ViP94 am 16 Aug 2008 19:06:34 wir fahren diese sommerferien in die USA und mieten uns dort ein womo.
ich bin so ein teil aber noch nie gefahren und hab deshalb keine Ahnung auf was ich achten soll.
Wo zum beispiel darf man Parken, wo nicht und wie fährt man mit einem 9,1 m langen Womo rückwärts???
Ist der Tote Winkel besonders groß oder klein, und mit dem Aufsetzen des Hecks am Boden, wie ist die Kuvenlage(kippt das Teil leicht um)etc.
Bitte weist mich auf solche Gefahren hin und gebt mir weitere Tipps die Einem das Leben erleichtern.
Ich danke euch schon im voraus.
weltcamper am 16 Aug 2008 20:41:00 Du weißt aber schon was Du machst? :roll:
In den USA sind die Strasse zum Glück gut für WOMOS geeignet.
Die RV Plätze sind auch sehr geräumig.
Bin froh das Du Deine erste Tour nicht hier in meiner Nähe machst.
Viel Glück
Andreas
Gast am 16 Aug 2008 20:54:59 Ich kenne Deine Fahrpraxis ja nicht aber wenn Du noch nie Fahrzeuge mit mehreren Tonnen Gewicht und fast 10 m Länge gefahren hast, würde ich Dir raten, bei einer Autovermietung einen Möbel LKW (7,5 to) für einen Tag zu leihen. Der kommt zumindest von den Ausmaßen schon mal gut an das Womo ran.
Fahr dann auf einen leeren Supermarktplatz und übe (mit Einweiser!) mal das Rückwartsfahren nach Spiegel. Ist eigentlich nicht so schwer.
Ein Womo mit dieser Grösse ist kein Fahrdynamikwunder und man kann so eine Kiste auch leicht umschmeissen. Lass Dir bei allen Manövern Zeit, lenke und bremse nicht abrupt, fahre vorausschauend. Alles kein Hexenwerk - so eine grosse Kiste macht auch Spass ... ausser beim Tanken :D
Fredl
Gast am 16 Aug 2008 21:05:03 beim fahren wirst du feststellen das sich diese Amerikaner sehr schwammig fahren , bedingt durch die Länge und den hohen Schwerpunkt .
Die Amerikaner haben auch meist ein Lenkradspiel das sehr komfortabel ausgelegt ist ... das heisst das du ganz schön rudern kannst am Lenkrad.
zum rückwärtsfahren ... denke ich das fast alle eine Rückfahrkamera haben..
Der Tipp mit dem LKW ausleihen ist eine gute Idee.... Das fahrgefühl dürfte dem Nahekommen was dich erwartet..
Carsten
rudo am 16 Aug 2008 21:11:17 Hallo
Ich war vor einigen Jahren 2 Monate in den USA mit einem Wohnmobil unter Wegs von Florida bis Kalifornien und zurück.
Beim Vermieter bekommt man eine gute Einführung in Deutsch. Die Fahrzeuge sind mit Automat die Strassen sind breit und die Campgrounds sind auch grosszügig. Am besten mal fahren, grosse Städte meiden und auf einem Platz mal rückwärts fahren üben. Und je nach Zeit keine zu grossen Strecken machen. Ich hatte das auch unterschätzt und habe fast
12000 km gemacht in den zwei Monaten. Besser wäre ich in den Westen geflogen und hätte nur die Hälfte der Strecke gemacht. So sind wir ausser einer Woche in Vegas fast täglich gefahren und gefahren.
Die Vermieter sind auch sehr Servicefreundlich wenn man ein Problem hat kann man dort auf eine Gratisnummer anrufen und die helfen einem weiter. Hoffe dass das in Zeiten von Hotlines auch noch so ist.
Die Mobile haben Gastanks die kann man auf jedem guten Campground auffüllen lassen. Frei stehen ist in den USA verpönt man bekommt einen Campingführer in den Nationalparks hat es gut Campgrounds sind meist auch billiger als die von KOA die haben Infos im Web.
--> Link
So und nun viel Spass und schöne Ferien in den Staaten
rudo
weltcamper am 16 Aug 2008 21:19:26 rudo,
auch in Vegas hängen geblieben?
Gibts Boomtown noch?
VIP Keine Angst da ist viel Platz.
andreas
Alpha 50 am 17 Aug 2008 05:52:01 Wenn es dein Budget zulässt, würden einige Stunden mit einem Fahrlehrer auf einem LKW dir viel Stress ersparen. Der kann dir mit Sicherheit einige nützliche Tips mit auf den Weg geben. Wenn du mit so einem Ding hier bei uns einigermassen klarkommst, brauchst du dir in den Staaten keine grossen Sorgen zu machen.Man will ja auch die Gegend geniesen und nicht mit dem Fahrzeug kämpfen müssen.
Nehmt euch nicht zu viel vor. Man unterschätzt die Entfernungen in Amerika. Wir sind in den achtzigern mal in 5,5 Wochen 21000 km in den USA gefahren.mit 3 Personen im Wechsel. Allerdings nur im VW Camper aber alle 3 Taxifahrer in D also "Profis". Trtzdem hat es ganz schön geschlaucht.
So. Nun wünsche ich euch einen schönen Urlaub in USA.Es lohnt sich.
Alpha 50
Gerd-R am 17 Aug 2008 06:44:45 Hallo,
den Vorschlag, in einer LKW-Fahrschule ein paar Stunden zu nehmen, halte ich für eine gute Idee. Ich würde es so machen.
Ansonsten sind die Strassen in den USA recht großzügig und die Campgrounds vielfach so angelegt, dass man vorwärts auf den Stellplatz fährt und ihn auch vorwärts wieder verlässt. Nur Mut wird schon klappen.
1990 hatten wir zusammen mit einem bekannten Ehepaar eine vierwöchige Tour durch den Westen der USA mit einem Wohnmobil gebucht. Ich selbst hatte damals überhaupt keine Wohnmobilerfahrung, sollte aber auch nicht fahren, denn der Bekannte hatte einen LKW-Führerschein. Drei Wochen vor Reisebeginn mussten unsere Bekannten wegen Krankheit die Reise abbrechen. Wit hatten uns ungemein auf die Reise gefreut und sind deshalb allein abgereist.
Nun stand ich auch vor dem "Problem" plötzlich ein größeres Wohnmobil fahren zu müssen ohne jemals vor ein solches Fahrzeug gefahren zu haben. Ich gebe zu, dass ich mich die ersten zwei Stunden nicht unbedingt wohl gefühlt habe - aber dann ging es und es hatte alles geklappt. Ich habe das Wohnmobil ohne Kratzer wieder beim Vermieter abgegeben.
Durch diese USA-Tour sind wir überhaupt erst WoMo-Fans geworden.
Gerd
fuzzy am 17 Aug 2008 08:22:49 ich finde das mit der Fahrschule keine gute Idee, weil es drüben völlig andere Fahrzeuge sind und das erhoffte Gefühl für die Größenverhältnisse behält man sich dadurch auch nicht, daher eher rausgeschmissen Geld !
Wichtig ist sich immer die Größenverhältnisse vor Augen halten und rückwärts nur mit Einweiser, wobei hier der Einweiser auch die Höhe beachten muss !
beim fahren häufig den Blick in den rechten Außenspiegel, da kriegt man eine Gefühl für die Seitenabstände !
Such Dir wenn Du da bist einen großen Parkplatz und übe, übe, übe,
keine Angst in den USA herrscht : think big !
Alles ist größer auch die Campgrounds
noch ein Typ : Drive In - ist nicht !
wenn Du unsicher bist, wähle die beste Fahrzeugversicherung !
Gast am 17 Aug 2008 12:06:53 fuzzy hat geschrieben:ich finde das mit der Fahrschule keine gute Idee, weil es drüben völlig andere Fahrzeuge sind und das erhoffte Gefühl für die Größenverhältnisse behält man sich dadurch auch nicht, daher eher rausgeschmissen Geld !
Wichtig ist sich immer die Größenverhältnisse vor Augen halten und rückwärts nur mit Einweiser, wobei hier der Einweiser auch die Höhe beachten muss !
beim fahren häufig den Blick in den rechten Außenspiegel, da kriegt man eine Gefühl für die Seitenabstände !
Such Dir wenn Du da bist einen großen Parkplatz und übe, übe, übe,
keine Angst in den USA herrscht : think big !
Alles ist größer auch die Campgrounds
noch ein Typ : Drive In - ist nicht !
wenn Du unsicher bist, wähle die beste Fahrzeugversicherung !
Das mit dem ; "nur mit Einweiser " versteht sich von selbst,
aaaaber genau diesen muß man selber wohl vorher erklären, wo sie genau hinschauen müssen (sowie Fuzzi meint), wenn der Einweiser noch nie ein gr. Mobil eingewiesen hat, geht es unter Garantie schief.
Die gucken immer nur nach unten, ob man hinten nicht aneckt, nach oben gucken unerfahrene Einweiser nie, stellen sich grundsätzlich falsch hin, dass man sie im Spiegel nie sieht usw. ....
Also auch mit den Einweisern vorher üben, die daran teilnehmen.
:wink:
kintzi am 17 Aug 2008 17:45:06 Hallo, in USA ist alles viel legerer. Vergiss aber nicht den internat. FS, die Kreditkarte, europ. Bankkarten werden nicht genommen. Weiter wichtig Versicherungen, nimm Verleih, der mit ADAC zusammenarbeitet. Schäden durch Aufsetzen des Hecks sind aber meistens nicht versicherbar. Bei Übernahme des Fhrz. genaueste Inspektion auf Beschädigungen u. Protokollierung verlangen, Aussen sowie Innen. Schieben einem gern alte Schäden unter und halten sich über die Kreditkarte schadlos. Ansonsten beim Abbiegen weiter ausholen je nach Länge des Fahrz. u. Heck sowie Hinterräder im Rückspiegel etwas beobachten. Ansonsten auf mehrsp. Highways: Rechtsüberholen üblich u. erlaubt, am besten auf der 2.Spur fahren, da auf der 1. die Abbieger Dich rechts überholen. Richi
route66 am 21 Aug 2008 10:32:27 Hallo VIP, die meisten Dinge sind hier schon erwähnt worden und ich kann die deutlich besseren Platzverhältnisse auf den Straßen und den Campimgplätzen nur bestätigen. An die Länge und die Breite kann man sich mit einiger Vorsicht gut gewöhnen. Was uns am Anfang einigermaßen schwergefallen ist, ist die ungewohhnte Höhe des Fahrzeugs. Wenn Du bisher nur PKW gefahren bist, hast Du Dir noch nie darüber Gedanken gemacht, ob Du unter einer Brücke o.ä. durchpasst. Das ist bei Wohnmobilen anders. Dazu kommt in den USA die ungewohnte Angabe in Fuß und Inch. Mach Dir einen großen Zettel mit den Höhenanmaßen des WoMos in amerikanischen Einheiten ans Armaturenbrett und immer schön dran denken. Wir hätten uns beinahe den Alkoven abgerissen in USA. Da war wirklich nur noch eine Fingerbreit Luft, was wir erst bemerkt haben, als wir schon drunter waren. Da wird man ziemlich bleich in dem Augenblick.
Christof
Gast am 21 Aug 2008 10:40:59 kintzi hat geschrieben:Hallo, in USA ist alles viel legerer.
Naja, halte Dich genauestens an Tempolimits. Und an alles was die Polizei Dir sagt.
Bei Übertretungen im Straßenverkehr (oder wenn man nicht genauestens das tut, was ein Polizist sagt) ist die Polizei nicht im mindesten "leger", und die Strafen können drastisch ausfallen. Das ist kein Vergleich zum Umgang mit der deutschen Polizei.
Jeder Polizist in den USA geht davon aus, das sein Gegenüber eine Waffe trägt und diese auch einsetzt. Daß mußt Du vorab wissen, um deren Verhalten zu verstehen.
Ansonsten sie die meisten Polizisten sehr nett und hilfsbereit, und die Leute eben auch.
Gast am 21 Aug 2008 11:57:10 Die Cops werden sehr freundlich zu Dir sein. Die sind ganz okay, wenn man einige Regeln einhält.
Wenn die Dich anhalten. Hände am Lenkrad lassen. Keine hektischen Bewegungen. Nicht in die Innentasche nach den Papieren greifen, bevor der Cop Dich dazu auffordert.
Wenn die Dich als Urlauber erkennen, dann wirst Du sicherlich auch Tipps erhalten, wo es in der betreffenden Ecke schön ist.
Ich hab mit den Cops nur sehr gute Erfahrungen gemacht. :gut:
ewillin am 21 Aug 2008 12:03:16 Hallo ViP 94,
du musst dir keine Gedanken machen, wenn man es in den USA nicht schafft, mit so einem großen Fahrzeug zu fahren, dann schafft man es nirgendwo. Alle Parkplatze sind riesig und auf den Campingplätzen gibt es sogar drive-thru-Stellplätze, so dass man nicht mal rückwärts aus der Parklüvke fahren muss. Es gibt wohl kaum ein Land, in dem man entspannter und einfacher das Wohnmobilfahren lernen kann als in den USA.
Wünsche einen schönen Urlaub
Evelin
Gast am 21 Aug 2008 22:49:15 ewillin hat geschrieben:Hallo ViP 94,
Es gibt wohl kaum ein Land, in dem man entspannter und einfacher das Wohnmobilfahren lernen kann als in den USA.
Was auch immer du mit lernen meinst ;-)
Ich denke der Tipp mit dem Einweiser ausbilden ist der zweitbeste. Der allerbeste Tipp ist:
Egal wo, wann und wie. lass dich nicht hetzen, versuch nichts zu beweisen und mach einen auf langsam. Das ist die beste Versicherung gegen Schäden.
Ein Tipp zu den Ausmassen. Immer Anhaltspunkte setzen, so z.B. im Bereich der Frontscheibe, wenn du über einen ganz bestimmten Punkt den Strassenrand fixierst und dann mit Rückspiegel kontrollierst, wirst du immer genau wieder über den Punkt deine Situation beurteilen können. Das kann ein Scheibenwischer Anfang oder Ende sein oder eine auffällige Stelle auf der Abdeckung oder....
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