abo1 hat geschrieben:hallo
fortsetzung vom text im link
das anfertigen von wertetabellen macht natürlich nur beim eigenen fahrzeug sinn um zu sehen wo sich werte plötzlich verschlechtern und um dann handeln zu können
bei kaufabsicht geht es aber um messungen von "fremden" fahrzeuge, es gibt also keinen referenzwert einer vorherigen messsung
daher macht es auch keinen sinn eine vollständige messung durchzuführen sondern man misst rund um fenster, unter allen dichtleisten und allen einbauten (tankstutzen, kamine, entlüftungen, steckdosen etc etc)
sobald sich wo ein wert ergibt der nicht logisch erklärbar ist versucht man die ausdehnung zu ermitteln und sieht dann ob es sich um eine sich gleichmässig mit gleichhohen werten in eine richtung ausdehnende zone handelt (dann ist es wohl ein träger oder blech) oder ob es sich um langsam abnehmende werte mit unregelmässiger ausdehnung handelt (das ist wohl ein wasserschaden)
den "üblichen" kapazitiven wert des aufbautyps findet man durch testen an stellen die relativ "unverdächtig" für wasserschäden sind, zb in der mitte von wänden ohne öffnungen etc
lg
g
Hallo G, erstmals danke für den klasse Bericht! Leider bin ich in der Situation, mich nun eingehend mit dieser Thematik beschäftigen zu müssen. Unser Cristall
Wohnmobil BJ 97 hat hinten einen massiven Wasserschaden, das wird wohl oder übel eine relativ teure Reparatur. Als erstes muss ich die undichte Stelle (der Stoß von Seitenwand, Rückwand und Dach rechts oben hinten) dicht kriegen, das werde ich wahrscheinlich bei Hymer Sulzbacher in Mondsee machen lassen.
Danach muss jedoch die komplette Rückwand, ein Teil vom Boden und Dach von innen erneuert werden.
Um die Auswirkung der Abdichtungsarbeiten in Form von niedriger werdenden Feuchtewerten selbst kontrollieren zu können, will ich mir nun ein geeignetes Messgerät kaufen. Der Wandaufbau ist die typische GFK-Styropor-Holz Konstruktion.
=> Ich benötige nun konkrete Tipps, welches Messgerät ich kaufen soll. Ich will mein Geld nicht an ein ungeeignetes Gerät verschwenden, aber auch nicht zu viel ausgeben. Es soll also gerade ausreichend teuer sein, um zuverlässige Werte zu liefern. Muss es nun ein kapazitives Gerät sein, das man einfach auflegt, oder eines mit Nadeln, welches man einsticht?
Bitte um Eure Hilfe und Hinweise.
Danke und liebe aus Freilassing
Julius