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Daumen drücken für Knaus/Tabbert !


Gast am 09 Okt 2008 11:58:48

Es kann uns Camperfreunden nicht egal sein, ob ein solches Traditionsunternehmen in die Insolvenz geht. Würde Knaus/Tabbert verschwinden, wäre das ein Verlust für die ganze Branche. Ich wäre jedenfalls sehr traurig, wenn Knaus von der Bildfläche verschwinden würde.

Wenn man bereits vier Knäuse hatte (685 HFG, 640er Liner und 2 x 708G) dann schmerzt das schon, was da gerade abgeht. Ausserdem hatte ich ein Auge auf den 800er-Liner geworfen, um mir so ein Teil vielleicht mal gebraucht in ein zwei Jahren anzuschaffen. Das wird man nicht tun, wenn es den Hersteller nicht mehr gäbe und die Ersatzteilfrage ungeklärt bliebe.

Laßt uns allen Betroffenen, den Familien der Mitarbeiter besonders, aber auch allen Knaus/Tabbert-Eignern und dem Unternehmen alle unsere Daumen drücken, dass im Insoverfahren ein Übernehmer gefunden wird.

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Gast am 09 Okt 2008 12:00:50

Ich glaube da steht schon wer und wartet!!

Gast am 09 Okt 2008 12:03:39

Stephan1 hat geschrieben:Ich glaube da steht schon wer und wartet!!


Zum Ausschlachten ? :haendereib:

Anzeige vom Forum


Ostwestfale am 09 Okt 2008 12:06:40

Ich denke es geht wie üblich:

Jetzt werden Altlasten abgeschüttelt:
- Personalstand reduziert
Denen gilt mein Beileid, soweit sie etwas in den DEUTSCHEN Kassen gelassen haben
- Lieferanten um ihr Geld gebracht
Auch denen gilt mein Mitleid, insofern Sie noch in Deutschland produziert haben
- Mit leicht geändertem logo dann frisch auf ohne irgendeine alte Verbindlichkeit
- und in 10 Jahren ist es wieder soweit und es wird ein strategischer konkurs hingelegt
- Wer zahlt eigentlich die Werte der Zeichnungen und Pläne etc. Die haben einen gigantischen Wert und werden wieder an der Gemeinschaft der Gläubiger vorbei gebracht.

Gast am 09 Okt 2008 12:10:54

Freetec 598 hat geschrieben:
Stephan1 hat geschrieben:Ich glaube da steht schon wer und wartet!!


Zum Ausschlachten ? :haendereib:


Nö, um den Laden günstig zu übernehmen. :eek:

Gast am 09 Okt 2008 12:11:42

Mein Mitleid gilt auch allen Knaus-Fahrern!!!

Wir haben jetzt Dichtigkeitsprüfung, hab noch etwas Spielraum aber mach mir Sorgen.

ElectraGlide am 10 Okt 2008 08:39:55

@all, speziell Rantanplan,

ich hab da mal ne Frage:
Angenommen ich habe einen Knaus gekauft, aber er ist noch nicht geliefert. Kann unten den gegebenen Umständen vom Vertrag zurücktreten? Oder muss ich das Fahrzeug abnehmen - auch bei unklarer Zukunft.

Gast am 10 Okt 2008 08:47:46

Guten Morgen!

Mein Mitleid gilt hauptsächlich den Mitarbeitern und den Zulieferer.
Die Mitarbeiter haben ja wenigstens noch "Chancen" auf Lohnzahlung und bei Übernahme zumindest teilweise weiterbeschäftigt zu werden.
Die Zulieferer werden auf ihren Verlusten sitzen bleiben und vielleicht sogar damit in die eigene Insolvenz getrieben.

Dann kommt jemand daher-kauft Knaus/Tabbert für `n " Appel un en Ei" bekommt wieder Kredite etc und macht mit einem dicken Manager/Geschäftsführergehalt weiter und in 5 Jahren geht das Spiel wieder von vorne los.


Frustrierte


die schnuess

Gast am 10 Okt 2008 09:03:22

schnuess hat geschrieben:Dann kommt jemand daher-kauft Knaus/Tabbert für `n " Appel un en Ei" bekommt wieder Kredite etc und macht mit einem dicken Manager/Geschäftsführergehalt weiter und in 5 Jahren geht das Spiel wieder von vorne los.
die schnuess


Wäre es dir lieber das Unternehmen ginge den Bach kpl. runter und alle Arbeiter/Angestellten müssten sich um eine neue Arbeit umschauen? Von den verlorenen Werten ganz zu schweigen. :evil:

abo1 am 10 Okt 2008 09:18:50

ElectraGlide hat geschrieben:@all, speziell Rantanplan,

ich hab da mal ne Frage:
Angenommen ich habe einen Knaus gekauft, aber er ist noch nicht geliefert. Kann unten den gegebenen Umständen vom Vertrag zurücktreten? Oder muss ich das Fahrzeug abnehmen - auch bei unklarer Zukunft.


hallo

keine ahnung
wird wohl auf das kleingedruckte ankommen

ob da formulierungen drinnen sind die dich trotzdem binden

tatsache ist dass zb zukünftige garantieanspruche nun nicht mehr (wenn überhaupt) voll abgegolten werden können.

und die ersatzteilversorgung ungeklärt ist

das ist definitiv eine schlechterstellung die im ursprünglichen vertrag so nicht vorgesehen war.

was sagt denn der händler wo du bestellt hast?

lg
g

wolfherm am 10 Okt 2008 09:52:49

Kaufvertrag ist Kaufvertrag. Das Unternehmen existiert noch weiter und wenn es ordnungsgemäß liefert, wirst du deinen Teil auch erfüllen müssen.

Wenn alle so denken und handeln würden, wäre beim ersten Gerücht jede Firma platt, ob was Wahres dran ist oder nicht. Das Insolvenzverfahren kann bei Knaus sogar sehr gut ausgehen. Das Land wird ein Interesse haben, in der Region nicht den größten Arbeitgeber zu verlieren, die Zulieferer wollen sicherlich auch weiterhin liefern und über eine Quote einen Teil ihres Geldes bekommen usw.

abo1 am 10 Okt 2008 10:22:03

wolfherm hat geschrieben:Kaufvertrag ist Kaufvertrag. Das Unternehmen existiert noch weiter und wenn es ordnungsgemäß liefert, wirst du deinen Teil auch erfüllen müssen.

Wenn alle so denken und handeln würden, wäre beim ersten Gerücht jede Firma platt, ob was Wahres dran ist oder nicht. Das Insolvenzverfahren kann bei Knaus sogar sehr gut ausgehen.


hallo

sag mal verfolgst du die berichte in den lokalen medien?
die haben da was man hört in den letzten 25 jahren 110 millionen euro schulden angehäuft

und mit dem anmelden einer insolvenz ist der geschäftsbetrieb definitiv dem münchner insolvenzverwalter (übrigens der selbe der die leo kirch pleite abgewickelt hat) unterstellt.

es handelt sich nicht um ein gerücht sondern um eine firmenpleite

wer dzt einen garantiefall eines knaus/tabbert/eiffelland/weinsberger ect ect hat kann sich brausen gehen, er gilt als "gläubiger" und koennte sich theoretisch am insolvenzverfahren beteiligen
kriegen tut er jedenfalls dzt nix, kein gläubiger darf nach dem insolvenzrecht bevorzugt werden (indem er 100% seiner forderungen und das sofort erhält)

lg
g

Ostwestfale am 10 Okt 2008 10:35:09

Naja,

eine vernünftige Abnahme machen und dann die Abnahme wegen Mängeln verweigern.

Gleichzeitig wegen der nicht garantierten Gewährleistung /Garantie 30% bis zum Ende der Fristen einbehalten oder Bankbürgschaft des Händlers.


Und schon darfs Du raus.

abo1 am 10 Okt 2008 11:10:33

Ostwestfale hat geschrieben:...
Gleichzeitig wegen der nicht garantierten Gewährleistung /Garantie 30% bis zum Ende der Fristen einbehalten oder Bankbürgschaft des Händlers.
.


hallo

die gewährleistung behältst du
für die steht ja der händler gerade

da er die rechnung aber nimmer an knaus weiterverrechnen kann wird er sich wohl mit händen und fuessen gegen alle gewährleistungsansprüche stemmen.

lg
g

Gast am 10 Okt 2008 11:38:36

Hallo Rider,


glaube, du hast mich falsch verstanden.


Ich finde nur die "gängigen" Praktiken solcher Insolvenzen nicht gerade besonders.
Denn die Zuliefererbetriebe bleiben meist auf dem Schaden sitzen, weil aus der Konkursmasse erstmal die ausstehenden Lohnforderungen beglichen werden.
Und wenn die beglichen sind, bleibt für die anderen nix mehr über-und dann können die die Löhne vielleicht auch nicht mehr zahlen...

Dann kommen neue Manager, die soviel verdienen wie 10 oder 20 "einfache" Arbeiter und das ganze geht von vorne los.
Weil "gespart" wird ja meist nur bei den kleinen-die großen belassen es, wie es war.

Oder glaubst du, die würden den Job für ein Zehntel machen, damit der Betrieb weiterlaufen kann?


Viele


die schnuess

Gast am 10 Okt 2008 11:42:50

schnuess hat geschrieben:Denn die Zuliefererbetriebe bleiben meist auf dem Schaden sitzen, weil aus der Konkursmasse erstmal die ausstehenden Lohnforderungen beglichen werden.
Und wenn die beglichen sind, bleibt für die anderen nix mehr über-und dann können die die Löhne vielleicht auch nicht mehr zahlen...


Das Honorar des Insolvenzverwalters ist auch ziemlich sicher.

Bogner am 10 Okt 2008 12:17:23

Bei einem Insolvenzverfahren besteht beispielsweise die Möglichkeit der Inanspruchnahme von Insolvenzausfallgeld. Dem Unternehmen und dem Insolvenzverwalter wird die Gelegenheit gegeben, den Betrieb ohne Personalkosten für einen Zeitraum von bis zu drei Monaten fortzuführen. Man kann sich leicht vorstellen, welche Liquidität und Finanzstärke in dieser Zeit erwirtschaftet werden kann, was oftmals die Grundlagen einer Unternehmenssanierung darstellt.
Also sollten doch wohl zunächst alle positiv an die Sache herangehen!

Gast am 10 Okt 2008 12:23:00

schnuess hat geschrieben:Dann kommen neue Manager, die soviel verdienen wie 10 oder 20 "einfache" Arbeiter und das ganze geht von vorne los.
die schnuess


Das ist auch in Ordnung so und soll auch so sein und bleiben! Wer mehr Verantwortung trägt soll auch mehr verdienen. Mit unsinnigen Verallgemeinerungen ist niemandem geholfen, damit lässt sich nur böses Blut machen. Was heraus kommt wenn unterschiedliche Leistungen nicht auch unterschiedlich entlohnt werden, hat man schon gesehen. Diese Arbeiter- Bauern- und Umverteilungs- Staaten/Systeme haben schon abgedankt.

DAS geht aber am Thema Knauss/Tabbert vorbei in's Gesellschaftpolitische und dazu ist dieser Thread nicht eröffnet worden.

Gast am 10 Okt 2008 12:28:54

Hallo Rider,


ich glaube, du willst mich nicht verstehen.

Mehr verdienen, wer mehr leistet-das sehe ich genauso, aber:

Wo ist bei einer Insolvenz die Leistung?
Ich dachte immer, Manager und Geschäftsführer gäbe es, um so etwas zu verhindern.


Viele


die schnuess

hast29 am 10 Okt 2008 12:29:54

Rider hat geschrieben:
schnuess hat geschrieben:Dann kommen neue Manager, die soviel verdienen wie 10 oder 20 "einfache" Arbeiter und das ganze geht von vorne los.
die schnuess


Das ist auch in Ordnung so und soll auch so sein und bleiben! Wer mehr Verantwortung trägt soll auch mehr verdienen. Mit unsinnigen Verallgemeinerungen ist niemandem geholfen, damit lässt sich nur böses Blut machen. Was heraus kommt wenn unterschiedliche Leistungen nicht auch unterschiedlich entlohnt werden, hat man schon gesehen. Diese Arbeiter- Bauern- und Umverteilungs- Staaten/Systeme haben schon abgedankt.

DAS geht aber am Thema Knauss/Tabbert vorbei in's Gesellschaftpolitische und dazu ist dieser Thread nicht eröffnet worden.


Es wäre ja o.k. wenn die Manager mehr Geld kriegen, wenn sie dann für den Mist den sie verzapfen auch gerade stehen müßten.

Wir kleinen sind immer die doofen.
Beispiel:
Ich habe am Empfang in einem Hotel gearbeitet.
Es kam jemand für ein Zimmer. Seine EC-Karte ging nicht durch.
Ich war nett und gab dem Herrn ein Zimmer. Das hat mich
200,-- Euro gekostet. Es war nämlich ein Zechpreller!!!!!!
Und kommt mir jetzt ja nicht mit ...aber das hätte doch....
Wenn der Umsatz nicht gestimmt hat haben wir keine Prämie bekommen, aber unsere Chefs hatten alle große Autos....

Es tut mir leid um diese Traditionsmarke. Ich bin mit ihr groß geworden.
Morgen kommt jemand und kauft sie für 1 euro und dann geht es weiter....

Gast am 10 Okt 2008 12:47:15

Es wäre ja o.k. wenn die Manager mehr Geld kriegen, wenn sie dann für den Mist den sie verzapfen auch gerade stehen müßten.
....[/quote]

Durch Zufall gestern gesehen, glaube im ZDF.

Finanzminister Hans Eichel hatte bereits 2004 einen Gesetzentwurf dafür vorgelegt, das Manager mit bis zum 4-fachen Ihres Jahresgehaltes haften sollten, wenn Ihnen grobes Mitverschulden nachgewiesen würde. Wurde natürlich von den übermächtigen Lobbiisten gecanzelt.

Gast am 10 Okt 2008 13:06:42

Alino hat geschrieben:Es wäre ja o.k. wenn die Manager mehr Geld kriegen, wenn sie dann für den Mist den sie verzapfen auch gerade stehen müßten.
....


Durch Zufall gestern gesehen, glaube im ZDF.

Finanzminister Hans Eichel hatte bereits 2004 einen Gesetzentwurf dafür vorgelegt, das Manager mit bis zum 4-fachen Ihres Jahresgehaltes haften sollten, wenn Ihnen grobes Mitverschulden nachgewiesen würde. Wurde natürlich von den übermächtigen Lobbiisten gecanzelt.[/quote]

... und hätte damals auch kaum den Bundesrat passiert ...

Gast am 10 Okt 2008 13:11:18

ElectraGlide hat geschrieben:@all, speziell Rantanplan,

ich hab da mal ne Frage:
Angenommen ich habe einen Knaus gekauft, aber er ist noch nicht geliefert. Kann unten den gegebenen Umständen vom Vertrag zurücktreten? Oder muss ich das Fahrzeug abnehmen - auch bei unklarer Zukunft.


Kurze Recherche dazu:

Höchst streitig.

Uraltes BGH-Urteil meint, kein Mangel der Sache. Aktuelle Kommentierung meint: Mangel des Fahrzeuges.

Der Witz ist, dass das Fahrzeug nicht bei Knaus gekauft wird, sondern beim Händler, der ja nicht insolvent ist. Der Händler kann aber die zur Beschaffenheit der Sache gehörende 6 jährige Dichtigkeitsgarantie des Herstellers nicht mehr liefern, jedenfalls wirtschaftlich und realistisch betrachtet. Dies ist ein erheblicher Nachteil. Die Dichtigkeitsgarantie gehört aber zur Beschaffenheit der Sache dazu; § 434 BGB (Werbezusagen und Prospektangaben).

Das Problem ist die Abwicklung so einer Sache. Zahlt man nicht und läßt sich verklagen und unterliegt dann womöglich nach ein zwei Jahren, hat man furchtbar gelitten.

Kann mir aus Zeitmangel im Moment aber keine tiefschürfenden Gedanken dazu machen. Soll nur als erste Reaktion und Denkanstoß zur Problematik geschrieben sein.

wolfherm am 10 Okt 2008 13:24:11

hast29 hat geschrieben:
Rider hat geschrieben:
schnuess hat geschrieben:Dann kommen neue Manager, die soviel verdienen wie 10 oder 20 "einfache" Arbeiter und das ganze geht von vorne los.
die schnuess


Das ist auch in Ordnung so und soll auch so sein und bleiben! Wer mehr Verantwortung trägt soll auch mehr verdienen. Mit unsinnigen Verallgemeinerungen ist niemandem geholfen, damit lässt sich nur böses Blut machen. Was heraus kommt wenn unterschiedliche Leistungen nicht auch unterschiedlich entlohnt werden, hat man schon gesehen. Diese Arbeiter- Bauern- und Umverteilungs- Staaten/Systeme haben schon abgedankt.

DAS geht aber am Thema Knauss/Tabbert vorbei in's Gesellschaftpolitische und dazu ist dieser Thread nicht eröffnet worden.


Es wäre ja o.k. wenn die Manager mehr Geld kriegen, wenn sie dann für den Mist den sie verzapfen auch gerade stehen müßten.

Wir kleinen sind immer die doofen.
Beispiel:
Ich habe am Empfang in einem Hotel gearbeitet.
Es kam jemand für ein Zimmer. Seine EC-Karte ging nicht durch.
Ich war nett und gab dem Herrn ein Zimmer. Das hat mich
200,-- Euro gekostet. Es war nämlich ein Zechpreller!!!!!!
Und kommt mir jetzt ja nicht mit ...aber das hätte doch....
Wenn der Umsatz nicht gestimmt hat haben wir keine Prämie bekommen, aber unsere Chefs hatten alle große Autos....

Es tut mir leid um diese Traditionsmarke. Ich bin mit ihr groß geworden.
Morgen kommt jemand und kauft sie für 1 euro und dann geht es weiter....



Wenn ich so was lese, schwillt mir immer der Kamm. Diese Verallgemeinerungen... Schaut euch doch mal die momentane Weltwirtschaftslage an. Da werden in den nächsten Monaten noch etliche Unterehmen insolvent, ohne das deren Manager etwas dazu können. Die Banken werden die Kreditlinien kürzen und schwupps, stehts du am Rande der Insolvenz. Uns ist das im letzten Jahr passiert. Die Bank bekam mit, dass wir einen Verlust haben werden, weil wir umstrukturieren mussten. Da haben sie mal eben schnell die Kreditlinie von 7 auf 1 Millionen gekürzt. Wenn wir da nicht wie die Bekloppten unsere Außenstände eingetrieben, mit den Lieferanten verhandelt hätten, wäre das Unternehmen den Bach runtergegangen. Und wer hat es gemacht: die bösen Manager.

Die derzeit vorherrschende Meinung scheint wohl so zu sein: Gehts schie, war es das Management, geht es gut, waren es die "kleinen Leute" im Unternehmen. Mensch, versteht erst einmal die großen Zusammenhänge und regt euch dann fundiert auf.

Gast am 10 Okt 2008 14:04:21

wolfherm hat geschrieben:Die Bank bekam mit, dass wir einen Verlust haben werden, weil wir umstrukturieren mussten. Da haben sie mal eben schnell die Kreditlinie von 7 auf 1 Millionen gekürzt.


Der Regenschirm der Bank ist eben bei einsetzendem Regen zurückzugeben.:D

Schon Kostolany hat sich maßlos darüber geärgert, das Banken sich um 1000 Dinge kümmern und dabei ihre eigentliche Aufgabe als Bank vernachlässigen.

Dabei gilt:

An der Börse ist 2 + 2 NIEMALS 4,
sondern 5 – 1 !!!
Man muß nur die Nerven haben, das – 1 auszuhalten...
André Kostolany
ungar.-amerikan. Finanzexperte u. Börsen-Guru
1906 - 1999

gefunden auf --> Link

heyn am 10 Okt 2008 14:07:31

schnuess hat geschrieben:Mehr verdienen, wer mehr leistet-das sehe ich genauso, aber:

Wo ist bei einer Insolvenz die Leistung?
Ich dachte immer, Manager und Geschäftsführer gäbe es, um so etwas zu verhindern.


ich sehe da aber auch die Problematik des Schuldnachweises.... wenn der Markt schwächelt, kann man doch den Manager dafür nicht unbedingt verantwortlich machen... was nützt das tollste Produkt wenn es niemand mehr kauft... wenn man nichts nachweisen kann... der Chef aber n Vertrag hat, dann steht im bei Kündigung auch eine Abfindung zu... oder sehe ich das was falsch?

WomoUwe am 10 Okt 2008 14:24:16

Mir tuen jedenfalls die Mitarbeiter und die Vertragshändler leid, denn für die brechen schwere Zeiten an :(
Ich fahre seit 1 1/2 Jahren ein Knaus Sport TI und bin bis jetzt sehr zufrieden damit, hatte bis jetzt nur Kleinigkeiten am Womo. Nur bei meinem letzten Besuch beim Händler ( hatte noch 2 kleine Garantiearbeiten ) sagte er mir das er die Arbeiten zwar machen wolle,aber ich müßte sie erstmal selber bezahlen. Die Firma hat nämlich mehrere Tausend Euro Außenstände von Knaus. Habe daraufhin bei Knaus angerufen, aber die sagten natürlich das der Händler die Arbeiten ausführen solle und ich nix bezahlen bräuchte. Der Händler verweigerte aber trotzdem die kostenlosen Arbeiten. Ich kann ihn ja auch verstehen.
Die Firma bei der ich das Womo gekauft habe sagte mir, das auch sie mehrere 10000 Euro Außenstände von Knaus haben und sie auch nicht wissen wie es weiter geht. Na tolle Aussichten.
Bin nur froh das ich keine großen Reperaturen habe.Ich werde mich auch mal schlau machen müssen wie es mit Dichtigkeitsgarantie weiter geht ?
an alle
Uwe

Advantage am 10 Okt 2008 14:51:45

Hallo,

ich höre immer, dass der Vertragshändler der Ansprechpartner ist und nicht das Herstellerwerk ( scheint ja so zu stimmen)

Wie sieht es dann aus, wenn der Händler Insolvenz anmeldet, wo kann ich dann meine Ansprüche geltend machen ??? Das Werk ist ja anscheinend nicht der Vertragspartner.

Gast am 10 Okt 2008 14:58:00

Bei einem anderen Händler deiner Marke. Logisch, ja oder ja? :ironie:

Gerhard-Heinz am 10 Okt 2008 16:54:17

Bogner hat geschrieben:Bei einem Insolvenzverfahren besteht beispielsweise die Möglichkeit der Inanspruchnahme von Insolvenzausfallgeld. Dem Unternehmen und dem Insolvenzverwalter wird die Gelegenheit gegeben, den Betrieb ohne Personalkosten für einen Zeitraum von bis zu drei Monaten fortzuführen. Man kann sich leicht vorstellen, welche Liquidität und Finanzstärke in dieser Zeit erwirtschaftet werden kann, was oftmals die Grundlagen einer Unternehmenssanierung darstellt.
Also sollten doch wohl zunächst alle positiv an die Sache herangehen!


Hallo Hilde oder Klaus,

Grundsätzlich hast Du mit der Aussage recht, aber in den 3 Monaten kann und wird nicht viel produziert. Die haben in Jandelsbrunn und bei den Händler viel zu viele Fahrzeug auf Halde stehen.
Ich bin Montag auf dem Rückweg meiner Altmühl- und Donau-Tour über die B 299 bei Neumarkt i.d.Opf. auf die A 3 Richtung Heimat gefahren. Direkt an der B 299 liegt die Fa. Fritz Berger, bei denen steht der Hof voll von Knaus-Produkten und ich möchte nicht wissen wieviel noch bei den anderen Knaus-Händlern steht. Die müssen erst einmal verkauft werden. Auf blauen Dunst werden die keine neuen Fahrzeuge, sondern nur noch die bereits bestellen produzieren.

Da wird in den 3 Monaten meines Erachtens keine Liquidität und Finanzstärke in dieser Zeit erwirtschaftet. Zudem kommt dann noch dieser Domino-Effekt, dass alle Kaufinteresierten ihre Kohle zurück halten.

Auch ich bin traurig über diesen Ausgang, ich hatte 2000 und 2001 zwei Knaus Wohnmobile. Die waren super und hatten Beide nach 4 Vermiet-Saison-Betrieb nicht einen Mängel.

Ostwestfale am 10 Okt 2008 17:10:36

At WomoUwe:

Du hast einen Vertrag mit dem Händler, bei dem Du das Womo gekauft hast. Der muss machen. Wo er seine Kohle herbekommt ist sein Bier.

So ist die Rechtslage und nichts anderes.

Folge: Die Knaus/Tabbert Händler gehen Pleite und dann bleibt gar nichts mehr.

Wollen wir wetten, wie viele Womo-Händler bis 06/2009 zu machen?

Wenn da noch das Frühjahrsgeschäft nicht läuft. Die meisten haben doch den Hof relativ voll - deswegen die "noch" guten Verkaufszahlen der Hersteller. Die gehen auf Kosten der Händler. Und jetzt noch ein paar Tageszulassungen und schon sieht es so aus also - bis das Kartenhaus zusammen bricht.

Ich sehe im Moment sehr schwarz für die Weltwirtschaft - sehr.

Sorry

Bergbewohner1 am 10 Okt 2008 20:07:20

Ostwestfale hat geschrieben:
Ich sehe im Moment sehr schwarz für die Weltwirtschaft - sehr.

Sorry

Auch für uns

Gast am 10 Okt 2008 21:36:43

Ostwestfale hat geschrieben:At WomoUwe:

Du hast einen Vertrag mit dem Händler, bei dem Du das Womo gekauft hast. Der muss machen. Wo er seine Kohle herbekommt ist sein Bier.

So ist die Rechtslage und nichts anderes.

Folge: Die Knaus/Tabbert Händler gehen Pleite und dann bleibt gar nichts mehr.

Wollen wir wetten, wie viele Womo-Händler bis 06/2009 zu machen?

Wenn da noch das Frühjahrsgeschäft nicht läuft. Die meisten haben doch den Hof relativ voll - deswegen die "noch" guten Verkaufszahlen der Hersteller. Die gehen auf Kosten der Händler. Und jetzt noch ein paar Tageszulassungen und schon sieht es so aus also - bis das Kartenhaus zusammen bricht.

Ich sehe im Moment sehr schwarz für die Weltwirtschaft - sehr.

Sorry


der Händler haftet nur für Mängel, die bei der Übergabe der Sache schon von der Anlage her im Fahrzeug waren. Nach zwei Jahren ist damit endgültig Schluss.

Wird das Fahrzeug erstmals nach 731 Tagen undicht, ist der Händler draußen. Dann hilft nur noch die Dichtigkeitsgarantie des Herstellers.

Ist der Hersteller zahlungs- und handlungsunfähig...

WomoUwe am 12 Okt 2008 12:07:41

Hallo rantanplan,
erstmal danke für deine sehr hilfreiche Berichte ( natürlich auch allen anderen ein danke schön ) Ich bin ja nun im Februar aus meiner Garantiezeit raus und hoffe das ich auch keine Schäden mehr habe. Ich mache mir nur Sorgen um die Dichtigkeitsgarantie ( 6 Jahre ) Wenn nun die Firma Knaus/Tappert Group nicht mehr exestiert, habe ich ja auch keinen Ansprechpartner mehr :( also ist es doch wohl auch nicht mehr nötig die jährliche Prüfung durchführen zu lassen....oder bin ich da auf dem Holzweg ? Hoffe natürlich das die Firma Knaus weiter beseht, vorallem für die Mitarbeiter und Zulieferer.
aus WOB
Uwe

Gast am 12 Okt 2008 12:40:41

WomoUwe hat geschrieben:Hallo rantanplan,
erstmal danke für deine sehr hilfreiche Berichte ( natürlich auch allen anderen ein danke schön ) Ich bin ja nun im Februar aus meiner Garantiezeit raus und hoffe das ich auch keine Schäden mehr habe. Ich mache mir nur Sorgen um die Dichtigkeitsgarantie ( 6 Jahre ) Wenn nun die Firma Knaus/Tappert Group nicht mehr exestiert, habe ich ja auch keinen Ansprechpartner mehr :( also ist es doch wohl auch nicht mehr nötig die jährliche Prüfung durchführen zu lassen....oder bin ich da auf dem Holzweg ? Hoffe natürlich das die Firma Knaus weiter beseht, vorallem für die Mitarbeiter und Zulieferer.
aus WOB
Uwe


Ich würde die Dichtigkeitsprüfung auf jeden Fall noch mal vornehmen lassen. Falls nämlich jemand die Knaus/Tabbert-Gruppe übernimmt, wird er vielleicht auch aus strategischen und Verkaufgründen in die Dichtigkeitszusagen eintreten. Dann ist es gut, wenn der Stempel im Haft ist.

Selber misst man am besten öfter und kauft sich dafür ein eigenes Messgerät. Das hat gleich zwei Vorteile:

1. Die Schäden sind geringer, wenn sie frühzeitig erkannt werden.

2. Wenn der Vertrieb des Herstellers misst, sollte man sich eine gewisse Kontrolle gönnen. Man weiß ja nie ...

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