wie versprochen, möchte ich von unserer 6-wöchigen Tour durch Tschechien, der Slowakei und Ungarn berichten. Nachdem wir im Mai/Juni in England und Wales zur genüge Kirchen, Burgen und Schlösser besichtigt hatten, kam es uns auf dieser Tour in erster Linie auf Landschaft und Natur verbunden mit Wandern und ausruhen an. Natürlich stand aber die Besichtigung von Budapest und Prag auf dem Programm.
Am 07.09. gings los. Nachdem wir morgens das Wohnmobil vom Abstellplatz geholt und anschließend Gepäck und einige Lebensmittel verstaut hatten, starteten wir so gegen 12.00 Uhr mittags (wir, das sind meine Frau und ich. Auch unser Dackel Max war an Bord).
1. Woche
Über die erste Woche möchte ich lieber nicht viel berichten. Das Wetter war sehr mies. Es war regnerisch und kühl und wir haben von den schönen Landschaften, die wir durchfuhren sehr wenig gehabt. Urlaubsstimmung kam bei diesem Mistwetter auch nicht auf . Uns blieb nur die Hoffnung auf bessere Tage. Trotzdem kurz unsere Route:
Hamburg - A24- Wusterhausen/Brandenburg (Übernachtung auf dem dortigen CP) - Berliner Ring - Dresden - Elbsandsteingebirge (Übernachtung auf dem CP Nikolsdorfer Berg) - Bad Schandau - Liberec - Spindler Mühle (zwei Nächte auf dem dortigen CP) - Trutnov - Nachod - Mohelnice (zwei Nächte auf dem CP Morava) - Olomouc - tschechisch/slowakische Grenze - Zilina nach Liptovsky Trnovec (zwei Nächte auf dem CP Autocamping Trnovec).
2. Woche
Jetzt wurde das Wetter allmählich besser. Liptovsky Trnovec liegt in der hohen Tatra an dem See Liptovsky Mara. Hier verbrachten wir einen Tag (den 14.09.) mit Spaziergang und Sonne genießen.
Nach dem ersten Tag Sonne, wartete der folgende Tag (15.09) wieder mit Regen auf. Wir fuhren ein paar Kilometer weiter nach Tatranska Lomnica auf den CP Eurocamp FCC. Am Nachmittag klarte der Himmel wieder auf und wir hatten wir eine herrlich Aussicht auf die Hohe Tatra.
Am nächsten Tag (16.09.) ging es bei heiter bis wolkigem Wetter weiter über Presov in Richtung Kosice. Auf dem Weg dorthin kamen wir an Splissky Hrad (Zipzer Burg) vorbei. Die große auf einem Berg gelegene Burganlage ist schon von weitem sichtbar. Die Besichtigung dieser Burg lohnt.
In Kosice angekommen, war es an der Zeit, nach einem Campingplatz zu suchen. Wir steuerten den kleinen Ort Jasov an, in dem sich der CP „Autocamping Jasov" befindet. Dieser Campingplatz liegt ruhig am Ortsrand an einem kleinen See und nicht weit zu den ausgedehnten Wäldern. Das war nach unserem Geschmack und wir blieben insgesamt vier Nächte. In dieser Zeit waren wir die einzigen Camper auf dem Platz.
Das Wetter war recht gut und so konnten wir die Tage mit kleinen Wanderungen geniessen. Abgesehen von einem Prämonstratenser-Kloster (war nicht zu besichtigen), hat der Ort Jasov selbst keine Sehenswürdigkeiten.



