Michael 2000 am 09 Okt 2007 01:38:52 Hallo in die runde !!!!
Angeregt durch psbu`s beitrag : ”Kurioses” kamen erinnerungen in mir auf.
Schöne und nette erinnerungen.
Erinnerungen wo mir jemand etwas gutes wollte.
Beim nachdenken wurden es mehr und mehr.
Kleine tolle begebenheiten aus dem leben.
Vielleicht habt auch ihr solche zwischenmenschlichen erinnerungen im ”Gepäck”
Ich fange einmal an mit folgender geschichte:
Wir schreiben das jahr 1965
Ich, gerade einmal zarte 15 jahre alt, sowie zwei gleichaltrige freunde entschieden uns per anhalter von hamburg nach dänemark zu trampen.
War damals so. Geld hatte man keins, die eltern brauchten noch nicht so viel angst zu haben und die autofahrer auch nicht.
Ein tolles abenteuer für uns 3 jungs. Ausserdem in ein anderes land. Spannnnnnend !!!!!! 8)
Gemacht- getan. Ein paar sachen in den rucksack und ab an die landstrasse.
Zu anfangs ging garnichts. Alle fuhren an uns vorbei.
Um besser voran zu kommen entschieden wir uns getrennt zu fahren.
Treffpunkt sollte die ortseinfahrt von Abenra sein.
Jeder für sich kam daraufhin zügig voran und wir trafen uns wieder in abenra mit einer 30 min verzögerung vom ersten bis zum letzten knaben.
Von dort gingen wir durch den kleinen ort und begaben uns an den strand.
Herlicher sonnenschein, freiheit, baden, das erste mal auf eigene faust.
Was für ein leben.
Nach einer stunde sprach uns ein älteres dänisches ehepaar an und erkundigte sich über uns.
Sichtlich interessiert und wohlmeinend.
Wir erzählten stolz unser vorhaben. Auf die frage wo wir den schliefen antworteten wir das wir schlafsäcke mit uns hatten und am strand schlafen würden.
Daraufhin meinte das ehepaar das wir mit ihnen folgen sollten.
Kurzes unsicheres beratschlagen unter uns jungs, gepaart mit teils neugierde teils unsicherheit sowie ein wenig angst führte jedoch zu einem ”Ja,Danke” und so folgten wir dem ehepaar.
Wir waren ja zu dritt. Konnte also nicht so viel passieren.
Und wie sitlichkeitsverbrecher sahen die zwei auch nicht aus.
Nach ca. 10 min. erreichten wir ein kleines backsteinhaus und wurden aufgefordert einzutreten.
An einem grossem küchentisch wurden wir zum sitzen aufgefordert.
Es dauerte nicht länger als 10 minuten und der herlichste abendbrottisch den man sich denken kann stand fertig gedeckt vor unseren augen.
Meeeensch, was war uns das peinlich. :oops: :oops: :oops: :oops:
Das konnte doch nicht wahr sein!!! Konnte man das überhaupt annehmen? Zu spät !!!!!
Also fingen wir an es uns schmecken zu lassen. Zu anfangs zögernd aber nach mehreren aufforderungen "ordentlich reinzuhauen” löste sich langsam die beklemmung bei uns und wir hauten wirklich hinein.
Gerade so wie 15 jährige jungs es können. Mit einem bärenappetit. Die leuchtenden augen des ehepaares dankten es uns.
Zu trinken gab es auch limonade satt.
Daraufhin unterhielten wir uns noch ein-zwei stunden und dann war es zeit zum schlafen gehen. Was jetzt kommen sollte wussten wir ja noch nicht.
Hinter unserem rücken wurde gerade der gipfel von hilfsbereitschaft in angriff genommen.
Noch heute wird mir ganz mulmig wenn ich daran denke.
Das ehepaar hatte sein ehebett für uns geräumt und neu bezogen. Die beiden wollten in einem anderen zimmer auf dem sofa schlafen.
Könnt ihr euch vorstellen was wir für augen machten als man uns in das schlafzimmer führte?
Trotz aller einwände die wir hatten so vermochten wir nicht diese netten leute davon zu überzeugen das wir auf den soffas schlaffen könnten.
So, wir ergaben uns in unser königliches schicksal und hatten eine wunderbare nachtruhe.
Das wir dann morgens mit frischen duftenden brötchen und kaffe geweckt wurden mag ich garnicht mehr berichten.
Wir bedankten uns dann wirklich herzlich bei diesem netten paar und verabschiedeten uns daraufhin.
Diese geschichte werde ich nie vergessen und ich habe oft an dieses paar denken müssen.
Wenn es einen himmel gibt dann sind die beiden mit sicherheit dort.
Zwei wildfremde liebe menschen die es einfach nur gut mit uns meinten.
jonathan am 09 Okt 2007 08:23:32 Toll, deine Geschichte, Michael !
Da fällt mir eine Geschichte ein, die wir so ca. 1982 auf der dänischen Insel Moen(mir fehlt das dänische ö) erleben durften: Wir fuhren mit unserem alten LT Sven Hedin von der Fähre runter und wollten ganz gemütlich über Land bummeln, um einen schönen Stellplatz zu irgendwo ergattern(Ging damals noch, da es kaum WoMo gab). Mist! Alle Läden wegen Feiertag geschlossen!!!Zur Mittagspause fuhren wir nach rechts in einen kleinen Wald hinein. Während Birgit noch kochte, ging ich mit den beiden Fellnasen den Waldweg weiter-und kam nach kurzer Zeit auf eine traumhafte Lichtung-U-förmig von Mischwald und jungen Birken umgeben-nach Osten freie Wiesen. Also-nix wie zurück-da müssen wir hin! Während Birgit also hinten die schon fast kochende Suppe auf den Knien balancierte, schaukelten wir den Waldweg bis zur Lichtung und blieben dort stehen-hier wird auch gepennt-entschieden wir spontan.
Nach dem Essen lagen wir vor unserem Mobil faul auf einer Decke in der Frühlingssonne, als ein PKW auf die Lichtung fuhr. Ein wild auf dänisch schimpfender Mann kam auf uns zu und schien sehr böse zu sein. Als ich ihm auf deutsch/dänisch radebrechend zu verstehen gab, daß wir nicht wussten, usw......dort nicht stehen....schaute er irritiert auf, fragte, ob wir Deutsche seien. Ja !Dann ist es gut, meinte er, er würde nur seine Landsleute dort immer verjagen, da die andauernd die jungen Birken klauen!!! Wir gaben ihm eine Tasse Kaffee aus und erzählten, daß wir ganz schön in der Klemme sässen, da wir nicht wussten, daß in Dänemark der grüne Donnerstag ein Feiertag sei und wir kein Brot(vergessen mitzunehmen)kaufen könnten. Nun-er fuhr dann nach 2 Tassen Kaffee ab. Nach rd. 1 Std. kam wieder ein PKW auf die Lichtung! Aha, dachten wir-die Birkendiebe kommen ! Aber nein-es war unser Bauer von vorhin-diesmal mit Ehefrau. Aus dem Kofferraum holten sie einen Korb mit Brot, Butter, selbstgemachter Marmelade, selbstgemachter Wurst, Käse......alles für uns-geschenkt! Danach machten sie mit uns noch einen Waldspaziergang und er, der nänlich auch Förster dort war, erklärte uns die umgebende Flora und Fauna und zeigte uns die Stelle, wo wir morgens beim Aufwachen auch die Füchse spielen sehen könnten. Natürlich folgte eine Einladung für den nächsten Tag in deren Haus, wo es nochmals zu Essen gab, daß sich die Tische bogen-und eine Einladung, doch immer, wenn wir auf Mön seien, die Waldwiese zum hinstellen nehmen sollten. Leider waren wir danach nicht mehr dort in der Nähe-aber wir müssen noch so manches Mal an diese Geschichte voller dänischer Gastfreundschaft zurückdenken
Ja, das ist lange her....
Werner
Aretousa am 09 Okt 2007 08:52:07 Ich habe auch einige solcher Geschichten erlebt. Da wäre die erste, wo eine Autofahrerin meine Freundin und mich beim Trampen mitnahm und als sie erfuhr dass wir noch etwa 30 km weiter wollten einen Umweg von knapp 60 km machte (sie hätte eigentlich nur knapp 10 km vom Einkaufen nach Hause gehabt), damit wir uns nicht mehr an den Straßenrand stellen mussten, um wildfremde Menschen anzuhalten.
Oder die Wirtin eines B&B in Irland bei der wir unterkriechen mussten weil unser Zelt im Sturm ziemlichen Schaden genommen hatte. Sie nahm nur die Hälfte des üblichen Pensionspreises und bot mir an, ihre Küche zu benutzen damit ich uns ein warmes Abendessen zubereiten konnte- wobei sie dann weitestgehend die Zubereitung übernahm, weil sie mit dem torfbefeuerten Ofen natürlich besser zurecht kam als ich. Und die uns dann am nächsten Morgen zum Abschied Kuchen und Eier von glücklichen Hühnern schenkte - weil es doch nirgendwo in einem Geschäft so gute Eier gebe wie die von ihr bei den eigenen Hühnern gesammelten.
Oder ein Erlebnis auf einem türkischen Campingplatz. Wir hatten uns aus dem Campingführer einen Campingplatz ausgesucht der ein Lokal hatte weil wir beim späten Ankommen dort gerne noch essengehen wollten. Die Ankunft hatte sich verzögert und als wir am Tor ankamen war es stockduster. So fragten wir den Nachtwächter nach dem gesuchten Lokal und er erklärte uns das habe noch zu , da erst Ostern also Vorsaison.
O.k. verhungern mussten wir natürlich nicht, schließlich hat man im Womo ja immer genügend Lebensmittel an Bord. Nachdem wir also gesättigt waren legten wir uns wegen der späten Stunde ziemlich bald schlafen. Und wunderten uns sehr als es kurz darauf an der Wohnmobiltür klopfte. Da stand der Nachtwächter mit Brot und Käse. Er war nach Hause gelaufen, hatte also seinen Posten verlassen, und hatte für uns die fremden Gäste in seinem Land diese Sachen zum Abendessen geholt, damit wir nicht hungern mussten. Geld wollte er auf gar keinen Fall annehmen. Natürlich verrieten wir ihm nicht ,dass wir ja schon etwas gegessen hatten. Und am nächsten Tag bekam er von uns ein Päckchen Zigaretten. Er verabschiedete uns wie Freunde.
KangooCamper am 09 Okt 2007 10:25:36 Hach - wenn ich eure Geschichten lese wird mir ganz warm ums Herz... Dänemark ist und bleibt mein Lieblingsurlaubsland! Auch wenn einem solche hyggeligen Geschichten heute wohl nicht mehr passieren, auch an DK geht die Globalisiereung nicht spurlos vorbei. Dennoch... *seufz, schwärm*
Das "dänische Ö" ist übrigens hier: ø Ø ! Einfach unten rechts in der Taskleiste das Tastaturlayout umschalten: æ Æ å Å
Gast am 09 Okt 2007 11:45:50 Naja, Dänen... :D Überall hissen sie sofort ihren Jammerlappen. :D
Hab mal in FL gewohnt. Ach Herrje wehe man lässt sie an die Biertheke :D
Nein, ist schon ein ganz nettes Völkchen...meistens
Michael 2000 am 09 Okt 2007 17:41:57 Hallo zusammen
@ Werner
Auch eine tolle geschichte. Wenn einem etwas gutes wiederfährt scheint es oftmals im zusammenhang mit dem essen zu geschehen. :D
@ Lena
Auch bei dir ging es teilweise über das lebensnotwendige. Essen müssen wir alle. :D
Hier noch eine kleine episode die in meinen augen auch erwähnenswert ist.
Noch ein kleiner nachtrag zu meiner dänemarkreise 1965
Auch eine episode die ich mit schmunzeln erinnere.
Auf dem weg zurück richtung deutschland trampten wir 3 jungs auch wieder getrennt.
Als ich dort in dänemark an der strasse stand fuhr ein auto an mir vorbei und wurde langsamer und langsamer bis es 200 meter weiter zum stillstand kam.
Ich dachte das dieses anhalten mir galt und im sprung marsch-marsch lief ich dem auto nach.
Dort war mittlererweile ein älteres ehepaar ausgestiegen und gestekulierte wild dass das anhalten nicht mir galt.
Ich war aber bereits so nahe dran das ich sah das es um das auro rauchte.
Ich näherte mich langsam um die leute nicht zu erschrecken und zeigte meine bereitwilligkeit helfen zu wollen.
Nach einigem untersuchen meinerseits entdeckte ich das die handbremse anlag.
Das paar hatte etwas werkzeug an bord so das ich mich unters auto zwengen konnte und die handbremsseile an ihren einstellungschrauben entspannen konnte.
Wenn auch nur provisorisch so war es doch eine lösung das die beiden weiter fahren konnten.
Ich wünschte den beiden eine gute weiterfahrt und wendete mich demonstrativ ab um wieder an meine ausgangs position zu gehen.
Mit lautem hallo wurde ich zurück gerufen und man wollte mich natürlich mitnehmen was ja zu anfangs von dem paar nicht geplant war.
Ich hatte wohl einen guten eindruck hinterlassen. 8) :D 8)
Meinetwegen wurde die fahrt sogar noch bis an die deutsche grenze erweitert.
Auch eine zwischenmenschliche sache die mit ”etwas gutes tuen wollen” endete.
Aretousa am 09 Okt 2007 17:59:39 Wir haben im Urlaub sehr oft sehr schöne Situationen dieser Art erlebt- ob der Pauschal Hoteltourist auch mit solch postiven Eindrücken heimkommt?
1974 machten wir unseren ersten Zelturlaub in Südfrankreich- Les Stes Maries de la Mer zur Zeit der Fußballweltmeisterschaft. Als feststand dass das Endspiel Deutschland-Niederlande sein würde schlossen alle Wirte im Ort ihre Fernseher ein, vermutlich weil sie Probleme mit den vorwiegend holländischen und deutschen Campern vermuteten. Aber in einer Seitengasse des Ortes entdeckten wir in einer Boutique einen kleinen Fernseher und wurden vom Ladenbesitzer fröhlich zum Fernsehgucken eingeladen. Dabei räumte er uns als deutschen "Ehrengästen" die besten Plätze ein. Hat sich dann ja auch gelohnt.
Und im gleichen Ort 2 Jahre später. Nach 2 Urlauben in der Clique unser erster Zelturlaub ganz alleine nur mein Mann und ich. Als wir dort am Strand ankamen herrschte heftigster Mistral. Es war nicht daran zu denken, dass wir beide es schaffen würden unser Riesenzelt alleine aufzubauen. Da kamen aus den umliegenden Zelten ud Wohnwagen eine Handvoll Franzosen, meinte wir sollten uns mal ein bisschen ausruhen, wären bestimmt lange genug gefahren und stellten mit vereinten Kräften unser Zelt 1a auf. Nach Beendigung der Aktion kam dann aus dem nebenan stehenden Pinneberger Wohnwagen ein Kopf heraus und meinte, na da kann ich wohl nicht mehr helfen? Sprachs und verzog sich wieder. Mit den Franzosen wurde dann erst mal eine Flasche Rotwein geleert.
Beduin am 09 Okt 2007 19:15:23 Da fällt mir auch eine Geschichte ein die ich............ muss wohl 1997 gewesen sein, in der Türkei erlebte.
Dort angekommen habe ich einen Motorbrand gehabt, in der Nähe von Adana.
Der Wagen wurde abgeschleppt, organisiert von einem den ich über die Zeitung gefunden hatte, Mitfahrer so zu sagen, in eine kleine Werkstatt in Adana und wir verbrachten die Tage in einem schönen kleinen Hotel.
Mein Hexenschuss den ich mir da zuzog verzog sich sehr schnell als ich da das Krankenhaus sah, aber das nur am Rande.
Wagen wurde fertig, Werkstattbesitzer musst um Ersatzteile zu holen extra mit dem Bus nach Istanbul.
Als wir dann in Pamukale Station machten erzählte ich mein Unglück, das mich ja heftig Geld gekostet hat, einem Pärchen aus dem Schwabenland, das mit ihren Motorrädern unterwegs waren, nach Indien.
Die machten mich darauf aufmerksam das ich ja doch wohl versichert sein und die Versicherung das übernehmen würde.
Ich also wieder zurück nach Adana, in die Werkstatt und ihn um die Rechnung von 800 DM gebeten. Ein Riesen Aufstand ging dann los mit Geschrei und Geschimpfe.
Ich von nichts ne Ahnung, mein Türkisch reichte nicht so weit um zu verstehen was ihn jetzt so aufregte und er konnte kein Deutsch.
Also wurde Ali geholt, der konnte Englisch, lies sich von mir erzählen was war. Um jegliche Unklarheiten nicht aufkommen zu lassen lies er auch noch Bekannte kommen die Deutsch konnten.
Es stellte sich heraus das mein "lieber" Begleiter mich beschisse hat. Die Rechnung die ich hätte der Werkstatt bezahlen müssen hat er mal eben kurz verdoppelt :evil:
Ich wusste wie er hieß, wo er hin wollte und Ali setzte sich voll ein. Rief in diesem Ort die Polizei an, die suchte den anderen, scheuchten in zu Ali in die Werkstatt, der fast auf Knien vor mir gerutscht und mir das zu viel bezahlte Geld zurück gegeben.
Nicht genug der Freundlichkeit.
Ali und der Werkstattbesitzer machten sich auf und besorgten der Werkstatt eine Art Gewerbeschein, das er mir eine "richtige" Rechnung schreiben konnte. Die hat Ali dann an den ADAC geschickt, an einem Mittwoch, damals zumindest war es so das der ADAC nur einmal die Woche auszahlte und das nur auf ein Konto und ausgerechnet nur Mittwochs.
Also hat Ali wieder hergehalten und sein Konto zur Verfügung gestellt.
Soviel zutrauen zum ADAC hatte er nicht, das er mir das Geld gab, bevor er es auf dem Konto hatte und so blieben wir noch ein paar Tage in Kusadasi am Strand in einem Garten von einem Hotel. Damals konnten die Camper sich noch Halb oder Voll Pension aussuchen :)
Ali, ganz der Kavalier, besuchte mich dort mal und zeigte mir die Türkische Seite der Mädchenburg, so richtig mit Minitische zum essen, Hocker oder Sitzkissen und original Türkischem Bauchtanz.
Zuerst war ich tierisch unsicher, war ich doch dort vermutlich die einzige Deutsche, als sich das legte hatte ich einfach nur sehr viel Spaß :) am Tanz, den Leuten und dem Essen.
Ein paar Tage später kam ich dann zu meinem Geld und konnte mich verabschieden und weiter reisen :)
Damals war es außerhalb der Riesen Touristen Hochburgen schon noch so das du beim tanken deinen Tee bekamst.
Ach ja, das war auch noch nett.
Auch in der Türkei, CP waren damals ja noch nicht so viele, vor allem nicht ganz weit hinten, kurz vor Iskenderun. Dort kam ich abends kurz vor Acht in einem kleinen Dorf an, war schon Kuh Nacht, ich Brot fertig und heil froh als ich ein Schild mit Zelt oä sah, fuhr rein, war so eine kleine Pension, hing dann da so geplättet über meinem Lenker.
Kam ein junger Kerl her, frage mich in perfektem Deutsch, was ich den gerne möchte :)
"Nur einen Platz zum schlafen"
"Kein Problem, suchen sie sich einen aus" :)
Am nächsten morgen wurden wir zum Frühstück geladen, abends wurden wir auch zum essen eingeladen, war mir auch fast schon peinlich, den Geld wollte die keines, ich habe dann auch mal gekocht. :oops:
Der junge Kerl nahm uns überall hin mit, erzählte von seinen Plänen, seinem halb fertigen Hotel, zeigte uns alles und als er mal meinte, ob wir noch was brauchten, sagte ich, das wir dringend Wäsche zu waschen hätte.
Das sein kein Problem, wir solle es hinrichten, er mache das dann. :oops:
Das war mir das peinlichste von allem. Dabei war meine Tochter, damals 12-13 und Robin, der 2 o 3. Wir waren schon 3 Wochen unterwegs, die dreckige Wäsche in Tüten, die war ja verschwitzt ohne Ende und roch entsprechend :oops:
Ich muss heute noch lachen, der sich von keinem Argument überzeugen lassen, das ich die Wäsche doch lieber selber in Maschine tun würde, das mir das peinlich sei, ect pp. "Er macht das"
Nun den, hat er dann auch und auch, aufgehängt :)
Ach ja, das will ich unbedingt noch mal hin, aber bestimmt nicht im Sommer und bestimmt finde ich dann vieles nicht mehr so toll wie damals :?
Michael 2000 am 10 Okt 2007 00:22:54 Tolle geschichte Ina. Mit ausnahme von dem typen der dich übers ohr hauen wollte. Fast ein krimi! :D
In der türkei hatten wir auch zwei tolle erlebnisse gehabt.
Es war 1989 und wir befanden uns auf unserer europareise mit dem benzinfressendem
8 zylinder Dodge WOMO.
Hatten bereits ganz westeuropa hinter uns und gerade die fähre über die bosporen
bei Canakkale verlassen.
Türkei! ------
Asien. -------
Schon ein tolles gefühl wenn man in einen anderen kontinent einreist.
Laut reiseführer sollte ja das Trojanische pferd hier in der nähe stehen. Also nichts wie hin.
Gerade als ich die Videokamera anschmeissen wollte machte es knartsch und dann war sie im eimer.
Ausgerechnet hier in der Türkei. :( Hier beim Pferd. :? Hier in Asien. :(
Asien mit all seinen grossen unbekannten dingen die auf uns warteten.
Wäre es in europa passiert dann wäre das reparieren leicht gewesen.
Wir entschieden uns für Bursa. Eine grosstadt gute 300 kilometer entfernt..
Dort müsste man eigentlich einen service für die kamera bekommen.
Auf halber strecke zwischen wiesen und feldern tauchte plötzlich eine riiiisiege tankstelle auf.
Anscheinend für lastautos gedacht weil alles so grossflächig war.
Gute stelle einen ölwechsel zu machen. Also rauf auf das ding.
Mehrere weit auseinander liegende zapfsäulen mit sehr hohen überdachungen aber kein einziges auto dort.
Ein kleines kassenhäuschen am einem ende. Keine menschenseele weit und breit. Fast gespenstisch.
Ich rolle langsam auf das häuschen drauf zu und steige aus.
Erst jetzt höre ich es. Aus mehreren verteilten lautsprechern ertönt typische türkische musik.
Das ist Asien geht es mir durch den kopf. Gleichzeitig ist der platz geisterhaft.
Hinter dem kassenhäuschen entdecke ich jetzt ein wohnhaus aus stein.
60-80 quadratmeter gross mit einem kleinem und eingezäuntem gepflegtem garten dran.
Plötzlich verlässt ein mann dieses haus und kommt auf uns zu.
Nach einigen erklärungsversuchen mit händen, füssen und meinem ölkanister, begriff der gute was wir wollten.
Ein paar meter weiter rechts befand sich eine arbeitsgrube auf die ich das WOMO fuhr
Der gute mann fing an sich unter dem fahrzeug zu beschäftigen..
Unsere kinder, zu dem zeitpunkt 5 und 6 jahre alt, erst mal raus und spielen.
Wir betrachteten immer noch diese unwirkliche anlage. Nach einigen minuten öffnete sich plötzlich die tür zu diesem kleinem wohnhaus und eine kleine runzelige alte frau, gebeugt von den jahren und mit dem typischen türkischem aussehen, knöchellange kleinkarrierte kleidung und kopftuch Langsam und zögernd bewegt sie sich die dreissig schritte auf unser WOMO zu.
Als sie sich in unmittelbarer nähe befindet gestekuliert sie schüchtern zu uns.
Was will sie nur von uns?
Ich steige zögernd aus dem auto und schaue sie fragend an.
Vorsichtig übergibt sie mir ein kleines paket eingeschlagen in zeitungspapier.
Als ich es fragend öffne entpuppt sich der inhalt als zwei frische grüne gurken.
Sehr wahrscheinlich aus dem eigenem garten.
Gesagt haben wir nicht viel weil wir nicht die sprache des anderen beherschten.
Aber eine Geste sagt manchmal mehr als tausend worte.
Alles hier war so unwirklich und fremd all jenem was unseren alltag ausmachte.
Wir schauten uns einen augenblick an, ich ergriff ihre kleine runzelige hand, schüttelte diese vorsichtig und bedankte mich. Daraufhin ging sie zurück ins haus.
Auch sie wollte uns einfach nur was gutes tun.
Jeder mensch legt sicher seine eigenen wertigkeiten in eine solche geste und deutet so etwas verschieden stark.
Mich berühren solche selbstlosen handlungen äusserst stark.
Die zweite geschichte aus der türkei berichte ich morgen.
Tipsel am 10 Okt 2007 01:10:14 Ja, dann erzähl ich auch mal eine Geschichte aus meinem früheren Leben:
Wir waren vor langer Zeit mit dem Bussi in Griechenland und wurden spontan in einer Dorfkneipe aufs Osterfest unten in der Bucht eingeladen. Alle stiegen auf kleine Lastwagen, und wir mit dem Bussi hinterher. Es wurden Lämmer am Spieß gebraten, alles wurde aufgetischt, es wurde gefeiert und getanzt. Schee wars.
Dann abends alle wieder auf die Pritschenwagen, und wir suchten unsern Autoschlüssel, der irgendwie verloren gegangen war.
Erst mal kein Problem, kommt einfach mit, hieß es. Auf dem Dorfplatz ging die Feier weiter und lang nach Mitternacht kam ein kleiner Bub, der mit Kumpels nach unsrem Schlüssel gesucht hatte, und ihn stolz brachte, und gleich wieder weg war.
Wir waren glücklich und wollten natürlich die Zeche an unsrem Tisch bezahlen, da wir damals nicht wussten, wie das dort läuft.
Es ging so aus, dass wir nix zahlen durften, denn die überbieten sich alle gegenseitig, scheint Ehrensache zu sein, zu bezahlen.
Ein Kleinlaster brachte uns noch nachts zu unserm Bus zurück, und wir schliefen herrlich einsam im Olivenhain an der Bucht.
Michael 2000 am 10 Okt 2007 01:24:00 Auch ne tolle geschichte Christel.
Diese kleinen positiven erlebnisse im leben vergisst man nie.
Warum sollten die euch einladen? Was hatten die davon?
Das war aber nicht die frage bei diesen menschen.
Dort wurde nicht gerechnet in leistung und gegenleistung.
Die wollten euch einfach nur teilhaben lassen an derem leben.
Einfach nur schöööön :D
Tipsel am 10 Okt 2007 01:39:25 Ja, und eigentlich wars bei mir schon verschüttet, und erst durch diesen Thread wieder präsent.
Bestimmt haben uns im Leben schon viele Menschen Gutes antun wollen und auch zukommen lassen, und wir habens angenommen und gut wars, und wir haben innen drin vergessen, wirklich dankbar zu sein. Denn sonst wärs bei mir bestimmt nicht verschüttet gegangen.
Boah, jetzt werd ich aber sentimental, ab in die Heia.
Aretousa am 10 Okt 2007 08:59:43 Nordirland
Wir hatten in einer Zeitung von einem frühchristlichen Stein gelesen mit PX oder auch chi-ro Zeichen und suchten nun diesen Stein. Auf die Frage bei einer Tankstelle schickte man uns ein paar hundert Meter weiter zu einem Wohnhaus, da wohne der Lehrer des Dorfes, der wisse so etwas. Dort geklingelt und tatsächlich hatte der Mann schon mal was von dem Stein gehört und beschrieb uns den Weg dorthin. Wir wendeten fuhren los aber nach kurzer Zeit überholte uns ein irischer PKW- der Lehrere am Steuer und meinte wir sollten ihm folgen. So zeigte er uns den Weg zu einem ein wenig weiter entfernten Bauernhof (wer weiß ob wir den Weg nach der Beschreibung gefunden hätten) Dort ausgestiegen sagte man uns der Stein stehe an der Grenze zum Nachbarhof. Und man riet uns Gummistiefel anzuziehen , denn es regnete (mal wieder) in Strömen. Nachdem wir dann vernünftige Kleidung an den Füßen hatten setzte sich eine Karawne in Bewegung. Der Opa des Hofes, die Bauersfamilie mit den Kindern , die Verwandten aus Australien die zu Beusch waren, der Lehrer und wir. Und irgendwann fanden wir den völlig unscheinbaren Feldstein der auf der einen Seite das PX Zeichen trug - auf der Rückseite das Ganze spiegelverkehrt. Vermutlich aus dem 4.oder 5. Jahrhundert stammend. Auf dem Rückweg mussten wir noch den preisgekrönten Zuchtbullen bestaunen und wurden in die Geschichte der Torfgewinnung in Irland eingeweiht.
Und hinterher bedankten sich alle Beteiligte bei uns, denn den Stein hatten weder die Kinder der Familie noch die Verwandten aus Australien je gesehen. Und auch der Lehrer kannte ihn nur aus Aufzeichnungne da er sich mit der Geschichte der Gegend befasste.
Michael 2000 am 15 Okt 2007 17:45:49 Ja, meine zweite geschichte aus der turkei hatte mit unserer kaputten videokamera zu tun.
Wir erreichten die grosstadt Bursa und suchten uns einen CP der sich in der nähe des centrums befand.
Am frühen vormittag machte ich mich alleine mit der kamera auf den weg.
Ausserhalb des CP suchte ich mir ein taxi.
Ich wusste ja nicht ob ich mich verständlich machen konnte.
Aber ich hatte glück. Der taxifahrer, Mustafa hiess er, sprach ein paar brocken englisch.
Wir kamen gut ins gespräch und ich erklärte ihm das ich eine werkstatt suche für meine kaputte videokamera.
Die erste stelle die er besuchte konnte uns nicht helfen.
Bei der zweiten stelle wurde viel disskutiert.
Natürlich von Mustafa´s seite her und alles auf türkisch.
Ich stand da nur wie ein oxe vor´m berg und begriff garnichts.
Dann erklärte er mir das ich die kamera dort lassen sollte und man wolle versuchen ersatzteile zu ordern.
Auf dem rückweg zum CP unterhielten wir uns. Mustafa erklärte mir sein leben und seine familienverhältnisse und ich ihm die meinigen.
Halbwegs zurück hielt er an einem Basar an und meinte er müsse schnell noch etwas einkaufen. Zurück kam er mit zwei kleinen paketen.
Dann ging die fahrt weiter bis zum CP.
An der einfahrt wollte ich ihn entlassen aber er wollte mich noch bis zum WOMO fahren wobei ich ihm dann auch eine tasse kaffe in aussicht stellte.
Angekommen beim WOMO waren sonja und unsere kinder natürlich neugierig wie es mir ergangen war.
Ich präsentierte ihnen Mustafa und erklärte wie behilflich er mir gewesen war.
In dem augenblick nahm Mustafa die zwei kleinen pakete die er gerade gekauft hatte und übergab sie unseren zwei kindern.
Weihnachten? ----------- Ja so war es fast.
Für uns?------------------ Ungläubige kinderaugen.
Ja,------- für euch, meinte Mustafa mit einem warmen lächeln.
Ruck-zuck waren die pakete geöffnet und zum vorschein kamen zwei paar
farbenfreudige strümpfe.
Unser lieber Mustafa hatte also blitzschnell reagiert als ich ihm von den kindern im WOMO erzählt hatte und schnell einen schwenker auf dem basar gemacht.
Jemanden uneigennützig eine freude machen. Diesmal galt es meinen kindern.
Mir hatte er ja sowieso schon viel geholfen.
Gast am 15 Okt 2007 19:31:15 Eine kleine Geschichte die sich vor einigen Wochen bei uns ergeben hat.
Eines Abends um 1/2 9 läutete es an der Haustüre, es dämmerte schon. Draußen standen ein Bursche und 2 Mädchen (Franzosen) mit großen Rucksäcken. Sie sagten sie würden eine Wandertour durch unser Land machen und suchten ein Nachtlager. Egal was, eine Garage oder Scheune, sie bräuchten nur ein Dach über dem Kopf. Sie hätten ja Schlafsäcke usw. alles mit. Meine Frau und ich sahen uns an und beratschlagten. OK sagte ich, schaut euch den Keller an und dann könnt ihr entscheiden ob ihr bleiben wollt oder nicht. Sie sahen sich den Keller an, im Saunaraum stehen ja Liegen und eine Dusche und WC ist auch vorhanden. Sie strahlten und meinten das sei ja wunderbar, nur da gäbe es ein Problem. Was denn fragten wir erstaunt. Da gestand der Kerl sie wären nicht nur 3 Personen sondern 10, und die anderen würden irgendwo warten ob sie Erfolg hätten.
Nein sagte ich, wie stellt ihr euch das vor, 10 Leute hätten da nie und nimmer Platz. Sie meinten das wäre alles kein Problem da ja überall Teppichboden wäre und in der Saunakabine ja auch noch Liegen wären.
Na ja, der langen Rede kurzer Sinn, die 10 kamen dann, alle mit ihren Rucksäcken und suchten sich jeder seinen Liegeplatz. Meine Frau überließ ihnen dann noch die Küche und sie aßen ihr Abendbrot auf der Terrasse.
Erstaunt sahen wir dann, dass sie anschließend alle beteten. Es war eine katholische Jugendgruppe.
Am nächsten Morgen dauerte es bis die jungen Leute, es waren mehr Mädchen als Jungs, in die Gänge kamen und alle geduscht hatten. Man erkannte sie kaum wieder. ;-)
Meine Frau machte dann noch für alle Kaffee und dann kam die erste große Überraschung. Sie fragten um einen Staubsauger und machten dann den ganzen keller sauber, sauberer als er zuvor war. ;-)
Die zweite Überraschung war dann die Verabschiedung. Sie stellten sich im Garten im Halbkreis auf, wir mussten in die Mitte und dann sangen sie uns zum Abschied ein schönes irisches Volkslied. Dann gaben sie uns jeder die Hand und bedankten sich und zogen wieder singender weise ihres Weges.
Inzwischen bekamen wir bereits Ansichtskarten aus ihrer Heimat und aus Spanien worin sie sich immer wieder bedanken.
Ich erzähle euch das nicht weil wir uns so gut vorkamen. Nein, ich erzähle es weil uns dieser Besuch mit seiner Offenheit wegen unseres anfänglichen Misstrauens beschämte und schlussendlich UNS glücklich machte und bereicherte. Ich bedankte mich bei ihnen sogar für den netten Besuch und dass sie gerade uns ausgesucht haben.
Gast am 15 Okt 2007 21:35:59 Noch etwas zur Gastfreundschaft in arabischen/muslimischen Ländern.
Wer länger in der Türkei unterwegs war kann immer wieder solch nette Geschichten erleben. Es gibt sie immer noch diese selbstverständliche Gastfreundschaft abseits vom Touristentrubel in diesen Ländern.
In Syrien durften wir in der "Bäckerei" unseren Berg Fladenbrot nicht bezahlen, wir waren einfach dazu eingeladen. Die Gruppe von Einheimischen die uns zu dem "Laden" führten hätten den Mann wahrscheinlich gelyncht wenn er Geld genommen hätte. ;)
Im schwarzen Meer in einer einsamen Bucht nachdem wir Anker geworfen hatten, rief ein alter Mann vom Ufer wir sollten zu ihm kommen. Es war am Abend vor Sonnenuntergang. Er brachte uns einfach und ganz selbstverständlich Brot damit wir was zu Essen hätten. Er konnte ja nicht wissen, dass unser Kühli voll war.
In einem kleinen Fischerhafen warf uns ein Fischer einfach beim vorbeifahren einen großen Fisch an Deck, lachte, winkte und fuhr mit seinem kleinen Boot nach Hause.
In Libyen an einer Tanke, tankte vor uns ein Einheimischer. Als wir im Häuschen dann bezahlen wollten sagte der Tankwart, der Mann vor uns hätte für uns gleich mitbezahlt. Wir konnten uns nicht mal bedanken da er schon weggefahren war.
Es gäbe noch viele schöne Beispiele aus diesen gastfreundlichen Ländern. Diese Erlebnisse hatten uns wohl für den abendlichen Wandererbesuch der Franzosen Gruppe "aufbereitet" und offener gemacht. :)
Nasenbär am 15 Okt 2007 21:51:46 Keine lange Geschichte, aber wenn ich das hier so lese, fällt mir das Erlebte wieder ein: Damals (´89) im Hinterland, irgendwo in Jugoslawien, heute (glaube ich) Bosnien- Herzigova. Mit dem PKW fuhren wir eine Straße entlang, die langsam immer schmaler wurde und in einem kleine Nest vor einem Misthaufen endete. Kein Mist, echt :) Wir fragten einen Einwohner, der gerade dort war, wie wir am besten weiterkommen. Die Straße ging ja auf der Karte noch weiter. Er lud uns erst mal zu einen Klönschnack (er sprach etwas deutsch.) und gemütlichen Umtrunk mit mit irgendwas Landestypischen zu essen ein. Weiß nicht mehr was. Nach etwa zwei Stunden konnten wir uns dann loseisen. War ja nicht leicht, wir hätten da im Dorf auch bleiben können. Jedenfalls, und jetzt kommts, ließ er es sich nicht nehmen, durchs ganze Dorf vor unserem Auto mit Tempo herzulaufen, damit wir den richtigen Abzweig finden sollten. War uns ganz schön peinlich, aber der hat sich gefreut. Trinkgeld wäre eine Beleidigung gewesen, wie er uns sagte.
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