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Kombi-Wassertank


peterhubertus am 27 Okt 2004 10:41:27

hallo Techniker und Tüftler,

hat sich schon mal jemand Gedanken ueber einen Kombitank gemacht, der Frisch- und Abwasser gleichzeitig beinhaltet. Er muesste eine flexible Membran haben, die beide Medien voneinander getrennt haelt. Das verbrauchte Frischwasser wuerde ueber den Umweg Spuele oder Dusche wieder in denselben Tank, nur eben "die andere Seite", zurueckfliessen. Auf diese Weise haette man bei gleichem Volumen des Tanks annaehernd die doppelte Menge Wasser (Frisch und Grau) verfuegbar.

In erster Linie interessiert es mich, ob fuer solch eine Loesung Interesse besteht. Die technischen Diskussionen um die Realisierbarkeit duerfen m.M. momentan noch ein wenig zurueckstehen. Die Frage ist also eher, ob der gewonnene Platz von Bedeutung ist oder eher nicht. In unserem kleinen Kastenwomo faende ich es sicher wertvoll, 200l Wasser (Frisch und Grau) anstatt nur 100l zu haben. Und freien Platz fuer groessere Tanks gibt es im Kastenwagen eigentlich nicht. Aber wie denken die anderen darueber, vor allem auch die Fahrer groesserer Fahrzeuge?

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Tipsel am 27 Okt 2004 10:51:27

Hallo Peter,

bin kein Bastler und das Platzproblem ist bestimmt ne Überlegung wert.

Aber als Nutzerin eines solchen Tankes hätte ich die größten Probleme mit meinem Vertrauen in die Technik bzw. zur flexiblen Membran. Der Abstand von Frisch- und Grauwasser würde mir immer im Kopf rumgeistern beim Wasserzapfen :eek:

Gast am 27 Okt 2004 10:54:35

Hallo Peter,
den Gedanken halte ich für sehr gut. Ich denke technisch muß es möglich sein, die beiden Kammern "sauber" voneinander zu trennen. Ich sehe auch bei größeren Fahrzeugen noch den Vorteil, dass das Gewicht immer ziemlich konstant an einer Stelle ist und es nicht zu Schwerpunktverschiebungen kommt.
Viel Spaß weiterhin
Mit freundlichen n und Glückauf
Lollo_C aus RE

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peterhubertus am 27 Okt 2004 11:28:52

Tipsel hat geschrieben:...als Nutzerin eines solchen Tankes hätte ich die größten Probleme mit meinem Vertrauen in die Technik...


hallo Tipsel, danke fuer die Antwort. Die Akzeptanz ist natuerlich ein Problem. Aber die Technik ist ja noch nicht dran ...

Manche Dinge moechte man zunaechst fuer nicht akzeptabel halten, aber wenn sie dann vielfach demonstriert worden sind, denkt so mancher recht schnell um.

Wolfgang13 am 27 Okt 2004 11:43:38

wenn das funktioniert!? ein Gute Idee

Gast am 27 Okt 2004 11:53:30

Sorry, die Idee halte ich nicht für sehr gut.
Meine Bedenken: Die Temperatur des Abwassers wärmt das Frischwasser mit auf und lässt Bakterienstämme schneller wachsen. Auch das Wachstum von harmlosen Grünzeugs (Algen)wird im Tank geradezu gefördert.

skylape am 27 Okt 2004 11:56:17

:razz: Hallo,
Tank im Tank wäre machbar, man müßte in dem äußeren Tank eine Art Teichfolie innen einlegen, diese müßte wasserdichtverschweiß sein.
Beide Tanks müßten eine Einfüll und eine Auslaßöffnung und eine Entlüftungsöffnung haben, das heißt der äußere Tank hätte dann sechs Löcher.
Beim Einlassen einer Flüssigkeit ind einem Tank, wird die Luft verdrängt und muß nach Außen.

Die Gefahr besteht im wesentlichen dahingegen, wenn der inner Tank defekt ist, fließ Schmutzwasser ins Frischwasser !

Außerdem falls in dem äußeren Tank ein Überdruck entsteht, drückt es den inneren Tank zusammen und die Flüssigkeit geht nach außen.

Man müßte beim Befüllen eines Tankes dafür sorgen, daß immer der Zweite leer ist.


Uwe

Gast am 27 Okt 2004 14:11:39

Wenns wirklich funktionieren würde, gut.

Keine Schwerpunktverschiebung, weniger Platzbedarf (oder mehr Kapazität bei gleichem Platz).

Wenn dann noch der Preis stimmt --- .

peterhubertus am 27 Okt 2004 14:14:40

Joxy12 hat geschrieben:Sorry, die Idee halte ich nicht für sehr gut


Ich habe kein Problem mit negativen Rueckmeldungen. Die sind oft das Salz in der Suppe. Also positive wie negative feedbacks willkommen. Danke.

dokabastler am 27 Okt 2004 14:38:04

Hallo,

die Idee ist gut,

jedoch fürchte ich, daß das Ding wegen der aufwändigen Fertigung mit der membrane teurer sein wird als 2 normale Tanks

und daß diese bewegliche membrane oder was auhc immer nicht 20 Jahre bei Plus 40 bis Minus 25 grad durchhält

und daß da eine Füllstandsanzeige der einzelnen bereiche schwierig ist - wenn Abwasser voll, ist Wasser leer - klar. Aber Wasser kann dennoch nicht eingefüllt werden...........ich glaub daß da manche ins Schleudern kommen (zumindest die, die die katzen in der Microwelle trocknen....)

Ob das grundsätzlich gem. DVGW zulassungsfähig ist, weiß ich auch nicht, immerhin münden da Trinkwasser- und Abwasser im selben Medium (behälter) und es bestünde u.U. die gefahr, daß Abwasser ins Trinkwassersystem gelangt - im Haus geht das nicht (wobei es da aber ums trinkwassersystem einer ganzen Ortschaft geht und nciht nur eines Autos.....)....


dokabastler

Grisu1965 am 27 Okt 2004 15:32:20

Hallo alle,
soweit ich weiß gibt es solch ein System bereits in Booten. Da sind zwei Wassersäcke in einem Behälter.
Wird der Frischwassersack gefüllt drückt er den Grauwassersack zusammen und umgekehrt.
In dem Behälter selber ist ein Leckgeber der Alarm schlägt wenn Flüssigkeit in den Aüßeren Tank läuft.
Durch die zwei Gummisäcke wird auch verhindert das sich das Wasser bei undichtwerden von einem Sack vermischen kann.
Also ich finde die Idee super und es wird auch gar nicht so schwer zu realiesiren sein.

Jürgen

MichaelW am 27 Okt 2004 16:30:12

Ich meine mich auch erinnern zu können, dass das mal ein Wohnwagen-Hersteller für seinen (kleinen) Tank angeboten hat.................nur leider weiss ich nicht mehr wer das war :oops: :cry: :oops: :cry:

Gast am 27 Okt 2004 20:07:14

Die Idee wurde irgendwo vor längerer Zeit schon mal diskutiert.

Im Prinzip könnte ich mir eine Lösung mit zwei "Wassersäcken" in einer festen "Tankbox" vorstellen. Die "Wassersäcke" müssten idealer Weise jeweils die Form eines Keils haben und mit den schrägen Seiten aufeinander liegen. Dadurch ist die bestmögliche Verteilung beider Wassermengen sichergestellt, ohne dass eine senkrechte Wand hin und her wandern muss. Die zunehmende Abwassermenge drückt den Rest Frischwasser zum Entnahmepunkt.
Durch die zwei "Wassersäcke" hätte man doppelte Sicherheit bezüglich der Dichtigkeit zwischen Frisch- und Abwasser und durch die "Tankbox" auch zum Fahrzeug Inneren hin. Die Innenreinigung der "Wassersäcke" könnte durch Entnahmemöglichkeit sogar gegen über konventionellen Tanks leichter sein: etwas Reinigungsflüssigkeit rein und kräftig durchwalken und rubbeln, anschließend spülen.

Dietrich

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