Gast am 28 Sep 2007 16:25:38 Hallo zusammen bin erst seit letztes Jahr Wohnmobilist habe einen gebrauchten Bürstner I 647 Elegance 7 Jahre alt. Ich würde gerne meinen Unterbodenschutz erneuern und frage mich mit was ich das machen soll
Welchen mittel kann ich da nehmen Bürstner hat da irgendwie was drauf was hart ist zumindest an den Seiten vom Aufbau.
Danke für euere hilfe Frank
rapid am 28 Sep 2007 16:50:20 Einfach einmal zwei Links mit netter Beschreibung und
meiner Meinung nach empfehlenswerten Produkten,
damit du dir erst ein allgemeines Bild machen kannst.
Rostschutz ist eine kleine Philosophie für sich.
--> Link
--> Link
Das wäre jetzt für alles aus Blech und Eisen, zB. den
Leiter-Rahmen. Was am besten unten auf den Kasten
kommt (Alu? GFK?), weiss bestimmt wer besser ;-)
rapid
Gast am 28 Sep 2007 17:07:37 Danke für die Beiden Links.
Ich meinte aber das ich das Holz rechts und links vom Aufbau neu schützen will, Bürstner hat da was drauf was schwarz und hart ist keine Ahnung was das ist.
Muss warscheinlich am Montag mal Bürstner anrufen.
mfg Frank
jonathan am 28 Sep 2007 19:40:02 Unser WoWa und WoMo-Experte Kurtla hat hier gepostet, daß man am besten einfache schwarze Farbe-wie eine Lasur, aufbringt, damit das Holz evtl. aufgenommenen Feuchtigkeit verdunsten kann(nach aussen) Gewarnt wird vor versiegelnden Anstrichen auf Bitumenbasis, da darunter das Holz gammeln wird. Ich habe immer einen hauchdünnen Wachsauftrag mit Sprühdose vorgenommen, ging auch super, wenn nicht zu dick(Stichwort:Verdunstung d. Wassers)
Werner
Michael 2000 am 28 Sep 2007 21:28:38 Liebe Gemeinde
Bei diesem thema denke ich allererst an meine wehrdienstzeit.
69-71 grenzschutz in lübeck.
Dort gab es keinen unterbodenschutz. Wir haben die fahrzeuge 2x im jahr
gründlich von unten gewaschen, trocknen lassen und mit altöl und spritzpistole eingesprüht.
Ja, ich weiss, nicht umweltfreundlich--- altöl usw.
Hab es meinem nachbarn der lehrer an einer berufschule für schwere
dieselmotoren ist erzählt.
Er berichtete daraufhin das er es auch so macht jedoch statt altöl nimmt er speisenöl (rapsöl)
Wie bekannt geht wasse und öl keine verbindung ein.
Vorteil mit dieser methode ist auch, das man immer die kontrolle behält
und eventuelle schäden sofort entdeckt.
Bei einer mit betumen überzogenen karosse verliert man diese kontrolle.
Man weiss nie wie es darunter ausschaut.
Eine kleine schadstelle im betumen, wo das wasser hineinkriechen kann ohne das wir es entdecken, kann dann zur unentdeckten schadstelle heranwachsen.
Als beispiel kann ich ja noch anführen das jeder von euch sicher beobachtet hat das dort wo öl ausgelaufen war niemals rost entstanden ist.
Nachtrag:
Auch holz, z.b. terassen werden ja eingeölt und können dann draussen liegen und halten wind und wetter stand.
Das zu diesem thema
Frohes schaffen :D :D :D
michael
Bergbewohner1 am 29 Sep 2007 14:11:50 jonathan hat geschrieben:Unser WoWa und WoMo-Experte Kurtla hat hier gepostet, daß man am besten einfache schwarze Farbe-wie eine Lasur, aufbringt, damit das Holz evtl. aufgenommenen Feuchtigkeit verdunsten kann(nach aussen) Gewarnt wird vor versiegelnden Anstrichen auf Bitumenbasis, da darunter das Holz gammeln wird. Ich habe immer einen hauchdünnen Wachsauftrag mit Sprühdose vorgenommen, ging auch super, wenn nicht zu dick(Stichwort:Verdunstung d. Wassers)
Werner
Die heutigen Lasuren die es gibt, sind fast alle ihr Geld nicht wert, ich habe noch keine Lasur in meinem Betrieb zur Anwendung bringen können, wo das Holz nicht drunter verfault. Am besten ist Unterbodenwachs aufbringen, der bleibt transparent, aber nur aufbringen wenn der Unterboden über längere Zeit trocken war.
Da hat Werner recht, der den selben Vornamen hat wie ich.
Silberreiher am 29 Sep 2007 14:38:30 Das mit dem Wachs ist eine gute Idee. Ich habe die Holzkanten rundherum mit Consolan gestrichen. Das ist eine Holzschutzfarbe, die noch die Feuchtigkeit rauslässt, jedoch keine rein. Ich habe damit zuvor meinen Holzgiebel am haus und den Schuppen gestrichen, und muss sagen, das Zeug hält gut über mehrere Jahre, ohne dass nachbehandelt werden muss.
Nun ist mein Wohnmobil von unten an den Holzkanten eben rotbraun :-o
Sahli am 29 Sep 2007 15:45:23 hallo!
ich mache es mit kettenspray für motorräder. bleibt schön elastisch und hat eine hohe haftfähigkeit.
unterbodenschutz bzw. wachs werden relativ schnell hart und springen.
wenn ich die möglichkeit hätte würde ich zu altöl greifen oder zu einer 50/50% mischung unterbodenschutz trafoöl.
lg sahli
Bergbewohner1 am 30 Sep 2007 14:07:22 Sahli hat geschrieben:hallo! ich mache es mit kettenspray für motorräder. bleibt schön elastisch und hat eine hohe haftfähigkeit. unterbodenschutz bzw. wachs werden relativ schnell hart und springen.
wenn ich die möglichkeit hätte würde ich zu altöl greifen oder zu einer 50/50% mischung unterbodenschutz trafoöl.
lg sahli
Das hier vorgeschlagene wird durch Spritzwasser abgewaschen und dann hat es keinen Sinn. Natürlich wird Wachs mit der Zeit auch hart, aber ab und zu sollte der Unterbodenschutz schon erneuert werden, auch die Reifen halten nicht ewig.
Gast am 30 Sep 2007 21:23:34 Fahrgestell Rostschutzbehandlung - natürlich allen Rost enfernen und anständig grundieren - am besten mit Hammerit.
Dann anschließend als Schlußbehandlung mit Holraumkonservierungswachs einsprühen und gut ist es für lange Zeit.
Dieser Holraumwachs hat den Vorteil das er nicht unterwandert wird und so wie bei dem normalen Unterbodenschutz dann doch Rostschäden entstehen können.
Logo
etlam am 01 Okt 2007 14:40:21 Hallo,
ich will ebenfalls die Konservierung des Unterbodens (Holzplatte) erneuern. Habe dabei festgestellt, dass bereits eine kleine Ecke etwas weich ist. Und nun stell ich mir die Frage, ob es nicht sinnvoll gerade in diesem Bereich ein Holzschutzmittel vor der anschließenden Konservierung aufzutragen. Das Holzschutzmittel soll verhindern, dass ggfs. der bereits vorhandene Pilzbefall sich nicht weiter ausbreiten kann. Ich weiß zwar, dass diese Holzschutzmittel nicht gerade gesundheitsfördernd sind, da jedoch der Fußboden aus zwei durch eine Wärmedämmplatte getrennten Holzplatten besteht und die weiche Stelle im Bereich der Fahrradgarage liegt habe ich hier nur geringe Bedenken.
Ich habe bereits mit einem Hochdruckreiniger den Unterboden gereinigt und wollte nun eine Schutzschicht auftragen wobei ich mir noch nicht sicher bin was ich auftragen soll. Zur Zeit neige ich zu einer Dickschichtlasur.
Also wie denkt ihr darüber, insbesondere über eine Antipilzbehandlung mittels Holzschutzmittel.
Michael 2000 am 01 Okt 2007 16:39:39 Hallo
Soweit ich weiss stirbt der pilz wenn`s trocken ist.
Kommt auch drauf an wie gross der befall ist. Kleine äusserlige weisse flecke kann man abbürsten wenns trocken ist.
Also, erst schön austrocknen lassen, dann gründlich untersuchen wie gross der eventuelle schaden ist.
Eventuell ein probeloch bohren und nach innen reinschauen ob sich dort feuchtigkeit gesammelt hat.
Danach kannst du entscheiden was du machen musst.
Gast am 20 Okt 2007 15:13:32 Hallo All,
Fragen zum Unterbodenholzschutz , aber wie ???
ich bin zur Sicherheit zu einem Händler gefahren...
das Werkstatt-Team hat mal unter die Kiste geguckt und uns gut beraten.
Bei uns ist alles trocken, nur am Staukasten seitlich re. etwas weich ca. 40cm, weil vorn nie Spritzlappen dranne waren.
so als erstes habe ich vorn die Spritzlappen angebaut, dann die hinteren wieder neu versteift mit Aluteppichschienen gegeneinander geschraubt, weil die schon hochgebogen waren.
die nassen Stellen total austrocknen lassen sagte das Team, dann entweder diese 40cm total erneuern oder neu besetzen.
dann konservieren einsprühen...
nur leider wissen wir nicht wie ? habt ihr alle Hebe-Bühnen ?oder schiebt ihr Euch einfach unter das Womo ?
das ist ja dann eine riesen Sauarbeit und man würde ja einen Vollschutz brauchen. :!: :?:
Oder fahrt ihr in eine Werkstatt und lasst es machen ? wenn ja
bitte wie teuer kann sowas sein ( mal ohne Ausbesserung gerechnet )
bisher sagen uns alle nur immer, nun das könntet ihr selber machen, aber mein Mann der hat nun noch ne Armverletzung und er würde sich um diesen Job nicht reissen habe ich den Eindruck. :roll: :roll: :-o
mich als Frau nervt das total, denn ich möchte ja mein Womo in Ordnung halten und ich bin für jeden Tipp dankbar !!!
Lieben Marry
Bergbewohner1 am 20 Okt 2007 17:39:21 Also ich habe eine große Rampe, konservieren wurde schon ausführlich hier geschrieben, könnte Dir Fixierlösung zum Konservieren anbieten, kann die allerdings nicht schicken, fällt unter Gefahrgut. Lasur ist nichts, was Wasser rausläßt, läßt auch welches rein. Holz imprägnieren, Fixlösungsikonzentrat besorgen, Holz einlegen und dann mit Wachs versiegeln.
Gast am 21 Okt 2007 01:24:52 Danke für die Antwort
ah ha, grosse Rampe, nun das ist gut die zu besitzen, nee Lasur hätten wir nicht genommen, aber uns nutzt das beste Mittel nicht, wenn wir nicht selber richtig unter das Fahrzeug krauchen können.
nun ja ich merk schon ... somit muss ich wieder daran glauben und doch in eine Fachwerkstatt fahren. :(
Marry
topolino666 am 21 Okt 2007 09:15:36 Hallo!
@marry_c: bei uns ist es auch die Kriechmethode: Eine alte Plastiktischdecke auf den Boden, sich darauflegen, alle klaustrophobischen Ängste abschalten und mitsamt der Decke unter das Fahrzeug gerobbt. Reicht der Platz für den Bauch mal nicht :oops: fahre ich das Fahrzeug mit allen vier Reifen auf Vierkanthölzer (Keile sind mir zu gefährlich wenn ich drunterlieg).
Ich meinte aber das ich das Holz rechts und links vom Aufbau neu schützen will, Bürstner hat da was drauf was schwarz und hart ist keine Ahnung was das ist.
Ich habe mal mit meinem Dethleffs-Händler gesprochen: Die haben so Spraydosen mit schwarzen Zeugs - damit werden vom Händler im Rahmen der Dichtigkeitskontrolle die offenen Holzkanten eingesprüht.
Da er pro Prüfung eine neue Dose nehmen muss (????) hat er mir ca. 5 Dosen mit Restinhalt geschenkt, habe ich grosszügig damit ebenfalls mein WoMo unten jetzt behandelt. (Nach dieser Aktion braucht man auch keinen Alkohol mehr zum bekloppt im Hirn sein- wegen der Dämpfe!!)
topolino
Matthias
bert am 21 Okt 2007 09:23:59 @waldtroll
Kannst du mir die Fixierlösung erklären, was ist das für ein Zeug.
Wir es gestrichen, gerollt oder lackiert?
Wo bekommt man es in der Regel?
Bei meinem 2004er Challenger sind die Kanten auch ungeschützt am Unterboden des Womo. Sind zwar noch komplett in Ordnung aber ein Schutz kann sicher nicht Schaden.
Ich hab zum Glück eine Montagegrube in meiner Garage, da kann man eher gemütlich arbeiten!
Bert
turbokurtla am 21 Okt 2007 10:46:12 Tag zusammen
Was werkelt Ihr denn alle an Euren Holzböden umeinander ? Lasst doch das so wie es ist. Und dann noch mit Hochdruckreiniger !!!! So was hat an solchen Fahrzeugen überhaupt nichts verloren !!!
Wenn irgentwo weiche Stellen am Boden sind, dann kommen die mit Sicherheit nicht daher, weil da Wasser hinspritzt, sondern immer durch eine undichte Stelle an der Außenhaut des Fahrzeuges. Und dann läuft Wasser durch den Aufbau und fault im Bodenbereich.
Also wenn nachbehandeln, dann so wie im Original.
Kurt
Bergbewohner1 am 21 Okt 2007 14:16:24 bert hat geschrieben:@waldtroll
Kannst du mir die Fixierlösung erklären, was ist das für ein Zeug. Wir es gestrichen, gerollt oder lackiert? Wo bekommt man es in der Regel?
Bei meinem 2004er Challenger sind die Kanten auch ungeschützt am Unterboden des Womo. Sind zwar noch komplett in Ordnung aber ein Schutz kann sicher nicht Schaden.
Ich hab zum Glück eine Montagegrube in meiner Garage, da kann man eher gemütlich arbeiten!
Bert
Hallo, es gibt verschiedene Fixierlösungen in denen das zu imprägnierende Holz getaucht oder kesseldruckimpräniert wird. Ich bekomme die Fixierlösung in 1qm gebinden, sie ist hoch konzentiert und muß zum Imprägnieren verdünnt werden. Wenn eine schadhafte Stelle ausgewechselt werden soll oder schon kleine Faulherde zu erkennen sind, dann wäre es das beste diese Stellen mit Konzentrat einzustreichen. Das Holz saugt die Salze auf und dringen dadurch in das Holz ein und machen es fäulnisresident. Jedes Sägewerk oder Impränierwerk verfügt über solche imprägnier Lösung. Nach einigen Tagen ist das Salz fixiert und kann nicht mehr ausgewaschen werden, dann kann man es überstreichen,spritzen mit was man will.
Gast am 21 Okt 2007 19:41:35 @Matthias
Zitat
"(Nach dieser Aktion braucht man auch keinen Alkohol mehr zum bekloppt im Hirn sein- wegen der Dämpfe!!) "
na das sind ja Aussichten, igitt, wir haben keine Lebensversicherung :-o
bert hat auch ne Montagegrube, also werde ich mal schnell eben ein Loch baggern im Garten :D
Also mein Entschluss ist gefallen .... ich werde morgen unsere Werkstatt anrufen, wann die uns von unten behandeln, dann ist Ruhe !
und ich kann mit gutem Gewissen wieder weiter fahren auch im Winter !
danke für die Tipps
LG Marry
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