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Hallo,
vergangenes Jahr hatte ich in der Pronmobil gelesen, dass einige Hersteller aus Gewichtsgründen auf die Zugabe des Reserverrades verzichten und stattdessen die Wohnmobile mit einem sogenannten Pannenset, bestehend aus einem Minikompressor und einer Dichtungsflüssigkeit, ausrüsten. Hat schon jemand damit Erfahrungen gesammelt? Peter Hallo Peter,
also vorweg ich hab noch ein Reserverad auch wenn dieses schlecht erreichbar unter dem Aufbau angebracht ist und ich mir schon lange Gedanken mache dieses mal probeweise ab und anbauen zu wollen. Naja,wir waren in diesem Jahr zum Fahrsicherheitstraining bei Dethleffs in Isny.Eine sehr gelungenes und intressantes WE.Dort kam unter anderem Deine Frage auch auf und in einem "kleinen" Seminar wurde dann auch dieses Notfallset gezeigt und ausprobiert. Du solltest bei einem Platten das Rad abmontieren ,mit dem Kompressor aufpumpen und dann das Dichtungsmittel hinzugeben,dann das Rad einige male hin und her Rollen und wieder befestigen. Soweit die Theorie.In diesem Seminar kam nichts anderes raus als das sich dieser Mitarbeiter von Dethleffs die Hose versaut hat und es eine richtige kleine Sauerei auf dem Hof gab weil das Dichtungsmittel in die falsche Richtung floß. Fazit für mich.Sowas kommt mir nicht ins Auto dann doch lieber Reserverad oder im Notfall ADAC :D Hallo allerseits.
Sorry, aber dieses Pannenset ist der größte Mist den man sich vorstellen kann. ich hatte es im PKW, und unser Hako Rasentrecker hatte eine Panne. Naja, Pannenset geholt, genau so gemacht wie es in der Beschreibung steht 100% ..... und das Ergebnis war, die Luft zischt nach wie vor aus dem Loch. meine Hose war versaut und meine Schuhe auch. Wie meine Finger aussahen, könnt Ihr Euch denken. In Deutschland mag es ja gehen, da bekommt man ja noch irgendwie Hilfe, aber wenn man in andere Länder fährt wo es diese Pannenhilfe nicht in dieser Form gibt dann steht man da, wie blöd mit nem Platten oder geplatztem Reifen.... Denn der Reifen den man braucht, der ist bestimmt sehr teuer, und nicht am Lager... auch wird dieser Pannenset, dieser Klebekram jährlich ausgetauscht, oder war es alle 2 Jahre, egal...kostet 30 Euro oderso... achim
Hallo Achim, genau meine Meinung!! mir hat mal ein Reifenhändler gesagt, dass man nach Benutzung des Pannensets den Reifen nicht mehr maximal belasten darf (beim PKW darf ich nur noch 80 km/h damit fahren) das gleiche gilt für das Schmalspurersatzrad. Wie schnell darf man dann noch mit dem Womo fahren?? Außerdem, jetzt kommt das Wichtigste: nach Benutzung des Pannensets ist der Reifen später nicht mehr zu flicken (vulkanisieren) und ein neuer Reifen muss gekauft werden. Da ist mir das Reserverad doch lieber, vor allen Dingen bei einem Reifendefekt größeren Ausmasses, da greift das Pannenset doch überhaupt nicht mehr! Siggi Bei uns wars das Ventil und wir waren froh, ein Reserverad gehabt zu haben, denn da hilft kein Pannenset, es sei denn, ein Ventilschlüssel liegt dabei :D , denn den gabs an keiner Autobahntanke. Habe mein Pannenset als erstes rausgeworfen und einen Winterreifen als Ersatzrad in den Doppekboden gepackt.
Im Winter kommt dann dort ein Sommerrad rein. HALLO:
ich würde nie auf das Reserverad verzichten, gleich auch aus welchen Gründen. Für mich ist das R-fad immer noch die beste Variante und auch das sicherste Mittel bei einem Plattfuss. MfG Campoverde
Hi Christel, außerdem sagt unser Reifenhändler, bei Wohnmobilreifen sollten Metallventile vorhanden sein. Bei 15 Zoll Reifen langen evtl noch Gummiventile, wenn's aber über 3 ATM geht, wären Metallventile auf jeden Fall sicherer. Einen LKW gibt's gar nicht ohne Metallventile :wink: Die Gummiventile könnten sogar bei extremer Belastung rausgedrückt werden, desgleichen die Reifenreparatur mit einer sogenannten eingezogenen Schnur. Da sagt unser Reifenhändler, auch diese könnte bei starker Belastung rausfliegen. Siggi Hallo zusammen,
so ein Pannenset ist für den "idealen" Reifenschaden gerade noch ausreichend. Also leichter Luftverlust durch Mini Loch bei stehemdem Fahrzeug. Real verliert der Reifen während der Fahrt Luft, geht Platt und die Flanke ist schon nach 100m fahren so hinüber das man sich das Spray sparen kann. Verarsche der Hersteller um 40kg Gewicht für Reifen und Halter und das Geld fürs Rad zu sparen. Hallo !
Die Mobilhersteller folgen dem Trend der PKW Industrie mit dem Pannenset. Beide kann man aber nicht vergleichen. Die speziellen WOMO Reifen sind bei einer Panne nicht vorrätig und werden dann überteuert erst nach Tagen geliefert. Vorher erfolgte natürlich das Abschleppen. Wer einen defekten Reifen aus der Küche geholt hat, weil der Mantel durchgeschlagen war, schüttelt über so ein Spieltzeug nur den Kopf. So ein Set ist eine versteckte Preiserhöhung und beim unbedingt notwendigen Kauf eies R Rades eine Gewichtserhöhung von ca 30 kg. Diese Gewicht geht von der Zuladung ab, weil der Käufer nach EN 1646 - 2 diese Gewicht nach dem Kauf zusätzlich selbst, als Anbauteil verursacht. Lieber ein R - Rad mitschleppen. Es bedeutet Sicherheit!! von Ingemaus Hallo,
ihr habt micht überzeugt und ich behalte, trotz der Verlockung Gewicht zu sparen, doch lieber das Reserverad. Tschüss Peter Hallo ,
ich hate mal ne Dosen Reifenpilot unter der Sitzbank meines Motorrades: Ich hatte nie einen Platten. Aber nach 2 Jahre war die Dose durch Vibrationen durchgescheuert. Man war das ne Sauerei. Hallo Peter.
Deine Entscheidung pro Reserverad ist richtig. Ich bin diese Jahr auf meinem Norwegentrip von einem LKW in einer Rechtskurve abgedrängt worden. An einem vorstehenden Randstein hat sich meine Felge 2 cm aufgebördelt und der Reifen (7000 km) hat sich verabschiedet. Ohne Reseverad hätte ich hier ganz schön alt ausgesehen. Nach mehrmaligem lauten Fluchen (Wagenheber war 10 cm zu kurz, Ratschenschlüssel von Renault hat sich aufgelöst ) konnte ich aber wenigsten weiterfahren. Versuch mal am Wochenende in Norwegen eine Renault - Felge und einen Michelin Camping 225/16 zu bekommen. Viele Wolfgang Auch wir haben ein Reserverad in der Heckablage. Die Erfahrungen mit den Pannensets sind wie beschrieben.
Wir sollten da nicht locker lassen, sondern den Womo Herstellern klar machen, dass auch in Zukunft ein Basis Womo das Reserverad drin hat. Wobei mir eine saubere Halterung reichen würde und ich dann jeweils ein Winter- oder Sommerrad montieren würde. Das spart zwar kein Gewicht aber Geld. Was meint ihr dazu? Also wie ich das sehe, kann hier von Erfahrungen nicht die Rede sein.
Hat doch noch keiner dieses Pannensett ausprobiert, ausser an einem Rasenmäher, oder was das nun war. Natürlich kann diese Dichtungsmasse bei einem Schaden an der Flanke, am Ventil oder den Felgen nicht helfen, da ist die einzige Rettung ein Reserverad. Aber ich habe hier doch auch schon über unbrauchbare oder festgerostete Reserveräder gelesen. Also - hat denn nun schon jemand dieses Pannensett am Womo oder PKW ausprobiert? Würde mich wirklich interessieren, weil ich auch so ein Ding im Womo habe und auch eine Idee skeptisch bin. hallo Andreas,
hab so ein "Pannenset" bei einem Passat Leihwagen von Europcar vor einen Jahr in Portugal probieren dürfen. Schraube eingefahren, Luftverlust war so hoch das nachfüllen nur für einen KM reichte. Hat nicht gehalten. Luft hielt nach Anwendung dann für drei KM. Hab von EC ein neues Auto kommen lassen. Reifenpilot hab ich vor etlichen Jahren an meinem Oldi ( AlfaRomeo Alfetta Lusso 2000 ) probiert. Hielt für 10km bis zur Werkstatt, danach war die Felge von innen aber so versaut und verklebt das sie sehr aufwendig gereinigt werden musste. Ich hatte auch überlegt mir ein Pannenset zu kaufen. Unser Reserverad bekommmt man nur aus dem Staukasten wenn ich die Anschläge für die Riegel und die Luftfederstütze abschraube. Dann muß meine Frau bis zur Hüfte in den Staukasten kriechen um das Rad anzulupfen ich kanns dann herausziehen. Und das alles auf der Fahrerseite!! Den Techniker von TEC der sich das ausgedacht hat würde ich gerne mal das Rad wechseln lassen....oder auspeitschen.
Letztendlich haben wir uns dagegen entschieden weil diese Dichtungsmittel nur für kleine Löcher taugen und was macht man ohne Reserverad wenn es den Reifen zerfetzt hat? Wenn wir ein Problem haben wird eben der ADAC gerufen. Ich wollte mit dem Pannenspray einen schleichenden Luftverlust am Pkw-Reifen beseitigen. Das Treibgas hatte sich aber nach 3 Jahren Lagerung verflüchtigt.
Ein Tipp: Alle die ein Reifenwechsel selbst durchführen wollen, sollten auch entsprechende Arbeitskleidung und Handwaschpaste mitführen. Moin,
anscheinend habe ich als einziger schon mehrfach gute Erfahrungen mit einem Pannenspray (PKW, nicht WOMO allerdings) gemacht: Größter Vorteil war dabei immer die mögliche umgehende Weiterfahrt vom Pannenstandort zur nächsten Tanke oder Werkstatt, also weg vom gefährlichen Standstreifen o.ä. Richtig ist allerdings, dass ich bei den letzten beiden Pannen keine Werkstatt mehr gefunden habe, die das Zeug aus dem Reifen wäscht, damit er ordentlich repariert werden kann. Ich musste mir also zwei mal pro Achse Neureifen organisieren ... Fazit: Wenn vor Ort nur mit Gefahren ein Wechsel möglich ist, nutze ich (geht natürlich nur bei minimal gelochtem Reifen, der noch nicht auf der Flanke rissig gerollt ist) zur Überbrückung den Spray (kostet bei gebrauchten Reifen einen neuen Achssatz Reifen, nicht die 6,95 € Anschaffung). Wenn keine Gefahr droht, krame ich mühselig den Reifen unterm WOMO hervor und schraube leise Fluchend vor mich hin ... HG, Christoph [quote="migula"]Ich wollte mit dem Pannenspray einen schleichenden Luftverlust am Pkw-Reifen beseitigen. Das Treibgas hatte sich aber nach 3 Jahren Lagerung verflüchtigt.
quote] Hallo migula ist es nicht so, das einmal in Jahr, der sog. Pannenhilfset bei der Inspektion ausgetauscht wird? Oder waren es alle 2 Jahre? achim
ich kann mir schlecht vorstellen, das Du in Italien oder Griechenland oder anderen Ländern, jemanden zum auswaschen des Klebezeug findest. Denn in Deutschland schütteln die meisten Reifenfirmen schon den Kopf, und verkaufen Dir viel lieber einen neuen Reifen. Es heisst normal ja auch, das nach Gebrauch des Pannenhilfset, der Reifen nicht mehr zu Retten ist. Oder liege ich da falsch, und mir wurde Quatsch erzählt ? achim :?:
Ich glaub, ich habe geschrieben, wovon ich in der Praxis ausgehe, oder? Da ich nicht vom Fach bin, weis ich nicht, ob man uns Quatsch erzählt hat. Merkwürdig ist allerdings, das auf jedem Spray draufsteht, man soll umgehend eine Werkstatt aufsuchen, aber nicht, dass spätestens durch die Verwendung des Sprays der Reifen irreparabel beschädigt wird ...
Ich glaube nicht, dass Dir da Quatsch erzählt wurde. Die Leute, die ein Pannenset haben, sollten mal das "Kleingedruckte" lesen: Nach Benutzung des Pannensprays darf der Reifen nicht mehr maximal belastet werden, dann ist die vorgeschriebene Geschwindigkeit 80 km/h! Vielleicht gibts ja heute "besseres" Spray, vor einigen Jahren stand das aber ganz deutlich in der Gebrauchsanleitung. Na, und das Wichtigste: der Reifen kann später nicht mehr vulkanisiert werden, was bei einem kleinen Loch überhaupt kein Problem ist. Also, ein Pannenspray kommt nicht in unser Fahrzeug!! Siggi Moin,
hatte heute im Supermarkt ein Reifenspray in der Hand (reiner Zufall :D ). Darauf steht: "... Nach Gebrauch des Sprays kann der Reifen nicht mehr repariert werden ..." Das steht auf der, die in meinem Auto liegt (knapp ein Jahr alt, vom gleichen Hersteller) noch nicht drauf. HG, Christoph
Hi Christoph, sag ich doch, brauchst nur einen Reifenhändler fragen! :wink: Und bei einem ralativ neuen Reifen und einem kleinen Löchlein das Spray zu benutzen, da wäre man ja ganz schön blöd! Also Reserverad ist ein Muss für mich! Siggi Siggi |
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