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Reisebericht Frankreich 2. Teil , Bretagne-Loire


Gerd-R am 18 Nov 2008 07:16:22

Reisebericht-Fortsetzung:

Pointe de Penhir, Pointe du Raz, Concarneau:
Am Tag darauf geht es zunächst zum Pointe de Penhir, einer spektakulären 70 Meter hohen Steilküste. Der Sturm ist so stark, dass man kaum die Wohnmobiltür öffnen kann. Es gelingt dann aber doch und wir können diese imposante Felsenlandschaft ansehen, fotografieren und filmen. Es macht Mühe, die Videokamera ruhig zu halten.

Anschließend verlassen wir die Halbinsel Crozon und nehmen Kurs auf das Pointe du Raz, einer Landspitze mit ebenfalls dramatischer Felsenlandschaft. Ich glaube, dass wir damit den ziemlich westlichsten Punkt Frankreichs erreicht haben (allerdings steht das nirgendwo).

Nach einer schönen Wanderung zum Kap und Einkehr in ein Restaurant fahren wir weiter über Audierne und Pont L´Abbe nach Concarneau. Hier bleiben wir für die Nacht auf einem Stellplatz am früheren Bahnhof stehen.

Concarneau, Cote Sauvage:
Am nächsten Tag bleiben wir zunächst noch noch in Concarneau und besichtigen die engen Gassen und alten Häuser der von einer Stadtmauer umgebenen malerischen Altstadt “Ville closée”.

Es ist schon Mittag, als wir am Wohnmobil zurück sind und den Stellplatz verlassen. Über Tregunc, Lorient, Belz, Erdeven gelangen wir zur Halbinsel Quiberon. Hier finden wir einen sehr schön gelegenen Stellplatz in der Nähe des Dorfes Kerné, direkt an der Cote Sauvage. Da es noch nicht so spät ist, folgt noch ein 1 ½-stündiger Spaziergang mit Dackel Max den Küstenwanderweg entlang.


Cote Sauvage, Quiberon, Carnac, Vannes:
Die ganze Nacht hat es gestürmt. Das Wohnmobil hat ziemlich gewackelt. Früh morgens machen wir mit Max eine kurze Wanderung der Küste entlang. Diesmal in die andere Richtung, als gestern Nachmittag.

Danach geht es los, zunächst ein Stück der Cote Sauvage entlang, dann nach Quiberon, wo wir ein kurzes Stück den Hauptstrand mit den Hotels, Appartementhäusern entlanggehen.

Anschließend verlassen wir die Halbinsel Quiberon und steuern den Ort Carnac an. Wir besuchen die berühmten Megalithsteine, die einer Legende nach versteinerte Soldaten sein sollen.

Dann nehmen wir Kurs auf Vannes. Wir suchen lange nach einem Parkplatz für unser Wohnmobil. Wir wollten es schon aufgeben,. aber dann finden wir doch noch eine Parkbucht, die nicht weit vom Stadtzentrum entfernt ist. Ein Wohnmobil steht bereits vor uns. Wir durchstreifen die Altstadt. Es bringt doch immer wieder Freude, so alte Gebäude und Gassen zu sehen.


Dann wird es Zeit einen Campingplatz anzusteuern. Wir haben uns den Campingplatz du Haras in Meucon in der Nähe von Vannes ausgesucht.

Halbinsel Guérande:
Für heute steht die Halbinsel Guérande auf dem Programm. Als erstes steuern wir den Ort Guérande an. Leider sind wir um etwa 12.30 Uhr dort. Zu einem ungünstigen Zeitpunkt: Die Geschäfte haben über Mittag zu und der Marktbeschicker packen gerade ein. So bleibt uns die ebenfalls von einer Stadtmauer umgebenen Altstadt zu besichtigen, von der wir doch ein wenig enttäuscht sind. Den Vergleich mit der Altstadt von Vannes hält Sie nicht aus.

Von Guérande geht es dann nach Le Croisic. Hier fahren wir der klippenreichen Cote Sauvage entlang.
Wir verlassen die Bretagne und fahren weiter an St. Nazaire vorbei über die eindrucksvolle Brücke, die die Loire überspannt, nach Pornic. Die die landschaftlich schöne Bretagne haben wir damit hinter uns gelassen.

Dort bleiben wir auf dem Campingplatz Le Pattisseau. Als wir ankommen regnet es in strömen und so fällt es uns schwer, uns mit einem der vorhandenen Stellmöglichkeiten anzufreunden. Alles ist glitschig und matschig. Wir hätten besser einen Stellplatz gesucht.

Nantes, Montreuil-Bellay, Saumur, Fontevraud Abbaye:
Die Nacht über war es trocken, aber pünktlich zur Aufstehzeit fängt es an zu regnet, und zwar recht heftig. So bleibt es auf unserer ganzen Fahrt von Pornic nach Nantes. So bleibt es auch in Nantes während der Besichtigung von Kathedrale und dem Schloss der bretonischen Herzöge.


Zu dem Regen gesellte sich auch noch ein starker Wind. Es war ein richtiges Schei…Wetter !! Unsere Stimmung ist auf dem Nullpunkt. Und als wir Nantes in Richtung Angers verlassen, regnet es immer noch. Für die Übernachtung fahren wir die kleine Stadt Montreuil-Bellay an, hier ist ein recht netter Stellplatz, der zu dem nichts kostet. Der Regen hat inzwischen aufgehört, von einzelnen “Spritzern” abgesehen. Wir hoffen auf morgen !

Bevor wir am Morgen weiterfahren sehen wir uns die Burg und den Ort von Montreuil-Bellay an und sind ein wenig enttäuscht, weil man hinsichtlich der Burg wirklich nur “Zaungast” ist und die Anlage nur aus der Distanz sehen kann. Etwas anderes wäre es allerdings würden wir ein Führung (auf französisch ??!!) und eine Weinprobe buchen. Nach beidem steht uns nicht der Sinn, wir würden uns vielmehr selbst in der Burganlage umsehen - aber das ist nicht möglich.

Da der Ort selbst auch nicht viel hermacht, geht es ziemlich schnell weiter nach Saumur. Hier erwartet uns ein Schloss hoch oberhalb der Stadt mit herrlicher Aussicht. Das mit der Aussicht stimmt, wir haben einer tolle Aussicht auf Saumur und die Loire. Leider ist die Schlossanlage nicht zu besichtigen (auch nicht gegen Geld !), da hätten wir einige Tage früher kommen müssen. Also wieder sind wir wieder nur “Zaungäste”.


Als drittes Ziel haben wir für heute Fontevraud Abbaye auf dem Plan. Hier haben wir mehr Glück. Die Klosteranlage - eine der größten Frankreichs - hat geöffnet. Die große Abteilkirche (hier liegt Heinrich Löwenherz begraben), der Kreuzgang und auch die anderen Gebäude sind sehr imposant.


Die Besichtigung der Klosteranlage hat sich wirklich gelohnt. Für den heutigen Tag kommen aber keine Sehenswürdigkeiten mehr dran. Nach einem Einkauf bei Super-U in Chinon steuern wir den kleinen Ort Villaines des Rochers an. Hier befindet sich in der Ortsmitte unterhalb der Kirche ein kleiner kostenfreier Wohnmobilstellplatz auf dem wir für die Nacht bleiben.


Chateau Azay le Rideau, Chateau Ussé, Brére:
Die Besichtigungstour geht weiter. Als erstes zum Chateau Azay le Rideau. Dort sehen wir meist dunkle, aber schöne und wertvolle Säle. Auch ein Park gehört zu dem Anwesen.

Dann geht es zu dem Chateau Ussé. Sehenswert sind dort die Möbel, Wandteppiche und Gemälde. Durch Figuren in Lebensgröße, die der Zeit entsprechend gekleidet sind, werden auch die früheren Verhältnisse auf dem Chateau dargestellt.

Nach diesen beiden Besichtigungen ist es an der Zeit wieder ein Platz für die Nacht anzusteuern. Um diverse Akkus laden zu können bevorzugen wir einen Campingplatz. Wir benötigen aber auch wieder einmal einen Ruhetag und so fällt die Wahl auf den gefällig an dem Fluss Cher gelegenen Campingplatz Camp Municipal la Gatine in Brére, den wir gegen 16.00 Uhr erreichen. Ein Spaziergang mit Dackel Max entlang dem Fluss beschließt den Tag. Abends setzt wieder einmal Regen ein.

Am Morgen regnet es zum Glück nicht mehr, aber es ist bedeckt. Wo bleibt der goldene Oktober ? Den beabsichtigten Ruhetag nutzen wir für einen ausgiebigen Weg mit Max. Max nutzt die Chance und badet in dem Fluss Cher. Den weiteren Tag verbringen wir mit Lesen und Ausruhen - ein Ruhetag eben.

Chateau Chenonceau, Chateau Chaumont, Beaugency:
Endlich wieder Sonne - kaum zu glauben. Wir verlassen Bréré und fahren zu dem in der Nähe gelegenen Chateau Chenonceau. Dieses Schloss ist wie eine Brücke über dem Fluss Cher erbaut und ist sehr schön anzusehen. Sehenswert ist auch die Gartenanlage.


Dann geht es weiter zum Chateau Chaumont, welches auf einer Anhöhe, oberhalb der Loire liegt. Wir kaufen Eintrittskarten für die Besichtigung des Chateaus und des Gartens (pro Person 15 €). Der Garten enttäuscht uns etwas (vielleicht sind wir verwöhnt durch die Gärten in England und Schottland) und wir bereuen die Mehrausgabe. Das Schloss selbst ist wieder sehr schön anzusehen und erfüllt unsere Erwartungen.

Der kostenlose Stellplatz, den wir in der kleinen Stadt Beaugency für die Übernachtung ansteuern, liegt sehr schön direkt an der Loire.


Chateau Chambord, Sully sur Loire:
Von Beaugency fahren wir 25 Kilometer zurück zur Stadt Bloise. Diese Stadt hat neben einer sehenswerten Altstadt auch ein Chateau. Für kleinere WoMo's mag es möglich sein, aber uns gelingt es trotz intensiver Sucherei nicht, eine Abstellmöglichkeit für unser Wohnmobil zu finden, die in einer noch akzeptablen Entfernung von der Altstadt liegt.
Wir fahren weiter zu dem Chateau Chambord, dem letzten Schloss in der Loire-Gegend, welches wir uns ansehen wollen. Tatsächlich ist dieses Schloss das schönste Loire-Schloss, das wir bisher gesehen haben. Das Schloss Chambord in seiner Größe, in seinem Zustand und in seiner Gestaltung, stellt alle bisherigen Schlösser in den Schatten. Wir sind wirklich begeistert. Das trifft auch für die Gemälde und Kunstgegenstände im Inneren des Schlosses zu. Das Schloss Chambord ist unbedingt sehenswert.


Von Chambord ging es dann in einer 2-stündigen Fahrt durch herrliche Laubwälder zum dem Campingplatz “Hortus le Jardin de Sully” in dem Ort Sully sur Loire. Ort und Campingplatz liegen direkt an der Loire, etwas östlich von Orleans.

Wir bleiben noch einen Tag in Sully sur Loire und machen eine kleine Wanderung an der Loire entlang. Max hat die Gelegenheit seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Baden nachzugehen und macht davon sehr rege Gebrauch.

Auch einen Spaziergang in das Ortszentrum und zu dem Chateau, welches Sully sur Loire aufzuweisen hat, unternehmen wir am Nachmittag.

Max darf ein weiteres Mal in der Loire baden. Ein wenig sitzen wir noch in der Sonne und dann ist der schöne Tag auch schon wieder vorbei.

Weiter geht es im 3. Teil

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Maxine am 18 Nov 2008 09:58:36

:daumen2:

al am 18 Nov 2008 12:33:15

zu viele schlösser, da kriege ich immer mitleid mit den putzfrauen, die den touris hinterher (-arbeiten) müssen. ich besuch solche schuppen nur, wenn sie verfallen sind. der schnöde reichtum weg ist.


aber die bilder der cote sauvage genügten mal wieder, danke :twisted:

hab direkt meine bilder wieder hochgeladen und alles noch mal angesehen, was ich festgehalten habe.


mal schaun, was teil 3 bringt :roll:

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HWM am 20 Nov 2008 15:44:23

Wie schon im 1. Teil ,
tolle Bilder und spannender Bericht.
Hans

aldi68 am 20 Nov 2008 21:04:50

Ein toller Bericht, ich bin ganz begeistert und neidisch, denn so eine Schlössertour ist mit meiner Frau glaube ich nicht zu machen. So bewundere ich also die Bilder!

Ich dachte Max ist ein Dackel und kein Seehund? :wink:

Gerd-R am 21 Nov 2008 07:48:14

aldi68 hat geschrieben:Ich dachte Max ist ein Dackel und kein Seehund?


Max ist zwar ein echter Dackel, aber uns kommen auch manchmal Zweifel. Im Sommerhalbjahr kommt er an kein Gewässer vorbei.

Gerd

al am 21 Nov 2008 22:02:41

na wer an der elbe lebt, muss beizeiten üben! :twisted:

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