Danke für Deinen zutreffenden Beitrag der ein "Plus" von mir bekommen hat.Hannus hat geschrieben:..Mit einem Shunt kann man noch die kleinsten Ströme messen..
Danke für Deinen zutreffenden Beitrag der ein "Plus" von mir bekommen hat. Hallo, mir ist der Unterschied schon aus dem Studium bekannt, es geht mir um die Strommessung in LiFePo für den nicht industriellen Bereich und da wird nicht die beste günstige Technologie eingesetzt sondern die billigste. In meinen Ausführungen bin ich leider von Industriestandard ausgegangen und nicht vom Hobby Bereich.
Nein, mir ist schon bekann wie ein Shunt oder ein Hall Sensor funktioniert und man kann auch mit einem Shunt kleine Ströme messen, wichtig ist die Auflösung
Hier liegt wie bereits weiter oben ausgeführt der Hund begraben, die Spannungsmessung im nicht industriellen BMS ist eher ein Schätzeisen.
Es gibt es aber auch hochgenau: Für höchste Genauigkeit und spezielle Messanforderungen gibt es entsprechende Technologien: 1. Integrierte Hall-Sensoren (Open-Loop): Moderne Chips, wie beispielsweise die Serien von Texas Instruments Hall-Effekt-Stromsensoren oder der TLI4970 von Infineon, messen das Magnetfeld direkt kernlos. Dank digitaler Kompensation bieten sie hohe Genauigkeit und benötigen keine externe Kalibrierung. 2. Closed-Loop-Hall-Sensoren: Hier wird das Magnetfeld des Stroms durch ein entgegengesetztes Magnetfeld einer Spule kompensiert. Dies verhindert Sättigungseffekte, bietet eine exzellente Linearität und höchste Messgenauigkeit 3. Fluxgate-Sensoren (Zero-Flux): Für messtechnische Anwendungen im absoluten High-End-Bereich (z.B. für kalibrierbare Leistungsmessgeräte) werden Fluxgate-Sensoren verwendet. Sie erreichen durch kontinuierliche Entmagnetisierung Messwerte, die praktisch keine Nullpunktdrift aufweisen, und sind Hall-Sensoren in der Langzeitstabilität überlegen. Für Automotive Anwendungen und Industrie werden für präzise Strommessungen spezielle Sensoren eingesetzt. Auch im Forschungsbereich, wie beim Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, wird hochflexible Stromsensorik weiterentwickelt.
Genau und hier liegt das Problem bei den BMS, der Shunt ist die billigste Lösung und dann wird auch noch an der Auswertung gespart, Dem Nutzer wird dann etwas vorgegaukelt was so nicht stimmt. Ich bin mit dir vollkommen einer Meinung, dass der Shunt-Widerstand mit Messverstärker für diese Anwendung die beste Lösung ist. Mit dem richtigen Messgerät bzw. Auswerteelektronik bietet der Shunt eine hohe Stabilität und Präzision auch für 0,001A. Wenn dann die Auflösung zu gering ist, wie bei den BMS im nicht industriellen Bereich dann bekommt man aber falsche Werte angezeigt. Ich habe in unserem Wohnmobil den Smart Shunt von Victron eingebaut, er liefert die für mich ausreichenden Messdaten, die Daten aus einem BMS benötige ich nicht. . .
Genau das mache ich auch. auch bei von mir gebauten Accus ist immer ein Smart Shunt verbaut. Das ist die Tankuhr des Accus. in Verbindung mit meiner Regel, die letzten 10 % nicht anzugreifen. Kann ein User nix falsch machen. Ist einfach Kinderleicht und Watscheneinfach. Zu den Shunt. Wenn man sich einen Victron Shunt anschaut ist der von der Grösse gegenüber den Widerstandsmessung in einem BMS sehr,sehr gross. Damit hat man schon ohne geringen Aufwand eine Grundgenauigkeit. Wird gerne übersehen. Vollkommen ausreichend für Wohnmobilisten. Man muß es nur akzeptieren und verstehen. Exzellenter Beitrag von dir. An Gutn. Franz
Lieber Dietmar, bitte erlöse uns, damit nicht weitere Kuchen gebacken werden müssen ;D . Du hast sicher bereits gestern mit Fraron und Bulltron Kontakt gehabt und deine Urlaubsreise angetreten. Helmut Ich hatte deshalb mit Bulltron telefoniert. Der Mitarbeiter von Bulltron vermutete mit großer Wahrscheinlichkeit, dass es sich nur um ein Anzeigeproblem des BMS handelt. Ich solle mal eine oder 2 h laden. Dann müsste alles wieder OK sein. Wir sind dann von Dresden nach Rostock gefahren, um dann die Fähre nach Trelleborg zu nehmen. Die Vermutung war richtig, nach 2 h raus auf den Parkplatz und Anzeigen des Batteriecomputers und der BMS gecheckt. Alle i.O. Wenn dem nicht so gewesen wäre, wären wir nicht nach Rostock abgebogen, sondern weiter nach Hamburg gefahren. Bulltron sitzt ja ein paar km südlich von Hamburg. Vielen Dank für Eure Infos und Ratschläge - nunmehr aus Schweden.
Danke fürs Feedback. Dafür an Gutn. Schöne Reise und immer genug genaue Kapazität im Accu. Franz Gute Reise und viel Spaß! |
Anzeige
|