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Für die Stromexperten -Taugt IU - Ladewandler was?


pluspetit am 25 Nov 2006 23:18:34

Hallo,

hier im Forum gibt es ja wahre Elektroexperten.Daher wende ich mich mal vertrauensvoll an Euch.

Ausgangssituation und unser Kenntnisstand:

90 A Lichtmaschine, 2 Aufbaubatterien Blei / Säure a ca 90 Ah, ca 7m Zuleitungslänge
Die Aufbaubatterie wird im Fahrbetrieb nur schwer voll geladen, dies hat mehrere technische Gründe:
1. Die Lichtmaschine regelt die Ladespannung herunter, da sie sich vorrangig an der relativ voll geladenen Starterbatterie orientiert.
2. Die Aufbaubatterie ist von der Lichtmaschine relativ weit entfernt, der auftretende Spannungsverlust erschwert die vollständige Ladung

Bisherige Massnahmen

Verlegung einer weiteren Ladeleitung mit 16 qmm

Ziel:

Die Aufbaubatterie soll auch schon bei relativ kurzen Strecken möglichst voll geladen werden.

Was ist von diesem IU Ladewandler zu halten: --> Link
Bringt die Erhöhung der Ladespannung etwas? Reichen die 20 A oder sollte man gleich den größeren Bruder mit 40 A kaufen?
Könnte das eine Alternative zu Sterlingreglern sein? Oder sind diese empfehlenswerter.
Also, Experten an die Front

wir sind für alle Meinungen und Tips dankbar.

N.S. Wir nutzen außer zu Hause nie "Landstrom" und sind "Moppelfeinde", Ziel ist eine rel. autarke Selbstromversorgung ohne Solar o.ä.. Strombedarf pro Tag ca 25-40 A je nach Wetter, Wir fahren ca alle 2 Tage für jeweils ca 2-6 Stunden.Daher die Idee die Ladeleistung der Lichtmaschine besser zu nutzen.


Pluspetit

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zwerggwion am 01 Dez 2006 11:32:01

Hallöli,

bin zwar kein WoMo-Strom-Experte, aber nach meinem Dafürhalten sollte auch mit dem 20A-Teil die Aufbaubatterie voll zu kriegen sein. Ein Problem bleibt: Parallel geschaltete Batterien sind immer so stark, wie die schwächste. Wenn nun also die beiden Aufbaubatterien mit dem selben Laderegler geladen werden, funktioniert das auch nur, so lange die beiden ungefähr die gleichen Werte haben. Sollte eine Kapazitätsverluste haben, wird sie die andere nach dem Laden wieder leersaugen, aber das Prob hättet Ihr ja jetzt auch schon. Wenn Ihr 25-40 Ah pro Tag braucht, wird es natürlich mit dem 20A-Lader innerhalb von 2 h Fahrt schwer, die beiden Freunde voll zu kriegen. Die Frage wäre, ob man nicht zwei kleine Laderegler nehmen sollte, und die Verbraucher im WoMo trennt (also zwei Verbraucherkreise einzieht), bzw. sich eine schlaue Relaisschaltung überlegt, die die beiden Batterien nacheinander leermacht. Dann hat man natürlich mit unterschiedlichen Batterien kein Problem.

Also, wenn die beiden Batterien gleich sind (Alter, Kapazität, Hersteller, etc.) und auch gleichzeitig ersetz werden, hilft ein Laderegler. Größte Sicherheit hat man mit zwei separaten Ladereglern, und einer Relaisschaltung (elektronisch Aufwändig!) oder mit zwei Verbraucherkreisen (Verkabelungsaufwand!).

Alle Klarheiten beseitigt?



Thomas

kintzi am 03 Dez 2006 19:47:42

Hallo Pluspetit,
Probleme richtig erkannt. Lsg. zu 1): Externer Laderegler z.B.Sterling: recht aufwendiger Umbau mit nicht risikolosem Eingriff in das "Herz" der Stromerzeugung, schwieriger Rückbau im Störungsfalle, Gefahr der Überldg. der Starterbatt.,wenn dort Spannung mit Diode nicht herabgesetzt. Lsg. zu 2):Erster Schritt bereits erfolgt, ich hoffe, Zultg. zum Trennrelais auch auf 16mm2 dimensioniert. Zweiter Schritt wie eigentlich gefragt: Ladewandler: zu empfehlen. Zwei Geräte. Waeco u. Sterling. U-schiede: Waeco wird über D+ oder Kl.15 angesteuert, D+ ist zu bevorzugen, Einschaltung, wenn Gen. wirklich Strom liefert. Sterling schaltet bei >13V an Starterbatt. Waeco`s Ladeschlussspannung fix bei 14,2V, Sterling regelbar 14,2-14,8, bei genügend langem Betrieb kann man hier die Batt. vollbekommen, was mit 14,2V nur zu 80% gelingt. Waeco IU-Kennl.,Sterling IUoU. oU bei Gen.-betr. wird zeitl. kaum erreicht.
Um ohne Umbau an mehr Strom zu kommen, kann man Kühlschrank nur
auf Gas laufen lassen, bringt zw. 5-12 A. Dauergas jedoch in France nischt errrlaubt, ich glaube gehört zu haben, bei uns ab 01.01.07 auch nicht mehr. Dann SecuMotion. Noch etwas zu Bedenken: Gen.-leistung: Die Nennleistungen scheinen nur unter bes. Bedingungen zu gelten, so habe ich bei meinem Fiat mit angeblich 120A Gen. bei Belastung mit 80A bei 12,1V nur 50 A gemessen.
Ich meine , dass ein 20A Ladewandler, der in Wirklichkeit durch Verluste
25-30A zieht, ausreichen, wenn man bedenkt, dass man mit 10% der Kapazität laden sollte. Ein Sterlinggerät(m. W. nur 50 A erhältlich) ist von Nutzen, wenn man später AGM-Batt. einbauen will. Richi

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pluspetit am 04 Dez 2006 12:52:52

Hallo,

vielen Dank für die Antworten, vor allem @kintzi!

- Also scheint das Waeco-Gerät eine Empfehlung zu sein?
Von Sterling gibt es tatsächlich nur ein Gerät mit 50 A Leistung, das 20 A Gerät wurde laut e-mail eines Sterling Handelspartners mangels Nachfrage nie gebaut.

Den "Trick" mit dem Kühlschrank haben wir auch schon praktiziert, allerdings funktioniert das bei unserem Womo nicht so optimal, da blöderweise bei der Fahrt dann immer über die Kühlschranklüftung die Abgase ins Womo ziehen.

- Außerdem ärgert es uns, dass von den 90 A Lichtmaschinenleistung (auch wenn es nur 40 oder 50 A effektiv sein sollten) nur so wenige Ah bei der Zusatzbatterie ankommen. - Diese Energie wäre ja fast kostenlos, das Gas vergleichsweise teuer.

Ich denke, wir werden das mal mit dem Waeco-Teil ausprobieren.

LG

Pluspetit

Vagabund am 04 Dez 2006 18:19:02

Hallo pluspetit!
Die gleichen Schwierigkeiten hatte ich in etwa auch.
Du schreibst nicht welches Fahrzeug Ihr habt.
Von Duc. gibt es eine 120 bzw 150 AH Lichtmaschine. Achtung die 150 AH
ist billiger als die 120er.
Ich hab die Verbindungsleitungen von der LIMA zu den beiden neueingebauten 105 AH Batterien von 6 mm/2 auf 25 mm/2 erhöht. Die
ganzen Sachen neu - Wechselrichter-Außenbeleuchtung - autom. Satanlage - Fernseher - Elektrostützen etc. hab ich an die neuen Batt. angeschlossen.
Dazu noch einen Sterlinglader mit 50 Ampere und meine Schwierigkeiten
sind auf null.
Wechselrichter 1500 Watt sinus - Leitungslänge 1mtr mit 50 mm/2 verkabelt.
Vagabund

abo1 am 05 Dez 2006 11:14:49

Vagabund hat geschrieben:Hallo pluspetit!
....
Ich hab die Verbindungsleitungen von der LIMA zu den beiden neueingebauten 105 AH Batterien von 6 mm/2 auf 25 mm/2 erhöht. Die
ganzen Sachen neu - Wechselrichter-Außenbeleuchtung - autom. Satanlage - Fernseher - Elektrostützen etc. hab ich an die neuen Batt. angeschlossen.
Dazu noch einen Sterlinglader mit 50 Ampere und meine Schwierigkeiten
sind auf null. ....


hallo

ich unterstelle mal den hauptanteil am guten ergebnis hatte die stärkere verkabelung.
es hilft nun mal nix, wenn nur o,3 oder 0,4 volt weniger an der aufbaubatterie ankommen wegen des spannungsabfalls auf der leitung von der LiMa, dann nimmet die batterie gleich mal nur die hälfte an leistung von der LiMa auf (daher doppelt so lange ladezeit wie "normal") und wird auch nur zur hälfte voll

würde man(n) einfach nur nach nach den spannungsabfall tabellen gehen dann muesste man für 180Ah und 7 meter zuleitung einen 50mm2 verlegen, was aber technisch kaum bis garnicht machbar ist ...

lg
g

pluspetit am 24 Aug 2007 10:03:46

Hallo an alle,

nach fast einem Jahr Erfahrungen mit dem Waeco Batterie zu Batterieladegerät möchten wir anderen unsere Erfahrungen nicht vorenthalten.
Sorry, nun wirds technisch.

Im Herbst 06 bauten wir das 1. Gerät ein. Dabei erfolgte der Anschluss nach Einbauanleitung, allerdings schlossen wir die Eingangsseite (also die Seite, die an der Starterbatterie angeschlossen wird) nicht ununterbrochen, sondern über ein Trennrelais an. So erreichten wir, dass der Lader nur dann Strom aus der Starterbatterie ziehen konnte, wenn die Lichtmaschine lief.
Diese Konstruktion funktionierte prächtig den Rest der Saison o6. Wir konnten Verkürzungen der Ladezeiten auf ca, die Hälfte bis 1/3 feststellen, der Ladestrom wurde tatsächlich auf bis zu 20 A erhöht.

Bei der ersten Fahrt an Ostern 07 roch es plötzlich nach "Maggi" und der Ladewandler fiel aus.
Eine Nachschau ergab, dass eine bräunliche Flüssigkeit aus dem Gerät lief.
Der Waeco Service lieferte daraufhin innerhalb von 10 Tagen ein neues Gerät.
Dieses bauten wir ein, aber auch dieses fiel nach wenigen Wochen mit dem gleichen Fehler wieder aus.
Dieses schraubten wir dann auf und stellten fest, dass ein ELKO geplatzt war. Mit diesen Infos telefonierten wir mit der Technikabteilung von Waeco. Deren Techniker meinte, das Elko würde dann platzen, wenn es Überspannung, d.h. Spannungen über 16 V erhalte. Er empfahl die Spannungen des KFZ zu messen. Das brachte erwartungsgemäß keine Auffälligkeiten, die Aussage des Technikers aber wahrscheinlich den entscheidenden Hinweis:
Wir erinnerten uns an den Physikunterricht, wonach bei schnellem Ein- und Ausschalten einer Spannung auf der Gegenseite eine Spannung induziert wird. Eventuell bekommt unser Reimotrennrelais bei längerem Betrieb ein Schaltflackern?
Also wurde der Anschluss des Ladewandlers abgeändert, er nun ununterbrochen an die Starterbatterie angeschlossen, die Klemme D+ zur Ansteuerung des Ladevorganges beim Ladewandler genutzt.- Bisher hat es so ohne Ausfall geklappt.
Allerdings ist das neueste Gerät auf eine Ladespannung von 13,8 statt 14,2 V eingestellt. Aber auch da hat mir die Technikabteilung von Waeco schon einen Tip gegeben, wie wir das verändern können. Das werden wir demnächst ausprobieren.
Fazit:
Das Gerät ist, wenn es funktioniert super. Den Kundendienst von Waeco können wir empfehlen, die Geräte wurden innerhalb kurzer Zeit ausgetauscht. Der Service war immer freundlich. Nur die Rücksendekosten für die defekten Geräte sind an uns hängengeblieben, aber die hatten wir Waeco auch nie berrechnet.
Wir können das Gerät (bei richtigem Anschluss) also empfehlen.

Heike und Gernot

kintzi am 24 Aug 2007 10:41:40

Liebe pluspetit,Deinen Erfahrungsbericht finde finde ich riesig, zumal man selten etwas über den Ausgang der Anfragen erfährt. Natürlich gibt`s durch Kontakte Funken mit Spannungsstössen, vor allem beim abschalten, gleichzeitig werden auch elektro-magnetische Wellen ausgesandt, daher der Name Funken u. Telefunken. Aber wieder zur Sache, warum sind die auf 13,8V zurückgegangen? Hat`s Batterieschäden gegeben? Wie stellt man v. 13,8 auf 14,2 V zurück? Gibts da ein Potentiometer? Würde mich freuen, Info dazu zu erhalten. Dank u. Richi

pluspetit am 24 Aug 2007 11:46:51

Hallo,

warum unser Gerät nur 13,8 V im Moment liefert, wusste der Techniker bei Waeco auch nicht, er wollte nicht ausschließen, dass es ein Messfehler unseres Batteriecomputers sei. Wir sollen daher vorher nochmals messen mit einem Multimeter. Also eigentlich müsste das Gerät 14,2 V liefern.

Einstellen liesse sich das an einem Potentiomenter, wenn man das Gerät aufschraubt. Es trägt die Bezeichnung VR 1 und sei blau. Keinesfalls solle man am anderen Potentiometer mit der Bezeichnung VR 2 drehen, da dies die Höhe des Ladestromes regle.

Wir haben bislang diese Angaben nicht überprüft, das steht am Wochenende an.
LG

heike und gernot

kintzi am 24 Aug 2007 15:51:47

Hallo, vielen Dank u. ein schönes Wochenende Richi

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