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Elsass (Strassbourg, Kaysersberg u. Colmar) in einer Woche?


Gast am 14 Aug 2008 10:52:00

Moinsens,

haben leider doch nur ca. 8 Tage Urlaub ab dem 21.08. mittags. Am 30.08. müssen wir in Bielefeld zum HSV-Auswärtssieg sein. Abends dann in Hiddenhausen zum Grillen im 4.Gang :wink: :wink:

Erwägen jetzt anstelle Italien oder Normandie (zu Kurz!) ein paar Tage durchs Elsass zu strömen, um so schöne Orte wire Starssbourg, Kaysersberg und Colmar zu besichtigen und immer mal morgensc etwas auszupennen.

Was meint ihr, lohnt dieses Ziel für eine Woche?

Wenn ja, was sollten wir auf jeden Fall gesehen haben?

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Tipsel am 14 Aug 2008 11:11:36

Wenn man nicht allzusehr trödelt ists in einer Woche gut zu schaffen :D :wink:

Auf meiner Homepage hab ich unter Reisetagebuch eine Elsass-Tour drin.

Direktlink

--> Link

Sehenswert ist der Odilienberg, das Schiffshebewerk und natürlich all die kleinen Städtchen, bei denen du meist auch einen Stellplatz findest.

wiebke am 14 Aug 2008 11:14:49

Hallo Pedro,
das lohnt sich auf jeden Fall!
Schön sind auch die Städtchen Ribeauvillè und Riquewihr, und wenns euch interessiert, das Schiffshebewerk in Saverne.
In Kehl gibts einen schönen CP, auch einen SP. Von dort kann man Strassburg gut mit dem Fahrrad erkunden. (Bus und Bahn gibts auch).

Übrigens, wir sind auch beim Auswärtssieg dabei :D

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Gast am 14 Aug 2008 11:37:00

einen Cp gibts in Munster, an schönen Orten fällt mir ein, Selestat, Colmar, Gübwiller, in der Nähe ist dann der Ballon de Alsace, Le Thillot, die Kirche von Ronchamp..........

bertiboa am 14 Aug 2008 11:38:55

Hallo,

also meiner Meinung nach lohnt sich das auf jeden Fall, zu sehen gibt es eine ganze Menge im Elsass und den Vogesen:

Ich fange mal im Norden an, da wäre natürlich zunächst mal Strasbourg, ist auf jeden Fall sehenswert. Dann weiter hoch zum Mont St.Odile, von hier aus hat man einen herrlichen Ausblick auf die Rheinebene und im Kloster kannst Du mal in Dich gehen und Deine Seele läutern....;D
Von dort aus ist es nicht weit zur Ht.Koenigsburg, einer wiederaufgebauten schön anzusehenden Burg. Ribeauville, Riquewihr und Kaysersberg könnten nun als nächstes auf dem Programm stehen, Kaysersberg hat auch einen SP. Von dort aus dann hinauf zum Col de Bonhomme und über die Route de Cretes hinüber zur Col de la Schlucht. Hier oben kann man schöne Wanderungen unternehmen und hat herrlichen Ausblicke.
Über Le Markstein immer weiter auf der Route de Cretes bis hinüber zum Grand Ballon, der höchsten Erhebung in den Vogesen. Auch hier kann man überall anhalten und die tollen Fernsichten geniessen. Nach so viel Natur könntet Ihr auf dem Nachhauseweg Colmar noch einen Besuch abstatten. Natürlich gibt es noch viel mehr zu sehen, Ballon d'Allsace, die Moselquelle am Col de Bussang, schöne Seen bei Gerardmer, viele kleine Nebenstrassen und Col's, einsam gelegene Ferme Auberges, usw. aber wer will schon alles auf einmal sehen.......
schönen Urlaub wünscht
Berti

Gast am 14 Aug 2008 11:43:20

Ich danke euch herzlich für eure Tipps :!:

@Wiebke: Im HSV-Fan-Block?

wiebke am 14 Aug 2008 11:45:22

hihi, nee, hab 2 Bielefelder dabei
wir sitzen in M2 :)

Gast am 14 Aug 2008 11:51:19

Elsas lohnt ...
und auch ich empfehle die kleinen städtchen an der weinstrasse ,von selestadt bis ribauville.
haben guten wein da, wenn ihr nicht am edelzwicker hängen bleibt , und wunderschöne mittelalterliche städtchen , weil das zentralistische frankreich seine ex deutschen provinzen lange zeit vernachlässigt hat sind die armen städte von unseren bausünden verschont geblieben und völlig original erhalten .
colmar , tolle altstadt , sehenswert ... ach ja den altar sollte man sich anschaun .
strasburg ..toll aber mir schon wieder zu voll und touristisch .
ausserdem empfehle ich nen abstecjher in die berge
münster , dann col de la schlucht hoch zum grand ballon , oben besser ins hotelrestaurant und nicht auf die aussichtsterrasse ,an der man auch nächtigen kann
unterwegs ne ferme auberge , blaubeerkuchen, bergkäse und elsässer wein probieren.
auch ja unweit von colmar gibts einen der besten schnapsbrenner der welt
Nussbaumer in Steige ... sehr lecker ..man kann alles probieren , ..sollte dann aber ein weilchen auf dem parkplatz ruhen ...
:D
übrigens eine der womofreundlichsten regionen überhaupt .

edit ...oh war zu langsam , bertiboa hat ja schon alles geschrieben

Ausderasche am 14 Aug 2008 15:56:55

Fehlen noch das Tempelchen auf dem Donon und der Dabo (kann man auch drauf übernachten mit Restaurant) ...., bei Regen oder für Fans: Das Automuseum der Gebrüder Schlumpf, das französische Eisenbahnmuseum in Mülhausen

Oder hier der Tourenvorschlag:

--> Link


Frank

JEFF und GITTE am 14 Aug 2008 16:37:29

Infos von unserer Tour hier:
--> Link

Vergiss nicht ein Käsefondue reinzupfeiffen ... LÄÄÄÄcker ...

Jeff

Gast am 14 Aug 2008 17:39:06

Ah, danke für den Link Frank und Jeff, ich hab mich mal durchgeklickt, scheint euch ja gefallen zu haben.

landschaftlich wohl einiges zu sehen, allein schon Strassbourg und Colmar.

schulze am 24 Aug 2008 21:19:22

hallo ,
muß bei dieser Gelegenheit mal nachfragen wieweit
man im Kern-Elsass ohne die geringsten fra.-Kentnisse überleben kann.
Da die liebe Frau unbedingt die 2.Septemberwoche ins Elsass will,
werde ich mich meinem Naturell gemäß beugen und als Lenk-Sklave
zur Verfügung stehen. Spreche sosolala Englisch, Frau gut italienisch und englisch ,aber inwieweit nützt uns das bei den Franzosen? Muß mich outen , ich war noch nie ,außer 1x in Monaco beim GP in Franzosien und bin daher etwas skeptisch bzgl. der Grund-Kommunikation .
Möchte nicht eine Woche wie ein Steinzeitmensch herumfuchteln und
guturale Laute von mir geben müssen um verständnisslos ignoriert zu werden, wenn ich z.B. gerne 5 Brötchen hätte.

grüße
schulze

Tipsel am 24 Aug 2008 21:26:29

Wir sprechen beide auch kein Wort und sind bisher immer prima klargekommen. Viele sprechen auch deutsch.

Lediglich einmal sind wir im Lokal beinahe verhungert, weil wir keine Lesebrillen mit hatten. Aber nette Tischnachbarn haben uns eine geliehen.

Speisekarten gibts teilweise zweisprachig.

Veloman am 24 Aug 2008 23:42:20

Salut,

schulze hat geschrieben:muß bei dieser Gelegenheit mal nachfragen wieweit
man im Kern-Elsass ohne die geringsten fra.-Kentnisse überleben kann.
...
Möchte nicht eine Woche wie ein Steinzeitmensch herumfuchteln und
guturale Laute von mir geben müssen um verständnisslos ignoriert zu werden, wenn ich z.B. gerne 5 Brötchen hätte.


Das kommt - wie so oft - drauf an:

1/ Wo du bist: Nördlich von Straßburg ist "Alsasserditsch" Umgangssprache. Da dürfte es keine Probleme geben. In Straßburg und südlich davon spricht man allerdings französisch.

2/ Mit wem man spricht: Bei der Generation 50+ ist die Chance, jemanden zu treffen, der den alemannischen Dialekt beherrscht, relativ groß. Hochdeutsch kann kaum jemand, außer aktiven Protestanten, denn bei denen ist das Kultussprache. Protestanten gibt es zwar im Elsass recht viele - aber aktive? Na ja.

3/ Was man will: Die Grundbedürfnisse wird man geregelt bekommen. Das reicht den meisten. Wer mehr will, sollte die Landessprache kennen - wie überall. Fremdsprachenkenntnise sind in Frankreich nicht sehr weit entwickelt.

Allerdings: Brötchen wird man so oder so kaum bekommen, denn das ist nun mal kein französisches Nahrungsmittel. Eine Baguette und ein Croissant sind aber auch nicht übel.

Beim Bäcker sagt man einfach:
"Une baguette (deux croissants), s'il vous plaît."

Wenn man die Atmosphäre angenehm gestalten will, empfiehlt es sich, mit "Bonjour, Monsieur/Madame" zu grüßen. Sonst bestätigt man schnell die verbreitete Meinung, ein sturer Deutscher zu sein, selbst wenn man Österreicher ist. Fürs Verabschieden gilt das auch, nur ist "Au revoir" nicht ganz leicht auszusprechen. Es hört sich etwa so an wie "Ohr wahr" (mit Betonung auf dem zweiten Wort).

Wie auch immer - es wird schon klappen. Nur Mut. Die Region ist jedenfalls ein paar Besuche wert.

Tipsel am 24 Aug 2008 23:51:47

:D

Das war aber nett formuliert. Ohr wahr.

Boschur sagste beim reinkommen. Ün Bagett silwuplä, und der Tag ist gerettet.

Nee, die Leute dort sind wirklich nett und freuen sich über jeden Touri.

Veloman am 25 Aug 2008 12:02:25

Einfaches "Bonjour" geht schon, gilt aber in Frankreich als leicht unhöflich. Für uns nicht, weil wir - leider - keine Möglichkeit haben, jemanden persönlich anzureden, wenn wir nicht wissen, wie er heißt. Da bleibt uns gar nichts Anderes übrig als lediglich "Guten Tag" zu sagen.

In Frankreich hört man oft nur "'jourm'sjö" oder "'jourmadam" bzw. "'jourm'sjödam", wenn es sich um eine gemischtgeschlechtliche Gruppe handelt.

Das bei uns inzwischen so verbreitete "hallo", das man früher nur verwendete, um herauszufinden, ob überhaupt jemand da ist, würde in Frankreich für Unverständnis sorgen.

Mit "Allô" melden sich die Franzosen nur am Telefon, weil sie - wie auch die Italiener und die Polen - finden, dass der Anrufende zuerst seine Identität preiszugeben habe.

Gast am 25 Aug 2008 12:08:31

hallo,

"m'sjödam" reicht auch

grüße klaus

Veloman am 25 Aug 2008 12:24:34

Na klar. Das ist sogar genial, weil man dadurch die Aussprache des stimmhaften /sch/ vermeiden kann, das nun mal kein germanischer Laut ist und manchem schwerfällt.

Man läuft allerdings Gefahr, für einen Einheimischen gehalten und mit einem flotten Französisch konfrontiert zu werden.

schulze am 25 Aug 2008 13:13:12

hallo,
danke allen für die Hinweise und der Einweisung in die wichtigsten
Grundbegriffe des umgangssprachlichen,muß gestehen das meine Kenntnisse auch dahingehend äußerst unbefriedigend sind , werde bei der Hinreise in Bregenz bei halbwegs französischsprechenden Verwandten Halt machen und versuchen noch etwas dazuzulernen.
Stehe nun den sprachlichen Problemen gelassener gegenüber.
Tippsel, deinen Reisebericht finde ich gut und hilfreich, zumal ich mich erst ab jetzt näher mit dem Elsass reisetechnisch zu beschäftigen beginne.

grüße
schulze

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