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hubstuetzen
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Noch mal FI im Womo


smardy am 04 Jan 2009 18:07:48

Hallo,
muss beim FI nicht der PE- und der L-Leiter genau richtig herum angeschlossen werden? Beim externen Anschluss an 230V weiß man doch gar nicht wie herum der Stecker steht. Also können die Leiter vertauscht sein.
Funzt dann der FI noch ???
:roll:

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Gast am 04 Jan 2009 18:18:26

Hi Smardy !

Lies das mal :
--> Link


Meines Wissens nach geht der FI-Schalter auch dann, wenn Phase und 0 vertauscht sind, da immer der Strom auf beiden Leitungen gemessen wird und eine Differenz, egal auf welcher der beiden Leitungen, sofort zum Abschalten beider Leitungen führt.
Sonst würden ja auch die Kabeltrommeln mit FI Schalter keinen Sinn machen.

Aber wenn der vorherige Post noch nicht reicht, werden sich hier sicher reichlich Profis finden, die es genauer erklären können.

tigercat am 04 Jan 2009 18:23:43

hallo,

du meinst Nullleiter und Phase, PE ist der Schutzleiter. Beim Fehlerstromschutzschalter ist es egal, ob eingangsseitig Phase und Nulleiter vertauscht werden. PE wird am FI gar nicht angeschlossen.

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smardy am 04 Jan 2009 19:35:29

tigercat hat geschrieben:hallo,

du meinst Nullleiter und Phase, PE ist der Schutzleiter. Beim Fehlerstromschutzschalter ist es egal, ob eingangsseitig Phase und Nulleiter vertauscht werden. PE wird am FI gar nicht angeschlossen.



Hallo
ja ich meinte natürlich Phase und Nulleiter.
:!:

Seekater am 05 Jan 2009 15:39:06

smardy hat geschrieben:
tigercat hat geschrieben:hallo,

du meinst Nullleiter und Phase, PE ist der Schutzleiter. Beim Fehlerstromschutzschalter ist es egal, ob eingangsseitig Phase und Nulleiter vertauscht werden. PE wird am FI gar nicht angeschlossen.



Hallo
ja ich meinte natürlich Phase und Nulleiter.
:!:


Das ist beim FI egal. Der FI mißt die Summe der Ströme, die von der Theorie her 0 sein müßte in der Praxis innerhalb der eingestellten Toleranz ist.
Außerdem - selbst wenn dem so sein würde: der einzigste im Camping-Bereich zugelassene 230 V Stecker, der blaue CEE-Cara-Stecker läßt sich nicht verdreht einstecken........ Handelsübliche Schuko-Stecker sind nun mal unzulässig (auch wenn sie immer wieder verwendet werden).


Seekater

moppel11 am 06 Jan 2009 00:30:11

Hallo
Jetzt bin ich auch mal neugierig geworden ,Lehre ist ja auch schon über 25 Jahre her.
Gibt es eine Norm wo beim Blauen CEE Stecker die Phase sein soll ,habe im Netz nichts gefunden und am Stecker ist auch nichts Aufgedruckt.
Oder habe Ich wieder mal eins von diesen Mustern ohne Aufdruck :D

Christian

kintzi am 06 Jan 2009 00:55:02

Hallo, NEIN. Wäre auch Quatsch, da Du den am anderen Ende befindl. Stecker auch umdrehen kannst. Verwechsele aber nie den gelb-grün gestreiften Erdungsleiter. Richi

moppel11 am 06 Jan 2009 02:24:40

Hi Richi
Der Blaue CEE stecker ist Verpolungssicher dh es ist immer Fest an welchem Pol ich die Phase habe .Ich suche die Norm wo es festgelegt ist.
Da ich nichts gefunden habe oder hat jemand einen Stecker wo die Phase bezeichnet ist ???

Christian

hasch am 06 Jan 2009 13:01:15

Hallo moppel 11

Stecker und Kupplung haben normal immer eine Bezeichnung (Stecker: L links N rechts) ist manchmal aber schwer zu sehen.

Hubert

smardy am 08 Jan 2009 22:44:23

Danke für die interessante Diskussion.
jetzt werde ich mir den FI einbauen. Brauche nur ein passendes Gehäuse. Gibt es dafür noch einen Tip?

kintzi am 08 Jan 2009 22:59:36

Hallo, schau mal im Baumarkt bei Hersteller Kopp oder Geyer oder Hager. Richi

Sammy69 am 09 Jan 2009 09:21:02

Hallo,

Infos vielleicht hier:
--> Link

ungefähr in der Mitte der Seite


ANdi

ingemaus am 09 Jan 2009 11:57:58

Hallo Smardy!

Warum willst Du eigentlich einen FI - Schutzschalter einbauen? Dieser ist bei WM von VDE nicht gefordert.
Wenn er irgendwie nötig wäre, hätte VDE ihn schon vorgeschrieben.
Gefordert ist er aber bereits bei den Anschlüssen an den E-Säulen auf Stell und CP-Plätzen .
Darum ist Dein Mobil, einschließlich der angeshlossenen Zuleitung, bereits immer FI geschützt.
Für den es interessiert dazu noch:
Den Ausdruck Phase gibt es nicht. Es gibt 3 Außenleiter nämlich L1 L2 L3 und den ( Mittelpunksleiter) Nullleiter N. Wobei der Ausdruck Nullleiter bestimmt nicht zu- in einen el. Stromkreis passt.
Der gelb grüne ist auch keine Erde oder Erdungsleiter, er ist der sogenannte Schutzleiter.
In einem Wechselstromkreis 230 V sind also 3 Adern in Leitungen oder Kabeln. Dies sind L1 braun oder schwarz N immer blau und SL immer gelb-grün.
In der Regel führt hier der L1 Spannung gegen N und SL.
Alle 3 Außenleiter und Nulleiter und SL werden in der Regel als Drehstrom -Kraftstrom mit 400 V bezeichnet.
Dieser Ausdruck Drehstrom kommt wohl daher weil man mit ihm El. Motore antreiben kann. Diese Bezeichnung ist aber fachlich auch nicht richtig, weil es eine 3 fach verketteter ( Wechselstrom) Wechselspannung ist.
In der Regel ist der Ausdruck el. Wechselstrom schon nicht richtig. Als Ursache beginnt es mit einer Wechselspannung, dann folgt beim Anschluss eines Verbrauchers erst ein Stromfluss.

Das Gleichsttrom gleich und Wechselstrom mit Wechseln bezahlt und beim Drehstrom es sich darum dreht , wer überhaupt bezahlt, ist auch nicht richtig.

und tschüss ingemaus

abo1 am 09 Jan 2009 12:09:14

ingemaus hat geschrieben:...
Den Ausdruck Phase gibt es nicht. Es gibt 3 Außenleiter nämlich L1 L2 L3 und den ( Mittelpunksleiter) Nullleiter N. Wobei der Ausdruck Nullleiter bestimmt nicht zu- in einen el. Stromkreis passt.
Der gelb grüne ist auch keine Erde oder Erdungsleiter, er ist der sogenannte Schutzleiter.
In einem Wechselstromkreis 230 V sind also 3 Adern in Leitungen oder Kabeln. Dies sind L1 braun oder schwarz N immer blau und SL immer gelb-grün.
In der Regel führt hier der L1 Spannung gegen N und SL.
Alle 3 Außenleiter und Nulleiter und SL werden in der Regel als Drehstrom -Kraftstrom mit 400 V bezeichnet.
Dieser Ausdruck Drehstrom kommt wohl daher weil man mit ihm El. Motore antreiben kann. Diese Bezeichnung ist aber fachlich auch nicht richtig, weil es eine 3 fach verketteter ( Wechselstrom) Wechselspannung ist.
In der Regel ist der Ausdruck el. Wechselstrom schon nicht richtig. Als Ursache beginnt es mit einer Wechselspannung, dann folgt beim Anschluss eines Verbrauchers erst ein Stromfluss.

Das Gleichsttrom gleich und Wechselstrom mit Wechseln bezahlt und beim Drehstrom es sich darum dreht , wer überhaupt bezahlt, ist auch nicht richtig.

und tschüss ingemaus


hallo

:steinigung:

und da sag noch mal einer ICH schreibe unverstaendlichen theorie quatsch ....

lg
g

PS:
beim üblichen 230volt "haushaltsstrom" sind die bezeichnungen "phase" und "nulleiter" nicht nur branchenueblich sondern werden auch in den diversen regelwerken und in der ausbildung verwendet.

so what ....?

lg
g


PPS:
da die viele anschlussblöoecke - vor allem im ausland - KEINEN FI haben ist die verwendung eine solchen im Womo durchaus zweckmaessig, wobei die tatsaechliche schutzwirkung ohne erdspiess aber sehr eingeschraenkt ist ...

ingemaus am 09 Jan 2009 13:12:45

Hallo abo!

Ob es Branchen üblich oder so gelehrt, in VDE habe ich diese Ausdrücke noch nicht gelesen.
Ist auch egal, wollte nur so einmal zum Nachdenken anregen.
So setzt sich doch der Ausdruck Schraubendreher endlich zum falschen Ausdruck Schraubenzieher durch. Man kann auch keine Schraube mit diesem Teil ziehen, eben nur lösen oder festdrehen.
Aus dem Wort-Bezeichnung Zollstock, wird langsam auch die Benennung Metermaß, weil es die Zolleinteilung auf den Metermaßen nicht mehr gibt.
Auch der Ausdruck, nach dem Einschalten einer el. Leuchte, es brennt, ist nicht richtig. Da müsste jedesmal die Feuerwehr geholt werden. Eine Leuchte kann leuchten, aber nicht brennen.
Glühbirne, na ja, auch so eine Bezeichnung. Richtig wäre wohl eine Glühlampe in Birnen oder Kerzenform, weil nur eine Lampe leuchten kann, nicht eine Birne.
Ich hoffe, dass Du nicht gleich aus der Hose springst oder wie das HB Männchen an die Decke. Dies ist es alles nicht Wert. Keine Wortklauberei, sondern richtige deutsche Sprachauslegung.
Wer will, kann sie Ernst nehmen, wer nicht, kann es lassen!
Zum Thema zurück:
Auch im Ausland haben sich die FI Schutzschalter, weil gefordert, überall durchgesetzt.
Recht hast Du , dass ein FI Schalter auch nur mit einem gut leitbaren SL funktionieren kann.
Dies setzt zur Überprüfung nach jedem Standortwechsel eine Kontroll-Funktion des FI vorraus.
Eine Extra Verbindund mittels Erdspies, kommt ja wohl nicht in Frage. Die Erdungsverhältnisse müssten um den Spies überprüft, ev durch trinken und ablassen von genügend Bier, verbessert werden.
Wie gesagt, VDE fordert einen FI Schaltewr im WM nicht. Wohl aber in 754.53.3 Geräte zum Schutz bei Überstrom , also eine Sicherung die alle Außenleiter ( man beachte Außenleiter!) unterbricht.
Davon unberührt, würde ich als Verfechter einer FI Einrichtung, Dir Recht geben, diese auch im WM einzusetzen, da diese FI 2 Funktionen erfüllen. Abschaltung bei Überstrom und was noch wichtiger schnelle Abschaltung bei Gehäuseschluss.
Warum nicht VDE gefordert, weiß ich kleine kleine Maus nicht.

Hast Du eigentlich gewusst, dass VDE zur Verbindung WM zum Anschluss Stellplatz vorschreibt: Länge max 25 m , für Bemessungsströme 16 A einen Mindestquerschnitt von 2,5 mm ? Ich bisher auch nicht.

und tschüss ingemaus

hasch am 09 Jan 2009 13:23:47

Hallo Ingemaus,

Das ein FJ bei Überstrom abschaltet ist leider falsch, er schaltet bei Fehlerstrom ab.( 10mA,30 mA oder höher) Bei Überstrom löst nur der Leitungsschutzshalter aus.

Hubert

uralschwarz am 09 Jan 2009 13:35:40

ingemaus hat geschrieben:Aus dem Wort-Bezeichnung Zollstock, wird langsam auch die Benennung Metermaß, weil es die Zolleinteilung auf den Metermaßen nicht mehr gibt.
und tschüss ingemaus


Achtung OT und nicht ganz ernst gemeint:
Klugscheißermodus an: Dann muss es aber richtig heisen Doppelmetermaß, denn es sind i.d.R. zwei Meter. Klugscheißermodus aus.
Joachim

abo1 am 09 Jan 2009 13:39:21

hallo

ingemaus hat geschrieben:..
Ist auch egal, wollte nur so einmal zum Nachdenken anregen.
So setzt sich doch der Ausdruck Schraubendreher endlich zum falschen Ausdruck Schraubenzieher durch. Man kann auch keine Schraube mit diesem Teil ziehen, eben nur lösen oder festdrehen.

das stimmt allerdings .... ;-(

ingemaus hat geschrieben:...
Recht hast Du, dass ein FI Schalter auch nur mit einem gut leitbaren SL funktionieren kann. Dies setzt zur Überprüfung nach jedem Standortwechsel eine Kontroll-Funktion des FI vorraus.

du hast es sicher eh nicht so gemeint, aber man koennte es so herauslesen; daher zur konktretisierung:
die prüffunktion des FI schutzschalters kann NICHT sicherstellen dass der SL (schutzleiter)anschluss in ordnung ist. die prueffunktion erzeugt nur manuell intern im FI einen fehlerstrom und prueft damit ob der im FI verbaute spannungsdifferenzausloeser in ordnung ist. das klappt dann auch voellig ohne erdung, trotzdem ist da die schutzwirkung dann gering.

ingemaus hat geschrieben:Eine Extra Verbindund mittels Erdspies, kommt ja wohl nicht in Frage.

wäre aber das einzige was sicher gegen stromunfaelle hilft.
ich machs auch nicht ....

ingemaus hat geschrieben:Wie gesagt, VDE fordert einen FI Schalter im WM nicht. Wohl aber in 754.53.3 Geräte zum Schutz bei Überstrom , also eine Sicherung die alle Außenleiter ( man beachte Außenleiter!) unterbricht.

na logisch aussenleiter, es koennten ja auch mehrere aussenleiter sein, denk nur an die ganzen fritterbuden, die haben halbe kraftwerks anschluesse. "wir" sagen trotzdem "phase" (und nulleiter ...), basta! ;-)

ingemaus hat geschrieben:Hast Du eigentlich gewusst, dass VDE zur Verbindung WM zum Anschluss Stellplatz vorschreibt: Länge max 25 m , für Bemessungsströme 16 A einen Mindestquerschnitt von 2,5 mm ? Ich bisher auch nicht.


ohja, ist bekannt
verlangt ist verpflichtend mindestens H07RN-F 3G 2,5mm2, also eine gummischlauchleitung dreipolig mit 2,5mm2 querschnitt und max. 25meter

lg
g

abo1 am 09 Jan 2009 13:41:05

hasch hat geschrieben:Das ein FJ bei Überstrom abschaltet ist leider falsch, er schaltet bei Fehlerstrom ab.( 10mA,30 mA oder höher) Bei Überstrom löst nur der Leitungsschutzshalter aus.


hallo

:daumen2:

lg
g

ingemaus am 09 Jan 2009 13:57:06

Hallo Uralschwarz!

Auch nicht ganz im Ernst gemeint.
Metermaßstab ist bei mir in der Regel richtig. Teile die zwei Metermaßstäbe, nach Erhalt, immer bei einem Meter durch, weil ich dann 2 Metermaßstäbe besitze. Also darf ich doch Metermaßstäbe sagen.

Hallo Hasch!

Du hast Recht, das nur die vorgeschaltete Überstrom-Sicherung anspricht.
Weß ich naturlich, selbstverständlich auch, wollte nur testen ob alle aufpassen.
Im Ernst: Sorry ! Ein Denkfehler!

Ist mir bei meinem ersten Lehrherrn schon passiert. Er war Schmied und am Amboß stehend, gab er mir einen großen, großen Hammer. Dann sagte er, immer wenn ich nicke, haust Du zu. Das habe ich verkehrt verstanden und nach seiner Beerdigung, bin ich in die Elektrik, zum Staub putzen, eingestiegen.
alles nicht so im Ernst nehmend

und beiden ein tschüss von ingemaus

kintzi am 09 Jan 2009 17:31:42

Hallo, ihr Verkünder der wahren Reinheit der Begriffe u. Logik: Euere Bezeichnungen sind nur Momentaufnahmen- mich erinnernd an die letzten 60 Jahre hat es nacheinander 3 Bezeichnungen f. Aussenleiter gegeben. X/Y/Z, U/V/W u. jetzt L1L2L3. Alle führen sie Wechselstrom, die Sinus- Phasen sind aber um 120° gegeneinander verschoben. Daher der kurze Ausdruck "Phase" Damit entsteht ein Drehfeld, daher die Bezeichnung Drehstrom, richtiger -spannung, jedoch sucht keiner Spannungsdose zum Anschluss an das Womo, sondern eine Strom-Steckdose. Bei symmetr. Belastung der Phasen braucht man f. die Rückleitung den sog. Rückleiter/od. Nullleiter nicht, da die bd. übrigen Phasen jeweils rückleiten. Anders bei Asymetrie, hier wird der "Nullleiter" zur Rückltg. gebraucht, der dann eben doch Spannung führt. Noch vor 30 Jahren wurde der Schutzl. an den Nullltr. gehängt(klassische Nullung). Heute nat. nicht erlaubt. FI wurde früher nur f. Aussen vorgeschrieben, jetzt bei allen neuen Haus-Inst. generell Vorschrift. Und nebenbei: Manchmal ziehe ich mit meinen magn. Schraubendrehern auch losgedrehte Schrauben heraus, also doch -Zieher. Richi

hasch am 09 Jan 2009 18:22:38

Hallo kintzi,

u-v-w bzw x-y-z war noch nie Bezeichnung für L1 L2 L3 sonder Bezeichnung für Wicklungseingang bzw Ausgang. Aber ich denke das ist auch egal wenn man weiss über was man spricht, und auch in den neusten DIN Normen wird Phase noch benützt,(im Deutschen Teil, aber auch im Englischen oder andersprachigen Raum). Früher war für L1 L2 L3 üblich zu sage n R S T.

Hubert

fendi01 am 09 Jan 2009 21:23:11

die prueffunktion erzeugt nur manuell intern im FI einen fehlerstrom und prueft damit ob der im FI verbaute spannungsdifferenzausloeser in ordnung ist. das klappt dann auch voellig ohne erdung, trotzdem ist da die schutzwirkung dann gering.





Hallo,

ich kann mir hier eine korrektur nicht verkneifen....

der FI-Schalter ist ein Stromdifferenzauslöser, d.h. der Strom in der Phase(L1) zum Verbraucher, dann über den Nullleiter zurück zum Netz muss gleich sein, Differenz: (standard) 30mA, sonst schaltet der FI die Zuleitung ab.
Ohne Schutzleiter (Erdung) würde über die Prüftaste(es ist hier gleich wo die Phase am FI liegt) der FI nicht auslösen.
Dann sollte man die Zuleitungen überprüfen.

Campergruß Fendi01

abo1 am 09 Jan 2009 21:39:03

hallo

abo1 hat geschrieben:...prueft damit ob der im FI verbaute spannungsdifferenzausloeser ....

fendi01 hat geschrieben:ich kann mir hier eine korrektur nicht verkneifen....
der FI-Schalter ist ein Stromdifferenzauslöser....

hier hast du recht: es wird die stromdifferenz gemessen, daher ist die bezeichnung "stromdifferenzausloeser" richtig

fendi01 hat geschrieben:Ohne Schutzleiter (Erdung) würde über die Prüftaste(es ist hier gleich wo die Phase am FI liegt) der FI nicht auslösen.

das ist falsch
bei der pruefung der stromdifferenz ueber die prueftaste wird kein strom ueber den schutzlieter abgeleitet sondern durch einen widerstand, welcher ein wenig mehr als den zulaessigen fehlerstrom des FI zulaesst von der phase am differenzstromausloeser vorbei zurueck zum nulleiter fuehrt und so eine stromdifferenz zwischen "rein" und "raus" erzeugt und dadurch den FI zum abschalten bringt

dazu bedarf es nur einer phase und eines nulleiters in der zuleitung zum FI, aber weder eines schutzleisters noch irgendwelcher ableitungen

lg
g

smardy am 09 Jan 2009 21:41:40

Moin,
ich habe das jetzt im Ergebnis so verstanden, dass ein FI im Womo eher positiv ist. Auch wenn ich auf einem CP bin, wo bereits ein FI vorhanden schadet es ja wohl nicht, einen weiteren FI im Mobil zu haben. Und die Polung ist auch egal. Abgesehen davon haben ja einige teurere Womos bereits werksseitig einen FI eingebaut.
:-o

bert am 09 Jan 2009 21:56:15

@smardy

Da bin ich deiner Meinung.

Wenn die beiden Fi Schalter nicht selektiv zueinander sind fallen halt beide Schalter. Macht in diesem Fall auch nichts.

Den "stromdifferenzausloeser" haben wir in der Schule Summenstromwandler genannt.
Die Summe der zufliesenden Ströme muß gleich der Summe der abfliesenden Ströme sein. Sonst löst der Fi aus.

Noch eine Möglichkeit bei wenig Platz wäre ein FILS-
das ist ein Fi mit einem Leitungsschutzschalter in einem,
braucht nur 2 Teilungseinheiten an Platz.
Gibt es gängig in 13A und 16A bei den meisten Elektrofirmen.

Bert

abo1 am 09 Jan 2009 21:59:08

bert hat geschrieben:...haben wir in der Schule Summenstromwandler genannt....
..



hallo bert

ich denke er heisst auch heute noch so, mir war nur die bezeichnung entfallen ...

lg
g

smardy am 09 Jan 2009 23:07:20

bert hat geschrieben:@smardy



Wenn die beiden Fi Schalter nicht selektiv zueinander sind fallen halt beide Schalter. Macht in diesem Fall auch nichts.

Noch eine Möglichkeit bei wenig Platz wäre ein FILS-
das ist ein Fi mit einem Leitungsschutzschalter in einem,
braucht nur 2 Teilungseinheiten an Platz.


Bert


Hallo,
was bedeutet "selektiv zueinander"?

Was meinst Du mit Teilungseinheiten?

abo1 am 09 Jan 2009 23:16:04

hallo

smardy hat geschrieben:...
was bedeutet "selektiv zueinander"?

dass immer nur jener FI abschaltet der der fehlerstelle am naechsten ist.

ist aber nur theorie, klappt nicht.
wenn du einen fehlerstrom hast fallen meist beide FIs, der bei dir im womo und der FI an der stromsaeule. auch dann wenn die vom abschaltstrom her selektiv bemessen waeren ..

smardy hat geschrieben:...
Was meinst Du mit Teilungseinheiten?

die breite des schutzschalters, eine TE (teilungseinheit sidn wohl so um die 17mm oder so
die kombinationen aus sicherung (gegen uberlastung und kurzschluss) und FI-schalter (gegen fehlerstrom) gibts ab zwei TE glaube ich, also ab ca 35mm breite ...

lg
g

bert am 10 Jan 2009 10:00:32

@abo :daumen2:


@smardy

Die Selektivität spielt eher in Gebäuden eine Rolle, am Stell/ Campingplatz musst du nicht weit laufen um zum anderen Fi zu kommen.

Die Fi Schalter gibt es standartmässig 2 polig ( 230V) und 4 polig (400V- Drehstrom) .

Das FILS ist 2 polig und braucht somit als Fi und Leitungsschutzschalter soviel an Platz wie ein normaler 2 poliger ( L+N) Leitungsschutzschalter.

Du bist mit dem FILS gegen Fehlerstrom, Überlast und Kurzschluß geschützt.

Hat aber auch seinen Preis, wenn wenig Platz ist aber eine gute Lösung.

Bert

moppel11 am 10 Jan 2009 12:14:29

Hi
Habe heute noch mal meine Stecker /Kabel( wo ist die Phase Re oder Links) kontroliert .Lagen beim Kauf im Womo .Beim Öffnen der Stecker /Kupplungen das Grauen (wenn man nicht alles Kontroliert) Kabelenden Verlötet oder ohne Aderendhülsen und den Schutzleiter zu Kurz. Habe aber überall jetzt die Klemmenbezeichnung gesehen (Teilweise mit Lupe) und bin jetzt am Ordnen bzw neu anschließen. Werde mal meine kpl Verlängerungen /verteiler (auch Garten, Haus) durchmessen.

Nur nochmal damit es keiner Falsch versteht ,die Prüftaste am FI testet NICHT den Schutzleiter.


Christian.

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