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hallo
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Wieso lassen wir uns das eigentlich gefallen?


Gast am 15 Jan 2009 20:41:50

Mein Reisemobil steht in einer Bosch-Servicestelle weil ich einiges einbauen und ändern lasse das ich nicht selber machen kann. Vorher rief mich der Autoelektriker an und fragte wo ich die Schemaplänen der Elektroinstallation deponiert hätte?! Der Gute wird jetzt seine Erfahrungen machen.....

Schon oft las ich hier im Forum über die Suche nach irgendwelchen Drähten, Wasserleitungen, Sicherungskästen oder Aufbaudetails.

Ich bin Architekt. Wenn ich nach einer Bauvollendung die Übergabe an den Auftraggeber machen würde wie das anscheinend in der Wohnmobilbranche üblich ist, nähmlich ohne ausführliche Doku über die geleisteten Arbeiten, keine Installationspläne, keine Schemas, keine Lieferantenliste etc. etc......

ICH WÜRDE VOR GERICHT ANGEKLAGT

wegen grobfahrlässigem Verhalten und vermutlich fände man noch einige weitere Anklagepunkte, ausserdem würde ich vom Berufsverband ausgeschlossen.

Nun frage ich mich, ob es nur mich soooo ärgert oder ob es anderen hier im Forum eigentlich auch so geht? Kann da wirklich nichts von den Herstellern gefordert werden?

lg Werner

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Nasenbär am 15 Jan 2009 20:50:15

Hallo Werner,
so wie ich das sehe, bekommt man ja für seinen PKW auch keine Stromlaufpläne oder andere, weiter gehende technische Details mitgeliefert. Diese sind ausschließlich den Vertragswerkstätten vorbehalten. Und entweder hat der Boschdienst diese, oder er kann am Fahrzeug nichts machen...

Gast am 15 Jan 2009 21:19:39

Hallo Heinz

Stell Dir mal vor, die Bosch-Servicestelle müsste für die x-huntert verschiedenen Modelle die Unterlagen haben....

Ich habe festgestellt, dass jeder Wohnmobil-Hersteller drauflos installieren lässt, bei irgendeinem Hersteller. Es gibt anscheinend keine "Normen" (ausser bei den Gasinstallationen) für eine Regelung wie das sonst auf der Baubranche üblich ist. Als ich hinter den Verkleidungen das kaum eruierbare Chaos entdeckte.... für mich einfach unvorstellbar dass man so etwas überhaupt machen kann, dass da "Berufsleute" dahinterstehen.

Gebrauchsfertig sind ja die meisten fahrenden Unterkünfte, aber wehe, wenn man was ändern möchte! Und um das geht's mir eben, es fehlt an allen Grundlagen. Vielleicht bin ich durch meinen Beruf "belastet", aber ich möchte mein Umfeld eben nach meinem Gusto gestalten können, egal ob das was "festes" oder "mobiles" ist . :)

Werner

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Gast am 15 Jan 2009 21:38:03

Grundsätzlich stimme ich Nasenbär zu. Ich glaube nicht, dass Dein Boschdienst z.B. alle Schaltpläne für alle Mercedes-PKW hat. Dafür müsste er zumindest viel Geld monatlich zahlen.(Jeder Hersteller versucht, sich den Aftersales-Bereich zu sichern).
In meinem Bürstner liegen übrigens ab Werk sehr gute Unterlagen zu allen technischen Baugruppen (Elektrik, Kühlschrank, Heizung....).
Klar ist nicht im Detail erklärt, hinter welchem Schrank welches Kabel verläuft. Aber mit etwas Sachverstand kann man das ganz gut nachverfolgen.
Vielleicht ist Dein Bosch-Dienst auch nicht so vertraut mit der Wohnmobilmaterie. Als ich noch in der Caravan-Branche arbeitete, habe ich allerdings die Erfahrung gemacht, dass man bei Reparaturen an Fremdfabrikaten sehr gute Auskünfte von Händlerkollegen bzw. fremden Herstellern bekommt. Habt Ihr mal bei Pössl nachgefragt?

Viele ,
westy75

Gast am 16 Jan 2009 00:59:10

Hallo Werner,
ich würde hier nicht alle Hersteller über einen Kamm scheren. Ich habe heute für einen Bekannten, der sich einen gebrauchten Hobby 600 Bj. 98 gekauft hat, eine Bedienungsanleitung vom Hobby Wohnwagenwerk bekommen.

Ich war erstaunt, wie ausführlich die Beschreibung war. Auf mehr als 120 Seiten findest man neben Angaben zur Verlegung der Wasser- und Gasleitungen auch sehr ausführliche Kabelpläne plus Stromlaufplan für das Control-Panel.
Allerdings beziehen sich diese Pläne nur auf die Änderungen im Aufbau. Pläne für das Basisfahrzeug sind natürlich nicht dabei. Habe ich aber auch nicht erwartet.

tekzenchelou am 16 Jan 2009 01:08:26

ich hab zwar kein "richtiges" Wohnmobil aber nen Iveco wo ich selber alles drin gemacht hab.
Vom Fahrzeug selbst hab ich die Elektropläne von nem freundlichen Mitarbeiter bei Iveco als PDF gemailt bekommen, ohne Plan stehste nämlich da wie ohne Plan.
Fast alle Kabel haben dieselbe Farbe nämlich grün, es stehen nur kleine Zahlen drauf.
Viel Spass!
Seit 2 Jahren hab ich ne Anhängerkupplung, die Elektrik ist immer noch nicht angeschlossen, is ja auch nich so wichtig ich brauch se nur sehr selten und kaum auf der öffentlichen Strasse und wenn doch dann lass ich jemand hinterher fahren den ich kenn....

CarlosW am 16 Jan 2009 12:13:59

Hallo

bei meinem Itineo sind alle Installationspläne im Handbuch dabei .
Kein Grund zum Klagen :D

Carlos

ingemaus am 16 Jan 2009 14:53:29

Hallo fluehle!

Wenn Du schreibst: Warum lassen wir uns das eigentlich gefallen ? Das habe ich mich auch schon oft gefragt!
Nur was tun, das Wissen habe wohl nur die Götter.

und tschüss ingemaus

Seekater am 16 Jan 2009 16:53:57

fluehli hat geschrieben:Mein Reisemobil steht in einer Bosch-Servicestelle weil ich einiges einbauen und ändern lasse das ich nicht selber machen kann. Vorher rief mich der Autoelektriker an und fragte wo ich die Schemaplänen der Elektroinstallation deponiert hätte?! Der Gute wird jetzt seine Erfahrungen machen.....

Schon oft las ich hier im Forum über die Suche nach irgendwelchen Drähten, Wasserleitungen, Sicherungskästen oder Aufbaudetails.

Ich bin Architekt. Wenn ich nach einer Bauvollendung die Übergabe an den Auftraggeber machen würde wie das anscheinend in der Wohnmobilbranche üblich ist, nähmlich ohne ausführliche Doku über die geleisteten Arbeiten, keine Installationspläne, keine Schemas, keine Lieferantenliste etc. etc......

ICH WÜRDE VOR GERICHT ANGEKLAGT

wegen grobfahrlässigem Verhalten und vermutlich fände man noch einige weitere Anklagepunkte, ausserdem würde ich vom Berufsverband ausgeschlossen.

Nun frage ich mich, ob es nur mich soooo ärgert oder ob es anderen hier im Forum eigentlich auch so geht? Kann da wirklich nichts von den Herstellern gefordert werden?

lg Werner


Hallo Werner,

ich bin Ingenieur und habe mich das auch schon öfter gefragt. Aus meiner Sicht hat das viele Gründe:

a) geiz ist geil, kein Qualitätsbewußtsein beim Kunden
b) "interessiert doch nur die Werkstatt, wie die das macht interessiert mich nicht" (man kann dazu auch ein Stück weit Ignoranz oder Anspruchsdenken sagen)
c) Deine Häuser sind Einzelprodukte, WoMo's nicht
d) ein Unterputz-Verlegeplan der Leitungen im Haus ist auch unüblich, obwohl ich öfter schon so einen gerne gehabt hätte; die Usualitäten einer Branche eben.....
e) es wird immer weniger getauscht und nicht repariert; selbst Fachleute in Werkstätten kennen keine Anschlußschemas mehr, fertige Kabel, am Gerät aufgedruckte Bezeichnungen, fertig


Trotzdem stimme ich Dir zu, und es müßte wegen mangelhafter Dokumentation bzw. Betriebsanleitung noch so gar manche Klage geführt werden. Wer macht's ? (und damit hättern wir Grund f))


Seekater

UdoR am 16 Jan 2009 16:55:12

Hallo,

auch kann nicht klagen. Bei meinem 87er Weinsberg waren alle Schaltpläne für den Aufbau dabei.

Für das Basisfahreug, Fiat Ducato habe ich mir die so nach und nach von netten Wohnmobilfahrern besorgt.

UdoR

Bergbewohner1 am 16 Jan 2009 17:51:20

UdoR hat geschrieben:Hallo,

auch kann nicht klagen. Bei meinem 87er Weinsberg waren alle Schaltpläne für den Aufbau dabei.

Für das Basisfahreug, Fiat Ducato habe ich mir die so nach und nach von netten Wohnmobilfahrern besorgt.

UdoR

Das war "früher" so, aber in der heutigen Zeit interessiert es den Hersteller einen Furz.
Wie ich schon mal bemerkt hatte, als ich meinen Karmann 2004 in Sprendlingen zur "reparatur" hatte, ein paar sprachen deutsch und so sehen dann auch die Fahrzeuge aus.

Mondmann am 16 Jan 2009 19:59:10

Hallo,-

bei unserem vorigen Womo funktionierte zwar alles bei der Übernahme,
aber schon am 2. Tag unserer Fahrt Richtung Spanien "wackelte"
irgendetwas, sodass der Kühlschrank ausfiel. Ein Blick genügte, ein
buntgemischter Kabelsalat, ein Telefonat mit unserem Händler in Ö
half auch nicht weiter, aber er machte uns einen Termin in Tournon,
dem Hauptwerk von Chausson. Tournon lag auf der Route, also kein
Problem. Freundlicher Empfang, Kaffee und Kuchen, ein leicht beleibter
"Ingenieur" rückt mit einem Schraubenzieher bewaffnet an, mault
herum, da er sich über seinen Bauch bücken muss, " wackelt" herum,
Problem gelöst. Ja, aber nur für die nächsten 100km.
Neuerlicher Ausfall, in Eigenregie " wackelte " ich an den bunten Kabeln
herum, es funktionierte :D :D :D
Das ging so drei Monate, in Ö lötete dann unser Händler den Stecker,
hielt bombenfest die nächsten 5 Jahre.
Der "Ingenieur" vom Kundendienst im Hauptwerk in Tournon hatte
keinen Schaltplan, keinen Schimmer.... :twisted: :twisted:
Liebe

Mondmann

k50767 am 16 Jan 2009 20:57:58

Moin

Herstellerproblem würde ich sagen ...

Bei unserem Hobby ist eine Schemazeichnung in der Anleitung dabei , damit man wenigstens Ansatzweise nachvollziehen kann wo was verlegt ist . Auf Anfrage beim Händler wurde mir bestätigt das man einen Plan bei Hobby ordern kann ( ob Kostenfrei konnte er mir nicht sagen ) .

Was den Fahrzeughersteller betrifft : Bei Ford ist es so , das Händler ( oder zum Teil auch Ford Mitarbeiter die eine Freischaltung haben ) die am ETIS Programm angeschlossen ist auf sämtliche Schaltpläne , Service Informationen , Rückrufe und sogar auf alle Werkstatthandbücher jederzeit Online zugreifen kann . Wenn Bosch Dienste oder freie Händler das nicht nutzen , dann kann es zum Problem werden , wenn die am Auto reparieren sollen .

Wie das bei anderen Herstellern funktioniert , kann ich nicht sagen . Bin halt Ford geschädigt :-)

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