Gast am 15 Apr 2008 09:25:05 Hallo Zusammen,
kann mir jemand sagen, wieviel Aufwand das ist?
Hat jemand vielleicht sogar eine Beschreibung, oder kann mir erklären, wie und in welcher Reihenfolge ich welche Teile demontieren muss?
Benötige ich Spezialwerkzeug?
Danke für Eure Hilfe
Jürgen
Gast am 15 Apr 2008 10:16:05 schau mal folgenden Link an, da ist es sehr gut beschrieben.
--> Link
Sauerjoe am 15 Apr 2008 10:26:44 Hallo Jürgen,
eigentlich ist das fix gemacht und der oben genannte Link beschreibt den Ablauf sehr gut......aber nur mit gescheitem Werkzeug. Mit einem Ratschekasten aus dem Baumarkt für 30€ kannste das im wahrsten Sinne "knicken".
Viel Erfolg
Joachim
toli269 am 15 Apr 2008 10:36:27 [kann mir jemand sagen, wieviel Aufwand das ist?
[/quote]
sorry ich kann mich nicht halten:
der aufwand entspricht ziemlich genau dem der rechten Manschette
:kuller:
:worm:
ninja69 am 15 Apr 2008 11:31:25 Hallo Jürgen,
die Beschreibung ist wirklich gut. Du kannst die Manschette auch wechseln, wenn Du den Spurstangenkopf nicht lösst. Dazu musst Du dann aber das Federbein am Nabenträger lösen, damit Du die erforderliche Lose bekommst, um die Welle aus der Nabe ziehen zu können.
Diese Vorgehensweise erspart Dir den Abzieher für den Kopf; ohne den gehts nicht.
In jedem Fall benötigst Du eine 41er-Nuss und einen guten Knebel um die Achsmutter zu lösen. Der Rest ist nicht schwierig.
Dirk
rimo am 15 Apr 2008 17:59:40 Hallo,
ich habe mal in einem anderen Forum gelesen, dass jemand die beschädigten Achsmanschetten repariert hat, ohne sie zu demontieren.
Wenn ich mich recht erinnere, hat er die Gummibälge fettrei gereinigt und mit Sikaflex eingeschmiert. Über das nicht ausgehärtete Sikaflex hat er eine Lage Mullbinden gewickelt und darauf wieder Sikaflex geschmiert (wieviele Lagen weis ich nicht).
Angeblich hat diese Reparatur eine längere Zeit gehalten. Da dein Fahrzeug auch nicht mehr das allerneueste ist, ist diese Reparatur (wenn auch nicht besonders elegant) vieleicht einen Versuch wert.
Dieter
Gast am 15 Apr 2008 18:31:56 rimo hat geschrieben:Hallo,
ich habe mal in einem anderen Forum gelesen, dass jemand die beschädigten Achsmanschetten repariert hat, ohne sie zu demontieren.
Wenn ich mich recht erinnere, hat er die Gummibälge fettrei gereinigt und mit Sikaflex eingeschmiert. Über das nicht ausgehärtete Sikaflex hat er eine Lage Mullbinden gewickelt und darauf wieder Sikaflex geschmiert (wieviele Lagen weis ich nicht).
Angeblich hat diese Reparatur eine längere Zeit gehalten. Da dein Fahrzeug auch nicht mehr das allerneueste ist, ist diese Reparatur (wenn auch nicht besonders elegant) vieleicht einen Versuch wert.
Dieter
Hallo, in der Zeit wo dieses "Kunstwerk" entsteht, kannst gleich die Manschette tauschen. Da bist du mit tauschen auf jeden Fall schneller und diese Kleberei kann doch nicht sehr lange halten. Also für ein Notfall Unterwegs, ja okay, das mag gehen. Auch wenn das Fahrzeug schon älter ist, wenn er es noch ne Weile fahren möchte sollte es schon richtig gemacht werden.
Torsten
s-liner am 15 Apr 2008 18:33:05 rimo hat geschrieben:Hallo,
ich habe mal in einem anderen Forum gelesen, dass jemand die beschädigten Achsmanschetten repariert hat, ohne sie zu demontieren.
Wenn ich mich recht erinnere, hat er die Gummibälge fettrei gereinigt und mit Sikaflex eingeschmiert. Über das nicht ausgehärtete Sikaflex hat er eine Lage Mullbinden gewickelt und darauf wieder Sikaflex geschmiert (wieviele Lagen weis ich nicht).
Angeblich hat diese Reparatur eine längere Zeit gehalten. Da dein Fahrzeug auch nicht mehr das allerneueste ist, ist diese Reparatur (wenn auch nicht besonders elegant) vieleicht einen Versuch wert.
Dieter
Hallo Dieter,
das hast Du doch bestimmt am 1. April gelesen? Ansonsten gab es mal Reparaturmanschetten, die geteilt waren und die Hälften verschraubt wurden. Der Link von Olaf und der Beitrag von Dirk beschreiben den richtigen Reparaturweg.
aus Korschenbroich
Uwe
Sauerjoe am 15 Apr 2008 18:47:54 Oooooch Dieter....
sag doch nicht so was!!! Unterwegs auf einer großen Reise würde ich mir mit was ähnlichem behelfen, um die Lager zu schonen....jooooooooo.
Aber das ist doch keine Reparatur...... das ist einfach Bullshit, da mußt du ständig kontrollieren ob das Flickwerk noch dicht ist. Geht das Fett verloren, oder dringt Schmutz ein, ist die Welle irgendwann komplett fertig. Dann wird´s richtig aufwendig und teuer! So ne Manschette kostet ca. 15€ und die Arbeit hält sich wirklich in Grenzen. Wie Dirk schon sagte, kannst du auch den Nabenträger am Federbein abschrauben, dann gehts schneller. Den "Aufwand" siehst du ja an den Bildern.... dein Arbeitstempo kenn ich ja nicht, aber in einer Stunde ist das zu schaffen. Mach lieber langsam und dafür ordentlich!!! Für die Achsmutter brauchst du gescheites Werkzeug, die ist je nach Typ mit 450-500Nm angeochst..... da mußt du schon etwas drücken. Beim Zusammenbau die Schraubensicherung erneuern und evtl. die Abdeckkappe (falls bei Demontage zerstört). Nimm dir Sa./So. bei schönem Wetter mal Zeit und schon funzt das.
Viel Erfolg
Joachim
Sauerjoe am 15 Apr 2008 18:58:30 @ Uwe
an die geteilten Reparaturmanschetten habe ich auch schon gedacht, aber für einen Duc habe ich die noch nie gesehen..... hast du da eine Quelle?
Viele
Joachim
s-liner am 15 Apr 2008 20:01:48 Hallo Joachim,
momentan weiss ich da keine Bezugsquelle, wie gesagt ist das schon eine Weile her, dass wir die benutzt haben. Wir haben sie damals über den normalen Autozubehörhandel bezogen. Versuch es doch dort mal.
Uwe
da_luis am 15 Apr 2008 20:22:08 hallo Leute
Eine vernüftige Lösung für die Sauerei wäre einfach bei einer freien Werkstätte eine Rep-Preis einzuholen. DAS ist in einer halben Stunde erledigt und Du brauchst dir nicht teures Werkzeug zu kaufen. So einfach wie im Link beschrieben ist der Einbau der Manschette auch wieder nicht. Die Vorderachse "verspannt" sich gewaltig. Grosser Ratschensatz,vernunftiger Wagenheber u. diverses Kleinwerkzeug wird da schon gebraucht. Ich sehe keinen Grund das innere Gelenk zu zerlegen. Beim alten Ducato 280/290 handelt es sich um ein "geschlossenes Getriebe". Die Achswelle ist nur mit einen Ring gesichert, da rinnt KEIN öl aus. Welle einfach mit Montiereisen aus dem Getriebe drücken und fertig.
bert am 15 Apr 2008 21:30:10 Den speziellen Werkzeug wirst du dir vielleicht ausleihen können.
Aufbocken oder Sichern des Fahrzeug geht auch mit stabilen Kanthölzern,
obwohl die Dreibeinstützen auch nicht viel kosten.
Wenn du technisch ein bisschen was drauf hast ist das ohne Probleme zu machen.
Vor allem wenn du keinen Zeitdruck hast.
Die innere Manschette wird selten kaputt, die macht ja nicht die Lenkbewegungen mit.
Wenn die innere Manschette spröde oder rissig ist gehört sie getauscht.
Wenn die Manschette schon etwas länger defekt ist brauchst du auch noch Kaltreiniger oder Bremsenreiniger um die Felge innen zu säubern.
Bert
rimo am 15 Apr 2008 22:13:02 Hallo,
ich bin mir darüber im Klaren, dass die von mir zitierte Reparaturmethode nicht fachmännisch ist, aber funktionieren könnte es schon.
So einfach wie hier von einigen Kollegen beschrieben ist die Reparatur nicht immer, insbesondere wenn man nicht die passenden Werkzeuge hat. Selbst mit den richtigen Werkzeugen kann es erhebliche Probleme geben. Ich weiß wovon ich spreche.
Dieter
Gast am 16 Apr 2008 09:22:39 Hallo Zusammen,
@Olaf:
danke für den tollen Link. Das ist mehr als nur anschaulich. Wirklich gut.
@Dirk:
danke für den Hinweis. Da ich jedoch das Traggelenk direkt mit wechseln will( ist ein wenig ausgeschlagen), muss der Spurstangenkopf meines Wissens sowieso runter.
@Joachim:
gutes Werkzeug ist kein Problem.
Ich habe seit Anfang des Jahres die Möglichkeit, am WE in einer Halle zu schrauben, die zu einem der größten deutschen Schwerlasttransportunternehmen gehört. Das Werkzeug dort kann ich mit benutzen.
Probleme wird es erst dann geben, wenn ich mal "filigranes" :D Werkzeug brauche, welches ich nicht selber besitze.
@Dieter:
Da ich meinen "alten Eimer" noch eine Weile (10 Jahre :D ) fahren möchte, kommt nur eine ordnungsgemäße Reparatur in Frage.
@da_luis:
Selbst eine freie Werkstatt kann nicht überleben, wenn sie nicht mittlerweile 60-80Euro pro Schrauberstunde berechnet.
Für das Geld kann ich besser mit meinem Mädel nach getaner Arbeit Essen gehen.
@ All:
Am Samstag werde ich die Aktion in Angriff nehmen und anschließend berichten.
Ich danke Euch allen. Es ist immer wieder toll zu erleben, wie schnell und kompetent (von einigen Ausnahmen abgesehen) man hier immer wieder Hilfe bekommt.
Jürgen
Katrin PS 177 am 26 Apr 2008 18:07:37 Moin,
danke für den tollen Link. Stephan, was mein Mann ist, hat mit einem Kumpel, der Kfz-Mechaniker ist, aber keine Erfahrung bei Wohnmobilen hat, mit geliehenem Werkzeug innerhalb von einer Stunde die Achsman-schette gewechselt und sich sehr über die anschaulichen Bilder aus dem Link gefreut.
LG Katrin
Harz_Joerg am 21 Sep 2016 12:39:26 Liebe Womo-Fans, erstmal eine fröhliches Hallo von mir! Ich habe seit 2 Jahren wieder eine Wohnmobil (Concord 620XT auf Ducato 280 mit 2,5 TD) und bin echt happy damit, insbesondere dem Ducato. Trotzdem muss ich den Thread hier mal wieder hochholen, da rechts radseitig ein Wechsel der Achsmanschette von Nöten ist. Meine Werkstatt will 260 Euronen, was mir echt zu viel ist! Die Arbeit traue ich mir schon zu und das Werkzeug habe ich auch, allerdings hätte ich gern die hier verlinkte und viel gelobte Anleitung, doch leider ist der Link tot! Hat jemand die Anleitung noch "rumliegen" oder weiß einen neuen Link? Danke im vVoraus für jeden Tip. Liebe Grüße an alle Ducato-Fans Jörg
joschr am 21 Sep 2016 16:15:27 Hallo! Link weiss ich keinen, aber zum Wechseln der Achsmanschette gibt es mehrere Variaten. 1.) Die einfachste Art: Ausbau der Antriebswelle und eine Neue aus der Bucht kaufen - kein Dreck und Geschmiere. 2.) Antriebswelle ausbauen, Manschette herunterschneiden und eine Neue mittels Kegel hinaufdrehen (wutzeln). 3.) Antriebswelle ausbauen, Manschette herunterschneiden, Gelenk vorsichtig zerlegen und neue Manschette hinaufschieben und wieder zusammenbauen 4.) Es gibt auch geteilte Achsmanschetten, aber keiner weiss, wie lange sie halten. Die erste Variante ist die Einfachste und wahrscheinlich auch die Billigste (habe ich so gemacht). Zum Öffnen der Zentralmutter (50 od.41) braucht man einen laaangen Schlüssel (500NM) und VIEL Kraft. Nicht vergessen: das Getriebeöl rinnt aus, Einfüllung über Bremslichtschalter. Unter Tante G.....le gibt es sicher Anleitungen. Wurde auch in diesem Forum schon öfters behandelt. Der Preis neuer Antriebswellen ist nicht so abschreckend. Ich hoffe dass ich Dir helfen konnte und viel Vergnügen joschr
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