|
Hallo allerseits, ich möchte einen Wasserkocher, der mit 900 - 1.100 W angegeben ist, an einem Wechselrichter betreiben. Würde ein 1.500 W Wechselrichter reichen? Der Wasserkocher ist das Gerät, mit der höchsten Last! Beste Grüße Fritz Hallo Fritz, ja der reicht. Vg Hast du schon einen Wechselrichter gekauft? Wir haben einen Solartronic 2000-er mit reiner Sinswelle. Für mich ist das Preis-Leistungs-Verhältnis top. Einziger Nachteil unseres Models im Vergleich zu teureren Wechselrichtern ist, dass der Lüfter immer sofort anspringt. Laut ist er aber nicht. Verbaut ist er in der Hechgarage.
Ok, gut zu wissen! Gekauft habe ich noch keinen, aber einen in die engere Wahl genommen...! Ein Wechselrichter mit einer Nennleistung von 1500 W kann beim Einschalten einer induktiven Last je nach Typ für Sekunden bis Sekundenbruchteile eine um einige Hundert bis 1000 W höhere Leistung erbringen, falls Du normale und keine sehr schnellen Sicherungen hast. Sehr schnelle Sicherungen springen u.U. bei hohen Einschaltströmen an, da diese in weniger als 20 Millisekunden anspringen. Wozu? Wenn eine induktive Last am Wechselrichter eingeschalten wird, entsteht für sehr kurze Zeit eine Stromspitze. Die höhere Kurzzeitbelastbarkeit der meisten Wechselrichter soll verhindern, das der Wechselrichter kaputt geht. Wenn eine induktive Last abgeschalten wird, bricht das Magnetfeld in ihr zusammen und wird in elektrische Energie umgewandelt. Je nach Windungszahl wird ein entgegen gesetzter Strom induziert - insbesondere eine Spannungsspitze. Das Ganze nennt sich Gegeninduktion. Anwendungen: Elektrozaun um Tierkoppeln, Taser. Die Spannungsspitze einer Gegeninduktion kann z.B. aus 12 V einige Tausend Volt machen. Auch das muss der Wechselrichter aushalten. Eine induktive Last ist in allen Verbrauchern, in denen es Spulen gibt, z.B. Elektromotoren (auch elektrische Kompressoren) und Spulen (z.B. Trafos, Induktionsplatten, Klimaanlagen). Ein weiterer Effekt tritt bei ohmschen Heizungen auf, z.B. Föns, Kochplatten). Ist eine Heizwendel kalt, ist der elektrische Widerstand niedrig. Fließt dann reichlich Strom durch, erhitzt sich der Heizleiter. Bei hohen Temperaturen steigt jedoch der ohmsche Widerstand, so dass weniger Strom fließt. Die Normleistung eines Heizgerätes, z.B. Elektrokochplatten, Fön, Heizlüfter usw. bezieht sich auf den heißen Zustand und das bedeutet, dass im neu angeschalteten Zustand deutlich mehr Strom fließt als im heißen Zustand. In Extremfällen kann der Einschaltstrom das Mehrfache des Normstromes (bei Normbelastung) sein. Die meisten Wechselrichter verkraften jedoch eine Mehrbelastung durch mäßig große Einschaltströme. Bei manchen Typen wird das in Klammern mit angegeben (kurzzeitige Grenzbelastung). Fazit: Man sollte einen Wechselrichter möglichst nicht an der Grenze belasten, A) wegen des Einschaltstromes und B) wegen der kürzeren Lebensdauer bei häufiger Grenzbelastung. Ein Wasserkocher der beschriebenen Leistung sollte für einen Wechselrichter von 1500 W Nennleistung aber kein Problem sein. Was kann man technisch machen, wenn eine geplante induktive Last bis an die Grenze der Normbelastung des Wechselrichters geht? Man müsste dann ein kleines Gerät einbauen, welches den Einschaltstrom begrenzt, also die Stromspitze auf eine längere Zeit abflacht. Die Stichworte hierfür sind Anlaufstrombegrenzer und Einschaltstrombegrenzer --> zum Guggeln oder Gerätesuche.
Die Wechselrichter die ICH kenne schalten bei einer zu hohen Last einfach ab. ICH kenne auch keinen Wechselrichter der bei zu hohen Lasten kaputt gegangen wäre. Allerdings kenne ich einige Elektrogeräte die beim Einschalten einen erhöhten Strom haben wollen. Und damit diese Geräte dann auch an einem Wechselrichter betrieben werden können der der sog. Nennleistung des Elektrogerätes entspricht, können die Wechselrichter kurzzeitig einen höheren Strom liefern ( ohne gleich abzuschalten ).
Kann es sein das die KI hier noch einen erhöhten Lernbedarf hat? :D Grüße Dirk Hallo, habe ein Solartronic 1500W Wechselrichter. Der 1000W Wasserkocher funktioniert gut. Habe mir dann einmal ein Ecomat 2000 gekauft und diesen in der 750W Stufe laufen lassen wollen. Nach jedem Einschalten des Ecomates schaltete der Wechselrichter ab. Angeblich benötigt der Ecomat beim Anlauf über 1500W und daher kommt es zu Abschaltung. Gruß Rolf Schaue bei Solartronic in die Beschreibung. Die haben Modelle mit Softstart Funktion. Dagint es keine Startprobleme Hat der Solartronics wirklich keinen temperaturgesteuerten Lüfter? Hätte ich jetzt nicht gedacht. Wir haben den Ective SI 15, d.h. 1500 Watt Dauerleistung. 1000 Watt Wasserkocher, 1000W Induktion, 1200 Watt Fön, Senseo, Nespresso, alles kein Problem. Der Lüfter geht nur bei Bedarf an, auch der Standby-Strom ist niedrig. Wenn z.B. nur der Absorberkühlschrank oder die Ebike-Lader dranhängen, geht der Lüfter überhaupt nicht an. Grüße
Ein guter 1500/3000 reicht. Damit funktioniert auch eine Kapselmaschine. Aufpassen wegen der Einbaulage des WR. Dann mit Fernbedienung kaufen. Solartronics ist eine gute Wahl. Franz
Die Solartronics Wechselrichter schalten den Lüfter bei ca. 20% der Nennleistung ein, also beim 2000er bei ca. 400W... LG Peter OK, vielen Dank! Läuft der Lüfter dann direkt auf voller Stufe oder passt sich die Drehzahl mit der Last oder Temperatur an? Grüße
Volle Stufe... LG Peter OK, vielen lieben Dank! Grüße Hallo, wer Angst vor einem zu hohen Anlaufstrom hat und die Kosten für einen Anlaufstrombegrenzer scheut, kann auch eine normale 230V Glühbirne in Reihe schalten und diese nach kurzer Zeit mit einem Schalter überbrücken. --> Link Irmie, wo ist die Glühlampe ? in Deinem Link ist keine, oder muss ich mir die zusätzlich kaufen ? Gruß Uwe
Sag mal, gibts normale Glühlampen noch. ich dachte die sind schon lange verboten. Franz
Jo, kann man kaufen...(Restposten) --> Link
Das wird wohl nicht mit allen Geräten funktionieren. Einige brauchen(messen) die ganze Spannung, sonst schalten sie sich gar nicht ein. Bei einem starken Verbraucher fällt fast die ganze Spannung an der Glühbirne ab und man kommt noch unter die 100V, die viele Geräte akzeptieren. Wenns nur darum geht, Elkos eines Netzteils beim Start zu laden, dürfte es gehen. Und bei sehr einfachen Geräten, die sich nicht drum kümmern. Alles mit Motoren wird wohl gar nicht erst anlaufen oder nur sehr widerwillig. Bei ohmschen, halbwegs linearen Verbrauchern (Heizstrahler) hat man meist keinen nennenswerten Anlaufstrom. RK Hallo, noch eine Anmerkung zur Dimensionierung von Wechselrichtern: Die Leistungsangabe ist meistens(?) nicht in W, sondern in VA. Nicht die Leistung ist begrenzt, sondern der Ausgangsstrom. Ein Verbraucher mit induktiver Last (Motor, Schaltnetzteil, ...) zieht dauerhaft einen größeren Strom als man anhand der Leistung erwartet. Unsere E-Bike-Ladegeräte ziehen lt. Leistungsmesser weniger als 200W. Für unseren 300/600W Wechselrichter war schon eins zu viel. Der 1000/2000W schafft zwei. VG Jürgen
Hallo, es gibt Leistungsmesser, die auch eine Anzeige der VA. und des cos phi bieten. Gruß Uwe Wir haben einen Solartronic 300/600 W Wechselrichter reiner Sinus. Unsere Bosch E Bikes Akkus lädt der Problemlos auf. Selbst unser Reisefön läuft auf der ersten Stufe problemlos. Wir haben den Ective TSI 15 PRO mit 1.500W --> Link Ähnlich wie bei wurzelseppel läuft daran ohne Probleme eine 1.200W Reiseföhn, ein 1.200W Induktionsfeld, eine 1.250W Tchibo QBO, eine 1.350W Heißluftfritteuse und natürlich alles was weniger Leistung zieht (E-Bike Lader, Eierkocher, Wasserkocher 700W, Mikrowelle 700W). Auch über längere Zeit. Natürlich nicht parallel :D - doch Tchibo QBO und Eierkocher gehen auch parallel - auf dem Display stehen dann so 1489W - und auch das läuft ohne Probleme. Erstaunt war ich über den Lüfter. Ich hatte erst den Vorgänger ohne eingebauten FI - da lief der Lüfter sofort auf hoher Stufe an. Bei diesem hier ist sogar bei sehr hoher Leistung anfangs kein Lüfter zu hören. Und wenn, scheint er stufenlos zu sein. Bye Christian
Hallo Jürgen, das hat nichts mit dem Ausgangsstrom zutun sondern VA ist Angabe der Scheinleistung und W Angabe für Wirkleistung. Anbei ein Bild, das vielleicht auch nicht Elektriker verstehen können, wo der Unterschied ist. Wenn Dein WR die beiden Ladegeräte nicht schafft, dann könnte das auch am schlechten Wirkungsgrad der Ladegeräte liegen. Gruß mit schmunzeln :wink: Uwe
Wer oder was begrenzt hier den Ausgangsstrom :?: Steht das irgendwo auf dem Aufkleber an einem 1500VA (Scheinleistung) WR :?: so in der Form max 6,25A (bei 240Vac) , dann könntest Du ein Gerät mit Deinen 92% Wirkunggrad ein Gerät mit 1380W (Wirkleistung) laufen lassen. Wo ist der Fehler :?: mit dem begrenzten Ausgangsstrom. Gruß Uwe Richtig, das hat der Jürgen geschrieben und darauf habe ich ihm geantwortet. Und Du hast dann geschrieben
und darauf habe ich Dir dann geantwortet. Das der Zusammenhang nicht so ganz richtig ist. Edit: Jetzt sind 2 Antworten nochmal von Dir editiert worden und ich gebe es auf. cos phi sei Dank. Zum Thema Wirkunggrad und der Zusammenhang Schein zu Wirkleistung. Gruß Uwe
Hallo Uwe, die Glühbirne wird kurzfristig in Reihe mit dem Verbraucher geschaltet. Der Glühfaden der Birne wirkt fast wie ein Heißleiter. Im verlinkten Produkt ist ein Heißleiter und ein Relais verbaut. Dieser wird, wenn der Anlaufstrom gesunken ist, durch das Relais automatisch überbrückt. Das kann in etwa mit einer Glühbirne und einem Schalter simuliert werden. Der Glühfaden wirkt als Widerstand. Das verlinkte Gerät muss nur dazwischen geschaltet werden!
Dann nennen wir es doch Deutsch "Leistungfaktor" oder "Wirkfaktor" siehe Link --> Link und es ist dann doch cos phi. Uwe
Das stimmt sogar. Bei einem ohmschen Widerstand ist der Wirkfaktor oder Dein Powerfaktor oder mein cos phi = 1 also Scheinleistung = Wirkleistung
Hallo Irmie, ich weiß was die Glühbirne in Reihe geschaltet macht, bei einer 100W Glühbirne begrenzt sie den Strom bei (nominell 230Vac) auf 0,435A und bei 60W auf 0,261A und bei 40W auf 0,174A, das benutzen wir hier im Hifi Reparaturbereich seit Jahren Standartmäßig wenn es brenzlig wird. Bei PA Endstufen brauche ich dann abundzu auch mal ne 200W Glühbirne. Halogenlampen funktionieren auch, aber keine Energiesparleuchten und schon gar nicht LED, das geht schief. Ja in dem Teil ist wohl so eine Varistorschaltung verbaut, die im Grunde dasselbe simuliert. Alles gut. Gruß Uwe
So langsam kommen mir Zweifel an meinem Wissen. Eine Glühbirne ist meines Wissens nach ein Kaltleiter. Ihr Widerstand steigt bei Erwärmung. (NTC) Den Strom begrenzt sie natürlich trotzdem.
Varistoren dienen eigendlich zur Spannungsbegrenzung (Spannungsspitzen) und werden parallel verschaltet. Ich wüßte nicht, wie diese den Strom begrenzen sollen.
Das Bild mit dem Weißbierglas sagt "Scheinleistung = Wirkleistung + Blindleistung", und das ist FALSCH. Wirkleistung und Blindleistung stehen senkrecht zueinander, und bilden mit der Scheinleistung ein Dreieck. Es gilt der Pythagoras: Scheinleistung² = Wirkleistung² + Blindleistung² ... und nochwas: Wenn Spannnung UND Strom sinusförmig sind, dann sind cosphi und Powerfactor (Leistungsfaktor) gleich. Häufig ist der Strom aber durch Oberwellen verzerrt, und dann ist cosphi (der Grundschwingung) größer als der Powerfactor (Leistungsfaktor). Dann wird auch das mit dem o.g. Dreieck komplizierter.
Und durch die Veranschaulichung mit dem Weißbierglas hatte ich endlich verstanden, was es mit der Blind-, Wirk- und Scheinleistung auf sich hat. Das kann ich jetzt wohl wieder streichen...! :( :) ... aber auch leicht zu merken... gilt aber nur für einigermaßen sinusförmige Ströme, was aber bei den leistungsstärkeren Geräten im Womo ganz gut hinkommt, weil ganz allgemein neuere leistungsstarke Geräte (z.B. Induktionsherde) eine Oberwellendämpfung haben müssen:
Du das passt schon. Ich hab das so verstanden. Bis ca. drei Gläser passt das mit dem ganzen szenario. Aber ab 3 Gläser kommt dann die Schwankungen hinzu, wie sie bei Wechselstrom auftreten. Morgens braucht man dann die Oberwellendämpfung in Form von Apirin. Denke mir das ist jetzt korrekt. Wenn nicht bleib, ich doch beim Kaffee. Franz Wie fing dieser Thread an? So: ich möchte einen Wasserkocher, der mit 900 - 1.100 W angegeben ist, an einem Wechselrichter betreiben. Würde ein 1.500 W Wechselrichter reichen? Was war die erste Antwort? ja der reicht. Wo sind wir jetzt nach ca. DREIUNDVIERZIG Beiträgen? Zitat: dass Wirkungsgrad nix mit Scheinleistung zu tun hat. Sagen wir doch lieber Powerfaktor und nicht mehr CosPhi Sagt mal... HABT IHR NOCH ALLE?
Falls du die Intention meinen Post tatsächlich nicht verstehst? ... fehlt dir entweder ein gewisses Maß an... (sorry, ist arrogant). ...oder du willst provozieren, funktioniert nicht...(sorry, ist arrogant). ...oder genau solche Menschen wie du sind mein Problem (nicht wirklich, weil ein "Forum" nun wirklich sowas von unwichtig ist, inkl. deren Mitglieder und spez. du). sorry, ist arrogant. Erstmal Hallo Egon, Du hast es erkannt, ich dachte es mir schon, das ich mit dem Varistor kompletten Blödsinn geschrieben habe. Und Ragu, Ja, danke für Deine Zitat Zusammenstellung " "dass Wirkungsgrad nix mit Scheinleistung zu tun hat. Sagen wir doch lieber Powerfaktor und nicht mehr CosPhi" es ist am Ende nur ein anderes Wort für den gleichen Begriff und wenn einem dann nix mehr einfällt, versucht man halt den zu ändern. Was für ein Krütze Aber der Hammer kommt ja noch:
Da hab ich erstmal ein dermaßen Lachkrampf bekommen und wußte ja schon immer das der Pythagoras schon immer unterschätzt wurde und sogar damals schon Wechselstrom und ...ist das in dem Bild ein Dreieck... echt sieht ja fast so aus, (rhetorische längere Pause) ... das ist die vektorielle Schreibweise und wer mehr darüber lesen möchte, ist aber kein muss --> Link *und Vorsicht in Wiki, ist , so haben wir ja auch schon erfahren stimmt nicht alles, wobei in meinem Link der Quellennachweis nur nach der DIN 40110, IEC 60050 und VDE-AR-N 4105 entnommen ist. Vielleicht könnte sich der User der behauptet das das nicht stimmt was in meinem --> Link steht, an Wiki wenden und den Text dann doch bitte richtig korrigieren. Wünsche auch noch einen schönen Abend Uwe * wer Lesetechnisch weiter kommt wie Zeile 50 und nicht aufgibt, ich überprüfe das, der bekommt von mir ein Bier ausgegeben. :bia:
Uffbasse, jetzt gehts ab...
Ich habe Dir schon den Weg geebnet und wende Dich bitte an Wiki und ändere den Text, so das es dann in Deinen Augen stimmt. Ich verlinke ihn dann gerne, wenn er fertig ist. P.S. und wir reden hier von siunusförmigen Spannungen/Strömen und nicht von Nicht Sinusförmen Spannungen/Strömen Gruß Uwe
Das Neuste saß ich hier erfahren habe ist das der TE, und vielleicht nicht nur der, das Weißbierglas besser ausgetrunken hätte! Grüße Dirk
Genauso, mache ich das jetzt auch :bia: Grüße Uwe
Ja mei, wenn Du beim Lesen von Fachwissen einen Lachkrampf bekommst, frag ich mich, warum Du Dich zu dem Thema überhaupt äußerst ...
Hier kann ich Dich beruhigen, in dem verlinkten Wiki-Artikel ist alles korrekt beschrieben. Mann muss bloß aufpassen, dass man nichts wichtiges überspringt, wie z.B.: "Nicht sinusförmige Größen enthalten neben der Grundschwingung zusätzlich Oberschwingungen, zu denen sich kein einheitlicher Phasenverschiebungswinkel angeben lässt. Dann kann der Leistungsfaktor λ nicht als Wirkfaktor cos φ angegeben werden. Mit Oberschwingungen ist insbesondere bei Netzteilen mit herkömmlichem Brückengleichrichter, Schaltnetzteilen und Verbrauchern zu rechnen, die halbleitende oder magnetische Bauelemente mit nichtlinearen Kennlinien enthalten." Der Wechselrichter im Womo prägt eine reine Sinuswelle als Spannung auf die 230V-Leitung. Die Verbraucher ziehen daraus nach eigenem Belieben Strom, der bei den oben genannten Geräten die Sinuswelle des Stroms gegenüber der Sinuswelle der Spannung verzerrt (Oberwellen) und/oder verschiebt (cos phi der 50Hz-Grundschwingung). Die VA-Angaben auf dem WR haben folgenden Grund: Die Halbleiter im Wechselrichter vertragen nur einen bestimmten max. Strom, ohne Schaden zu nehmen, daher wir ein max. effektiver Ausgangsstrom für kurzzeitige Überlastungen angegeben, der mit der fixen effektiven Spannung multipliziert eine max. Kurzzeit-Scheinleistung in VA ergibt. Die angegebene max. Scheinleistung ist also gleichbedeutend mit einem max. Ausgangsstrom, da ja die eff. Spannung konstant 230V ist. Die Dauerscheinleistung (VA) liegt niedriger, was vor allem durch die abzuführende Verlustwärme in den Bauteilen im WR bestimmt wird. Dem WR ist es dabei völlig egal, ob Blind- oder Wirkleistung oder beides gezogen wird ... ein zu großer Strom bringt ihn um, daher schaltet er ab. Wenn nun wie hier berichtet zwei angeschlossene Verbraucher mit ihren VA-Max-Angaben unter der VA-Max-Angabe des WR liegen, und der WR zum Eigenschutz trotzdem abschaltet, dann liegt es sehr wahrscheinlich daran, dass mindestens ein Verbraucher sehr hohe (kuzzeitige) Stromspitzen erzeugt, die deutlich über den für die VA-Max-Angabe verwendeten Spitzenstrom hinausgehen ... auf Deutsch: ein schlechtes oder defektes Gerät (Eingangsfilter kaputt o.ä.), das man m.E nicht verwenden sollte ...
Hallo Gruriwuzi, Danke für Deinen Beitrag. Habe ihn am Wochenende noch lesen können, aber leider arbeitstechnisch konnte ich nicht antworten. Ich bekomme vom lesen von Fachbeiträgen normalerweise keine Lachkrämpfe, nur was hat der Phythagoras mit der Sache zutun. Nunmal, ich kann, wie Du richtigerweise angegeben hast ein dritte fehlende Größe mit Hilfe des Phythagoras berechnen, also z.B. wenn Schein und Wirkleistung vorhanden sind könnte ich mit diesem den Betrag der Blindleistung errechnen. Das ist auch richtig was Du geschrieben hast, aber was hat das mit der Sache zutun ? Es ging ja um den Leistungsfaktor, oder Wirkfaktor oder PF Powerfakor und den kann ich mit dem Phytagoras nicht errechnen, da brauche ich nur das Verhältnis der Wirk zu Scheinleistung. Und wenn Du den Link oben wirklich gelesen hast, dann steht das genauso so auch da. Der Phythagoras gehört ja in das Thema der Planimetrie und unter die Betrachtung der Flächenberechnung geradlinig begrenzter Figuren. und lautet, das im rechtwinkligen Dreieck ist die Fläche des Quadrats über der Hypothenuse (c) gleich der Summe der Flächen der Quadrate über den Katheten ist. Gut und über die restlichen Winkel sagt es nichts, muss er auch nicht. Das heißt, ich kann über den Satz des P. eine fehlende Größe als Betrag errechnen, wenn 2 Größen gegeben sind. Aber wir waren doch bei obiger Sache bei dem Leistungsfaktor, Wirkfaktor oder Powerfaktor, sprich dem Verhältnis zwischen Wirk- und Scheinleistung (und das bei Sinusähnlichen Gegebenheiten), da hilft mir leider der Satz d.P. auch nicht weiter. Ich wollte mir meiner Aussage auch gar nicht persönlich werden, auch wenn man es vielleicht so verstehen könnte, war aber nicht meine Intension. Also großes Entschuldigung, falls es so rüber gekommen ist. Mit freundlichen Grüßen Uwe P.S. Falls irgendwas doppelt beschrieben worden ist, dann ist es halt so. P.S.1 Und ich werde sicherlich nicht mehr in Threads antworten, wo ich wirklich keine Ahnung habe. Versprochen. |
Anzeige
|