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Vancouver - Toronto 1, 2


Ziggi am 28 Mai 2008 21:45:56

So, die drei Wochen sind um und wir haben uns wieder akklimatisiert.

Am 24. April war der Start für unseren Canada Urlaub - gebucht bei CANUSA.
Da der Hinflug über London ging, war uns schon etwas mulmig wegen dem Gepäck. Wir sind nämlich über den neuen Terminal 5 abgefertigt worden. Na ja, die negativ Nachrichten vom Terminal 5 kennt man mittlerweile.
Aber es ging alles zu unserer besten Zufriedenheit wie wir bei Ankunft in Vancouver feststellten. Um 21°° Uhr Ortszeit waren wir dann in dem reservierten Hotel.
Nach einer relativ kurzen Nacht, wurden wir, sowie weitere Urlauber vom Wohnmobil-Vermieter abgeholt. Ach, so, das Frühstück: „Continental breakfast“ bestand aus einem
„Muffin“ und zwei Tassen Kaffee – was soll´s, wir haben´s überlebt.
In Flughafennähe befindet sich die Vermietstation von „Fraserway“, einem der größten Womo-Vermieter Canadas. Zur Zeit befinden sich ca. 900 Fahrzeuge in der Vermietung.
Das nur nebenbei. Die Fahrzeugübergabe erfolgte problemlos – jeder Kunde wurde in seiner Landessprache angesprochen, was natürlich sehr entspannt.
Die Einweisung war hervorragend – es wurde bis auf die Ausgleichskeile, nicht vergessen.
Unser Womo, ein sogenannter RV C 24, war nagelneu und hatte nur 100 km auf dem Tacho.
A b e r der Motor !! 4,5 l Hubraum – ca. 320 PS – Automatik – was soll ich sagen , das Teil geht ab wie ein „Zäpfchen“.
Um 11°° Uhr konnten wir dann losfahren, sind dann unmittelbar auf den TransCanadaHighway ( 1 ) Richtung Osten. In Chilliwack wurde uns gesagt, gibt es einen Wal Mart. Dem war auch so, und dann haben wir erst einmal das nötigste eingekauft.
Danach fuhren wir den TCH weiter und sind dann bei Harrison abgefahren um an einen ausgewiesenen Campground zu gelangen, der im Sasquatch Provincial Park liegt.
Über Harrison Hot Spring fährt man ca. 6 km östlich am Harrison Lake entlang. Da hier keine asphaltierte Strasse mehr ist, glaubten wir schon den Platz nicht mehr zu finden.
Nun wurde ich von meiner Frau „belehrt“: „wenn kein Schild kommt, immer weiter geradeaus fahren“ ( so hätte ich mich mal geäußert ).
Ja, und dann kommen wir auf diesen „Hicks Lake Campground. Wunderbar am besagtem Hicks Lake gelegen. Etliche Canadier sind mit Zelten – Trailern etc. da, alles in allem ein sehr schönes ruhiges Plätzchen – ideal um die erste Nacht in Canada zu verbringen.
Zu den Gebühren: 15 $ CND, Pensionäre kriegen Rabatt – auf den Hinweis von mir, dass ich auch Pensionär sei – wurde freundlich erwiedert: ja, aber nicht von British Columbia.
Es wurde noch ein bisschen mit dem Kassierer rumgeblödelt und dann war Ruhe.
Nach einer ruhigen Nacht war dann diese um 5,30°°Uhr um.
Ein Gänsepaar hatte uns somit lautstark geweckt.

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garni am 28 Mai 2008 22:30:40

gibts irgendwann noch mehr von der reise?

lg arni

Beduin am 29 Mai 2008 06:01:19

Jo, das würde mich auch freuen :!:

Anzeige vom Forum


eva b. am 29 Mai 2008 08:39:07

Wurde ja nur der erste Tag von 3 Urlaubswochen beschrieben. Es fehlen noch 20 Tage...

Bitte, bitte weitermachen :)

Ziggi am 29 Mai 2008 20:57:56

Nachdem wir in Ruhe gefrühstückt haben, fahren wir weiter Richtung Osten. Über den Highway 7 fahren wir nach Hope, um da wieder auf den Hwy. 1 zu kommen.
Da der autobahnähnlich ausgebaute TransCanadaHighway von Hope nach Kamlops touristisch nicht so toll sein soll, befahren wir den Hwy. 1 dem Fraser River folgend.
Es ist ein super Wetter, nur Sonnenschein – keine Wolken.
Durch grandiose Berglandschaft folgt der Hwy. 1 dem Fraser River. Unten am Fluß schlängelt sich die Canadian Pacifik Railway entlang. Hier, es kommt später noch mehr zu dieser Angelegenheit, sehen wir wie sich die scheinbar endlos langen Züge die Steigung heraufquälen – bis zu vier Loks sind da eingespannt!
Uns treibt es weiter, und so machen wir auch keinen Stop beim „Hell´s Gate“. An dieser Stelle am Fraser Canyon donnern im Frühjahr bis zu 15 Mio. Liter Wasser pro Sec. durch den nur 34 Meter breiten Engpass. Für unsere Begriffe, und so sieht es auch aus, führt der Fraser sehr wenigWasser, und so fahren wir ohne Aufenthalt weiter. Unsere nächste größere Richtung ist Cache Creek. Doch bevor wir diesen Ort erreichen, zwingt uns unser Spritvorrat zu einem unplanmäßigem Verlassen des Highway´s. Man weiß ja nicht wie lange man mit Reserve fahren kann, denn mittlerweile wird am Tacho noch „Low Fuel“ angezeigt.
Ashcroft wird angezeigt, und wir verlassen den Hwy. An der Tankstelle, ich habe zwischenzeitlich unsere Germanische Flagge gehisst, werde ich super freundlich begrüßt. Ja, „meine Vater ist aus Deutschland, schon lange her“, so wird mir mitgeteilt. Nach dem obligatorischen „Small Talk“ wird unsere Reise fortgesetzt.
Cache Creek, eine etwas verlassen aussehende Stadt am Kreuzungspunkt von Hwy.1 und dem Cariboo Highway, lassen wir sprichwörtlich „links“ liegen und fahren Richtung Kamloops.
Durch eine von Trockenheit und Hitze gezeichnete Landschaft geht’s Richtung Kamloops.
Auch hier, am Knotenpunkt von TCH – Yellowhead Hwy. 5 sowie dem Coquihalla Hwy. ist touristisch nicht viel los, nur der Anblick der Stadt selbst ist grandios.
Weiter geht’s Richtung Osten. Der nächst größere Ort heißt „Salmon Arm“. Da es zum Abend zugeht, versuchen wir einen Campground anzusteuern, aber viele haben noch geschlossen und machen erst Mitte Mai auf.
So entschließen wir uns auf einer großen Tankanlage mit „Car/ Truck Parking“ die Nacht zu verbringen.
Angenehm überrascht waren wir über die relative Ruhe an dem Platz, nur morgens um 6°° Uhr wurde es zunehmend lauter, den die Trucks müssen ja auch mal weiter.
Gefahren haben wir heute 491 km !

Ziggi am 31 Mai 2008 20:28:46

Tag 3 wir haben den 27.04.08
Das Wetter – bedeckt mit teilweisem Sonnenschein.
Um 8°° Uhr begeben wir uns an die Weiterfahrt.
Im enger werdenden Teil des TCH steigt dieser deutlich an und wir sehen ein riesengroßes Motel, das Three Valley Gap, danach erreichen wir den höchsten Punkt, den Eagle Pass.
Wir folgen weiterhin dem TCH und kommen über Ravelstoke nach Golden.
In Golden wird es Zeit ( mal wieder ) zum tanken. Nach einer kleinen Stadtbesichtigung, die nichts hergibt, fahren wir weiter, werden aber von „Big Horn Sheeps“ abgelenkt – also Fototermin.
Dann geht’s weiter und wir finden einen Hinweis zu einem „Campground“. Der Hwy. wird verlassen und wir fahren zu diesem Campground, bis uns eine verschlossene Schranke an der Weiterfahrt hindert. Das Wetter ist herrlich warm geworden und so beschließen wir unsere Mittagspause im Freien zu verbringen.
Ein Erkundungs-Fußmarsch zum „Campground“ wird beschlossen, und so wandern wir
ca. 1 h durch eine herrliche Gegend und kommen dann an diesem besagten Platz an.
Sehr schön hergerichtet, aber leider „closed“. Ja, dieses eine Wort werden wir in den nächsten Tagen wohl noch öfter sehen.
Hier wollen wir die Nacht vor der Schranke verbringen. Ja, wenn da nicht der freundliche Hinweis einer weibl. Aufsichtsperson wäre!
Sie meinte nämlich, dass das übernachten hier verboten sei. Also geht’s wieder weiter nach „Lake Louise“ im Herzen der Rockymountains.
In „Field“ halten wir am „Visitor Center“ an, aber leider schon geschlossen. So beschließen wir uns die „Takakkaw Falls“ anzusehen, ein Wasserfall aus Schmelzwasser des Daly Gletschers, der 254 Meter in die Tiefe stürzt. Es muß fantastisch sein, aber zu unserem Erstaunen „closed“. Deprimiert fahren wir nun weiter nach Lake Louise.
Hier suchen und hier finden wir auch einen ganzjährig geöffneten „Campground“.

Ziggi am 31 Mai 2008 20:31:34

weitere Bilder vom 3. Tag

Ziggi am 01 Jun 2008 22:14:46

Tag 4 wir haben den 28.04.08
Der Tag beginnt mit Sonnenschein, aber über Nacht hat es gefroren.
Auf dem Campground liegt auch noch relativ viel Schnee.
Im Womo war es dann auch entsprechend ausgekühlt. Die Heizung im Wohnmobil besteht aus einer Warmluft – Gebläse Heizung. Für unsere europäischen Verhältnisse eine Katastrophe ( die Heizung ). Zu erst bläst sie entsprechend laut die Umluft durchs Mobil, nach kurzer Zeit setzt der Brenner ein und dann kommt auch schon so viel „heiße“ Luft aus dem Ausströmer, dass man nicht davor stehen kann - aber man steht ja nun einmal vor dem Küchenblock !!?? Fazit: Heizung zu laut – sehr starke Luftumwälzung im Mobil – entsprechend auch die Staubverwirbelungen – Ausströmer bläst genau gegen die Beine !
Soviel zur Heizung.
Nach dem Frühstück beschließen wir zum Lake Louise zu fahren und da mal eine Erkundungswanderung zu machen.
Wir staunen nicht schlecht, wie wir das monströse Hotel (The Fairmont Chateau Lake Louise) erblicken!! Ab ca. CND $ 400 kostet die Nacht für Zimmer mit Seeblick !!!
Wir staunen nicht schlecht, als wir den Lake Louise sehen, - zugefroren !! - der angeblich meist fotografierteste See der Rocky Mountains ist noch zu ! So wandern wir eine Weile am See entlang, der Schnee liegt streckenweise noch so hoch, das gerade mal die obersten Latten der Bankrückenlehnen herausragen.
Gegen Mittag zieht es sich zu und es fängt an zu schneien. Na toll, wir verbringen die Mittagszeit im Womo bei einer leckeren Erbsensuppe, ja, ehrlich!
Nach ca. 2 Stunden klart es wieder auf, und die Sonne scheint wieder.
Nun ist es an der Zeit den Angehörigen und Daheim gebliebenen Ansichtskarten zu schicken.
Nach einer kleinen erneuten Wanderung kehren wir wieder auf den Campground zurück.
Ach ja, in der Nähe soll es noch den Moraine Lake geben – noch reizvoller, aber nach dorthin ist die Straße gesperrt - Lawinengefahr !!
So, das war unser 4. Tag

Ziggi am 01 Jun 2008 22:28:09

weiter Bilder vom 4. Tag

Ziggi am 01 Jun 2008 22:32:34

weitere Bilder vom 4. Tag

eva b. am 02 Jun 2008 14:30:12

So ein schöner Bericht und beeindruckende Fotos :) Ich warte immer mit Spannung auf die Fortsetzung...

Administrator am 02 Jun 2008 14:34:54

der Bericht ist ja zum Wegrennen!
(womit ich sagen will: da kriegt man großes Fernweh und möchte am liebsten gleich los......) ;)

Ausderasche am 02 Jun 2008 18:49:09

...mein Traum ab August 2011..aber im eigenen WOMO...bitte weitermachen!


Frank

Ziggi am 02 Jun 2008 23:27:44

Tag 5 wir haben den 29.04.08
Der Tag beginnt mit Sonnenschein, und so beschließen wir weiter zu fahren.
Als alternative zum TCH befahren wir den alten Highway, genannt 1A, in Richtung Banff.
Eine unbeschreiblich schöne Strecke, so gut wie gar kein Straßenverkehr. Man möchte am liebsten alles mit der DigiCamera aufnehmen, aber so wie das Auge es sieht, kann es ein Foto nicht hergeben. Wir sehen unterwegs aus- bzw. abgebrannte Waldflächen die sich wieder von selbst erholen.
Die „Castle Mountains“ zu unserer Linken verleiten immer wieder dazu dorthin zu schauen.
Einfach „galaktisch“.
Mehr wie einmal halten wir an, um die Weite sowie die Stille zu geniessen.
Kurz vor Banff kommen wir wieder auf den TCH und schon am nächsten Parkplatz sehen wir ungewöhnlich „viele“ Autos. Also auch schnell auf den Parkplatz und dann sehen wir den Grund der „vielen“ Besucher, in geschätzter Entfernung von 1 km weidet eine größere Anzahl von Elchen – ich habe 12 gezählt – dank Fernglas, das ich immer dabei habe.
Nach einer kurzen Pause fahren wir dann nach Banff.
Abgeschreckt durch den Hinweis: „Banff gilt in der jeweiligen Hauptsaison im Winter wie im Sommer als eine der Städte mit dem höchsten Preisniveau Canadas“, fahren wir gemächlich die „Banff Avenue“ ( die Flaniermeile ) entlang und haben genug Zeit zum Schauen. Es ist ja noch kein Sommer und der Winter scheinbar vorbei, und so hält sich das mit dem Flanieren in Grenzen.
Was wir auch hier unbedingt sehen wollen, ist das“Fairmont Banff Spring Hotel“.
Ebenso spektakulär wie das Hotel in Lake Louise.
Da es etwas unsicher ist, mit dem Übernachten, entschließen wir uns auf einem P+R Parkplatz zu nächtigen.
Es war eine gute Idee, dennes herrschte auf dem Platz eine angenehme Ruhe.

Ziggi am 02 Jun 2008 23:38:13

weitere Bilder vom 5. Tag

Ziggi am 02 Jun 2008 23:39:45

weitere Bilder vom 5. Tag

Paulinchen am 03 Jun 2008 06:33:26

Hallo Ziggi,

vielen Dank für den Canada-Bericht. Wunderschöne Bilder hast Du geschossen. Es kommen so viele Erinnerungen hoch. Ich würde am liebsten gleich wieder losfliegen gen Canada.

Ich war selber in BC (Vancouver Island, Vancouver, Rocky Mountains und Alberta (Edmonton) bei Verwandten. Unterwegs waren wir mit einem PKW. Ich habe Fotos ohne Ende gemamacht. Traumhaft, ich war von der Landschaft und den Menschen so begeistert. Und gesehen habe ich 'ne ganze Menge.

Es war auch nicht mein letzte Canada-Reise. Mein Traum ist es auch mit einem Womo durch die Lande zu reisen. Zumal wir auch campingbegeisterte Verwandte drüben haben.


Ricarda

Ziggi am 04 Jun 2008 21:35:33

Tag 6 wir haben den 30.04.08
Der Tag beginnt mit Sonnenschein und wie es scheint, den ganzen Tag, denn nirgendwo sind Wolken erkennbar.
Wir verlassen mal wieder den TCH und fahren auf dem Hwy 1A. Dieses hat den Vorteil, man kann schön langsam fahren, man behindert keinen, da keiner da ist. So langsam verlassen wir die Rocky Mountains – wehleidig schaue ich noch ein paar Mal in den Rückspiegel um die Berge so lange wie möglich zu sehen.
An der wenig befahrenen Strecke äsen Big Horn Sheeps – ohne Scheu direkt neben der Strasse!
Wir sind begeistert von der Natur.
Die Gegend auf Calgary zu wird immer trostloser und so beschließen wir wieder auf den TCH zu fahren. Nun kommt ja eigentlich der Abschnitt der Reise, die wahrscheinlich zu der eintönigsten zählt.
Wir durchqueren Calgary im Stop and Go Tempo – an mehreren Stellen wird die Strasse saniert.
So, und nun kommen wir in die „Graslands“ wo allerdings weit und breit nur altes Gras zu sehen ist.
Ich meine, ich hätte auch ein Schild gesehen wo drauf stand „Badlands“ ??!!
Kilometer um Kilometer fahren wir auf so gut wie schnurgeraden, nicht immer ebenen Strassen gen Osten. Die Sonne scheint vom beinahe wolkenlosen Himmel und uns erscheint es, als ob wir 30 ° Grad hätten. In „Madicine Hat“ verlassen wir den Hwy. und fahren in die Stadt.
Ein kleines Päuschen – ein wenig essen und dann mal die Beine vertreten.
Am Spätnachmittag fahren wir dann wieder weiter gen Osten. Ein alter verlassener Rastplatz abseits vom Hwy. lädt zum Übernachten ein.
Hier bleiben wir und sitzen dann noch am Abend draußen vor dem Womo und genießen die Ruhe, die hin und wieder von der Pacific Railway unterbrochen wird.
Wie schon im Anfang erwähnt, hier noch einmal etwas zur Eisenbahn: erstens sind diese Züge unmäßig lang – ich habe einmal 125 Waggons gezählt, meine Frau hat sogar einmal 177 Waggons gezählt!!!!!
Nun kann man sich ja einmal vorstellen, wie lange es dauert bis dieser Geräuschpegel vorbei ist – die Waggons sind im Gegensatz zu Unseren noch mal so lang.
Ach so, beinahe hätte ich vergessen : das „Hupen „ der Bahn – ich höre diesen Sound gerne, geschieht mindestens 9 – 10 Mal. Am Anfang des Zuges sind zwei Loks und dann am Ende – oder in der Mitte – noch mal zwei Loks. Ja und die müssen aus welchen Gründen auch immer – immer „hupen“.
Soviel zur Bahn.
Der Tag geht dem Ende entgegen.

Ziggi am 04 Jun 2008 21:49:27

weitere Bilder vom 6. Tag

Ziggi am 05 Jun 2008 21:34:02

Tag 7 + 8
Um 8°° Uhr geht es weiter Richtung Osten. Prärie, nichts wie endlos scheinende Prärie.
Das Fahren wird eintönig, da immer nur geradeaus.
Das Auge erspäht keine Abwechselung – Prärie ohne Ende.
Nach einem kleinen Regenschauer bläst nun ein ziemlich starker Ostwind, der natürlich den schon ungemein hohen Spritverbrauch noch zusätzlich erhöht. Beim Wal Mart inWinnipeg übernachten wir, sehr schöner Platz. Wegen der Zeitumstellung haben wir etwas „länger“ geschlafen. Kurzer Einkauf im Wal Mart dann umfahren wir Winnipeg weiträumig und kommen nun langsam in eine schönere Natur.
Endlich mal wieder Bäume!
Wir passieren die Grenze zu Ontario und nun heißt der TCH 1-- Hwy. 17.
In Kenora am „Lake of the Wood” wird getankt, dann gehts weiter an zum Teil noch zugefrorenen Seen. In der Ortschaft Dryden finden wir eine Dump Station – so können wir unser „schwarz + grau Wasser entsorgen. An einer Tankstelle kriegen wir problemlos Wasser und nun können wir uns auf die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit machen.
Irgendwo verlassen wir den Hwy.17 und fahren Richtung Norden – ausgeschildert nach „Sioux Lookout“!
Hört sich irgendwie toll an ??!!
Links und rechts jetzt nur Wald. Dann sehen wir einen Hinweis zu einem Campground.
Na endlich!! Aber zu früh gefreut, der Campground ist noch „closed“.
Toll, denken wir und bleiben vor lauter Frust vorder Schranke stehen zum Übernachten.
Also einsamer geht’s wirklich nicht, aber: „ was soll´s , es gibt schlimmeres“! Sagt meine Frau.
Also bleiben wir.

Ziggi am 05 Jun 2008 21:41:47

noch ein paar Bilder

Beduin am 05 Jun 2008 21:44:44

lass dich nur nicht entmutigen, du hast ne treue fan Geminde :)
Die gerne wartet und hofft.

Bei den Präriebildern geht mir ab und an das Herz auf und dann folgt beklemmung, stell ich mir schon Hammer vor da durch zu fahren.

eva b. am 06 Jun 2008 10:03:38

Beduin hat geschrieben:...stell ich mir schon Hammer vor da durch zu fahren.

...und dann mit 4,5l Hubraum und 320 Ps :eek: Würd ich ja zu gerne mal antesten 8)
Beduin hat geschrieben:lhast ne treue fan Geminde :)
Die gerne wartet und hofft.

Ziggi ist aber auch geizig mit seinem Text- jeden Tag nur ein Häppchen. Aber schön geschrieben :gut:

Ziggi am 06 Jun 2008 21:29:50

Tag 9

Um 6°° Uhr ist die Nacht vorbei. Nein, nicht von Bärengeräuschen und auch nicht von Elchen, nein, es ist die Kälte!
Es hat mal wieder gefroren!
Also die Geräuschkulisse (Heizung) anstellen und dann frühstücken – wie schön wäre es doch gewesen von Bären geweckt zu werden??!!
Zurück auf den Hwy. 17 und dann wieder grobe Richtung Osten.
In Kakabeka Falls wird mal wieder getankt – es gehen immer so ca. 120 ltr. Sprit rein. Na, ja, bei dem Verbrauch!!
Es fängt an zu regnen. Hinter Thunder Bay finden wir einen ausgewiesenen Rastplatz mit Blick auf den „Lake Superior“.
Hier machen wir unsere Mittagspause und mal wieder wird die Uhr umgestellt.
Dann geht es wieder weiter.
Nun, nein nicht erst jetzt, sehen wir einen Elch und ich kann anhalten. Schnell aus dem Womo raus – die Digi Camera bereit – aber der Elch geht schon wieder auf der anderen Straßenseite ins Gebüsch – zwei Aufnahmen konnte ich machen, aber nicht ganz so schön zu erkennen.
Aber ich habe ihn fotografiert !
Weiter auf dem Hwy. 17 kommen wir an dem Ort „Marathon“ vorbei.
An einem Info Stand mit angeschlossenem Parkplatz halten wir an.
Etwas abseits vom Parkplatz, am Ende eines Skiliftes, finden wir dann unseren „Stellplatz“ für die Nacht.
Kein Straßenlärm, keine Canadian Railway stört uns hier. Ein absoluter ruhiger Platz.
Es fängt an zu regnen – der Himmel zieht sich zu – na, dann gute Nacht.

Ziggi am 07 Jun 2008 17:03:26

Tag 10.

Um 7.30 Uhr wachen wir auf. Es ist ja so ruhig hier.
Ein Blick aus dem Fenster sagt nichts gutes. Es ist neblig – diesig und es fieselt ganz fein.
In aller Ruhe wird gefrühstückt – ein schneller Wisch durchs Womo und dann fahren wir weiter.
Die Straße führt jetzt vom Lake Superior weg und wir fahren durch landschaftlich schöne Strecken bis nach Wawa. Wir müssen tanken!
Einige Kilometer hinter Wawa kommen wir an einer Art Rastanlage – und halten dort.
Ein großes Schild: „Canadian Curver“ weist auf einen großen Souvenir Laden hin, in dem man Indianische Schnitzkunst und allerlei „Gedöns“ kaufen kann.
Ich kann mich allerdings mit diesen Souvenirs nicht anfreunden und so gehen wir in einen anderen Laden und kaufen noch ein wenig essbares ein.
An der Tankstelle spreche ich den Tankwart an, entschuldige mich, dass ich schon in Wawa getankt hätte, ob die Möglichkeit des Wasserbunkerns bestehe.
Selbstverständlich, kriege ich zu hören. Ich soll mal da um dieses Gebäude herumfahren, er würde sofort kommen. Ja, er kam dann auch sogleich mit einem Schlauch – obwohl ich ihm vorher gesagt habe, dass ich einen Schlauch hätte. Überhilfsbereit lotse er mich dann an den Wasseranschluss, immer wieder darauf hinweisend, ich möchte auf den Alkoven und das Hausdach achten. So, der Tank war dann wieder randvoll und wir fuhren weiter.
Natürlich habe ich mich bei ihm bedankt und gesagt, wenn er mal nach Europa kommt solle er mich doch mal besuchen kommen! Es wurde noch ein bisschen herumgefloskelt dann aber weiter.
Ein wunderbarer Rastplatz wird nun angesteuert.
„No overnight Parking“ sagt schon wieder alles, na ja, wir wollen auch nur eine Mittagspause machen. Aber der Blick auf den Lake Superior ist schon gewaltig!
Wir kommen später an einem kleinen Wasserfall vorbei, halten aber, da etliche Fahrzeuge auf dem Parkplatz stehen. Wie wir dann sehen, sind da etliche Angler, einer „übte“ sich sogar im „Fliegenangeln“ (oder heißt das anders? – na da, wo am Angelhaken eine Köderfliege angebracht ist und diese wird dicht übers Wasser geschleudert – ich kenn mich da nicht so aus). Wir kraxeln ein wenig am Wasserfall herum – ist mal ganz gesund für die Beine…….!
Gegen 19°° Uhr finden wir ein schönes Plätzchen neben dem Hwy 17 und bleiben für die Nacht dort.

Ziggi am 07 Jun 2008 17:20:40

Im Moment kriege ich kein Bilder mehr eingestellt !

Ich werde es Morgen weiter probieren

mfg Ziggi

Ziggi am 08 Jun 2008 20:39:20

Es klappt einfach nicht mit den Bildern,
werde mich jetzt vor die Glotze setzen und Formel 1 und Fussball gucken

Tschüß Ziggi

Ziggi am 09 Jun 2008 21:03:23

Tag 11 04.05.08

„blauer Himmel – Sonnenschein“

Um 8,30 Uhr geht es wieder weiter Richtung Osten, für uns heißt das ersteinmal Richtung Sudbury.
Landschaftlich ist es nicht ganz so schön, aber mehrmals haben wir gute Sicht auf den „North Channel“ – hinter den Inseln beginnt der „Lake Huron“.
Es ist mal wieder soweit, ab zum Tanken. Wir müssen ein Stück nach Sudbury hineinfahren da die erste Tankstelle in Highwaynähe nur für LKW´s geöffnet ist.
Also fahren wir die paar Kilometer nach Sudbury und tanken dort.
Es ist Sonntag und sehr viel Kundschaft vor einem „Canadian Tire“ Store, aus lauter Neugier was es denn da so alles zu kaufen gibt, gehen auch wir in diesen Store.
„Galaktisch“ – was man da alles einkaufen kann, über Gartenmöbel – Rasenmäher – Fliesen – Sportgeräte – Angelsachen – ach, ich kann gar nicht aufzählen, was es da so alles gibt.
Sehr beeindruckt haben uns allerdings die „Monster Barbecue“ Geräte. Meine Frau war total begeistert davon, stell Dir mal vor: was hier im Store verkauft wird musst Du in Deutschland bestellen! – kriege ich zu hören. Aber zum Glück fliegen wir ja zurück und somit hat sich der Barbecue erledigt.
Nun aber wieder weiter, denn wir wollen heute noch zum Provincial Park Kilarney.
Wir verlassen nun den TCH und fahren Richtung Süden den Hwy. 69 Um dann am nächsten Abzweig nach Kilarney zu fahren. Die Wegweisung gibt 67 km an und so rollen wir gemächlich dem PP Kilarney entgegen.
Gegen 17°° Uhr stehen wir nun vor diesem Campground. Nach erfolgter Bezahlung
(CND 24,00) können wir uns einen Platz selber aussuchen. Der Platz ist so gut wie leer, beginnt doch die Saison erst so am 15. Mai!
Der Stellplatz liegt im Wald, in der Nähe ein See – zum Baden wahrscheinlich noch zu kalt, ich habe es allerdings nicht ausprobiert.
Aber, wir trauen unseren Augen nicht, wir werden bobachtet!!
Ja, ein echter Waschbär versteckt sich hinter einem Baum und schaut mal links mal rechts zu uns rüber.
Dann trollen sich auch noch Streifenhörnchen sowie kleine braune Eichhörnchen vor unseren Augen.
Köstlich, so etwas aus unmittelbarer Nähe zu beobachten.
Also der Platz ist toll und hier werden wir übernachten. Ohne Highway und Canadian Pacific Railway Geräuschen.

Ziggi am 09 Jun 2008 21:12:59

es geht weiter

Beduin am 10 Jun 2008 05:47:19

Klasse, nur das wetter hätte ein bischen besser sein können, oder?

eva b. am 10 Jun 2008 15:24:43

War ja eine richtige Fotosafari - Elche, Waschbären - jetzt fehlen nur noch die Braunbären (oder leben dort Schwarzbären :roll: ). Und so viel unverbaute Landschaft, einfach herrlich! Freue mich schon auf den nächsten Tag (willjanichtdrängeln... 8) )

Ziggi am 10 Jun 2008 22:17:54

Tag 12 05.05.08

Durch die absolute Stille im Provincial Park Kilarney werden wir relativ spät wach – es ist schon 8.45 Uhr !
Der Himmel ist leicht bedeckt, aber es sieht so aus als ob die Sonne gleich heraus kommt.
Vom Waschbären sehen wir nichts – auch sind die kleinen „Hörnchen“ noch nicht da.
So gegen 11 °° Uhr verlassen wir diesen herrlichen Platz und fahren ab.
In der Nähe können wir noch „dumpen“, aber dann geht’s weiter.
Ein Hinweis zum Lake Bell verleitet uns nochmals die Straße zu verlassen, um über eine Schotterstraße zu fahren.
Nach ca. 8 km durch eine landschaftliche sehr schöne Strecke gelangen wir mal wieder vor eine geschlossene Schranke – „Closed“!
Das war es dann, also drehen und wieder zurück.
Auf der Weiterfahrt müssen wir Bahngleise überqueren, ich kannte die Unebenheit vom Vortag, langsamer kann man schon gar nicht fahren und trotzdem gibt es einen fürchterlichen Knall – die Tür vom Hängeschrank hatte sich geöffnet und ein Teil des Porzellans knallte auf den Boden. Scherben über Scherben.
Nach der Reinigung ging es dann endlich weiter. Auf dem Highway 69 angekommen fahren wir Richtung Süden – für uns heißt das: Richtung Perry Sound.
Unterwegs halten wir noch an einem sehr schönen Rastplatz an – die Lokalitäten sind ja noch geschlossen – und gehen uns ein wenig umsehen. Eine etwas ungewöhnliche, aber neue Brücke erweckt unsere Aufmerksamkeit. Diese Brücke, nur für Snow Mobile – naja, Fussgänger dürfen da wohl auch drüber – gebaut. Unglaublich was die Canadier alles für diese Fahrzeuge machen! Überall sieht man ja auch Hinweisschilder: Achtung Snow Mobile!
Ach so, der Fluß heißt „French River“ und kommt vom Lake Nipissing und mündet dann in die “Georgian Bay“.
Wir sehen noch einen interessanten Baum – hier war „Woody Woodpaker“ an der Arbeit.
Weiter geht es nach Perry Sound einer kleinen Hafenstadt.
Nach einem kurzen Shopping und Postkartenversand fahren wir an das Ufer der Georgian Bay.

Ein riesiger geteerter Platz direkt am Ufer lädt zum Übernachten ein. Wir gehen noch ein bisschen am Strand entlang und sehen wunderbare vom Wasser geschliffene Felsen

Ja, hier bleiben wir.

Ziggi am 11 Jun 2008 21:49:01

Tag 13 06.05.08

Bilderbuch Wetter – absolut blauer Himmel und Sonnenschein.

Da es uns hier ganz gut gefällt, bleiben wir noch etwas stehen.
Heute ist Einkaufen angesagt – dann werden noch ein paar Ansichtskarten verschickt.
Anschließend schauen wir uns den kleinen Hafen an. Es ist eigentlich nichts los – der Ausflugsdampfer „Island Queen“ liegt noch fest vertäut an der Pier. Mit diesem Boot kann man in der Saison Ausflüge in das Insellabyrinth: Thirty Thousand Islands machen.
Wir sehen auch noch die ganz alte „Maid of the Mist“ – dieser kleine Dampfer tat seine Dienste mal an denNiagara Fällen.
Uns treibt es wieder zu unserem Stellplatz.
Wir essen eine Kleinigkeit um dann zu Fuß die Küste zu erforschen.
Es ist einfach schön – nur der Wind weht recht kühl.
Wir genießen aber die herrlichen Aussichten und werden am Abend mit einem Bilderbuch-Sonnenuntergang belohnt.

Ziggi am 12 Jun 2008 22:41:15

Tag 14

Da es hier recht schön ist , beschließen wir noch einen Tag hier zu bleiben.
Heute machen wir einen ganz faulen Tag – gehen wieder ein wenig an der Küste sowie im angrenzenden Wald spazieren.
Erholung pur.
Irgendetwas Aufregendes erleben wir heute nicht.
Somit kann ich jetzt mal etwas Genaueres zum Wohnmobil schreiben.
Wie schon anfangs erwähnt, das Mobil hatte bei der Übernahme 100 km auf dem Tacho, also ganz neu. Aber es kommt, wie es kommen muss. Wir sind, so glaube ich, die Testfahrer.
So viele Unannehmlichkeiten auf einen Schlag habe ich noch nie erlebt. Erst fing es mit den Abdeckungen der Spüle an – diese fielen während der Fahrt auf den Boden – also demnächst liegen sie während der Fahrt immer auf dem Bett! Es geht weiter mit einem gewaltigen Schlag – eine Schublade hat sich aus der Verriegelung (abgebrochen) gelöst und ist dann mit dem Inhalt auf den Boden gefallen - also demnächst liegt sie während der Fahrt immer auf dem Bett. Da die die Abdeckroste vom Gaskocher so laut klappern, dass man bei vielen schlechten Strassen ( Frostaufbrüche – Querrisse etc.) sich kaum unterhalten kann – also liegen sie demnächst während der Fahrt immer auf dem Bett. Die Klappe vom Hängeschrank ging Gott sei Dank nur einmal auf – vielleicht auch gut so, denn viel mehr kann man ja schon nicht mehr aufs Bett legen! Wurde ausnahmsweise mal an der Beifahrerseite das Fenster geöffnet, ging kurz darauf die Toilettentür auf (Zugluft?), ich weiß es nicht, also blieb das Fenster von nun zu. Der Einbau Kühlschrank löste sich aus seiner Halterung, hielt aber durch bis zum Tage der Übergabe. Die Fliegengittertür wurde von mir mehrmals nachgerichtet – etliche Blechschrauben waren schon überdreht. Das die Heizung einen enormen Krach macht hatte ich ja schon geschrieben, das aber die Wasserpumpe auch so laut ist, hatte ich bisher nicht erwähnt.
Jetzt könnte man sagen: „ist ja nur ein Leihmobil“! Es wird auch wahrscheinlich nur dafür hergestellt ( ist meine Vermutung ), denn was die Wände angeht - geschätzte 20 mm dick, aber dafür die Inneneinrichtung: Massivholz – Klappen 18 mm dick – die Seitenteile der Hängeschränke 30 mm dick und, und, und. Für den Wintereinsatz absolut nicht geeignet, wie gesagt, dünne Wände – kein Doppelboden – Schneeketten aufziehen unmöglich !!
Ach so, hätte ich beinahe vergessen: die Trittstufe muss man per Hand aus-bzw. einklappen!
Ihr könnt Euch ja denken, wie dann immer die Hand aussah!
So, nun habe ich genug gemeckert und werde dennoch mit einem herrlichen Sonnenuntergang belohnt.
Ach noch etwas, dieses mal etwas positives: die Fenster vom Aufbau sind verspiegelt!! Dass fand ich super und würde hier auch so etwas begrüßen!
Einige Bilder des Sonnenuntergangs sind von den Fenstern wieder gespiegelt !

Ziggi am 12 Jun 2008 22:42:22

hier die Testaufnahmen

Gast am 12 Jun 2008 23:32:37

haste nen schönen Bericht eingestellt mit beeindruckenden Bildern, prima :!:

Tipsel am 13 Jun 2008 00:19:45

:daumen2:
Traumhaft.

Und mit nem Leihmobil muss man sich halt arrangieren :roll: Abenteuer :wink:

Ziggi am 14 Jun 2008 21:02:24

Tag 15 wir haben den 08.05.08

Wie so oft bisher, vom Hupen der Canadian Pacific Eisenbahn werden wir geweckt. Der Wind hat gedreht – der Himmel ist bewölkt – es sieht nicht sehr einladend aus.
Dadurch lassen wir uns das Frühstück nicht vermiesen.
Wir haben kurzfristig unsere Route umdisponiert, wir wollen dem viel gelobten
„Algonquin Provincial Park“ einen Besuch abstatten.
So fahren wir auf dem Hwy 69 der dann in den Hwy 400 übergeht ein wenig Richtung Süden, um dann am „Horse Shoe Lake“ auf den Hwy141 zu kommen. Unser Augenmerk gilt nun der Beschilderung – Huntsville.
Mal wieder durchfahren wir landschaftlich schöne Strecken – das Wetter hält sich noch – und so können wir ein paar Bilder „schießen“.
In Huntsville verlassen wir den Hwy11 und fahren Richtung Algonquin Park. Das Wetter schlägt um, es fängt an zu regnen – aber wie !?
Wie wir bei einem „Outfitter“ erfahren, sind zwei Campgrounds geöffnet. Aber der Regen….! An einer Art Einfahrt zum Algonquin Park – hier kann oder muß man sich Tageskarten kaufen, will man irgendwo auf einem Platz halten und wandern oder so.
Der Regen, nicht nur der Regen, stimmt uns um. Wir fahren wieder im Regen zurück in Richtung Barrie vorbei am „Lake Simcoe“.
Je näher wir der Stadt Barrie kommen umso weniger regnet es.
Es klart auch ein wenig auf, wir fahren von der Hauptstraße in Barrie ab – wir haben wunderschöne Anwesen am Lake Simcoe gesehen.
Eine Nachfrage nach einem Campground erbrachte die nüchterne Wahrheit: this Campground is closed!
Na ja, es gibt ja noch den Wal Mart.
Als wir dort auf dem Parkplatz ankommen stehen schon zwei weitere Mobile dort.
Wir stellen uns in die Nähe und gut ist´s für heute.

Ziggi am 14 Jun 2008 21:09:03

Hier noch ein paar Bilder vom 10. Tag.

Ich konnte sie ja vor in paar Tagen nicht einstellen

nicht einschlafen ( Ironie ) beim Lesen


lg Ziggi

Ziggi am 14 Jun 2008 21:45:13

Tag 16 der 09.05.08

Nach einer ruhigen Nacht auf dem Parkplatz frühstücken wir und fahren dann noch einmal nach Barrie. Unterwegs können wir an einer Tankstelle „dumpen“ – dann geht’s weiter nach Barrie, es sind ja nur 6 km.
Wir finden einen schönen Parkplatz in der Nähe vom Lake Simcoe. Eine Politesse wurde zwecks Parkgebühr angesprochen, wir stehen ja über 2 Plätze! Wie man weiß, muss man an manchen Orten halt für zwei Plätze zahlen.
Nein, sagt sie, hier genügt es wenn ich für einen Platz bezahle. In der Stadtmitte wäre es natürlich eine andere Sache – da müsste ich für zwei Plätze bezahlen. Also gut, unsere Parkerei ist von höchster Stelle abgesegnet.
Das Wetter ist heute wolkig mit sonnigen Abschnitten ( hört sich an als ob ich die Wettervorhersage machen würde ). Wir gehen in die City und schauen uns mal so um.
In einem netten Restaurant kehren wir zu Mittag ein.
Nach dem Essen gehen wir am Ufer des Lake Simcoe spazieren und kommen dann an diesen schönen Häusern vorbei, die wir gestern schon aus dem Fahrzeug gesehen hatten.
Wunderschöne Anwesen…………….!
Zurück am Mobil trinken wir einen leckeren Kaffee – ja, den Kaffee haben wir aus Deutschland mitgenommen. Man weiß ja nie was auf einen zukommt – mit dem Kaffee!
Da der Tag so gut wie zu Ende ist, fahren wir wieder zum Wal Mart, die anderen beiden Mobile stehen immer noch da. „Ob die hier Ihren Urlaub verbringen?“ fragt meine Frau, ich weiß es nicht, aber das soll mir egal sein.
Wir beraten nun am Abend wie es am nächsten Tag weiter gehen soll.

Ziggi am 15 Jun 2008 21:54:46

Tag 17 wir haben den 10.05.08

Das Wetter ist schön und die Sonne scheint.
Am Abend zuvor haben wir beschlossen, so langsam Richtung Niagara Fälle zu fahren.
Ursprünglich wollten wir noch an den „Lake Huron“, in die Nähe von Goderich, wo so schöne goldgelbe und schier endlose Sandstrände sein sollen. Da aber die Kilometer so abgefahren werden, wir hatten 6000 Freikilometer, müssen wir uns jetzt „zügeln“. Bis zum heutigen Tage haben wir schon 5333 Km abgespult.
Also kurz treten und nur noch die „Falls“ ansehen.
Wir fahren durch landwirtschaftlich geprägte Counties – etliche wunderbare Farmen können wir von der Strasse aus sehen.
Wir fahren auf dem Hwy 27 Richtung Brampton. Über Oakville kommen wir nach Burlington. Ein Abstecher zur Tourist Info bleibt uns untersagt, das Fahrzeug ist zu groß, wir kommen nicht auf den Parkplatz der zur Tourist Info gehört.
Wir drehen ab und finden einen Parkplatz in unmittelbarer Nähe vom „Lake Ontario“.
Hier bleiben wir eine Weile zum Entspannen, die Hwy`s rund um Toronto sind doch ein bisschen anstrengend, ist man solch einen starken Verkehr doch nicht mehr gewohnt – nach den langen einsamen Strassen durch die Präriestaaten!
Wir schauen lange den spielenden Eichhörnchen zu – gehen ein wenig am Ufer des Lake Ontario spazieren und erfreuen uns an blühenden Kirschbäumen im Park.
Gegen Abend fahren wir weiter und benutzen den „Lake View Road“. Dieser verläuft parallel zum Hwy, der hier QEW heißt ( ich muss eingestehen, dass ich nicht weiß, was es mit diesen Buchstaben auf sich hat).
Hinter Hamilton, genauer bei Stoney Creek, gibt es einen schönen großen Parkplatz, und genau hier bleiben wir für die Nacht.

Ziggi am 15 Jun 2008 21:57:01

und noch ein paar Bilder

Ziggi am 17 Jun 2008 21:41:02

Tag 18 Es ist Sonntag der 11.05.08

Wir haben wunderbar geschlafen – das Rauschen der Brandung vom Ontario See ist fast genauso schön wie das Meeresrauschen – der Tag beginnt nicht ganz so schön, aber es sieht aus als ob sich die Wetterfront verbessert.
Übrigens, ich muss feststellen, das sich das Wetter sehr schnell ändert, oder irre ich mich da?
Na egal, wir fahren auf dem kürzesten Weg auf den Hwy – QEW Richtung „Niagara Falls“.
Wir biegen vom Hwy ab und fahren dann über den 403 zu den „Fällen“.
Da die Tagesparkplätze so um die 20 CND $ kosten sollen, stellen wir uns in einer Seitenstrasse neben dem „Sheraton“ hin. Hier bedienen wir einen Münzautomaten der sehr viel billiger ist.
Und schon sehen wir die „Fälle“ in unmittelbarer Nähe.
Um ein wenig die Urlaubskasse zu schonen, beschließen wir zu den „Fällen“ zu laufen, man kann auch mit einer Art Schrägaufzug fahren, aber wir bevorzugen die Beine, zumal es jetzt fast wolkenlos an den Niagarafällen ist.
Obwohl es Sonntag ist, sind wir überrascht, wie „wenig“ Touristen da sind. Na ja, in der Hauptsaison möchte ich hier nicht sein.
Ganz so beeindruckend kommen uns die Niagarafälle allerdings nicht vor. Im Fernsehen sehen sie allemal gewaltiger aus! Dann darf man ja auch nicht vergessen, dass nur ca. 50% Wasser herabstürzen!! Auch ist die Höhe der „Fälle“ mit 56 m auch nicht so galaktisch, sollen doch die“Takakkaw Falls“ bei „Field“ 254 m in die Tiefe stürzen!
Wir schauen uns ein bisschen an den „Fällen“ um und schlendern dann gemütlich an bombastischen Hotelbauten vorbei – zurück zum Wohnmobil.
Am Nachmittag treten wir den Rückzug an, fahren bis „Niagara on the Lake“ zum Wal Mart und entdecken so beiläufig einen schönen ruhigen Platz neben einem Sportplatz.
Genau das ist es, was wir zum Übernachten suchen.
Wir gehen noch ein wenig durch eine kanadische Siedlung, und sind entzückt, welch wunderbare „Häuschen“ da so stehen.
Der Tag neigt sich dem Ende: wir sind rundum zufrieden, denn wir haben sehr viel Schönes gesehen.

Ziggi am 17 Jun 2008 21:43:21

Jetzt klappt es vielleicht mit den Bildern??

Ziggi am 17 Jun 2008 21:45:21

das kann doch nicht sein, dass ich jedes Bild einzeln einfügen muß ???

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