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Dethleffs T6717, extra Stromkreis 230V für Wechselrichter


ThomasHeinz am 13 Mär 2026 08:15:36

Hallo an alle autarken!
Ich möchte bei meinem Dethleffs T6717 EB, Bj. 2019, einen Wechselrichter mit Vorrangschaltung für Landstrom installieren. Um zu vermeiden, dass das EBL über den Wechselrichter mit Strom versorgt wird und dann die Batterie in einer Endlosschleife geladen wird, soll das EBL und auch der Kühlschrank über einen separaten Stromkreis mit separater Absicherung und FI, der nur über Landstrom angeschlossen wird, mit Strom versorgt werden. Vom Sicherungskasten gehen 5 Leitungen ins Fahrzeug (alle über einen Sicherungsautomaten). Nur eine dieser Leitungen (vielleicht auch zwei, denn die Klimaanlage habe ich nicht geprüft) scheint aber eine Funktion zu haben, denn wenn ich die Phasen einzeln von der Sicherungsschiene nehme, fallen nur bei einer Leitung Kühlschrank, EBL und Steckdosen aus. Eine der "Blindleitungen" könnte ich vielleicht für den zweiten Stromkreis nutzen. Wohin führen diese Leitungen? Gibt es eine weitere Verteilerstelle, die die stromführende Leitung dann auf die Steckdosen, den Kühlschrank und das EBL verteilt und wo finde ich diese Verteilerstelle? Gibt es hierzu einen Verlegeplan?
Habt ihr einen konkreten Vorschlag, wie ich diesen zweiten separaten Stromkreis erstellen kann?
Der Händler, bei dem ich das Fahrzeug neu gekauft habe, konnte (oder wollte) mir nicht helfen. Man sagte mir dort, dass es von Dethleffs keine Pläne für die Leitungsverläufe gäbe und auch deren Techniker bei jedem Fahrzeug neu suchen müssten. Auch wenn Wohnmobile nicht in Massen-Serienfertigung wie PKW hergestellt werden, so kann ich mir kaum vorstellen, dass die Montage bei jedem Fahrzeug anders und ohne Planvorgaben verläuft.
Ich bin mal gespannt, ob mir jemand von euch dabei helfen kann.
Lieben Gruß
ThomasHeinz

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leverkusen3 am 13 Mär 2026 08:48:04

Hallo Thomas

Du hast bei deinem Auto scheinbar das Glück, das die Leitungen von der Verteilung sternförmig zu den Verbrauchern abzweigen.
Dann ist es doch leicht, die Zweige zu identifizieren, die aufgetrennt werden müssen, um hinter den Wechselrichter mit NVS geschaltet zu werden.

Um die Problematik der Kreisladung zu umgehen, habe ich bei mir das 230 V Ladegerät für die Aufbaubatterie demontiert. Seine Stelle hat mein Victron Multiplus eingenommen, der Ladegeräte für Aufbau und Starterbatterie, WR und NVS in einem Gehäuse integriert.

Freundlicherweise war bei mir die Trennstelle zur Versorgung aller Steckdosen im Auto gleichzeitig der 230V Anschluss des Ladegeräts.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas

ThomasHeinz am 13 Mär 2026 11:13:34

Hallo Thomas,
vielen Dank für deinen Beitrag. Ich finde die Stelle nicht, an der sich die Stromleitung für Kühlschrank, EBL, Steckdosen etc. auf die einzelnen Verbraucher aufteilt. Gleichzeitig möchte ich eine der anderen, derzeit offensichtlich ins Leere laufenden Anschlüsse für den zweiten Stromkreis nutzen, weiß aber auch hier nicht, wo die enden.
ThomasHeinz

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UweHD am 13 Mär 2026 14:28:16

Irgendwo in deinem Wohnmobil sollte ein kleiner 230V Verteilerkasten verbaut sein, in dem sowohl der FI als auch die Sicherungsautomaten stecken.
An der Stelle musst du ansetzen und die Leitungen ggf. durchmessen. Oder du klemmst einfach Leitung für Leitung einzeln ab und schaust, wo dann der Strom fehlt. Auf die Art solltest du die Stromkreise dann relativ leicht identifizieren können.

Und: Nein, exakte 230V Stromlaufpläne sind auch bei Großserienherstellern Mangelware im Wohnmobilbereich. Manchmal gibt ein ein grobes Schema, oftmals aber auch gar nichts für den Endkunden. Mit etwas Fachwissen und einem Multimeter sollte man das aber leicht selbst nachverfolgen können, und halbwegs solides Fachwissen wäre so oder so für Änderungen an der 230V Elektrik eine Grundvoraussetzung.

ThomasHeinz am 13 Mär 2026 14:59:11

Hallo Uwe,
danke für deine Antwort; leider schlägst du genau das vor, was ich bereits gemacht und in meinem Problem geschildert habe. Natürlich kenne ich den Sicherungskasten, den FI und den Sicherungsautomaten und genau da gehen die 5 Leitungen ab, von denen ich in Erfahrung bringen möchte, wo sie enden, denn nur eine von diesen 5 Leitungen ist für die gemeinsame Stromversorgung von Kühlschrank, EBL, Steckdosen etc. verantwortlich (und ich weiß natürlich auch, welche das ist). Wo enden die 4 weiteren Leitungen, die zwar Strom führen, aber zu keinerlei Ausfall führen, wenn ich sie abklemme.
ThomasHeinz

UweHD am 13 Mär 2026 16:54:28

ThomasHeinz hat geschrieben:Wo enden die 4 weiteren Leitungen, die zwar Strom führen, aber zu keinerlei Ausfall führen, wenn ich sie abklemme.

Im Normalfall führen die übrigen Leitungen einzeln u.a. zu den 230V Steckdosen im Fahrzeug, z.B. im Bad und in der Küche. Auch könnten Blindleitungen dabei sein, die z.B. als Vorbereitung für die Montage eine Dachklima verlegt wurde.

Sicher, dass wirklich alle Steckdosen von der gemeinsamen Leitung zu EBL und Kühlschrank mitversorgt werden? Zumindest in unserem Fahrzeug ist das nicht der Fall. Hast du jede einzelne Steckdose geprüft?

Eine "Verteilerstelle" hinter den Sicherungsautomaten die die Stromkreise brückt darf es eigentlich nicht geben und wäre auch grob fahrlässig.

(und sorry dass ich deinen Eingangspost nicht aufmerksam genug gelesen hatte, um zu erkennen, dass du das Durchmessen bereits erfolglos versucht hast)

ThomasHeinz am 13 Mär 2026 17:06:23

Hallo Uwe,
du hast mein Problem erkannt. Genau um diese Blindleitungen, die für mögliche Zusatzausstattungen beim Bau des Wohnmobils direkt mit eingebaut werden, geht es. Entweder möchte Dethleffs die Nachrüstung mit Zusatzgeräten (Klima, Backofen, Mikrowelle etc.) vereinfachen oder verbaut einfach immer einen Standard-Kabelbaum, der für alle Ausstattungsvarianten gleich ist, weil Standard einfach preiswerter ist als Individuell. Egal warum, irgendwo müssen diese Leitungen ja enden und ggf. mit einer Isolierung oder Wago-Klemme in irgendeiner Verteilerdose untergebracht sein. Nur wo ist diese Verteilerdose? Und an welcher Stelle im Wohnmobil wird die Leitung, die im Sicherungskasten noch mit Kühlschrank, EBL und Steckdosen verbunden ist, auf die einzelnen Geräte verteilt?
Gruß
ThomasHeinz

dietmardd am 13 Mär 2026 22:53:41

Um ein solches Kuddel-Muddel zu vermeiden hat unsere Womoelektrikwerkstatt den MPPT-Solarregler, den Wechselrichter und den Ladebooster nicht über den EBL, sondern direkt an die Aufbaubatterien geschalten. Dergleichen unser Kompressorkühlschrank. Unser Kompressorkühlschrank braucht auch kein D+-Signal, denn der läuft nie direkt über die Lichtmaschine und er muss auch nicht auf Gas umschalten, wenn der Motor aus ist.

Warum Umgehung des EBL? Der MPPT-Regler (für 600 Wp), der Ladebooster und der Wechselrichter (3000 W) haben "Betriebsströme" jenseits dessen, was unser Schaudt EBL verträgt. Außerdem ist die Verkabelung viel einfacher und man kann nachverfolgen, was passiert. Ein EBL ist dagegen für mich eine Blackbox.

BossHogg am 14 Mär 2026 06:50:59

Servus, nimm mal mit jemand Kontakt auf der viel mit Telefonsystemen zu tun hat (der Telekomiker deines Vertrauens bspw.).
Die Kollegen sollten einen Leitungssucher besitzen der ein schwaches HF-Funksignal auf die Leitung gibt und deren Verlauf damit festgestellt werden kann.
Somit kennst Du dann die genauen Verläufe.

Wenn Du einen Multiplus verbaust, könntest Du die Geräte (nur mit Landstrombetrieb) am Ausgang 2 anschließen.

ThomasHeinz am 14 Mär 2026 07:52:12

Hallo BossHogg,
das ist ja mal ein guter Vorschlag. Vielen Dank. Ich werde mich mal auf die Suche begeben, wer in meinem Bekanntenkreis so ein Gerät haben könnte.
Gruß
ThomasHeinz

ThomasHeinz am 14 Mär 2026 08:51:09

Ich habe mir in Amazonien dieses Gerät bestellt: EM415PRO Kfz-Kabeltester, Diagnosetool für Kurzschlusssucher für offene Schaltkreise zum Testen von Fahrzeugverkabelungen und elektrischen Systemen
Lt. Beschreibung kann das Gerät genau das, was BossHogg in seinem Vorschlag beschreibt.
Zum Preis von 15,00 EUR (und der Option, es kostenlos zurückschicken zu können) kann ich erstmal nichts falsch machen. Wenn ich das Gerät nächste Woche bekomme, werde ich es ausprobieren und hier berichten.

UweHD am 14 Mär 2026 16:18:24

dietmardd hat geschrieben:Um ein solches Kuddel-Muddel zu vermeiden hat unsere Womoelektrikwerkstatt den MPPT-Solarregler, den Wechselrichter und den Ladebooster nicht über den EBL, sondern direkt an die Aufbaubatterien geschalten. Dergleichen unser Kompressorkühlschrank....

Und wie löst das jetzt das Problem des Threaderstellers, der die werksseitig verlegten 230V Leitungen für die Verteilung des Stroms nutzen möchte?
Es geht hier darum, die "blind" verlegten Leitungen irgendwie hinter den Einbauten aufzuspüren.

ThomasHeinz am 19 Mär 2026 07:13:30

Der Kabeltester hat leider nicht funktioniert und ich habe ihn zurückgeschickt. Ich werde mich jetzt selber auf die Suche begeben. Irgendwo muss diese Verteilerdose im Wohnmobil doch aufzufinden sein. Wünscht mir viel Glück.
ThomasHeinz

BossHogg am 19 Mär 2026 14:39:32

Seryuv,
15euros kostet kein Brauchbarer der kostet deutlich mehr!

thomker am 21 Mär 2026 18:43:50

BossHogg hat geschrieben:Seryuv,
15euros kostet kein Brauchbarer der kostet deutlich mehr!

Um Kabel durch zu piepen reichen auch 10€...

BossHogg am 23 Mär 2026 16:36:51

Kommt aufs Verfahren und die Möglichkeiten an (bspw. 50 Hz auszufiltern).
Meiner von Tempo kostete einst 300 Euros und funktioniert bis heute egal ob DC oder AC vorhanden ist ( bspw. Einkopplungen). Mit zwei Telefonen und dem Sendermodul als "Amt/Batterie" konnten wir uns so auch beim Kabelziehen absprechen.

ThomasHeinz am 24 Mär 2026 15:58:58

Endlich geschafft!
Ich habe die Stelle gefunden, wo sich die Leitung auf die einzelnen Verbraucher aufteilt. Die Stelle ist im Schrank unter der Spüle am Fahrzeugboden direkt an der Außenwand (Zugang leider nur durch den engen Spülen-Unterschrank) und dort wird keine Verteilerdose eingesetzt, sondern zwei WINSTA® MIDI Verteiler, 3-pol, 5-Fach von WAGO. Ich kannte diese Dinger bislang nicht, daher hatte ich sie nicht gleich als Verteiler erkannt, sondern lediglich als Verbinder betrachtet. Leider kommt dort nur eine Leitung an, sodass ich vom Sicherungskasten noch eine zweite Leitung dorthin führen muss. Die jetzige Leitung ist auf insgesamt 7 Verbraucher aufgeteilt. Vom ersten WISTA-Verteiler auf 4 weitere Verbraucher und einen Abgang zum zweiten WISTA-Verteiler. Von dort zu 3 weiteren Verbrauchern. Wenn ich jetzt eine neue Leitung verlegen, kann ich an jede der beiden Leitungen jeweils einen dieser WISTA-Verteiler anschließen und auf jeweils 5 Verbraucher verteilen. So ist der erste WISTA-Verteiler künftig ausschließlich für Landstrom (Kühlschrank, EBL, Klimaanlage), der zweite WISTA-Verteiler über die Vorrangschaltung entweder für Landstrom oder Wechselrichter (alle Steckdosen) zuständig.
Die größte Herausforderung ist jetzt nur noch die Verlegung des neuen Kabels durch Bad, Kleiderschrank, rüber zur anderen Fahrzeugseite, durch den zweiten Kleiderschrank, vorbei hinter dem Kühlschrank und an den Ort, wo jetzt auch die Verteiler sitzen.
Wenn ich die WISTA-Stecker der einzelnen Verbraucher kennzeichne, kann ich auch nachträglich durch einfaches Umstecken noch verändern, ob ein Verbraucher nur über Landstrom oder mit Vorrangschalter über Landstrom und Wechselrichter betrieben werden kann.
Lieben Gruß
ThomasHeinz

UweHD am 24 Mär 2026 16:25:50

Danke für die Rückmeldung! :)

Klaus700 am 24 Mär 2026 17:06:20

ThomasHeinz hat geschrieben:........So ist der erste WISTA-Verteiler künftig ausschließlich für Landstrom (Kühlschrank, EBL, Klimaanlage), der zweite WISTA-Verteiler über die Vorrangschaltung entweder für Landstrom oder Wechselrichter (alle Steckdosen) zuständig. ......


Danke für die Info!
Kleine Ergänzung: Wago nennt die Produkt-Familie WINSTA.

Gruß
Klaus

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