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Eura Terrestra I 660 -die Gewichtsfalle schnappt erneut zu !


jonathan am 17 Okt 2007 07:53:23

Gewichte die x-te: Oder: Lernens denn die Hersteller trotz div. Foren nie ?
Lese soeben den "Supercheck" über o.g. Fahrzeug in der pm 11/2007. Anstelle eines 8-seitigen Superchecks mit vielen Bildern von einem beschaulichen Familien-Urlaubsidyll hätte man auch nur kurz schreiben können: Moderne Ansichten-futuristisch-avantgardistisch und nur für den Vorgarten zum Anschauen geeignet. Auf dem Hof unserer Redaktion steht ein Eura 660 I usw mit 4 Schlafplätzen, großer Heckgarage bli,bla, blo.... Leider konnten wir dieses Modell nicht testen, da uns keine 10-jährigen Testfahrer mit einem Körpergewicht von unter 45 kg zur Verfügung standen. Denn mit einer Rest-Vorderachszuladung von 70 kg! und einer Gesamtzuladung von 180 kg (ohne Personen) durften wir leider am öffentlichen Strassenverkehr nicht teilnehmen. Hätte gereicht-oder ? Auch die Empfehlung von dem Hersteller, bei Fahrtbeginn fast 2/3 des Wasservorrates abzulassen, ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Wohin denn mit dem Wasser? Umpumpen in einen kleinen Garten-Tankanhänger, damit am nächsten Stellplatz schnell wieder ins Mobil zurückgepumpt werden kann? (Immerhin ist jeder zum Wassersparen aufgefordert-nicht zum Verschwenden durch unkontrolliertes Ablassen)
Witzig ist der Hinweis von o.g. Zeitung, doch besser gleich das tragfähigere Chassis für den Mehrpreis von 1450 Euro zu ordern. Wäre so, als wenn -Achtung-Ironie-VW (z.B.) den Passat Variant als fünfsizige Familienlimousine mit 1000 ltr. Kofferraum für unbeschwertes Reisen anbieten würde, kleingedruckt aber den Hinweis gibt, daß vor Fahrtantritt neben einem 75 kg Normfahrer nur ein max. 30 kg. Kind nebst Sandeimerchen(ohne Inhalt und ohne Förmchen) mitfahren darf und der Treibstofftank nur zu 1/3 gefüllt sein darf. Bei wirklicher Verwendung als Familien -Limousine müsse der Kunde erst das Feder-Verstärkungspacket "Family" für 1.500 Eur. ordern :D
Mann, mann, mann-wat für Zustände-da darf unser Wohnwagen ja mehr zuladen-aber da müssen zusätzlich keine Menschen drin fahren !!!
Nochmals wegen der leidigen Forenproblematik:Die Daten bzgl des Eura basieren auf gemessenen Fakten, festgestellt durch o.g. Fachzeitung auf Seiten 50-57.

Werner

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pulverher am 17 Okt 2007 11:08:23

Hi Werner!
Von dem Terrestra halte ich recht wenig, wie bei allem was nur auf Äußerlichkeiten setzt.

Das mit dem Gewicht ist aber vom Gesetzgeber bedingt. Wenn man sieht
was für Vorteile die auf 3,5 Tonnen zugelassenen Mobile haben, ist es schon verständlich, daß sich die Hersteller in diesem Bereich "durchtricksen" wollen.

Wenn, wie bei mir, bald 4 Personen in der Familie den Pkw-Schein haben und auch keiner Lust hat, den LKW-Schein zu machen, braucht sich keiner wundern warum alle Welt versucht unter den magischen 3,5t zu bleiben.

Dem Gesetzgeber sei Dank :( :( :(


Meinen Carthago hab ich auch mit 3,5 t GG bestellt und bekommen.
Es handelt sich um das Daimler Fahrgestell mit 3,85t GG....
Das wollte ich aber - obwohl gleich teuer- gar nicht haben. Lieber abgelastet mit wenig Wasser und Sprit in DE rumfahren und hoffen, daß man nicht gewogen wird......

Vermutlich geht es den meisten Käufern so, denn blöde sind unsere Kollegen ja auch nicht......

Manfred

abo1 am 17 Okt 2007 11:18:34

hallo

was dabei zusätzlich sehr ärgerlich ist, ist dass die EU weit angedachte pauschalierung des zuggewichtes auf 4250kg mit B schein nun doch nicht in der "zugfahrzeug only" version gekommen ist

was gekommen ist ist die vereinfachung auf 3500 + 750 für zugfahrzeug + hänger mit b-schein

die überlegte erweiterung des zugfahrezeugs solo auf 4250 wurde aber von der kommision gekippt.

unbegreiflich weil ein zug mit 3500 + 750 sicher schwieriger zu manoevrieren ist als ein solo fahrzeug mit 4250kg

die nächste diesbezügliche reform ist nicht vor 2012 zu erwarten ...

lg
g

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Ostwestfale am 17 Okt 2007 12:20:21

Ich frage mich, ob es denn eine Vereinigung der Wohnmobilisten gibt.

Hier herrscht nach meiner Meinung dringenster Handlungsbedarf.

Entweder es wird per EG-Richtlinie unterbunden, dass so ein Blödsinn verkauft werden darf, und/oder die EG-Richtlinien für Womo´s ändern sich.

Es ist ja nicht sichergestellt, dass die Fahrwerke die Last aushalten - und dann dürfte manch ein 3,85 to Fahrwerk bei 3,5 to aus der Wertung fallen.
Wenn ich die Bilder der gealterten Blattfedern sehe so bin ich mir sicher, dass viele WoMo eine Vollbremsung oder nur ein etwas weniger zaghaftes Ausweichmanöver nicht vernünftig überstehen.

Die richtige Lösung wäre:

WoMo bis 4 To zählen als WoMo und nicht als LKW.
Führerscheine werden ebenfalls für WoMo angehoben (oder eine wirklich praxisnahe WoMo-Ergänzungsprüfung - aber darauf wage ich bei den Eurokraten nicht zu hoffen).

Überholverbote, Geschwindigkeitsbeschränkungen etc, wie 3,5 to.

Und eine EG-Richtlinie die die Zuladung auch so bestimmt, wie sie nachher
in der Praxis zu erwarten sind. Ein Womo mit halbvollem Wassertank ist ja ein blanker Witz. 90% Dieseltank? Ich fülle meinen Tank immer komplett auf.
Also: 80 kg je Person, Tanks voll, Gasflaschen voll, 15-20 kg je Person (die Lego-Kisten meiner Kinder wiegen alleine schon 5!) und dann nochmals vielleicht 10 kg je angefangenen Meter.

Und die Fahrwerke müssen so ausgelegt werden, dass diese dann auch den 3,85 to oder was da kommt auch wirklich kommt aushalten und nicht die Blattfedern schon längst auf Anschlag stehen.

Ich glaube, der letzte Wunsch wäre recht teuer - da wären wohl bei einigen Chassis-Herstellern die 5 to Chassis fällig. Dies würde erhebliche Mehrkosten verursachen - aber dagegen steht ein nicht unerheblicher Sicherheitsgewinn.

*******************************************************
Dies ist meine Meinung - es gibt viele andere - aber dies ist meine.
*******************************************************

Gast am 17 Okt 2007 19:58:05

jonathan hat geschrieben: Auch die Empfehlung von dem Hersteller, bei Fahrtbeginn fast 2/3 des Wasservorrates abzulassen, ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss.


Hallo,

wir hatten uns auch für einen Eura interessiert.
Der Eura Activa hatte zwar einen 150 Liter Tank eingebaut.
Beim fahrbereiten Gewicht wurden aber nur 50 Liter berechnet.
Es gab aber den Hinweis, dass man entsprechender Zuladungskapazität den
Tank auf 150 Liter auffüllen könnte oder so ähnlich.

Jobelix am 17 Okt 2007 19:59:30

Ich halte das für den falschen Weg.
Wenn die 3,5t Grenze vom Gesetzgeber nach oben auf beispielsweise 4t gezogen würde, glaubt mir, die Hersteller würden sich gleich wieder an dieser Grenze orientieren und sich schnell an diese "herantasten".
Hinsichtlich Verbrauch, Schadstoffaustoß und um die Wohnwagen aus der "Schußlinie" der Politik zu bekommen, sind konsequenter Leichtbau in bestehenden Grenzen, kleinere Stirnflächen und optimierte Aerodynamik zwingend erforderlich. Das gilt IMHO auch für PKWs.

Joda am 17 Okt 2007 22:41:38

Moin!
Werner, was solls!? Wer sich das Teil kauft, dem kann eh nicht mehr geholfen werden! :D

Walter

dieter2 am 18 Okt 2007 00:36:09

Was soll eigendlich das Geschrei immer nach der EU oder Gesetzgeber.
Womos bis 3,5 to mit genug Zuladung gab es schon immer.
Es ist dieses ganze Schicki Micki Gedöns war die Dinger so schwer macht.
Unser 6 Meter Alkoven 3,5 tonnen hat 720 Kilo Zuladung,ist Bj.2001
Als gleiches neues Modell nur noch 420 Kilo Zuladung.
Frage,wo sind die 300 kg Zuladung geblieben?

Dieter

ingemaus am 18 Okt 2007 10:26:37

Hallo Dieter !

Ob Dein Womo für ein heute gleichwertiges oder vergleichbares ca 300 kg mehr Masse tragen kann, halte ich für ein Gerücht. Im Gegenteil sind die Womos der letzten Generation durch leichtere Fahrgestelle insgesamt leichter geworden. Der Vergleich zeigt, daß eine Sensibilisierung im Bezug auf die Massen stattgefunden hat. Viele oder die meisten Fahrer haben früher, weil sie in den Prospekt angeben Daten so einfach vertrauten, nie nachgewogen. Außerdem hat sich die Normung ab Juli 2004 geändert. Nun muß, wenn das FG nach EN zugelassen (sprich homologisiert) werden soll, bereits die im KFZ - Brief eingetragene Masse im Leergewicht ,die gesamte Masse im fahrbereiten Zustand mit enthalten sein. Diese Masse Leergewicht, was das auch immer sein mag, ist aus den neuen EG Zulassungen leider ganz verschwunden. Warum wohl? Bestimmt nur für den Verbraucher eine absolute Verschlechterung. Was können wir also machen. Im Gegensatz zu den Womo - Herstellern die einen eigenen Verband und damit eine eigene Vertretung haben, haben wir Käufer gar nichts!! Halt , da ist dann noch ein Prospekt mit so vielen Masseangaben, daß einem der Kopf brummt. Ob und in wie weit diese Angaben stimmen, merken wir erst ,wenn wir das erste Mal selbst die Massen überprüfen. Wir kennen zwar die einzelne Zubehörmassen, müssen aber auf das im Prospekt angegebenen Leergewicht mit Masse fahrbereit blind vertrauen. Unsere einzige Waffe ist, sich die Masse in den Prospekten bestätigen zu lassen. Aber aufgepasst! In vielen Prospekten steht dann irgendwo alle Angaben + - 5 %. Dies können dann schon schnell 150 kg sein, die von unserer Zuladung abgehen. Dazu noch eine ungleiche Belastung einiger Mobile. Bei der Herstellung und der Homologation , muß der Hersteller Achslastverteilungs - Berechnungen unter den verschiedenen Masse - Bedingungen nachweisen !! Wie ihm dies in diesem Fall gelungen ist, bleibt schleierhaft! Wo ist hierzu ein Kontrollorgan? Unser KBA kann so einfach nicht tätig werden. Am Besten vor Bezahlung, wie dieser Fall zeigt, wiegen wiegen und dann abnehmen.

von ingemaus

dieter2 am 18 Okt 2007 17:40:07

ingemaus hat geschrieben:Hallo Dieter !

Ob Dein Womo für ein heute gleichwertiges oder vergleichbares ca 300 kg mehr Masse tragen kann, halte ich für ein Gerücht. Im Gegenteil sind die Womos der letzten Generation durch leichtere Fahrgestelle insgesamt leichter geworden.....
von ingemaus


Das die Womos leichter geworden sind halte ich wiederum für ein Gerücht.

Wir haben uns unser Nachfolgemodell genau angesehen,gleicher Grundriss,gleiche Länge,gleiche Ausstattung
und fast identisch mit unseren.
Bis auf Dekor innen,neues Fiatfahrgestell.
Ich würde sagen nicht höherwertiger,nur eben etwas anders.Meine geliebten offenen Ablagen unter den Schränken fehlen :(

Unser Womo gewogen beim TÜV mit voll Wasser,2X Gas11 kg,Markise,Fahrradträger und großen Motor 2,8 lt JTD und meiner Person
und Rollerbühnen anbauvorrichtung 2970 kg.Vorderachse 1420 kg. Hinterachse 1550 kg.
Bleiben immer noch über 500 kg für die Frau,Räder und Gepäck/Vorräte.

Und beim Neuen muß noch die Sonderausstattung von den 420 kg abgezogen werden.
Und dann sag noch einer die Womos werden leichter.

Dieter

Jobelix am 18 Okt 2007 21:16:13

ingemaus hat folgendes geschrieben:
Was können wir also machen. Im Gegensatz zu den Womo - Herstellern die einen eigenen Verband und damit eine eigene Vertretung haben, haben wir Käufer gar nichts!!

Doch! Wir haben das Geld und Macht, das zu kaufen, was wir für richtig halten :wink:

ingemaus am 19 Okt 2007 13:47:19

Hallo Jobelix!

Genau richtig ! Nicht blenden lassen! Kann man aber nur, wenn man das Problem kennt . Deshalb kann auf das Thema Überladung oder anders herum zu wenig Zuladung, nie oft genug hingewiesen werden. Auch die Problematik von Mobilen mit Heckgarage und langen Überhang, die nicht notwendig sind, sind große Problemfälle.

ingemaus

kirsche.ndh am 19 Okt 2007 18:39:23

Hallo.
Der Verkäufer meines Terrestra A 690 HB ( Gewicht im fahrbereiten Zustand 3160 kg ) hat mir gesagt er verkaufe diese Fahrzeuge nur als 4 Tonner oder gar nicht.
Alles andere wäre Schwachsinn, egal was die Hersteller angeben.
Und er hatte recht.
Ich habe mittlerweile auf 4,5 Tonnen aufgelastet.
Jetzt habe ich wieder etwas Reserve.
Grund dafür:
Diesen Sommer Autobahn kurz vor Roveretto, alle Campingfahrzeuge angehalten und gewogen.
Die haben dann viele durchgewunken sonst wäre die Autobahn jetzt noch verstopft mit den vielen rausgeladen Krempel und den wild schimpfenden überladenen Womofahrern.
In Östereich wäre das dann schon Mautprellerei gewesen.
Ich hatte übrigens mit meiner Frau 4010 kg.
Da ich aber eine 6 Personenzulassung habe und somit noch 4 Personen samt Gepäck mitnehmen könnte, daher die Auflastung.

Gast am 19 Okt 2007 19:31:30

kirsche.ndh hat geschrieben:In Östereich wäre das dann schon Mautprellerei gewesen.


Auch wenn es nicht zum eigentlichen Thema gehört und bevor hier wieder irgendwelche Gerüchte entstehen:

Für die GO-BOX ist das zGg und nicht das tatsächliche Gewicht entscheidend. Wenn also das zGg <=3500kg ist, das WoMo aber tatsächlich 3600kg wiegt, so ist das Fahren ohne GO-BOX keine Mautprellerei.

Schaut mal --> Link das Posting von NaviGer.

Stephan

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