Mein Netzbetreiber will meinen Ferraris-Zähler ausbauen.
Ich glaube er hat bemerkt, dass ich gar keinen Ferrari besitze.
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Mein Netzbetreiber will meinen Ferraris-Zähler ausbauen. Ich glaube er hat bemerkt, dass ich gar keinen Ferrari besitze.
Und das sicher trotz eines modernen Zählers?
Wenn man ohne Speicher kauft und die Module in halbwegs unverschatteter Süd- oder Ost-West-Lage hat, ist das mit 2 x 450 Watt und nem 800-Watt-WR überhaupt kein Problem. Wir haben mit so einem Setup im ersten Jahr ca. 199 Euro Stromkosten eingespart, und so ein BKW-Setup kostet heute keine 400 Euro mehr. Man muss natürlich selber auch Strom verbrauchen, wenn die Sonne scheint, um was zu sparen. bis denn, Uwe
Ja, sogar mit expliziter Zählung der (natürlich unvergüteten) Einspeisung. Die Eigenverbrauchsquote lag bei rund 83%, da ich tagsüber quasi immer eines der Autos am Lader haben kann. Man sollte aber nicht vergessen, dass wir hier dennoch über die berühmten Peanuts reden. Ein Euro Ertrag am Tag ist schon eine guter Wert. Im Prinzip nicht die Rede wert, aber eine nette Spielerei, die sich eben auch rechnet. Mehr kann und sollte man von einer 400€ PV-Anlage auch nicht erwarten. Vor allem nicht, dass man damit ein E-Auto netzautark betreiben könnte, wie sollte das auch funktionieren? Ich lade im Schnitt 500 bis 1.000kWh pro Monat in die Fahrzeuge.
Du brauchst mich nicht zu überzeugen, ich habe seit vielen Jahren PV und Speicher. Das Problem beim TE ist, das er mit dem BKW nur sein Auto laden will / kann und dabei nur 10-20km am Tag fährt. Dabei verbraucht er "zu wenig" und das wenige muss, bedingt durch die minimale Ladeleistung die VW hier fordert, auch noch zu fast 50% aus dem Netz dazu gekauft werden ( um auf mind. 1,4kW zu kommen ). D.h. er kann nur einen verschwindend geringen Teil dessen was das BKW pro Tag / pro Jahr im Stande ist zu leisten, auch wirklich abrufen. Und darum lohnt sich das BKW, bei ihm und in dieser Konstellation, nicht. Wenn der TE aber in seiner Garage "normale" Steckdosen hat, die auch noch in dem Sicherungskasten in seiner Wohnung abgesichert sind, dann würde sich ein BKW mit ziemlicher Sicherheit eher lohnen wenn er dieses in dieser Steckdose ( einer dieser Steckdosen ) anschließen würde. Dann würde der Strom nämlich im Haushalt verbraucht. Dafür allerdings nicht ins Auto geladen. Ist ein reines "Kopfding". Man könnte auch eine zusätzliche Steckdose zwischen Wallbox und Wallbox-Zähler installieren und das BKW immer mal hier mal da einspeisen lassen. Aber das düfte verboten sein! ( Wallbox-Zähler nur für Wallbox! ) Die Frage ist also nicht ob sich ein BKW rentiert sondern ob es sich in diesem speziellen Fall rechnet. Und in diesem speziellen Fall, bei zu wenig Bedarf an ( selbstproduzoiertem ) Strom da nur Auto und da nur 10-20km/Tag, rechnet es sich nicht. Grüße Dirk Bei uns sieht es so aus. Alles über 200 W verschenken wir, ausgenommen Spülmaschine , Waschmaschine, Spalter usw. läuft. Im Winter 3 bis 4 Monate kann man die Erzeugung vergessen. Es gibt Speicher wie den Growatt Nexa mit direktem Anschluss für die Module und einer Schukosteckdose als Ausgang für autarke Versorgung, Ausgabeleistung 2kw. Wenn man da eine Wallbox dranhängen kann wäre man über den 1400W mindestens bereit zu stellender Leistung. Man müsste halt bei leerem Speicher (kein ausreichender Stromfluss von da) wieder -sauber getrennt natürlich- auf das normale Netz umstecken. Aber vielleicht gibt es dafür Lösungen die abhängig vom Stromfluss umschalten? |
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