Paule2 am 01 Jan 2009 16:46:03
Hallo,
eine oft unterschätzte Ursache für nicht ganz gefüllte Propangasflaschen, sind leichte Undichtigkeiten des Flaschenventils. Wenn diese Flaschen über einige Zeit beim Verkäufer lagern, kann durchaus ein messbarer Gasverlust auftreten.
Früher wurden die Flaschen auf eine geeichte Waage gestellt und mit Füllanschluss das Tara-Gewicht ausgewogen. Danach wurden die Flaschen mit 11kg Flüssiggas gefüllt. Der Füllanschluss hatte ein Schnellschlussventil. Plus/Minus 50 Gramm waren durchaus üblich. Füllfehler allerdings auch, aber eher selten.
Heutige Propangasflaschen werden bei Großabfüllern vermutlich mit einer höheren Genauigkeit gefüllt. Automatische Füllanlagen sind ungleich genauer als handbetriebene Anlagen. Allerdings können dabei die vorgegebenen Füllmengen auch an die untere Toleranzgrenze verlegt werden. 8)
Waagen jeglicher Art, es sei denn geeichte Waagen, sollten nur zum Vergleichen genutzt werden. Ein Rückschluss auf das tatsächliche Füllgewicht einer Gasflasche ist nur annähernd möglich. Wer eine Federwaage nutzt, kann sich damit ja die schwerste Flasche schnappen. :D
MfG Paule2
Edit: @Norbert, es kommt ganz auf das Gewicht der Flasche an, das heute üblicherweise auf einem Tragegriff eingeschlagen wird. 12-13 Kg Flaschengewicht sind durchaus üblich. Personenwaagen sind allerdings häufig gnädig zu ihren Benutzern. 8) :D