um Korrektur, sollte jemand wirklich mal eine Batterie auf dem Weg geschädigt haben. Das einzig realistische Szenario ist ein Motorstart bei sehr tiefer Temperatur in Verbindung mit einem leistungsstarken Ladebooster und leerer Batterie. Wenn man diesen Fall absichern möchte, sollte man die Tieftemperaturabschaltung an den Ladebooster bauen. Oder gleich an den Starter, so ein Diesel leidet ja auch ganz schön beim Kaltstart.

Gruss Manfred

basste315 am 08 Jan 2026 23:39:17

Famwichmann hat geschrieben:Hallo,
Habe mein Womo stromlos geschaltet und so Solar und Akku getrennt. Aber muss ich bei unter 2 Grad einen Heizlüfter einstellen oder macht es dem Li-Akku nichts, wenn es unter 0 Grad im Womo ist?


Schau dir dazu das Battleborn-Interview mit Willprowse zu "Low Temperature Charging" an --> Link

Helmut

BadHunter am 13 Jan 2026 09:12:39

Ganz ehrlich: ich sehe diese Temperaturabhängigkeit schon als großen Nachteil der Lithiumakkus!
Wir haben das aktuelle Wohnmobil mit 100 Ah Lithiumakku (und 100 W Solarpanel) seit Juni letzten Jahres, es ist also der erste Winter mit dem Fahrzeug. Das Vorherige hatte ganz normale zyklenfeste Säureakkus, 2 x 100 Ah, da habe ich im Winter immer regelmäßig mal Landstrom angeschlossen und so war das Fahrzeug jederzeit auch spontan startklar.
Am letzten Wochenende wollte ich nun mal die zusätzlich verbaute Dieselstandheizung laufen lassen, nachdem mir ein guter Freund sagte, dass man diese Dieselheizungen ab und zu mal ne Weile laufen lassen sollte, aber leider ging da überhaupt nichts!
Ich habe dann mal nach dem Akkustand im Anzeigepanel nachgesehen, es hat gerade noch 7 V angezeigt. Also, wie früher mal Landstrom angeschlossen und nächsten Tag nochmal nachgesehen. Zwar wurden ca. 12 V angezeigt, ich habe dann die Dieselheizung eingeschaltet, aber nach kurzer Zeit war wieder Schluss und das Anzeigepanel hat überhaupt nichts mehr angezeigt, ich konnte es nicht einmal mehr einschalten!
Mein Akku hat einen solchen Ladeschutz bei kalten Temperaturen, wie ich nun weiß, aber SO macht es ja spontane Touren oder Fahrten überhaupt nicht möglich! Dazu müsste man also erst einmal einen externen Heizer ins Wohnmobil stellen, alles gut hochheizen, in der Hoffnung, dann den Akku laden zu können, so dass man dann hoffentlich 1-2 Tage später mal losfahren kann.
So stelle ich mir Wohnmobil eigentlich nicht vor!
Das Fahrzeug steht bei uns draußen am Haus, was den Vorteil hat, dass jederzeit Landstrom angeschlossen werden kann, aber was nützt es, wenn man im Winter nicht ab und zu mal laden kann? Und den Akku aus- und wieder einbauen möchte ich auch nicht jeden Winter.

weser13 am 13 Jan 2026 09:49:15

Moin,

sind Lithium-AKKUS mit Heizfunktion die Lösung?

Grüße aus NI

wurzelseppel am 13 Jan 2026 09:54:33

Hättest du deinen Akku nicht entladen lassen, hättest du kein Problem bekommen. Da liegt der Fehler. Da saugt irgendwas den Akku leer.

Offenbar ist dein Netzteil auch zu schwach, um die Dieselheizung ohne Akku zu betreiben. Sollte auch nicht sein. Auch sollte da nicht das Licht ausgehen. Tippe mal auf eine geflogene Sicherung.

Wie man den Akku warm bekommt ist egal. Ins Haus holen, Motorwärme, Lüfter, Heizmatte, eingebaute Matte. Alles möglich. Bei uns sind gerade 9 Grad, reicht auch. :-)

Grüße

pwglobe am 13 Jan 2026 10:18:15

Hallo, die LiFePo4 in unserem Wohnmobil haben keine Heizung und lediglich einen Tieftemperaturschutz durch das BMS. Die Ladetechnik Victron habe ich so eingestellt, dass erst ab einer Temperatur am Batteriepol von +10° geladen wird.
Das Wohnmobil steht in der Regel bei uns am Haus im freien, bei Stillstand <2 Wochen heize ich auf 18° durch, dann hängt es auch durchgängig an Landstrom. Nach längerem Stillstand habe ich unter den Akkus eine 12V Heizmatte und einen kleinen 12V Keramikheizlüfter im Batteriefach. Nach ca. 45 Minuten sind die Akkus warm und ich kann laden.
Natürlich benötigen die LiFePo4 etwas mehr Aufmerksamkeit als Bleibatterien, aber ist für mich kein Thema, die Vorteile überwiegen.

Olli2305 am 13 Jan 2026 10:20:47

Nur mal so als Einwurf, Bleiakkus mögen das Laden bei tiefen Temperaturen auch nicht. Gute Ladegeräte haben eine Temperaturkompensation. Auch da gilt, je kälter desto weniger Ladestrom. Sonst geht es auf die Lebensdauer. Also eigentlich nichts neues.
Mit meinem Selbstbau Akku, habe ich auch kein problem im Winter, Ladung beginnt bei 5°C, vor der Abfahrt die Heizung an und dann passt es. Ein warmes Womo einzuräumen finde ich auch angenehmer.

basste315 am 13 Jan 2026 11:08:22

BadHunter hat geschrieben:Ganz ehrlich: ich sehe diese Temperaturabhängigkeit schon als großen Nachteil der Lithiumakkus!

Da machst du aber was gaaaaaanz falsch! :roll:
Das wäre meine Empfehlung für die Zukunft: LiFe-Akku per App oder Trennschalter in einer längeren Nutzungspause abschalten!

BadHunter hat geschrieben:Am letzten Wochenende wollte ich nun mal die zusätzlich verbaute Dieselstandheizung laufen lassen, nachdem mir ein guter Freund sagte, dass man diese Dieselheizungen ab und zu mal ne Weile laufen lassen sollte, aber leider ging da überhaupt nichts!
Ich habe dann mal nach dem Akkustand im Anzeigepanel nachgesehen, es hat gerade noch 7 V angezeigt.

Irgendwas hat dir den Akku leergesaugt.
Wenn du früher den Bleiakku ohne Nachladung genausolange angeschlossen gehabt hättest, wäre auch dieser leer gewesen. Der Bleiakku hat im Unterschied zum LiFe-Akku kein schützendes BMS, das rechtzeitig abschaltet. Auch wenn er nach Tiefentladung noch Nachladung angenommen hat, die Lebensdauer des Bleiakkus wurde dadurch sicher nicht verlängert :mrgreen: .

BadHunter hat geschrieben:Also, wie früher mal Landstrom angeschlossen und nächsten Tag nochmal nachgesehen. Zwar wurden ca. 12 V angezeigt, ich habe dann die Dieselheizung eingeschaltet, aber nach kurzer Zeit war wieder Schluss und das Anzeigepanel hat überhaupt nichts mehr angezeigt, ich konnte es nicht einmal mehr einschalten!

Du hättest am besten wie ich im Herbst den Akku abgeschaltet und den Landstrom angeschlossen lassen, damit der Starterakku Erhaltungsladung hat.
Bei allfälliger Inbetriebnahme brauchst du den LiFe-Akku einfach wieder eingeschalten und er hätte kaum Kapazität verloren, da LiFE-Akkus im Gegensatz zu Bleiakkus eine ganz geringe Selbstentladung haben und abgeschaltet monatelang keine Nachladung brauchen. Hier getestet: --> Link

Wenn der Akku im beheizten Womo installiert ist, wäre nach kurzer Zeit auch der Ladeport wieder freigeschaltet worden. Bei Einbau im unbeheizten Aussenstaufach empfiehlt sich eine Akkuheizung. Dann wird der Ladestrom solange für die Akkuheizung genutzt, bis die Zellen soweit erwärmt sind, dass der Ladeport wieder freigeschaltet wird. Mein DIY-LiFPO4-Akku ist in der beheizten Sitzkiste und braucht keine eigene Akkuheizung.

BadHunter hat geschrieben:Mein Akku hat einen solchen Ladeschutz bei kalten Temperaturen, wie ich nun weiß, aber SO macht es ja spontane Touren oder Fahrten überhaupt nicht möglich!

Unsinn, hättest du den Akku wie oben beschrieben vor der Pause geladen abgeschaltet, hätte kaum Kapazität gefehlt. Auch bei (wegen Kälte) abgeschaltetem Ladeport werden die Verbraucher weiterhin versorgt (je nach Einstellung meist bis -20 Grad).

BadHunter hat geschrieben:Das Fahrzeug steht bei uns draußen am Haus, was den Vorteil hat, dass jederzeit Landstrom angeschlossen werden kann, aber was nützt es, wenn man im Winter nicht ab und zu mal laden kann? Und den Akku aus- und wieder einbauen möchte ich auch nicht jeden Winter.

Mach es doch wie ich, da wird nichts aus- und eingebaut und man ist jederzeit startbereit!
Winterpause 2024/2025: --> Link

Helmut

basste315 am 13 Jan 2026 11:52:43

pwglobe hat geschrieben:Hallo, die LiFePo4 in unserem Wohnmobil haben keine Heizung und lediglich einen Tieftemperaturschutz durch das BMS. Die Ladetechnik Victron habe ich so eingestellt, dass erst ab einer Temperatur am Batteriepol von +10° geladen wird.

+10 Grad halte ich für übertrieben. Schau dir das vorstehend verlinkte Battleborn-Interview mit Willprowse an. :idea:
Ich habe 0/4 Grad eingestellt, manche stellen 2/5 Grad ein - geringer Solarertrag schadet nicht.
Den Netzlader brauche ich erst frühestens am Ankunftsort und dann ist das Womo und der Akku bereits warm :lol:
Natürlich sollte man nicht mit einem 50 A-Booster auf einen eiskalten LiFe-Akku knallen - Schalter einbauen!

pwglobe hat geschrieben:Das Wohnmobil steht in der Regel bei uns am Haus im freien, bei Stillstand <2 Wochen heize ich auf 18° durch, dann hängt es auch durchgängig an Landstrom.

M.E. unnützer Gas/Stromverbrauch, 2 Stunden vor Abfahrt einheizen sollte reichen, zwischendurch Wasser nachfüllen .....

pwglobe hat geschrieben:Natürlich benötigen die LiFePo4 etwas mehr Aufmerksamkeit als Bleibatterien, aber ist für mich kein Thema, die Vorteile überwiegen.

LiFe-Akkus brauchen m.E. keine laufende Aufmerksamkeit, aber am Anfang einige grundsätzliche Dinge beachtet.
Auch Bleiakkus gehen kaputt, wenn man sie falsch behandelt.

Und ja, die Vorteile von LiFePO4-Akkus gegenüber Blei überwiegen, da gebe ich dir Recht!

Helmut

Hannus am 13 Jan 2026 12:18:48

Bei mir läuft alles durch. Nachts hab ich einen Verbrauch von ca. 1Ah (Starterbatterie mit Anhang, Wechselrichterstandby), die am Tag über Solar wieder reinkommen.
Im Moment bin ich durch die Frostabschaltung und Schnee auf dem Modul leicht ins Minus geraten. Jetzt wird aber schon wieder mit ca.350mA geladen. (Modul liegt bis nachmittags im Schatten)

pwglobe am 13 Jan 2026 13:44:31

basste315 hat geschrieben:+10 Grad halte ich für übertrieben. Schau dir das vorstehend verlinkte Battleborn-Interview mit Willprowse an. :idea:
Ich habe 0/4 Grad eingestellt, manche stellen 2/5 Grad ein - geringer Solarertrag schadet nicht.

+10° am Batteriepol bedeutet nicht, dass das Elektrolyt in der Zelle auch +10° hat, ich halte 4° am Pol für kritisch.
Aber das BMS schaltet erst bei über 7° am Pol das Laden frei, macht also keinen Sinn den Victron auf < +10° zu stellen.

basste315 hat geschrieben:M.E. unnützer Gas/Stromverbrauch, 2 Stunden vor Abfahrt einheizen sollte reichen, zwischendurch Wasser nachfüllen .....

Für uns nicht, Wasser bleibt immer drin, denn im leeren Tank züchtet man durch die große feuchte Oberfläche Bakterien. Das Wohnmobil ist unsere Zweithaus und immer abfahrbereit und komplett mit Kleidung, Lebensmittel usw. bestückt. Uns ist es wichtig jederzeit spontan loszufahren.
Günstigen Strom habe ich genug, das Wohnmobil wird mit Strom geheizt. Durch die gute Isolation des Phoenix hält sich der Verbrauch in Grenzen.

fschuen am 13 Jan 2026 13:58:37

BadHunter hat geschrieben:Ganz ehrlich: ich sehe diese Temperaturabhängigkeit schon als großen Nachteil der Lithiumakkus!


Der Nachteil ist aber nicht die mögliche Schädigung bei niedriger Temperatur, die unter realistischen Bedingungen nie eintritt, sondern die Wegschaltelogik der Angsthasen. Eine abgeschaltete Batterie ist ja quasi kaputt.

Gruss Manfred

BadHunter am 13 Jan 2026 14:07:14

Wie auch immer, nach der letzten Fahrt vor 4 Wochen habe ich die 12V-Versorgung am Bedienpanel ausgeschaltet, der Akku war zu der Zeit voll...
Ich gehe inzwischen davon aus, dass er ohnehin das zeitliche gesegnet hat, ist auch schon einige Jahre in Betrieb.
Wenn es jetzt endlich mal wieder dauerhaft etwas wärmer wird kommt ein neuer Lithiumakku rein, habe schon einige mit ca. 170 Ah im Auge, die sich nur mal mein Bekannter (Elektriker und Womo-Selbstausbauer) ansehen soll damit ich keinen Mist kaufe.
Dann mal sehen wie sich die Elektrik anschließend so verhält.

KAWADO am 13 Jan 2026 17:06:13

BadHunter hat geschrieben:Wir haben das aktuelle Wohnmobil mit 100 Ah Lithiumakku (und 100 W Solarpanel) seit Juni letzten Jahres, es ist also der erste Winter mit dem Fahrzeug.


BadHunter hat geschrieben:Ich gehe inzwischen davon aus, dass er ohnehin das zeitliche gesegnet hat, ist auch schon einige Jahre in Betrieb.

Wie geht das denn? :nixweiss:

mn4 am 13 Jan 2026 18:28:48

KAWADO hat geschrieben:="BadHunter"
Wir haben das aktuelle Wohnmobil mit 100 Ah Lithiumakku (und 100 W Solarpanel) seit Juni letzten Jahres, es ist also der erste Winter mit dem Fahrzeug.


="BadHunter"
Ich gehe inzwischen davon aus, dass er ohnehin das zeitliche gesegnet hat, ist auch schon einige Jahre in Betrieb.

Wie geht das denn? :nixweiss:[/quote]

Na, er hat im Juni ein einige Jahre altes Fz. gekauft. Diesen Winter denkt er daher zum ersten mal über seinen Akku nach.
Gruß Uwe

basste315 am 13 Jan 2026 18:41:07

mn4 hat geschrieben:Diesen Winter denkt er daher zum ersten mal über seinen Akku nach.
Gruß Uwe

Spät dran …
LiFePo4-Akkus leben meist länger, wenn man sich rechtzeitig damit beschäftigt.
Dann kann man ihn jahrelang nutzen und vergessen, was ein Bleiakku eventuell nicht „bringt“.

Helmut

surfoldie11 am 13 Jan 2026 18:55:40

Eigentlich behaupten doch alle Accu-Selbstbauer oder auch diejenigen hier die immer antworten, also die, die "guten" selbst bauen oder kaufen:
Vollladen-einbauen-alles einstellen-vergessen !!!!!!!!!!!!!!!!!Hahahaha
Ist aber NICHT so! Scheint auch für einige eine Dauerhobbyselbstausbauerjahresbeschäftigung zu sein. NIX mit vergessen. Ständig an der App rumfummeln, messen, möglichst noch irgendwelche Statistiken führen (welch Schwachsinn) usw.
Geht irgendwie am Hobby Reisen mir dem Womo vorbei

lonsome am 13 Jan 2026 19:19:45

surfoldie11 hat geschrieben:Ist aber NICHT so!
Geht irgendwie am Hobby Reisen mir dem Womo vorbei


Hallo,

doch, ist so: eingebaut, fertig. Seither nur Kontrolle des Ladestandes, über App schneller und auch einfacher als bei Blei. Ich liebe es, wenn das Womofahren so einfach ist.

Gruß
Klaus

neyoo am 13 Jan 2026 19:30:00

surfoldie11 hat geschrieben:Eigentlich behaupten doch alle Accu-Selbstbauer oder auch diejenigen hier die immer antworten, also die, die "guten" selbst bauen oder kaufen:
Vollladen-einbauen-alles einstellen-vergessen !!!!!!!!!!!!!!!!!Hahahaha

surfoldie11 hat geschrieben:Ist aber NICHT so! Scheint auch für einige eine Dauerhobbyselbstausbauerjahresbeschäftigung zu sein. NIX mit vergessen. Ständig an der App rumfummeln, messen, möglichst noch irgendwelche Statistiken führen (welch Schwachsinn) usw.
Geht irgendwie am Hobby Reisen mir dem Womo vorbei


Ich bin einer von den "Selberbauern eines LiFePo4 Akkus". Bis vor einem Jahr, hatte ich so gut wie keine Ahnung / Erfahrung mit LiFePo4. Ich hatte 2 mal 90Ah AGM.
Durch einen kleinen Informationsschub hier aus dem Forum ist mein Akku aufgebaut und arbeitet jetzt knapp ein Jahr nach dem Motto: "Vollladen-einbauen-alles einstellen-vergessen !!!!!!!!!!!!!!!!!" OHNE "Hahahaha" . Ja, eingebaut, und vergessen...... ganau SO, wie es sein soll.
Ich habe das Teil nicht abgeschaltet, der Hauptschalter am Panel ist immer "EIN". Geladen wird während der Fahrt, und in den vielen Wochen im Winter wird mit dem bischen, was aus dem Panel kommt gepuffert.
Wenn mein Akku mal unter 2 Grad kommen sollte, dann schaltet er das Laden ab.
Wenn mein Akku mal unter 2 Grad kommen sollte, dann schaltet er die Akkuheizung ein, die vom Generator oder Landstom kommt.
Ist die Temperatur dann gestiegen, wird das Laden wieder eingeschaltet.
Entladen kann man den Akku auch bei vielen Minusgraden. -siehe Datenblatt.
Und noch was: Wenn ihr so Angst vor Kälte bei LiFePo4 habt, dann einfach mal das Datenblatt durchlesen. denn auch bei vielen Minusgraden kann man den Akku sehr wohl mit geringerem Strom laden. Eben so, wie es im Datenblatt steht.
Ich hoffe, daß meine App noch geht, wenn ich die das nächste mal nutzen möchte, es ist schon sehr, sehr lange her. :?
Also kein "Ständig an der App rumfummeln, messen, möglichst noch irgendwelche Statistiken führen (welch Schwachsinn) usw.
Geht irgendwie am Hobby Reisen mir dem Womo vorbei"
- für was auch.
Ich kann ins Womo kommen, wann ich will, der Akku zeigt immer über 95% an. Selbst heute, als ich vergessen hatte, die Wohnraumbeleuchtung auszuschalten.

Also ich kann mich nicht beschweren, bei mir war es so, Akku rein und vergessen. Selbst der 800W Heizlüfter hat gute Dienste letzte Woche geleistet als ich die Lautsprecher getauscht habe. Habe den Akku auch bis 85% runterbekommen.

LiFePo4 ist eben genau so einfach, wie Blei, nur mit Elektronik noch abgesichert.

viele grüße
neyoo

surfoldie11 am 13 Jan 2026 19:55:03

Naja, war ja auch ketzerisch gemeint!! Ich komme ja aus der Branche, Habe ein Hybridsystem in meinem auch drinne, in den anderen Wagen der Familie auch oder auch nur 2 x LiFe-a 100Ah. Ich reduziere alle Überwachungssachen auf ein Minimum!
Nix Bt wozu??? Das Ding läuft eben supi bei MIR!!!
Aber das Geschreibsel hier im Forum sieht anders aus. "Hier wir Ihnen geholfen gelle??" Es soll Aktivität vermittelt werden für unsichere oder ahnungslose User - klappt ja auch oft.
Wird dieser Aufwand auch für die ach so beliebten E-BIke-Accus gemacht?????????????????? NÖ, dabei sind diese Dinger erheblich teurer wenn m(M)ann sie hier kauft.
Ich zerlege diese, ersetze Zellen bei Bedarf -fettich!!!
Also kommt mal ein bisschen runter bei den heiligen Batts

BadHunter am 14 Jan 2026 12:22:48

basste315 hat geschrieben:Dann kann man ihn jahrelang nutzen und vergessen, was ein Bleiakku eventuell nicht „bringt“.

Helmut

Eben NICHT!
Ich habe seit 35 Jahren durchgehend Wohnmobile gehabt. Wenn ich gemerkt habe dass die Akkus (meist zyklenfeste Säureakkus oder auch Gelakkus) an Kapazität verlieren habe ich eben neue gekauft, meist hatte ich 2 Bordbatterien mit jeweils ca. 100 Ah. Gehalten haben die immer zwischen 5 und 8 Jahre, was ich als sehr gut empfunden habe. Ich musste mir weder im Sommer noch im Winter jemals Gedanken über die Batterien machen! Wenn die Spannung nachließ habe ich Landstrom angeschlossen, im Winter waren wir so immer startklar und konnten auch mehrere Tage autark stehen.

Nun haben wir das erste Fahrzeug mit Lithiumakku gekauft, gebraucht, somit ist auch der Akku gebraucht. Und nun hat das Fahrzeug zum ersten Mal bei Frost 4 Wochen ungenutzt gestanden. Ich wollte nach dem Rechten sehen und habe festgestellt, dass die Spannung im Keller ist, also habe ich Landstrom angeschlossen. Im Gegensatz zu den früheren Batterien führt das aber eben leider nicht dazu, dass die Batterie geladen wird, was mir so nicht bewusst war weil ich mich damit in bisher 35 Jahren nie befassen musste.

Mir haben nun verschiedene Leute gesagt, dass der Akku wohl hinüber sein muss, wenn er nach 4 Wochen auf 7 V runter ist obwohl die 12V-Versorgung komplett abgeschaltet war. Dann muss ich das wohl glauben.
Wegen des begrenzten Raumes für den Bordakku wird es nun wieder ein Lithiumakku werden, der von den Maßen her noch in das Fach im Boden passt, maximal wird es dann ein 170 Ah-Akku werden, in der Größenordnung finde ich mehrere Akkus die nicht größer sind als der aktuelle 100 AH-Akku.

basste315 am 14 Jan 2026 12:46:50

Du wirst den Akku retten können, wenn du ihn mit möglichst niedrigem Strom auflädst.
Jedenfalls sei für die ersten 10% zurückhaltend!

Helmut

rolf51 am 14 Jan 2026 12:52:31

Hallo,
wenn ich länger wie 14 Tage stehe, dann schalte ich per App, die Entladung ab! Somit habe ich eine volle Batterie beim losfahren und wenn der Innenraum warm ist, geht alles wie es sollte.
Gruß Rolf

TrigonSP am 14 Jan 2026 13:05:23

Hallo Helmut,
jetzt habe ich dazu doch mal eine (blöde) Frage.
Woher kommt das eigentlich mit der Empfehlung mit dem niedrigen Ladestrom bis 10% ?
Gab es da mal schlechte Erfahrungen oder so ?
P.S. Ich frage für einen Freund. :roll:
Gruß Uwe

basste315 am 14 Jan 2026 13:10:58

Hör dir das oben verlinkte Battleborn-Video mit WillProwse an.

Helmut (beim Schifahren) ;)

pwglobe am 14 Jan 2026 13:13:14

BadHunter hat geschrieben:Mir haben nun verschiedene Leute gesagt, dass der Akku wohl hinüber sein muss, wenn er nach 4 Wochen auf 7 V runter ist obwohl die 12V-Versorgung komplett abgeschaltet war. .


Hallo, eine einmalige Tiefentladung schädigt einen LFP (LiFePo4) nicht dauerhaft, man sollte allerdings vermeiden, dass es öfters passiert.

Wichtig, zum laden sollte man dann ein Ladegerät verwenden bei dem man den Ladestrom begrenzen kann und erst mal mit geringen Strom und langsam aufladen, am besten mit ca. 1A bis zu einer Zellspannung von >2,8V, Batterie >11,2V, besser 12V, ab dann kann man wieder normal vollladen.
Bei deiner Batterie lag die Zellspannung bei 1,75V, dies ist zwar schlecht, aber LFP sind sehr robust.
Falls du eine App hast solltest du prüfen ob sich die Zellen ausbalancieren, ansonsten evtl. musst du selbst es selbst anstoßen.

pwglobe am 14 Jan 2026 13:17:26

basste315 hat geschrieben:Hör dir das oben verlinkte Battleborn-Video mit WillProwse an.

Helmut (beim Schifahren) ;)



Schaut euch keine Videos an, wenn ihr selbst die Fachkenntnisse nicht habt, geht zu einem Fachmann mit Labornetzgerät der kann eure LFP wieder zum Leben bringen.

basste315 am 14 Jan 2026 13:38:06

Wozu „Fachkenntnisse“?
Ich muss auch kein Ingenieur sein, wenn ich mit dem Auto fahre ;).
Aber die Straßenverkehrsordnung sollte mir geläufig sein …..
Und für das Video können Englischkenntnisse von Vorteil sein.
Die Gondel braucht so lange ……

Helmut

BadHunter am 14 Jan 2026 15:18:17

pwglobe hat geschrieben:
Hallo, eine einmalige Tiefentladung schädigt einen LFP (LiFePo4) nicht dauerhaft, man sollte allerdings vermeiden, dass es öfters passiert.



Danke erstmal für die vielen Tipps und Infos!
Naja, sicher war der Akku schon mehrfach tiefentladen, ist ja schon beim Vorbesitzer einige Jahre im Fahrzeug gewesen. Unsere erste Tour im letzten Sommer ging auf ein Festival, wo wir 5 Tage ohne Landstrom standen, und der Kühlschrank ist ein Kompressorkühlschrank der bei einer Aussentemperatur von über 40 Grad den Akku vom ersten auf den zweiten Tag leergesaugt hat. Auch da ging morgens nichts mehr. Wir mussten Akku und Ecoflow mit Faltpaneel im Wechsel, per Solar tagsüber geladen, nutzen um den Kühlschrank bzw die Stromversorgung zumindest über die Zeit zu bringen.
Meint Ihr wirklich, dass der Akku noch zu retten ist wenn der nach 4 Wochen Standzeit und ausgeschalteter 12V-Versorgung nun leer war?

Ruedi1952 am 14 Jan 2026 15:25:06

Ich würde versuchen ihn zu retten.
Wer es sich nicht traut selbst Hand anzulegen.
Es finden sich sicherlich Abnehmer hier im Forum.
Ich habe auch schon einen repariert.

pwglobe am 14 Jan 2026 15:28:05

BadHunter hat geschrieben:Meint Ihr wirklich, dass der Akku noch zu retten ist wenn der nach 4 Wochen Standzeit und ausgeschalteter 12V-Versorgung nun leer war?


Ich schaue mittlerweile immer beim Wertstoffhof vorbei, mittlerweile habe ich den dritten Akku.
Beim ersten war es das BMS
Die andern beiden waren tiefentladen und die konnte ich wiederbeleben.
Wenn es so weitergeht kann ich einen Handel aufmachen. ;D

basste315 am 14 Jan 2026 15:50:24

:ironie:
LiFePO4-Zellen sind offenbar nicht umzubringen, die meisten waren ja lt. Meinung von Forums-Fachleuten bereits 10 Jahre in chinesischen Bussen im Einsatz ...

Helmut

BossHogg am 14 Jan 2026 20:33:39

Ziehe Dir die Li Artikel von Nordkyn rein, lese wiring unlimited durch.
Damit hast Du gutes Hintergrundwissen für die Ursachensuche.

basste315 am 15 Jan 2026 01:16:25

BossHogg hat geschrieben:Ziehe Dir die Li Artikel von Nordkyn rein, lese wiring unlimited durch.
Damit hast Du gutes Hintergrundwissen für die Ursachensuche.

DAS musst unbedingt machen!

:ironie: Alternative:
Wohnmobil verkaufen!

Vielen Dank für den wertvollen Beitrag :juggle:
Helmut

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