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VW Reisemobil Komplettausbau


rolandderaeltere am 01 Mär 2026 02:35:26

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Hallo,

lange wollte ich hier schon meine langjährigen Aus- und Umbauten vorstellen.
Sind jetzt endlich halbwegs fertig.

Hierbei sind etliche verschiedene Themen behandelt.
Ich würde gerne viele für und wider mit Euch behandeln…
Dazu liefere ich noch gerne Fotos zu allem hier beschriebenen nach. Ein erstes seht Ihr oben neben dem Teddibär.

Steckbrief der heiligen Kuh 2026

VW-T3 Syncro Baujahr 1988, 480000 Km. Meine eierlegende Wollmilchsau.
2 Personen Hochdach Langreisebulli mit Nutzkomfort oberhalb der meisten „großen Wohnmobile“ in vielen einzelnen Wohn- und Reisesituationen!

Unser drittes selbstausgebautes Reisemobil. Mit denen haben wir, seit 1971 bis jetzt, insgesamt 74 Länder ausschließlich mit dem Bulli bereist und unzählige unserer eigenen und geklauten Ideen verwirklicht.
Als echter VW Bulli bringt er von Haus aus schon die meisten Voraussetzungen mit, um weltweit auch die interessantesten „Geheimnisse“ erkunden zu können.
Dazu zählen wir hauptsächlich z. B. seine Aussenmaße, seinen Wendekreis und sein „Understatement“. Oftmals total unterschätzte, oder bewusst heruntergespielte Eigenschaften.
Ein geeignetes Objekt also, um dafür Optimierungen zu ersinnen um dem eigenen Ideal so nahe wie möglich zu kommen.
Das Gesamtgewicht zeigt jedem Fahrzeug irgendwo seine Grenzen. Deswegen liegt bei all unseren Überlegungen Gewichtsersparung gleichauf mit Zuverlässigkeit an erster Stelle.
So bekam meine heilige Kuh bis jetzt also:

Mit einem AAZ Motor 1900 cm³ und Luftladeluftkühler ca 80 PS. Somit 300 cm³ mehr Hubraum wie original und kühlere Verbrennungsluft für Geschmeidigkeits- und Zuverlässigkeitsgewinn.
Da Wirbelkammermotor, bis zu 100% Pölbetrieb (Pflanzenöleignung), durch geänderten Förderbeginn, angepasste Einspritzdüsen, elektrisch- plus kühlwasserbeheiztem Kraftstofffilter und dickeren Kraftstoffleitungen möglich.
Ein Kraftstoffsieb mit Schauglas im Kofferraum für Überwachung, zum rechtzeitigen Erkennen von Dieselpest und Fremdkörper im Kraftstoff.
Öldruck-, Öltemperatur- Ladedruckanzeigen und Garmin Navi „Drivesmart 86“ für permanenten „Überblick“.
Obwohl für Langreisen absolut nie lebenswichtig gewesen, leisteten wir uns hier einen Allradantrieb ab- und anschaltbar nebst Sperrdifferentialen vorn und hinten. Schließlich bot mit dem T3 VW den „Syncro“ an. Wollen schließlich auch „dort steckenbleiben können, wo andere nicht hinkommen“.
Die Getriebe ließen wir von „Frank Booten & Alexander Hütte (DEN „Getriebepäpsten“) revidieren und „Südafrikableche“ einbauen.
Mit 300 Kg mehr ließen wir ihn auf 2800 Kg z.g.G. auflasten und bauten MAD-Zusatzfedern hinten ein.
Die Räder bekamen 215/75R15 Mefro Felgen und somit die schonendste Art der „Höherlegung“.
Die originale, hier somit „kurze“ JX Motor-Getriebeübersetzung blieb, wegen dem meist höheren Gesamtgewicht.
Um Motortemperaturspitzen verringern zu können, kam ein extra Kühlerlüfterschalter mit 2 Stufen und ein Zusatzölkühler mit Gebläse montiert.
Er hat das original VW Schlechtwegepaket gegen Schmutz-, Wind- und Verwindungsunbillen.
Der Eigenbau Syncro Reserveradhalter befindet sich unten am Heck, dahinter 2 Duraluminium Sandleitern, auch als „Stoßstangenersatz“. Dadurch ergibt sich ein stark verbesserter Schwerpunkt!
Als Roststopp bekommt er mindestens 3 Mal im Jahr eine Fluid- und Permafilmbehandlung plus Mike Sanders Auffrischung.
Die 2 großen Bügelrückspiegel geben Rücksicht vom Hinterrad bis Folgeverkehr.
LED Hauptscheinwerfer mit Relaisschaltung, 2x LED Arbeitsscheinwerfer vorne plus 1x hinten, LED Rückfahrleuchten, LED Innenbeleuchtung, LED „Vorgarten“ Beleuchtung.
Nebelscheinwerfer.
Nachtlicht (für störfreien Toilettengang) und „Panikhupe“ innen am Bett.
Wegfahrsperre elektrisch. Das „wo und wie“ bleibt geheim…
Aluminium Heckverlängerung, darin Kofferstauraum 570 Liter und im „Dachbodenstauraum“ 280 Liter.
Hochschläfer auf „Unterkante Fenster“, 156 cm Bettbreite 225 cm Länge, davon 1 Einzelbett ohne Umbau, beide mit voller Sitzhöhe.
Freie Sitz- und Tischfunktion für 1 Person wenn andere im Bett.
In „Schlafposition“ sind Wasser/ Abwasseranlage und Toilette frei erreichbar.
Alle Fenster und Türen mit Moskitonetzen plus extra Moskitonetz für Bett.
Einbrucherschwerende Fenster- Lüftungsgitter.
„Bio Klimaanlage“ durch Frischluftzug- Kaminwirkung über das Bett von Öffnung im Wagenboden zwischen den Vordersitzen bis zum Heckfenster, direkt über die Langschläfer.
70 L Kellerstaufach unter dem Fahrzeugboden für allerschwerstes. Z. B. Bordbatterie u. v. a..
Je 2 Schubladen- Dachschränke, vorne und hinten in Dachschräge, die die „entfernteste“ Ladung in die Fahrzeugmitte ziehen lassen.
Yamaha Klavier im Dachschrankfach geparkt.
In sämtlichen Dachstauräumen sind zugunsten des Schwerpunktes absolut nur „Leichtgewichte“ gelagert.
Chemiefreies Porta Potti mit 21 Liter Fäkaltank in total frei ausziehbarer Bodenschublade. Spülwasser mit Zitronensäure nicht im Spülwassertank, sondern in 2 0,5 Liter Druckwasserflaschen.
5 Schubschrankladen & 3 Schublädchen.
4 „eingetragene“ Gurtsitze.
Recaro- Orthopädie Beifahrersitz drehbar mit Rückspiegel für den freien Blick vor das Reisemobil.
2 Schiebe-Einzeltische innen (für jeden einen), verstaut in der Schiebetür.
Mit der dadurch großen Beinfreiheit und der offenen großen Schiebetür ergibt sich ein großzügiger überdachter Sitzbereich mit Riesenaussicht für beide.
Bei alldem lässt sich das Meiste „in Reichweite“ erledigen.
Küchen Arbeitsfläche, insgesamt 1,6 x 0,5 Meter. Verschiebbarer Teil davon auf Stehhöhe mit Abtropftablett. In diesem Bereich Edelstahlspüle mit 2 Flammen-Gasherd Kombination.
Gaskasten für 5, 2,75 oder 0,5 Kg Behälter. Gewichtsoptimierbar je nach Reisezeit.
2 Feuerlöscher.
Druckwasseranlage und auch Pumpentankbefüllung.
Portable Innen & -Außendusche.
47 L- Frischwassertank (wärmbar) mit LED beleuchtbarem Kontrollfenster, frostsicher.
16 L Transportkanister, 5 x 15 L Faltkanister für Wasser oder Notdiesel.
25 L Grauwassertank frostsicher, mit von innen bedienbarem Außenablass.
35 L Kompressorkühlbox, bis -18°C kabellos per Schleifkontakt, Kühlluftöffnungen in „windigster (kühlster) Gegend“ stromsparend, als Schublade installiert.
Leichtausbau (Pappelsperrholz und Aluminium), „Innentapete“ Filz.
Maxi Armaturenbrett Stauraum, „Kartenfach“ hinter Fahrersitz.
VA Fahrradhalter am Heck, hochklappbar mit Gasdruckfedern für freien Zugang zu Kofferraum, Motorserviceklappe und Heckfenster.
Solarpanel (fest auf Dach) 130 Wp plus Solartasche (kabelgebunden) 135 Wp,
90 A-Lichtmaschine, Ctek Ladegerät 10 A, Ladebooster.
2 x 95 Ah AGM Bordbatterien unter dem Wagenboden beheizt. [b]Batteriehauptschalter[/b] für Start- und Bordbatterie.
4 KW Planar Luftstandheizung mit Höhenkit und leiser Pumpe plus
2 KW Vevor Luftstandheizung mit leiser Pumpe
.
Beide Bedienungen von Innenraum, Bett oder Führerhaus.
Extra Heizöltank für diese beiden Heizungen.
Rauch- und CO-Melder.
Luftfußbodenheizung von A- bis D Säule mit Frisch- oder Umluft plus Motorwärme- Heizungstauscher für Fahrbetrieb.
Xtremschaum (geschlossenporiger PU Schaum) Isolation innen und unter Fußbodenheizung.
3 Dachfenster groß, großes Iso- Ausstell- Heckfenster mit Fernbedienung an Bett und im Innenraum (alle Fenster mit möglicher Zwangslüftung).
Regenabweiser für Kurbelfensteröffnungsspalt.
1x große (unter 5 Kg), 1x kleine (sturmfeste) Markise.
Lamellenausstellfenster mitte links, Schiebefenster mitte rechts und hinten rechts, sämtliche Fenster mit „Isoliervorhängen", außen in dunkler Tarnfarbe, auch auf halber Höhe (Privatsphäre) zu verschließen.
Zivile Tarnfarbe „VW Schieferblau“/dunkelgrün/matt.
Wertgutachten 2017 = € 26.000,00.
H- Kennzeichen. Alle notwendigen Änderungen „eingetragen“!

Bis auf das Grundfahrzeug ist natürlich alles Eigen Aus- und Umbau...

Wieder einmal aus Niederbayern grüßend
freut sich auf Diskussionen

Anzeige vom Forum

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WoMoMei am 01 Mär 2026 07:45:53

na musst du schon Foto zeigen :)

mv4 am 01 Mär 2026 08:07:32

Ja so habe ich auch mal angefangen
Was wiegt das Fahrzeug so wie er jetzt da steht ohne Reisegepäck ?

Vom Nutzungskomfort oberhalb der großen Reisemobile habe ich jetzt nicht viel gelesen...da hast du etwas dick aufgetragen Das erschließt sich sicher noch wenn die Bilder vorliegen.
Was ist ein störfreier Toilettengang ?

Anzeige vom Forum


Perlen am 01 Mär 2026 09:40:53

Schöne lange Beschreibung, nur ohne Bilder fehlt die Hälfte.....

launig am 01 Mär 2026 14:54:45

Sehr schöner Bericht, vielen Dank für die Mühe die Du Dir für uns gemacht hast. Ich finde auch ohne Bilder ein toller Beitrag.
.

MilesandMore am 01 Mär 2026 17:18:06

Wir haben auch mit T2 Selbstausbau angefangen 1980 und wir haben sogar ein Jahr drin gelebt auf Reisen in den Nahen Osten.

Mit 71 - Jahren - könnte und wollte ich das nicht mehr.

Respekt wer's noch kann und will.

Beste Gruesse Bernd

rolandderaeltere am 03 Mär 2026 00:31:48

Hallo alle,

danke für die Blumen. Gerne zeige ich noch etliche Fotos.
Schon mal die offene Klappe (mit hier jetzt leisem Ratsch Bumm):

C Tisch mit uns.jpg


Bitte fordert von mir Fotos zu Einzelnem das Euch interessiert. Sonst schicke ich womöglich langweilendes :? . Macht dann unnötige Arbeit...

Hallo MV4,

ich habe mir Die Beschreibung Deines Wohnmobils angeschaut.
Da hattest Du wahrlich einiges mehr zu beschreiben. Toll. Dankeschön.
Vielleicht hätte ich bei dieser Menge aber nicht alle meine Reisen geschafft :) ?

Das Leergewicht meiner heiligen Kuh kann ich aktuell nicht sagen :oops: .
Hier aber schon einmal ein echtes "Reisetotalgesamtgewicht" mit allen Tanks voll und Passagieren:

D DSCF0269 Wiegekarte.jpg


Damals hatten wir aber noch unseren 100 Liter großen Wassertank:

A 100 Liter Wasser P10100158.jpg


Der kam damals bald raus. Zu Gunsten unserer aktuellel 47 Liter Lösung mit den beschriebenen Reservemöglichkeiten. Die aktuelle Menge passt besser zu uns (Platz- und Schwerpunktfrage).

Der „Nutzungskomfort oberhalb der großen Reisemobile“?
Wenn einem z. B. seine Aussenmaße und sein Wendekreis so viel bedeuten, zeigt auch das erste Foto davon schon wesentliches:
Der Platz zwischen den beiden Sitzen steht in seiner einmaligen Größe auch beim kochen, beim essen, beim Toilettengang, beim duschen und z. B. beim umziehen zu zweit zur Verfügung.
An der jeweils richtigen Stelle!
Wenn man Wert auf geringe Aussenmaße legt, braucht man dafür nicht bis zu 5 Mal diesen Platz herum zu fahren, wie bei ganz großen Reisemobilen.

Unter einem störfreien Toilettengang verstehe ich, dass jeder beim Toilettengang des anderen überhaupt nicht in seinem Schlaf gestört wird.

Schöne lange Beschreibung, nur ohne Bilder fehlt die Hälfte.....
Udo


Hallo Udo,

lange?
Na ja, ich schreibe in dem „Stechbrief der heiligen Kuh“ schon seit Jahren immer wieder über die jüngsten Schandtaten... Ihr bekamt eben die aktuelle Version.

Hallo Bernd,

unser 1. T2 bekam ab 1971 seine Einrichtung von uns.
Wir durften dann, auf den Tag genau, 2 Jahre lang nach Bali und zurück reisen.
Damals blickte ich aber auch nur auf 30 Lenze zurück.

B D Asien 1974- 1976 DSCI1296.jpg


Wollen täte ich noch total…

Grüße an alle, jetzt wieder aus Niederbayern

mv4 am 03 Mär 2026 06:43:56

Sieht doch super aus...so ein Ausbau entwickelt sich ja über die Jahre...nach jeder Reise hat man neue Ideen und Anregungen für Verbesserungen.

Würde sagen...das Gesamtgewicht hat immer noch Luft ....hast du schon mal daran gedacht auf Li Accus umzusteigen?

Von mir ein positiv auf deinen Bericht

Portier am 09 Apr 2026 15:23:16

Sehr durchdachter Ausbau, vor allem die Schwerpunkt- und Gewichtsüberlegungen gefallen mir richtig gut, merkt man einfach die viele Praxis über die Jahre. Die Idee mit dem freien Mittelgang für alles gleichzeitig nutzen finde ich beim T3 ziemlich genial gelöst. Mich würde noch interessieren wie sich die zwei Standheizungen im Alltag bewähren, nutzt du beide regelmäßig oder eher als Redundanz gedacht?

rolandderaeltere am 10 Apr 2026 01:16:29

mv4 hat geschrieben:Würde sagen...das Gesamtgewicht hat immer noch Luft ....hast du schon mal daran gedacht auf Li Accus umzusteigen?


Hallo alle.
Hallo mv4,

mein Dank erreicht Dich doch endlich noch.

Die Luft zu meinen Lithium`s wird schon immer weniger... Dann kommt da auch noch Gewicht weg!
Meine AGMs waren bisher noch recht gut, im Gegenteil zu meinem Wissen über die Lithium´s.

Bin froh, dass ich mit diesem zu wenigen Wissen noch keine angeschafft hatte. Die hätte ich vielleicht mit meinem, schon seit Jahren eingebauten Pulser (gegen schleichendes verschlammen der Bleibatterien) und gelegentlichem laden mit dem ebenfalls pulsenden CETEC MXS 10 Ladegerät, aber auch unzureichend eingekapseltem Selbstbau geschrottet :( .
Wird mir demnächst nicht passieren.


Portier hat geschrieben:Mich würde noch interessieren wie sich die zwei Standheizungen im Alltag bewähren, nutzt du beide regelmäßig oder eher als Redundanz gedacht?


Hallo Portier,

auch Dir meinen Dank.

„Redundanz“ geht ja fast schon von Überflüssigem aus.
1975 in Kabul waren es 2 Nächte im Januar in denen wir mit unserer Motorheizung schliefen.
2019 eine, im Grenzkontrollpunkt der Mongolei nach Russland auf 2000 Meter Höhe, obwohl wir schon 2 Standheizungen hatten. Da brach der Y Verteiler der Dieselleitung zu beiden Heizungen…
Standheizungen können immer mal kaputt gehen :schlaumeier: .

Ich finde einen frostfreien Nachtschlaf wichtig, will zu niedrige Temperaturen innerhalb meiner heiligen Kuh aber der Iris, meiner besseren Hälfte, auf keinen Fall antun.
Die macht schon genug mit uns mit.

Wir nutzen jeweils immer nur eine dieser Heizungen.
Eine 4 KW Standheizung würde ich für einen Bulli, wegen seiner Größe und Isolation nicht wieder anschaffen.
Da sind 2 KW für unsere Art des Gebrauchs wirklich ausreichend!

Aus Niederbayern wünscht Euch allen immer wohltemperierte Reisenächte

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