xcamping
motorradtraeger
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Fahrzeugbatterie und Aufbaubatterie zum Staren parallel


Oliver am 01 Jan 2008 12:27:58

Hallo zusammen,

Hatte Womo leider ohne Nachzuladen und mit eingeschalteter Alarmanlage zu lange stehen lassen - Fahrzeugbatterie war zu schwach zum Starten.

Die Aufbaubatterien waren aber voll.
Musste umständlich mit Ladekabel das Womo starten.

Da wünschte ich mir einen einfachen Batterieschalter, der zum Starten Fahrzeugbatterie und Aufbaubatterie parallel schaltet.

Geht das? Am Laderegler kommen ja beide Batterieleitungen mit mindestens 10qmm an, da würde sich so ein Schalter leicht einbauen lassen.

Mein Gedanke ist, in solch einem Ausnahmefall den Batterieschalter an - Motor Starten - danach gleich wieder Schalter aus.

Oder zerpröselt es mir da die Elektrik, der Anlasser zieht ja kräftig Strom.

Oliver

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

ingemaus am 01 Jan 2008 13:02:22

Hallo Oliver!

Ich habe in der E-Technik viel Staub gewischt, leider nicht in der Autoelektrik, da kann ich mir aber vorstellen, das es so machbar ist, wie Du es vorschlägst.
Viel Strom ziehen, wie Du sagst, schadet der Womo-Elektrik nicht, dieser fließt nur in der Zuleitung selbst. Außerdem kann die Bordelekrik auch abgeschaltet werden, um auf der sicheren Seite zu sein.
Wahrscheinlich ist es aber besser während des Startvorganges die leere Starterbatterie abzuklemmen. Somit wird , ich glaube der Innenwiderstand dieser leeren Batterie, nicht ünnötig die Womo-Batterie belasten.

schönes neues Jahr tschüss ingemaus

Alfred0 am 01 Jan 2008 13:10:47

Servus Oliver,
die Womo-Batterien zum Starten zu verwenden geht leider nicht.
Der Strom zum Anlassen ist viel zu hoch. Der Leitungsquerschnitt von 10 mm² zu gering, ganz abgesehen vom Schalter zum Umschalten, das müsste ein Leistungsschalter wie im Kraftwerk sein.

Abgesehen davon ist fraglich ab die Womo-Batterien genügend Spitzenstrom abgeben können. Die Amperestundenzahl ist nicht das allein seelig machende.


Alfred

P.S. Ich wünsche dir ein schönes Womojahr 2008

Anzeige vom Forum


Pijpop am 01 Jan 2008 14:34:16

Tja - gehen tuts schon - nur wie kann ich Dir nicht erklären.

Bei meinem Ami gibt es einen Notstartknopf. Den drücken - ein vernehmliches KLACK ist zu hören - und schon wird die erlahmte
Starterbatterie von den Aufbaubatterien unterstützt.

Macht Sinn - die Amis lassen sich so schlecht anschieben.

Pijpop

Troll am 01 Jan 2008 14:49:50

Hallo Oliver,
wenn beide Batts normale Säure-Batts sind geht das ohne Probleme. Allerdings sind dafür 10qmm viel zu dünn. Du kannst Dir aber beide Pluspole über ein Startekabel (mind. 25 qmm) verbinden bzw. parallel schalten. Um die Batts zu trennen verwendest Du einen Batterie-Hauptschalter, auch Natoknochen genannt.
Solltest Du eine Säure-Batt und einen Gel-Batt haben würde ich vor dem Starten ein paar Minuten warten. Dadurch gleicht sich die Batt-Kapazität etwas an und die Gel-Batt wird nicht ganz so stark belastet als wenn Du gleich nach dem Zusammenschalten starten würdest.

Ein frohes und gesundes neues Jahr!

abo1 am 01 Jan 2008 22:13:16

hallo

genau so wie troll gesagt hat

allerdings sollte die leitung zur aufbaubatterie eine vernünftige stärke haben (das sollte sie aber sowieso haben damit das laden der aufbaubatterien wirklich anständig klappt)
ist leider serienmässig nicht selbstverständlich
tw wird nur mit 6mm2 oder 10mm2 verkabelt

ansonsten geht das

lg
g

agu am 01 Jan 2008 23:02:39

Pijpop hat geschrieben:Tja - gehen tuts schon - nur wie kann ich Dir nicht erklären.

Bei meinem Ami gibt es einen Notstartknopf. Den drücken - ein vernehmliches KLACK ist zu hören - und schon wird die erlahmte
Starterbatterie von den Aufbaubatterien unterstützt.

Macht Sinn - die Amis lassen sich so schlecht anschieben.

Pijpop
Diesen "Notstartknopf" hat unser Flair auch, habe ihn allerdings noch nie benötigt. Ich müsste dazu eine Sicherung am Stromverteiler stecken und dann sind alle 5 Batterien zusammengeschaltet.

achso am 18 Dez 2008 12:11:20

Troll hat geschrieben:Hallo Oliver,
wenn beide Batts normale Säure-Batts sind geht das ohne Probleme. Allerdings sind dafür 10qmm viel zu dünn. Du kannst Dir aber beide Pluspole über ein Startekabel (mind. 25 qmm) verbinden bzw. parallel schalten. Um die Batts zu trennen verwendest Du einen Batterie-Hauptschalter, auch Natoknochen genannt.
Solltest Du eine Säure-Batt und einen Gel-Batt haben würde ich vor dem Starten ein paar Minuten warten. Dadurch gleicht sich die Batt-Kapazität etwas an und die Gel-Batt wird nicht ganz so stark belastet als wenn Du gleich nach dem Zusammenschalten starten würdest.

Ein frohes und gesundes neues Jahr!


hallo zusammen,

ich möchte, nur damit ich nichts falsch mache, diesen fred nochmal ankurbeln mit der frage an die experten.

ich werde evtl. diesen winter auch wieder das problem haben, das mein alter ford nach ein paar tagen stehen bei minus-temperaturen nicht mehr anspringt. ich habe als aufbau-batterien zwei säure-batterien, wovon eine sogar im motorraum verbaut ist. könnte ich zum überbrücken jetzt wirklich einfach ein gutes überbrückungskabel nehmen, plus an plus, minus an minus der einen vorderen aufbau- an die starterbatterie und "fremd"starten????

wenn mir das nochmal jemand von den experten definitiv bestätigen könnte, das wär super.

gruß,

sascha

abo1 am 18 Dez 2008 13:11:24

achso hat geschrieben:.... könnte ich zum überbrücken jetzt wirklich einfach ein gutes überbrückungskabel nehmen, plus an plus, minus an minus der einen vorderen aufbau- an die starterbatterie und "fremd"starten????

wenn mir das nochmal jemand von den experten definitiv bestätigen könnte, das wär super.


hallo

jetzt musst du erstmal definieren wer als "experte" durchgeht

aber von der sachlage her: ja, das geht

lg
g

PS:
eigentlich reicht EIN kabel plus an plus ....

viking92 am 18 Dez 2008 13:14:05

Hy,

im Normalfall geht es, da Du letztendlich nur das Trennrelais 'überbrückst'.
Da ich Deine Elektrik aber nicht im Detail kenne ist dieser Hinweis ohne Gewähr & haftbar will ich auch nicht gemacht werden :D ...halte Dich da an abo :D


dieter2 am 18 Dez 2008 14:07:23

Für solche Fälle habe ich ein Fremdstartkabel an Bord.

Meine Aufbaubatterien stehen unter den Fahrersitz,das Kabel ist genau auf die Länge zur Starterbatterie konfektioniert.

Habe es schon öfters gebraucht.

Aber extra eine Anlage umzurüsten lohnt eigendlich nicht.
Und über die Bordladekabel würde ich das nicht machen,die währen mir einfach zu gefährlich dünn.

Dieter

rheiwo am 18 Dez 2008 15:38:34

Habs gerade bei meinem 94er Ford Diesel auch gehabt.

1. Startversuch. Ooooooarr klonk

2. Im Motorraum mit Starthilfekabel 1:1 Aufbau- und Fahrzeugbatterie verbunden: Oooooaaarrr klonk.

3. Dann zusätzlich 220 V über Außendose auf Bordlagerät: Rrrrrrrrr nach gefühlt einer Kurbelwellenumdrehung angesprungen.

achso am 18 Dez 2008 15:57:51

rheiwo hat geschrieben:Habs gerade bei meinem 94er Ford Diesel auch gehabt.

1. Startversuch. Ooooooarr klonk

2. Im Motorraum mit Starthilfekabel 1:1 Aufbau- und Fahrzeugbatterie verbunden: Oooooaaarrr klonk.

3. Dann zusätzlich 220 V über Außendose auf Bordlagerät: Rrrrrrrrr nach gefühlt einer Kurbelwellenumdrehung angesprungen.


prima, vielen dank rheiwo (und alle anderen beteiligten), genau so eine beschreibung hab ich gebraucht!! :-)) herrlich! dieses Ooooooarr klonk kenn ich! :-)

gruß,

sascha

Schotti am 18 Dez 2008 17:47:39

Bitte jetzt nicht lachen,

vor 20 Jahren stand ich nach dem Tanken an der Zapfsäule nichts ging mehr, nur noch klack. Haube auf Starterbatterie war ausgelaufen.
Da niemand Starthilfe geben wollte oder konnte, habe ich kurzerhand vom 220 Volt Anschlußkabel die Stecker abmontiert die Drähte zusammengezwirbelt und nur den Pluspol der Starter mit der Aufbaubatterie verbunden und konnte wieder starten und sogar noch von Wien bis nach Stuttgart fahren

Paule2 am 18 Dez 2008 18:40:27

Hallo Fremdstarter!

Bei starken Strömen fangen die Zellen beider Batterien sehr schnell an zu Gasen. Dieses Zeug bezeichnet man auch als --> Link und es verhält sich auch so!

Wer schon einmal gesehen hat, wie so eine Batterie explodiert, nimmt sich viel mehr in acht! --> Link fliegt überall herum! Gesund ist dies nicht!

Bei Batterien die sich im Innenraum befinden, würde ich unbedingt eine Strombegrenzung verwenden um eine Gasung der Zellen zu unterbinden und sehr gut lüften! Wenn einzelne Zellen der leeren Batterie sofort anfangen zu gasen, sollte der Startprozess sofort abgebrochen werden, weil davon auszugehen ist, dass diese Zellen einen internen Plattenschluss haben.

MfG Paule2

svenhedin1 am 18 Dez 2008 19:08:23

Hallo zusammen,
in der Fragestellung sind 2 Themen/Probleme versteckt
a) ausreichend dicke Kupferkabelverbindung von Startbatterie zu Aufbaubatterie (Minimum, besser größer 25 mm2 – es fließen einige hundert Ampere !)
b) Zusammenarbeit chemisch-physikalisch der beiden Batterien während des Startvorgangs

zu a) ist nicht viel mehr zu sagen, man muss es halt nur bewerkstelligen. Sind die Querschnitte geringer, kann das Verbinderkabel blitzschnell glühen-schmelzen bei Isolationsmittelbrand – je nachdem, welche Ströme gerade fließen (kalter Motor/Erststart bei kalter Umgebungstemperatur = extrem hohe Ströme)

zu b) So geladen, wäre mit der Aufbaubatterie ja Kapazität genug da. Das ist nicht das Problem. Und, sicher, in der „Not“ geht und macht man so manches. Und zudem: kein Problem macht Zusammenschaltung von Start- mit einem ebensolchen Typ als Aufbaubatterie.

Schalte ich aber eine Startbatterie (gezüchtet für hohe Ströme kurzer Entladedauer) mit einer speziellen Aufbaubatterie (gezüchtet für niedrige Ströme von langer Entladedauer) – zunächst mal egal ob als sogen. Säure-Taxifahrerbatterie-Nass- oder ansonsten Gel- oder AGM-Batterie zusammen, dann schädige ich mir oder zerstöre mir sogar direkt die Aufbaubatterie.
Das liegt am mechanisch völlig verschiedenen inneren Aufbau von Start- zu spezieller Aufbaubatterie. Die Startbatterie ist für die kurz andauernden, aber hohen Anlasserströme gebaut. Bei diesen hohen Strömen verbiegen/krümmen sich aufgrund physikalischer Prozesse die Plus- und die Minus-Platte während des Anlassens (im mm-Bereich).
So eine Plus- oder Minusplatte ist in sich nicht homogen, sondern sie besteht aus einem Tragegitterrahmen (aus durch Legierung gehärteten Blei), in die die aktive, an Entladung und Ladung tatsächlich beteiligte Masse (z.B. das braune Bleidioxyd der positiven und der hellgraue Bleischwamm der negativen Platte), bei der Produktion regelrecht reingeschmiert wird (auch "trockene" Ladung genannt) (und sich durch spätere Ladungen/Entladungen dort verfestigt).
Und der hohen Stromentladung/den Plattenkrümmungen beim Anlassen ist dadurch Rechnung getragen, dass Plus- und Minus-Trägergitterpatte
aa) mechanisch sehr stabil aufgebaut sind (die inneren Bleigitterrahmen, die die chemisch-physikalisch „aktive“ Masse in ihren Karofeldern fest halten/tragen, sind so stabil aufgebaut, dass auch bei Krümmung kaum aktive Masse aus dem Tragegitter herausfällt (und unten am Boden Plattenkurzschluss bewerkstelligt) .
bb) Ferner sind die Separatoren (Plastik-Isolatorplatten zwischen der Plus- und der Minusplatte) auch mechanisch stabil/dick aufgebaut, so dass trotz erheblicher Plattenkrümmungen keine Berührungen zwischen Plus- und Minusplatte vorkommen kann.

Andererseits können diese Starterbatterien weniger gut eine geringe bis mittlere Stromentnahme über längere Zeit. Das aber können die sogen. speziellen Aufbaubatterien für Taxifunkgeräte-Dauerstromentnahmen oder eben hält ähnliches bei Wohnmobil-Nutzungen . Da sie aber nicht für die Entnahme von großen Stromstärken vorgesehen sind, ist der innere Aufbau der Blei-Tragegitterplatten für die jeweils aktive Masse auch nicht so stabil aufgebaut. Eher viel zierlichere Stege zugunsten/viel mehr aktiver Masse für den chemisch-physikalischen Prozess in den Platten vorhanden/eingeschmiert =Kapazitätszuwachs für Langzeitentladungen. Auch die Separatoren (für das Elektrolyth durchlässige Plastikstegplatten als Scheider zwischen Plus und Minus) sind nicht so stabil (sondern ebenfalls zugunsten von räumlich mehr aktiver Masse nur sehr dünn), dass sie bei (den ja hier nicht vorgesehenen Plattenkrümmungen aufgrund hoher Entladeströme) bei erheblicher Plattenbiegung noch sicher Plusplatte von Minusplatte trennen würden.

Wenn also eine solche Spezialbatterie dennoch mit Anlasserstömen von einigen hundert Ampere beaufschlagt wird, werden die Traggitter der Plus- und Minusplatte zu stark verbogen, weil sie hohe Ströme mechanisch nicht aushalten, ferner kann sich Plus- und Minusplatte auch deshalb berühren, weil die Separatoren zwischen den Platten bei extremer Plattenbiegung Plus und Minus nicht mehr sicher trennen (sie bleiben zusammengepresst). Und ferner ist insbesondere an der positiven Platte die in dem Tragegitter der Platte hier überreichlich vorhandene aktive Masse durch mechanische Überbelastung herausgelöst, zumindest angelöst worden, bröselt herab und bildet unten im Schlammraum der Batterie schleichenden Kurzschluss,
Jedenfalls ist dieser Batterietyp durch das heraus gefallene Bleidioxyd in der Kapazität gemindert und bei diesem Vorgang bezüglich der gesamten Lebensdauer um „Jahre gealtert bis hin zum vorzeitigen Exitus, je nach Größe der Starter-Beteiligung.

matthiast4 am 20 Dez 2008 21:33:31

Man könnte auch einfach sagen, dass man mal auf die Aufbaubatterie schaut, wieviel Strom sie maximal kann (das ist die Angabe in A) und dann kritisch abschätzt, ob das geht oder eben nicht... .
Kabel müssen natürlich außerdem passen!

Oder die mit dem alten Ford (oder was auch immer) bauen die Batterie aus und nehmen sie mit in die Wärme.



Mat.

huda am 10 Jan 2009 01:01:06

Hallo, bei meinem US Wohnmobil (Bj 1979) ist ein solcher schalter serienmässig eingebaut. Er hat 3 Stellungen:
aus:
(Wohnbatterien (bei mir 3 Stück) und Starterbatterie sind getrennt, beim Starten wird nur die Starterbatterie benutzt und durch die Lichtmaschine geladen.

boost: (zum Starten bei schwacher Starterbatterie)
alle Batterien sind zusammengeschalten solange man den Schalter drückt, somit liefern alle Strom zum Starten und werden durch die Lichtmaschine geladen.

Charging:
wie boost nur dauernd (zum laden der Wohnbatterien durch die Lichtmaschine während der Fahrt) - Vorsicht in dieser Stellung wird im Stand auch die Starterbatterie entladen.

Batterien sind bei mir 4 x 80Ah normale Starterbatterien.

abo1 am 10 Jan 2009 01:09:54

huda hat geschrieben:Batterien sind bei mir 4 x 80Ah normale Starterbatterien.


hallo

ja, so gehts

aber starterbatterien sind halt fuer uebliche aufbauverbraucher so wie lederhosen fuer japaner:
passt ned zusammen, aber iregendwie gehts schon ...

lg
g

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

sch... kälte
Noch mal FI im Womo
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt