Hallo zusammen,
Solch ein Riesenglück....!
Freitags hole ich mein Womo von der Carosserie-Werkstätte wo ein neuer Benzintank eingebaut wurde.
Samstag-Mittag steh' ich an der Tankstelle um aufzutanken. Ich stecke die Zapfpistole rein und der Sprit fliesst. Bei 28 Litern steht plötzlich die Zapfpistole und der Einfüllstutzen in Flammen. Ich mache eine unkontrollierte Bewegung und drücke noch kurz auf den Hebel: Benzin fliesst mir über den Arm und auf den Boden! Panik kommt auf! Ich lösche die Flamme am Zapfhahn mit der Hand und hänge ihn an die Säule. Am Einfüllstutzen brennt es; ich schlage mit flachen Hand drauf, es brennt weiter. Ich rase zum Fahrersitz und nehme beide Staubfeuerlöscher und lösche ...
Ich dachte: entweder brauch' ich jetzt saubere Slip's oder ein Medikament gegen eine Herzattacke! Mamma mia!
Was war geschehen! Der ADAC-Mann schaute sich den Benzintank an. Diese Idioten in der Werkstätte: Die hatten das Einfüllrohr am neuen Tank mit einem Stück Schlauch und Briden befestigt. Bei der Einfüllöffnung an der Carosserie hatten sie eine Gummidichtung an der Verschraubung dazwischen: Jetzt war das Einfüllrohr nicht an der Masse!! Durch das fliessen des Treibstoffes (so der ADAC-Mann) und durch die Fahrt zur Tankstelle entstand eine statische Aufladung und plötzlich die Entladung; ein Funke entstand.
Mein Arm weist nun Verbrennungen 2. Grades auf, doch Schlimmeres -ein Brand von Fahrzeug und Tankstelle - konnte ich verhindern! Wow!
Nun steht mir der Gang zum Carosserie-Chef bevor...... Ich denke er sollte sich warm anziehen!
LG Werner

