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Omnisat Twister oder Omnisat Winder ?


Alpencamper am 08 Dez 2008 10:09:58

Guten Morgen,

wir waren am Wochenende mit unserem WoMo auf Testfahrt. Alles schön und gut. Aber jetzt wollen wir uns doch eine Sat-Anlage aufs Dach bauen. Im Auge haben wir die Twister und die Winder.

Gibt es Erfahrungen mit diesen Anlagen?

Da ich die Anlage selber einbauen werde, gibt es irgendwas zu beachten?

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pulverher am 08 Dez 2008 12:36:45

Wir haben die Maxview Twister.

Bedienung und Empfang sind empfehlenswert.

Vorteil der Twister ist, daß man sie nicht im Kleiderschrank einbauen muß (was bei uns wegen der Solarpaneele auch gar nicht gehen würde).

Die Dachdurchführung muß sehr genau ausgeführt werden, da ansonsten das Bedienteil an der Decke nicht korrekt sitzt.

Wenn das Paket mit der Antenne ankommt, empfehle ich die Anlage gleich mal zu kontrollieren, da bei meiner alles ziemlich schlecht verpackt und das LNB bereits abgebrochen war.

Anruf bei MAXVIEW und siehe da: binnen eines Tages wurde Ersatz geliefert = Service TOP !

Beho am 08 Dez 2008 13:11:33

Hallo,

ich kann mich nur den Ausführungen vorher anschließen.
Die Twister ist besser und auch leichter einzustellen.

aus OWL

Beho

Anzeige vom Forum


homa am 08 Dez 2008 18:58:43

Wir haben uns für die Omnisat Winder entschieden, weil das Unterteil der Twister entweder mit einer Schrankwand oder mit meinem Kopf beim Einstieg ins Bett kollidiert hätte. Bei der Schüsselbreite von 85 cm muss man schon nach einer geeigneten Stelle im Dach suchen, denn die Antenne soll sich ja um 360 Grad drehen können.
Bei uns ließ sich der Mast der Winder im Kleiderschrank positionieren. Erfahrungen: Vertikale Einstellung kein Problem, hier ist auch die Toleranz zum Satelliten recht groß. Horizontal habe ich mir einen längeren Stellhebel mit Klemmvorrichtung an den Mast gebaut, da bei digitalem Empfang doch sehr vorsichtig bewegt werden muss. Nur mit der Hand (ohne Hebelverlängerung)den Mast in die beste Positionzu drehen ist relativ schwierig.
Eine Frage habe ich noch an die Twister-Besitzer: Wie funktioniert der Kompass unter der Wohnmobildecke, zeigt er richtig an? Wenn ich meinen Handkompass im Mobil benutze, habe ich zum Teil große Abweichungen vom echten Wert. Ich gehe deshalb immer noch nach draußen ein Stück vom Mobil weg, um sicher zu sein.

pulverher am 08 Dez 2008 20:56:37

homa hat geschrieben:Wir haben uns für die Omnisat Winder entschieden, weil das Unterteil der Twister entweder mit einer Schrankwand oder mit meinem Kopf beim Einstieg ins Bett kollidiert hätte. Bei der Schüsselbreite von 85 cm muss man schon nach einer geeigneten Stelle im Dach suchen, denn die Antenne soll sich ja um 360 Grad drehen können.
Bei uns ließ sich der Mast der Winder im Kleiderschrank positionieren. Erfahrungen: Vertikale Einstellung kein Problem, hier ist auch die Toleranz zum Satelliten recht groß. Horizontal habe ich mir einen längeren Stellhebel mit Klemmvorrichtung an den Mast gebaut, da bei digitalem Empfang doch sehr vorsichtig bewegt werden muss. Nur mit der Hand (ohne Hebelverlängerung)den Mast in die beste Positionzu drehen ist relativ schwierig.
Eine Frage habe ich noch an die Twister-Besitzer: Wie funktioniert der Kompass unter der Wohnmobildecke, zeigt er richtig an? Wenn ich meinen Handkompass im Mobil benutze, habe ich zum Teil große Abweichungen vom echten Wert. Ich gehe deshalb immer noch nach draußen ein Stück vom Mobil weg, um sicher zu sein.


Wir verwenden den Kompass gar nicht.....

Ist wohl nicht derBringer...

Ein Blick auf die Schüsseln der Womo- Kollegen, oder mittags zur Sonne und mit ein bißchen Übung und manchmal einem Satfinder funzt die Anlage sehr gut.

Einstellzeit in DE 1-3 Minuten - im Ausland meist etwas mehr...

Gast am 08 Dez 2008 22:25:35

Hallo, wir hatten vorher die Kathrein-Flachantenne, daher war das Loch im Kleiderschrank schon da. Deshalb und vor allem aus Preisgründen(die Winder ist recht preisgünstig) viel die Wahl auf die Antenne mit Mast. Wir haben noch ein analoges System (Digital-Empfänger für die Türkei gekauft, aber nicht benutzt) und hatten mit der Winder noch analogen Empfang an der türkischen Südküste, zwar nicht alle Sender, aber immerhin. Der Empfang ist um Längen besser als bei der Kathrein!
Schöne , klasi46

Beho am 08 Dez 2008 23:05:10

Hallo,

der Kompaß unter der Decke ist verschiebbar, also nicht vorstellen, daß er die Richtung anzeigt. Mitgeliefert wird ein richtiger Kompaß, der dann die
Nord- Südrichtung vorgibt.
Wenn man dann den Deckenkompaß danach einstellt, erhält man die Richtung von Astra etc. Bisher habe ich den echten
Kompaß noch nie gebraucht. Die Höhe in Deutschland weiß man ungefähr- mit einem Sat-Receiver mit passender Infoanzeige auf Max-Stellen und langsam drehen- klappte bisher immer - auch in Frankreich, Italien, Niederlande usw.

aus OWL

Beho

goliver am 08 Dez 2008 23:37:24

Hallo! Wir haben die Twister auf dem Dach. Bis jetzt bin ich voll zufrienden mit der Anlage :D

Alpencamper am 09 Dez 2008 01:26:49

Ok, vielen Dank bisher.

Hm, das wird jetzt schwierig. Eine Katrein Flachantenne fällt auf jeden Fall aus. Da habe ich mir mal einen "Wolf" auf Fehmarn gesucht bis ich ein Bild hatte (Digital). Mit der Zeit wird die Antenne ganz schön schwer und der Arm müde.

Wenn ich die Antworten richtig deute, spricht für die Winder natürlich der Preis und ob nun ein Mast im Schrank ist, stört mich eigentlich nicht. Für die Twister spricht der leichte Einbau und die Bedienbarkeit. Abgesehen von dem Mast, sind die beiden Antennen (Schüssel, LNB) eigentlich identisch ? Sind sie im eingeklappten Zustand gleich hoch ? Auf meinem WoMo ist im Bereich des Einbaupunkt Riffelblech verlegt, also kein glatter Untergrund. Würde ich beide Antennen dort problemlos einbauen können und auch dicht bekommen ?

Sorry wenn ich nerve ...

homa am 09 Dez 2008 11:37:25

Hallo Alpenfan,
die Twister ist laut Massblatt -PDF-Dokument- auf der Maxview-homepage im eingeklappten Zustand 230 mm hoch. Die Winder habe ich gerade auf meinem Mobil gemessen, sie ist an der höchsten Stelle, dies ist direkt über dem Mast, 180 bis 190 mm hoch.
Zu Deiner Abdichtung auf dem Riffelblech: Es wird bei beiden Antennenformen gleich sein: Um die Riffelhöhe auszugleichen, muss sorgfältig mit genügend Sikaflex gearbeitet werden. Die notwendige Verpressung wird auch mit Riffelblech zu erreichen sein.
Es grüßt homa aus Ostwestfalen.

PS: Wenn schon Nachbarn eine Antenne ausgerichtet haben benutze ich auch keinen Kompass. Es kommt aber vor auf einem Stellplatz alleine zu sein und der Himmel ist so bedeckt oder es ist dunkel, dass man keine Chance hat, überhaupt die Himmelsrichtung zu erkennen. Dann braucht man einen Kompass!!

miller_erie am 09 Dez 2008 14:32:43

Hallo,

Also wir haben die Winder und sind sehr zufrieden damit.
Der Empfang ist sehr gut und die Benutzung recht einfach,
sogar auf den Lofoten und in Hammerfest war der Empfang schnell hergestellt und einwandfrei.
Zur Montage kann ich leider nichts sagen, da wir die Anlage haben montieren lassen.
Als Ausrichtungshilfe benutzen wir einen digitalen Taschenkompass.
Hier noch 2 Abbildungen:



Alpencamper am 16 Dez 2008 10:16:09

Guten Morgen,

Vielen Dank für die Meinungen zu diesem Thema. Die Entscheidung ist nun auch gefallen. Es wird die Winder werden. Jetzt habe ich nur noch ein Problem, Dichtheit nach dem Einbau.

Wie ich schon schrieb, ist auf dem Dach ein Riffelblech verklebt. Ich muss ja nun ein Loch durch dieses Blech und Dach bohren. Nun befürchte ich, dass sich nach dem Einbau zwischen Riffelblech und GFK-Dach Wasser befinden könnte und dieses ins Innere eindringen kann. Ich weiß leider nicht ob dieses Blech vollflächig verklebt ist oder nur an den Außenseiten, entlang der Kanten, abgedichtet wurde. Es könnte also zwischen Blech und Dach ein Hohlraum sein wo sich Wasser befinden kann. Wie kann ich denn jetzt die Sache abdichten (und womit) um auf der sicheren Seit zu stehen?

homa am 16 Dez 2008 14:44:19

Hallo Alpenfan,
Sikaflex 252 ist das angesagte Mittel für diesen Zweck. Erhältlich im Camping Zubehör wie zum Beispiel fritz-berger.de. Hiermit kannst Du den entstehenden Ringspalt zwischen Alublechoberseite und Riffelblech zuverlässig abdichten. Wenn sich dort Wasser im Zwischenraum befinden sollte, dann mußt Du versuchen, über selbstsaugendes Material wie z.B. Küchenrolle soviel wie möglich "abzusaugen". Die zu verklebenen Flächen müssen auf jeden Fall absolut trocken sein, wenn Sikaflex aufgetragen wird. Verwende auch bei den anderen Dichtflächen Sikaflex, auch wenn sie aus Gummi sind, zumal Deine Dichtflächen wegen des Riffelbleches uneben sind - "Wasser hat einen spitzen Kopf"-.
homa

Alpencamper am 18 Dez 2008 12:02:34

So, Antenne ist gestern angekommen. Die Verpackung war, na ja ...

jetzt habe ich festgestellt, der Ausleger für den LNB ist am Gelenk recht wackelig. Wie viel Spiel ist normal an diesem Gelenk? Ich schätze mal, ich kann den Arm einen halben cm nach rechts und links bewegen.

homa am 18 Dez 2008 15:33:58

Hallo Alpenfan,
das ist bei uns auch so, hat keine Auswirkung auf die Empfangsqualität. Auch der Spiegel hat vertikal relativ viel Spiel, dies wirst Du feststellen, wenn das Ganze montiert ist und dann auf den Sateliten ausgerichtet ist. Ich habe nach einer Einstellmöglichkeit gesucht aber keine gefunden.
Noch ein Hinweis: Wenn der Spiegel wieder nach unten gekurbelt wird, gibt es unangenehme Vibrationen, sodaß sich das ganze Dach schüttelt. Ich kannte dies schon etwas schwächer von meiner alten BAS 60 (50x50cm Quadrat). Habe dies an Maxview gemailt und folgende Antwort bekommen:
"Diese Ruckelbewegung liegt am langen Hebelarm der Antenne und läßt sich nur vermeiden wenn an der Kurbel gleichmäßig gedreht wird wie z. B mit einem Akkuschrauber. Mit der Hand ist diese Ruckelbewegung nicht zu Vermeiden und tritt bei allen Offset-Antenne auf die mit einem Mast im Kleiderschrank montiert sind".
Ich habe jetzt meinen Minischrauber mit Litium-Ionen-Akku plus Steckschlüsselnuss im Kleiderschrank liegen, es stimmt, es geht damit viel besser.
aus Ostwestfalen von homa

Alpencamper am 18 Dez 2008 16:12:58

Da bin ich ja beruhigt. Samstag geht es los. Konnte eine befreundete KFZ-Werkstatt für mein Vorhaben gewinnen und bekomme unterschlupf gewährt. Da es dort mollig warm ist, sollte somit auch der Kleber bestens abdichten.

Schade nur, dass das ruckeln beim runterkurbeln auch bei dieser Antenne besteht. Hatte auch bei der BAS 60 dieses gepoltere auf dem Dach. Na ja, werde auf jeden Fall die Kleiderschrankwand mit einem Holz verstärken. Einzig das flaue Gefühl in der Magengegend wegen des Riffelblechs will nicht weichen. Bis jetzt ist das WoMo noch schön dicht. Hoffe es bleibt nach dem Einbau auch noch so.

Werde dann ab Montag berichten und ein paar Bilder machen. Bis dahin vielen Dank für die vielen Ratschläge und Tipps.

Alpencamper am 28 Dez 2008 12:52:52

Guten Morgen,

die Antenne ist nun montiert und hat auf unserer Kurzreise über Weihnachten gute Dienste geleistet. Die Montage ging recht leicht von statten. Auch im Kleiderschrank nimmt der Mast nicht viel Platz ein und stört nicht. Satfindung ist ein Kinderspiel und es gibt auch keine lahmen Arme mehr. Leider ist das Spiel in den Gelenken der Schüssel doch sehr gewöhnungsbedürftig und vermittelt nicht gerade einen stabilen Eindruck. Bei Wind arbeitet die Antenne doch schon recht heftig und das Bild stockt ab und an. Richtet man die Antenne aber sehr genau auf den Sataliten aus, gibt es trotz wackeln der Antenne keine Bildprobleme.

Nochmals vielen Dank an alle für die Tipps und Anregungen.

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