abenn hat geschrieben:Was sind das für Preise ... 2.000,- Euro für den Einbau eines Kompressor
Das sind volle 2 Arbeitstage
Die spinnen doch die Womo Werkstätten!
Hmm...
Bei einem durchschnittlichen Werkstatt-Stundensatz von 120 € bis 150 € etwa 13 bis 17 Arbeitsstunden.
1.Die bestehende Gasleitung zum alten Absorber muss fachgerecht verschlossen und die Änderung im Gelben Prüfbuch eingetragen werden (inkl. neuer Gasprüfung).
2.Ein Absorber läuft auf 12V meist nur während der Fahrt (D+ Signal). Ein Kompressor braucht eine direkte, ausreichend dimensionierte Leitung zur Aufbaubatterie (meist 6mm²), damit der Anlaufstrom den Kühlschrank nicht wegen Unterspannung abschalten lässt.
3.Beim Kompressor müssen die Außenlüftungsgitter oft isoliert oder verschlossen werden, da er die Kälte nicht durch Wärmetausch nach außen abgibt wie ein Absorber, sondern die Wärme in den Innenraum (oder über definierte Wege) abführt.
Meinung:
2.000 € rein für den Einbau sind extrem sportlich, aber...
Passt der Neue durch?
Viele große Absorber (wie der N4142) wurden im Werk eingebaut, bevor die Seitenwände oder die Tür des Wohnmobils montiert wurden.
Es kann sein, dass der Mechaniker die Türfeststeller abbauen, die Türverkleidung demontieren oder im schlimmsten Fall sogar ein Fenster ausbauen muss, um das Riesentrümmerteil raus- und das neue reinzubekommen.
Wenn dabei ein Kratzer am Möbel oder Rahmen entsteht ... Haftung der Werkstatt.
Wenn der Neue 8 mm tiefer ist, muss die Werkstatt sicherstellen, dass die Rückwandbelüftung noch funktioniert.
Wenn der Platz hinten fehlt, muss der gesamte Rahmen vorne aufgefüttert werden. Das muss optisch perfekt zum restlichen Dekor passen – das ist eher Tischlerarbeit als KFZ-Mechanik.
Bei der Werkstatt hast du das "Rundum-Sorglos-Paket". Wenn das Ding zickt, stellst du denen den Wagen auf den Hof. Die Werkstatt trägt das Risiko, dass sie bei einem Defekt den ganzen Aufwand (Ausbau/Einbau) auf eigene Kosten nochmal machen muss.
und auch dieses muss bezahlt werden, so einfach ist das...