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Irland 2008- ein Traumurlaub 1, 2, 3


Aretousa am 23 Jul 2008 10:28:00

Irland Sommer 2008

Vorweg:
Wir hatten einen wunderschönen Urlaub und würden gleich wieder fahren.
Insgesamt waren wir 3 Wochen unterwegs davon 17 Tage in Irland.
Das Wetter, eines der wichtigsten Themen bei Irlandreisen, war sehr irisch. Oft hatten wir strahlenden Sonnenschein, dann aber auch ein paar heftige Regenschauer. Manchmal war es bis mittags sehr dunstig mit Nieselregen, dann wurde es aber anschließend wieder richtig schön. Kein Tag war durchgehend verregnet, aber nur an einigen Tagen kletterte das Thermometer deutlich über 20°.
Und an fast allen Tagen war es ziemlich windig, was mit sich brachte, dass wir nur einmal die gefürchteten Minimücken zu Gesicht bekamen.
Die Straßen waren durchweg in einem erheblich besseren Zustand als bei unserer letzten Wohnmobilreise vor 11 Jahren. Vielerorts gab es funkelnagelneue Teerdecken, meistens reichte die Straßenbreite um ein weiteres Fahrzeug vorbei zu lassen. Eine wirkliche einspurige Straße hatten wir eigentlich nur die letzten 5 km zum Leuchtturm Mizenhead. Und mehr hüpfend als fahrend bewegten wir uns in Connemara vorwärts, da täuschte der einwandfreie Straßenbelag eine gute Befahrbarkeit vor, die dann aber durch den darunter liegenden, moorastige Boden doch nicht gegeben war.
Insgesamt trafen wir in Irland weniger als 20 deutsche Wohnmobile und auch irische und englische in sehr überschaubarer Anzahl. (Und immer gab es nicht etwa ein Handheben von beiden Seiten sondern ein stürmisches Winken)
Nur zwei Nächte verbrachten wir auf Campingplätzen, ansonsten richteten wir uns teilweise nach dem Buch „Mit dem Wohnmobil nach Irland“ aus der Womo-Reihe. Das Buch war sehr informativ z.B. auch was Sehenswürdigkeiten betrifft. Meistens richteten wir uns aber auch unserem eigenen Gefühl, hin und wieder lasen wir dann dass die Autoren die gleichen Stellplätze vorschlugen die wir auch gefunden hatten. Da so wenige Wohnmobile unterwegs waren, bestand aber auch nicht die Gefahr in Herden auf einem Übernachtungsplatz einzufallen.
Die Preise in Irland sind, was Lebensmittel und Restaurants betrifft, deutlich über den deutschen Preisen. Wir sind im Gegensatz zu anderen Urlauben nicht sehr oft Essen gegangen. Außerdem haben wir einiges an Lebensmitteln und Getränken ins Land mitgebracht. Unter anderem auch Dosen Guinness und Wein aus Frankreich. Meistens haben wir nur den täglichen Bedarf an Lebensmitteln in kleinen Geschäften gekauft. Beim Lidl (gibt es in zahlreichen Städten, etwas seltener Aldi) waren wir auch zweimal. Dabei haben wir festgestellt, dass in Irland auf Lebensmitteln überhaupt keine Mehrwertsteuer erhoben wird. Auf Genussmittel wie Orangensaft, Erdnüsse oder Cider aber 21%

Wir waren schon einige Male in Irland. Einmal mit Kind und Zelt. Zweimal mit einem bzw. 2 Kindern mit dem Wohnmobil, dann einmal nur wir Erwachsenen mit dem Flugzeug in und um Dublin und einmal nur H-W mit einem Freund mit dem Billigflieger plus Mitwagen in Irlands Westen. Daher haben wir auf die Besichtigung der Plätze verzichtet die eigentlich jeder Erstirlandurlauber gesehen haben sollte. Wir sind nicht den Ring of Kerry gefahren, waren nicht auf den Cliffs of Moher, haben Cashel und Cahir ausgelassen. Und waren auch nicht in Newgrange. Dublin besuchten wir ebenso wenig wie Nordirland. Aber wir haben alle diese Orte und Gegenden schon bereist und mit ganz viel Zeit würden wir auch dort wieder hinfahren.
Insgesamt sind wir 4.257 km gefahren. 1.195 von hier bis zur Fähre und zurück, 1.110 in England und Wales und 1.952 in Irland.

Die Tickets haben übrigens, schon im Februar gebucht, 499 € gekostet. Möglicherweise wäre es aber auch noch günstiger gegangen.

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Aretousa am 23 Jul 2008 10:28:46

Los geht es am Freitag dem 27.6.08
Zunächst nur bis Belgien wo wir uns in Aalst einen Patz zum Übernachten suchen. Das ist nicht so einfach weil an diesem schönen Freitagabend wohl alles in die Stadt strebt.

Aretousa am 23 Jul 2008 10:29:43

Dort tanken wir dann auch am nächsten Morgen (28.7.) für sagenhafte 1,30€ bevor es weiter auf der Autobahn Richtung Veurne (zum Entsorgen)

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Aretousa am 23 Jul 2008 10:31:14

und weiter nach Calais geht. Hier steht, wie könnte es anders sein, ein Supermarktbesuch an, dann ein (miserabeles) Essen bei einem chinesischen Imbiss und im Hafen werden wir ohne Probleme für ein zweieinhalb Stunden früher fahrendes Schiff eingecheckt.

Nach einer äußerst stürmischen Überfahrt kommen wir schon um 15 Uhr MEZ in Dover an, wo wir uns in den Linksverkehr einreihen. Neben dem Linksverkehr muss man sich auch noch mit Geschwindigkeitsangaben in Meilen und Höhen und Breiten in Inch und Foot befassen. Ganz gemütlich, man mag es kaum glauben, aber es ist ja Samstag und kaum ein LKW unterwegs, fahren wir um London herum und weiter Richtung Wales. Für die Brücke über den River Seven zahlen wir 5,30 Pfund Maut (PKW-Tarif)

Aretousa am 23 Jul 2008 10:31:57

Am frühen Abend suchen wir uns dann einen Platz am Strand von Barry. 2 englische (bzw. walisische) Wohnmobile stehen auch schon da. Kein Mensch stört sich an unserer Anwesenheit. Öffentliche Toiletten und Duschen stehen dort auch zur Verfügung. Und es ist absolut ruhig.

Aretousa am 23 Jul 2008 10:32:44

29.6. Nun haben wir endlos lange Zeit uns ein wenig in Wales umzuschauen. So spazieren wir zunächst hier ein wenig am Meer entlang, tanken dann ein paar Liter für 1,30 Pfund und fahren dann weiter nach Porthcawl wo wir für den Parkplatz 2 Pfund zahlen, für 5 Pfund aber auch dort hätten übernachten dürfen. Wir testen die walisische Küche in Form von Fish and Chips (sehr lecker!!) und machen uns dann irgendwann am Nachmittag auf den Weg Richtung Fähre d.h. Pembroke.

Aretousa am 23 Jul 2008 10:33:36

Unterwegs noch ein Stopp in Carew. Wir besichtigen eine Schlossruine von außen und versuchen ohne Erfolg die Spielregeln eines Kricketspieles zu ergründen.

Aretousa am 23 Jul 2008 10:34:53

Kurz danach kommen wir in Pembroke an. 10 Stunden bevor unsere Fähre abfährt. Gähnende Leere, nix los, Ausschließlich 2 Schiffe der Irish Ferries verkehren hier täglich. H-W testet ob er hier Fernsehen kann und muss dann ganz alleine das Europameisterschaftsendspiel gegen Spanien sehen.

Aretousa am 23 Jul 2008 10:35:39

Danach schlafen wir erst einmal ein paar Stunden bis gegen 1.00 Uhr die Fähre aus Irland ankommt. Schnell dürfen wir an Bord, gehen dann mit unseren Decken unterm Arm nach oben und schlafen noch ein paar Stunden zusammengerollt auf einer Sitzbank.
30.6.
Um 6 Uhr haben wir „ausgeschlafen“ und genehmigen uns ein Full Irish Breakfast. Offensichtlich haben unsere Mägen die stürmische See ganz gut verkraftet.

Aretousa am 23 Jul 2008 10:36:41

nd um 6.45 Uhr betreten bzw. befahren wir in Rosslare irischen Boden. Dort fahren wir nun Richtung Süd-Westen und befahren hier als erstes den Ring of Hook.
Wir machen eine erste Rast am Tintern Abbey. Gerade ist es 8.30 Uhr und hier hat natürlich noch nichts geöffnet.


Anschließend dann zum Bagginhead. Der Miniparkplatz dort ist völlig leer und als Übernachtungsplatz super geeignet.

Aretousa am 23 Jul 2008 10:37:40

Weiter dann zum Hookhead Lighthoues. Schön ist´s da, ebenfalls ein toller Übernachtungsplatz aber daran denken wir noch lange nicht, erst mal ist Mittagessen angesagt.


Ein erster Friedhof mit Kirchenruine muss natürlich auch besichtigt werden- noch viele werden folgen.

Aretousa am 23 Jul 2008 10:39:27

Weiter geht es mit der Fähre über den Waterford Habour. 12€ - man spart auf der Straße eine Strecke von gut 50 km. Die dritte stürmische Überfahrt mit einer Fähre- aber diese dauert nur wenige Minuten. Das Wasser spritzt bis zur Windschutzscheibe und der Kassierer meint „Besser Wasser von unten als von oben“. Recht hat er, in diesem Fall. Danach geht es über eine super ausgebaute 4-spurige Straße nach Youghal. Hier lassen wir uns auf einem öffentlichen kostenlosen Parkplatz zum Übernachten nieder.


In der nahen Tourist-Information finden wir den Hinweis auf „Traditional Irish Musik“ in einem Pub an diesem Abend. Na da wissen wir ja schon mal was wir heute Abend machen.
Aber es ist noch früh am Nachmittag. Wir besichtigen die Stadt und ruhen uns dann erst mal von unserer bisherigen Reise aus.

Später geht es dann in den Pub The Nook. Die Musik ist klasse. Das Guinness schmeckt prima. Wir fühlen uns richtig wohl.


Nachts dann heftiger Sturm und Regen. Wir hatten uns schon gewundert, dass es bis dahin trocken war.

Aretousa am 23 Jul 2008 10:41:28

1.7.
Heute morgen schlafen wir ein wenig länger- haben ja noch ein paar Stunden Schlafdefizit von der Fährüberfahrt, dann frühstücken wir ganz ausgiebig und als wir uns um 11 Uhr auf die Fahrt begeben hat der Regen aufgehört. Zunächst entsorgen wir hier im Hafen bei einer Bezahltoilette (50cent) und schon sehen wir die ersten blauen Flecke am Himmel.
Wenige Kilometer später landen wir dann in Middleton im Jameson Experience.
Der Eintrittspreis in diese Schaudistillerie ist happig 12,50€ pro Person. Aber interessant ist die Führung schon, obwohl hier kein Whiskey mehr gebrannt wird. (Interessanter ist Bushmills in Nordirland. Die Brennerei ist noch voll in Betrieb.)
Im Anschluss dann ein Whiskey Tasting. Man soll den Unterschied zwischen einem Scotch (Jonny Walker), einem Bourbon (Jack Daniels)und natürlich einem Jameson erschmecken. Selbst ich als absoluter Nicht-Whisk(e)y Trinker bin natürlich restlos davon überzeugt dass der Jameson am besten schmeckt.


Jetzt ist erst mal Mittagessen in einem kleinen Lokal angesagt. Rinderbraten, Kartoffelpüree und frisches Gemüse – lecker schmeckts.

Aretousa am 23 Jul 2008 10:42:43

Und weiter geht es nach Cobh auf Great Island. Dieses war der letzte Hafen den die Titanic vor ihrem Untergang anlief. Damals hieß die Stadt Queenstown. Und die Opfer der im 1. Weltkrieg von einem deutschen U-Boot torpedierten Lusitania waren hier damals aufgebahrt.
Außerdem wanderten von hier aus mehr als 2,5 Millionen Iren während der großen Hungersnot nach Amerika aus.
Hier besichtigen wir zunächst die St. Colemans Cathedral, ausnahmsweise mal eine nicht zerstörte Kirche, laufen dann steile Straßen zum Hafen hinunter.

Aretousa am 23 Jul 2008 10:43:56

Weiter geht es an Cork vorbei. Die Sonne knallt vom Himmel und es stürmt ein wenig. Kinsale ist unser nächstes Ziel. Bunt wie kaum eine andere Stadt in Irland. Mir gefällts. Wir parken am Long Quay und beschließen dann auch da zu übernachten.
Im Ort gibt es Musik in mehreren Pubs. Die Musik im ersten Lokal ist grottenschlecht, schade dass ich schon ein Pint vor mir stehen habe als ich das merke. So trinken wir erst aus- was etwas länger dauert bei 0,568 Litern und ziehen weiter. Im nächsten Pub gefällt es uns und wir bleiben.

Und schlafen anschließend sehr gut in der Nähe des Kinsaler Yachthafens.

Aretousa am 23 Jul 2008 10:45:03

2.7.
Wir fahren zum Charles Fort (Straße für Heavy Vehicles) über der Stadt um dort bei herrlicher Aussicht zu frühstücken.

Aretousa am 23 Jul 2008 10:46:17

Weiter geht es dann am Old Head vorbei (ein Golfclub verhindert dass man bis zum Leuchtturm fahren kann)



Danach zum Garretstown Strand. Dort finden wir einen Wasserhahn und ein Toilettenhäuschen zum Entsorgen. Und unseren Müll werden wir auch los, denn das ist ab und zu ein Problem weil die Städte im Rahmen ihrer Aktion „tidy town“ gelegentlich meinen, man solle seinen Müll doch bitte mit nach Hause nehmen.
Außerdem finden wir mit unserem aus Frankreich geschulten Blick Miesmuscheln und Schnecken. Klar dass die in den Kochtopf wandern. Der nahe Wedges-Stand liefert uns die Beilagen bis an die „Haus“-tür.

Aretousa am 23 Jul 2008 10:47:19

Nächster Stopp- Timoleague mit der riesigen Ruine eines von Cromwell abgebrannten Franziskanerklosters.


Weiter dann mit einem Abstecher auf schmaler Straße nach Glandore (danke RandyBuddy) dort rasten wir mit einem Tea-for-Two bei herrlichster Aussicht.

Aretousa am 23 Jul 2008 10:49:30

In Schull besorgen wir dann ein paar Lebensmittel und weiter geht es nach Mizenhead- die letzten 5 km tatsächlich mehr oder weniger 1-spurig. Nun, wir sind spät dran, die Signalstation hat nur von 10-18 Uhr geöffnet so kommen uns kaum Autos entgegen. Oben wieder herrliche Aussicht, Sonnenschein pur und ein riesiger Parkplatz auf dem nur ein weiteres deutsches Wohnmobil steht.
Also bleiben wir und genießen die letzen Sonnenstrahlen des heutigen Tages.

2.7.
Ob wir jemals so ruhig geschlafen haben? Die Wellen rauschen viele Meter unter uns. Nach dem Frühstück müssen wir uns entscheiden, ob wir bleiben und abwarten bis wir ab 10 Uhr die Signalstation besichtigen können, oder ob wir schon früher, bevor der Besucherverkehr kommt, abfahren.
Angesichts der Brücke die wir zur Station überqueren müssen fällt uns die Entscheidung leicht. Wir fahren……

Aretousa am 23 Jul 2008 10:50:57

Also geht es zunächst in einen kleinen Hafen auf diesem Zipfel Irlands nach Crookhaven

Aretousa am 23 Jul 2008 10:52:32

Danach dann weiter nach Bantry. Das sehenswerte Bantryhouse mit seinem Garten lassen wir links liegen, schauen uns ein wenig in der Stadt um und kochen dann unser Mittagessen auf einem Parkstreifen am Hafenbecken entlang.


Dabei beobachten wir Fischer die Hummerkörbe und Netze einsammeln. Als ich aus dem Wohnmobil herauskomme spricht mich einer der Fischer an, ob ich Taschenkrebse und Krabben (Crab and Shrimps) haben will. Angesicht der hohen Preise in Irland zögere ich und rufe vorsichtshalber mal meinen Mann. Der fragt nach dem Preis und bekommt zur Antwort „For free“- wie?? umsonst? Ja, er könne die Dinger nicht loswerden, meint er. Wir sollen uns etwas aussuchen. Kurze Zeit später haben wir also einige lebendige Mitreisende.

Aretousa am 23 Jul 2008 10:54:11

Weiter fahren wir über Glengariff durch ein Regenwald ähnliches, grünes Tal hoch über den Cara Pass wo wir in Molly Gallivans Cottage landen. Vieles kann man hier über die Geschichte Irlands in schlechteren Zeiten hören und sehen.

Aretousa am 23 Jul 2008 10:54:49

Und auch eine Verwandte der Jamesondistillerie gibt es hier.

Aretousa am 23 Jul 2008 10:56:36

Wir trinken Tee und genießen Aussicht und Sonne. Eintritt kostet das Ganze nicht, eine Spende ist erwünscht.
Weiter geht es nach Kenmare „Irlands best kept town 2008“. Wir parken im Minihafen und entscheiden uns auch über Nacht dort zu bleiben.
Hier treffen wir mehr Touristen als in anderen Städten bisher, denn hier treffen die Wanderer, Radfahrer und Autotouristen ein, die den Ring of Kerry teilweise oder auch schon ganz hinter sich haben. Eine schöne, gepflegte, bunte Stadt mit sehr liebevoll hergerichteten, alten Geschäften.

Wir kochen nun unser unverhofftes Abendessen und während wir es verspeisen und vor uns die Sonne noch scheint gibt es auf der anderen Seite des Wohnmobiles einen Regenschauer der uns einen wunderschönen Regenbogen beschert.

Gast am 23 Jul 2008 10:57:29

Hallo Aretousa

Du bist ja so schnell, daß man kaum dazu kommt, Euch für die schönen Bilder und den Bericht zu danken. War sicher eine tolle und unvergessliche Tour.

So und nun mach aber weiter :D

Aretousa am 23 Jul 2008 10:58:25

4.7.
Heute haben wir eher durchwachsenes Wetter. Zunächst geht es Richtung Killarney durch den Killarney National Park.
An jeder Ecke gibt es neue tolle Ausblicke, dauernd müssen wir Fotostopps einlegen unter anderem auch am Ladies View.

Dann landen wir auf einem Parkplatz mit Zugang zum Muckross House und einem Wasserfall und den dazu gehörenden Gardens.

Wer will kann das Gelände mit der Kutsche erkunden.
Wir sind aber gut zu Fuß und erfreuen uns an dem herrlichen riesig großen Park. Ihn kann man stundenlang kostenlos durchstreifen. Das House sehen wir uns nur von außen an und unseren Nachmittagstee nehmen wir im dazu gehörenden Besucherzentrum.

Aretousa am 23 Jul 2008 10:59:27

Nach dem Mittagessen geht es an Killarney und Killorglin vorbei zum Inch Strand der schon auf der Dingle Halbinsel liegt.


Hier verbringen wir einen sehr stürmischen Nachmittag und einen ebensolchen Abend. Mit Hilfe der ausgeklappten Stützen am Wohnmobil können wir die heftigen Windböen ein wenig abfangen. Aber der Platz ist o.k. ein kleiner Parkstreifen gegenüber einem Lokal, vor einem größeren mit Balken versehenen Parkplatz. Öffentliche Toiletten vorhanden.
Damit es uns nicht zu langweilig wird fährt sich ein großer Sattelschlepper am Strand im Sand fest und muss vor der nahenden Flut von einem Traktor herausgezogen werden.

Aretousa am 23 Jul 2008 11:05:03

5.7. Morgens bringt man uns sogar einen Müllcontainer. Dem wir dann 3 ganze Tüten Müll anvertrauen.
Schon früh fahren Busse an unserem Strand vor. So können wir sehen dass diese hier im Uhrzeigersinn Richtung Slea Head Drive fahren. Wir schließen uns ihnen an.

Unser heutiges erstes Ziel ist Dingle. Eine hübsche Hafenstadt mit einigem Tourismus. Alle außer uns melden sich zu Bootstouren an, um Fugi den Delfin anzuschauen.


Zwar gibt es auf dem großen Parkplatz im Hafen ein NoCamping Schild, ich denke aber dass man auch da übernachten könnte. Am Tag kostet der Parkplatz pro Stunde- 18 Uhr je 1€. Wir essen in einem Pub zu Mittag und setzen dann unsere Fahrt fort.

Aretousa am 23 Jul 2008 11:07:08

Trotz Wolken und Regen ist die Fahrt zum Slea Head einfach gigantisch. Ab und zu wird es ganz schön eng. Gut, dass die Busse vor und hinter uns fahren und uns nicht entgegen kommen. Hin und wieder muss mal einer ein paar Meter zurücksetzen, Spiegel werden eingeklappt und irgendwie kommen alle ohne Schäden weiter. Und wenn einer einen Fotostopp macht tun das ihm alle gleich, denn wenn einer hält halten alle.
Wir sehen atemberaubende Felsen, verlassene Häuser und so genannte Bienenkörbe. Ohne Mörtel errichtete Wohnungen aus längst vergangenen Tagen. Wir besichtigen das Dunbeg Fort und landen im westlichsten Pub Europas um unseren Nachmittagstee einzunehmen. Dort entnehmen wir einem Plakat dass Luka Bloom am vorhergehenden Abend in Ballyferriter war, dem Ort in dem wir als nächstes fahren.

Aretousa am 23 Jul 2008 11:07:53

Dort in Ballyferriter soll am Sonntag ein Pferderennen am Strand stattfinden. Habe wir ebenfalls einem Plakat entnommen. Und da wir so etwas noch nie gesehen haben müssen wir hin. Zunächst fahren hinter dem Ort zum Winestrand- da befindet sich eine „wilde“ Wohnwagensiedlung- nein nicht von Tinkern, oder Travelern, ehrbare Bürger haben da ihre Wohnwagen direkt am Strand abgestellt und verbringen dort ihre Freizeit. Für uns ist auch noch Platz. Gegen Abend zieht es uns aber in den einige Kilometer entfernten Ort und wir beschließen dort auf dem Schulparkplatz zu übernachten um einen Pub mit Musik aufzusuchen. Dazu müssen wir sehr lange warten- denn es ist Samstagabend und das Spektakel fängt erst nach halb Elf an. Bis dahin ist der Pub gerappelt voll. Das Bier ist in Strömen geflossen und außer uns interessieren sich nur wenige der Anwesenden für die recht gut vorgetragenen Lieder.
Am Sonntag dem 6.7. regnet es zunächst morgens heftig und wir überlegen schon, auf das Pferderennen zu verzichten, aber nachdem wir das 1300 Jahre alte Gallarus Oratorium besichtigt haben, ein von frühen Christen erbautes Gebäude dass trotz seiner mörtellosen Bauweise noch heute völlig dicht ist, scheint die Sonne wieder und wir machen uns auf dem Weg zum Beal Ban Strand.

Aretousa am 23 Jul 2008 11:09:00

Die Zufahrt ist ein ganz enger Feldweg- zum Glück kommt uns kein größeres Fahrzeug entgegen. Wir schrammen auf beiden Seiten an den Hecken vorbei.
Ein toller Sonntagnachmittag liegt vor uns. Buchmacher haben ihre mobilen Stände aufgebaut (wenn ich nur wüsste wie das mit dem Wetten hier funktioniert) und machen Wahnsinnsgeschäfte denn außer in einem der insgesamt elf Rennen siegt immer der Favorit.

Aretousa am 23 Jul 2008 11:09:58

Am späten Nachmittag beenden wir dann unsere Slea Head Umrundung in Dingle(auf den Straßenschildern steht übrigens nie Dingle. Da wir hier in einem der Gaeltacht-Gebiete sind liest man immer nur den gälischen Namen An Daingean)
und fahren an die Nordküste der Halbinsel dann wieder nach Westen. Castlegregory ist unser Ziel.
Auch von dem Ort haben wir auf Plakaten gelesen auch hier gibt es Musik! In einem Pub findet eine Session von jungen Musikern statt, die hier Musikwokshops besucht haben. Im anderen Pub machen 3 gestandene Männer Musik und fordern uns kurz vor Mitternacht auf, wie alle Leute im Pub aufzustehen und der irischen Nationalhymne zu lauschen. Dann ist Schluss und wir verziehen uns ins Bett am nahen Sparmarkt.
Am Strand- etwa 1 km entfernt hätten wir auch schlafen können, entsorgen kann man da in der öffentlichen Toilette, aber wir hatten keine Lust abends in der völligen Dunkelheit noch weit zu laufen.

Aretousa am 23 Jul 2008 11:10:47

7.7. Heute geht es zunächst nach Tralee. Eigentlich suchen wir nur einen Lidl. Fahren dafür einmal mitten durch die enge Innenstadt und müssen dann tatsächlich nach dem Weg fragen.
Als wir das Geschäft gefunden haben füllen wir unsere Vorräte auf und kochen auch gleich ein feines Mittagessen an Ort und Stelle.
Danach geht es per Fähre über die stürmische Shannonmündung. Der Kapitän weist uns darauf hin an Bord vorsichtig zu sein. Die Fähre verkehrt im Sommer jede halbe Stunde, im Mai und September stündlich und in den anderen Monaten seltener. Sie erspart einen weiten Umweg über Limerick und kostet 20€.

Weiter geht es nach Ennis die dortige Friary besichtigen.

Aretousa am 23 Jul 2008 11:12:57

Dann durch Lahinch (bzw.Lehinch) an den Cliffs of Moher vorbei nach Doolin auf Nagels Campingplatz direkt am Hafen. In unbeschreiblich beeindruckender Landschaft und mit Aussicht auf die Klippen und die Aran-Inseln. Der kostet 19 € plus 3€ für Strom(nehmen wir weil unser Wohnmobil so im Wind steht dass der Gas-Kühlschrank nicht anspringt).
Auf dem Campingplatz treffen sich viel Camper aus aller Welt und man sieht auch das eine oder andere deutsche Wohnmobil.
Und Doolin gilt als das Zentrum der irischen Musik.
Die 3 Pubs dort im Ort bieten jeden Abend traditionelle Musik, außerdem hat dort der Magnetic-Music Verlag seinen Sitz. Er bringt erstklassige irische CDs heraus und veranstaltet auch verschiedene Folkfestivals unter anderem in Deutschland. So ziehen wir denn auch wieder abends in die Pubs, zum O´Conners ist es ein knapper Kilometer vom Campingplatz aus, aber der ist uns zu touristisch wir lassen ihn links liegen und ziehen weitere 1,5 km weiter um dann zunächst im gerappelt vollen MacDermott´s und später noch im MacGanns einzukehren.
Zum Glück hat H-W für den 2,5 km langen Heimweg eine Taschenlampe dabei. Es ist stockduster.

Aretousa am 23 Jul 2008 11:14:40

8.7.
Nachdem wir gelesen haben, dass hier am Mittwoch ein großes Konzert stattfinden soll, unter anderem mit Geraldine McGowan, die hier in Doolin lebt, zögern wir kurz und überlegen hier zu bleiben, aber dann müssten wir die geplante Weiterreise um einiges kürzen und das wollen wir nicht. Als geht es nach dem Frühstück und nach dem Entsorgen weiter. Zunächst durch Lisdoonvarna, an der beeindruckenden Landschaft des Burren vorbei, mit Mittagsrast in Kinvara und dann an Galway vorbei (da kommen wir später noch mal hin) nach Rossaveal.
Von hier aus wollen wir am nächsten Tag nach Inishmore der größten Aran-Insel fahren. Wir stellen uns auf den Fähr-Carpark und machen uns einen ruhigen Abend. Mit Musik aus dem CD-Gerät und Getränken aus der Wohnmobil eigenen Bar. In der Ferne sehen wir die 12 Bens die höchsten Berge Connemaras. Das Schiff für den nächsten Tag haben wir schon reserviert

Aretousa am 23 Jul 2008 11:17:31

9.7.
Um 10 Uhr müssen wir am Schiff sein. Es kostet uns 25€ pro Person. Auf Innishmore entscheiden wir uns dann gegen Fahrradfahren und Kutsche und beschließen mit einem Kleinbus über die Insel zu fahren. Das kostet uns noch einmal 10€ pro Person. Wir haben einen gut gelaunten sehr gesprächigen Busfahrer und ich bin froh, nicht auf Fahrradfahren bestanden zu haben, denn durch diesen Busfahrer erfahren wir sehr viel über die Insel was uns aus Büchern noch nicht bekannt war. Zunächst geht es zum Dun Aengus Fort einer der größten Befestigungsanlage aus prähistorischer Zeit. Es liegt ganz hoch auf den Klippen der Insel. Manch Einer legt sich auf den Bauch um hinunter schauen zu können.

2 Stunden haben wir Zeit um hier herum zu wandern und alles zu besichtigen, auch etwas essen oder trinken kann man während dieser Zeit. Dann geht es mit dem Bus weiter bis zum Nordzipfel der Insel. Beeindruckend die unendlichen Steinmauern hier- zusammengereiht ergäben sie 17.000 Meilen Mauern- ohne sie wäre die Insel völlig steinig und in keiner Weise landwirtschaftlich nutzbar. Sie wurden in grauer Vorzeit aufgeschichtet, aber auch heute noch muss, wer ein Grundstück bebauen will erst einmal Steine sammeln und zu Mauern schichten.
Wir fahren vorbei an den 7 churches, natürlich mit Fotostopp und auch an den Seehundbänken am Rande der Insel. Kurz vor Abfahrt unseres Schiffes sind wir wieder im Hafen- nie hätten wir gedacht dass die fast 5 Stunden Aufenthalt so schnell vergehen.
Wir stöbern noch in einem Geschäft mit tollen Aran Pullovern und H-W ersteht tatsächlich eine Strickjacke.

Aretousa am 23 Jul 2008 11:19:47

Nachdem wir auf dem Festland unseren Parkplatz bezahlt haben, 5€ kostet er pro Ta, eigentlich hätten wir also für 2 Tage bezahlen müssen, brauchen wir aber nicht, fahren wir weiter nach Connemara, in dem wir uns schon seit gestern Abend befinden, hinein.
Die Landschaft ist traumhaft, die Straße scheint neu geteert, aber wir hüpfen mit einer Höchstgeschwindigkeit von etwa 40kmh vorwärts. Unterbrochen von etlichen Fotostopps- wie könnte es anders sein.


Unser Ziel für den Abend ist Clifden. Der angesteuerte Coach-Parkplatz ist zu. So stellen wir uns auf einen anderen öffentlichen Parkplatz, in der nahen Bar sagt man uns dass das kein Problem ist. Abends machen wir dann wieder einen „Zug durch die Gemeinde“ incl. Livemusik, nur leider schüttets gerade heftig und wir werden trotz Schirm nass.

Aretousa am 23 Jul 2008 11:20:59

Am 10.7. befahren wir dann schon früh am Morgen die westlich von Clifden liegende, wieder sehr beeindruckende Skyroad. Und da die Sonne uns nun wieder beehrt können wir uns nicht beklagen.
Bei Letterfrack besuchen wir den Connemara National Park (kostenlos)und machen eine ausgiebige Wanderung. Übernachten wäre hier auch möglich.
Dann ein kurzer Fotostopp bei Kylemore Abbey und später an einem regelrechten Fjord vorbei und nicht über die N59 sondern eine erheblich kleinere Straße Richtung Loisburgh. Dann am Croagh Patrick, dem heiligen Berg vorbei (Womos sollen nicht pilgern- alle Parkplätze mit Balken) und weiter nach Westport. Hier war bisher die Parksituation ziemlich mies, aber wir finden 2 öffentliche Pay& Display Parkplätze. Auf einem lassen wir uns (kostenlos) für die Nacht nieder nachdem wir den Nachmittag im Hafen verbracht haben. Und nachdem wir auch in Westport die Gastronomie beglückt haben, dabei aber vom Musikangebot bei Matt Molloy, dem Flötisten der Chieftains schwer enttäuscht waren , schlafen wir auch hier wieder sehr ruhig.

Aretousa am 23 Jul 2008 11:22:42

Am 11.7. geht es nun über Newport mit sehenswerter Eisenbahnbrücke nach Achill Island, dem dritten Gaeltachtgebiet hier an der Westküste Irlands. Hier ist es der Atlantic Drive den wir befahren werden. Wieder tollste Landschaft, wieder sehr windig. Wir halten die Wohnmobiltür bei jedem Aussteigen fest in der Hand, H-W hat da mit dem Mietwagen schlechte Erfahrungen gemacht. Zum Mittagessen gibt es Muscheln in einem Pub in Dooega, dann geht es vorbei an tollen Stränden mit No Overnight Schildern, wir suchen Bölls Cottage und besichtigen das desserted Village am Fuße des Slievemore. Die als Mahnmal stehen gebliebenen Überreste mehrerer Dörfer, deren Bewohner in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts auswandern mussten oder gestorben sind.

Aretousa am 23 Jul 2008 11:23:54

Die Nacht verbringen wir auf dem Campingplatz in Keel.
Er liegt an einem herrlichen Strand. Wie gerne würde ich schwimmen gehen, aber das Wasser hat 13,5°!!! Die Kinder gehen mit Surfanzügen ins Wasser.


Der Campingplatz kostet 18€, 3€ kostet der Strom, 1€ die Duschen. Der Platz hat feste Plätze für Wohnwagen und Wohnmobile dazu Rasenplätze hauptsächlich für Zelte. Nachdem wir uns auf einen gemütlichen Abend im Wohnmobil eingestellt haben hören wir plötzlich draußen pipes und drums. Da zieht doch tatsächlich eine pipeband aus Glasgow zum örtlichen Pub in dem der Fußballverein sein 10jähriges Bestehen feiert.
Es ist eisig kalt und wir machen für kurze Zeit die Heizung an.

Aretousa am 23 Jul 2008 11:26:26

Sa.12.7.
Nun geht es auf kürzestem Weg wieder zurück von Achill Island vorbei an Torffeldern und über Castlebar nach Cong. Wieder einmal Ruinen angucken.

Aretousa am 23 Jul 2008 11:27:15

Tankstelle mit tollem Angebot

Aretousa am 23 Jul 2008 11:28:06

Und dann weiter nach Galway. Da waren wir schon einmal ohne damals eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden von wo aus man abends zu Fuß in die Stadt gehen konnte. Diesmal haben wir mehr Glück. Wir landen am Quay im Hafen. Da darf man 24 Stunden (und länger) stehen, falls man bezahlt. Bis 19 Uhr kostet es 1,80€ pro Stunde, dann bis 8 Uhr 3 Euro pauschal, danach wieder 1,80€ Die Polizei ist ganz strikt bei ihren Kontrollen. Wir sehen 2 PKWs mit den angedrohten Krallen auf dem Parkstreifen stehen. Wir zahlen treu und brav, zunächst bis 19 Uhr, mehr geht nicht, und stürzen uns ins Getümmel.
Rüdesheim und Kölner Hohe Straße auf Irisch.
Samstagnachmittag ist vermutlich genau der richtige Termin, um zu erleben was hier los ist. Es gefällt uns trotzdem. Und nachdem wir den Parkautomat für die Nacht gefüttert haben und uns mal wieder ein wenig ausgeruht haben stürzen wir uns noch einmal ins Getümmel.
Noch immer sind die Straßen voller Menschen, Feuerschlucker, Trommler, Musiker- alles ist laut, alle Kneipen voll. Wir laufen einfach nur rum und schauen und landen schließlich auf dem Eyre Square, da gibt es U2 auf einem großen Bildschirm. Dazu sitzt man im Park und trinkt ein Guinness aus nem Plastikbecher.
Die Nacht hätte relativ ruhig sein können, wenn im nahen Hotel nicht junge Touristen bis in die frühen Morgenstunden gefeiert hätten.

Aretousa am 23 Jul 2008 11:29:44

So.13.7.
Kurz vor 8 Uhr springt H-W aus dem Bett denn die Parkuhr muss ja gefüttert werden. So sind wir früh wach und machen uns entsprechend zeitig auf leeren Straßen auf den Weg aus Galway heraus zum Kloster Clonmacnoise. Leider sieht es da mit Parkplätzen fürs Wohnmobil nicht gerade rosig aus. PKW Parkplätze mit Balken, Bus Parkplätze voll. So parken wir am Straßenrand vor der Schule und verbringen ein paar interessante Stunden incl. Teepause und ins Schweizerische übersetzte Führung. Es gibt 3 Hochkreuze, 9 Kirchen und 2 Rundtürme zu bestaunen.
Das Kloster liegt sehr malerisch direkt am Shannon.
Weiter dann Richtung Portumna Park am Loch Derk. Dort übernachten wir direkt an der Marina, zusammen mit ein paar irischen und englischen Wohnmobilisten die uns versichern dass das absolut in Ordnung ist, trotz No camping Schildern. Toiletten, Duschen und Müllcontainer gibt es auch. Dazu eine weitere Klosterruine diesmal von den Zisterziensern und ein Schloss welches besichtigt werden kann.

Aretousa am 23 Jul 2008 11:31:08

Mo.14.7. Heute geht es über gut ausgebaute Straßen, teilweise Autobahn zunächst nach Portlaoise wo wir ganz zufällig in einem tollen Lokal „The Kitchen&Foodhall“ zu Mittag essen. Der Koch und Besitzer ist vielfach ausgezeichnet und steht in der „ Good Food Ireland“ Liste. Er backt sogar nachts sein Brot selber und verwendet nur frische, oftmals biologische Zutaten aus Irland. Das Lokal hat nur Tagesbetrieb, es gibt wie in Irland üblich große Portionen von Fleisch, Fisch, Gemüse, Kartoffel in verschiedenen Variationen - aber die sonst obligatorischen Chips sucht man vergebens.
Weiter geht es über Newbridge, Killcullen und Holywood in die Wicklow Mountains und da nach Glendalough.
Wir parken und übernachten auf dem Wanderparkplatz am Upper Lake. 4 Euro pro Tag, ab etwa 20 Uhr ist die Schranke offen. Es gibt einen Kiosk, Toiletten und Mülleimer. Dann wandern wir knapp 2 Kilometer zum Kloster, die Besichtigung ist kostenlos, nur im Besucherzentrum unter anderem mit Videovorführung kostet es 2,80€ Eintritt. Und später geht es wieder zurück zum Wohnmobil. Wir haben einen sehr warmen Tag und nun Abend und windstill ist es auch………na ja, und als wir mit offenen Fenstern im Wohnmobil sitzen kommen doch tatsächlich diese verdammten Minimücken die wirklich durch jedes Mückengitter durchpassen. Also müssen wir alle Fenster und Dachluken schließen. Na dann schwitzen wir eben mal in Irland.

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