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Fahreigenschaften


KPB am 14 Mai 2008 20:40:58

Hallo zusammen,

wir haben uns vor ein paar Wochen ein gebrauchtes Wohnmobil zugelegt (Adria Adriatik 660 DP auf Fiat 2,8 TDI). Bei den beiden ersten Fahrten ist mir aufgefallen, dass es sehr gewöhnungsbedürftig ist, wenn man von einem grösseren Fahrzeug überholt wird. Bei einer Geschwindigkeit von über 100km/h hat man das Gefühl, dass man angesaugt wird. Überladen war ich definitiv nicht.

Ist das normal, oder habt ihr eine Erklärung dafür?

PS. Ansonsten waren wir super zufrieden!!!

Klaus-Peter

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Eileen am 14 Mai 2008 20:48:22

Das ist ganz normal, kommt von der Lufstroemung.

Erst wirst du leicht weggedrueckt, dann angesaugt, dann wieder weggedrueckt.

Absatand halten ...bzw Spiegel beobachten und drauf vorbereiten ist angesagt.

Bergbewohner1 am 14 Mai 2008 21:00:17

Wenn Du noch schneller fährst, dann wird es noch schlimmer, hilft nur noch Ballast an der tiefsten Stelle. :D

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kintzi am 15 Mai 2008 11:27:15

Hallo, Fahrverhalten bekannt u. zum Teil kriminell, wenn noch böiger Wind dazu kommt. Hilft nur langsamer fahren, oder Alko Tiefrahmen. Beim früheren Dethleffs Alk. auf Fiat 15 sehr schlimm, auf jetzigem Knaus Alk. mit Tiefrahmen kaum merkbar. Richi

fetzi am 15 Mai 2008 11:33:16

Das ist weder schlimm noch gefährlich. Lediglich gewöhnungsbedürftig !! Viel Spaß und knitterfreie Fahrt.

kintzi am 15 Mai 2008 11:56:47

Hallo fetzi, für erfahrene Fahrer gebe ich Dir recht, aber unerfahrene überreagieren gern und können dabei ins Schleudern geraten, besonders bei winterlichen Strassenverhältnissen. Richi

Pfotentier am 15 Mai 2008 12:02:16

Mal ne Frage in die Richtung:
Würde sich u.a. aus diesem Grund eine Spurverbreiterung lohnen?

affenzahn am 15 Mai 2008 13:33:26

Hallo
Spurverbreiterungen bringen nichts ,belasten nur die Lager.
Ich hatte das gleiche Problem mit dem Wind.Ich habe mir hinten
ein Querstabilisator einbauen lassen und es hat echt was gebracht.
Kosten vor 2Jahren ca550EURO.
mfg
affenzahn

--> Link

Gast am 15 Mai 2008 13:39:25

Spurverbreiterungen bringen entgegen landläufiger Meinung nur Nachteile für die Radlager und bessere Optik. Das Geld kann man sich sparen.

Was helfen kann ist:

1: Schwere Sachen mögichst nach unten, leichte nach oben und

2. stärkere Stabilistaoren oder

3. Luftbälge hinten einbauen oder

die Große Lösung:

Einen Doppelchser kaufen. Da spürt man von dem Sog so gut wie gar nichts und das Ding schaukelt nicht und fährt stur geradeaus. Nach 5 Zweiachsern ( 3 Ducatos und 2 LT´s ) sowie 3 Doppelachser-Ducatos kann ich wirklich aus ca. 120.000 km Erfahrung sprechen. Ich schwöre auf den Doppelachser.

Übrigens sind die Schaukeleigenschaften der Front- und Hinterantriebs-Zweiachser sehr ähnlich. Der Hinterradantriebler LT, der mit dem Sprinter baugleich war, schaukelte sogar noch mehr als der Ducato. Ein Ducato Knaus, 685 HFG, Alkoven-Garage-7,20m, zwei Achsen, hatte aufblasbare Luftbälge hinten. Damit war das Fahrverhalten dann schon ganz brauchbar, aber im Vergleich zum Doppelachser immer noch nur eine Notlösung.

Das ist so wie Zweirad und Allradantrieb. Man muss es "erfahren" haben. Dann kennt man den Unterschied.

Viel Spaß bei der Entscheidung!

guter_Junge am 15 Mai 2008 14:39:46

Basteln hilft nicht viel!
Der Reifen spielt eine große Rolle beim Fahrverhalten.
z.Bsp. Seitenstabilität, Luftdruck, Kontaktfläche und Grip-Niveau
Die richtige Reifenauswahl verhindert schlingern beim Fahren.
Teure Campinglatschen taugen nichts. Testergebnisse über
Transporterreifen lesen.

dieter2 am 15 Mai 2008 15:05:09

Ich würde garnichts nichts machen.

Beim überholen und überholt werden einfach drauf gefaßt sein das es ein bischen wackelt.

Ist nicht gefärlich und schon garnicht kriminell,einfach als gegeben hin nehmen.

Dieter

Seekater am 15 Mai 2008 15:06:09

rantanplan hat geschrieben:.....Übrigens sind die Schaukeleigenschaften der Front- und Hinterantriebs-Zweiachser sehr ähnlich. Der Hinterradantriebler LT, der mit dem Sprinter baugleich war, schaukelte sogar noch mehr als der Ducato. Ein Ducato Knaus, 685 HFG, Alkoven-Garage-7,20m, zwei Achsen, hatte aufblasbare Luftbälge hinten. Damit war das Fahrverhalten dann schon ganz brauchbar, aber im Vergleich zum Doppelachser immer noch nur eine Notlösung.....


Na Na,

also mit der Achsanzahl hat das Schaukeln nur bedingt etwas zu tun. Die Schaukelei ist vielmehr Ausdruck von nicht vorhandenen oder zu schwach ausgelegten Querstabilisatoren, sowie zu schwach dimensionierter Federung. Immerhin fahren WoMos nie mit dem Leergewicht durch die Gegend für das die Fahrgestelle ohne WoMo-Aufbau gebaut wurden. Hier helfen nur entsprechend höhere Achslasten, als man eigentlich aufgrund des zGG braucht.

Der von Dir geschilderte Unterschied zwischen zwei- und 3-Achser ist genauso merkbar wenn man ein Fahrzeug mit höheren Achslasten fährt. Ich selbst habe dies auch schon in der Praxis erfahren:
Ducato-Maxi 3,85t - eine Schaukelsänfte mit ungutem Gefühl bei jedem Überholvorgang. Die Summe der Achslasten war exakt 3,85 t.
Ganz anders z.B. beim "großen" Transit, ebenfalls 3,85t. Hier liegt Zwillingsbereifung (größere Spurtreue) und eine Achslastsumme von 4,25t vor. Da schaukelt nix und beim Überholen von Bussen etc. "merkt" man den Luftstau, doch es geht trotzdem "stur geradeaus" weiter. Trotzdem ist das ein zwei-Achser (ohne Luftbälge, sondern mit ausreichend dimensionierter Federung und Querstabilisatoren). Doch leider wird am meisten an den Fahrgestellen gespart.




Ich persönlich halte ein "schnell fahren" mit derartigen Fahrzeugen durchaus für sehr gefährlich. Wer's nicht glaubt soll sich mal hierhin blicken: (--> Link). Die Familie dort ist mit Ihrem ersten WoMo auf der Autobahn bei einem lapidaren Überholmannöver durch zu heftiges Gegenlenken so sehr in's Schlingern geraten, daß sie umgekippt sind. ......

Dem Initiator dieses Threads würde ich daher dringend empfehlen, entweder deutlich langsamer zu fahren oder die Querstabilisatoren verstärken zu lassen sowie die Achslasten erhöhen zu lassen. Das mindeste allerdings sollte mit diesem Fahrzeug ein Fahrsicherheitstraining sein, um das gefühlvolle Gegenlenken zu üben. Wenn mal während dem Überholen eine passend kräftige Windbö im "falschen" Moment aus der "falschen" Richtung dazu kommt, kann sonst ganz schnell "Endstation" sein. Sicherlich kommen hier drei Faktoren (Überholvorgang, Winbö in passender Richtung und Stärke) zusammen, doch derartiges Roulette würde ich persönlich nicht spielen.

Schöne
Seekater

Gast am 15 Mai 2008 15:25:18

@seekater

Ich stimme Dir 100 %ig zu!

Ich hätte vielleicht deutlicher schreiben sollen, dass sich die Front- und Hinterradantriebler solange kaum unterscheiden, wie sie mit den serienmäßigen 0-8-15-Fahrwerken ohne stärke Stabis und ohne höhere Achslasten und /oder Federunterstützungen ausgestattet werden.

Die von mir genutzten Knaus Traveller 708 ohne Luftbälge und die beiden Karmänner Missouri ohne Hinterachsverstärkungen und ohne Zwillingsbereifungen verhielten sich jedenfalls nahezu identisch schiffig-schaukelig. Der eine Knaus Traveller mit Luftbälgen fuhr sehr ordentlich.

Alle drei 3-Achser (zwei Frankia 800 und jetzt Eura 770) fuhren mit Michelin oder Conti ziemlich gleich, wobei mir der Conti-Vanco deutlich sympatischer ist als der Michelin Camping.

Seekater am 15 Mai 2008 16:05:34

rantanplan hat geschrieben:....
Ich hätte vielleicht deutlicher schreiben sollen, dass sich die Front- und Hinterradantriebler solange kaum unterscheiden, wie sie mit den serienmäßigen 0-8-15-Fahrwerken ohne stärke Stabis und ohne höhere Achslasten und /oder Federunterstützungen ausgestattet werden.


aber ich stimme Dir noch nicht 100% zu :D

"0-8-15 serienmäßig" ist in diesem Zusammenhang falsch.

Ein jedes WoMo wird schaukeln, das permanent grenzwertig an der Lastgrenze des Fahrwerks betrieben wird. Reserven müssen her, für die Windbö die plötzlich unerwartet auftritt. Und Reserven kann auch ein 0-8-15 Serienfahrwerk bieten, wenn es nur ausreichend dimensioniert ist, was Federung und Stabilisatoren anbelangt. Nur beauftragen die WoMo-Hersteller im Preiskampf meist grenzwertig ausgelegte Basisfahrzeuge ohne jeglichen Reserven, was dann zu den hier geschilderten Effekten führt .......


Seekater

kintzi am 15 Mai 2008 18:19:46

Hallo Seekater, sehr gute Beiträge. Ich verstehe einige von uns nicht, deren Meinung an Kamikazeverhalten grenzt. Die Unfälle zeigen es, war bei solch einem Zeuge. Richi

Bergbewohner1 am 15 Mai 2008 19:01:55

Hallo rantanplan, wie alt war denn der Missouri der so schaukelt, mein erster 2000 Baujahr schaukelte auch noch relativ sehr, aber der 2003 mit verstärter Vorderachse schaukelt fast nicht mehr und ist auch sehr spurtreu.

Gast am 15 Mai 2008 21:17:41

Waldtroll hat geschrieben:Hallo rantanplan, wie alt war denn der Missouri der so schaukelt, mein erster 2000 Baujahr schaukelte auch noch relativ sehr, aber der 2003 mit verstärter Vorderachse schaukelt fast nicht mehr und ist auch sehr spurtreu.


Der erste war ein 97er oder 98er. Der zweite war ein 2003er Typ "LS" oder "SL". Mich nervte die Umbauerei und der Alkoven war uns viel zu klein. Das Fahrverhalten von beiden war sehr ähnlich, nachdem ich beim 97er stärkere Stabis hatte nachrüsten lassen. Im Vergleich zu den Tandemachsern fand ich das immer noch ziemlich schrecklich, so dass wir wieder zurück zum Dreiachser wechselten, also festes Bett für uns hinten, Alkoven für die Kids und ein schaukelfreies Fahren für alle... Unser Versuch, auf ein handlicheres Womo abzurüsten scheiterte also leider. Denn Größe und Länge und hohes Gewicht haben auch viele Nachteile. Trotzdem wollen wir im Moment, solange die Kids noch mitfahren, nichts kleineres haben.

Neulich schrieb hier einer mit einem neuerem Hymer (war es ein Hymer??), er müsse auf kleinen uneben Wegen teilweise bis zum Stillstand abbremsen, weil sich das Fzg. so aufschaukeln würde. Weiss noch jemand, wie der Thread überschrieben war. Das traf doch eigentlich den Kern des Problems, den auch unser Adria-Freund hat. Viele nehmen es so hin, weil man nichts anderes kennt und nicht weiß, dass es auch stabilere Fahrwerke und Lösungen gibt. Wenn man so etwas mal hatte, will man nicht mehr zurück.

KPB am 15 Mai 2008 21:45:36

Vielen Dank erst einmal für die Antworten. Ich denke, ich werde es mal mit dem Einbau von Stabis versuchen, da ich nicht nach zwei oder drei Wochen ein neues Wohnmobil kaufen möchte (kann). Ich hoffe, es gibt den beschriebenen Effekt, da mir teilweise schon etwas mulmig war. Weiterhin werde ich mich erst langsam an schnellere Geschwindigkeiten herantasten. Fahrsicherheitstraining kommt dann auch schnellstens.

Danke für die Hilfe

Klaus-Peter

Gast am 16 Mai 2008 09:23:31

rantanplan hat geschrieben:Spurverbreiterungen bringen entgegen landläufiger Meinung nur Nachteile für die Radlager und bessere Optik. Das Geld kann man sich sparen.


Warum belasten Spurverbreiterungen die Radlager? Durch die geänderte Geometrie und auftretende Hebelkräfte durch den veränderten Sitz der Räder?

dieter2 am 16 Mai 2008 09:50:46

aldebaran hat geschrieben:
rantanplan hat geschrieben:Spurverbreiterungen bringen entgegen landläufiger Meinung nur Nachteile für die Radlager und bessere Optik. Das Geld kann man sich sparen.


Warum belasten Spurverbreiterungen die Radlager? Durch die geänderte Geometrie und auftretende Hebelkräfte durch den veränderten Sitz der Räder?


Genau :)

Dieter

Gast am 16 Mai 2008 09:58:23

dieter2 hat geschrieben:Genau :)

Dieter


Danke, wieder was gelernt.

:dankeschoen:

Seekater am 16 Mai 2008 14:59:33

KPB hat geschrieben:Vielen Dank erst einmal für die Antworten. Ich denke, ich werde es mal mit dem Einbau von Stabis versuchen, da ich nicht nach zwei oder drei Wochen ein neues Wohnmobil kaufen möchte (kann). Ich hoffe, es gibt den beschriebenen Effekt, da mir teilweise schon etwas mulmig war. Weiterhin werde ich mich erst langsam an schnellere Geschwindigkeiten herantasten. Fahrsicherheitstraining kommt dann auch schnellstens.

Danke für die Hilfe

Klaus-Peter


Bitte, gern geschehen

aldebaran hat geschrieben:
rantanplan hat geschrieben:Spurverbreiterungen bringen entgegen landläufiger Meinung nur Nachteile für die Radlager und bessere Optik. Das Geld kann man sich sparen.


Warum belasten Spurverbreiterungen die Radlager? Durch die geänderte Geometrie und auftretende Hebelkräfte durch den veränderten Sitz der Räder?


stimmt so. Wenn's näher interessiert:

Durch den längeren Hebelarm verlagern sich die Kräfte die auf die Rollkörper der Radlager wirken mehr auf die Flanke der Rollbahn, da größere Kippmomente auftreten. Dafür sind Rollenlager, die im Kfz-Radlager-Sektor eingesetzt werden weniger geeignet. Entsprechend höherer Verschleiß in den Radlagern dürfte die Folge sein.

Außerdem bringt das für die Stabilität (geringere Wankneigung) wirklich nichts. Das Fahrzeug steht zwar mit Distanzringen auf breiterer (stabilerer) Basis, doch müssen die Kräfte von den Rädern auch entsprechend in's Fahrwerk übertragen werden. Das geht nicht wenn die Federung/Querstabilisatoren zu weich sind, oder gar fehlen.
Einfaches Bild:
Ich sitze mit weichem Popo auf einer Holzplatte und schaukele. Ich werde genauso schaukeln, wenn ich auf einer breiteren Holzplatte sitze, weil mein Allerwertester und mein Gewicht dasselbe ist. Spanne ich dagegen die Muskeln im Allerwertesten an, wird mein Schaukeln abrupt beendet. Erst wenn meine Muskelspannung so groß ist, daß ich beim Schaukeln, die Holzplatte einseitig zum Abheben bringe, dann macht eine breitere Holzplatte Sinn. (Was ich in diesem Vergleich wohl nie schaffen werde, das WoMo schon eher)

Alles klar ?


Seekater

Gast am 16 Mai 2008 17:24:18

Seekater hat geschrieben:Einfaches Bild:
Ich sitze mit weichem Popo auf einer Holzplatte und schaukele. Ich werde genauso schaukeln, wenn ich auf einer breiteren Holzplatte sitze, weil mein Allerwertester und mein Gewicht dasselbe ist. Spanne ich dagegen die Muskeln im Allerwertesten an, wird mein Schaukeln abrupt beendet. Erst wenn meine Muskelspannung so groß ist, daß ich beim Schaukeln, die Holzplatte einseitig zum Abheben bringe, dann macht eine breitere Holzplatte Sinn. (Was ich in diesem Vergleich wohl nie schaffen werde, das WoMo schon eher)


Den Vergleich finde ich sensationell. Darf man das zitieren???

KPB am 17 Mai 2008 12:11:56

Ich habe heute festgestellt, dass in meinem neuen (gebrauchten) Wohnmobil eine Goldmann Luftfederung eingebaut ist :oops:

Was bringt das gegen das "Schaukeln", wenn es richtig benutzt wird?

Klaus-Peter

Rumbuddel am 17 Mai 2008 12:27:34

Hallo Klaus-Peter,

das bringt, dass die Hinterachse härter gefedert ist. Ergo schaukelt sich das Womo nicht so auf. Die Fahrlage ist stabiler.

Gerade bei älteren WoMos - unserem auch - war die Hinterachsfederung quasi die Achillesferse. (Scheinbar bei neueren z.T. auch noch) Manche haben sich auch stärkere Blattfedern eingebaut, aber die Luftfederung ist halt sehr flexibek und man kann die Federung gut dem jeweiligen Gewicht anpassen.

PeterK am 18 Mai 2008 19:09:42

Wegen der Seitenwindempfindlichkeit v.a. beim Überholen haben wir in unseren 4x4 - Alkoven - Ducato zuerst ne Luftfederung hinten eingebaut. Diese hat zwar etwas gebracht, aber nicht sehr viel wie erhofft. Nun haben wir zusätzlich noch einen Goldschmitt -Stablilisator dazugebaut, damit ist die Seitenneigung generell viel geringer geworden, was dem Fahrgefühl sehr förderlich ist, nicht nur beim Überholen.

Seekater am 19 Mai 2008 16:13:57

rantanplan hat geschrieben:
Seekater hat geschrieben:Einfaches Bild:
Ich sitze mit weichem Popo auf einer Holzplatte und schaukele. Ich werde genauso schaukeln, wenn ich auf einer breiteren Holzplatte sitze, weil mein Allerwertester und mein Gewicht dasselbe ist. Spanne ich dagegen die Muskeln im Allerwertesten an, wird mein Schaukeln abrupt beendet. Erst wenn meine Muskelspannung so groß ist, daß ich beim Schaukeln, die Holzplatte einseitig zum Abheben bringe, dann macht eine breitere Holzplatte Sinn. (Was ich in diesem Vergleich wohl nie schaffen werde, das WoMo schon eher)


Den Vergleich finde ich sensationell. Darf man das zitieren???



wußte ich doch, daß das was für 'nen RA mit ausgeprägtem Hang zur Technik ist :D :D


Seekater

Amigo am 19 Mai 2008 18:10:11

hallo,
lese erst jetzt diesen beitrag und habe dazu folgende Erfahrungen gemacht.
Bei allen Ducatos, Teil- oder Alkoven, ist die Wankneigung vorhanden. Es liegt nur daran wie stark die Hinterachse belastet -oder Überlastet ist - und ob man etwas in die Stabilität (Sicherheit) investieren will.
Ich fahre einen Dethleffs Alkoven, 3,95Tonnen, 3.20 hoch und die doch starke Wnkneigung bei Sturm,Überholen etc. haben wir in den Griff bekommen durch den Einbau einer zusätzlichen Luftfeder und zusätzlich der Roadmaster - Feder, die eine komfortable BlattFederunterstüzung ist und noch zusätzlich einen starken Stabilisierungseffekt hat.
Seitdem sind wir mit unserem Federungskomfort undStabilität sehr zufrieden

Amigo
:razz:

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