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Druckwasser- oder Tauchpumpe?


Uli.F am 22 Okt 2004 13:32:55

Hallo und viele von einem Neueinsteiger!

Nach einiger Zeit des Mitlesens muss ich schon sagen: :gut: - sehr lebendiges und professionelles Forum!

Im Februar 2005 soll für uns das Leben auf vier Rädern beginnen (s.u.). Die Entscheidung ist getroffen, der Vertrag unterschrieben. Details können noch bis Dezember geändert werden. Ein Fragzeichen steht bei mir noch hinter der Wassersorgung: Druckwasser- oder Tauchpumpe?

Meine bisherige Abwägung sieht so aus:

Druckwasserpumpe
+ Komfort
+ Haushaltsarmaturen möglich
+ keine Trockenlaufproblematik
- teurer
- Leitungen stehen unter Druck (größere Leckgefahr)
? Haltbarkeit

Tauchpumpe
+ Leitungen stehen nicht unter Druck (kleinere Leckgefahr)
+ billiger
- "schisselige" Armaturen
- Komfort
? Haltbarkeit

Sehe ich das so richtig? Gibt es noch andere Dinge zu beachten? Es wäre schön, wenn ihr mir da mit euren Erfahrungen ein bisschen unter die Arme greifen könntet.



Uli

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Pijpop am 22 Okt 2004 13:41:12

@ UliF willkommen hier im Forum

Also - wie war das noch - beim alten 660 Hymer, so um 1989, der hatte
beides - Tauchpumoe für die Wasserkansiter unter der Küchenspüle und
Druckpumpe für den Rest.
Da du nicht mitgeteilt hast welches Teil Du bestellt hast ...?
Wie groß ist denn der Wassertank?
Druckwasserpumpe von Shurflo wurde bei mir nach 12 Jahren ersetzt.
Bei Nichtgebrauch unbedingt ausschalten!!! Zu diesem Thema findest Du hier seitenweise Erfahrungsberichte.

Pijpop

Gast am 22 Okt 2004 13:45:49

hi!

glückwunsch zum beginn des womo´s leben.


wir würden immer die druckpumpe der tauchpumpe vorziehen. allein der komfort beim duschen ist riesig. es ist wie zu hause. wegen der leckgefahr, weil die leitung immer unter druck steht, hast du die möglichkeit die pumpe bei nicht benutzung auszuschlaten, also wenn das Womo längere zeit nicht genutzt wird.
die haltbarkeit der druckpumpe ist höher als der tauchpumpe und es können an der druckpumpe auch teile ausgetauscht werden, was bei der tauchpumpe nicht geht. wenn die kaputt ist wird sie weggeworfen.
wenn du also die möglichkeit ahst dir ein druckwassersystem einbauen zu lassen, dann mache es. auch in hinsicht auf den wiederverkauf.

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Gast am 22 Okt 2004 13:49:38

Hallo Uli,
ersteinmal Herzlich Willkommen im Forum
Ich denke mal, das ist heutzutage mehr eine Ansichtssache. Bei unserem war eine Tauchpumpe drin. Beim Einbau des Seagull-Filters hat man uns gesagt, es müsse auf Druckpumpe umgerüstet werden, weil die Tauchpumpe das nich schafft.
Von unserer jetzigen Werkstatt weiß ich aber, das das mittlerweile nicht mehr stimmt.
Einzig die Armaturen wären ein Fakt, wobei es auch da Unterschiede gibt.

Nasenbär am 22 Okt 2004 14:04:40

Hallo
In meinem jetzigen Mobil, einem Dethleffs I5580, ist eine Tauchpumpe verbaut. Ich war erst skeptisch, muss aber sagen, dass ich im normalen Gebrauch keinen Unterschied zur Druckpumpe feststelle. Wollte erst umrüsten, habe das Vorhaben aus Mangel an Platz im Tankkasten aufgegeben. Und es geht auch so. Bei meinem Elnagh ist damals die Druckpumpe undicht geworden. Das war sehr übel :roll:
Herzlich willkommen hier :)

Viele , Heinz

mikel am 22 Okt 2004 14:27:04

Hallo und herzlich Willkommen,

ich würde auch das Druckwassersystem bevorzugen! Es ist komfortabler. Bei mir wird die Pumpe nur eingeschaltet wenn ich sie benötige, zu allen anderen Zeiten ist sie stromlos.

Höre öfter von Problemen an Tauchpumpen als an Druckpumpen. Bei den Armaturen bist Du immer auf die Tauchpumpenfähigen angewiesen, da sie den Schalter für die Pumpe beinhalten. Wenn Du die obige Suche mal bemühst, wirst Du einige Probleme mit dem Tauchsystem finden aber auch von Problemen mit den Hähnen/schalter.

Uli.F am 22 Okt 2004 16:57:19

Vielen Dank für eure Antworten - das geht ja rasant hier :ja:

Interessant wäre noch: falls man irgendwann einmal von Tauchpumpe auf Druckwasserpumpe umrüstet, müssen dann wegen des höheren Druckes auch andere Leitungen/Anschlüsse verlegt werden? Das wäre ja ziemlich aufwendig. Oder reicht der Einbau einer neuen Druckwasserpumpe und entsprechender Armaturen?



Uli

Nasenbär am 22 Okt 2004 17:28:24

Hallo Uli
Auf jedenfall würde ich schauen, ob die Schläuche mit Schellen angeschlossen sind. Habe schon gehört, dass Schläuche nur so auf die Verbinder gesteckt sind. Das sind alles so Sparmassnahmen. :roll: Dann müssen es die Schläuche mit Gewebeeinlagen sein. Aber das ist, glaube ich, Standart. Desweiteren muss ev. ein dickeres Kabel verlegt werden, weil, durch die stärkere Pumpe, höhere Ströme fliessen.

Viele , Heinz

Scout am 23 Okt 2004 15:20:28

Hallo!
Erfahrungen:
Ich hatte in meinem vorherigen WoMo eine externe Pumpe.
Die Pumpe sollte man, wie hier an anderer Stelle bereits erwähnt, bei Nichtgebrauch ausschalten. Bei uns, mit 2 Kindern unterwegs, hat das selten geklappt. Dafür ist uns währwnd der Fahrt in den Winterurlaub eine Leitung geplatz. Hab ich erst gemerkt als ich nasse Füße bekam.
Dann mußte ich die Pumpe mal auswechseln. War schon ein Akt bis neue Pumpe passte.
Im neuen WoMo ist eine Tauchpumpe mit Rückschlagventil.
Typ Twin Q=19l/min p=1,4 bar.
Ich war gegenüber der Tauchpumpe sehr skeptisch.
Da ist das Rückschlagventil mal gehangen. Hab die Pumpe aus dem Tank herausgenommen, Schlauchverschraubung gelöst, reingeblasen und es funktionierte.
Meine Beurteilungen
Handhabung
Die Handhabung einer Tauchpumpe, wenn Probleme auftreten, ist wesentlich einfacher.
Ich habe mir eine 2. Pumpe als Ersatz zugelegt. Zur Montage brauche ich lediglich einen Schraubendreher für die Lüsterklemmen.

Technische Daten:
Vergleiche mal die Technischen Daten, Druck, Födermenge beider Pumpentypen.
Bei Fördermengen kaum ein Unterschied.
Externe Pumpen erzeugen einen höheren Druck.

Preise:
Bei vergleichbarer Leistung sind externe Pumpen 3 mal teurer.

Eigene Erfahrung:
Reicht zum Duschen aus. Man sollte dann keine 2 Zapfstelle öffnen.

MfG
Wolfgang

dokabastler am 25 Okt 2004 08:42:12

Hallo,

bei meinem Bastelmobil ist eine Druckpumpe mit Automatikhähnen eingebaut.
Das hab ich so belasssen.

D.h. eine Förderpumpe (Shurflo) sitzt außerhalb des Tanks und schaltet sich nur ein, wenn die Automatikarmatur geöffnet wird.
Die Armaturen sind genauso hochwertig wie die mit der Druckwassergeschichte (sind die gleichen, nur mit zusätzlichem Schalter) und auch die Pumpe ist genauso leistungsstark wie die Drcukpumpen.

Das Sxstem ist zwar träger als die Druckvesorgung (dauert ein paar Sekunden bis kräftig Wasser kommt) aber sicherer gegen Leckage.
Allerdings haben mir manche schon gesagt, daß es eigentlich Schwachsinn ist, Druckpumpen nicht im Drucksystem zu betreiben - ich sehe allerdings bei meiner Anordnung keinen nachteil.

Ach ja: An der Spüle hab ich 2 Armaturen:
1 sehr pfrimelige, die ist mit einer der üblichen Billigtauchpumpen verbunden, welche in einer 20 L-Kanister steckt. Die fördert tagesfrischen Trinkwasser.
Die andere Armatur hängt an obigem System und fördert Wasser (Kalt und Warm) aus dem Tank...

Bei Deiner Frage ob Druck oder Tauch käme es darauf an, wie das Tauchsystem aussehen soll: Wenn damit billige kleine Tauschpumpen und die biligen Plastikarmaturen gemeint sind, dann.
Klares Votum für Drucksystem




dokabastler

Lothar May am 25 Okt 2004 14:01:02

Hallo Ulli,
mein letztes Womo war ein Karmann Distance wide. der hatte ein Tauchpumpensystem. Dagegen war auch nix zu sagen nur die Armaturen
waren wirklich der letzte Plastikschrott. Also hab ich auf Druckwassersystem und Haushaltsarmaturen umgerüstet. Sonst am Leitungssystem keine Veränderungen, noch nicht mal diesen ominösen Behälter um sozusagen Druck zu speichern. Soll verhindern, daß die Pumpe ständig ein und ausschaltet. Tat sie aber auch so nicht. Achten muß man auf den Max.Druck der Pumpe, damit dieser nicht höher ist als der erlaubte Max.Druck im Trumaboiler!
Das wars! Lief 5 Jahre tadellos. Dann hab ich das Womo verkauft.
Lothar

Mobi am 25 Okt 2004 14:46:47

Hallo,

ich bin ein Tauchpumpen-Fan. Seit 14 Jahren fahre ich mit solchen Pumpen. Eine stellte unterwegs mal ihre Arbeit ein und in wenigen Minuten war sie gegen eine Ersatzpumpe ausgetauscht. Aber auch so findet man im Falle des Falles europaweit bei jedem Campinghändler eine ausreichende Auswahl an passenden Ersatzpumpen. Dies sind wichtige Vorteile gegenüber der Druckpumpe. Aber auch das Duschvergnügen reicht mir völlig aus. Bei 120 Litern Frischwasser kann ich mir sowieso keine ominösen Spielchen unter der Dusche erlauben!

Das war´s,
Mobi

MB-Mobil am 26 Okt 2004 06:53:16

Scout hat geschrieben:Die Pumpe sollte man, wie hier an anderer Stelle bereits erwähnt, bei Nichtgebrauch ausschalten. Bei uns, mit 2 Kindern unterwegs, hat das selten geklappt. Dafür ist uns währwnd der Fahrt in den Winterurlaub eine Leitung geplatz. Hab ich erst gemerkt als ich nasse Füße bekam.


Genau das ist ein grosses Problem. Seien wir doch mal ehrlich - denken wir immer an alle Kleinigkeiten?
Eine Druckpumpe gibt bei einem Leck erst dann ruhe, wenn der komplette Inhalt des Tanks ins WOMO gepumpt wurde.

Das ist der Grund, dass auch ich eine Tauchpumpe eingesetzt habe. Auch in diesem Bereich gibt es heute richtig leistungsstarke Pumpen.

Uli.F am 26 Okt 2004 11:51:13

Hi,

sieht ja fast so aus, als ob man die bisherigen Stimmen jeweils zur Hälfte Druckwasserpumpen-Befürworter und Tauchpumpen-Fans nennen könnte.

Mein Fazit: ich spare mir die 150 EUR Aufpreis für eine Druckwasserpumpe. So wie es aussieht, werden wir mit einem (hoffentlich) anständigen Tauchpumpen-System gut leben können. Das Ausschalten der Druckwasserpumpe bei Nichtgebrauch hat für mich auch nicht viel mit Komfort zu tun (wenn ich's nicht sowieso vergessen würde :oops: ). Und ständig Druck auf dem ganzen System ist mir auch nicht so ganz geheuer.



Uli

Gast am 26 Okt 2004 12:24:25

Uli.F hat geschrieben:Hi,

... Und ständig Druck auf dem ganzen System ist mir auch nicht so ganz geheuer.



Uli

Aber Du merkst schneller, wenn das System undicht ist. Pumpe läuft an, obwohl kein Verbraucher da ist. Hatten wir 3 mal. :cry: :evil:

Arto69 am 26 Okt 2004 19:37:38

hallo zusammen
auch ich möchte mein Voting für die Tauchpumpe abgeben.
In unserem Ex Mobil war eine Druckpumpe und wenn diese den Druck alle 10-15 Minuten aufgebaut hat machte es natürlich Geräusche auch nachts, es mag ja heute bei den neueren Pumpen besser sein.
Bei Problemen ist die Tauchpumpe einfacher und schneller zu wechseln und genug Wasser kommt auch aus der Dusche jedenfalls bei uns.
Ich hoffe die Verwirrung ist perfekt!
Jürgen

Klausca am 26 Okt 2004 19:41:23

ja wenn se läuft , beim leck, und keiner ist da :!: :?: :eek: :eek:

dann ist der tank leer und der wagen voll :eek:

klaus :roll:

Lothar May am 27 Okt 2004 08:19:26

Hallo Arto69,
wenn eine Druckpumpe alle 15 min anläuft um Druck aufzubauen, ann hast du ein ziemliches Leck in der Wasserversorgung. Bei meiner Anlage läuft die Pumpe auch nach einer Woche nicht wieder an, wenn sie einmal Druck aufgebaut hat. Natürlich vorausgesetzt du brauchst kein Wasser.
Lothar

Gast am 27 Okt 2004 08:48:11

Arto69 hat geschrieben:hallo zusammen
...
In unserem Ex Mobil war eine Druckpumpe und wenn diese den Druck alle 10-15 Minuten aufgebaut hat machte es natürlich Geräusche auch nachts, es mag ja heute bei den neueren Pumpen besser sein.
...
Jürgen

Hallo Jürgen, da hattest Du entweder einen tropfenden Wasserhahn oder ein Leck im System.
Unsere Pumpe meldet sich nur, wenn Wasser entnommen wird oder ein Leck im System ist. :razz: 8)

Rudi Roehrich am 27 Okt 2004 09:02:19

Hallo Mobifreunde ,
wir haben in unserem Frankia eine Druckwasserpumpe eingebaut .
Probleme haben wir mit der Pumpe noch nie gehabt .
Bei der Druckpumpe gibt es für mich einen Vorteil :
Man kann "handelsübliche Wasserhähne / Armaturen" verwenden .
Diese Wasserhähne sind sehr robust und nicht aus leichtem Plastik
bzw. Kunststoff gefertigt .
In unserem damaligen Hymer-Wohnmobil war eine Tauchpumpe
eingebaut . Deshalb hatten wir dort spezielle Armaturen mit eingebautem
Elektroschalter . Wir mußten dort insgesamt 2x diese speziellen
Armaturen auswechseln , weil sie defekt waren .
Ein Vorteil der Tauchpumpen gegenüber der Druckwasserpumpen :
Sie sind weitaus billiger !


aus dem derzeit sonnigen Hamburg
:tanz::tanz::tanz:

Arto69 am 27 Okt 2004 20:20:14

nun ja das mit der Druckpumpe war im alten WoMo, den Wasserverlust / Druckverlust hatten wir kaum bemerkt, außer dem ständigen aufpumpen.
In unserem Arto haben wir keine Probleme mit der Tauchpumpe sondern mit den Abwasserrohren (grausam sag ich nur) aber der Hersteller N+B ist sehr kulant!
Jürgen



ps. in Pinneberg ist es gerade dunkel

Gast am 27 Okt 2004 21:36:30

Ich kenne beide Systeme, habe mich jetzt für eine Tauchpumpe entschieden.
Aaaaaber für eine Tauchpumpe mit einer sehr hohen Förderleistung.

Aus der Dusche kommt daher satt Wasser.
An der Küche habe ich einen normalen Haushaltseinhebelmischer.
Dieser wird über einen Fußschalter gesteuert. Das hat den Vorteil, dass man beide Hände frei hat und Wasser exakt dosieren kann. Spart ne Menge Wasser.


PS: Meine Druckpumpe schaltete auch alle 15 Minuten. Das System war dicht. Der Ausgleichsbehälter war nicht korrekt entlüftet. Besser gesagt, er war entlüftet. Später, mit einem Luftpolster zum Druckerhalt
schaltete das System korrekt.

Jambo45 am 28 Okt 2004 21:42:29

Hi,

ich hatte in meinen beiden ersten Wohnmobilen jeweils die billigen Tauchpumpen. Die funktionierten anstandslos, wogegen ich ständig Probleme mit den blöden fisseligen Wasserhähnen mit Schalter gehabt habe. Ach so, ein paar mal sind mir die Dinger kaputt gefroren.

Jetzt, das erste Mal mit Truma Boiler und Warmwasser und all dem Luxus, hab ich eine Druckpumpe. Wasser fließt deutlich besser. Leck hatte ich auch noch keines. Alles irgendwie solider. Spülarmatur in der Küche 14,50 Euro! Was hier nervt ist der Lärm, wenn das Pumpending lostobt.
Hat da jemand nen Tipp?

Fazit: beides geht. Verfolgt man DM's geniale Idee mit Fußschalter und Haushaltsarmatur (Wieso bin ich da eigentlich nie drauf gekommen?), fährt man vermutlich am besten.



Jambo

Gast am 28 Okt 2004 22:31:59

Noch eine Anmerkung zur Tauchpumpe und den "fieseligen" Schaltern in den Wasserhähnen.
Ich steuere die Pumpe über ein Relais an. Da müssen die Schalter nur den geringen Steuerstrom des Relais aushalten.
Außerdem kann die recht lange Leitung bis zur Armatur und zum P-Pottie in der Naßzelle einen geringen Querschnitt haben. Die Leitung von der Sicherung über das Relais bis zur Pumpe ist recht dick dimensioniert.


Die Relaislösung lässt sich auch recht einfach in bestehende Anlagen einbinden. Hier ist der weitere Vorteil, dass der Leistungsverlust in den langen Leitungen wegfällt und jede Pumpe dadurch mehr Dampf hat.

Nasenbär am 28 Okt 2004 22:48:32

Hallo
Das mit dem Relais werde ich bei mir mal kontrollieren. Ob schon vorhanden. Habe ja gewisse Vorbehalte gegen die Tauchpumpe. Die werden ja auch nur eingebaut, um Fertigungskosten zu sparen. Solange alles funktioniert werde ich wohl nichts ändern. Sollte aber öfters was kaputt gehen, werde ich umrüsten. Obwohl, wie ich weiter oben schon schrieb, mir schon mal eine Druckpumpe undicht wurde. Das hatte ich viel zu spät bemerkt, da ich nach Gebrauch die Pumpe immer abstellte, den Druck vom Hahn nahm und das Wasser erst bei Gebrauch unbemerkt aus der undichten Pumpe lief, was zu einem weichen Boden in dem Bereich führte. :roll: Ev. müsste man die Pumpe in einem Wasserfesten Bereich montieren.

Gast am 29 Okt 2004 06:48:09

Hallo Heinz,
wenn Du dann auf Druckpumpe umrüstest, achte auf die Schlauchverbindungen. Am besten mit Schellen befestigen, da das System ja unter Druck steht und sich so eine Verbindung im laufe der Zeit schon mal lösen kann. :D :razz: 8)

Nasenbär am 29 Okt 2004 09:16:23

Morgen Werner
Das hatte ich dem Uli gestern auch schon geantwortet. :wink: Danke trotzdem. Das Problem bei meinem Womo ist der nicht vorhandene Platz. Entweder muss die Pumpe hinter eine Wand (Hohlraum) oder ich müsste den Tank verschieben, wodurch dann der Einfüllschlauch nicht mehr passt. Aber trotz Allem bleibt dabei die Angst, dass mir wieder was undicht wird. Deshalb, solange an der jetzigen Anlage nichts defekt ist, bleibt die Tauchpumpe.

Jambo45 am 01 Nov 2004 19:21:45

Hi Nasenbär,

ich muss meine Angaben noch etwas korrigieren bzw. ergänzen:

Ich hatte billigste Pumpen eingebaut. Um für einen langen Weg genug Druck zu haben, hatte ich eine Verstärkerpumpe in die Schlauchleitung gesetzt. Und die war es, die dauernd kaputt fror, weil sie trotz leerer Tanks nicht richtig leer lief und dann bei Frost knackte. Die Folge: Im Frühjahr nasse Füße beim ersten Gebrauch.
Die Tauchpumpen selbst konnten x-mal einfrieren, solange sie ganz unter Wasser bzw. im Eisblock waren (im Kanister ein paar mal passiert) oder aber der Tank leer war und die hängende Pumpe demnach auch leer lief.
Hab mir dann schließlich ne kräftige Tauchpumpe für den Haupttank geleistet, die Verstärkerpumpe rausgeschmissen und alles lief wie geschmiert. Wenn man von den Schalterproblemen absieht.

@DM, ob ein Relais unbedingt sein muss weiß ich nicht. Es gibt so einen kräftigen Taster von Coleman mit dickem Gummimantel, der normalerweise für Bootsanlasser verwendet wird. Den hab ich mal in meinem alten 508er Wohnmobil als Fußschalter für die Wischwasch-Anlage verbaut. Der hält Pumpenströme locker aus und man kann beruhigt ordentlich drauflatschen.

Fazit nach dieser Diskussion: solte meine Druckpumpenanlage irgendwann Zicken machen oder gar mein Bechle überfluten, kehre ich todsicher zu dieser Technik zurück.



Jambo

Gast am 01 Nov 2004 20:13:42

Muss ein Relais sein?
Für den Fußschalter mit Sicherheit nicht, denn da kann ich die Qualität, bzw. Auslegung selbst bestimmen.
Aber ich hab in der Naßzelle noch den Schalter in der Campingarmatur und den Schalter im Porta - P.

Und außerdem hab ich dadurch eine kurze, dicke Leitung (2,5 mm²) vom Hauptverteilung zur Pumpe.
Die langen Leitungen zu den Schaltern sind dünne (Steuer)Drähtchen.

Alles in allem hab ich dadurch eine Wasserförderleistung die einer Druckpumpe nicht nachsteht, bei geringeren Kosten und geringerem Gewicht.

Geringere Kosten natürlich nur dann, wenn man es selbst machen kann. Die Umrüstung durch einen Autoelektriker würde die Rechnung wohl verändern. :(

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